Brückenkurs Mathematik
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- Leopold Roth
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4 Brückenkurs Mathematik Eine Einführung mit Beispielen und Übungsaufgaben von Prof. Dr. Karl Bosch 14., korrigierte Auflage 3., vollständig überarbeitete Auflage OldenbourgVerlag München
5 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über < abrufbar Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH Rosenheimer Straße 145, D München Telefon: (089) oldenbourg.de Das Werk einschließlich aller Abbildungen ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Lektorat: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Herstellung: Anna Grosser Coverentwurf: Kochan & Partner, München Gedruckt auf säure- und chlorfreiem Papier Gesamtherstellung: Druckhaus Thomas Müntzer GmbH, Bad Langensalza ISBN
6 Vorwort zur ersten Auflage Studienanfänger haben oft in den Vorlesungen und Übungen im Fach Mathematik große Schwierigkeiten, weil sie die dazu erforderlichen Grundkenntnisse der elementaren Grundlagen der Mathematik nicht beherrschen. Diese Lücke soll der vorliegende Brückenkurs schließen. Er soll die Studierenden in die Lage versetzen, vor oder zu Beginn des Studiums die unentbehrlichen mathematischen Grundkenntnisse aufzufrischen oder nachzulernen. In dem vorliegenden Buch sollen nur die elementaren Gebiete der Mathematik behandelt werden, z.b. Bruchrechnen, Potenzen, Wurzeln, lineare und quadratische Gleichungen und Ungleichungen, Geradengleichungen, Parabeln und Polynome, Binomische Formeln, Beträge, trigonometrische Funktionen sowie einige Probleme der ebenen und räumlichen Geometrie. Auf die Infinitesimalrechnung (Folgen, Ableitung und Integration) wird verzichtet, da diese Gebiete ausführlich in den Vorlesungen behandelt werden. Die vielen Beispiele sind so ausgewählt, dass das zugehörige mathematische Problem sofort erkennbar wird. Aus diesem Grund wird auf eingekleidete Aufgaben verzichtet. Die einzelnen Abschnitte sind nach Möglichkeit nicht aufeinander aufgebaut, so dass manche davon übersprungen werden können. Damit kann sich der Studienanfänger auf diejenigen Gebiete konzentrieren, in denen er Schwierigkeiten oder Lücken hat. Am Ende eines jeden Kapitels sind Aufgaben gestellt. Diese sind im Anhang meistens fast vollständig durchgerechnet, was zur Kontrolle benutzt werden kann. Für den Lernerfolg ist es sicher vorteilhaft, wenigstens einige der Aufgaben vollständig durchzurechnen und erst danach den eigenen Lösungsweg mit dem des Buches zu vergleichen. Die Stoffauswahl ist allgemein und nicht fachspezifisch vorgenommen worden mit dem Ziel, dadurch einen breiten Kreis von Studierenden anzusprechen. Ich wünsche den Leserinnen und Lesern einen großen Lernerfolg. Für Verbesserungsvorschläge, z.b. Wünsche einer Aufnahme zusätzlicher Gebiete in späteren Auflagen bin ich jedem Leser dankbar. Vorwort zur vierzehnten Auflage Die dritte Auflage wurde um die Infinitesimalrechnung (Kap ) erweitert. Bei der vollständigen Überarbeitung der elften Auflage wurde die neue Rechtschreibung und die Umstellung von DM auf Euro berücksichtigt. Die 13. Auflage wurde vollständig überarbeitet. In der 14. Auflage wurden Druckfehler beseitigt sowie weitere Verbesserungen vorgenommen. Bei allen Personen, die mich auf Fehler aufmerksam gemacht haben, möchte ich mich recht herzlich bedanken. Karl Bosch
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8 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen der Mengenlehre Der Begriff einer Menge Darstellungen von Mengen Grundmenge und leere Menge Gleichheit von Mengen Teilmengen Durchschnitt und Vereinigung Differenz- und Komplementärmenge Eigenschaften der Mengenoperationen Aufgaben Zahlenbereiche (Zahlenmengen) Die natürlichen Zahlen Die ganzen Zahlen Die rationalen Zahlen (Brüche) Die reellen Zahlen Aufgaben Das Rechnen mit reellen Zahlen Allgemeine Rechenregeln Das Rechnen mit Klammern Klammern in Klammern Aufgaben Das Rechnen mit Brüchen 33 5 Summen- und Produktzeichen Das Summenzeichen Das Produktzeichen Aufgaben Das Prinzip der vollständigen Induktion und Summenformeln 45 7 Die binomischen Formeln 51
9 VIII Inhaltsverzeichnis 8 Der binomische Lehrsatz Fakultäten Binomialkoeffizienten Fakultäten Binomialkoeffizienten Der binomische Lehrsatz Aufgaben Das Rechnen mit Quadratwurzeln Potenzen und allgemeine Wurzeln Potenzen mit ganzzahligen positiven Exponenten Potenzen mit ganzzahligen Exponenten n-te Wurzeln (Potenzen mit dem Exponenten 1 n ) Potenzen mit rationalen Exponenten Lösungen von Potenzgleichungen Aufgaben Logarithmen Allgemeine Logarithmen Zehnerlogarithmen (dekadische Logarithmen) Natürliche Logarithmen Rechenregeln für beliebige Logarithmen Lösungen von Exponentialgleichungen Logarithmen zu verschiedenen Basen Aufgaben Lineare Gleichungen mit einer Variablen Geradengleichungen in der x-y-ebene Koordinatengleichung einer Geraden Schnitt zweier Geraden Orthogonale Geraden Aufgaben Quadratische Gleichungen Reinquadratische Gleichungen ax 2 +c = 0; a Die spezielle quadratische Gleichung ax 2 +bx = 0; a 0; b Die allgemeine quadratische Gleichung (quadratische Ergänzung) Der Satz von Vieta Berechnung der zweiten Lösung aus einer Lösung Polynomdivision bei einer vorgegebenen Lösung Wurzelgleichungen, die auf quadratische Gleichungen führen Gleichungen, die durch Substitution auf quadratische Gleichungen führen Gleichungen mit Brüchen mit Unbekannten im Nenner Aufgaben
10 Inhaltsverzeichnis IX 15 Parabeln Nach oben geöffnete Normalparabeln Nach unten geöffnete (gespiegelte) Normalparabeln Allgemeine Parabeln Nullstellen von Parabeln quadratische Gleichungen Schnitt einer Parabel mit einer Geraden Schnitt zweier Parabeln Aufgaben Ungleichungen und Beträge Das Rechnen mit Ungleichungen Intervalle Lineare Ungleichungen mit einer Variablen Beträge und Abstände. Ungleichungen mit Beträgen Quadratische Ungleichungen Reinquadratische Ungleichungen Allgemeine quadratische Ungleichungen Aufgaben Gleichungen höherer Ordnung Polynomdivision Ausklammern einer Potenz von x Vorgabe einer Lösung (Polynomdivision) Aufgaben Lineare Gleichungssysteme Lineare Gleichungssysteme mit zwei Unbekannten Lineare Gleichungen mit drei Unbekannten Aufgaben Grundlagen der ebenen Geometrie Dreieck Strahlensätze Viereck Vieleck Kreis Aufgaben Trigonometrische Funktionen und Bogenmaß Trigonometrische Funktionen im rechtwinkligen Dreieck Bogenmaß auf dem Einheitskreis Sinus-und Kosinusfunktion Tangens- und Kotangensfunktion
11 X Inhaltsverzeichnis 21 Volumina und Oberflächen von Körpern Quader Würfel Kreiszylinder Prismen Kreiskegel Pyramiden Gerader Kegelstumpf Kugel Aufgaben Folgen (reelle Zahlenfolgen) und spezielle Reihen Definition einer Folge (reelle Zahlenfolge) Monotone und beschränkte Folgen Arithmetische Folge Arithmetische Reihe Die Summe der natürlichen Zahlen von 1 bis n Die allgemeine arithmetische Reihe Geometrische Folge Endliche geometrische Reihe Spezielle endliche geometrische Reihe Allgemeine endliche geometrische Reihe Konvergente und divergente Folgen Die unendliche geometrische Reihe Aufgaben Differenzialrechnung bei Funktionen einer Variablen Definition einer Funktion Grenzwerte einer Funktion Stetige Funktionen Die Ableitung einer Funktion Kurvendiskussion Aufgaben Integralrechnung Das bestimmte Integral Die Integralfunktion Stammfunktion und unbestimmtes Integral Berechnung bestimmter Integrale mit Hilfe einer Stammfunktion Aufgaben Lösungen der Aufgaben 233 Index 269
12 1 Grundlagen der Mengenlehre Mit Hilfe der Mengenlehre können oft umfangreiche und komplizierte Problemstellungen und deren Lösungen kompakt und übersichtlich dargestellt werden. Die nachfolgende Definition geht auf den deutschen Mathematiker Georg Cantor ( ) zurück. 1.1 Der Begriff einer Menge Definition: Unter einer Menge versteht man eine Zusammenfassung von bestimmten unterscheidbaren Objekten (Dingen). Von jedem dieser Objekte muss eindeutig feststellbar sein, ob es zur entsprechenden Menge gehört oder nicht. Die einzelnen Objekte, aus denen eine Menge zusammengesetzt ist, heißen Elemente dieser Menge. Bezeichnungen: Mengen werden mit großen lateinischen Buchstaben bezeichnet, z.b. A,B,C,..., X,A 1,A 2,A 3,... Die Elemente bezeichnet man mit kleinen lateinischen Buchstaben, z.b. a,b,c,..., x,y,z,a 1,a 2,a 3,.... Falls das Element x in der Menge A enthalten ist, schreibt man x A (x ist Element von A; x ist in A enthalten). Falls das Element x nicht in A enthalten ist, schreibt man x A (x ist nicht Element von A; x ist nicht in A enthalten). 1.2 Darstellungen von Mengen Beispiel 1 (beschreibende Darstellung): a) A = Menge der am heutigen Tag arbeitslosen Personen des Landes Baden-Württemberg; b) B = Menge der am an der Universität Hohenheim immatrikulierten Studierenden; c) C = Menge der durch 7 teilbaren natürlichen Zahlen; d) D = Menge der PKW s mit dem Stuttgarter Kennzeichen. Beispiel 2 (aufzählende Schreibweise): a) G = {2;4;6} (= gerade Augenzahlen eines Würfels); b) A = {1,8,27,64,125,216,343,512,729,1000} (= Dreierpotenzen der natürlichen Zahlen, die nicht größer als 1000 sind);
13 2 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre c) M = {3,6,9,12,15,...} = {3n n ist eine natürliche Zahl} (Menge der durch 3 teilbaren natürlichen Zahlen). Beispiel 3 (Venn-Diagramme): A B C B = {8,9}; C = {10}. 9 A = {1,2,3,4,5,6,7}; 10 In einer beschreibenden Form werden die Elemente einer Menge verbal beschrieben. Jedes Element, für welches diese Beschreibung (Aussage) zutrifft, gehört zur Menge (s. Beispiel 1). In der aufzählenden Form werden die Elemente durch Kommata getrennt zwischen zwei geschweiften Klammern zusammengestellt (s. Beispiel 2). Bei Venn-Diagrammen werden die Elemente einer Menge als Punkte in der Zeichenebene dargestellt, die von einer geschlossenen Kurve berandet werden (s. Beispiel 3). Beispiel 4: a) Menge der Buchstaben des Wortes Mengenlehre M = {M,e,n,g,l,h,r}; b) Menge der Buchstaben des Wortes OTTO A = {O,T}; c) Menge der Primzahlen, die kleiner als 30 sind B = {2,3,5,7,11,13,17,19,23,29}. Achtung: Da die Elemente einer Menge wohlunterscheidbar sein müssen, darf jedes Element in der aufzählenden Schreibweise nur einmal aufgeführt werden. So kommt in Beispiel 4a) der Buchstabe e nur einmal vor, obwohl dieser Buchstabe im Wort Mengenlehre viermal enthalten ist. Die in der Umgangssprache benutzten Begriffe eine Menge Autos, eine Menge Geld oder eine Menge Kleider sind im mathematischen Sinne keine Mengen, da nicht feststellbar ist, welche Elemente dazu gehören. Dieser Mengenbegriff ersetzt in der Umgangssprache den Begriff viel.
14 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre 3 Die Menge der guten Autofahrer ist keine Menge nach Cantor. Zur Entscheidung, ob ein bestimmter Autofahrer dazugehört, reicht diese Beschreibung nicht aus. Ebensowenig ist die Menge der reichen Personen eine Menge im mathematischen Sinne. 1.3 Grundmenge und leere Menge Beispiel 5: A sei die Menge der Zahlen, die kleiner als 10 sind. Zur genauen Bestimmung von A muss noch angegeben werden, welche Zahlen zugelassen werden. Diese zugelassenen Zahlen bilden die sog. Grundmenge G. a) In der Grundmenge der natürlichen Zahlen G = {1,2,3,...} gilt A = {1,2,3,4,5,6,7,8,9} mit 1 A. b) In der Grundmenge der ganzen Zahlen G = {..., 2, 1,0,1,2,3,...} ist 1 A = {..., 2, 1,0,1,2,3,4,5,6,7,8,9}; 2 A. c) Falls die Grundmenge G aus allen Brüchen besteht, gilt { a A = a } a,b ganzzahlig, b 0 mit b b < 10 ; 2 A. Definition: a) Die Grundmenge G enthält alle betrachteten Elemente. b) Eine Menge, die kein Element enthält, heißt leere Menge; die leere Menge wird mit oder {} bezeichnet. Beispiel 6: Die Mengeder Quadratzahlenzwischen105und 120ist die leeremenge. Wegen10 2 = 100 und 11 2 = 121 gibt es nämlich in dem angegebenen Bereich keine Quadratzahl. 1.4 Gleichheit von Mengen Definition: Die Mengen A und B sind gleich, im Zeichen A = B, falls beide Mengen aus genau denselben Elementen bestehen, wenn also jedes Element a A auch in B und jedes Element b B auch in A enthalten ist. A B (A ungleich B) bedeutet, dass A und B nicht gleich sind. Mit der logischen Implikation (Folgepfeil) und dem Äquivalenzzeichen (aus der linksseitigen Aussage folgt die rechtsseitige und umgekehrt) kann die Gleichheit zweier Mengen folgendermaßen definiert werden A = B a A a B und b B b A.
15 4 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre Beispiel 7: Gegeben sind die Mengen A = {4; 16; 4 7 ;13 / 4 }; B = {2 2 ;4 2 ; 8 14 ; 14 8 }; C = {( 2) 2 ;( 4) 2 ; 4 7 ; 7 4 }; D = { 22 ; 4 2 ; 4 7 ;13 / 4 }. a) Wegen ( 2) 2 = 2 2 = 4; ( 4) 2 = 16; 4 7 = 8 14 ; 13 / 4 = 7 4 = 14 8 b) Wegen 2 2 = 4 D; 4 A ist A D. gilt A = B = C. Beispiel 8: a) x = {x} kann nicht erfüllt sein, da x ein Element ist und {x} die Menge, welche nur das Element x enthält. Es ist also x {x}. b) Die Menge {0} besitzt das Element 0. Diese Menge ist daher von der leeren Menge verschieden, d.h. {0}. 1.5 Teilmengen Beispiel 9: Gegeben sind die Mengen A = {1,2,4}; B = {1,2,4,6}; C = {1,2,5,6}; D = {2,5,6}. Alle Elemente von A sind auch in B enthalten, daher nennt man A eine Teilmenge von B und schreibt dafür A B. A ist keine Teilmenge von C, da das Element 4 in A, aber nicht in C enthalten ist. D ist Teilmenge von C. Definition: A heißt Teilmengevon B (A ist in B enthalten), falls jedes Element der Menge A auch in der Menge B enthalten ist; hierfür schreibt man A B oder B A. A B bedeutet, dass A keine Teilmenge von B ist. Es gilt A B a A a B. Beispiel 10: A = {x x ist eine Stadt in Baden-Württemberg}; B = {y y ist eine Stadt in Deutschland}; C = {z z ist eine Stadt in Europa}; D = {u u ist eine Stadt in China}. Hier gilt A B C;D C;C D.
16 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre 5 Bemerkungen: 1) Für jede beliebige Menge A gilt A, d.h. jede Menge A enthält die leere Menge. 2) Nach der Teilmengendefinition ist A A. Die Teilmengenbeziehung umfasst also auch die Gleichheit. 3) Im Falle A B und A B gibt es mindestens ein Element, das in B, aber nicht in A enthalten ist. In diesem Falle heißt A eine echte Teilmenge von B. 4) Aus A B und B A folgt A = B und umgekehrt. Es gilt also Beispiel 11: A = B A B und B A. In dem Venn-Diagramm sollen die entsprechenden Mengen aus allen Punkten der Zeichenebene bestehen, die entweder auf oder innerhalb der Berandung (Kreis) liegen. Es gilt B A; C A. A B C Eine Menge A mit n Elementen besitzt 2 n verschiedene Teilmengen. Dabei ist die leere Menge und die Menge A mitgezählt. 1.6 Durchschnitt und Vereinigung Beispiel 12: Gegeben sind die Mengen A = {1,2,3,4}, B = {3,4,5,6} und C = {5,6,7,8,9,10}. a) Nur die Elemente 3 und 4 liegen sowohl in A als auch in B. Sie bilden den sog. Durchschnitt oder die Schnittmenge A B = {3,4}. b) Für den Durchschnitt der Mengen B und C gilt B C = {5,6}. c) Die Mengen A und C besitzen kein gemeinsames Element. Der Durchschnitt ist die leere Menge, d.h. A C =. A und C sind disjunkt (elementenfremd). Definition: a) Der Durchschnitt (Schnittmenge) A B (sprich: A geschnitten mit B) ist die Menge derjenigen Elemente, die sowohl in A als auch in B enthalten sind: A B = {x (x A) (x B)}. Dabei bedeutet das logische und. Ein zu A B gehörendes Element muss also die Bedingung x A und x B, also beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen.
17 6 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre b) Zwei Mengen A und B, die kein gemeinsames Element besitzen, heißen disjunkt oder elementenfremd. Bei disjunkten Mengen ist also der Durchschnitt leer: Bemerkung: A,B disjunkt A B =. Ähnlich wie den Malpunkt beim Buchstabenrechnen lässt man das Durchschnittszeichen manchmal weg und schreibt AB für A B. Beispiel 13: a) A B b) A B A B A B = ; A und B sind disjunkt c) B A B A A B A B = A Beispiel 14: In der Grundmenge der natürlichen Zahlen sei A = Menge der durch 3 teilbaren Zahlen; B = Menge der durch 7 teilbaren Zahlen; C = Menge der durch 12 teilbaren Zahlen; D = Menge der durch 18 teilbaren Zahlen; A = {3,6,9,12,15,18,21,24,27,30...}; B = {7,14,21,28,35,...}; C = {12,24,36,48,60,72,...}; D = {18,36,54,72,90,...}. Daraus folgt A B = {21,42,63,84,...} = Menge der durch 21 teilbaren Zahlen; A C = C folgt aus C A, da jede durch 12 teilbare Zahl auch durch 3 teilbar ist; B C = {84,168,252,...} = Menge der durch 84 teilbaren Zahlen; C D = {36,72,108,...} = Menge der durch 36 teilbaren Zahlen; 36 ist das kleinste gemeinsame Vielfache von 12 und 18. Merke A B = A A B.
18 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre 7 Beispiel 15 (vgl. Beispiel 12): Die Menge der Elemente, die zu mindestens einer der Mengen A oder B gehören, stellen die sog. Vereinigungsmenge dar, es gilt: A B = {1,2,3,4,5,6} (Elemente aus A oder B); A C = {1,2,3,4,5,6,7,8,9,10} (Elemente aus A oder C). Definition: Die Vereinigung (Vereinigungsmenge) A B (sprich: A vereinigt mit B) der Mengen A und B besteht aus denjenigen Elementen, die zu mindestens einer der beiden Mengen gehören. Man sagt auch: die Vereinigung besteht aus denjenigen Elementen, die zu A oder zu B (oder zu beiden Mengen) gehören. Das benutzte oder ist also kein ausschließendes oder. Dafür wird das Symbol benutzt. Vereinigung: A B = {x (x A) (x B)}. Die Elemente x A B sind also auch in der Vereinigung enthalten. Beispiel 16 (vgl. Beispiel 14): Aus Beispiel 14 erhält man A B = {3,6,7,9,12,14,15,...} ={x x ist Vielfaches von 3 x ist Vielfaches von 7}; A C = A folgt aus C A; B C = {7,12,14,21,24,...} = {x x ist Vielfaches von 7 oder 12}; C D = {12,18,24,36,48,54,...} ={x x ist Vielfaches von 12 oder 18}. Beispiel 17: a) A B b) A B A B A B; (beide Kreisscheiben) c) B A A B A B = B Merke: A B = B A B
19 8 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre Übertragung auf mehrere Mengen Durchschnitt von n Mengen (n = beliebige natürliche Zahl) n A 1 A 2... A n = A i = {x x liegt in allen Mengen A i }. i=1 Vereinigung von n Mengen n A 1 A 2... A n = A i = {x x liegt in mindestens einer der Mengen A i }. i=1 Beispiel 18: A = {1,2,3,4,5}; B = {3,4,5,6,7}; C = {4,5,6,7,8}; D = {6,7,8,9,10}. a) A B C = {4,5}; b) Aus A D = folgt A B C D = ; c) A B C D = {1,2,3,4,5,6,7,8,9,10}. Beispiel 19 (A,B,C,D = Kreisscheiben): a) A B b) A B A B C C C D A B C D (schraffierte Fläche) A B C D =. 1.7 Differenz- und Komplementärmenge Beispiel 20: Gegeben sind die Mengen A = {1,2,3,4,5,6}; B = {5,6,7,8,9,10}; D = {1,2,3,4,5,6,7,8,9,10}. a) Alle Elemente, die in A, aber nicht in B liegen, bilden die sog. Differenzmenge A\B = {1,2,3,4}. Die Elemente, die in B, aber nicht in A liegen, bilden die Differenzmenge B \A = {7,8,9,10}.
20 Kapitel 1: Grundlagen der Mengenlehre 9 b) A ist Teilmenge von D. Um aus der Teilmenge A die Obermenge D zu erhalten, muss zu A die sog. Komplementärmenge C D A = D \A = {7,8,9,10} hinzugefügt werden. Definition: a) Die Differenzmenge B\ A (lies B ohne A) besteht aus denjenigen Elementen, die zu B, aber nicht zu A gehören B \A = {x (x B) (x A)}. b) Falls A eine Teilmenge von B ist, besteht das Komplement(Komplementärmenge, Restmenge)C B A von A bezüglich B aus denjenigen Elementen, die zu B, aber nicht zu A gehören. Es gilt also Bemerkung: C B A = {x (x B) (x A)}, falls A B. 1) Bei der Komplementbildung (Ergänzung) von A bezüglich B wird die Inklusion A B benötigt. Dieses Komplement hängt somit von beiden Mengen A und B ab. 2) Die Komplementbildung bezüglich der Grundmenge G ist immer möglich. Hier wird meistens die Bezeichnung benutzt. Beispiel 21: A = C G A = G\A = {x (x G) x A} Grundmenge = Menge der natürlichen Zahlen A = {3,6,9,12,15,...} (Menge der durch 3 teilbaren Zahlen) B = {6,12,18,24,30,...} (Menge der durch 6 teilbaren Zahlen) Hier gilt B A (echte Teilmenge) mit B \A = ; A\B = C A B = {3,9,15,...}. A = G\A = {1,2,4,5,7,8,10,11,13,14,...}.
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