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2 Bio- Psycho- Soziale Gesundheit?! Unser Verständnis, Hintergründe, Erfahrungsaustausch Max Sprenger Dipl.-Sportlehrer & Master of Evaluation UNISPORT Technische Universität Kaiserslautern

3 Gesundheit Aber was ist damit gemeint?

4 Definition Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Preamble to the Constitution of the World Health Organization as adopted by the International Health Conference, New York, June, 1946; signed on 22 July 1946 by the representatives of 61 States (Official Records of the World Health Organization, no. 2, p. 100) and entered into force on 7 April 1948.

5 Ottawa Charta Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung Charakteristik Gesundheit als dynamischer Prozess Als integraler Anteil des Alltags Als Interaktion zwischen Lebensweisen und Lebensumständen Voraussetzung Menschen können an ihrer Gesundheit aktiv mitwirken aber, dass es unterstützender Bedingungen bedarf, damit sie gesund leben können

6 Definition Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Theologe und Kabarettist. Seit 1997 ist er Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln

7 Gesundheit Bio-psycho-sozial

8 Modell vs. Zustand Biopsychosoziales Krankheitsmodell Das biopsychosoziale Modell gilt inzwischen als die bedeutendste Theorie für die Beziehung zwischen Körper und Geist (Egger, JW Das biopsychosoziale Krankheitsmodell - Grundzüge eines wissenschaftlich begründeten ganzheitlichen Verständnisses von Krankheit. Psychologische Medizin. 2005; 16(2): 3-12.) bio-psycho-soziale Gesundheit Keine klare Definition!

9 Einordnung Krankheitsmodelle Biomedizinisches Gesundheitsmodell Risikofaktorenmodell Bio-psycho-soziale Modelle Modelle von Gesundheit (nach Dlugosch, 1994, S.101) Modell der Salutogenese (Antonovsky, 1979) Interaktionistisches Anforderungs-Ressourcen- Modell der Gesundheit (Becker, 1992) Sozialepidemiologische - ökologisches Modell gesundheitsbeeinflussender Faktoren (Trojan&Hildebrandt, 1989) (Quelle: Waller 2002, S.20/21)

10 Salutogenese Gesundheit nach Antonovsky ist eine dynamische Interaktion zwischen zahlreichen belastenden und entlastenden, schützenden und unterstützenden Faktoren. Gesundheit ist Resultat der jeweils aktuellen Balance zwischen Risiko- und Schutzfaktoren innerhalb wie außerhalb der Person (HURRELMANN 2000) - Salutogenese= Gesundheit als Prozess -

11 Antonovskys Flußmetapher (Quelle: Steinbach 2007)

12 Erkenntnisse Kernaussage:.. Gewisse Faktoren müssen vorhanden sein, um Anforderungen bewältigen zu können. Treten Mängel auf seien sie persönlicher oder sozialer Natur, so erhöht sich das Risiko enorm, an den Anforderungen zu scheitern und krank zu werden. = Krankheit als misslungene Bewältigung von Anforderungen (Quelle: Hurrelmann, 2000, S.88)

13 Erkenntnisse = entscheidende Fähigkeiten eines Menschen für das Bewältigen von Anforderungen: persönliche (individuelle) und soziale Ressourcen, z.b. selbstbewusste und lustvolle Lebensführung (positive Einstellung zum Leben, ein Sich Selbst-Annehmen, Vorstellung, dass die eigene Lebensführung beeinflussbar ist) (Quelle: Hurrelmann, 2000, S.88)

14 Erkenntnisse

15 System Personale Faktoren - Alter - Geschlecht - Ethische Disposition - Körperliche Konstitution - Persönlichkeitsstruktur - Lebensgewohnheiten - Bildungsgrad - Bewältigungskompetenzen bei Lebenskrisen Soziale Faktoren - Wirtschaftliche Lage - Wohnverhältnisse - Verkehrssicherheit - Soziale Integration - Umweltqualität - Arbeitsbedingungen - Private Lebensformen Gesundheitssystem - Erreichbarkeit - Zugänglichkeit - Bedarfsgerechtigkeit - Versorgungsqualität - Versicherungssystem Gesundheits- und Krankheitszustand der Bevölkerung (Hurrelmann 2003, 27)

16 Medunigraz.at/10154 Zugriff am Einordnung BPS und Du

17 Sport & Gesundheit

18 Erkenntnisse Gesundheit & Sport

19 Empfehlungen

20 Gesundheit Bio-psycho-sozial

21 TU Kaiserslautern & bps- Gesundheit

22 Gesundheit & TU + Hochschule als Wissensgenerierer Hochschule Hochschule als Bildungsorganisation Hochschule als Qualifizierer

23 Campus Plus

24 Leitbild Studierende sollen neben bester wissenschaftlicher Ausbildung und Qualifikation auch gesund aus der universitären Ausbildung auf den Arbeitsmarkt gebracht werden. Die TU kümmert sich um den Studenten als Ganzes, nicht einzig um seine wissenschaftliche Qualifikation.

25 Praxis

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28 Café Stammtisch Wie sieht Ihr aktuelles Gesundheitssportgramm im Verein aus? - Lernen von einander -

29 Café Stammtisch Ergebnisse

30 Café Zukunft Ideen für besondere Gesundheitsangebot der Zukunft

31 Café Zukunft Ergebnisse

32 Café Freiraum Zwischen Sportstätten und Bewegungsräumen Informelle Raumgestaltung Ideen für Bewegungsräume statt Sportstätten

33 Café Freiraum Ergebnisse

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