Sauerstoffdiffusionskapazität

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sauerstoffdiffusionskapazität"

Transkript

1 372 7 Intensivmedizin Bei einer pulmonalen Insuffizienz ist diese AaD wesentlich höher und ein guter Gradmesser für deren Ausmaß ( S. 374). Zur Beurteilung der Oxygenierungsfunktion der Lunge wird oft auch der Quotient aus dem p a, der bei einer bestimmten F i erreicht wird, angegeben (sog. Oxygenierungsindex = p a /F i ; Normalwert: ca. 500; bei mäßigem Lungenschaden, z. B. ALI: < 300 [ S. 481], bei schwerem Lungenschaden, z. B. ARDS: < 200 [ S. 481]). Sauerstoffdiffusionskapazität Die Sauerstoffdiffusionskapazität besagt, wie viel Sauerstoff pro Zeiteinheit durch die Blut- Luft-Schranke diffundiert. Sie ist abhängig von der -Partialdruckdifferenz zwischen den Alveolen und dem Kapillarblut, der Diffusionsfläche und der Bindungsaffinität des Sauerstoffs an das Hämoglobin. Eine Vergrößerung der Diffusionsstrecke (z. B. durch ein Ödem der alveolokapillären Membran bei einem Lungenödem) führt zu keiner Abnahme der Diffusionskapazität. Ein Abfall des p a im Rahmen eines Lungenödems ist durch eine Störung des Ventilations-Perfusions-Verhältnisses, das heißt einen Rechts-links-Shunt, bedingt ( unten). Normalerweise beträgt die Sauerstoffdiffusionskapazität ca ml/min beim Erwachsenen, denn der Erwachsene verbraucht ca. 3 4 ml/kg Sollgewicht = ca ml / min. Daher muss auch z. B. beim geschlossenen Narkosesystem ( S. 10) ein Frischgasfluss von mindestens ml /min, das heißt ca. 4 ml/kg Sollgewicht/min, sichergestellt sein. Die Diffusionskapazität für Sauerstoff nimmt bei einer Verringerung der Diffusionsfläche (z. B. Resektion eines Lungenflügels) und bei einer Verringerung des Partialdruckgefälles (erniedrigte F i ) ab. Ventilations-Perfusions-Verhältnis Wie effektiv der Gasaustausch in der Lunge! ist, hängt nicht nur von der alveolären Ventilation und der Diffusionskapazität, sondern auch noch von der Durchblutung (Perfusion) der Alveolen ab. Normalerweise sind Ventilation und Perfusion gut aufeinander abgestimmt. Es wird von einem normalen Ventilations-Perfusions-Verhältnis gesprochen. In Lungengebieten, die gut durchblutet, aber schlecht belüftet sind, fließt das Blut durch die Lungenkapillaren, ohne dass es ausreichend mit Sauerstoff aufgesättigt wurde. Folge eines solchen Ventilations/Perfusions- Missverhältnisses ist, dass ein Teil des Blutes vom rechten Herzen durch die Lunge zum linken Herzen fließt, ohne dass es ausreichend mit Sauerstoff aufgesättigt wurde. Dieses Phänomen wird als Rechts-links-Shunt bezeichnet und bedingt eine entsprechende Verminderung des Sauerstoffgehalts im arteriellen Blut. Die Therapie besteht hierbei nicht in der (fast erfolglosen) Erhöhung der inspiratorischen Sauerstoffkonzentration, sondern in der Beseitigung des Rechts-links-Shunts durch Wiedereröffnung von kollabierten (atelektatischen) Lungenbereichen (= Rekruitment), vor allem durch wiederholte Blähmanöver und Einschalten eines PEEP ( S. 21, 284, 381). Die inspiratorische Sauerstoffkonzentration wird oft als F i (= fraction of inspired oxygen) bezeichnet. 70 % inspiratorische Sauerstoffkonzentration entsprechen einer F i von 0,7. Sauerstofftransport im Blut Der über die Lungen aufgenommene Sauerstoff wird durch das Blut zu den verschiedenen Organen transportiert. Im Blut wird der Sauerstoff zum größten Teil an das Hämoglobin gebunden. 1 g Hämoglobin kann bei Vollsättigung 1,34 ml Sauerstoff transportieren (= Hüfner- Zahl). Normalerweise ist das Hämoglobin des arteriellen Blutes zu ca % mit Sauerstoff gesättigt. Der Gehalt des chemisch an das Hämoglobin! gebundenen Sauerstoffs in 100 ml arteriellem Blut bei einem Hb-Wert von 15 g/dl und einer Sättigung von 97 % beträgt damit: 15 1,34 0,97 = 19,5 ml /100 ml Blut.

2 7.2 Beatmungstherapie 373 Dass die Sauerstoffsättigung des Hämoglobins nicht 100 % beträgt, hat seinen Grund darin, dass immer ca. 2 4 % des Herzminutenvolumens (HMV) über physiologische Rechtslinks-Shunts die Oxygenierung umgehen. Der Sauerstoff ist zu einem verschwindend kleinen Teil auch physikalisch im Blut gelöst (genauso wie Sauerstoff in Quellwasser gelöst ist). Der physikalisch gelöste Sauerstoff ist abhängig vom Sauerstoffpartialdruck im Blut. Pro 1 mm Hg (0,13 kpa) p a werden 0,003 ml gelöst. Im arteriellen Blut beträgt der p a bei Atmung von Raumluft normalerweise ca. 100 mm Hg (13,3 kpa). Damit beträgt der physikalisch gelöste Sauerstoff 100 0,003 = 0,3 ml /100 ml Blut. Der gesamte Sauerstoffgehalt (= Content) des Blutes errechnet sich aus dem physikalisch gelösten und dem ca. 60- bis 65- mal größeren Anteil des chemisch an das Hämoglobin gebundenen Sauerstoffanteils. Insgesamt ergibt sich: physikalisch gelöster! Sauerstoff (0,3 ml /100 ml) plus chemisch gebundener Sauerstoff (19,5 ml/100 ml ) = ca. 19,8 ml /100 ml Blut, also ca. 20 Vol.-%. Wird ein lungengesunder Patient anstatt mit einer F i von 0,21 mit einer F i von 1,0 beatmet, so beträgt der p a anstatt ungefähr 100 mm Hg ca. 650 mm Hg (86,6 kpa). Während der chemisch an das Hämoglobin gebundene Sauerstoff nicht mehr gesteigert werden kann, da bereits bei einer F i von 0,21 beim lungengesunden Patienten eine maximale Sättigung von % vorliegt, nimmt hierbei nur der physikalisch gelöste Sauerstoffanteil zu. Er beträgt nun 0, = 1,95 ml/100 ml Blut.! Der gesamte Sauerstoffgehalt bei einer F i von 1,0 beträgt also beim lungengesunden Patienten 21,45 Vol.-% (= Summe aus chemisch gebundenem Sauerstoff [= 19,5 Vol.-%] und physikalisch gelöstem Sauerstoff [= 1,95 Vol.-%]). Dieser Wert ist nur unwesentlich höher als die 19,8 Vol.-% bei Atmung von Raumluft ( oben). Damit wird deutlich, dass bei einer Vollsättigung des Hämoglobins (97 99 %) der Sauerstoffgehalt im Blut nur noch über den physikalisch gelösten Sauerstoffanteil gesteigert werden kann. Die dadurch erzielbare Steigerung des Sauerstoffgehalts ist jedoch verschwindend klein und hat normalerweise keine Vorteile Respiratorische Insuffizienz Hypoxie und Hypoxämie Hypoxie ist definiert als ein erniedrigter Sauerstoffpartialdruck (p a = physikalisch gelöster Sauerstoff; oben) im arteriellen Blut, Hypoxämie ist definiert als ein erniedrigter Sauerstoffgehalt (= Content; oben) im arteriellen Blut. Ein erniedrigter Sauerstoffpartialdruck im Blut führt sehr schnell auch zu einem entsprechenden Abfall des Sauerstoffpartialdrucks im Gewebe. Der Körper versucht eine Hypoxie bzw. Hypoxämie über eine Stimulierung des Sympathikus zu kompensieren. Es kommt dabei anfänglich zu Tachykardie, Steigerung von Herzminutenvolumen und Blutdruck mit dem Ziel, die Organdurchblutung zu verbessern. Außerdem tritt eine Hyperventilation auf. Zeichen der ungenügenden zerebralen und peripheren Oxygenierung sind Unruhe, Verwirrtheit, Zyanose. Bei länger bestehender, schwerer Hypoxie kommt es zu den Zeichen der Organinsuffizienz wie Bradykardie, Blutdruckabfall, Rhythmusstörungen und Schläfrigkeit. Hypokapnie und Hyperkapnie Eine zu hohe alveoläre Ventilation (= Hyperventilation) führt zum vermehrten Abatmen von C und damit zu einem Abfall des arteriellen Kohlendioxidpartialdrucks (p a C ) (Hypokapnie). Eine zu geringe alveoläre Ventilation (= Hypoventilation) führt zu einem Anstieg des p a C (Hyperkapnie).

3 374 7 Intensivmedizin Zeichen einer Hypoventilation sind: Schwitzen Tachykardie Herzrhythmusstörungen Blutdruckanstieg in extremen Fällen CO2 -Narkose mit Somnolenz und Bewusstlosigkeit Indikationen zur Beatmung Für die maschinelle Beatmung eines intensivpflichtigen Patienten wird ein reines Beatmungsgerät (Respirator) verwendet. Der Respirator wird normalerweise an den Endotrachealtubus, eventuell auch an eine Trachealkanüle angeschlossen. Selten kann auch eine maschinelle Unterstützung der Spontanatmung über eine Gesichts- oder Nasenmaske erfolgen (NIV; S. 395). Eine Indikation zur maschinellen Beatmung besteht dann, wenn bei Spontanatmung eine ausreichende Sauerstoffaufnahme über die Lungen und/oder eine ausreichende Kohlendioxidabatmung nicht mehr gewährleistet sind (vgl. Tab. 7-1). Ist nur der p O zu niedrig, so wird von einer a 2 Partialinsuffizienz gesprochen. Ist der p a zu niedrig und gleichzeitig der p a C zu hoch, so wird von einer Globalinsuffizienz gesprochen. Die Entscheidung zur Beatmung muss individuell gestellt werden. Sie lässt sich nur schwer schematisieren, auch wenn es klinische und laborchemische Grenzwerte gibt, bei deren Überschreitung die Intubation bzw. Beatmung indiziert erscheint (vgl. Tab. 7-1). Im Allgemeinen ist die Trendentwicklung für die Entscheidung wichtiger als das Abweichen einzelner Werte von der Norm. Therapeutische Beatmung Der Grund für eine therapeutische Beatmung ist meist eine respiratorische Insuffizienz (Partial- oder Globalinsuffizienz).! Tab. 7-1 Richtwerte für die Intubation und Beatmung Parameter Normalwerte Indikation zur Intubation und Beatmung Atemfrequenz/min > 35 p a p a C mm Hg (10 13,3 kpa) mm Hg (4,6 6 kpa) < 60 mm Hg (> 8 kpa) trotz Sauerstoffgabe > 55 mm Hg (> 7,3 kpa) Totraum/Atemzug % > 60 % Vitalkapazität 60 (40 75) ml/kg KG < 15 ml/kg KG FEV ml/kg KG < 10 ml/kg KG AaD bei 100 % mm Hg > 400 mm Hg (> 53,3 kpa) (6,7 9,3 kpa) Inspiratorische Atemstromstärke cm H 2 O < 25 cm H 2 O Atemminutenvolumen 5 8 l/min > 10 l/min (deutliche Hyperventilation) GCS (Glasgow coma scale; S. 442) 15 < 8

4 7.2 Beatmungstherapie 375 Ursachen der respiratorischen Insuffizienz können sein: zentrale Atemlähmung, z. B. aufgrund einer Depression des Atemzentrums durch Medikamente (Barbiturate, Opioide) oder Gifte, einer Schädigung des Atemzentrums im Rahmen eines Schädel- Hirn-Traumas (SHT) oder eines Hirntumors periphere Atemlähmung, z. B. aufgrund einer hohen Querschnittslähmung oder der Wirkung von Muskelrelaxanzien respiratorisches Versagen mit Hypoxie, z. B. wegen Lungenödem, Pneumonie, ARDS, Atelektasen, Lungenkontusion, Lungenembolie respiratorisches Versagen mit Hyperkapnie, z. B. bei schwerem Asthma-bronchiale-Anfall, Verschlimmerung (Exazerbation) einer COPD (chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankung) gestörte Atemmechanik, z. B. durch Rippenserienfraktur, Sternumfraktur, mangelnde Muskelkraft enorme Zunahme der Atemarbeit, z. B. bei stark erhöhter Resistance oder stark erniedrigter Compliance mit drohender Erschöpfung Prophylaktische Beatmung Wird eine Beatmung durchgeführt, obwohl im Moment (noch) keine respiratorische Insuffizienz vorliegt, so handelt es sich um eine prophylaktische Beatmung. Eine prophylaktische Beatmung ist z. B. indiziert: bei bewusstlosen Patienten, um einer möglichen Aspiration vorzubeugen, da bei diesen Patienten die Schutzreflexe ausgeschaltet sind nach einer schweren Aspiration, da sich hierbei innerhalb kurzer Zeit eine pulmonale Insuffizienz einstellen wird bei prolongiertem Schock bei Sepsis bei großflächiger Verbrennung bei gewünschter Verminderung der kardiopulmonalen Belastung, z. B. während der Wiedererwärmung eines ausgekühlten koronarsklerotischen Patienten nach einer langen Operation. Durch das Kältezittern eines unterkühlten Patienten kann es zu einem starken Anstieg des Sauerstoffverbrauchs kommen. Bei einem koronarsklerotischen Patienten mit bereits grenzwertiger Sauerstoffversorgung des Myokards könnte hierdurch eine Myokardischämie verursacht werden. bei erhöhtem intrakraniellem Druck (z. B. SHT), um eine kontrollierte Ventilation und ggf. eine kontrollierte (milde) Hyperventilation durchzuführen Auswahl des Beatmungsweges Eine längerfristige Beatmung kann über einen Endotrachealtubus oder über ein Tracheostoma erfolgen.! Endotracheale Intubation Für eine Beatmung bei erwachsenen Intensivpatienten wird in der Regel eine orotracheale Intubation bevorzugt. Eine nasotracheale Intubation wird inzwischen nur noch sehr selten bei erwachsenen Intensivpatienten durchgeführt (in ca. 2 3 %). Die nasotracheale Intubation hat gegenüber der orotrachealen Intubation zwar folgende Vorteile: bessere Fixierungsmöglichkeit des Tubus wird vom Patienten besser toleriert gute Mundpflege möglich Die nasotracheale Intubation hat gegenüber der orotrachealen Intubation jedoch vor allem folgende Nachteile: Sie ist technisch wesentlich schwieriger durchzuführen.

5 376 7 Intensivmedizin Bei der Nasenpassage droht eine Kontamination des Tubus. Die Keime der Nase werden mit dem Tubus in die Trachea verpflanzt. Entzündungen der Nasennebenhöhlen sind häufiger. Oft ist ein englumigerer Tubus nötig. Es drohen mögliche Knorpelschädigungen der Nasenscheidewand. Die endotracheale Absaugung durch den meist dünneren Tubus ist schwieriger. Tracheostomie Wenn absehbar ist, dass der Patient noch für längere Zeit (> Tage) nicht extubiert und/ oder nur langwierig vom Beatmungsgerät entwöhnt werden kann (Entwöhnung des langzeitbeatmeten Patienten; S. 403), dann wird oft eine Tracheostomie durchgeführt. Weitere Indikationen für eine Tracheostomie sind: Verletzungen des Kehlkopfes Erkrankungen, Verletzungen oder ein Tumor der oberen Luftwege, wodurch eine Intubation unmöglich ist voraussichtlich noch länger fehlende Schluckreflexe Kehlkopf- oder Trachealläsionen aufgrund einer Langzeitintubation bestimmte kieferchirurgische oder HNOchirurgische Operationen Die Verlegung eines beatmeten Patienten in ein kleineres Krankenhaus ist oft nur dann möglich, wenn ein (pflegeleichteres) Tracheostoma angelegt wurde. Über ein Tracheostoma kann der Patient intermittierend spontan atmen, aber auch zu jeder Zeit wieder an das Beatmungsgerät angeschlossen werden. Die Tracheostomie wurde früher normalerweise vom HNO-Arzt als geplanter Eingriff im Operationssaal vorgenommen. Dabei wird zwischen der epithelialisierten Stomaanlage, bei der die äußere Haut an die Ränder der eröffneten Trachea genäht wird, und der (meist notfallmäßig durchgeführten) nicht epithelialisierten Stomaanlage unterschieden. Zunehmend häufiger werden auch perkutane Tracheostomietechniken angewandt (Punktion und [mehrfache] Aufbougierung des Punktionskanals = Dilatationstracheostoma; unten). Notfallmäßige Tracheostomien bei Erstickungsgefahr werden nur noch sehr selten durchgeführt. In diesen Fällen ist die Koniotomie oder die transtracheale Jet-Ventilation meist das Verfahren der Wahl ( S. 246). Nach einer operativen Tracheostomie wird vom Operateur die Trachealkanüle (mit einer Niederdruckmanschette; S. 90) eingesetzt und fixiert. Nach normalerweise 48 Stunden wird zum ersten Mal die Trachealkanüle gewechselt. Den ersten Wechsel sollte vor allem bei einem nicht epithelialisierten Tracheostoma ein Arzt der HNO-Abteilung vornehmen. Falls sich der Tracheostomiekanal bei einem nicht epithelialisierten Tracheostoma noch nicht vollständig ausgebildet hat, kann das Einsetzen der neuen Kanüle sehr schwierig bis unmöglich sein! Es müssen stets ein Trachealspreizer (zur eventuell notwendigen Aufdehnung des Tracheostomas) sowie ein Intubationsbesteck und eine Beatmungsmöglichkeit griffbereit sein. Eventuell ist es auch sinnvoll, die Trachealkanüle über einen zuvor (als Leitschiene) eingeführten dünnen Katheter (z. B. Absaugkatheter) vorzuschieben. Später wird die Kanüle ca. 2-mal pro Woche gewechselt. Bei einem epithelialisierten Stoma stellt die Rekanülierung normalerweise kein Problem dar. Falls ein Patient spontan atmet und falls keine Aspirationsgefahr besteht, kann die Trachealkanüle entblockt werden. Vor dem Entblocken sind Mund und Rachen und unmittelbar nach dem Entblocken ist die Trachea sorgfältig abzusaugen. Zum Essen und Trinken muss die Kanüle jedoch vorübergehend geblockt werden. Inzwischen wird zunehmend häufiger eine sog. Punktions-(Dilatations )Tracheostomie angelegt. Zwischen dem ersten und zweiten oder dem zweiten und dritten Trachealring wird die Haut inzidiert und das Gewebe mittels Schere stumpf auseinandergedrängt. Danach erfolgt eine Punktion der Trachea mittels einer Kanüle, über die dann ein Seldinger-Draht bis in die Trachea vorgeschoben wird. Anschließend erfolgt über den Draht eine Aufdehnung mittels

Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung

Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung A Druck A Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung Synonyme nalveolo-arterielle Sauerstoffdruckdifferenz nalveolo-arterielle Sauerstoffdifferenz naad - (vereinfacht)

Mehr

Kardiopulmonale Homöostase

Kardiopulmonale Homöostase Kapitel 2 Kardiopulmonale Homöostase Primäre Funktion des Blutes im Rahmen der Atmung Transport von O 2 aus der Lunge zum peripheren Gewebe, CO 2 aus der Peripherie zu den Lungen, H + vom Gewebe zu den

Mehr

Ausbildung zum Rettungssanitäter. Seminarleiter. Geräte im Notarztwagen. Die Beatmungsformen Ausbildung zum Rettungssanitäter 1

Ausbildung zum Rettungssanitäter. Seminarleiter. Geräte im Notarztwagen. Die Beatmungsformen Ausbildung zum Rettungssanitäter 1 Ausbildung zum Rettungssanitäter Die Betamungsformen Der Resipirator im Notarztwagen 2008 Die Beatmung 1 Seminarleiter Dr. Helmut Pailer Arzt für Allgemeinmedizin 2008 Die Beatmung 2 Oxylog Medumat Geräte

Mehr

Physiologie der Atmung

Physiologie der Atmung Beatmungstherapie Grundlagen der maschinellen Beatmung Ambulanter Pflegedienst Holzminden Nordstr. 23 37603 Holzminden 1 Physiologie der Atmung Ventilation (Belüftung der Alveolen) Inspiration (aktiv)

Mehr

Basics Beatmung. P. Becker Institut für Anästhesie und Intensivmedizin Diakonissenkrankenhaus Mannheim

Basics Beatmung. P. Becker Institut für Anästhesie und Intensivmedizin Diakonissenkrankenhaus Mannheim Basics Beatmung P. Becker Institut für Anästhesie und Intensivmedizin Diakonissenkrankenhaus Mannheim 1 Beatmung = Luft zum Leben Wenn ein Mensch nicht mehr ausreichend atmet, kann Beatmung das Leben erleichtern

Mehr

ABGA. Notfallpflegekongress 2008 Solothurn. Notfallpflege am Stadtspital Triemli Zürich

ABGA. Notfallpflegekongress 2008 Solothurn. Notfallpflege am Stadtspital Triemli Zürich ABGA Notfallpflegekongress 2008 Solothurn H. Zahner,, Fachschule für f r Intensiv- und Notfallpflege am Stadtspital Triemli Zürich Werte des pulmonalen Gasaustausches PaO 2 Sauerstoffpartialdruck im arteriellen

Mehr

Atemgastransport im Blut

Atemgastransport im Blut Atemgastransport im Blut Institut für MTA-Ausbildung am Klinikum Osnabrück Fachgebiet Anatomie/Physiologie/Krankheitslehre - Dr. U. Krämer 1. Physikalische Löslichkeit der Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid

Mehr

Intubation ENDOTRACHEALE. Endotracheale Intubation Larynxmaske Larynxtubus

Intubation ENDOTRACHEALE. Endotracheale Intubation Larynxmaske Larynxtubus INTUBATION und TRACHEOTOMIE Intubation Endotracheale Intubation Larynxmaske Larynxtubus ENDOTRACHEALE INTUBATION Orotracheale Intubation Nasotracheale Intubation Indikationen Kontraindikationen Material

Mehr

Erschwertes Atmen - Atemnot. Dr. med Gábor Polony

Erschwertes Atmen - Atemnot. Dr. med Gábor Polony Erschwertes Atmen - Atemnot Dr. med Gábor Polony Symptome bei schwerer Atemstörung Tachypnoe Nasenflügeln Einziehungen (jugulär, intercostal, epigastral) Husten Stridor Abfall der Sauerstoffsättigung Zyanose

Mehr

Die Atmungsorgane. Erstellt von Ludger Emmerling, Christoph Schenk, Hans-Jürgen Diel, Ronny Helmer und Andreas Schiebelhut

Die Atmungsorgane. Erstellt von Ludger Emmerling, Christoph Schenk, Hans-Jürgen Diel, Ronny Helmer und Andreas Schiebelhut Die Atmungsorgane Arbeitsauftrag IV Erstellt von Ludger Emmerling, Christoph Schenk, Hans-Jürgen Diel, Ronny Helmer und Andreas Schiebelhut Erstellt am 20.04.2002, Fortbildungswochenende Mahlerts Anatomie

Mehr

Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP

Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP M. Roessler Universitätsmedizin Göttingen Robert-Koch-Straße 40 37075 Göttingen Atmungskette Atemmechanik Ventilation Perfusion Diffusion Atmungskette

Mehr

Das Kind tracheotomiert beatmet Zuhause? Wie funk9oniert das?

Das Kind tracheotomiert beatmet Zuhause? Wie funk9oniert das? 7. Tübinger Fachtagung für die Kinderkrankenpflege 20.- 21.09.12 Das Kind tracheotomiert beatmet Zuhause? Wie funk9oniert das? - Aus Sicht der Intensivpflege - Anne%e Schmeh Fachkinderkrankenschwester

Mehr

Nichtinvasive Notfallbeatmung. Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt

Nichtinvasive Notfallbeatmung. Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt Nichtinvasive Notfallbeatmung Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt Einleitung Häufigste Ursachen der respiratorischen Insuffizienz in der Präklinik : - akut exacerbierte COPD ( aecopd ) - Lungenödem

Mehr

Die Blutgasanalyse Was ist außerklinisch tolerabel? KAI 2014 Dr. med. Günter Schrot

Die Blutgasanalyse Was ist außerklinisch tolerabel? KAI 2014 Dr. med. Günter Schrot Die Blutgasanalyse Was ist außerklinisch tolerabel? KAI 2014 Dr. med. Günter Schrot Normale Blutgasanalyse ph 7,36-7,44 po2 >80 mmhg pco2 35-45 mmhg HCO3-22 -26 mmol/l berechnet Das Säure-Basen-System

Mehr

Bereitschaft 8 Stuttgart-Untertürkheim

Bereitschaft 8 Stuttgart-Untertürkheim Respiratorische i Notfälle Störungen des ZNS Toxisches Lungenödem Asthma bronchiale Verlegung der Atemwege Hyperventilation Aspiration Ertrinken Agenda Störungen des ZNS Verlegung der Atemwege / Aspiration

Mehr

Lungenfunktionstest. Die Spirometrie ("kleine Lungenfunktion", spirare (lat.): atmen) dient zur Messung des Lungen- bzw. Atemvolumens.

Lungenfunktionstest. Die Spirometrie (kleine Lungenfunktion, spirare (lat.): atmen) dient zur Messung des Lungen- bzw. Atemvolumens. Die Spirometrie ("kleine Lungenfunktion", spirare (lat.): atmen) dient zur Messung des Lungen- bzw. Atemvolumens. Beides sind wichtige Messgrößen, um Verlauf und Schwere von Lungenerkrankungen einzuschätzen.

Mehr

Nichtinvasive Beatmung Empfehlungen zur pneumo-/kardiologischen Differentialtherapie C.Lesch OA Innere Med.-Pneumologie NIV Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Leitlinienprojekt

Mehr

Atmungsphysiologie II.

Atmungsphysiologie II. Atmungsphysiologie II. 29. Gasaustausch in der Lunge. 30. Sauerstofftransport im Blut. 31. Kohlendioxidtransport im Blut. prof. Gyula Sáry Gasaustausch in der Lunge Gasdiffusion findet durch die Kapillarmembrane

Mehr

Pneumologische Funktionsdiagnostik. Grundlagen I Anatomie und Physiologie

Pneumologische Funktionsdiagnostik. Grundlagen I Anatomie und Physiologie Pneumologische Funktionsdiagnostik Grundlagen I Anatomie und Physiologie Inhalt 1.1 1.1.1 1.2.2 1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 Anatomische Grundlagen obere Luftwege untere Luftwege Physiologische Grundlagen Atemmechanik

Mehr

Physiologie der Atmung. Cem Ekmekcioglu

Physiologie der Atmung. Cem Ekmekcioglu Physiologie der Atmung Cem Ekmekcioglu Übersicht über den Transportweg des Sauerstoffes beim Menschen Schmidt/Thews: Physiologie des Menschen, 27.Auflage, Kap.25, Springer (1997) Klinke, Pape, Silbernagl,

Mehr

Vergleich von invasiver und nichtinvasiver Beatmung

Vergleich von invasiver und nichtinvasiver Beatmung 1 1 Einleitung Hintergrund und Pathophysiologie Die maschinelle Beatmung ist als lebensrettende Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz (ARI) etabliert. Die mit einem invasiven Beatmungszugang

Mehr

Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin

Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin Abteilung für, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin Dr. Peter Rensmann Weiterbildungscurriculum 1. Weiterbildungsjahr, Phase 1 (1.-3. Monat) Einführung in die Anästhesiologie unter Aufsicht

Mehr

Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung

Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung Alveolo-arterielle Sauerstoffpartialdruckdifferenz, vereinfachte Berechnung alveolo-arterielle Sauerstoffdruckdifferenz alveolo-arterielle Sauerstoffdifferenz AaDO 2 - (vereinfacht) AaDO 2 - (Schätzwert)

Mehr

Aufgaben der Beatmung

Aufgaben der Beatmung WEINMANN GERÄTE FÜR MEDIZIN GMBH+CO.KG, Medizinische Schulung - Beatmung, Juni 2008 1 Aufgaben der Beatmung Beeinflussung des Gasaustauschs Übernahme von Atemarbeit Die Beatmungsform beschreibt die Wechselbeziehung

Mehr

Handout Die Atmung. Anatomie

Handout Die Atmung. Anatomie Handout Die Atmung Anatomie Obere Atemwege Zu den oberen Atemwegen zählen die Nase, der Mund und der Rachenraum. Die Trennung zu den unteren Atemwegen gilt der Kehlkopf und dort genauer die Stimmritze.

Mehr

Pulmonale Notfälle. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1

Pulmonale Notfälle. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1 Pulmonale Notfälle Folie 1 Pulmonale Notfälle Jede Störung des pulmonalen Gasaustausches mit anschließendem Sauerstoffmangel im Gewebe Folie 2 Asthma bronchiale Ursachen allergische Reaktion auf Fremdeiweiße

Mehr

Innere Medizi und Pneumolo

Innere Medizi und Pneumolo n Innere Medizi gie und Pneumolo Leistungen Die Lunge nimmt einen Andere Erkrankungen betreffen vor allem das Lungengewebe, wie zum Beispiel die Lungenentzündung (Pneumonie) oder die Tuberkulose. Die Lunge

Mehr

Interpretation. Kapitel 4. Kasuistik 1 (1)

Interpretation. Kapitel 4. Kasuistik 1 (1) Kapitel 4 Interpretation Kasuistik 1 (1) In der Notaufnahme werden Sie zu einem älteren Herrn gerufen, den seine Tochter gerade wegen Atemnot ins Krankenhaus gebracht hat. Anamnestisch ist ein chronischer

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Weitere Diagnostik bei respiratorischer Insuffizienz 36 Therapie der respiratorischen Insuffizienz 36

Inhaltsverzeichnis. Weitere Diagnostik bei respiratorischer Insuffizienz 36 Therapie der respiratorischen Insuffizienz 36 1 1.1 1.1.1 1.1.2 1.1.3 1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.2.4 1.3 1.3.1 1.3.2 Grundlagen aus Anatomie und 2.4.3 Physiologie 1 Anatomie des Respirationstrakts.. 1 2.5 Obere und untere Atemwege 1 Lunge und Pleura

Mehr

Indikationen und Ziele der Beatmung

Indikationen und Ziele der Beatmung 31 Indikationen und Ziele der Beatmung Hartmut Lang.1 Respiratorische Insuffizienz 3.1.1 Versagen der Atempumpe 3.1. Versagen des pulmonalen Gasaustausches 35.1.3 Störung des pulmonalen Gasaustausches

Mehr

Intensivmedizin bei. adipositas

Intensivmedizin bei. adipositas Intensivmedizin bei adipositas BMI Normalgewicht 18.5 24.9 Übergewicht 25.0 29.9 Adipositas Grad I 30.0 34.9 Adipositas Grad II 35.0 39.9 Adipositas Grad III (permagna) 40 44 % 13 % 40 % 32 % weltweit:

Mehr

Physiologische Werte

Physiologische Werte Physiologische Werte FiO 2 der Einatemluft = 21% O 2 Zufuhr, CO 2 Elimination Atemantrieb über CO 2 O 2 Gehalt abhg FiO 2 + Lungenzustand Hyperkapnie führt Azidose u. Bewusstseinsstörungen 1 Kleines Vokabular

Mehr

Abschätzung der Risiken für pulmonal erkrankte Patienten bei Hypoxie- Exposition

Abschätzung der Risiken für pulmonal erkrankte Patienten bei Hypoxie- Exposition Abschätzung der Risiken für pulmonal erkrankte Patienten bei Hypoxie- Exposition Donnerstags-Fortbildung 22.05.2003 ZIM II Pneumologie Wolfgang Gleiber Einführung Flugzeug als weltweit verbreitetes Transportmittel

Mehr

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz Seminar Lungensport COPD Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale Übersicht Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease (COPD) Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease

Mehr

Verzeichnis der Fallbeispiele

Verzeichnis der Fallbeispiele Verzeichnis der Fallbeispiele D. Bösch, C.-P. Criée, Lungenfunktionsprüfung, DOI 10.1007/978-3-642-34942-3, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013 190 Verzeichnis der Fallbeispiele 1 Normalbefund Spirometrie

Mehr

Die Atmung. Die Atmung des Menschen. Die Atmung des Menschen

Die Atmung. Die Atmung des Menschen. Die Atmung des Menschen Die Atmung Die Atmung ist ein lebenswichtiger Vorgang. Dabei wird der Körper mit Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft versorgt. Den Sauerstoff benötigt der Körper zur lebenserhaltenden Energiegewinnung

Mehr

Herz und Kreislauf Teil 1

Herz und Kreislauf Teil 1 24. TOGGENBURGER ANÄSTHESIE REPETITORIUM Herz und Kreislauf Teil 1 Aufgaben des Kreislaufs Salome Machaidze Miodrag Filipovic [email protected] Anästhesiologie & Intensivmedizin Unter Verwendung

Mehr

Kardiopulmonale Reanimation bei Kindern jenseits der Neugeborenenperiode Erweiterte lebensrettende Maßnahmen

Kardiopulmonale Reanimation bei Kindern jenseits der Neugeborenenperiode Erweiterte lebensrettende Maßnahmen Kardiopulmonale Reanimation bei Kindern jenseits der Neugeborenenperiode Erweiterte lebensrettende Maßnahmen WANN? Erkennen einer respiratorischen Störung - Atemfrequenz zu hoch oder zu niedrig - Atemarbeit:

Mehr

Ein erhöhter PaCO 2 in Verbindung mit einem erniedrigten ph-wert ist das Kennzeichen einer akuten respiratorischen Azidose.

Ein erhöhter PaCO 2 in Verbindung mit einem erniedrigten ph-wert ist das Kennzeichen einer akuten respiratorischen Azidose. Respiratorische Azidose Akute respiratorische Azidose Ein erhöhter PaCO 2 in Verbindung mit einem erniedrigten phwert ist das Kennzeichen einer akuten respiratorischen Azidose. Chronische respiratorische

Mehr

Pneumologische Funktionsdiagnostik. 6. Diffusionsmessung

Pneumologische Funktionsdiagnostik. 6. Diffusionsmessung Pneumologische Funktionsdiagnostik 6. Diffusionsmessung Inhalt 6.1 physiologische Grundlagen 6.2 Indikationen 6.3 Prinzip 6.4 Durchführung 6.5 Interpretation der Parameter 6.6 Qualitätskriterien Abbildung

Mehr

Patientenleitfaden. Ventiltherapie für Patienten mit Emphysem

Patientenleitfaden. Ventiltherapie für Patienten mit Emphysem Patientenleitfaden Ventiltherapie für Patienten mit Emphysem Das Emphysem gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung genannt wird, kurz COPD (abgeleitet vom engl.

Mehr

Zur medigroba-fortbildung Tracheostomaversorgung

Zur medigroba-fortbildung Tracheostomaversorgung Herzlich willkommen! Zur medigroba-fortbildung Tracheostomaversorgung Referent: Friedemann Ohnmacht examinierter Krankenpfleger und Fachkraft für außerklinische Intensivpflege Übersicht Worüber genau reden

Mehr

RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem

RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem Revive. Rebound. Renew. Die Lunge Die Lunge ist für die Sauerstoffversorgung des menschlichen Körpers zuständig. Sie besteht aus zwei von einander unabhängigen Lungenflügeln

Mehr

Beatmung. Stundenplan. Offenes Narkosesystem: Schimmelbusch-Maske. Oberflächenspannung. Surfactant

Beatmung. Stundenplan. Offenes Narkosesystem: Schimmelbusch-Maske. Oberflächenspannung. Surfactant Stundenplan 4.4.06 Einführung, physiologische Grundlagen 11.4.06 Sicherung der Atemwege, Inhalationsanästhesie 18.4.06 Intubation, intravenöse Anästhesie, Sedierung 25.4.06 Voruntersuchungen, Aufklärung,

Mehr

Störung vitaler Funktionen Atmung

Störung vitaler Funktionen Atmung Störung vitaler Funktionen Atmung Folie 1 Störungen treten auf im Bereich der: Ventilationsstörung / Störung des Sauerstoffangebots: (z.b. Ertrinken, Bolus, CO² Narkose) Diffusionsstörung (z.b. Lungenödem)

Mehr

Vermeidung von Beatmung. Beatmung bei Kindern. Vermeidung von Beatmung. Verbesserung der Oxygenierung. Verbesserung der Oxygenierung

Vermeidung von Beatmung. Beatmung bei Kindern. Vermeidung von Beatmung. Verbesserung der Oxygenierung. Verbesserung der Oxygenierung Vermeidung von Beatmung Beatmung bei Kindern Michael Schroth Wichtigstes Therapieziel!!! Restriktive Indikationsstellung, adäquate Sedierung (z.b. für invasive Maßnahmen etc.) Indikation zu größeren Maßnahmen

Mehr

Spontanatmung vs. Beatmung: Ist der alte Mensch, der atmen kann, auch beatembar? Moderne Beatmungsstrategien

Spontanatmung vs. Beatmung: Ist der alte Mensch, der atmen kann, auch beatembar? Moderne Beatmungsstrategien Spontanatmung vs. Beatmung: Ist der alte Mensch, der atmen kann, auch beatembar? Moderne Beatmungsstrategien Georg-Christian Funk Wien Intensivstation Wie verändert sich das respiratorische System im Alter?

Mehr

Hemolung. Michael Giebe Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivtherapie Praxisanleiter

Hemolung. Michael Giebe Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivtherapie Praxisanleiter Hemolung Michael Giebe Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivtherapie Praxisanleiter Hemolung Übersicht-Teil 1 1) Indikation 2) Kontraindikation 3) Nutzen für COPD-Patienten 4) Auswahlkriterien

Mehr

1 Pathophysiologie der akuten respiratorischen Insuffizienz Was ist für die Lagerungstherapie relevant?

1 Pathophysiologie der akuten respiratorischen Insuffizienz Was ist für die Lagerungstherapie relevant? 1 Pathophysiologie der akuten respiratorischen Insuffizienz Was ist für die Lagerungstherapie relevant? Thomas Bein Nach epidemiologischen Studien weist das akute Lungenversagen ( acute lung injury [ALI]),

Mehr

RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem

RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem RePneu Coils Hilfe beim Lungenemphysem Revive. Rebound. Renew. Die Lunge Die Lunge ist für die Sauerstoffversorgung des menschlichen Körpers zuständig. Sie besteht aus zwei von einander unabhängigen Lungenflügeln

Mehr

Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung

Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung Insgesamt sind 80 Stunden Praktikum vorgesehen. Ein Teil (mind. 40 Stunden, auch alle 80 Stunden möglich)

Mehr

6.1.1 Intraoperative Beatmung

6.1.1 Intraoperative Beatmung Anästhesieverfahren Allgemeiner Teil 6.1.1 6.1.1 Intraoperative Beatmung F.M. KonRAD und J. REUTERshAn Weltweit werden jährlich derzeit etwa 220 Millionen Allgemeinanästhesien durchgeführt. Bei jedem Patienten,

Mehr

Weaning ist Teamarbeit!

Weaning ist Teamarbeit! Sören Koschek Fachpfleger für Anästhesie & Intensivmedizin St. 144i Campus Charité Mitte Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie & Pneumologie Weaning ist Teamarbeit! 17. Münchner Intensivpflegetag 22. März

Mehr

6 Nebenwirkungen der Beatmung

6 Nebenwirkungen der Beatmung 344 6 Nebenwirkungen der Beatmung Neben den positiven Effekten der maschinellen Beatmung, nämlich der Verbesserung des Gasaustausches mit gesteigerter O 2 -Transportkapazität und der Reduzierung der Atemarbeit,

Mehr

Inhalt. Inhalt. 3 Zugangswege zum Kreislaufsystem Atemwege... 39

Inhalt. Inhalt. 3 Zugangswege zum Kreislaufsystem Atemwege... 39 Inhalt 1 Neugeborenenversorgung... 11 1.1 Physiologische Besonderheiten und Erkrankungen des Neugeborenen... 11 1.1.1 Respiratorische Besonderheiten... 11 1.1.2 Hämodynamische Besonderheiten... 15 1.1.3

Mehr

Modul 22: Physiologie der künstlichen Beatmung

Modul 22: Physiologie der künstlichen Beatmung Modul 22: Physiologie der künstlichen Beatmung Stichworte: Atemvolumina - Atemkapazitäten Atemfrequenz - Compliance Atemwegswiderstand obstruktive/restriktive Ventilationsstörungen Druckverhältnisse während

Mehr

12.13 Perioperatives anästhesiologisches Management beim polytraumatisierten Patienten

12.13 Perioperatives anästhesiologisches Management beim polytraumatisierten Patienten 572.13 Perioperatives anästhesiologisches Management beim polytraumatisierten Patienten Jörg Haberstroh und Sabine Tacke Inhalt Einführung... 573 Behandlungsziel... 574 Reanimationsphase (Primärversorgung)...

Mehr

Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II. Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska

Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II. Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska Grundlagen der Medizinischen Klinik I + II Dr. Friedrich Mittermayer Dr. Katharina Krzyzanowska 1 Pulmologie 2 Hauptaufgaben der Lunge Sauerstoffaufnahme CO2-Abgabe Erhaltung des Säuren-Basen-Gleichgewichtes

Mehr

Behandlungspflege. Grundlagen, Bronchialtoilette und Prophylaxen

Behandlungspflege. Grundlagen, Bronchialtoilette und Prophylaxen Behandlungspflege Tracheotomie Grundlagen, Bronchialtoilette und Prophylaxen Indikationen zur Tracheotomie Absehbare längerfristige Beatmung Blockaden der oberen Atemwege Längerfristige Erleichterung der

Mehr

Ein-Lungen-Anästhesie PEEP und Beatmungsformen. Dr. L. Fischler, Klinik für Anästhesie/ IPS, Kantonsspital Bruderholz

Ein-Lungen-Anästhesie PEEP und Beatmungsformen. Dr. L. Fischler, Klinik für Anästhesie/ IPS, Kantonsspital Bruderholz Ein-Lungen-Anästhesie PEEP und Beatmungsformen Dr. L. Fischler, Klinik für Anästhesie/ IPS, Kantonsspital Bruderholz 1 Inhalt! Physiologie Einlungenventilation! Präoperative Beurteilung! Management des

Mehr

3 Lebensrettende Sofortmaßnahmen Diagnostik der vitalen Funktionsstörungen Konsequenzen aus der Prüfung der Vitalfunktionen 18

3 Lebensrettende Sofortmaßnahmen Diagnostik der vitalen Funktionsstörungen Konsequenzen aus der Prüfung der Vitalfunktionen 18 Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 1 Einleitung 13 2 Definition des Notfalls 14 3 Lebensrettende Sofortmaßnahmen 16 3.1 Diagnostik der vitalen Funktionsstörungen 16 3.1.1 Prüfung der Bewusstseinslage 16 3.1.2

Mehr

Nicht invasive Beatmung (NIV)

Nicht invasive Beatmung (NIV) Universitätsklinik für Intensivmedizin Nicht invasive Beatmung (NIV) IMC Advanced Kurs Oktober 2018 Corinne Brugger Dipl. Expertin Intensivpflege [email protected] Indikationen - Zunahme der respiratorischen

Mehr

Kapitel 2.2 Kardiopulmonale Homöostase. Kohlendioxid

Kapitel 2.2 Kardiopulmonale Homöostase. Kohlendioxid Kapitel 2.2 Kardiopulmonale Homöostase Kohlendioxid Transport im Plasma Bei der Bildung von im Stoffwechsel ist sein Partialdruck höher als im Blut, diffundiert folglich ins Plasmawasser und löst sich

Mehr

Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT)

Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT) CAMPUS GROSSHADERN Komm. Direktor Prof. Dr. B. Göke PD Dr. med. C. Neurohr Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT) Dr. med., PhD Medizinische Klinik V (Pneumologie) Standort Großhadern (Leiter:

Mehr

Beatmung für Einsteiger

Beatmung für Einsteiger Beatmung für Einsteiger Theorie und Praxis für die Gesundheits- und Krankenpflege Bearbeitet von 2., neu bearbeitete Auflage 2015. Buch. XV, 299 S. Softcover ISBN 978 3 662 45988 1 Format (B x L): 19,3

Mehr

Protonenstoffwechsel. Puffersysteme des Blutes und des Organismus. Puffersysteme des Blutes und des Organismus Bicarbonat-Puffer

Protonenstoffwechsel. Puffersysteme des Blutes und des Organismus. Puffersysteme des Blutes und des Organismus Bicarbonat-Puffer Protonenstoffwechsel Puffersysteme des Blutes und des Organismus Die Summe aller im biologischen ph-bereich im Blut zur Aufnahme von H + befähigten Valenzen Anteil an Konzentration system % 50 pk a 6,1!

Mehr

GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE????

GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE???? Die nicht invasive Beatmung auf der Intensivstation! GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE???? DGKP Markus Heigl Univ. Klinikum für Chirurgie Herz Transplant Intensivstation/ ICU1 LKH Graz DEFINITON: Eine maschinelle

Mehr

1 Respiratorische Insuffizienz 1 Reinhard Larsen, Thomas Ziegenfuß

1 Respiratorische Insuffizienz 1 Reinhard Larsen, Thomas Ziegenfuß VII 1 Respiratorische Insuffizienz 1 1.1 Klassifizierung 2 1.2 Störungen der Ventilation 3 1.2.1 Störungen, die zur alveolären Hypoventilation führen können 4 1.2.2 Restriktive und obstruktive Ventilationsstörungen..

Mehr

Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung

Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung Pädiatrie Praktikumsnachweis zur Weiterbildung Pflegeexperte/in für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung Insgesamt sind 80 Stunden Praktikum vorgesehen. Ein Teil (mind. 40 Stunden, auch alle 80 Stunden

Mehr

Kurzfristige Lösung: Erhöhung der Sauerstoff-Konzentration %

Kurzfristige Lösung: Erhöhung der Sauerstoff-Konzentration % PO 2 zu niedrig Kurzfristige Lösung: Erhöhung der SauerstoffKonzentration 60100% Optimierung der Beatmung Tidalvolumen ok => ca 500 ml/atemzug? Falls nicht => Inspirationsdruck bis Tidalvolumen Grenze

Mehr

Akute Dyspnoe. Hirslanden Academy Notfallmedizin, , Zürich. Dr. Ulrich Bürgi Interdiszipinäres Notfallzentrum Kantonsspital 5001 Aarau

Akute Dyspnoe. Hirslanden Academy Notfallmedizin, , Zürich. Dr. Ulrich Bürgi Interdiszipinäres Notfallzentrum Kantonsspital 5001 Aarau Ort, Datum, Seite 1 Akute Dyspnoe Dr. Ulrich Bürgi Interdiszipinäres Notfallzentrum Kantonsspital 5001 Aarau Hirslanden Academy Notfallmedizin, 22.03.12, Zürich Ort, Datum, Seite 2 Antike Griechen Dyspnoia

Mehr

Notfälle im Kindesalter

Notfälle im Kindesalter Notfälle im Kindesalter Uwe Klingkowski, Innsbruck Was ist ein Notfall? ohne sofortige Hilfeleistung sind erhebliche gesundheitliche Schäden oder Tod des Patienten zu befürchten Akut lebensbedrohliche

Mehr

Sicherung des Atemweges während der Anästhesie... Wie lange habe ich denn eigentlich Zeit dafür... Präoxygenierung wie lange ist erforderlich?

Sicherung des Atemweges während der Anästhesie... Wie lange habe ich denn eigentlich Zeit dafür... Präoxygenierung wie lange ist erforderlich? Schmidt: Praktische Lungenphysiologie Atemweg_Dresden, Seite 1 1 2 Sicherung des Atemweges während der Anästhesie... http://atemweg.uniklinikum-dresden.de Wie lange habe ich denn eigentlich Zeit dafür...

Mehr

Beatmung. Offenes Narkosesystem: Schimmelbusch-Maske. Oberflächenspannung. Surfactant

Beatmung. Offenes Narkosesystem: Schimmelbusch-Maske. Oberflächenspannung. Surfactant Stundenplan 22.11.11 Einführung, Geschichte, physiologische Grundlagen 24.11.11 Sicherung der Atemwege, Inhalationsanästhesie 29.11.11 Intubation, intravenöse Anästhesie, Sedierung 1.12.11 Beatmung, Blutgasanalyse

Mehr

Lungenkrankheiten und Funktionsdiagnostik

Lungenkrankheiten und Funktionsdiagnostik Lungenkrankheiten und Funktionsdiagnostik Krankheitsbilder, Untersuchungsmethoden und Parameter für MTAF-Schule Jung R. Institut für Arbeitsmedizin der UNIVERSITÄT DES SAARLANDES 10. Oktober 2013 Schnittbild

Mehr

Praxisrelevante Literaturempfehlungen

Praxisrelevante Literaturempfehlungen Praxisrelevante Literaturempfehlungen 150 Praxisrelevante Literaturempfehlungen Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl kürzlich veröffentlichter, praxisrelevanter Literaturquellen, deren Empfehlungen

Mehr

Atmung und Gasaustausch

Atmung und Gasaustausch Atmung und Gasaustausch Transportweg des Sauerstoffs im menschlichen Körper Transportsystem der Atmung mit äußerer Atmung, Kreislauf und innerer Atmung Die Ventilation (=Atemminutenvolumen) ist abhängig

Mehr

Wenn sich Operateure und Anästhesisten den Kopf teilen

Wenn sich Operateure und Anästhesisten den Kopf teilen Wenn sich Operateure und Anästhesisten den Kopf teilen Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie Dr. med. Jens Jakscha Übersicht 1. Grundlegendes 2. Panendoskopie 3. Tracheoskopie/starre

Mehr

K. Papadopoulos-Schmitt Elsenfeld OT Rück-Schippach Tel

K. Papadopoulos-Schmitt Elsenfeld OT Rück-Schippach Tel Prüfungsfragen Atmungsorgane (Lunge) 1. Bei der allgemeinen körperlichen Untersuchung eines jungen Erwachsenen findet (finden) sich über der normalen gesunden Lunge typischerweise welche(r ) Befund(e)?

Mehr

Begleitheft SanHelfer 2010

Begleitheft SanHelfer 2010 Wegerecht StVO 38 Drei-Zeugen-Testament BGB 2250 Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz FsHG Infektionsschutzgesetz Bewusstsein Das Bewusstsein wird in folgende Zustände gegliedert: Ansprechbar = Person

Mehr

Ertrinkungsunfälle. Definitionen 1. Ertrinkungsformen. Wassernotfälle. Wassernotfälle Fortbildung für den Rettungsdienst. Ertrinken.

Ertrinkungsunfälle. Definitionen 1. Ertrinkungsformen. Wassernotfälle. Wassernotfälle Fortbildung für den Rettungsdienst. Ertrinken. Ertrinkungsunfälle Wassernotfälle Fortbildung für den Rettungsdienst Wassernotfälle Ertrinkungsnotfälle Formen des Ertrinkens Begriffsdefinitionen Physiologie Rettung Weitere Gefahren Maßnahmen Definitionen

Mehr

Grundlagen der Atmung DIE WEITERGABE SOWIE VERÄNDERUNG DER UNTERLAGEN IST VERBOTEN!!!

Grundlagen der Atmung DIE WEITERGABE SOWIE VERÄNDERUNG DER UNTERLAGEN IST VERBOTEN!!! DIE WEITERGABE SOWIE VERÄNDERUNG DER UNTERLAGEN IST VERBOTEN!!! 1 Ausbildungshilfen für die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträgern durch die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände

Mehr

Vorbereitung für die Lerngruppe und Nutzung dieses Skripts: Schaue Dir die Schlagworte in diesem Skript an und formuliere Deine Antworten.

Vorbereitung für die Lerngruppe und Nutzung dieses Skripts: Schaue Dir die Schlagworte in diesem Skript an und formuliere Deine Antworten. Atmung Vorbereitung für die Lerngruppe und Nutzung dieses Skripts: Schaue Dir die Schlagworte in diesem Skript an und formuliere Deine Antworten. Bei Fragen sende eine Email an: [email protected]

Mehr

Höhenphysiologische Grundlagen

Höhenphysiologische Grundlagen Höhenphysiologische Grundlagen LERTWARTEAUSBILDUNG FÜR KLETTERN-ALPIN 2008 Physikalische Veränderungen in der Höhe (1) Temperatur Strahlung Luftdruck Sauerstoffteildruck Dr. Martin Faulhaber Physikalische

Mehr

Vorlesung Medizin I. Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik TU Braunschweig INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK

Vorlesung Medizin I. Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik TU Braunschweig INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK Vorlesung Medizin I Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik TU Braunschweig Lunge und Atmung Übersicht 1. Anatomie der Atemwege und der Lunge a) obere Atemwege b) untere Atemwege c) spezielle

Mehr

Beatmung im Op: State of the Art (?)

Beatmung im Op: State of the Art (?) Beatmung im Op: State of the Art (?) Peter Neumann, Abteilung für Anästhesie und Operative Intensivmedizin Bern, den 08.05.2018 Evangelisches Krankenhaus Göttingen- Weende ggmbh Gemeine Narkosewitze Luft

Mehr

Intensivmedizinische Therapie der akut exacerbierten COPD. Katholisches Klinikum Koblenz Innere Medizin/Pneumologie

Intensivmedizinische Therapie der akut exacerbierten COPD. Katholisches Klinikum Koblenz Innere Medizin/Pneumologie Intensivmedizinische Therapie der akut exacerbierten COPD Katholisches Klinikum Koblenz Innere Medizin/Pneumologie Eine akute Exacerbation der COPD ist eine anhaltende, über die tägliche Variationsbreite

Mehr

Atmungssystem. Atemfrequenz (AF, BF) Ruhe: 12 16/min, max. Belastung: 40 50/min, bei Ausdauersportlern bis zu 60 70/min

Atmungssystem. Atemfrequenz (AF, BF) Ruhe: 12 16/min, max. Belastung: 40 50/min, bei Ausdauersportlern bis zu 60 70/min Atmungssystem Atemfrequenz (AF, BF) Ruhe: 12 16/min, max. Belastung: 40 50/min, bei Ausdauersportlern bis zu 60 70/min Atem(zug)volumen (AV, Vt) Ruhe: ~ 500 ml, max. Belastung: 2000 3000 ml, bei Ausdauersportlern

Mehr

Der Atemweg - mit oder ohne Tubus

Der Atemweg - mit oder ohne Tubus Kölner Notfalltag 2009 Der Atemweg - mit oder ohne Tubus Dr. Ralf Blomeyer Leiter: Prof. Dr. Dr. A. Lechleuthner Scheibenstraße 13, 50737 Köln, Telefon: +49 221 9748 4200 Email: [email protected] Indikation zur

Mehr

Spezielle Pathologie des Atmungstraktes. Teil 2

Spezielle Pathologie des Atmungstraktes. Teil 2 Spezielle Pathologie des Atmungstraktes Teil 2 Pathologische Grundmechanismen am Atmungstrakt Veränderungen, die bei unterschiedlichen Ursachen in gleicher Form auftreten und typisch für das Organ Lunge

Mehr

Die Atmung des Menschen

Die Atmung des Menschen Eine Powerpoint Presentation von: Erwin Haigis Die Atmung ist ein lebenswichtiger Vorgang. Dabei wird der Körper K mit Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft versorgt. Den Sauerstoff benötigt der Körper

Mehr

Pink puffer. Blue bloater

Pink puffer. Blue bloater Chronisch - obstruktive Lungenerkrankungen Lang andauernde entzündliche Erkrankungen der Bronchien und des Lungengewebes, mit Verlegung (= Obstruktion) der Atemwege COLE = COLD = COPD Chronisch obstruktive

Mehr

Hartmut Lang 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen und Nachschlagen 16

Hartmut Lang 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen und Nachschlagen 16 I Grundlagen der Atmung und des respiratorischen Versagens 1 1 Anatomie und Physiologie der Atmung 3 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen

Mehr

2.1 Airwaymanagement. Airwaymanagement Larynxtubus

2.1 Airwaymanagement. Airwaymanagement Larynxtubus 2.1 2.1.1 Larynxtubus Grundlagen: Alternativen zur Maskenbeatmung und zur Intubation spielen seit mehreren Jahren eine zunehmende Rolle bei den Überlegungen zur Optimierung der Atemwegssicherung im präklinischen

Mehr

Charisma. Die highflow CPAP Lösung. Homecare PNEUMOLOGIE Neonatologie Anästhesie INTENSIVBEATMUNG Schlafdiagnostik Service Patientenbetreuung

Charisma. Die highflow CPAP Lösung. Homecare PNEUMOLOGIE Neonatologie Anästhesie INTENSIVBEATMUNG Schlafdiagnostik Service Patientenbetreuung Charisma Die highflow CPAP Lösung Homecare PNEUMOLOGIE Neonatologie Anästhesie INTENSIVBEATMUNG Schlafdiagnostik Service Patientenbetreuung charisma Die highflow CPAP Lösung Evidenzlage Patienten mit hypoxämischer

Mehr

Obere und untere Luftwege

Obere und untere Luftwege Folie 1 Atmung Obere und untere Luftwege Merke: Trennung zwischen oberen und unteren Luftwegen ist der Kehldeckel Folie 2 Anatomie des Kehlkopfes Zungenbein Kehldeckel Ligamentum conicum Schildknorpel

Mehr