Wie war das mit dem Baroreflex?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie war das mit dem Baroreflex?"

Transkript

1 Wie war das mit dem Baroreflex? Kurze Wiederholung von Physiologie & Pathophysiologie Max J. Hilz - Universität Erlangen-Nürnberg

2 Blutvolumen-Verschiebung beim Aufstehen Abnahme des zirkulierenden Blutvolumens Abnahme der Barorezeptor-Stimulation Abnahme des zentralen Blutvolumens um ~ 400ml Volumen-Zunahme in unteren Extremitäten ~ 600 ml

3 Abnahme der Impulse zum Nucleus tractus solitarii in dorsomedialer Medulla oblongata viszerale (gastrointestinale, respiratorische & kardiovaskuläre) & Geschmacks-Afferenzen Verbindung zu spinalen respiratorischen, präganglionären sympathischen & parasympathischen Neuronen kardiopulmonale, gastrointestinale, Barorezeptor- & Chemoreceptor- Reflexe Aufsteigende Projektionen: zu zentral autonomen Nervensystem (Bennaroch 2004) Nucleus tractus solitarii (Wilson-Pauwels et al., 1997)

4 Blutvolumen-Verschiebung beim Aufstehen Abnahme des zirkulierenden Blutvolumens Abnahme der Barorezeptor-Stimulation Vagus-Zügelung & Sympathikus-Aktivierung Anstieg von Herzfrequenz & systemischem Gefäßwiderstand Blutdruck-Stabilisierung Pfeiffer, Nervenarzt, 1999

5 Baroreflexversagen z.b. bei fortgeschrittener diabetischer autonomer Neuropathie (oder bei Familiärer Dysautonomie: kongenital ungenügende sympathische & parasympathische Innervation) unzureichende periphere Vasokonstriktion, kein Anstieg der Herzfrequenz schwere orthostatische Hpotonie Abnahme der zerebralen Perfusion Präsynkope oder Synkope BPsys [mmhg] HR [bpm] , ,4 1, , tilt 401 up time normal cardiovascular response in a Kontrolperson, impaired peripheral vasoconstriction infd Patient with recurrent syncope tilt up time normal cardiovascular response in a Kontrolperson, impaired increase in heart rate in a FD-Patient with familial dysautonomia

6 Baroreflexversagen Orthostatische Hypotonie Blutdruck-Abfall: systolisch > 20 mmhg und / oder diastolisch > 10 mmhg

7 Valsalva - Manöver bei diabetisch autonomer Neuropathie (15 sec mm Hg) Caveat: Retinopathie, Aneurysma, Syncope

8 Reduzierte HRV beim Valsalva-Manöver infolge diabetischer autonomer Denervierung control, 36 yrs. Gesund, 54 Jahre Typ II Diabetes, 53 Jahre normale Baroreflex-vermittlete Bradykardie kein Herzfrequenz-Anstieg keine Reflex-Bradykardie

9 Aktives Aufstehen bei diabetisch autonomer Neuropathie 30:15 Ratio = längstes RRI um den 30. Herzschlag kürzestes RRI um den 15. Herzschlag normal > 1.04; pathologisch < 1.00

10 Reduzierte HRV bei aktivem Aufstehen Gesund, 40 Jahre. 30:15 RRI- Ratio = 1.51 Typ II Diabetiker, 42 Jahre 30:15 RRI-Ratio = 0.91 rasche Vaguszügelung & sekundäre Sympathikus- Aktivierung erhöhte Herzfrequenz in Ruhe keine Baroreflex-Antwort

11 Orthostatische Hypotonie beim Aufstehen Blutdruck & Herzrate bei 54 jährigem GBS-Pat. 160 HF(1/min) - BDsys(mmHg) BDsys HF Zeit HF(1/min) - BDsys( mhg) Blutdruck & Herzrate bei 52 jährigem Gesunden BDsys HF Zeit

12 Baroreflexsensitivität (BRS) Ausmaß der Herzfrequenz-Änderung bei gegebener Blutdruckänderung beeinflusst durch: Barorezeptor-Eigenschaften systemische Einflüsse Atmung Chemorezeptor-Reflexe physische Belastung, Schlaf Barorezeptoren-Interaktion Trotz gleicher Blutdruckänderungen variable Baroreflexantworten

13 Beziehung zwischen arteriellen Blutdruck und RR-Intervallen bei Gesunden (links) & bei neu aufgetretener arterieller Hypertonie (rechts) mittlerer arterieller Blutdruck Resetting der Baroreflexempfindlichkeit zu höheren Ausgangs-Blutdruckwerten Abnahme des Range (Abstand zw. maximalem und minimalem RRI), Operational point ( ) - Verschiebung zum Schwellenbereich der Blutdruck-RRI - Beziehung

14 Beziehung zwischen arteriellen Blutdruck und RR-Intervallen bei Gesunden (links) & bei chronisch arterieller Hypertonie (rechts) mittlerer arterieller Blutdruck Resetting der Baroreflexempfindlichkeit zu höheren Ausgangsblutdruckwerten Einschränkung des Range und Abnahme des maximum slope Operational point ( ) Verschiebung zum Schwellenwertes der Ansprechbarkeit des Reflexes.

15 Korrelation zwischen Baroreflexsensitivität und Prognose arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Nierenversagen, Hirninfarkt Hirnblutung, BRS-Verschlechterung ~ schlechtere Prognose BRS-Verbesserung = Zeichen gebesserter Prognose

1 Einleitung und Problemstellung

1 Einleitung und Problemstellung 1 Einleitung und Problemstellung Im Ergebnis eines optimal funktionierenden Baroreflexes werden übermäßige, kurzfristige Blutdruckschwankungen effektiv gedämpft (Abb. 1). Ein kurzfristiger Blutdruckanstieg

Mehr

II. Blutdruck. Der arterielle Puls. Arterieller Blutdruck Definition Physiologie. Untersuchung des Radialispuls:

II. Blutdruck. Der arterielle Puls. Arterieller Blutdruck Definition Physiologie. Untersuchung des Radialispuls: II. Blutdruck Der arterielle Puls Untersuchung des Radialispuls: Durch die Palpation (Tasten) des arteriellen Pulses können folgende Parameter untersucht und beurteilt werden: Frequenz: >100/min Tachykardie;

Mehr

Baroreflexstimulation. Kardiologische Klinik - Herz- und Diabeteszentrum NRW

Baroreflexstimulation. Kardiologische Klinik - Herz- und Diabeteszentrum NRW Baroreflexstimulation Siegfried Eckert Berlin, 3. Dezember 2011 Bluthochdruckbehandlung Paradigmenwechsel 2004 Baroreflexstimulation Renale Denervation Therapierefraktäre arterielle Hypertonie Drei unterschiedliche

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Schwindel [75] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf unter Mitarbeit von Dr. med. V.T. Schulze Version 02.10.2013

Mehr

Die Wichtigsten Ursachen der gestörten Baroreflex- und Kreislaufkontrolle Prof. Dr. med. Jens Jordan

Die Wichtigsten Ursachen der gestörten Baroreflex- und Kreislaufkontrolle Prof. Dr. med. Jens Jordan Die Wichtigsten Ursachen der gestörten Baroreflex- und Kreislaufkontrolle Prof. Dr. med. Jens Jordan Gestörte Baroreflex- und Kreislaufkontrolle Baroreflex-Syndrome : Baroreflexversagen Autonomes Versagen

Mehr

P a t i e n t W. S.,, 54 Jahre

P a t i e n t W. S.,, 54 Jahre 08.02.2012 P a t i e n t W. S.,, 54 Jahre 24 Std. Durchschnittswerte 163 mmhg 126 mmhg 94 mmhg Seite 1 08.02.2012 P a t i e n t W. S.,, 54 Jahre Ursachen einer sekundären Hypertonie, inklusive Schlafapnoe

Mehr

Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016?

Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016? Behandlung der arteriellen Hypertonie - Wie lautet der Zielwert 2016? Hannes Reuter Klinik III für Innere Medizin Herzzentrum der Universität zu Köln Patient 1 Risikofaktoren: Blutdruck 167/96 mmhg Typ

Mehr

Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht?

Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht? 25. Berliner Dialyse Seminar Dezember 2012 Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht? M. Zeier Abt. Nephrologie Medizinische Universitätsklinik Physiologische Grundlagen HYPERTONIE UND SYMPATHIKUS

Mehr

Herzkreislauf/Atmung 1) Herzfrequenzregulation bei körperlicher Aktivität VORSCHAU. Herzfrequenz (Puls) messen: Conconi-Knick??

Herzkreislauf/Atmung 1) Herzfrequenzregulation bei körperlicher Aktivität VORSCHAU. Herzfrequenz (Puls) messen: Conconi-Knick?? Herzkreislauf/Atmung 1) Herzfrequenzregulation bei körperlicher Aktivität WS 27,1 VORSCHAU Physiologie/Pathophysiologie Herzfrequenzregulation Blutdruckregulation Atemregulation Flüssigkeits- und Thermoregulation

Mehr

Inzidenz und Prävalenz von Synkopen

Inzidenz und Prävalenz von Synkopen Inzidenz und Prävalenz von Synkopen 6% aller Krankenhauseinweisungen und 3% aller Notaufnahmen erfolgen aufgrund einer Synkope Bis zu 30% aller Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens eine einmalige Synkope

Mehr

Obstruktive Schlafapnoe: Risikofaktoren, Therapie und kardiovaskuläre Konsequenzen

Obstruktive Schlafapnoe: Risikofaktoren, Therapie und kardiovaskuläre Konsequenzen Obstruktive Schlafapnoe: Risikofaktoren, Therapie und kardiovaskuläre Konsequenzen Bernd Sanner Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal Schlafapnoe - Epidemiologie 2-4% der erwachsenen Bevölkerung sind

Mehr

Therapie-resistente Hypertonie Blutdrucksenkung durch elektrische Baroreflex-Stimulation

Therapie-resistente Hypertonie Blutdrucksenkung durch elektrische Baroreflex-Stimulation Therapie-resistente Hypertonie Blutdrucksenkung durch elektrische Baroreflex-Stimulation Prof. Dr. Hermann Haller Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen Hypertonie Systolischer Blutdruck 140 mmhg

Mehr

Hochdruck Mikrozirkulation

Hochdruck Mikrozirkulation Hochdruck Mikrozirkulation Teil I C.M. Schannwell Häufigkeit von Bluthochdruck in Deutschland ca. 16 Millionen insgesamt (20%) 11 Millionen bekannt 5 Millionen unbekannt 9 Millionen therapiert 2 Millionen

Mehr

Von einem der ersten Elektrokardiographen. und dessen Einsatz bei einer Marsmission. zum mobilen kardialen Komplexanalyzer clue medical

Von einem der ersten Elektrokardiographen. und dessen Einsatz bei einer Marsmission. zum mobilen kardialen Komplexanalyzer clue medical clue medical - der mobile kardiale Komplexanalyzer Von einem der ersten Elektrokardiographen zum mobilen kardialen Komplexanalyzer clue medical und dessen Einsatz bei einer Marsmission clue medical - der

Mehr

Herzkreislauf/Atmung 2) Blutdruckregulation in Ruhe und bei körperlicher Aktivität. Kurzpräsentationen. Entstehung Bedeutung Messung Normalwerte

Herzkreislauf/Atmung 2) Blutdruckregulation in Ruhe und bei körperlicher Aktivität. Kurzpräsentationen. Entstehung Bedeutung Messung Normalwerte Herzkreislauf/Atmung ) Blutdruckregulation in Ruhe und bei körperlicher Aktivität Kurzpräsentationen Orthostase-Reaktion: Definition, Tests? Name: Frau Kaltner Borg-Skala: Vorstellung, Hintergrund? Name:

Mehr

Perkutane renale Denervation (PRD)

Perkutane renale Denervation (PRD) Perkutane renale Denervation (PRD) W. Schützenberger Th. Lambert 1. Interne Abteilung AKH Linz Eine neue Methode zur Behandlung der (therapieresistenten) arteriellen Hypertonie Hintergrund Arterielle Hypertonie

Mehr

Wenn der Baroreflex streikt

Wenn der Baroreflex streikt Wenn der Baroreflex streikt Prof. Dr. med. Jens Jordan Baroreflexregulation Barorezeptoren PNS SNS Was sagt der Baroreflex dem Blutgefäß? Baroreflexregulation bei Gesunden 120 100 Nitroprussid 80 60 90

Mehr

Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes. Wolf-Rüdiger Klare Radolfzell

Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes. Wolf-Rüdiger Klare Radolfzell Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes Wolf-Rüdiger Klare Radolfzell 1 Verlust der Lebenserwartung durch Diabetes Hopkinson et al: 1999 2 Einteilung der Begleit- und Folgeerkrankungen Makroangiopathie

Mehr

2.2 Zentrale adrenerge Mechanismen und Baroreflexfunktion

2.2 Zentrale adrenerge Mechanismen und Baroreflexfunktion 2.2 Zentrale adrenerge Mechanismen und Baroreflexfunktion 2.2.1 Fehlender Einfluss zentralnervöser β -Adrenorezeptoren auf sympathische Efferenzen Tierexperimentelle Daten und Untersuchungen am Menschen

Mehr

Herzfrequenzvariabilität

Herzfrequenzvariabilität Herzfrequenzvariabilität Physiologische Grundlagen Der periphere Teil des VNS besteht im wesentlichen aus dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Der Sympathikus (rot) entspringt dem Brustmark und den

Mehr

Max. Sauerstoffaufnahme im Altersgang

Max. Sauerstoffaufnahme im Altersgang Max. Sauerstoffaufnahme im Altersgang Motorische Hauptbeanspruchungsformen im Alter Anteil chronischer Erkrankungen an den Gesamtkosten in Abhängigkeit vom Alter AOK Bundesverband, Bonn, 2002 Prävalenz

Mehr

» 10 Arterielle Hypotonie

» 10 Arterielle Hypotonie » 10 Arterielle Hypotonie 10.1.1 Klinische Bedeutung Beurteilung des Krankheitswertes 10.1.2 Pathophysiologie normale und gestörte orthostatische Blutdruckregulation 10.1.3 Symptomatik Symptome und wesentliche

Mehr

update Belastungs-EKG

update Belastungs-EKG update Belastungs-EKG 27. Mai 2014 Neue Hochtaunuskliniken Dr. Michael Coch Klinik am Südpark Michael Coch MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim - 1 Sensitivität 60-80% 1. Fehlende Ausbelastung 2. EKG

Mehr

LEISTUNG STEIGERN. ERFOLGE MESSEN.

LEISTUNG STEIGERN. ERFOLGE MESSEN. Neurovegetative Funktionsanalyse LEISTUNG STEIGERN. ERFOLGE MESSEN. Mit dem HRV-Scanner von Biosign. Abb: Ausführungsbeispiel HRV-Scanner plus mit Gerätewagen und Blutdruckmessgerät (Sonderzubehör) KRAFTVOLL

Mehr

Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle

Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle 50. Kurzfristige Mechanismen der Druckkontrolle. 51. Langfristige Mechanismen der Druckkontrolle. prof. Gyula Sáry periferische Venen Herzzeitvolumen

Mehr

Nierenerkrankung - Welchen Einfluss hat der Bluthochdruck?

Nierenerkrankung - Welchen Einfluss hat der Bluthochdruck? Nierenerkrankung - Welchen Einfluss hat der Bluthochdruck? Dr. med. Arnd J. Busmann Dobbenweg 12, 28203 Bremen praxis-dobbenweg.de Chronische Niereninsuffizienz = Nierenschwäche Ursachen: Diabetes mellitus,

Mehr

Kombinierte Allgemein- und Epiduralanästhesie

Kombinierte Allgemein- und Epiduralanästhesie Kombinierte Allgemein- und Epiduralanästhesie Summation von Komplikationen oder Synergie? Thomas Hachenberg Klinik für Anaesthesiologie und Intensivtherapie [email protected] Lucas Cranach

Mehr

am Was ist neu in der Kardiologie? H.Reuter

am Was ist neu in der Kardiologie? H.Reuter am 22.5.2007 Seite 1 Körperliche Belastung bei Herzerkrankungen: Ist Sport wirklich Mord? Hannes Reuter Klinik III für Innere Medizin Herzzentrum der Universität zu Köln Körperliche Belastung bei Herzerkrankungen:

Mehr

Kipptisch Untersuchung

Kipptisch Untersuchung Kipptisch Untersuchung Allgemeines: Die Kipptisch Untersuchung ist eine aufwendige, ambulant durchführbare diagnostische Methode zur Erkennung von Reflexsynkopen (neurokardiogenen Synkopen) bei den wenigen

Mehr

SAKAM Seminar

SAKAM Seminar SAKAM Seminar 24.02.2016 Allgemeine Aspekte chronischer Krankheiten A. C. Sönnichsen Institut für Allgemein- und Familienmedizin Universität Witten/Herdecke Was heißt eigentlich chronisch krank? Chronisch

Mehr

Sozialstatus und Diabetesoutcomes können uns DMP-Daten in der Einschätzung helfen?

Sozialstatus und Diabetesoutcomes können uns DMP-Daten in der Einschätzung helfen? Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland Sozialstatus und Diabetesoutcomes können uns DMP-Daten in der Einschätzung helfen? Befunde aus dem Disease Management Programm (DMP) Diabetes

Mehr

Neue Methoden zur Behandlung der therapierefraktären Hypertonie Uta C. Hoppe

Neue Methoden zur Behandlung der therapierefraktären Hypertonie Uta C. Hoppe Neue Methoden zur Behandlung der therapierefraktären Hypertonie Uta C. Hoppe Klinik III für Innere Medizin Universität zu Köln Therapie-refraktäre arterielle Hypertonie - Nicht Erreichen der Ziel-RR-Werte

Mehr

Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem. ANS - Explorer

Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem. ANS - Explorer Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem Ihr Navigations-System auf dem Weg zum gesunden Patienten ermöglicht Ihnen aufgrund einer HRV-Analyse

Mehr

Kipptisch und Task Force Monitor. Tilt Table Test or Head Up Tilt (HUT) Synkopen Klassifikation. Strukturelle kardioplumonale Erkrankungen

Kipptisch und Task Force Monitor. Tilt Table Test or Head Up Tilt (HUT) Synkopen Klassifikation. Strukturelle kardioplumonale Erkrankungen Kipptisch und Task Force Monitor n Klassifikation data pooled from 4 populationbased studies (total 16 patients) Die Rolle des Task Force Monitor in der en bei Robert Winker Medizinische Universität Wien

Mehr

Der PROCAM Risiko Score

Der PROCAM Risiko Score International Task Force for Prevention Of Coronary Heart Disease Coronary heart disease and stroke: Risk factors and global risk Slide Kit 7 (Prospective Cardiovascular Münster Heart Study) Der Risiko

Mehr

Sport bei Herzerkrankungen: additiv oder alternativ zu Medikamenten?

Sport bei Herzerkrankungen: additiv oder alternativ zu Medikamenten? Sport bei Herzerkrankungen: additiv oder alternativ zu Medikamenten? Martin Halle Klinikum rechts der Isar Prävention und Sportmedizin Technische Universität München www.sport.med.tum.de Sport bei Herzerkrankungen:

Mehr

Das autonome Nervensystem

Das autonome Nervensystem Klinische Neurologie Das autonome Nervensystem Grundlagen, Organsysteme und Krankheitsbilder von, Wolfgang Jost, Thomas Brandt, Reinhard Hohlfeld, Heinz Reichmann 1. Auflage Kohlhammer 2009 Verlag C.H.

Mehr

2.1. Was wird mit der HRV gemessen und dargestellt?... 17 3. WIE ENTSTEHT AUS EINEM 24-STUNDEN-EKG EIN HRV-BILD? 21

2.1. Was wird mit der HRV gemessen und dargestellt?... 17 3. WIE ENTSTEHT AUS EINEM 24-STUNDEN-EKG EIN HRV-BILD? 21 INHALT 1. DIE GESCHICHTE DER HRV 10 2. PHYSIOLOGIE DER HRV EIN ERSTER ÜBERBLICK 14 2.1. Was wird mit der HRV gemessen und dargestellt?... 17 3. WIE ENTSTEHT AUS EINEM 24-STUNDEN-EKG EIN HRV-BILD? 21 4.

Mehr

Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II. Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska

Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II. Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska 1 Was ist Bluthochdruck? Der ideale Blutdruck liegt bei 120/80 mmhg. Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine

Mehr

3. Prophylaxe-Seminar des KNS

3. Prophylaxe-Seminar des KNS Schlaganfall und Psyche Stress und Gefäßfunktion Matthias Endres Berlin 10.11.12 Interessenskonflikte DFG, BMBF, VW-Stiftung, EU Astra Zeneca, Bayer, Berlin Chemie, Bristol-Myers Squibb, Boehringer-Ingelheim,

Mehr

Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle

Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle Kreislaufphysiologie IV. Das Niederdrucksystem Blutdruckkontrolle 47. Bestimmungsfaktoren des Herzzeitvolumens, Guyton Diagram 48. Kurzfristige Mechanismen der Druckkontrolle. 49. Langfristige Mechanismen

Mehr

Herr Doktor, Ich habe immer so viel Stress! 2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Matthias Endres

Herr Doktor, Ich habe immer so viel Stress! 2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Matthias Endres Herr Doktor, Ich habe immer so viel Stress! Berlin 22.10.11 Stress und Schlaganfall Grundlagen und Ergebnisse aus dem Labor Matthias Endres Stress und Schlaganfall -Psychologischer Stress -Depression -Ängststörungen

Mehr

Medikation und apparative Therapie der Herz-/ Niereninsuffizienz. Prof. Dr. med. Michael Koch

Medikation und apparative Therapie der Herz-/ Niereninsuffizienz. Prof. Dr. med. Michael Koch Medikation und apparative Therapie der Herz-/ Niereninsuffizienz Prof. Dr. med. Michael Koch Agenda Epidemiologie der Herzinsuffizienz Pathophysiologie der Herzinsuffizienz Pathophysiologie der Rechtsherzinsuffizienz

Mehr

Perioperative Hypertonie Was ist zu beachten?

Perioperative Hypertonie Was ist zu beachten? Perioperative Hypertonie Was ist zu beachten? FORTGESCHRITTENENKURS SAALFELDEN 2017 PD. OÄ. DR. SABINE PERL UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN GRAZ, ABTEILUNG FÜR KARDIOLOGIE Intraoperative Veränderungen

Mehr

Antidiabetika in der Kardiologie: Zeit für einen Paradigmenwechsel?

Antidiabetika in der Kardiologie: Zeit für einen Paradigmenwechsel? Antidiabetika in der Kardiologie: Zeit für einen Paradigmenwechsel? Barmelweid Kolloquium 23.08.2018 Ngô Bá Thanh-Trúc Innere Medizin mit Endokrinologie und Ernährungszentrum Bariatrisches Referenzzentrum

Mehr

5.1.7 Anästhesie bei Herzinsuffizienz

5.1.7 Anästhesie bei Herzinsuffizienz 5.1.7 Anästhesie bei Herzinsuffizienz T. Möllhoff 1 Einleitung Die Herzinsuffizienz ist definiert als Zustand, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, die Gewebe mit genügend Blut und Sauerstoff zu

Mehr

Tiefe Hirnstimulation und Störungen des vegetativen Nervensystems

Tiefe Hirnstimulation und Störungen des vegetativen Nervensystems Tiefe Hirnstimulation und Störungen des vegetativen Nervensystems PD Dr. med. Martin Hardmeier Universitätsspital Basel Parkinson-Tag, Basel, 20.10.2016 Gliederung Vegetatives System und vegetative Symptome

Mehr

Basis-Kurs Statistik und SPSS für Mediziner Lösungen. SPSS-Übung Dateneingabe und -aufbereitung

Basis-Kurs Statistik und SPSS für Mediziner Lösungen. SPSS-Übung Dateneingabe und -aufbereitung Basis-Kurs Statistik und SPSS für Mediziner Lösungen SPSS-Übung Dateneingabe und - 1) Geben Sie die Daten der vier Patienten in eine Excel-Datei ein und lesen Sie diese anschließend in SPSS ein. Basis-Kurs

Mehr

- Seminar Herzlich Willkommen

- Seminar Herzlich Willkommen Führungskräfte - Seminar 2010 Herzlich Willkommen 23.04.2010 in Stuttgart Dirk Scharler Die Biochemie von Entscheidungen Dirk Scharler, Jg 68 Qualifikationen: Physiotherapie & Sport: Fachrichtung Orthopädie,

Mehr

Blutdruckregulation. Herz-Kreislaufsystem / Blutdruckregulation

Blutdruckregulation. Herz-Kreislaufsystem / Blutdruckregulation Blutdruckregulation Nach funktionellen Gesichtspunkten unterscheidet man im kardiovaskulären System zwischen einem Hochdruck- und einem Niederdrucksystem. Während auf das Hochdrucksystem 15 % des Blutvolumens

Mehr

3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer. 3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer Hochdruck

3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer. 3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer Hochdruck 3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer 9 3.1 Dauerhafter Hochdruck versus temporärer Hochdruck A Grundsätzlich muss zwischen den dauerhaften und den temporären Blutdrucksteigerungen unterschieden

Mehr

2. AquaKinetics-Symposium Köln Herzliche Grüße aus dem Kraichgau Uwe Schwan

2. AquaKinetics-Symposium Köln Herzliche Grüße aus dem Kraichgau Uwe Schwan 2. AquaKinetics-Symposium Köln 29. 30. 10. 2011 Herzliche Grüße aus dem Kraichgau 2. AquaKinetics-Symposium Köln 29. 30. 10. 2011 Wasseraufenthalt für Herzkranke Dürfen Herzpatienten ins Wasser? Dürfen

Mehr

Stufendiagnostik der KHK. Anamnese

Stufendiagnostik der KHK. Anamnese Risikofaktoren für KHK Westfälische Wilhelms- Universität Münster Diagnostik der KHK Anamnese Ischämie-Nachweis Hyperlipoproteinämie LDL-Cholesterin Lp(a) nicht modifizierbar Nikotinabusus Prof. Dr. med.

Mehr

Herzratenvariabilität (HRV) Ihre Bedeutung für Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden HeartMath Deutschland

Herzratenvariabilität (HRV) Ihre Bedeutung für Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden HeartMath Deutschland Herzratenvariabilität (HRV) Ihre Bedeutung für Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden HRV bei PubMed: > 21.000 Beiträge (03/2017) Bedeutung der HRV für die Gesundheit Herzerkrankungen: Low heart

Mehr

Eine der häufigsten internistischen Folgeerkrankungen

Eine der häufigsten internistischen Folgeerkrankungen Herzinsuffizienz Epidemiologie Eine der häufigsten internistischen Folgeerkrankungen Steigende Prävalenz hohe Morbidität und Mortalität 2% der Gesamtbevölkerung altersabhängige Prävalenz Epidemiologie

Mehr

Ich und sensibel? Höchstens auf Salz

Ich und sensibel? Höchstens auf Salz 18 Salz das weiße Gold? Salz und Blutdruck Schon seit langem ist die Kochsalzzufuhr immer wieder in der Diskussion nicht zuletzt aufgrund der engen Verbindung zum Blutdruck. Es ist zwar wissenschaftlich

Mehr

Kompetenzfeld Hypertonie I: Pathophysiologie SS2013

Kompetenzfeld Hypertonie I: Pathophysiologie SS2013 Kompetenzfeld Hypertonie I: Pathophysiologie SS2013 Lernziele dieser Vorlesung: Folgen des Bluthochdrucks kennenlernen die physikalischen Grundlagen kennenlernen, welche für die Blutströmung und für die

Mehr

Update Antihypertensiva

Update Antihypertensiva Update Antihypertensiva Dr. med. Markus Diethelm 26.11.2015 Blutdruck-Zielwerte für Europa ESC/ESH 2004 2007 2013 < 140/90 < 140/90 < 140/90 Vaskuläre Erkrankung* < 130/80 < 130/80 < 140/90 Diabetes mellitus

Mehr

Therapierefraktäre arterielle Hypertonie: Ablation perirenaler sympathischer Nerven

Therapierefraktäre arterielle Hypertonie: Ablation perirenaler sympathischer Nerven Therapierefraktäre arterielle Hypertonie: Ablation perirenaler sympathischer Nerven Mathias C. Brandt Klinik III für Innere Medizin Herzzentrum der Universität zu Köln Hintergrund Therapierefraktäre Hypertonie

Mehr

Die Bedeutung des Shuntvolumens bei linksventrikulärer Funktionseinschränkung

Die Bedeutung des Shuntvolumens bei linksventrikulärer Funktionseinschränkung Die Bedeutung des Shuntvolumens bei linksventrikulärer Funktionseinschränkung Dr. med. Michael Liebetrau Gliederung Definition Herzinsuffizienz Shuntfluß und Cardiac Output Beziehung zwischen Herzinsuffizienz

Mehr

Lernhilfen zum Blockpraktikum Kardiologie WS 2015/2016 Schmidt/Baars. Synkope

Lernhilfen zum Blockpraktikum Kardiologie WS 2015/2016 Schmidt/Baars. Synkope Synkope Definition: Synkope Vorübergehender Bewusstseinsverlust infolge einer transienten globalen zerebralen Hypoperfusion, charakterisiert durch rasches Einsetzen, kurze Dauer und spontane, vollständige

Mehr

DMP und patientenrelevante Outcomes: von Surrogatparametern zu erkrankungsspezifischen Endpunkten

DMP und patientenrelevante Outcomes: von Surrogatparametern zu erkrankungsspezifischen Endpunkten DMP und patientenrelevante Outcomes: von Surrogatparametern zu erkrankungsspezifischen Endpunkten Befunde aus den Disease Management Programmen in der Region Nordrhein Bernd Hagen Sabine Groos Jens Kretschmann

Mehr

HRV-Analyse bzw. VNS-Analyse

HRV-Analyse bzw. VNS-Analyse HRV-Analyse bzw. VNS-Analyse Analyse der Herzrhythmusvariabilität bzw. Analyse des vegetativen Nervensystems Im Rhythmogramm wird jeder einzelne Zeitabstand von Herzschlag zu Herzschlag (R-R Intervall)

Mehr

Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen

Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen Cheyne-Stokes-Atmung und Herzinsuffizienz Ulrich Heidland Preventicum The Fat Boy in The Pickwick Papers (Charles Dickens, London, 1837) 1 Erstbeschreibung

Mehr

Feldstudie im Umkreis des Flughafens Frankfurt Ausführung Dr. med. Y. Aydin Anleitung Prof. Dr. med. M. Kaltenbach

Feldstudie im Umkreis des Flughafens Frankfurt Ausführung Dr. med. Y. Aydin Anleitung Prof. Dr. med. M. Kaltenbach Danksagung Wir danken dem Institut für Gesundheitsschutz e. V. Offenbach für die Ermöglichung der Studie Allen Probanden für die sorgfältige Protokollierung und die Durchführung der Messungen Feldstudie

Mehr

Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein

Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein Bernd Hagen, Lutz Altenhofen, Jens Kretschmann, Sabine Groos,

Mehr

Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie

Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie 49. Bayerischer Internistenkongress Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie 7. November 2010 Karl F. Hilgers Medizinische Klinik 4 (Nephrologie / Hypertensiologie) - Universitätsklinikum Erlangen

Mehr

Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Praxispersonal Lehrverhaltenstraining. Donnerstag, 9 bis 17 Uhr: für Praxispersonal Lehrverhaltenstraining

Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Praxispersonal Lehrverhaltenstraining. Donnerstag, 9 bis 17 Uhr: für Praxispersonal Lehrverhaltenstraining Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Ärzte und Praxispersonal Vorstellung des Behandlungs- und Schulungsprogramms, Diskussion über Therapie und Praxisorganisation

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Epidemiologie koronarer Ereignisse bei Diabetes mellitus... 3

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Epidemiologie koronarer Ereignisse bei Diabetes mellitus... 3 Inhaltsverzeichnis 1 Epidemiologie, Risikofaktoren, Genetik Editoren: D. Tschöpe, P. Rösen 1.1 Epidemiologie koronarer Ereignisse bei Diabetes mellitus... 3 W. Koenig, C. Meisinger, H. Löwel 1.1.1 Prävalenz

Mehr

Ich bin mal kurz weg!

Ich bin mal kurz weg! Ich bin mal kurz weg! -..... T. Götz Fallbeispiel 1 35jähriger Mann aus Sost auf der Reise in die Türkei zur Beerdigung seiner Mutter Im Flugzeug bereits von Beginn an Gefühl leichter Platzangst Plötzlich

Mehr

Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Praxispersonal Wissensvertiefung und Lehrverhaltenstraining im Rollenspiel

Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Praxispersonal Wissensvertiefung und Lehrverhaltenstraining im Rollenspiel Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: für Ärzte und Praxispersonal Vorstellung des Behandlungs- und Schulungsprogramms im Rollenspiel, Diskussion über

Mehr

Akute Dekompensation der Niere bei Herzinsuffizienz. Uwe Heemann Abteilung für Nephrologie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München

Akute Dekompensation der Niere bei Herzinsuffizienz. Uwe Heemann Abteilung für Nephrologie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Akute Dekompensation der Niere bei Herzinsuffizienz Uwe Heemann Abteilung für Nephrologie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Das Cardiorenale Syndrom Einleitung Pathophysiologie Therapeutische

Mehr

Hypertension Management

Hypertension Management Patientendatenblatt Messreihen: 5 Medikation Von Bis Handelsname Wirkstoff Dosierung 15.11.26 24.1.27 Aspirin Acetylsalicylic acid 1--- Medizinische Vorgeschichte Von Bis Krankheit Kommentar --.--.----

Mehr

2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Arno Villringer. Stress Risikofaktoren - Schlaganfall

2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Arno Villringer. Stress Risikofaktoren - Schlaganfall Stress 2. Prophylaxe-Seminar des KNS Risikofaktoren Schlaganfall ...und sie/er hatte so viel Stress in letzter Zeit ...und sie/er hatte so viel Stress in letzter Zeit 2. Prophylaxe-Seminar des KNS Stimmt

Mehr

Neuromodulative Verfahren bei pavk

Neuromodulative Verfahren bei pavk Neuromodulative Verfahren bei pavk Metodiche di neurostimolazione delle arteriopatie periferiche B. Bechter-Hugl Klinik für Gefäßchirurgie Medizinische Universität Innsbruck Periphere Gefässerkrankungen

Mehr

Schulungsverein Ohrekreis e.v. ZUCKERSÜSS - FOLGENSCHWER Diabetes mellitus und seine Folgeschäden. Haldensleben, den (Welt-Diabetestag)

Schulungsverein Ohrekreis e.v. ZUCKERSÜSS - FOLGENSCHWER Diabetes mellitus und seine Folgeschäden. Haldensleben, den (Welt-Diabetestag) ZUCKERSÜSS - FOLGENSCHWER Diabetes mellitus und seine Folgeschäden Haldensleben, den 14.11.2009 (Welt-Diabetestag) Diabetes in Zahlen Rund 50 Millionen Menschen mit Diabetes leben in Europa. Etwa 246 Millionen

Mehr

Rehabilitation von Patienten mit Herzinsuffizienz , Uhr 4. Gesundheitssymposium Mainfranken DZHI Würzburg P. Deeg

Rehabilitation von Patienten mit Herzinsuffizienz , Uhr 4. Gesundheitssymposium Mainfranken DZHI Würzburg P. Deeg Rehabilitation von Patienten mit Herzinsuffizienz 23.03.2017, 17.40 Uhr 4. Gesundheitssymposium Mainfranken DZHI Würzburg P. Deeg Häufigkeit der Herzinsuffizienz in Deutschland 2015 Herzinsuffizienz Verstorben

Mehr

Synkope oder Anfall. Welche Fragen führen zum Ziel?

Synkope oder Anfall. Welche Fragen führen zum Ziel? Synkope oder Anfall Welche Fragen führen zum Ziel? Definition Synkope = ein vorübergehender Bewusstseinverlust augrund zerebraler Hypoperfusion mit Plötzlichem Beginn Kurzer Dauer Kompletter, spontaner

Mehr

Prävention durch Bewegung

Prävention durch Bewegung Prävention durch Bewegung Peter Bärtsch Innere Medizin VII: Sportmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universität Heidelberg http://www.med.uni-heidelberg.de/med/med7 Assoziation zwischen körperlicher

Mehr

6 Nebenwirkungen der Beatmung

6 Nebenwirkungen der Beatmung 344 6 Nebenwirkungen der Beatmung Neben den positiven Effekten der maschinellen Beatmung, nämlich der Verbesserung des Gasaustausches mit gesteigerter O 2 -Transportkapazität und der Reduzierung der Atemarbeit,

Mehr

Veränderung der Barorezeptorreflex-Sensitivität bei herztransplantierten Kindern

Veränderung der Barorezeptorreflex-Sensitivität bei herztransplantierten Kindern Aus der Abteilung für Kinderkardiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Dr. v. Haunerschen Kinderspital Vorstand: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Heinrich Netz Veränderung der Barorezeptorreflex-Sensitivität

Mehr

DMP: Vergleichende Evaluation

DMP: Vergleichende Evaluation DMP: Vergleichende Evaluation Dr. med. Christian Gawlik, M.Sc. Bundesversicherungsamt Übersicht Einführung Diabetes mellitus Typ 2: Epidemiologische Vergleiche Diabetes mellitus Typ 2: Vergleiche zwischen

Mehr

Nichtinvasive Messung des Herzzeitvolumens mit Thorakaler Bioimpedanz bei diabetischer Autonomer Neuropathie

Nichtinvasive Messung des Herzzeitvolumens mit Thorakaler Bioimpedanz bei diabetischer Autonomer Neuropathie Aus der neurologischen Klinik Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar Direktor: Prof. Klaus Fassbender Nichtinvasive Messung des Herzzeitvolumens mit Thorakaler Bioimpedanz bei diabetischer Autonomer

Mehr

I care Lernkarten Pflege Box 1: Grundlagen, Pflegetechniken und therapeutische Pflegeaufgaben

I care Lernkarten Pflege Box 1: Grundlagen, Pflegetechniken und therapeutische Pflegeaufgaben I care Lernkarten Pflege Box 1: Grundlagen, Pflegetechniken und therapeutische Pflegeaufgaben Bearbeitet von Von Walter Anton, und Jasmin Schön 1. Auflage 2018. Lernkarten. 450 Karteikarten. In Box ISBN

Mehr

Versorgungsqualität von Patienten im DMP Diabetes mellitus Typ 1

Versorgungsqualität von Patienten im DMP Diabetes mellitus Typ 1 Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland Versorgungsqualität von Patienten im DMP Diabetes mellitus Typ 1 Befunde aus den KV-Regionen Baden-Württemberg, Nordrhein, Westfalen sowie

Mehr