»DAS WIRD MAN JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN!«Zur Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Argumentationsweisen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "»DAS WIRD MAN JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN!«Zur Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Argumentationsweisen"

Transkript

1 »DAS WIRD MAN JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN!«Zur Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Argumentationsweisen

2

3 »DAS WIRD MAN JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN!«Zur Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Argumentationsweisen INHALTSVERZEICHNIS Vorwort (Karl-Friedrich Schnur)...2 Einleitung (Thomas Bryant & Carl Chung)...4 Rechtspopulismus = Rechtsextremismus? (Thomas Bryant)...8»Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!«(thomas Bryant)...16»Wir brauchen mal wieder einen starken Mann!«(Thomas Bryant)...19 Zum Beispiel: Die»Sarrazin-Thesen«(Carl Chung)...21 Der Zoff um den Stoff: Unterdrücktes»Kopftuchmädchen«oder selbstbestimmte Muslimin? (Amir Alexander Fahim)...25 Polizeiliche Kriminalstatistik: Warum die Zahlen nicht für sich sprechen (Aylin Karadeniz)...33 Europäische Integration und Globalisierung Angst vor der Welt? (Carl Chung)...39 Rechtspopulistischer Philosemitismus? (Carl Chung, Ibrahim Gülnar)...47 Exkurs: Sprachschwierigkeiten im Umgang mit einer komplexen Realität (Carl Chung)...51 A simple mind a dangerous mind: Die gefährlich vereinfachte Welt der Rechtspopulisten (Michael Bergert)...58 Umgekehrte Psychoanalyse mit»strohmann-trugschlüssen«zur Auseinandersetzung mit populistischen Argumentationsmustern (Carl Chung)...62

4 VORWORT Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May (Stiftung SPI) verfolgt seit 1981 als Stiftung des bürgerlichen Rechts der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Landesverband Berlin, deren Ziele und soll mit dazu beitragen, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der sich jeder Mensch in Verantwortung für sich und das Gemeinwesen frei entfalten kann. Dabei ist sie dem Leitbild und den Leitsätzen ihrer Stifterin verpflichtet und setzt sich im Sinne der Grundwerte der AWO Berlin Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit u. a. für die Förderung von demokratischem und sozialem Denken und Handeln ein. Im Geschäftsbereich Soziale Räume und Projekte der Stiftung SPI sind namentlich das Projekt Mobiles Beratungsteam»Ostkreuz«für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration und die bei ihm angesiedelten Teilprojekte, zu denen u. a. POLIS* (Bezirkliche Koordinierungsstelle gegen demokratiegefährdende Phänomene und Rechtsextremismus Marzahn-Hellersdorf) gehört, für die Unterstützung zivilgesellschaftlicher und bezirklicher Akteure bei der Gestaltung der freiheitlichen und offenen Bürgergesellschaft tätig: Das Mobile Beratungsteam (MBT)»Ostkreuz«unterstützt zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure, Institutionen, Organisationen und Initiativen bei einer Gestaltung von Vielfalt, die Diskriminierung überwindet, gegenseitigen Respekt fördert, Zusammenhalt gruppenübergreifend festigt und sich aktiv mit Rechtsextremismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und autoritären Orientierungen auseinander setzt. Dabei geht die Arbeit des MBTs»Ostkreuz«von der Einsicht aus, dass wesentliche Inhalte von Ungleichheits- und Hassideologien namentlich etwa Antisemitismus, Rassismus, nationalistischer und ethnozentrierter Kulturalismus, religiösweltanschaulicher Chauvinismus, Antiziganismus und Homosexuellenfeindlichkeit nicht nur in einzelnen Stadtgebieten oder in einer Bevölkerungsgruppe auf Resonanz stoßen. Vielmehr sind entsprechende Wahrnehmungs-, Deutungs- und Verhaltensmuster (wenn auch in unterschiedlicher Häufigkeit) in allen Bevölkerungsgruppen ohne wie mit Migrationshintergrund zu konstatieren z. T. als durchaus prekäre Normalität etwa in Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Quartieren und Nachbarschaften. Vor allem ist die Arbeit des MBTs»Ostkreuz«auf der Erkenntnis gegründet, dass die Ablehnung von (zumindest einzelnen) Grundsätzen und Regeln des freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaates in Verbindung mit feindseligen Haltungen gegenüber Menschen, die einer anderen Gruppe zugeordnet werden, kein politisches Randgruppenphänomen darstellt, sondern bis weit in die Mitte der 2

5 Gesellschaft bzw. in den jeweiligen Mainstream unterschiedlicher Milieus verbreitet ist. Deshalb ist die Arbeit des MBTs»Ostkreuz«und von POLIS* vor allem eine in der Mitte und mit der Mitte der Gesellschaft, die keiner bestimmten Gruppe, sondern der freiheitlich-demokratischen Bürgergesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt und Gesamtheit dient. Im Grunde setzt sich diese Arbeit schon seit Jahren mit Erscheinungsformen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinander, die aktuell spätestens seit der öffentlichen Debatte über die Sarrazin-Thesen unter dem Stichwort Rechtspopulismus diskutiert werden. Zu Beginn der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts waren insbesondere rassistische und ethno-chauvinistische Einstellungsmuster in der Mitte der Gesellschaft vor allem als Hintergründe und Entwicklungsbedingungen rechtsextremistischer Orientierungen und Gruppierungen zu thematisieren. Inzwischen werden die Kerninhalte und Erscheinungsformen, an denen sich rechtsorientierter Populismus festmachen lässt, zunehmend auch für sich als Ausgangspunkt verschärfter Konfliktlagen in der pluralen Gesellschaft der Einwanderungsstadt Berlin und als Hindernis bei der Erschließung der vorhandenen Vielfalt als Ressource der gesellschaftlichen Entwicklung erkannt. Arche Kreuzberg der Initiative Interreligiöser Dialog in Kreuzberg am 11. September 2005 Da das MBT»Ostkreuz«bereits seit Jahren mit einem inhaltlich breit angelegten Ansatz in diesem Themenfeld arbeitet und diese Arbeit auch theoretisch reflektiert, wurde es Zeit, die Erfahrungen und Reflexionen in einer Publikation zusammenzufassen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten sollte diese Broschüre für ein breites Spektrum unterschiedlicher Akteure von Interesse und hoffentlich von Nutzen sein. Karl-Friedrich Schnur Stellvertretender Direktor der Stiftung SPI, Geschäftsbereichsleiter Soziale Räume & Projekte 3

6 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen. EU-GRUNDRECHTECHARTA, ART. 1 EINLEITUNG In vielen europäischen Ländern macht seit geraumer Zeit eine nicht nur, aber auch parteipolitisch organisierte politische Strömung von sich reden, die sowohl in der politikwissenschaftlichen Forschung als auch in der politischen und medialen Öffentlichkeit als Rechtspopulismus bezeichnet wird.¹ Dieses nicht immer ganz leicht zu fassende und wandlungsfähige Phänomen kann in mehr oder weniger stark ausgeprägter Form erhebliche Wahlerfolge bis hin zu Regierungsbeteiligungen für sich verbuchen: Beispielsweise in Österreich (Freiheitliche Partei Österreichs, FPÖ; Bündnis Zukunft Österreich, BZÖ), der Schweiz (Schweizerische Volkspartei, SVP), den Niederlanden (Lijst Pim Fortuyn, LPF; Partij voor de Vrijheid, PVV), im Baltikum (z.b. Lettland: Tēvzemei un Brīvībai/LNNK), in Skandinavien (z.b. Schweden: Sverigedemokraterna, SD; Dänemark: Dansk Folkeparti, DF), Polen (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) und Ungarn (FIDESZ Magyar Polgári Szövetség, Fidesz) gestaltet es die parlamentarische Politik mit. Insbesondere die weltweite, wenn auch nicht global organisierte Anti-Islam- Bewegung, die namentlich seit den Anschlägen vom 11. September 2001 im Aufwind ist, dient rechtspopulistischen Propagandisten als wesentliche Grundlage für die von ihnen verbreiteten Positionen. Grobschlächtige Pauschalurteile über den Islam, die dazu tendieren, diese Glaubensrichtung mit dem politisch ideologisierten Islam (Islamismus) oder gar islamistischem Terrorismus gleichzusetzen, sind dabei gewissermaßen das Markenzeichen rechtspopulistischer Argumentationsweisen. Letztere werden vorzugsweise mit diversen Ressentiments gegenüber Migrant/innen unterfüttert, die weitestgehend auf deren angeblichen Unwillen oder auch ihre Unfähigkeit zur Integration reduziert und nicht als gleichwertige Glieder der Gesellschaft akzeptiert werden. Vor derartigen Tendenzen ist auch Deutschland keineswegs gefeit. Es gilt daher, das von Fall zu Fall in unterschiedlichem Gewand auftretende Phänomen des Rechtspopulismus als solches zu erfassen und sich ob seiner gesellschaftspolitischen Sprengkraft mit seinen Motiven sowie Argumentations- und Handlungsweisen kritisch auseinander zu setzen. Schließlich handelt es sich hierbei um keinen 4

7 rein theoretisch abzuhandelnden Sachverhalt, sondern um ein Thema, das immer wieder von erheblicher Bedeutung für die politische Kultur, also für das Zusammenleben aller Menschen in diesem Land und in dieser Stadt ist. Wohlgemerkt: Die notwendige Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus ist vor allem von den demokratischen Parteien, zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und den Bürgerinnen und Bürgern zu führen. Denn beim Rechtspopulismus geht es nicht um aktiv kämpferisch gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung als solche gerichtete Bestrebungen, die letztlich darauf abzielen, diese Ordnung zu beseitigen. Zwar sind wesentliche Inhalte des aktuellen Rechtspopulismus mit substanziellen Werten und Normen des Grundgesetzes unvereinbar. Zwar tragen rechtspopulistische Diskurse i. d. R. eher zur Verschärfung als zur Lösung gesellschaftlicher Problemlagen bei. Zwar können sie durchaus zur Verletzung der Menschenwürde und Rechte ganzer Bevölkerungsgruppen führen, den öffentlichen Frieden beeinträchtigen und das gesellschaftliche Klima vergiften. Aber der Umstand, dass Rechtspopulismus mit guten Gründen als dem demokratischen Gemeinwesen abträglich eingeschätzt werden kann, macht ihn noch nicht zum politischen Extremismus. Der demokratische Staat muss die Rechte aller schützen. Dabei müssen die Rechte der Opfer populistischer Kampagnen einen hohen Stellenwert haben. Aber der demokratische Rechtsstaat muss dies nach Regeln tun, die für alle gelten und bei denen das Recht auf Meinungsfreiheit und das Recht auch nicht-etablierter legaler Kleinparteien auf Chancengleichheit im Rahmen der Gesetze als grundlegende Normen zu achten sind gerade wenn diese vorherrschenden Normen in Frage und Forderungen stellen, die als unsinnig, anstößig oder schädlich gelten können.² Solange sich ein Verhalten im Rahmen der Verfassung und der Gesetze bewegt, sollte man sehr genau erwägen, ob es wie es Rechtspopulisten gerne fordern eines starken Staates zu dessen Abstellung bedarf. Bei der Verteidigung der freiheitlichen Demokratie stehen deshalb zuerst die Demokrat/innen selbst in der Pflicht. Dabei kann es durchaus schwer fallen, auf Forderungen nach staatlichen Verboten oder nach Einschränkung der Handlungsfreiheit rechtspopulistisch agierender Akteure zu verzichten. Denn auch wenn deren Verhalten legal und ihre Aktivitäten nicht verfassungswidrig sind, können sie entsetzliches Unheil anrichten oder zu solchem beitragen. So offenbaren die jüngsten Ereignisse in der norwegischen Hauptstadt Oslo einmal mehr die Gefahren, die mit Gesinnungen verbunden sind, die aus dem rechtspopulistischen Dunstkreis erwachsen oder einen wie auch immer gearteten Bezug dazu aufweisen. 5

8 Der (mutmaßliche und geständige) Attentäter und Massenmörder Anders Behring Breivik versteht sich nicht als Nazi. In der Medienberichterstattung über den Bombenanschlag in Oslo und das Massaker auf Utøya vom 22. Juli 2011 wurde Breivik mit seiner politischen Selbstbeschreibung als Konservativer zitiert. Er war Mitglied der norwegischen Fortschrittspartei (Fremskrittspartiet, FrP), die sich u. a. mit der Forderung nach stärkerer Einschränkung der Immigration und Ausweisung krimineller Ausländer, mit undifferenzierter Kritik an dem Islam und dem Bekenntnis zur (v. a. kulturell verstandenen) christlichabendländischen Tradition profiliert. Die FrP wird dem Spektrum der Neuen Rechten bzw. des Rechtspopulismus in Europa zugerechnet. Breivik verlies diese Partei aber, da sie (so zitiert Wikipedia ³ eine norwegische Zeitung) den multikulturellen Forderungen und den selbstmörderischen Idealen des Humanismus nachgegeben habe. Er hatte offenbar Verbindungen zur islamfeindlichen English Defense League, die allgemein als Hate Group eingeschätzt und dem Umfeld des britischen Rechtsextremismus zugeordnet wird. Zugleich war er offenbar auf seine Mitgliedschaft in einem ausdrücklich humanistischen Orden stolz, die er da er sich selbst als radikaler Vorkämpfer eines christlich-abendländischen Konservatismus betrachtete vielleicht als christlich-konservative Bruderschaft in seinem Sinne missverstand. Offenbar fielen seine verschiedenen Bezüge zum islamfeindlichen europäischen Rechtspopulismus, zum angelsächsischen und US-amerikanischen Neokonservatismus, zur kruden ( anti-linken, fortschritts- und technologiefeindlichen) Gedankenwelt des Unabombers Ted Kaczynski⁴ sowie zum rechten, bis in den Rechtsextremismus reichenden Rand des christlich-abendländischen Konservatismus (bzw. zur Neuen Rechten in Europa) in einer abstrus irregeleiteten Bezugnahme auf das Tempelrittertum zusammen. Doch das ideologische Gebräu, das er sich aus den unterschiedlichsten Quellen darunter auch Henryk M. Broder ebenso wie Thilo Sarrazin, Immanuel Kant und Franz Kafka⁵ zusammengebraut hat, ist eben alles andere als völkischer Neo-Nationalsozialismus in Reinkultur. Wie auch immer man den Einfluss des neuen europäischen Rechtspopulismus auf Breiviks Radikalisierung bis hin zum Mord an 77 Menschen einschätzen mag, so machen die Anschläge in Norwegen doch klar, dass es keines geschlossen rechtsextremen Weltbildes bedarf, um hate crimes (Hasskriminalität) bis hin zu einem rechtsterroristischen Amoklauf zu begehen⁶. Insofern sind Einstellungsmuster, die der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zuzuordnen sind und denen der Rechtspopulismus politisch Ausdruck gibt, eben nicht ungefährlich: Sie können zur Motivation von Verbrechen beitragen und Ziele für Verbrechen aus Hass markieren. 6

9 Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim. Eine offene, plurale und freiheitliche Gesellschaft muss auch Meinungen und Diskurse dulden und aushalten können, die als irregeleitet, unsinnig, ignorant, missgünstig, unmoralisch und unanständig gelten aber nicht, ohne ihnen zu widersprechen. Zum Widerspruch gegen die Verletzung der Würde des Menschen im Allgemeinen und gegen rechtspopulistische Argumentationsmuster im Besonderen soll diese Broschüre alle interessierten und engagierten Demokrat/innen anregen und entsprechende Hilfestellungen geben. Thomas Bryant & Carl Chung Berlin, im August 2011 ¹ Vgl. Bauer, Werner T.: Rechtspopulismus in Europa. Vergängliches Phänomen oder auf dem Weg zum politischen Mainstream?, Berlin 2010 (Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Internationale Politikanalyse Abt. Internationaler Dialog); Hartleb, Florian: Nach ihrer Etablierung. Rechtspopulistische Parteien in Europa. Begriff Strategie Wirkung, Berlin/Sankt Augustin 2011 (Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zukunftsforum Politik, Nr. 107). ² Weil dies tragende Prinzipien des Grundgesetzes sind, aber auch weil, wie Rosa Luxemburg so treffend in einer berühmten Randnote in ihrem Text Zur Russischen Revolution 1918 schrieb, Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei mögen sie noch so zahlreich sein [...] keine Freiheit [ist]. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden [...], weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird (Rosa Luxemburg - Gesammelte Werke Band 4, S. 359, Anmerkung 3, Berlin [Ost], 1983). ³ Quelle: ( aufgerufen: ). ⁴ Der US-amerikanische Mathematiker und Bombenleger (university and airline bomber = Unabomber) Kaczynski schwadronierte in seinem Manifest in 232 Paragraphen über die angeblichen Übel des modernen Leftismus, der political correctness, der modernen Technologie bzw. des industriell-technologischen Systems und seiner Eliten. Breivik schrieb offenbar in seinem Manifest aus dem von Kaczynski ab. ⁵ Was Henryk M. Broder der wohl als publizistischer Provokateur und islamkritischer Polemiker, aber keineswegs als Rechtspopulist bezeichnet werden kann in der Welt vom nicht unerwähnt lässt. ⁶ Darauf, dass rechtspopulistische Einstellungen entgegen dem Bemühen von Kleinparteien, die sich durch rechtspopulistische Argumentationen profilieren, ein bürgerliches Erscheinungsbild zu wahren und nicht mit Gewaltbereitschaft assoziiert zu werden durchaus zu politisch motivierter Gewalt führen können, deuten Berichte über einen Übergriff von Pro Deutschland - Aktivisten hin. So meldete der RBB am : Rechtspopulisten greifen Ausländer an und führt dazu folgendes aus: Zwei Wahlkampfhelfer der rechtsgerichteten Partei,Pro Deutschland haben am Ostpreußendamm in Berlin-Steglitz einen Mann aus dem Libanon angegriffen. Wie der Sender berichtete, hatte der 32-jährige Mann das Wahlplakat der Partei kritisiert, auf dem eine durchgestrichene Moschee zu sehen ist. Daraufhin habe einer der Männer einen Hammerstiel ergriffen und den Mann damit gedroht, ihn so wörtlich totzuschlagen. Die beiden Wahlkampfhelfer konnten von der Polizei festgenommen werden, wobei allerdings ein Polizist, der in Zivil eingreifen wollte, mit Pfefferspray attackiert wurde. Quelle: (aufgerufen: ). 7

10 RECHTSPOPULISMUS = RECHTSEXTREMISMUS? Thomas Bryant In der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Rechtsextremismus und Rechtspopulismus nicht selten fälschlicherweise synonym verwendet. Freilich ist nicht überall eine trennscharfe Grenzziehung möglich, da die beiden politischen Phänomene an vielen Stellen inhaltliche Überschneidungen aufweisen. Gleichwohl ist es notwendig, sich nicht vorschnell zu undifferenzierten Gleichsetzungen hinreißen zu lassen, da dies einer sachlichen und lösungsorientierten Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen nicht förderlich ist. Darüber hinaus liefe man Gefahr, sich unversehens der gleichen Mittel zu bedienen, zu dem sowohl rechtsextreme als auch rechtspopulistische Agitatoren immer wieder greifen, um ihre Ideen zu propagieren: Vereinfachung und Übertreibung sowie Unsachlichkeit und Undifferenziertheit. Insofern kann das sozialwissenschaftliche Bemühen, die Begriffe Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu definieren, lediglich als definitorischer Annäherungsversuch verstanden werden, der sich sehr wohl darüber im Klaren ist, dass die beiden Phänomene im realen politischen Leben nicht in Reinkultur auftauchen und nicht selten Wandlungsprozesse durchmachen. Aus formal-analytischer Sicht scheint es jedoch gerechtfertigt zu sein, sich zumindest auf folgende allgemeine Definitionen der hier in Rede stehenden Begrifflichkeiten zu verständigen: Extremismus: politische Einstellungen bzw. Bestrebungen, die dem äußersten Rand des politischen Spektrums zuzuordnen sind und die freiheitlich-demokratische Grundordnung (fdgo) des Grundgesetzes fundamental ablehnen bzw. bekämpfen (vgl. Definition des Bundesamts für Verfassungsschutz) Populismus: politische Strategie bzw. Bewegung, die sich um eine besondere Nähe zum Volk bemüht, indem sie sich für ihre eigenen Zwecke bestimmte Ängste und Unzufriedenheiten zunutze macht, Gefühle anspricht und für tatsächliche bzw. vermeintliche Probleme einfache Lösungen anbietet sowie Maximalforderungen erhebt 8

11 Rechtsextremismus: politische Einstellungen bzw. Bestrebungen mit faschistischen, neonazistischen und/oder ultranationalistischen Ideologien, welche an den historischen Nationalsozialismus anknüpfen und ein antidemokratisch, antipluralistisch, antiegalitär und autoritär geprägtes Staats- und Gesellschaftsbild (auf rassistisch-völkischer Grundlage) vertreten Rechtspopulismus: politische Strategie bzw. Bewegung, die in populistischer Manier radikal rechte Positionen (vorzugsweise bei den Themen Integration/Migration, Kriminalität, Patriotismus, soziale Gerechtigkeit etc.) vertritt, diese mit der Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung verbindet, sich dabei kulturalistischer Argumentationen bedient und gegen gesellschaftliche Minderheiten einerseits sowie das politische Establishment andererseits richtet. NPD-Plakat, 2009 Foto:»OstkreuzPolitically Incorrect (PI)«-Banner, 2009 Foto:»Ostkreuz«Diese Definitionsversuche sind unabdingbar, damit ersichtlich ist, was genau eigentlich gemeint ist, wenn von Rechtsextremismus bzw. Rechtspopulismus die Rede ist. Sodann kann man sich im nächsten Schritt genauer mit den inhaltlichen Positionen, charakteristischen Kernelementen und Funktionslogiken¹ beider Phänomene beschäftigen. Wie die nachfolgende Gegenüberstellung zeigt, handelt es sich um mal mehr und mal weniger deutliche Übereinstimmungen und Unterschiede: ¹ Vgl. Geden, Oliver: Rechtspopulismus. Funktionslogiken Gelegenheitsstrukturen Gegenstrategien, Berlin 2007 (Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit). 9

12 RECHTSEXTREMISMUS WELTBILD dem Anspruch nach eine die gesamte Welt erklärende, in sich geschlossene und systematisierte Ideologie, die aber de facto in sich widersprüchlich ist GESCHICHTSBEZUG positiver Bezug auf NS-Ideologie (Rechtfertigung und/oder Glorifizierung des Dritten Reiches ; NS-Nostalgie) Relativierung, Beschönigung und/oder Leugnung des Holocaust VERHÄLTNIS ZUR VERFASSUNG außerhalb des demokratischen Spektrums bzw. antidemokratisch (d.h. verfassungsfeindlich) (ggf. revolutionäre bzw. gewaltbereite) Überwindung Abschaffung des bestehenden politischen Systems und der Gesellschaftsordnung STAATSVERSTÄNDNIS faschistisch-totalitäre Führer-Diktatur autoritäres bzw. staatsterroristisches Regime Drittes Reich als Vorbild POLITIKSTIL hohe Gewaltaffinität aufgrund ideologischer Grundüberzeugung und (Selbst-)Mobilisierung der eigenen Leute bzw. Sympathisanten (d.h. rhetorische Verherrlichung sowie praktische Anwendung physischer Gewalt) verbalradikale Polemiken, Provokationen, Dramatisierungen und inszenierte Kampagnen (z.b. gegen Kinderschänder ) Selbstinszenierung als Opfer (v.a. wegen Medienhetze, politischen Gegnern und staatlichen Repressionen) 10

13 RECHTSPOPULISMUS WELTBILD flexibles, anpassungsfähiges und unsystematisiertes Konglomerat verschiedener ideologischer Versatzstücke (Ideologeme), die keinen Anspruch auf Kohärenz bzw. Widerspruchsfreiheit erheben GESCHICHTSBEZUG keine direkten ideologischen Verbindungen, sondern bewusste Abgrenzung zum historischen NS VERHÄLTNIS ZUR VERFASSUNG innerhalb wenn auch am (äußersten) rechten Rand des demokratischen Spektrums (d.h. verfassungskonform) bzw. betont demokratisch (pseudo-)demokratisches Plädoyer für direktdemokratische Verfahren (d.h. Direktwahlen, Referenden/Plebiszite als Ausdruck des wahren Volkswillens ) STAATSVERSTÄNDNIS einerseits: autoritäre sicherheitspolitische Vorschläge (v.a. Law-and-Order -Politik zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus) andererseits: (pseudo-)liberaler Kampf gegen Bevormundung und Überwachung der Bürger durch den Staat Selbstinszenierung als Bürgerrechtsbewegung POLITIKSTIL Gewaltdistanz (d.h. Rücksichtnahme auf zivilisierte Umgangsformen, um gemäßigte Wählerschaft nicht zu verschrecken) verbalradikale Polemiken, Provokationen, Dramatisierungen und inszenierte Kampagnen (z.b. Kinder statt Inder! ) starke Emotionalisierung und Personalisierung von Politik bei Problemen, Prozessen, Entscheidungen, Inhalten etc. vermeintliche, aber auch gezielt inszenierte Tabubrüche, die das politische und gesellschaftliche Klima vergiften Selbstinszenierung als Opfer (v.a. wegen Medienhetze, politischen Gegnern) Instrumentalisierung der Politik- und Parteienverdrossenheit und des Misstrauens innerhalb der Bevölkerung gegenüber (etablierten, als korrupt diskreditierten) Parteien 11

14 RECHTSEXTREMISMUS ORGANISATION/KOOPERATIONSPARTNER/ZIELGRUPPE Ruf nach dem starken Mann (Hitler als Vorbild; klar ausgeprägter Führerkult ) teilweise fließende Übergänge zur militanten Neonazi-Szene keine Mehrheitsfähigkeit bzw. Akzeptanz im bürgerlich-demokratischen Spektrum MENSCHEN-/GESELLSCHAFTSBILD Negation von Menschenrechten Negation individueller Freiheitsrechte bei gleichzeitiger Überhöhung des eigenen Kollektivs (vgl. Du bist nichts, dein Volk ist alles! ) antipluralistischer Kampf für deutsche Volksgemeinschaft Kampf gegen Entartung und gesellschaftliche Emanzipationsprozesse (bzgl. traditionelle Geschlechterverhältnisse, Familienkonzepte, deutsche Tugenden etc.) keine Ambiguitätstoleranz (v.a. gegenüber Randgruppen und Minderheiten) keine Toleranz gegenüber Homosexuellen HETEROPHOBIE/DIVERSITÄTSPHOBIE/ FREMDENFEINDLICHKEIT ingroup bias / Eigengruppen-Favorisierung / Wir-Gruppen-Zentrismus (v.a. ethnische Homogenisierung; Ethnozentrismus) Negation des Existenzrechts von als minderwertig eingestuften Völkern völkisch-nationale Identitätskonstruktion durch Rassismus und Sozialdarwinismus (d.h. Recht des Stärkeren im Kampf ums Dasein ) dogmatischer ( Rassen -)Antisemitismus (u.a. scharfe Israel-Kritik) 12

15 RECHTSPOPULISMUS ORGANISATION/KOOPERATIONSPARTNER/ZIELGRUPPE Ruf nach dem starken Mann (charismatischer Parteiführer; Tendenz zum Führerkult ) keine Zusammenarbeit mit bzw. bewusste Abgrenzung von rechtsextremen Gruppierungen gezielte Ansprache des bürgerlichen, rechtskonservativen und nationalliberalen Lagers (z.t. Anschlussfähigkeit an inhaltliche Positionen aus der Mitte der Gesellschaft durch Bemühen um Seriosität und Koalitionsfähigkeit) Zuschreibung einer Opferrolle der potentiellen Wählerschaft (z.b. politische Verblendung, Modernisierungsverlierer ) Selbstinszenierung als Sprachrohr der schweigenden Mehrheit und Anwalt des kleinen Mannes MENSCHEN-/GESELLSCHAFTSBILD einerseits: Bekenntnis zu Menschenrechten andererseits: Befürwortung der Einschränkung von bestimmten Minderheitenrechten (z.b. Muslime) bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber bestimmten anderen Minderheiten (z.b. Homosexuelle) Tendenz zur Unterordnung individueller Freiheitsrechte gegenüber Interessen des eigenen Kollektivs bewusste Betonung vermeintlich christlich-abendländischer, liberaler und humanistischer Werte Kulturkritik und Modernisierungsskepsis (bzgl. Erosion traditioneller Geschlechterverhältnisse, Familienkonzepte, christlich-abendländischer Werte etc.) schwach ausgeprägte Ambiguitätstoleranz (v.a. gegenüber Randgruppen und Minderheiten, die z.t. gegeneinander ausgespielt werden) HETEROPHOBIE/DIVERSITÄTSPHOBIE/ FREMDENFEINDLICHKEIT ingroup bias / Eigengruppen-Favorisierung / Wir-Gruppen-Zentrismus (v.a. kulturelle Homogenisierung; Ethnopluralismus) ethno bzw. kulturzentrierter Nationalismus vorgeblicher Philosemitismus (v.a. Israel-Freundlichkeit) bei gleichzeitiger Anfälligkeit für sekundären Antisemitismus (d.h. subtile, unausgesprochene Ressentiments gegenüber Juden) 13

16 RECHTSEXTREMISMUS FREUND-FEIND-DENKEN/ WIR-DIE-DICHOTOMIE (auch physische) Vernichtung des imaginierten bzw. faktischen Gegners (z.b. die Juden ; Antifaschisten) unterstellte Verschwörung des imaginierten bzw. faktischen Gegners (z.b. jüdische Weltherrschaft ) (situationsunabhängige und zementierte) Feindbild- bzw. Sündenbock-Konstruktionen (z.b. Weltjudentum, Kommunismus) MIGRATION/INTEGRATION konsequente Ablehnung von Einwanderung nach Deutschland (d.h. Ausländerstopp ) Integration von Ausländern prinzipiell nicht möglich ( Integration ist Völkermord! ) und daher Ausländerrückführung Kampf gegen Multikulti, da ethnische Assimilation weder möglich noch erwünscht ( Rassenschande ) RELIGION Ablehnung des (auch und gerade rassisch definierten) Judentums und des Staates Israel Säkularismus oder Orientierung auf das (Neu-)Heidentum (Paganismus) bzw. Deutschgläubigkeit (z.b. Arier - bzw. Germanen- und Ahnenkult; Glaube an Mythos des Blutes ) Antikirchlich (v.a. Ablehnung der als verjudet bezeichneten christlichen Religion bzw. Kirchen) WIRTSCHAFTSVERSTÄNDNIS (antimarxistischer) Antikapitalismus und Befürwortung eines nationalen Sozialismus bzw. raumorientierte Volkswirtschaft Ablehnung des Europäisierungs- und Globalisierungsprozesses Überbetonung der eigenen nationalen Wirtschaft und der eigenen nationalen Interessen ( Standort-Nationalismus ) Agrarromantik (z.b. Förderung des deutschen Bauerntums ) 14

17 RECHTSPOPULISMUS FREUND-FEIND-DENKEN/ WIR-DIE-DICHOTOMIE Kritik an bzw. Diffamierung von Vertretern des politischen Systems (z.b. politische Kaste ; politisches Establishment, EU-Bürokratie ) unterstellte Verschwörung des imaginierten bzw. faktischen Gegners (z.b. islamische Unterwanderung ) (je nach Situation austauschbare und dynamische) Feindbild- bzw. Sündenbock- Konstruktionen (z.b. Islam/Islamisierung, Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei, Multikulti, Masseneinwanderung, integrationsunwillige Ausländer, Asylpolitik) MIGRATION/INTEGRATION kritisches Verhältnis zu Zuwanderung Integration von Ausländern zwar möglich, aber stark problembehaftet ( integrationsunwillige Ausländer sollen abgeschoben werden) Multikulti zum Scheitern verurteilt, aber kulturelle Assimilation sowohl möglich als auch notwendig RELIGION vorgeblicher Philosemitismus und Bekenntnis zum Staat Israel bei gleichzeitiger Anfälligkeit für sekundären Antisemitismus Betonung vermeintlich christlich-abendländischer Werte Frontstellung gegenüber Islam bzw. schleichender Islamisierung WIRTSCHAFTSVERSTÄNDNIS Wirtschaftsliberalismus Europäisierungs- und Globalisierungskritik Betonung der eigenen nationalen Wirtschaft und der eigenen nationalen Interessen ( Standort-Nationalismus ) kleinbürgerlicher bzw. mittelstands- und leistungsorientierter Wohlstandschauvinismus (d.h. Besitzstandswahrung und Verteidigung des eigenen Wohlstandes gegenüber Fremden, die unverdient daran teilhaben wollen) 15

18 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE, ART. 1»DAS WIRD MAN JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN!«Thomas Bryant Jede/r hat Sätze wie diesen schon einmal irgendwo gehört und vielleicht auch gelegentlich selbst schon mal benutzt. Wer sich einer solchen Formulierung bedient, ist sich meist der Tatsache bewusst, hier ganz gezielt ein als politisch unkorrekt geltendes Thema angesprochen und damit ein gesellschaftliches Tabu verletzt zu haben. Tabus sind unausgesprochene und nicht mit einer formalen gesetzlichen Strafe belegte Verbote dessen, was in einer Gesellschaft gesagt bzw. gemacht oder auch nicht gesagt bzw. gemacht werden darf. Bei Tabuthemen handelt es sich um Themen, die entweder gar nicht oder nur in eingeschränktem Maße öffentlich diskutiert werden (dürfen), weil sie sozusagen wunde Punkte einer Gesellschaft berühren und damit den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt gefährden. Dazu zählt insbesondere die Diskriminierung von Minderheiten, Randgruppen und/oder schwächeren Gliedern der Gesellschaft vorzugsweise MigrantInnen (vorzugsweise mit muslimischem Hintergrund), SozialhilfeempfängerInnen, Frauen, Homosexuellen und Jüdinnen/Juden. Diese Verhaltensnormen durch gezielte Provokationen (d.h. die Äußerung von Standpunkten, die gemeinhin nicht als politisch korrekt gelten) nicht einzuhalten, d.h. ein Tabu zu brechen, stellt eine Missachtung bzw. Verletzung des gesellschaftlichen Wertekonsenses dar. Das Prinzip des inszenierten Tabubruchs funktioniert so: Ein brisantes Thema ( heißes Eisen ) wird aufgegriffen, um zu provozieren und politisches Kapital daraus zu schlagen. Die Provokation kann bereits damit beginnen, dass behauptet wird, es handle sich bei dem Thema um ein Tabu, weil sich niemand bisher getraut habe, dies offen anzusprechen unabhängig davon, ob dies stimmt oder nicht. Wer sich nun nach dem Motto endlich sagt mal einer, was alle anderen 16

DIVERSITY MAINSTREAMING

DIVERSITY MAINSTREAMING DIVERSITY MAINSTREAMING Intersektionalität Gender/Ethnicity im Kontext eines Einwanderungslands Dr. Czarina Wilpert, Berlin Gliederung 1. Einleitung: Warum Diversity? 2. Von der Bürgerrechtsbewegung zum

Mehr

3. ob sie die Gülen-Bewegung als eine religiöse oder eine politische Gruppierung einstuft und wie sie dies begründet;

3. ob sie die Gülen-Bewegung als eine religiöse oder eine politische Gruppierung einstuft und wie sie dies begründet; Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 3280 22. 03. 2013 Antrag der Abg. Paul Nemeth u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Integration Zusammenhang der Gülen-Bewegung

Mehr

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten?

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? 1 Was ist «Moral»? «ETHIK» und «MORAL» Moralische Grundsätze

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v.

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Die 1860 als eine deutsche Burschenschaft mit dem aus Liebe zum deutschen Vaterland entspringenden festen Vorsatz,

Mehr

Resettlement-Programm der UNHCR Grüne sehen auch Bremen in der Pflicht

Resettlement-Programm der UNHCR Grüne sehen auch Bremen in der Pflicht Newsletter Migration und Integration, Ausgabe 18/2011 Bremen, 28. November 2011 Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde, mit Erstaunen verfolgen wir die Berichte rund um die rassistischen

Mehr

Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle der Medien.

Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle der Medien. 5. Schweizer Asylsymposium 30./31. Januar 2013 Bern / Schweiz Wege zu einer glaubwürdigeren Asylpolitik Medien und Migration Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle

Mehr

Tischvorlage Wie gewinnen wir die Mehrheitsgesellschaft?

Tischvorlage Wie gewinnen wir die Mehrheitsgesellschaft? Tischvorlage Wie gewinnen wir die Mehrheitsgesellschaft? Transparenz, Information und Teilhabe Integration gelingt nur mit und nicht gegen die Menschen Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

Mehr

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Resonanz pädagogischer Fachkräfte auf ein interaktives Fortbildungsangebot zur Verwirklichung gesundheitlicher Chancengleichheit Grimm Iris,

Mehr

Stellungnahme. Marieluise Beck Parl. Staatssekretärin im BMFSFJ Mitglied des Deutschen Bundestages Mohrenstraße 62, 10117 Berlin 11018 Berlin

Stellungnahme. Marieluise Beck Parl. Staatssekretärin im BMFSFJ Mitglied des Deutschen Bundestages Mohrenstraße 62, 10117 Berlin 11018 Berlin HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL INTERNET Marieluise Beck Parl. Staatssekretärin im BMFSFJ Mitglied des Deutschen Bundestages Mohrenstraße 62, 10117 Berlin 11018 Berlin +49 (0)1888 555-1827 +49

Mehr

Sicherheit und Ordnung für Niedersachsen

Sicherheit und Ordnung für Niedersachsen Sicherheit und Ordnung für Niedersachsen Beschluss des Landesparteitags der CDU in Niedersachsen am 5. September 2015 in Osnabrück Mehr Niedersachsen! Sicherheit und Ordnung für Niedersachsen Zurecht erwarten

Mehr

charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland

charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland Vorteil Vielfalt: Wertschätzung schafft Wertschöpfung Vielfalt ist ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Unternehmen

Mehr

ProMosaik e.v. ein junger Verein

ProMosaik e.v. ein junger Verein ProMosaik e.v. ein junger Verein ProMosaik e.v. ist ein junger Verein, der 2014 in Leverkusen gegründet wurde und das Ziel verfolgt, sich weltweit für den interkulturellen und interreligiösen Dialog und

Mehr

Inputreferat. des Geschäftsführers des Bündnisses für. Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt, Dr. Gregor Rosenthal, zum Thema

Inputreferat. des Geschäftsführers des Bündnisses für. Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt, Dr. Gregor Rosenthal, zum Thema Inputreferat des Geschäftsführers des Bündnisses für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt, Dr. Gregor Rosenthal, zum Thema Brauner Geist in unserer Gruppe? Rechtsradikalismus und Jugendliche

Mehr

Anne-Katrin Lang. Demokratieschutz durch Parteiverbot?

Anne-Katrin Lang. Demokratieschutz durch Parteiverbot? Anne-Katrin Lang Demokratieschutz durch Parteiverbot? Anne-Katrin Lang Demokratieschutz durch Parteiverbot? Die Auseinandersetzung um ein mögliches Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands

Mehr

Das Zeitalter der Singularitäten

Das Zeitalter der Singularitäten Isolde Charim Das Zeitalter der Singularitäten Vortrag zum Gründungsakt des Gesellschaftsklimabündnis am 19. April 2013 im Parlament, Wien. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Das ist ein

Mehr

Von den Besorgten Eltern zu AfD und PEGIDA - der Antifeminismus der Neuen Rechten

Von den Besorgten Eltern zu AfD und PEGIDA - der Antifeminismus der Neuen Rechten Von den Besorgten Eltern zu AfD und PEGIDA - der Antifeminismus der Neuen Rechten qrew Kassel MBT Infotag, 14.11.2015 Gliederung Vorstellung qrew Begriffsdefinitionen Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen Benutzte

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

Bernd Kolleck, Studierende der Sozialen Arbeit Muslimische Jugendliche in Berlin Lebenslagen und Einstellungen Die Datenerhebung fand an 14 Berliner

Bernd Kolleck, Studierende der Sozialen Arbeit Muslimische Jugendliche in Berlin Lebenslagen und Einstellungen Die Datenerhebung fand an 14 Berliner Bernd Kolleck, Studierende der Sozialen Arbeit Muslimische Jugendliche in Berlin Lebenslagen und Einstellungen Die Datenerhebung fand an 14 Berliner Schulen und Freizeiteinrichtungen statt. 148 Fragebögen

Mehr

tun. ist unser Zeichen.

tun. ist unser Zeichen. Das Leitbild der DiakonieVerband Brackwede Gesellschaft für Kirche und Diakonie mbh (im Folgenden Diakonie genannt) will Orientierung geben, Profil zeigen, Wege in die Zukunft weisen. Wir in der Diakonie

Mehr

Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland

Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland Elmar Brähler Oliver Decker Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig Projektleiter: Prof. Dr. Elmar

Mehr

und doch so schwierig

und doch so schwierig Sozialkompetenz so einfach und doch so schwierig Referat im Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz FOKA (Sektion Zentralschweiz) Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA-O

Mehr

Was heißt eigentlich...

Was heißt eigentlich... ? Was heißt eigentlich... Integration FlyerInt.-2.pm6 1 Wir sprechen von: Integrationsmaßnahmen Integrationskursen Integrationskatastrophe Integrationsforderung Integrationsunfähigkeit Integrationskraft

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 12.01.2016

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 12.01.2016 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Statistisches Bundesamt (Hrsg.)

Statistisches Bundesamt (Hrsg.) Statistisches Bundesamt (Hrsg.) In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA) Datenreport 2006 Zahlen

Mehr

Sperrfrist: Ende der Rede Es gilt das gesprochene Wort.

Sperrfrist: Ende der Rede Es gilt das gesprochene Wort. Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Erwin Sellering, anlässlich des 20. Jubiläums der Landesverfassung am 12. November 2014, Schwerin Sperrfrist: Ende der Rede Es

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

INTERKULTURELLE WOCHE 2013

INTERKULTURELLE WOCHE 2013 Offenheit auch. Ausgrenzung entsteht im Kopf. 21.9. bis 5.10. INTERKULTURELLE WOCHE 2013 Wer offen ist, kann mehr erleben. Lokaler Aktionsplan im Landkreis Northeim Programm der Interkulturellen Woche

Mehr

Von Menschen für Menschen in Schleswig-

Von Menschen für Menschen in Schleswig- Von Menschen für Menschen in Schleswig- Holstein Strategiepapier 2020 der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.v. Visionen und Ziele Wir haben Überzeugungen! Wir

Mehr

20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität

20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität 20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität Artefakte Auf der obersten Ebene befinden sich die Artefakte. Darunter fasst man jene Phänomene, die unmittelbar sicht-, hör- oder fühlbar sind.

Mehr

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben A Die Zeit Jesu kennen lernen Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt (IF4); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten (IF 3) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser

Mehr

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung Leitbild der Bertelsmann Stiftung Für eine zukunftsfähige Gesellschaft BertelsmannStiftung Mission Statement Leitbild der Bertelsmann Stiftung Vorwort Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich in der Tradition

Mehr

Symposium Völker und Sprachen

Symposium Völker und Sprachen Symposium Völker und Sprachen 20.-21. November 2015 Türkische Sprachreform: Institutionen und Individuen Nevra Lischewski, MA LMU / München Generelle Betrachtung Sprachreform ist ein geplanter, sprachregulativer

Mehr

das Wählerherz 2014 Aus dem Projekt Die Mitte-Studien der Universität Leipzig Meinungsforschungsinstitut USUMA Berlin

das Wählerherz 2014 Aus dem Projekt Die Mitte-Studien der Universität Leipzig Meinungsforschungsinstitut USUMA Berlin Studie: Die Parteien und das Wählerherz 2014 Aus dem Projekt Die Mitte-Studien der Universität Leipzig Auftraggeber: Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig

Mehr

Schikanen am Arbeitsplatz: Arbeitsrechtliche Möglichkeiten

Schikanen am Arbeitsplatz: Arbeitsrechtliche Möglichkeiten Schikanen am Arbeitsplatz: Arbeitsrechtliche Möglichkeiten Rechtsanwalt Kanzlei: Implerstr. 2 81371 München Tel 089 39295610 info@rechtsanwalt-ursel.de www.rechtsanwalt-ursel.de Inhalte I. Definition II.

Mehr

DIGITALE PRIVATSPHAERE

DIGITALE PRIVATSPHAERE DIGITALE PRIVATSPHAERE WISSEN Die enorme Ausbreitung des Internets über die letzten beiden Jahrzehnte stellt uns vor neue Herausforderungen im Hinblick auf Menschenrechte, insbesondere der Abwägung zwischen

Mehr

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Prof. Dr. Christian Waldhoff Vorlesung Staatsrecht I WS 2012/13 Fälle zum Wahlrecht Lösungsskizze Fall 1 Fraglich ist, ob der von dem Ortsverein Kreuzberg der S-Partei angebotene Wahl-Shuttle-Service gegen

Mehr

Media-Saturn Deutschland GmbH Wankelstraße 5 85046 Ingolstadt

Media-Saturn Deutschland GmbH Wankelstraße 5 85046 Ingolstadt Media-Saturn Deutschland GmbH Wankelstraße 5 85046 Ingolstadt T.: +49(0) 841 634-1111 F.: +49(0) 841 634-2478 E-Mail: kontakt@mediamarkt.de Kopie an E-Mail: presse@mediamarkt.de Kopie an E-Mail: berlin-mitte@mediamarkt.de

Mehr

Wir sind Lünen Eine weltoffene und bunte Stadt Kundgebung für Vielfalt und Toleranz Freitag, 23. Januar 2015

Wir sind Lünen Eine weltoffene und bunte Stadt Kundgebung für Vielfalt und Toleranz Freitag, 23. Januar 2015 Wir sind Lünen Eine weltoffene und bunte Stadt Kundgebung für Vielfalt und Toleranz Freitag, 23. Januar 2015 Eröffnung/Begrüßung Rainer Schmeltzer MdL (es gilt das gesprochene Wort) Vor der offiziellen

Mehr

Antrag der Grünen. Die im Südwesten Myanmars ansässige muslimische Volksgruppe der

Antrag der Grünen. Die im Südwesten Myanmars ansässige muslimische Volksgruppe der Dr. Bernd Fabritius Mitglied des Deutschen Bundestages Plenarrede TOP 17 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe (17. Ausschuss) zu dem

Mehr

22 KUG (Recht am eigenen Bild) Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.

22 KUG (Recht am eigenen Bild) Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. 22 KUG (Recht am eigenen Bild) Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete

Mehr

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Carsten Herrmann-Pillath Im internationalen Geschäftsverkehr werden immer wieder kulturelle Differenzen als eine entscheidende

Mehr

joachim bischoff elisabeth gauthier bernhard müller europas rechte das konzept des»modernisierten«rechtspopulismus V VS eine flugschrift

joachim bischoff elisabeth gauthier bernhard müller europas rechte das konzept des»modernisierten«rechtspopulismus V VS eine flugschrift joachim bischoff elisabeth gauthier bernhard müller europas rechte das konzept des»modernisierten«rechtspopulismus V VS eine flugschrift joachim bischoff / elisabeth gauthier / bernhard müller europas

Mehr

%HVRQGHUH$UWHQ3HUVRQHQEH]RJHQHU'DWHQ

%HVRQGHUH$UWHQ3HUVRQHQEH]RJHQHU'DWHQ %HVRQGHUH$UWHQ3HUVRQHQEH]RJHQHU'DWHQ Bestimmte Daten dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung bzw. nur in Ausnahmefällen verarbeitet werden. Hierzu gehören zum Beispiel Krankheitsdaten selbstverständlich

Mehr

«Folge des Tabubruchs von 2003»

«Folge des Tabubruchs von 2003» News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 14.12.07 Bundesratswahlen «Folge des Tabubruchs von 2003» Der Historiker Urs Altermatt sieht das schweizerische Regierungssystem im Umbruch. Die SVP in

Mehr

Die Magna Charta der Universitäten Präambel Die unterzeichneten Universitätspräsidenten und -rektoren, die sich in Bologna anlässlich der neunten Jahrhundertfeier der ältesten europäischen Universität

Mehr

Die europäische Einheit ist erst vollendet, wenn sie eine soziale Einheit ist. Rede von Oberbürgermeisterin Peter Feldmann zur Deutschen Einheit

Die europäische Einheit ist erst vollendet, wenn sie eine soziale Einheit ist. Rede von Oberbürgermeisterin Peter Feldmann zur Deutschen Einheit Die europäische Einheit ist erst vollendet, wenn sie eine soziale Einheit ist Rede von Oberbürgermeisterin Peter Feldmann zur Deutschen Einheit Frankfurt, Paulskirche 02.10.2012 +++ Achtung Sperrfrist:

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959 RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG verabschiedet am 29. November 1959 1386 (XIV). Erklärung der Rechte des Kindes Präambel Da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte

Mehr

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Was ist wissenschaftlich?

Was ist wissenschaftlich? 1 Niklas Lenhard-Schramm (Westfälische Wilhelms Universität Münster) Was ist wissenschaftlich? Was ist wissenschaftlich? Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage ist lohnenswert für jeden, der wissenschaftliches

Mehr

Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group

Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group Präambel Die fortschreitende Globalisierung der Waren- und Kapitalmärkte ermöglicht es transnationalen Konzernen, globale

Mehr

Dialogtüren Texte Positionen links

Dialogtüren Texte Positionen links OCCUROSO Institut für interkulturelle und interreligiöse Begegnung e.v. Hohenbachernstr. 37 85454 Freising info@occurso.de, www.occurso.de Dialogtüren Texte Positionen links Hinweis: Alle Texte sind nur

Mehr

Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen

Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen Quelle: http://www.prophecynewswatch.com/2012/january03/0362.html 1.Januar 2012 Schiiten und Sunniten kämpfen im Jahr 2012 um die regionale Supermacht

Mehr

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen.

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen. IFLA-Konferenz Free Access and Digital Divide Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter Sehr geehrter Herr Staatsminister, verehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten

Mehr

Das Recht eine Orientierung im Diskriminierungsschutz

Das Recht eine Orientierung im Diskriminierungsschutz Das Recht eine Orientierung im Diskriminierungsschutz MINTEGRA-Tagung vom 7. Oktober 2015, Buchs (SG) Tarek Naguib, nagu@zhaw.ch Intro Was sehen Sie? Vorurteile, die auf Stereotypen beruhen Was hören Sie?

Mehr

Eröffnung. Axel Viereck, Gerlinde Schreiber, HS Bremen. Einleitung. Erste Behauptung: IFI ist erfolgreich

Eröffnung. Axel Viereck, Gerlinde Schreiber, HS Bremen. Einleitung. Erste Behauptung: IFI ist erfolgreich 9 Eröffnung Axel Viereck, Gerlinde Schreiber, HS Bremen Abstract Aus der Sicht der Autoren wird der Beitrag des Internationalen Frauenstudiengangs Informatik an der HS Bremen zum Motto Diversity in der

Mehr

Was ist sexuelle Belästigung?

Was ist sexuelle Belästigung? Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein aktuelles aber gleichzeitig heikles Thema. Zwar konnte mit gezielter Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Material zu. Die Schülerzeitung

Material zu. Die Schülerzeitung Material zu Die Schülerzeitung 125 Zuwanderung und Integration Szenario Die Schülerzeitung In Eurer Schule wird eine Schülerzeitung herausgegeben. Dank der großzügigen Unterstützung durch einen Feinkosthändler

Mehr

Der fließende Übergang vom Autoritären Denken zur Politischen Theologie: Das Beispiel Eric Voegelins

Der fließende Übergang vom Autoritären Denken zur Politischen Theologie: Das Beispiel Eric Voegelins Der fließende Übergang vom Autoritären Denken zur Politischen Theologie: Das Beispiel Eric Voegelins Übersicht 1. Einleitung 2. Voegelins prägende Jahre in Wien 3. Voegelins politischer Standpunkt 4. Der

Mehr

Verleihung des Max-Friedlaender-Preises 2012 an Herrn Rechtsanwalt Heinrich Hannover im Max-Joseph-Saal der Residenz München am 9.

Verleihung des Max-Friedlaender-Preises 2012 an Herrn Rechtsanwalt Heinrich Hannover im Max-Joseph-Saal der Residenz München am 9. Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Verleihung des Max-Friedlaender-Preises 2012 an Herrn Rechtsanwalt Heinrich Hannover im Max-Joseph-Saal der Residenz München am 9. November

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren! Heute vor 65 Jahren, am 27. Januar 1945, haben Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Sehr geehrte Damen und Herren! Heute vor 65 Jahren, am 27. Januar 1945, haben Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seite 1 von 16 Rede des Oberbürgermeisters zum Festakt anlässlich des Holocaust-Gedenktages und der Übergabe des Albrecht- Thaer-Haus an die Niedersächsische Gedenkstättenstiftung am 27. Januar 2010 Sehr

Mehr

Interkulturelles Handeln und Konfliktmanagement in den neuen Arbeitsstrukturen der Stahlindustrie in Duisburg Projekt Kurzinformationen

Interkulturelles Handeln und Konfliktmanagement in den neuen Arbeitsstrukturen der Stahlindustrie in Duisburg Projekt Kurzinformationen Interkulturelles Handeln und Konfliktmanagement in den neuen Arbeitsstrukturen der Stahlindustrie in Duisburg Projekt Kurzinformationen 1 Ausgrenzung: Die zwei Seiten einer Münze Benachteiligung von Migranten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. die herrschaft des nationalsozialismus. die Weimarer Republik. Geschichte / Politik Arbeiten mit Entdecken und Verstehen 7

Inhaltsverzeichnis. die herrschaft des nationalsozialismus. die Weimarer Republik. Geschichte / Politik Arbeiten mit Entdecken und Verstehen 7 Geschichte / Politik Arbeiten mit Entdecken und Verstehen 7 die Weimarer Republik Schauplatz: Berlin in den Zwanzigerjahren 8 Großstadtleben 10 Amüsement 11 Alltag der kleinen Leute 12 Zeitliche Orientierung

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 18/2893 18. Wahlperiode 2015-04-17. Vorträge von Nachrichtendienstmitarbeitern vor Schulgruppen

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 18/2893 18. Wahlperiode 2015-04-17. Vorträge von Nachrichtendienstmitarbeitern vor Schulgruppen SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 18/2893 18. Wahlperiode 2015-04-17 Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Patrick Breyer (PIRATEN) und Antwort der Landesregierung - Ministerin für Schule und Berufsbildung

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Leitbild der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Präambel Die DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind

Mehr

Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten

Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten Avis juridique important 42000X1228 Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 14. Dezember 2000 zur sozialen Integration der Jugendlichen Amtsblatt

Mehr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit einem Verbot verschwinden natürlich nicht die

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit einem Verbot verschwinden natürlich nicht die Rede des Kollegen und Genossen Kenan Ilhan, Betriebsrat bei der von der Schließung bedrohten TSTG Schienentechnik, am 1. Mai im Landschaftspark Nord in Duisburg Teil II Ich möchte nun auf die Situation

Mehr

wir uns kennenlernen. Und wenn wir uns kennenlernen, verlieren wir Ängste und fühlen uns miteinander verbunden.

wir uns kennenlernen. Und wenn wir uns kennenlernen, verlieren wir Ängste und fühlen uns miteinander verbunden. Rede der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann Festakt 20 Jahre Schule ohne Rassismus 13. März 2015 Es gilt das gesprochene Wort. Min. Löhrmann: Nur wenn

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

N a z i s a u f s M a u l

N a z i s a u f s M a u l SDAJ Rostock Jahr: 2011 Ausgabe: 3 Auflage: 1 N a z i s a u f s M a u l s c h a u e n! Hinter Coolness und Bürgerverständnis. Eigentlich klingt es ja oftmals gar nicht so schlimm: kein Krieg, Freiheit,

Mehr

(Bereinigte Übersetzung zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz abgestimmte Fassung)

(Bereinigte Übersetzung zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz abgestimmte Fassung) Zusatzprotokoll zum Übereinkommen über Computerkriminalität betreffend die Kriminalisierung mittels Computersystemen begangener Handlungen rassistischer und fremdenfeindlicher Art Straßburg, 28.I.2003

Mehr

Sitzung Bundesrat am 14. Dezember 2012. Redeentwurf für Herrn Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Antrag des Bundesrates für ein Verbot der NPD

Sitzung Bundesrat am 14. Dezember 2012. Redeentwurf für Herrn Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Antrag des Bundesrates für ein Verbot der NPD Sprechzettel - es gilt das gesprochene Wort - Sitzung Bundesrat am 14. Dezember 2012 Redeentwurf für Herrn Ministerpräsident Stanislaw Tillich Antrag des Bundesrates für ein Verbot der NPD Anreden Die

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

Es könnte einen bösen Gott geben

Es könnte einen bösen Gott geben Es könnte einen bösen Gott geben Der Philosoph Daniel Dennett spricht im Interview über gläubige Menschen, ungläubige Priester und wie man auf Mohammed-Karikaturen reagieren sollte. Herr Dennett, Sie sind

Mehr

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Im Unterschied zum Rassismus beruhen urteilen gegen andere, sondern auf unterschiedlichen Grundeinstellungen und Werten, also

Mehr

Hans Jürgen Heringer Interkulturelle Kommunikation

Hans Jürgen Heringer Interkulturelle Kommunikation Hans Jürgen Heringer Interkulturelle Kommunikation 4. Auflage A. Francke Das Axiom verweist uns darauf, dass alles, was wir tun, gedeutet wird. Sogar Nichtstun wird gedeutet, wenn es als Unterlassung oder

Mehr

MITTEILUNG DER KOMMISSION. Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta

MITTEILUNG DER KOMMISSION. Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 5.3.2010 KOM(2010)78 endgültig MITTEILUNG R KOMMISSION Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta Erklärung der Europäischen

Mehr

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen. Arbeitsblatt Armut in der Gesellschaft Lösungsvorschläge 1. Recherchieren Sie, was die offizielle Definition von Armut ist. Klären Sie dabei auch die Begriffe absolute Armut, relative Armut und gefühlte

Mehr

Ehrenkodex. für TrainerInnen und InstruktorInnen im Österreichischen Karatebund. I. Präambel

Ehrenkodex. für TrainerInnen und InstruktorInnen im Österreichischen Karatebund. I. Präambel Ehrenkodex für TrainerInnen und InstruktorInnen im Österreichischen Karatebund I. Präambel Der Ehrenkodex für TrainerInnen und InstruktorInnen im Österreichischen Karatebund basiert auf dem Prinzip Verantwortung

Mehr

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig).

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig). Bsw 30804/07 Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Kammer 5, Beschwerdesache Neziraj gg. Deutschland, Urteil vom 8.11.2012, Bsw. 30804/07. Art. 6 Abs. 1 EMRK, Art. 6 Abs. 3 EMRK - Verwerfung der

Mehr

Um zu einer sinnerfüllten Existenz zu gelangen bedarf es der Erfüllung von drei vorangehenden Bedingungen (Grundmotivationen 1 )

Um zu einer sinnerfüllten Existenz zu gelangen bedarf es der Erfüllung von drei vorangehenden Bedingungen (Grundmotivationen 1 ) In der Existenzanalyse und Logotherapie geht es um ein Ganzwerden des Menschen um zu einer erfüllten Existenz zu gelangen. Die Existenzanalyse hat das Ziel, den Menschen zu befähigen, mit innerer Zustimmung

Mehr

Merkblatt zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Merkblatt zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Merkblatt zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Leitlinien in unserem Unternehmen Unser Unternehmen bietet unseren Kunden moderne Personaldienstleistungen. Wir haben eine gemeinsame Aufgabe und

Mehr

Politisch Motivierte Kriminalität im Jahr 2014 Bundesweite Fallzahlen

Politisch Motivierte Kriminalität im Jahr 2014 Bundesweite Fallzahlen Bundesministerium des Innern Politisch Motivierte Kriminalität im Jahr 2014 Bundesweite Fallzahlen 1. Erfassung politisch motivierter Kriminalität Straftaten, die aus einer politischen Motivation heraus

Mehr

Rechtliche Möglichkeiten Welche Aspekte sind im Umgang mit Bewertungen zu beachten?

Rechtliche Möglichkeiten Welche Aspekte sind im Umgang mit Bewertungen zu beachten? Kanzlei Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum, WWW.LHR-LAW.DE Reputationsmanagement Ihr Kundenfeedback im Netz Rechtliche Möglichkeiten Welche Aspekte sind im Umgang mit Bewertungen zu beachten? 20.10.2015 Internetwoche

Mehr

Religionsfreiheit. Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria

Religionsfreiheit. Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln,

Mehr

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Universität Bremen Dezernat 2 Postfach 33 04 40 28334 Bremen An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Bremen Dezernat 2 Personalangelegenheiten Leitung Frau Petra Höfers Telefon (0421)

Mehr

1. Einleitung und Begrüßung

1. Einleitung und Begrüßung 1. Einleitung und Begrüßung Dr. Irina Mohr Leiterin Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf Sie sehr herzlich im Namen der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßen.

Mehr

SKMR-STUDIE ZUM FOLLOW-UP ZU DEN UPR-EMPFEHLUNGEN. Walter Kälin SKMR

SKMR-STUDIE ZUM FOLLOW-UP ZU DEN UPR-EMPFEHLUNGEN. Walter Kälin SKMR SKMR-STUDIE ZUM FOLLOW-UP ZU DEN UPR-EMPFEHLUNGEN Walter Kälin SKMR Vorbemerkung: Was ist das SKMR? Ein Netzwerk bestehend aus Universitätsinstituten. Vom Bund als Pilotprojekt ins Leben gerufen und unterstützt.

Mehr

Vertragen wir. 6.000.000 Arbeitslose? Reflexionen. Ein Periodikum der B M K Mittelstandsberatung GmbH, Würzburg

Vertragen wir. 6.000.000 Arbeitslose? Reflexionen. Ein Periodikum der B M K Mittelstandsberatung GmbH, Würzburg Vertragen wir 6.000.000 Arbeitslose? Reflexionen I Ein Periodikum der B M K Mittelstandsberatung GmbH, Würzburg Im Januar 4,82 Millionen Arbeitslose Gegen konjunkturelle Arbeitslosigkeit machtlos Gewerkschaften

Mehr

Die Palästinensische Nationalcharta 17. Juli 1968

Die Palästinensische Nationalcharta 17. Juli 1968 Die Palästinensische Nationalcharta 17. Juli 1968 Artikel 1 Palästina ist das Heimatland des arabischen, palästinensischen Volkes, es ist ein untrennbarer Teil des gesamtarabischen Vaterlandes und das

Mehr

Informations- und Fördermöglichkeiten für Projekte mit Migranten/Migrantinnen und Flüchtlingen (in alphabetischer Reihenfolge):

Informations- und Fördermöglichkeiten für Projekte mit Migranten/Migrantinnen und Flüchtlingen (in alphabetischer Reihenfolge): InfoPoint Kulturelle Bildung Potenziale der Kulturellen Bildung bei der Integration von Flüchtlingen nutzen Die Lebenssituation geflüchteter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien in Deutschland kann

Mehr

Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group

Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group Die barrierefreie Fassung Die barrierefreie Fassung des Verhaltenskodex wurde nach dem capito Qualitäts-Standard in erstellt. Der capito Qualitäts-Standard

Mehr

Curriculum Religion. Klasse 5 / 6

Curriculum Religion. Klasse 5 / 6 Wesentliches Ziel des Religionsunterrichts am Ebert-Gymnasium ist, dass sich Schülerinnen und Schüler aus der Perspektive des eigenen Glaubens bzw. der eigenen Weltanschauung mit anderen religiösen und

Mehr

Drei Fragen an... Monika Lazar (Grüne)

Drei Fragen an... Monika Lazar (Grüne) 1 von 5 13.11.2007 13:18 13.11.2007 DEBATTE: UMFRAGEN Drei Fragen an... Monika Lazar (Grüne) Haben wir uns in Deutschland wieder an Rechtsradikale gewöhnt? Da Neonazi-Aufmärsche (oft) von großen Gegendemos

Mehr

Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland

Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland Vorteil Vielfalt für Unternehmen, öffentliche Institutionen und Beschäftigte Die Charta der Vielfalt Eine Arbeitskultur, die

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins

Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins Berlin, im November 2007 Stellungnahme Nr. 51/07 abrufbar unter www.anwaltverein.de Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins durch den Ausschuss Verfassungsrecht zur Verfassungsbeschwerde des Rechtsanwalts

Mehr