WS 2013/14: Auswege aus der Euro-Krise.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WS 2013/14: Auswege aus der Euro-Krise."

Transkript

1 Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: WS 2013/14: Auswege aus der Euro-Krise. Können der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) und der Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung (Fiskalvertrag -pakt) in der Wirtschafts- und Währungsunion die Währung retten? Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 1

2 Agenda I. Einführung II. Schritte in die Eurokrise ein Rückblick III. Europäische Regeln / Finanzhilfesysteme zur Sicherung oder Wiederherstellung der finanziellen Stabilität der Euro-Zone - eine Übersicht IV. Vertrag für Stabilität, Koordination und Regierungsführung (Fiskalpakt bzw.-vertrag) V. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) VI. Aktuelle Haftungssummen eine Übersicht Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 2

3 VI. Aktuelle Haftungssummen eine Übersicht 1. Wer haftet wie? 2. Hilfsgelder der EU-Länder für ihre Banken in der Euro-Krise 3. Angaben des Finanzministeriums aus Eurorettung 4. Angaben Ifo - München aus Eurorettung (Stand 8/2013) a) Übersicht über Einzelpositionen b) Einzelpositionen der Griechenlandhilfen c) Finanzhilfemechanismen d) Einzelpositionen übrige Programmländer e) Ausleihsummen für Euroländer (Haftungspegel 8/2013) 5. Einzelpositionen der deutschen Haftungssumme (Ifo, Stand 8/2013) 6. Maximale Haftungssumme Deutschlands aus Zur Einschätzung langfristiger Schuldenperspektiven 8. Literaturhinweise Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 3

4 VI.1 Wer haftet wie? drei Beispiele 5/2010: EZB beginnt mit Ankauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt Secondary Market Support Facility (SMSF). Das Volumen ist nach oben beschränkt. In diesen Fällen verfügt die EZB über einen bevorrechtigten Gläubigerstatus. Eine Haftung des Steuerzahlers ist allerdings damit grundsätzlich nicht ausgeschlossen. 8/2012: EZB kündigt Outright Monetary Transactions (OMT) als Kaufprogramm für Staatsanleihen an: EZB kann unbegrenzt Staatspapiere zurückkaufen, sie hat keinen bevorrechtigten Gläubigerstatus, d.h. Haftungsrisiko des Steuerzahlers hoch. Große Banken mit schwacher Eigenkapitalausstattung und solche mit geringer Einlagenquote bevorzugen Staatsanleihen, d.h. wenn Systemrelevanz gilt, hohes Haftungsrisiko des Steuerzahlers. Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 4

5 VI.1. Staatsanleihen im Besitz der EZB (SMSF - Programm) Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 5

6 VI.1. Die Märkte reagieren haftungs- bzw. risikobezogen Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 6

7 6.1 Riskante Banken bevorzugen Staatsanleihen Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 7

8 VI. 2. Teure Bankenrettung: Hilfsgelder der EU-Länder für ihre Banken (!) in der Euro-Krise Deutschland: abgerufen 259, Haftungsrisiko: 646 Mrd. Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 8

9 Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 9

10 VI.3. Angaben des Bundesfinanzministeriums aus der Eurorettung 1. Haftungsrisiken Deutschlands für die Eurorettung nach Angaben des Bundesfinanzministeriums: a) FAZ : 95,3 Mrd. aus EFSF + ESM per Bericht an Finanzausschuss des Bundestags. b) FAZ :122 Mrd.. (+ Beiträge aus EFSM 12 Mrd., KWF Kredite an Gr. 15,2 Mrd. ) c) FAZ : 310 Mrd. (+ Anteile 1. Programm Griechenland, Risiken für Notenbanken und den IWF) Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 10

11 VI.4. (a) Übersicht über Einzelpositionen der Rettungsmaßnahmen für die Euro-Länder (Ifo-München, Stand 8/2013) Quelle: 1. Ab Herbst 2007: Stützung der Krisenländer indem dortige Zentralbanken Interbankenkredite durch Target-Kredite ersetzen. 2. Mai 2010: EZB und die nationalen Zentralbanken des Eurosystems kaufen Staatsanleihen im Eurowährungsgebiet auf (davon Anteil der Krisenländer von 37% wird abgezogen). 3. Mai 2010: Erstes Rettungspaket für Griechenland 4. Krisenländer zusammen haben Forderungen gegenüber den übrigen Euroländern, weil sie weniger als den ihnen zustehenden Anteil an Banknoten ausgegeben haben (Forderungen aus unterproportionaler Banknotenausgabe. Ende Mai 2013). 5. Finanzhilfemechanismen Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) 5/2010), Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) 6/2010, Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) übernimmt ab 7/2013 die Aufgaben von EFSM und EFSF. Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 11

12 VI.4.(b) Einzelpositionen der Griechenlandhilfen: Genese des ersten Rettungspakets für Griechenland (EFSM) 5/2010 Zusage: 80 Mrd. von Euroländern, 30 Mrd. IWF. Slowakei verweigert, Irland und Portugal stellen Auszahlungen ein, Folge: Rettungspaketsumme lediglich 77,3 Mrd.. Bis Ende ,9 Mrd. ausgezahlt. Nicht ausgeschöpfte Mittel von 24,4 Mrd. werden von der EFSF ausgereicht. Bis Ende 2011 hat IWF 20 Mrd. ausgezahlt. Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 12

13 VI.4 (b): Genese des zweiten Rettungspakets für Griechenland 2012 (2. Säule der nachfolgenden Grafik) Volumen: 144,6 Mrd. (einschließlich 24,4 Mrd. aus 1. Rettungspaket aus EFSF-Mitteln). 3/2012: IWF 28 Mrd. einschl. der vom 1. Rettungspaket nicht ausgezahlten 10 Mrd.. bis 4/2016. Summe: EFSF 120,2, IWF 18 (8,25 erst 2015/16). Summe Paket: Euroländer 197,5, IWF 48 = 246 Mrd. Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 13

14 VI.4.c) Finanzhilfemechanismen Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) 5/2010) Bezug zu Art. 122 AEUV Der EFSM ist ein EU-Gemeinschaftsinstrument. Er steuert zu dem im Jahr 2010 errichteten temporären Euro-Schutzschirms 60 Milliarden Euro bei. Der deutsche Finanzierungsanteil entspricht dem Anteil am EU-Haushalt in Höhe von rund 20 Prozent. Mit der Ablösung durch den permanenten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wird der EFSM ersatzlos wegfallen. Quelle: wikipedia konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 14

15 6.4.c) Finanzhilfemechanismen Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) 6/2010; 10/2011 Quelle: Rechtliche Konstruktion: Zweckgesellschaft, Rahmenvertrag Erhöhung des operativen Finanzvolumens (440/780 Mrd. ) Instrumente ( Finanzhilfefazilitäten ): Ausgabe eigener Wertpapiere (verbürgt durch Euro-Länder) Gewährung einfacher Darlehen Darlehen gezielt zur Rekapitalisierung von Finanzinstituten Vorsorgliche Fazilitäten (Kreditlinien, die bei Bedarf gezogen werden können) Ankauf von Staatsanleihen am Primär- und Sekundärmarkt Anforderungen: Grundlegende Reformprogramme des beantragenden Staates Unabdingbarkeit/Verhinderung von Ansteckungsgefahren/außergewöhnliche Umstände/Haushaltsauflagen (MoU) Zinshöhen niedrig, da Euroländer bürgen Entscheidungsregeln: Einvernehmlich (übrige Staaten, EZB, evtl. IWF) Sicherungsgeber entscheiden ohne Gegenstimmen Beteiligungsrechte des Deutschen Bundestages weitgehend Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 15

16 VI.4.c) Finanzhilfemechanismen Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), 10/2011 Quelle:iwdienst,39., :2 konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 16

17 6.4.c) Finanzhilfemechanismen Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) Quelle: Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) übernimmt ab 7/2013 die Aufgaben von EFSM und EFSF. Ab 7/2012 in Kraft, arbeitet bis 6/2013 parallel zu EFSF. Gewährung von Hilfsgeldern an die Ratifizierung des Fiskalvertrags vom gekoppelt. Zur Sicherung der effektiven Darlehenskapazität wurde der ESM mit 700 Mrd. Stammkapital ausgestattet (80 Mrd. einzuzahlendes Kapital, 620 Mrd. abrufbares Kapital. Höhe der Firewall 800 Mrd. davon: effektive Darlehenskapazität: 500 Mrd., 200 Mrd. verplante der EFSF für Griechenland, Irland, Portugal, 49 Mrd. EFSM - Mittel für Programme in Irland und Portugal, 53 Mrd. für bereits ausgezahlte bilaterale Hilfsmittel aus dem 1. Griechenlandprogramm. Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 17

18 VI.4.c) Hilfsfonds für Europa: EFSM, IWF, EFSF, EZB, ESM Quelle: FAZ konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 18

19 VI.4.d) Einzelpositionen übrige 4 Programmländer (2. Säule der nachfolgenden Grafik) 11/2010: Irland beantragt Unterstützung. Gesamtpaket von 85 Mrd. : 17,5 Mrd. trägt Irland, Nicht-Euroländer gewähren bilaterale Hilfen von 4,8 Mrd., EFSM (22,5), EFSF (17,7), IWF (22,5) gewähren insgesamt 62,7 Mrd.. 2. Notkredit von 10 Mrd. über ESM als Voraussetzung für Teilnahme an OMT - Programm von Irland gewünscht um geplante Rückkehr an Anleihemarkt (Ende 2013) abzusichern (FAZ ) Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 19

20 VI.4.d) Einzelpositionen übrige 3 Programmländer (2. Säule der nachfolgenden Grafik) 4/2011: Portugal beantragt Finanzhilfen aus Rettungsschirm. EFSM, EFSF, IWF gewähren jeweils 26 Mrd. (78 Mrd. ). 6/2012: Spanien zur Restrukturierung des Bankensektors: 7/2012: EFSM/ESM sagen bis zu 100 Mrd. zu. Kapitalbedarf 51 bis 62 Mrd.. 1. Rate 12/ /2012: Programm auf ESM übertragen. 6/2012: Zypern beantragt Hilfen 3/2013: Hilfspaket bis zu 10 Mrd. (ESM 9, IWF 1 Mrd. ) 1. Rate 5/2013 ausgezahlt. 3. Säule der nachfolgenden Grafik (Potenzial): Noch IWF Mittel 182 Mrd. (- 22,5 Irl., 26 Port., 18 Gr., 1 Zyp.) ESM Mittel: 391 Mrd. (- Spanien, Zypern). Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 20

21 VI.5. Einzelpositionen der deutschen Haftungssumme 637 Mrd. (rechte Säule der nachfolgenden Grafik) Target Verbindlichkeiten: Brechnet nach Kapitalschlüssel der EZB vom : 27% Anteil an allen 17 Euroländern. Hier unterstellt. Zahlungsausfall der Krisenländer und Austritt aus Eurozone, Euro bleibt bestehen. 11 Euroländer haften, auf D. entfallen 43% der Haftungssumme. Staatsanleihenkäufe durch Notenbanken: Haftung mit 27 bzw. 43 %. 2 Rettungspakete für Griechenland: Bilateral 15,2 Mrd., (1.Paket), EFSF-Gelder 43% bei Ausfall von GIPSIZ. (2. Paket). Anteil an beiden Rettungspaketen von IWF 6%. Anteil an Kapitalausstattung. Hilfsgelder für Irland, Portugal: Beiträge für EFSF und IWF wie bei Griechenland. Bei EFSM Mittel 20% (entspricht den Einnahmen des EU-Haushalts). Rekapitalisierung der spanischen Banken + Zypern-Hilfsprogramm in ESM-Garantien enthalten. Bei noch nicht verplanten Geldern des IWF 6%. ESM - Haftungsanteil 27%: 21,7 Mrd. einzuzahlendes Kapital, 168,3 Mrd. abrufbares Kapital. Unterproportionale Banknotenausgabe D. Anteil 43%. Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 21

22 VI.4. e) Ausleihsummen für Euroländer (Haftungspegel 12/2013) Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 22

23 VI.6. Maximale Haftungssumme Deutschlands ( ) Insgesamt bewilligte deutsche Hilfsgelder für Stützung deutscher Banken (2008-9/2012) 646 Mrd. Maximale Haftung Deutschlands aus der Eurorettung (IFO-Haftungspegel ) 637 Mrd. Maximale Gesamthaftungssumme: Mrd. Quelle: a.a.o. konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 23

24 VI. 7. Zur Einschätzung langfristiger Schuldenperspektiven in % des BIP Quelle: Europäische Kommission, AMECO Database, Eurostat. Berechnungen: Forschungszentrum Generationenverträge. 1. Explizite, direkt sichtbare Schulden z.b. X% des BIP + 2. Implizite, verdeckte Schulden: Der Umfang, in dem in der Zukunft liegende Staatsausgaben (staatliche Renten-, Pensionszusagen, Gesundheits-, Pflegeleistungen), also Leistungsversprechen, die nicht durch zukünftige staatliche Einnahmen gedeckt sind, ergeben als vollständiges Bild der öffentlichen Gesamtschulden die sog. 3. Nachhaltigkeitslücke. Damit stellt sich die Frage der 4. Schuldentragfähigkeit eines Staates (aktuelle und zukünftige Schuldendienstfähigkeit ohne Gefahr einer staatlichen Insolvenz). Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 24

25 VI. 7. Zur Einschätzung langfristiger Schuldenperspektiven: Nachhaltigkeitsranking 2012 in % des BIP (für Deutschland BIP 2012: Mrd. ; 136% = Mrd. ) Quelle: (abgerufen ); Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 25

26 Literatur erung_des_euro/zahlen_und_fakten/europaeische-finanzhilfen-im-ueberblickpdf.pdf? blob=publicationfile&v=33 Grafiken Haftung EFSF, ESM per BMF ografik-stabilisierung-des-euroraums.html?notfirst=true&docid=283758&countix=16 (Ifo München, Haftungspegel) Krise.html (Erläuterungen/Ergänzungen zu Haftungspegel) Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 *** 26

27 Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 27

28 Kreditpakete für Griechenland (5/2010, 6/2011) Quelle: faz.net Quelle: konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 28

29 Kreditzusagen Quelle: a.a.o. faz.net konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 29

30 Quelle: faz.net konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 30

31 Quelle: faz.net konegen, ifpol uni münster, WS 13/14 31

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07.

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07. Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste

Mehr

Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015)

Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015) Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015) Die wichtigsten Zahlen zu den europäischen Finanzhilfen durch die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung WS 2012/13: Wachsende Funktionsschwächen: Finanzausgleich und Aufbau-Ost in Deutschland

Mehr

Der Haftungspegel und die potenziellen Haftungssummen der einzelnen Euroländer 1

Der Haftungspegel und die potenziellen Haftungssummen der einzelnen Euroländer 1 46 Der Haftungspegel und die potenziellen Haftungssummen der einzelnen Euroländer 1 Christoph Zeiner und Wolfgang Meister Das ifo Institut informiert seit Januar 2012 auf einer regelmäßig aktualisierten

Mehr

Downloads: www.p8-management.de/universität Prof. Dr. Norbert Konegen

Downloads: www.p8-management.de/universität Prof. Dr. Norbert Konegen Downloads: www.p8-management.de/universität Prof. Dr. Norbert Konegen WS 11/12 Zur Wirksamkeit der Euro-Rettungspakete. Versuch einer Bestandsaufnahme, Analyse sowie einer Abschätzung möglicher ökonomischer

Mehr

So funktionieren die Rettungsschirme

So funktionieren die Rettungsschirme So funktionieren die Rettungsschirme Es gibt zwei Euro-Rettungsschirme den modifizierten vorläufigen Mechanismus EFSF und seinen dauerhaften Nachfolger ESM, der Mitte 2013 in Kraft tritt. Beide Instrumente

Mehr

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro Die Schuldenkrise Griechenlands und anderer Euro-Staaten seit 2010 hat zu Reformen geführt, die den Euro und die Wirtschafts-

Mehr

Workshop 3 Rechtliche Fragen der Eurokrise am Beispiel Griechenlands

Workshop 3 Rechtliche Fragen der Eurokrise am Beispiel Griechenlands Workshop 3 Rechtliche Fragen der Eurokrise am Beispiel Griechenlands 36. Wirtschaftsphilologentagung Menschen und Märkte 01. und 02. Oktober 2015 Universität Passau RECHTLICHE FRAGEN DER EUROKRISE AM BEISPIEL

Mehr

Wie machen wir Europa krisenfest. Klaus Regling Director des ESM, Karlspreis-Veranstaltung, Handwerkskammer Aachen Aachen, 25.

Wie machen wir Europa krisenfest. Klaus Regling Director des ESM, Karlspreis-Veranstaltung, Handwerkskammer Aachen Aachen, 25. Wie machen wir Europa krisenfest Klaus Regling Director des ESM, Karlspreis-Veranstaltung, Handwerkskammer Aachen Aachen, 25. März 2013 Europas Reaktion auf die Krise national und auf EU-Ebene 1) Haushaltskonsolidierung

Mehr

Stabilisierung des Euro und der Euro-Rettungsschirm

Stabilisierung des Euro und der Euro-Rettungsschirm Ulrich Lange Mitglied des Deutschen Bundestages 11011 Berlin Platz der Republik 1 Telefon: 030 / 227-77990 Telefax: 030 / 227-76990 email: ulrich.lange@bundestag.de Internet: www.ulrich-lange.info 86720

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

Zukun%sfähigkeit der Europäischen Währungsunion nicht gefährden

Zukun%sfähigkeit der Europäischen Währungsunion nicht gefährden Zukun%sfähigkeit der Europäischen Währungsunion nicht gefährden Beitrag zum Bad Ischler Dialog 2012 Zukun% Europa Univ.- Prof. Dr. Berthold U. Wigger Lehrstuhl für Finanzwissenscha3 und Public Management

Mehr

Übersicht der europäischen Finanzhilfen und Rettungsschirme (alle Zahlen in Milliarden Euro)

Übersicht der europäischen Finanzhilfen und Rettungsschirme (alle Zahlen in Milliarden Euro) Übersicht der europäischen Finanzhilfen und Rettungsschirme (alle Zahlen in Milliarden Euro) (aus Volumen 110 (ursprünglicher Betrag, der sich verringert, sofern beteiligte Staaten Finanzhilfen erhalten)

Mehr

SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer Staatsfinanzierung).

SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer Staatsfinanzierung). Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de SS 2015 Im Rahmen des Projekts Europäische Bankenunion (Teilbereich Bankenaufsicht) hat die Europäische

Mehr

Kinder haften. für ihre Eltern! www.unsere-kinder-haften.de

Kinder haften. für ihre Eltern! www.unsere-kinder-haften.de Kinder haften Stoppen Sie die Staatsverschuldung! Geben Sie Ihre Unterschrift für einen Schuldenstopp in der Landesverfassung! Die Schulden und Haftungen von heute sind die Steuern von morgen. Wir wollen

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

TITEL DER PRÄSENTATION

TITEL DER PRÄSENTATION TITEL DER PRÄSENTATION Schuldenkrise - zahlt Deutschland für den Rest der Welt? Antje Tillmann MdB CDU/CSU-Bundestagsfraktion stellv. Vorsitzende des Bundestagsfinanzausschusses Stand 02.02.2012 Inhalt

Mehr

Auf den Punkt. EUROPÄISCHER STABILITÄTS- MECHANISMUS. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Auf dem Weg zur Stabilitätsunion

Auf den Punkt. EUROPÄISCHER STABILITÄTS- MECHANISMUS. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Auf dem Weg zur Stabilitätsunion Stand: August 2015 Auf den Punkt. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. EUROPÄISCHER STABILITÄTS- MECHANISMUS Auf dem Weg zur Stabilitätsunion 1 2 3 4 WEGSTRECKE EDITORIAL Liebe Leserin, lieber

Mehr

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Nach einer Rettungsaktion im Jahre 2010 wurde im Februar 2012 ein weiteres Griechenlandpaket beschlossen. Die Euro-Staaten erklärten sich bereit, Griechenland

Mehr

Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung. Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1

Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung. Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1 Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1 Gliederung der Vorlesung I. Verschuldungstheorien im Überblick II. Theoretische

Mehr

Zum Widerstreit vom Primat der Politik (Zeit kaufen) und ökonomischer Ratio in der Euro-Zone (funktionsfähiger Ordnungsrahmen)

Zum Widerstreit vom Primat der Politik (Zeit kaufen) und ökonomischer Ratio in der Euro-Zone (funktionsfähiger Ordnungsrahmen) Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universitaet konegen@uni-muenster.de Europäische Geldpolitik auf dem Prüfstand: Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in

Mehr

Prof. Dr. Norbert Konegen Gleitet die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) von einer Haftungs- über eine Transfer- in eine Inflationsgemeinschaft

Prof. Dr. Norbert Konegen Gleitet die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) von einer Haftungs- über eine Transfer- in eine Inflationsgemeinschaft Prof. Dr. Norbert Konegen Gleitet die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) von einer Haftungs- über eine Transfer- in eine Inflationsgemeinschaft oder bleibt der Euro eine stabile Weltwährung? Im Netz

Mehr

Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas?

Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas? Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas? Agenda I. Bisherige Hilfsprogramme

Mehr

Auszüge aus ESM-Vertrag, kommentiert

Auszüge aus ESM-Vertrag, kommentiert Auszüge aus ESM-Vertrag, kommentiert http://www.european-council.europa.eu/media/582866/02-tesm2.de12.pdf Quellenangabe und erste Einschätzung: (7) Alle Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets werden

Mehr

DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN

DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN Informationen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum ESM-Vertrag

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Die Euro-Krisenstrategie: Erste Erfolge und weitere Schritte

Die Euro-Krisenstrategie: Erste Erfolge und weitere Schritte Die Euro-Krisenstrategie: Erste Erfolge und weitere Schritte Klaus Regling, Managing Director des ESM, Europabüro, Konrad-Adenauer-Stiftung, Brüssel, 4. Dezember 2012 Europas Reaktion auf die Krise national

Mehr

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland- programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07.

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland- programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07. Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland- programmierte Last für nächste

Mehr

Die europäische Schuldenkrise

Die europäische Schuldenkrise Die europäische Schuldenkrise Änderung der institutionellen Rahmenbedingungen Sebastian Voll 1 Elemente des EG-Vertrages zur Staatsverschuldung bis 2001 ex-ante ex-post Art. 126 AEUV (ex Art. 104 EGV)

Mehr

Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 3. Quartal 2015 (81/BA und 82/BA)

Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 3. Quartal 2015 (81/BA und 82/BA) Analyse des Budgetdienstes Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 3. Quartal 2015 (81/BA und 82/BA) Vorbemerkung Ergänzend zu den Berichten des Bundesministers für Finanzen geben die nachfolgenden

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer

Mehr

FAQs zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Stand 28.06.2012

FAQs zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Stand 28.06.2012 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundestagsfraktion 11011 Berlin Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen FAQs zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Stand 28.06.2012 Was ist der ESM und wofür brauchen wir

Mehr

Kapitalanlage in der Eurokrise. Rainer Neumann R+V Versicherung Berlin, 4. September 2012

Kapitalanlage in der Eurokrise. Rainer Neumann R+V Versicherung Berlin, 4. September 2012 Kapitalanlage in der Eurokrise Rainer Neumann R+V Versicherung Berlin, 4. September 2012 Gliederung Inhalt I. Eurokrise II. Anlagepolitik der R+V III. Ergebnisse IV. Produktinnovationen 1 Dauerkrise Immobilien-

Mehr

Finanzhilfe für Spanien

Finanzhilfe für Spanien Finanzhilfe für Spanien Fragen und Antworten Hintergrundinformationen zum Beschluss des Deutschen Bundestags vom 19.7.2012 Finanzhilfe für Spanien Fragen und Antworten In einer Sondersitzung des Deutschen

Mehr

JOACHIM POß MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES STELLVERTRETENDER VORSITZENDER

JOACHIM POß MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES STELLVERTRETENDER VORSITZENDER JOACHIM POß MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES STELLVERTRETENDER VORSITZENDER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION PLATZ DER REPUBLIK 1 11011 BERLIN An alle Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion 21. Juli 2011 Ergebnisse

Mehr

Chronologie der Finanz- und Euro-Krise Stephan Raabe 7/2015

Chronologie der Finanz- und Euro-Krise Stephan Raabe 7/2015 Chronologie der Finanz- und Euro-Krise Stephan Raabe 7/2015. Sommer 2007: Aus der US-Immobilienkrise wird eine weltweite Finanzkrise Sommer 2008: die Krise wird dramatisch 10/2008: Monat der Rettungspakete

Mehr

Staatsschulden in der Eurozone

Staatsschulden in der Eurozone Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 95 Staatsschulden in der Eurozone 90 85 Beginn der Wirtschaftsund Finanzkrise 80 75 70 65 60 1997 2008 2012 Quelle: Ameco-Datenbank Grafik: Andrej Hunko,

Mehr

Die Bankenunion: Wie lässt sich das Monster zähmen? Panel 3: Die Architektur der Fiskalunion in Europa. Klaus Regling. Managing Director des ESM

Die Bankenunion: Wie lässt sich das Monster zähmen? Panel 3: Die Architektur der Fiskalunion in Europa. Klaus Regling. Managing Director des ESM Die Bankenunion: Wie lässt sich das Monster zähmen? Panel 3: Die Architektur der Fiskalunion in Europa Klaus Regling Managing Director des ESM Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, 18 März 2013 Horst Köhler

Mehr

Kölner Ringvorlesung zur Wirtschaftspolitik. Der Rettungsschirm. Was ist er, was kann er und was, wenn er nicht ausreicht? Dr.

Kölner Ringvorlesung zur Wirtschaftspolitik. Der Rettungsschirm. Was ist er, was kann er und was, wenn er nicht ausreicht? Dr. Kölner Ringvorlesung zur Wirtschaftspolitik Der Rettungsschirm Was ist er, was kann er und was, wenn er nicht ausreicht? Dr. Malte Hübner Köln, 21. Januar 2012 Ausblick I. Der Rettungsschirm 1. Warum sind

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Der Euro gut für Deutschland. Was Sie über unsere Währung wissen sollten

Der Euro gut für Deutschland. Was Sie über unsere Währung wissen sollten Der Euro gut für Deutschland Was Sie über unsere Währung wissen sollten Profitiert Deutschland vom Euro? Deutschland ist gut aus der weltweiten Finanz und Wirt schaftskrise herausgekommen nicht trotz,

Mehr

Strategie zum Kurswechsel in Europa

Strategie zum Kurswechsel in Europa Strategie zum Kurswechsel in Europa - Wachstum fördern, Beschäftigung sichern, Europe stabilisieren- Tagung der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Ver.di Bildungsstätte Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt,

Mehr

Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik

Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik Sommersemester 2014 Kapitel 10: Die Zeiten sind nicht normal: Geldpolitik in der Finanzkrise 10.1 Krisenmanagement 10.2 Die Geldpolitik der EZB 10.3 Reformen des

Mehr

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen 08. November 2011, Frankfurt a.m. Volkswirtschaft, Makroökonomie Der Eurogipfel: die wichtigsten Resultate Wichtige Fortschritte, aber Herausforderungen bleiben groß:

Mehr

Die Euro Krise. Ursachen, Folgen und Lösungsmöglichkeiten Prof. Dr. Kathrin Johansen (Juniorprofessur Empirische Wirtschaftsforschung) Vortrag im Rahmen des 5. Jahreskongress der Landeszentrale für politische

Mehr

Haushalts- und Finanzkrise

Haushalts- und Finanzkrise Einführung in das politische System der Europäischen Union WS 2012/13 Haushalts- und Finanzkrise Wird der Euro überleben? Prof. Dr. Jürgen Neyer Die Theorie optimaler Währungsräume Eine gemeinsame Währung

Mehr

Fragen und Antworten zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

Fragen und Antworten zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Ingo Gädechens Mitglied des Deutschen Bundestages Fragen und Antworten zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Warum brauchen wir den ESM? Mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wird eine

Mehr

Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 4. Quartal 2015 (93/BA und 95/BA)

Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 4. Quartal 2015 (93/BA und 95/BA) Analyse des Budgetdienstes Maßnahmen zur Stabilisierung des Euroraums im 4. Quartal 2015 (93/BA und 95/BA) Vorbemerkung Ergänzend zu den Berichten des Bundesministers für Finanzen geben die nachfolgenden

Mehr

Die Eurokrise. Herausforderung für Deutschland. Februar 2012. Georg Milbradt, TUD

Die Eurokrise. Herausforderung für Deutschland. Februar 2012. Georg Milbradt, TUD Die Eurokrise Herausforderung für Deutschland Februar 2012 Georg Milbradt, TUD 1 Währungsunion Vorteile Geringere Transaktionskosten Keine Wechselkurssicherung, keine Kosten für Kurssicherung besonders

Mehr

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland- programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07.

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland- programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07. Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in - programmierte Last für nächste Generationen

Mehr

EURO-RETTUNGSPOLITIK GRIECHENLAND. April 2015 / Lothar Binding

EURO-RETTUNGSPOLITIK GRIECHENLAND. April 2015 / Lothar Binding EURO-RETTUNGSPOLITIK GRIECHENLAND April 2015 / Lothar Binding AKTUELLER ANLASS FÜR DIESE PRÄSENTATION Antrag der griechischen Regierung Verlängerung des zweiten Griechenland Hilfspakets 28. Februar 2015

Mehr

Wege aus der Europäischen Schuldenkrise

Wege aus der Europäischen Schuldenkrise Wege aus der Europäischen Schuldenkrise Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Universität Hamburg Vortrag bei der Klausurtagung der Senatskanzlei am 15. Januar 2013 Prof. Dr. K.- W. Hansmann 1 1. Alle Graphiken

Mehr

Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universitaet konegen@uni-muenster.de

Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universitaet konegen@uni-muenster.de Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universitaet konegen@uni-muenster.de SS 2015 Im Rahmen des Projekts Europäische Bankenunion (Teilbereich Bankenaufsicht) hat die

Mehr

Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen 2014/1123040 vom 15. Dezember 2014

Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen 2014/1123040 vom 15. Dezember 2014 Deutscher Bundestag Drucksache 18/3532 18. Wahlperiode 15.12.2014 Antrag* des Bundesministeriums der Finanzen Finanzhilfen zugunsten Griechenlands; technische Verlängerung und Fortführung der Stabilitätshilfe

Mehr

Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro?

Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro? Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro? Prof. Dr. Rolf J. Daxhammer ESB Business School, Reutlingen University Vortrag Juni 2012 Update Mai 2015 Inhaltsübersicht Profitiert Deutschland vom Euro?

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Sachverständigenrat der Partei ALFA

Sachverständigenrat der Partei ALFA Sachverständigenrat der Partei ALFA Warum der Bundestag dem Dritten Griechenlandpaket nicht zustimmen darf Aktueller Sachstand Die Verhandlungen über ein drittes Griechenlandpaket im Umfang von 86 Mrd.

Mehr

EU und Euro am Abgrund Teil 8

EU und Euro am Abgrund Teil 8 EU und Euro am Abgrund Teil 8 Die Übernahme der griechischen Staatsschulden (Euro-Rettungspaket 1) und die Bürgschaft für die anderen PIIGS 1 -Staaten (Rettungspaket 2) werden den Euro nicht retten, sie

Mehr

s Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband

s Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband s Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Standpunkt Der Europäische Stabilitätsmechanismus ersetzt den Rettungsschirm, ist aber allein keine Lösung der Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe

Mehr

Die Rolle der EZB in der Euro-Krise Gastvortrag im Rahmen des Master-Seminars Wirtschaft in der Schule, Universität Essen, 19.

Die Rolle der EZB in der Euro-Krise Gastvortrag im Rahmen des Master-Seminars Wirtschaft in der Schule, Universität Essen, 19. Die Rolle der EZB in der Euro-Krise Gastvortrag im Rahmen des Master-Seminars Wirtschaft in der Schule, Universität Essen,, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in NRW Die Rolle der EZB in der Euro-Krise

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Forum 10 Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik

Forum 10 Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik Forum 10 Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik 36. Wirtschaftsphilologentagung Menschen und Märkte 01. und 0 Universität Passau Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik

Mehr

Was ist das Problem am OMT-Programm? Wogegen klagen wir?

Was ist das Problem am OMT-Programm? Wogegen klagen wir? Presse-Information Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof zu Kompetenzen der EZB (OMT- Programm) 14. Oktober 2014 Mehr Demokratie e.v Bundesverband Anne Dänner Pressesprecherin Haus der Demokratie

Mehr

DE R E U R O: F AKT E N F Ü R DE U T SCH L AN D

DE R E U R O: F AKT E N F Ü R DE U T SCH L AN D DE R E U R O: F AKT E N F Ü R DE U T SCH L AN D 3 0. A u g u s t 2 0 1 3 F O L GE I X : D E U T SC H E C H AN C E N U N D R I SI KE N von Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt Berenberg Nach über drei Jahren

Mehr

Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar hat sich wie folgt entwickelt:

Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar hat sich wie folgt entwickelt: 2 Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar hat sich wie folgt entwickelt: 1. Schlusskurs 02.01.2012: 1,2935 2. Schlusskurs 29.06.2012 (Datum des Bundestagesbeschlusses über den ESM): 1,2590 3. Schlusskurs

Mehr

Die EURO-Krise einfach erklärt

Die EURO-Krise einfach erklärt Die EURO-Krise einfach erklärt Inhalt 1. Einleitung 3 2. Die Europäische Währungsunion 4 3. Die Probleme der Eurozone 4 4. Maßnahmen zur Stabilisierung der Eurozone 6 4.1. Der temporäre Rettungsschirm

Mehr

Schulden, Schirme, Sixpack. Das Wichtigste zur Euro-Schuldenkrise von A-Z

Schulden, Schirme, Sixpack. Das Wichtigste zur Euro-Schuldenkrise von A-Z Schulden, Schirme, Sixpack Das Wichtigste zur Euro-Schuldenkrise von A-Z Copyright Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers

Mehr

Die europäische Bankenunion der Königsweg für ein stabiles Bankensystem? Dr. Albrecht Sommer

Die europäische Bankenunion der Königsweg für ein stabiles Bankensystem? Dr. Albrecht Sommer Die europäische Bankenunion der Königsweg für ein stabiles Bankensystem? Inhalt Gründe für die Errichtung einer Bankenunion im Euroraum Der einheitliche Aufsichtsmechanismus Der einheitliche Abwicklungsmechanismus

Mehr

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE Professor Dr. Peter Bofinger Der Euro ist eine stabile Währung 12 1 8 6 4 2 Inflation (212) % 15 1 5-5 Langfristige Inflationstrends Deutschland

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

politischer Prozess Der Weg in die Schuldenfalle?

politischer Prozess Der Weg in die Schuldenfalle? Prof. Dr. Norbert Konegen VIII. Staatsverschuldung und politischer Prozess Der Weg in die Schuldenfalle? Konegen Uni Münster, IfP, SS 11 1 Gliederung der Vorlesung I. Verschuldungstheorien im Überblick

Mehr

Vertreterversammlung der Volksbank Lindenberg eg. Schuldenkrise in Europa. Lindenberg, 8. Juni 2011

Vertreterversammlung der Volksbank Lindenberg eg. Schuldenkrise in Europa. Lindenberg, 8. Juni 2011 Vertreterversammlung der Volksbank Lindenberg eg Schuldenkrise in Europa kommt nun n die große Inflation? Lindenberg, 8. Juni 2011 Staatsschulden und kein Ende Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Mehr

KW 9: Griechenlandhilfe Maik Beermann

KW 9: Griechenlandhilfe Maik Beermann Maik Beermann Verlängerung des zweiten Hilfsprogramms 2 Hintergrundinformationen zur Stabilitätshilfe 4 ff. Schlusswort 9 Verlängerung des zweiten Hilfsprogramms für Griechenland Nach schwierigen Verhandlungen

Mehr

Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise. Nürnberg, 8.7.2015

Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise. Nürnberg, 8.7.2015 Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise Nürnberg, 8.7.2015 Historischer Hintergrund Deutsche Mark im Wechselkurssystem Wiedervereinigung 1990 Vertrag von Maastricht 1992 Kritik der Volkswirte

Mehr

Einzige Möglichkeit. Auf mehr konnten sich Merkel und Sarkozy nicht einigen, denn Rettungspaket Griechenland

Einzige Möglichkeit. Auf mehr konnten sich Merkel und Sarkozy nicht einigen, denn Rettungspaket Griechenland Kredithilfe Anne Kunz, Gerhard Bläske, Christian Ramthun, Silke Wettach 25.07.2011 (25) 4,8 (84) Legende Das neue Rettungspaket für Griechenland entlastet das Land nur mäßig. Dafür hilft es den zur Rettung

Mehr

STABILITÄT, WACHSTUM UND VERANTWORTUNG IN EUROPA

STABILITÄT, WACHSTUM UND VERANTWORTUNG IN EUROPA EU / EURO STABILITÄT, WACHSTUM UND VERANTWORTUNG IN EUROPA HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZU DEN BESCHLÜSSEN VOM 29. JUNI 2012 DIE MITTE. Am Freitag, dem 29. Juni 2012, wurden wichtige Weichen für die Stabilität

Mehr

Die Europäische Währungsunion am Scheideweg?

Die Europäische Währungsunion am Scheideweg? Die Europäische Währungsunion am Scheideweg? Das Konzept Die Idee hörte sich faszinierend an: Um schneller an das Ziel einer politischen Union in Europa zu kommen, gehen wir den Weg über eine Währungsunion.

Mehr

EUROPÄISCHER RAT Brüssel, den 9. Dezember 2011 ERKLÄRUNG DER STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS DES EURO- WÄHRUNGSGEBIETS

EUROPÄISCHER RAT Brüssel, den 9. Dezember 2011 ERKLÄRUNG DER STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS DES EURO- WÄHRUNGSGEBIETS EUROPÄISCHER RAT Brüssel, den 9. Dezember 2011 ERKLÄRUNG R STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS S EURO- WÄHRUNGSGEBIETS Die Europäische Union und das Euro-Währungsgebiet haben in den letzten achtzehn Monaten viel

Mehr

Stand: 03 07 2011. Auf den Punkt. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Zukunft des Euro. Reform der Wirtschaftsund Währungsunion

Stand: 03 07 2011. Auf den Punkt. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Zukunft des Euro. Reform der Wirtschaftsund Währungsunion Stand: 03 07 2011 Auf den Punkt. Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Zukunft des Euro Reform der Wirtschaftsund Währungsunion Ausgabe 01 2011 Editorial Wir haben die Weichen für ein starkes

Mehr

Euroraum: Das 150 Mrd. -Konjunkturpaket

Euroraum: Das 150 Mrd. -Konjunkturpaket Überblick Die umfassenden Maßnahmen der Europäischen Zentralbank seit dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise 211/12 haben zu einer deutlichen Entspannung an den Rentenmärkten beigetragen. Der Zinsrückgang

Mehr

Höhere Priorität als Lateinamerika

Höhere Priorität als Lateinamerika http://www.taz.de/us-oekonom-zu-griechenland/!5212445/ TAZ, 15.7.15, Dorothea Hahn US-Ökonom zu Griechenland Höhere Priorität als Lateinamerika Laut dem US-Wirtschaftswissenschaftler Weisbrot haben die

Mehr

Was ist das Problem am OMT-Programm? Wogegen haben wir geklagt?

Was ist das Problem am OMT-Programm? Wogegen haben wir geklagt? Presse-Information Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof zu Kompetenzen der EZB (OMT- Programm) 15. Juni 2015 Mehr Demokratie e.v Bundesverband Anne Dänner Pressesprecherin Haus der Demokratie und

Mehr

Die Griechenlandkrise

Die Griechenlandkrise Die Griechenlandkrise Ein Symptom der europäischen Schuldenkrise Prof. Dr. U. Guckelsberger Die Griechenlandkrise SS 2012 Inhalt Konvergenzkriterien Griechenlands Weg in die Währungsunion Grundlagen der

Mehr

Denkanstöße zur Wirtschaftspolitik

Denkanstöße zur Wirtschaftspolitik Denkanstöße zur Wirtschaftspolitik Die Anleihe der Euro-Länder / Synthetische Euro-Bonds Eine Alternative zur Haftungsgemeinschaft Zusammenfassung: Der Mittelstand will den Euro. Aber eine Vergemeinschaftung

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

Griechenland-Hilfspaket. Liebe Freundinnen und Freunde,

Griechenland-Hilfspaket. Liebe Freundinnen und Freunde, Kai Gehring Mitglied des Deutschen Bundestages Kai Gehring, MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin Berlin, 05.03.2012 Bezug: Anlagen: Kai Gehring, MdB Platz der Republik 1 11011 Berlin Büro: Unter den

Mehr

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Prof. Dr. Clemens Fuest Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim Braunkohletag, Köln, 16. Mai 2013 I. Ursachen

Mehr

Der Euro in der Finanzmarktkrise. Über Schulden und die Gefahr des Kollaps DAS THEMA. Margit Schratzenstaller

Der Euro in der Finanzmarktkrise. Über Schulden und die Gefahr des Kollaps DAS THEMA. Margit Schratzenstaller Der Euro in der Finanzmarktkrise Margit Schratzenstaller Über Schulden und die Gefahr des Kollaps Diverse Länder der Euro-Zone sind in eine Staatsschuldenkrise geraten. Neben einem unumgänglichen kurzfristigen

Mehr

visco Die Rettungsstrategie(n) der Eurokrise Mai 2013 Structures @ Work 2013

visco Die Rettungsstrategie(n) der Eurokrise Mai 2013 Structures @ Work 2013 Die Rettungsstrategie(n) der Eurokrise Structures @ Work 2013 Mai 2013 Europa Quo Vadis Intro (1/2) Nach Jahrhunderten der Kriege, Zerwürfnisse aber auch Bündnisse auf dem europäischen Kontinent hat in

Mehr

Die Europäische Währungsunion

Die Europäische Währungsunion Universität zu Köln Ringvorlesung 28. November 2011 Die Europäische Währungsunion Nobailout, Bailout, Stabilitäts- und Wachstumspakt und Schuldenbremsen. GIIPS-Staaten Die Währungsunion in der Systemkrise

Mehr

Die Stabilität der Eurozone: Ländervergleich und politische Herausforderungen

Die Stabilität der Eurozone: Ländervergleich und politische Herausforderungen Die Stabilität der Eurozone: Ländervergleich und politische Herausforderungen Pressegespräch Dr. Michael Heise Berlin, 9. Juni 2011 Agenda 1 Konjunkturperspektiven für den Euro-Raum 2 Euro Monitor 2011:

Mehr

SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer Staatsfinanzierung).

SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer Staatsfinanzierung). Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer

Mehr

Essay zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Eurozone - Ralf Schlindwein, 28.01.2011 -

Essay zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Eurozone - Ralf Schlindwein, 28.01.2011 - Postgraduate Programme in European Studies Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften Cycle postuniversitaire d Etudes Européennes Essay zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Eurozone -

Mehr

Gesetzentwurf. der Bundesregierung. A. Problem und Ziel. B. Lösung. C. Alternativen

Gesetzentwurf. der Bundesregierung. A. Problem und Ziel. B. Lösung. C. Alternativen Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf für ein Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen zum Erhalt der für die Finanzstabilität in der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit der Hellenischen

Mehr

08.04.2011. Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) - Fakten und Ansichten

08.04.2011. Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) - Fakten und Ansichten Manuel Sarrazin Sprecher für Europapolitik Stellv. Alexander Bonde Sprecher für Haushaltspolitik Priska Hinz Sprecherin für Bildungspolitik Sven Christian Kindler Stephan Kühn 08.04.2011 Europäischer Stabilitätsmechanismus

Mehr

Reformen in der Eurokrise: Wohin steuert die EU? Frank Schimmelfennig ETH Zurich

Reformen in der Eurokrise: Wohin steuert die EU? Frank Schimmelfennig ETH Zurich Reformen in der Eurokrise: Wohin steuert die EU? Frank Schimmelfennig ETH Zurich Herausforderungen Testfall für Integration grösste Krise mögliche Desintegration umstrittene, kostspielige Reform und Integrationstheorie

Mehr

Währungsunion Geldpolitik Bankenunion

Währungsunion Geldpolitik Bankenunion Währungsunion Geldpolitik Bankenunion Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny Generation uro Students Award 20. Oktober 2014 www.oenb.at Warum eine europäische Wirtschafts- und Währungsunion? Stärkung

Mehr

Die Fakten der Euro-Krise Deutschland auf dem Weg in die Schulden- und Transferunion

Die Fakten der Euro-Krise Deutschland auf dem Weg in die Schulden- und Transferunion Die Fakten der Euro-Krise Deutschland auf dem Weg in die Schulden- und Transferunion Waiblingen, 25. Juli 2013, Bürgerzentrum Backnang, 30. Juli 2013, Hofgut Hagenbach Schorndorf, 21. August 2013, Gasthausbrauerei

Mehr

BMF 9. September 2011. Maßnahmen zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise im Euroraum und zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion

BMF 9. September 2011. Maßnahmen zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise im Euroraum und zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion BMF 9. September 2011 Maßnahmen zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise im Euroraum und zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion I. Hintergrund und Grundstruktur der Maßnahmen...2 II. 29 Fragen und

Mehr