Höhen und Tiefen. Stationär für zehn Tage. Der Maus auf der Spur. Nicht mehr wegzudenken. Das deutsche Netflix kommt

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1 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 26/ DEZEMBER 2012 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Nicht mehr wegzudenken Was Social Commerce in der Praxis bringt S. 28 GOOGLE SHOPPING Umstellung bis Juni 2013 Ab Februar 2013 will Google in Deutschland und in neun anderen Ländern außerhalb der USA die bereits angekündigte Umstellung von kostenlosen Product- Search-Einträgen auf kostenpflichtige Product Listing Ads starten. Wann genau Deutschland an die Reihe kommt, ist bisher noch nicht bekannt, allerdings will Google den Wechsel bis zum Ende des 2. Quartals 2013 vollzogen haben. Versprochen werden in der Anfangsphase Einführungsrabatte von zehn Prozent. fk MOBILE COMMERCE Bescherung ohne Tablet Für die Mehrzahl aller Intenet-Nutzer spielen mobile Endgeräte beim Weihnachtseinkauf noch keine Rolle. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts eresult ergab, dass Mobile-Einsatz im Weihnachtsgeschäft Recherchiere von zu Hause 11,5 % Recherchiere und bestelle von zu Hause 20,8 % Recherchiere von unterwegs 7,0 % Kaufe ohne mobile Geräte ein Quelle: eresult Omnibus November 2012 INTERNET WORLD Business 26/12 über 60 Prozent aller Befragten entweder kein entsprechendes Gerät besitzen oder es hierfür nicht nutzen. Knapp 21 Prozent haben zu Hause mit Tablet oder Smartphone fürs Fest eingekauft. fk INTERNET WORLD BUSINESS GUIDE Online Werbeplanung 30,2 % Besitze weder Smartphone noch Tablet 30,5 % Einen Überblick über Vermarkter, Dienstleister und Agenturen im Online Marketing bietet der Business Guide Online Werbeplanung. Die aktuelle Ausgabe ist bis März 2013 gültig, Ihr Exemplar liegt dieser Zeitschrift bei. fk Stationär für zehn Tage Impressionen vom ebay Kaufraum in Berlin S. 26 Höhen und Tiefen Facebook-Börsengang, Button-Lösung, Neckermann-Pleite: 2012 war ein bewegtes Jahr is 2015, so beschloss die EU Bvor fast genau einem Jahr, sollen sich die Umsatzzahlen im E-Commerce verdoppeln. Nicht alles, was in den letzten zwölf Monaten geschah, vermittelte den Eindruck, als wolle man das Ziel wirklich ernsthaft verfolgen. Trends und Stolpersteine An Trends war das Jahr 2012 wahrlich nicht arm: Neue Marktplätze, Liefer-Abos (nicht nur im Lebensmittelhandel), Social TV, Second Screen, Social, Local, Mobile und Multichannel beherrschten die Diskussionen in der digitalen Wirtschaft. Es gab auch überflüssige Stolpersteine wie die im August 2012 in Kraft getretene Button- Lösung, die angeblich die Bürger schützen soll, aber zunächst die Usability tausender Webshops verschlechterte. Die großen Abräumer n der Award-Welt war 2012 Ieiniges los. Vor allem die Erklärung großer Agenturen wie Jung von Matt oder Scholz & Friends, im nächsten Jahr auf die Teilnahme an Kreativwettbewerben verzichten zu wollen, sorgte für einigen Wirbel. Trotzdem boten die diesjährigen Kreativpreise auch viel Grund zum Feiern. Bei den in Deutschland relevanten Awards wie dem DMMA OnlineStar und dem New Media Award sowie bei den international renommierten Cannes Cyber Lions konnten Agenturen wie Lukas Linde- Die Branche musste zusehen, wie große Handelsmarken wie Schlecker und Neckermann förmlich implodierten bei beiden erwiesen sich noch nicht einmal die Internet-Auftritte als überlebensfähig. Auch Quelle.de, der an die Otto- mann Rosinski (LLR), Thjnk, DDB Tribal oder Heimat jubeln. Sie alle standen bei diesen drei Wettbewerben mit gelungenen Kampagnen auf dem Siegertreppchen. Welche Agenturen in diesem Jahr noch mit einem Award nach Hause gingen, lesen Sie auf den Seiten 18 und 19 dieser Ausgabe. sg Eine der Award-Größen 2012: Die Agentur LLR Das deutsche Netflix kommt Clemens Schwaiger, Arthur D. Little GmbH S. 42 Der Maus auf der Spur Was Mousetracking über User verrät S. 32 Foto: Fotolia / Thomas Jans Die Uhr läuft: Bald ist das Jahr 2012 Geschichte Gruppe verramschte Rest des einstigen Versand-Imperiums, schaffte es nicht über das Jahr. Wachstum ohne Ende dagegen bei Facebook und ein jähes Erwachen, als nach dem Börsengang im Mai die Kurse Ströer wird Online-Multi trategiewechsel bei der Ströer SAG. Der größte deutsche Außenwerber katapultiert sich mit dem neuen Segment Ströer Online in die Top 3 des Agof- Rankings. Möglich macht das der Kauf des Online-Werbemarktplatzes Adscale (91 Prozent einbrachen und Gründer Mark Zuckerberg binnen Tagen Milliarden verlor auf dem Papier, versteht sich. Dennoch: Eine Milliarde Nutzer weltweit, das muss ihm erst einmal einer nachmachen. Zalando wächst ebenfalls rasant auch bei den angehäuften Verlusten. Kaum aufzuhalten zu sein scheint Google. Der Suchmaschinenkonzern entwickelt sich immer mehr zum E-Commerceund Inhalte-Anbieter. Viele Menschen dürften sich mit den Infos aus der Suchergebnisseite komplett informiert fühlen. Das aber wollen die angestammten Wächter über die Inhalte, die Verlage, nicht akzeptieren die Diskussion über das Leistungsschutzrecht wird uns auch 2013 begleiten. Die wichtigsten Ereignisse des Internet- Jahres 2012 haben wir für Sie ab Seite 4 zusammengefasst. fk Anteil) sowie die neue Mehrheit an der Beteiligungsgesellschaft Media Ventures mit den Digital-Vermarktern Ströer Interactive und Free X Media (je 100 Prozent) sowie Business Ad (50,4 Prozent). Das Kartellamt muss noch zustimmen. vg Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt Foto: Fotolia / Fergregory

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 20. Dezember /12 Gegen den Rest der Welt Unister fühlt sich durch eine spektakuläre Razzia unverhältnismäßig scharf verfolgt ie Razzia erreichte film- Ausmaße: Mit 130 Dreife Beamten ging das Landeskriminalamt (LKA) in den frühen Morgenstunden des 11. Dezember gegen das Leipziger Online-Unternehmen Unister vor. Nicht nur der Firmensitz im Leipziger Barfußgässchen geriet ins Visier der Fahnder. Insgesamt 20 Büros und Privatwohnungen wurden in Leipzig, Hamburg, Stralsund und Dresden durchsucht, zahlreiche Computer und Akten beschlagnahmt. Acht Beschuldigte nannte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden später. Zwei Top-Manager, darunter nach Medienberichten der Firmenchef und -gründer sowie der Finanzchef des Unternehmens, wurden in Untersuchungshaft genommen, ein dritter Manager folgte wenige Tage später. Das klingt nach einem Wirtschaftkrimi steht aber in einem gewissen Kontrast zu den erhobenen Vorwürfen: Geprüft wird, ob Unister rund eine Million Euro unerlaubt am Fiskus vorbei geschleust hat. Bei einem Unternehmen mit einem Umsatz im dreistelligen Millionenbereich (Unister) wäre eine Auseinandersetzung um eine solche Summe nichts Ungewöhnliches. Lediglich erhebliche kriminelle Energie Unister-Chef Thomas Wagner weht ein rauher Wind entgegen könnte also das harrsche Vorgehen rechtfertigen. Doch so eindeutig, wie die Staatsanwaltschaft zunächst glauben machen wollte, scheint der Fall nicht zu sein. Was ist an den Vorwürfen dran? Konkret geht es bei den bisher bekannten Vorwürfen um einen Stornoschutz, den Unister auf seinen Reiseportalen angeboten hat. Die Staatsanwaltschaft wertet diesen als eine Versicherung, Unister habe das Produkt als Nebenleistung zur Reisevermittlung verstanden. Je nach Sicht resultieren daraus unterschiedliche steuerliche Folgen: Einmal wird Versicherungssteuer fällig, einmal nicht. Außerdem dürfte Unister ohne entsprechende Lizenz gar keine Versicherungen auflegen. Unister selbst beteuert, die Rechtsfrage sei nach wie vor ungeklärt, die unterschiedlichen Bewertungen seien den Behörden offen kommuniziert worden. Mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stünde Unister schon seit geraumer Zeit im Kontakt konkreter wollte das Unternehmen den Zeitraum allerdings nicht benennen. Gut möglich, dass bereits zuvor eine anonyme Anzeige, die Anfang Oktober eingegangen sein soll, die Ermittlungen ins Rollen brachte. Während die Beschuldigten zunächst zu den Vorwürfen schwiegen, zeigte sich das Unternehmen erbost über die unverhältnismäßigen Maßnahmen. Eine Betriebsprüfung oder eine rechtsmittelfähige Untersagungsverfügung hätte man erwartet, keine Verhaftungen. Dieser Ansicht folgte kurz vor Weihnachten auch das Leipziger Landgericht zumindest in einem Fall: Einer der drei Unister-Chefs wurde wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Der entstandene Imageschaden dürfte indes nur noch schwer zu reparieren sein. dg Gutscheinpanne bei Baur.de ach einer Gutscheinpanne bei der NMutter Otto.de hat es im Weihnachtsgeschäft jetzt auch noch die Tochter Baur erwischt. Die Aktionscodes aus einer 20-Prozent-Rabattaktion für ausgewählte Newsletter-Abonnenten ohne aktives Kundenkonto tauchten auch in diversen Schnäppchenforen auf. Durch einen Fehler in der Berechtigungsprüfung kam es bei Baur auch zu Bestellungen von Personen, die nicht zum ausgesuchten Teilnehmerkreis gehörten. Nach Erkennen des Fehlers wurde die Aktion ausgesetzt. Bestellungen von Kunden, die nicht zum berechtigten Teilnehmerkreis zählten und die noch nicht ausgeliefert wurden, wurden storniert. Verarbeitete und ausgelieferte Waren fordert Baur aus Kulanzgründen allerdings nicht zurück. dz Mit 20-Prozent-Gutscheinen wollte Baur.de Newsletter-Abonnenten zum Kauf motivieren Foto: Fotolia / Kathleen Rekowski In eigener Sache INTERNET WORLD Business 26/2012 Meinungen in diesem Heft Liebe Leser, die letzte Ausgabe der INTERNET WORLD Business 2012 erscheint und es geht ein stürmisches Jahr zu Ende vielleicht sogar das turbulenteste überhaupt. Die Kraft, mit der das Internet ganze Märkte aufmischt, wirkt unverändert fort und hat tiefe Spuren im Wirtschaftsleben hinterlassen. Neckermann, Schlecker, die Financial Times Deutschland und die Frankfurter Rundschau die Namen stehen (auch) für die ungeheure Wucht, die das Internet inzwischen entfalten kann. Veränderungen an sich müssen aber nichts Schlechtes sein. Denn es entscheidet immer auch der Kapitän darüber, ob ihm ein rauer Wind entgegenbläst oder er mit kräftigem Rückenwind segelt. Gewaltige Veränderungen bergen immer auch gewaltige Chancen. Das beweisen Namen wie Zalando, Facebook, Apple oder Samsung im Großen wie im Kleinen. Daher gilt auch für 2013: Bleiben Sie auf dem richtigen Kurs! Denn mit Mobile, Social und Local gibt es auch im kommenden Jahr ganz enorme Treiber und täglich neue Chancen. Ein erfolgreiches Jahr 2013 wünscht Ihre Redaktion Foto: Fotolia / Vege TRENDS & STRATEGIEN Der große Jahresrückblick 2012 diskutiert die Web-Branche das Leistungsschutzrecht und die Zeitungskrise. Der Facebook- Börsengang wird aufmerksam verfolgt und im E-Commerce werden Abo-Modelle erprobt 4 MARKETING & WERBUNG Go viral, go! Unruly blickt auf 2012 zurück und präsentiert die am meisten geteilten Clips des Jahres 12 Kein Ramsch-Inventar Das Jahr 2012 war für das Vermarkter-Bündnis Ad Audience von Expansion geprägt 14 Serie: Social Media Marketing (Teil 3) Social-Media-Nischen: Im Schatten von Facebook haben sich kleinere Social Networks wie Pinterest, Foursquare und Xing etabliert 16 SPECIAL: KREATIVITÄT Von Löwen und Sternen: Lukas Lindemann Rosinski, Thjnk und DDB Tribal überzeugten bei den Web-Kreativ-Awards am meisten 18 E-COMMERCE Nachhaltig, na und Zalando gilt als wenig nachhaltig, bestellt wird aber trotzdem beim Online-Schuhhändler 20 Zehn Tage Zukunft In Berlin Mitte zeigt ebay zusammen mit seiner Payment-Tochter Paypal, wie Verbraucher künftig einkaufen werden. Das Interesse ist verhalten 26 Totgesagte leben länger Social Commerce bringt nichts? Die größten deutschen Webshops machen andere Erfahrung 28 Recht: Was die Zukunft bringt Zahlreiche Gesetzesänderungen für 2013 sind bislang noch in der Schwebe 29 TOOLS & TECHNIK Google blockt API Neue Regeln des Suchmaschinengiganten setzen SEO-Tool-Anbieter unter Druck 30 Strategien für Safer Shopping Getrennte Datenbanken und qualifiziertes Personal helfen, sich gegen Attacken zu wehren 31 Der Maus auf der Spur Mousetracking verrät, was Nutzer auf einer Webseite tun und offenbart Schwachstellen 32 MENSCHEN & KARRIERE Noch viel Potenzial Mobile Recruiting kommt nur langsam in Fahrt 36 MEINUNG Gastkommentar: Das deutsche Netflix Der Start einer umfassenden Online-Video- Plattform ist nur noch eine Frage der Zeit 42 RUBRIKEN Topkampagne: Why VW? 13 Etats Marketing & Werbung 13 E-Shop-Rechtstipp: Vertragsschluss 29 Techniktipp: Enterprise-App-Entwicklung 30 Dienstleisterverzeichnis 33 Menschen & Karriere 38 Impressum 38 Stellenmarkt 39 Gehört / Feedback 42 Markus Beckmann, Rechtsanwalt in Bielefeld, erklärt, welche Gesetzesänderungen für 2013 noch in der Schwebe sind 29 Michael Büchel, Kriminaloberkommissar in Nürnberg, weiß, dass es ein großes Dunkelfeld bei Angriffen auf Online Shops gibt 31 Juliane Hartmann, Managing Director bei M-Pathy, moniert, dass Mousetracking und Eyetracking gleichgesetzt werden 32 Stefan Krötz, Geschäftsführer von Ad Audience, will mit dem Joint Venture bei den großen Playern mitspielen 14 Achim Reupert, Director Sales bei Nionex, weiß, wie die Entwicklung einer Enterprise App ein Erfolg werden kann 30 Jens Riewenherm, Geschäftsführer Mytheresa.com, ist davon überzeugt, dass Pinterest ein perfektes Tool für Mytheresa ist 16 Clemens Schwaiger, Manager bei Arthur D. Little, hält eine Konsolidierung des Web- Video-Markts für unabdingbar 42 Martin Tschopp, Vice President ebay Germany, will der Öffentlichkeit zeigen, wie ebay den Wandel im Handel sieht 26

3 TRENDS & STRATEGIEN 3 Wo Ideen Fahrt aufnehmen Founderbus bringt Gründungswillige und Ideen zusammen und bildet Netzwerke nbandeln 3.0: Melde Adich bei Haystack an, gib deine Facebook-Daten sowie die deiner Freunde frei und lass dir vorschlagen, wer zu dir passt. Unsere App soll helfen, die Nadel im Heuhaufen und einen Partner zu finden, erklärt Martin Kleimeier. Die Idee zu Haystack, englisch für Heuhaufen, entstand im Founderbus. Sie wurde auf der Fahrt von Berlin zur Internet-Konferenz Le Web in Paris ausgearbeitet und hat Kleimeier und seinen Mitstreitern viel Lob eingebracht. Jetzt arbeitet das Quartett am Aufbau der App, spätere Firmengründung nicht ausgeschlossen. Wir schaffen mit dem Founderbus ein internationales Netzwerk für Gründungsinteressierte, erklärt Sebastian Sielmann, Mitinitiator von Founderbus, der 2012 zum zweiten Mal startete. Gleichzeitig machten sich am 29. November Busse auch aus Madrid, Lyon, Oxford und Kopenhagen auf den Weg. Das Ziel: Le Web in Paris am 4. Dezember Gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen schweißen zusammen, meint Sielmann. Während Zwischenstopps bei Interent-Unternehmen und Gründerzentren wurden darüber hinaus Erfahrungen und Kontakte ausgetauscht. Ich habe im Founderbus Die Founderbus UG wurde 2011 von Fabian-Carlos Guhl und Sebastian Sielmann gegründet You is Now, die Gründerinitiative von Immobilienscout24, und die PR-Agentur Piabo sind Sponsoren 2012 starteten Busse in 5 Ländern zur Konferenz Le Web in Paris, hier präsentieren die während der 4-tägigen Fahrt entstandenen Teams ihre Ideen. Im Internet: Messenger ohne Mitgliedschaft acebook reagiert auf die Kritik, das Unterneh- habe den Anschluss ans mobile Internet Fmen verpasst: In den eher unbeachteten Märkten Südafrika, Indien, Australien, Venezuela und Argentinien hat die Community den rundum erneuerten Facebook Messenger gestartet: Erstmals kann die App, mit der Nutzer Nachrichten von Tablets oder Smartphones via verbreiten, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Community genutzt werden. Facebook hat weitere solche Mobildienste angekündigt. Der Messenger ersetzt den Short Messaging Service (SMS) über Mobilfunk und konkurriert mit vielen Diensten wie What s App oder Windows Messenger. vs gelernt, wie man mit einer Idee überzeugt und wie ich aus einer Idee verschiedene Geschäftsmodelle herausholen kann, erzählt Florian Litterst, einer der 18 Teilnehmer aus Deutschland. Er tüftelte außerdem an Online-Reservierungen für Bowlingbahnen, Restaurants und Cafés zur Erhöhung der Auslastung. Knapp zehn Monate haben Sielmann und die Landesteams die Busse organisiert, Bewerbungen von Studenten und Einsteigern gesichtet sowie Dutzende von Skype-Telefonaten geführt: Wir wollten in den Bussen Entwickler, Designer Founderbus: 18 Gründungswillige starten von Berlin nach Paris. Auf der Fahrt entsteht die Dating-App Haystack, die das Team auf der Le Web (o.) vorstellt und Kaufleute zusammenbringen. Zudem sollten Bewerber zeigen, ob sie Unternehmergeist haben und Stress aushalten. Letztlich konnten 120 Kandidaten zusteigen und für 150 Euro an ihrer Zukunft basteln. Hörbar wirkt bei Martin Kleimeier noch die Euphorie über die Reise nach. Er studiert wieder in Dublin, organisiert die Zusammenarbeit mit den Haystack-Kollegen aus Tschechien, der Schweiz und in Deutschland via Skype und Internet: Wir verteilen gerade die Aufgaben, sprechen mit ersten Partnern. Die Fahrt hat mir den Gründeralltag nähergebracht, es war eine Riesenchance, bei der Le Web präsentieren zu können. Bis Ende des Jahres hat Sielmann wieder mehr Zeit für sich und den Webshop, den er bald launchen wird. Spätestens im Januar stehen die Vorbereitungen für die Founderbusse auf dem Plan: Im Dezember 2013 geht s wieder nach Paris. vs Auktionen im Video-Livestream as Berliner Auktionshaus Auctionata übertrug Anfang Dezember seine erste Live-Auk- D tion im Internet. Laut Geschäftsführer Alexander Zacke nahmen 512 Zuschauer daran teil und wurden Euro eingenommen. Allerdings: 70 der 100 Sammlerstücke wurden nur zum Startpreis verkauft oder fanden keinen Liebhaber, nur um elf Kunstgegenstände wurde aktiv geboten. Ab nächstem Jahr will Auctionata immer freitags Online-Live-Auktionen starten. Das Start-up setzt dafür auf eine eigens entwickelte Streaming-Technik und betreibt in München, Düsseldorf und Wien Standorte. Auctionata.com ist mit rund 16 Millionen Euro Risikokapital ausgestattet. vs 6. plentymarkets Online-Händler-Kongress 2. März 2013 d by Die Jahresauftaktveranstaltung für den E-Commerce 2013 Folgende Key-Speaker erwarten Sie: Jan Griesel plentymarkets Founder und CEO Jochen Krisch Exciting Future Geschäftsführer Dr. Georg Wittmann ibi research Senior Consultant Johannes Altmann Shoplupe Geschäftsführer Fachvorträge & Workshops: Informieren Sie sich in 35 Fachvorträgen und Workshops aus den Bereichen Marktplätze, Marketing, Recht, Shopoptimierung, Payment und natürlich dem E-Commerce-System plentymarkets. Fachmesse: Treffen Sie über 50 Aussteller aus allen Bereichen des E- Commerce. Mit dabei sind unter anderem Amazon, ebay, DHL, Hermes, PayPal und viele mehr. Networking: Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit rund 1000 Händlern und Experten auszutauschen und feiern Sie auf der großen E-Commerce-Party (Buffet und Getränke inklusive). Silber Sponsoren Jetzt Tickets zum Frühbucherpreis sichern: Benjamin Loos 42 die Netzexperten Geschäftsführer Alexander Graf NetImpact Framework E-Commerce & Strategie internet WORLD BUSINESS-Leser erhalten 10,- EUR Rabatt mit dem Gutscheincode IWB-OHK2013

4 4 Internet World BUSINESS RÜCKSCHAU 20. Dezember /12 JAHRESRÜCKBLICK 2012 Das war das Internet-Jahr 2012 diskutiert die Online-Branche das Leistungsschutzrecht sowie die Zeitungskrise. Der Facebook-Börsengang wird aufmerksam verfolgt. Im E-Commerce versuchen sich zahlreiche Abo-Modelle, auch der Lebensmittelhandel gewinnt an Fahrt Die Europäische Union spielt auch in der Netzpolitik eine immer größere Rolle. Am 11. Januar verabschiedet die EU- Kommission einen Aktionsplan mit 16 Einzelmaßnahmen, um den Binnenmarkt auch im Web zu stärken. Das Spiele-Blockbuster auf Pro Sieben Games Ziel: Der elektronische Handel innerhalb der EU soll bis 2015 verdoppelt werden. +++ Bei der Consumer Electronics Show in Las Vegas steht das Zusammenwachsen von TV und Internet erneut im Mittelpunkt. Mit TV-Apps werden bewegte Internet-Inhalte auf den großen Bildschirm im Wohnzimmer geholt. +++ Diesem Zusammenwachsen müssen sich auch die Fernsehsender stellen. Pro Sieben Sat1 will zum digitalen Entertainment Powerhouse werden und startet eine Kooperation mit Sony Online Entertainment. Pro Sieben Sat1 Games sichert sich die europaweiten Exklusivlizenzen von acht Online Games des US-Spieleentwicklers. TV-Spots sollen Spieler und Reichweite für die Online Games generieren. +++ Aus dem Gutscheingeschäft verabschiedet sich Pro Sieben Sat1 und beendet die Kooperation mit Daily Deal auf Prosiebenproducts.de. Die Mediengruppe RTL Deutschland steigt hingegen ins Gutscheingeschäft ein und übernimmt 100 Prozent der Gutscheine.de HSS GmbH. +++ Die Daimler-Tochter Media Markt öffnet auch im Internet die Pforten Car2go beteiligt sich am Hamburger Start-up Intelligent Apps, Betreiberin der mobilen Taxivermittlung Mytaxi. +++ Das Wall Street Journal startet einen deutschen Internet- Auftritt. +++ Auch im E-Commerce startet das neue Jahr mit einem Big Bang: Der Elektronikhändler Media Markt eröffnet seinen Online Shop. +++ Search, plus Your World nennt Google die Verknüpfung von Suchergebnissen mit Profilseiten in Google+. JANUAR Hiroshi Mikitani, Gründer von Rakuten Der japanische E-Commerce-Riese Rakuten will in Deutschland Gas geben und mehr Händler für den Marktplatz Rakuten.de Shopping (früher Tradoria) gewinnen. Händlerschulungen sollen dabei helfen. +++ Nach dem Start des Online Shops von Media Markt kündigt auch der Elektronikhändler Expert einen Webshop an. Unsere Zielsetzung ist, das Internet als sinnvolle Ergänzung und nicht als Alternative zum stationären Handel zu etablieren, sagt Stefan Müller, Vorstand der Expert AG. Expert betrachtet den Relaunch der Webseite als ersten Schritt auf dem Weg zum Multichannel-Unternehmen. Multichannel-Vertrieb entwickelt sich 2012 zu einem stark diskutierten Trend. +++ Intershop stellt mit Intershop 7 die nächste Generation seiner E-Commerce-Plattform vor. +++ Der W3B- Report bringt es ans Licht: Facebook Commerce zieht noch nicht. Lediglich zwei von 100 Facebook-Mitgliedern haben schon einmal in einem Shop auf Facebook eingekauft, findet der W3B- Report Shopping via Facebook von Fittkau & Maaß heraus. +++ Auch wenn Social Commerce noch in den Anfängen steckt, E-Commerce boomt in Deutschland: Von 2010 auf 2011 stieg der E-Commerce-Umsatz um 3,4 Milliarden Euro auf 21,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem prozentualen Wachstum von 18,5 Prozent, berichtet der Bundesverband des Deutschen Versandhandels in seiner Studie Interaktiver Handel in Deutschland Das E-Commerce-Volumen soll laut Verband 2012 voraussichtlich um 16,5 Prozent wachsen. +++ Nicht nur der E-Commerce-Umsatz entwickelt sich rasant, auch die Werbeausgaben für Online wachsen. Für 2012 prognostiziert der Online-Vermarkterkreis (OVK) ein Wachstum der Online-Werbung von 11 Prozent auf über 6,3 Milliarden Euro Bruttowerbevolumen. +++ Facebook führt soziale Anwendungen ein. Nutzer müssen die Plattform nicht mehr verlassen, um beispielsweise Musik zu hören oder nach Rezepten zu suchen. Anwendungen für die Facebook-Chronik FEBRUAR 2012

5 RÜCKSCHAU 26/ Dezember 2012 Internet World BUSINESS Der Bundestag verabschiedet die sogenannte Button-Lösung. Das Gesetz konkretisiert die Beschriftung von Bestell- Buttons in Online Shops, um Verbraucher vor Abzocke zu schützen. Es tritt Anfang August in Kraft. +++ Der amerikanische Marktplatz für Designprodukte Fab.com kauft das Berliner Unternehmen Casacanda und relauncht den Auftritt unter Fab.de +++ Unter dem Namen Paypal Here präsentiert die ebay-tochter Paypal ein Zahlungssystem, das aus einem Lesegerät und einer Online-Zahlungsanbieter Paypal stellt eine Lösung für den stationären Handel vor Der Online-Lebensmittelhandel nimmt Fahrt auf App für Android-Smartphones oder iphones besteht. Zielgruppe: der stationäre Handel. +++ Die Sektion Mobile der Agof legt nach zwei Jahren wieder die Mobile Facts vor. Die Studie erhebt Reichweiten und Strukturdaten von mobilen Webseiten. G+J Electronic Media Sales und Interactive Media CCSP führen das Vermarkter-Ranking an. +++ Der Online-Modehändler Zalando entwickelt sich zum Marktplatz. Die ersten Handelspartner bieten ihre Produkte auf Zalando.de an. Zalando übernimmt für sie die Abwicklung der Zalando entwickelt sich zum Marktplatz Casacanda wird als Fab.de relauncht Kundenkommunikation. +++ Die Social-Media-Plattform Pinterest findet viele Anhänger und wird zum neuen Liebling der Online- Marketing-Trendsetter. +++ Und noch zwei Tendenzen zeichnen sich 2012 ab: Online-Abo-Dienste und die Bestellung von Lebensmitteln online. Beispiele sind Hellofresh.de, Kommtessen.de und Schlemmertuete.de. +++ Die schwarz-gelbe Koalition beschließt, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage auf den Weg zu bringen. In dem Beschluss heißt es: Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Das Leistungsschutzrecht stößt auf Kritik. Suchmaschinenanbieter wie Google argumentieren, dass durch ihren Dienst schließlich Leser auf die Internet-Angebote der Verlage geführt werden. MÄRZ Adobe positioniert sich auf der Hausmesse Digital Marketing Summit auch als Spezialist für Online-Marketing- Lösungen. Nach der Integration der verschiedenen Zukäufe wie Omniture, Day Software oder Efficient Frontier soll der Bereich Digital Marketing Max Thinius, Sprecher des Bundesverbands Lebensmittel-Online-Handel mehr Sichtbarkeit erhalten. +++ Die Sendergruppe Pro Sieben Sat1 übernimmt die Münchner Agentur Booming. Booming ist auf Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung spezialisiert, das Angebot umfasst jedoch auch andere Dienste rund um das digitale Marketing. +++ Streaming-Musikdienste erhalten Aufmerksamkeit und Geld. Der schwedische Musikdienst Spotify startet in Deutschland. Spotify kann nur mit einem Facebook Account genutzt werden. Konkurrent Simfy bekommt eine Million Euro von seinen Investoren. +++ Neun Online-Lebensmittelversender gründen ihren eigenen Verband. Die Gründungsmitglieder des Bundesverbands Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO) sind Allyouneed.com, Amorebio.de, Deinbiogarten.de, Emmas-enkel.de, Food.de, Froodies.de, Gourmondo.de, Supermarkt.de und Topfkauf.de. +++ Immer mehr Start-ups versuchen, Waren im Abo-Commerce-Modell zu vertreiben. Schuhe, Windeln, Lebensmittel, Instagram wird von Facebook gekauft Socken: Der Optimismus ist groß, dass Verbraucher dafür Abos abschließen. +++ Elf europäische Branchenverbände, darunter das Interactive Advertising Bureau Europe, rufen die European Interactive Digital Advertising Alliance (www.edaa.eu) ins Leben. Sie soll die Einhaltung der Selbstverpflichtung zu Online Behavioral Advertising überwachen, an der die Branche arbeitet. Die EDAA lizenziert das OBA-Icon, das in zielgerichtete Werbung eingebunden werden soll, um die Verbraucher über Targeting zu informieren und ihnen das Opt-out zu ermöglichen. +++ Facebook übernimmt das kalifornische Start-up Instagram für rund eine Milliarde US-Dollar. Die Branche spekuliert darüber, was sich das soziale Netzwerk von dem Kauf verspricht. Instagram betreibt eine Foto- Sharing-Community für Smartphones. +++ ARD und ZDF gründen gemeinsam mit anderen Medienunternehmen die Berliner Germany s Gold GmbH. Sie soll Ende des Jahres eine Video-on-Demand-Plattform starten, deren Namen noch nicht feststeht. Auch das Kartellamt muss noch zustimmen. Das Portal soll TV-Produktionen zeigen und sich durch Werbeeinnahmen sowie Aboerlöse finanzieren. Adobe: Mehr Sichtbarkeit im Online Marketing APRIL 2012

6 6 Internet World BUSINESS RÜCKSCHAU 20. Dezember / Mobile Kampagnen Entwicklung 2008 bis % INTERNET WORLD Business 26/ % % Im Jahr 2011 wurde mit Werbekampagnen ein neuer Spitzenwert erzielt Quelle: BVDW, Stand: 2012 Brasilien entwickelt sich sehr dynamisch, der E-Commerce kommt jedoch noch nicht so richtig in Schwung; das will die Otto Group ändern: Sie will dort bis 2016 zusammen mit dem brasilianischen Distanzhändler Posthaus.com 500 Millionen US-Dollar pro Jahr via E-Commerce erwirtschaften. +++ Nicht nur Brasilien auch Russland gilt als Wachstumsmarkt für digitale Geschäfte. Die Investment-Gesellschaft eventure Capital Partners, an der die Otto Group beteiligt ist, kauft Anteile am russischen Inkubator Fast Lane Ventures für sieben Millionen Dollar. +++ Der Versandhändler Neckermann gibt den Print-Katalog auf und will künftig nur noch als Online Pure Player auftreten. +++ Mobile Werbekampagnen wachsen stark. Laut einem Report der Unit Mobile Advertising im Bundesverband Digitale Wirtschaft erzielt der deutsche Markt für Mobile Advertising mit Kampagnen einen neuen Rekord. +++ Seit Anfang Mai arbeiten Yahoo und Microsoft daran, deutsche, österreichische und Schweizer Kunden auf Ad Center umzustellen. Mit Ad Center vermarkten beide Unternehmen ihre Werbung in den Suchmaschinen Bing und Yahoo Search. +++ Das Das Ad Center kommt nach Europa Facebook feiert den Börsengang japanische E-Commerce-Unternehmen Rakuten investiert 100 Millionen US-Dollar in den Bilderdienst Pinterest. +++ Der Internet-Lebensmittelmarkt Froodies.de meldet Insolvenz an. Der Grund dafür: Die geplante zweite Finanzierungsrunde kann nicht abgeschlossen werden. +++ Mobile Commerce wächst: Jeder dritte Smartphone-Besitzer in Deutschland (31,7 Prozent) nutzt das Gerät mittlerweile auch zum Einkauf, ergibt eine repräsentative Online- Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Versand handels (BVH) in Zusammenarbeit mit der Creditreform Boniversum GmbH. Im Vorjahr betrug der Anteil erst 8,3 Prozent. +++ Mit viel Tamtam geht das Social Network Facebook an die Börse, technische Pannen inklusive. 38 US-Dollar beträgt der Ausgabepreis der Aktien, der Kurs geht anschließend auf Talfahrt. MAI Die Google Produktsuche wird 2013 in Google Shopping umbenannt werden. Die Einführung von Google Shopping macht aus der kostenlosen Traffic- Quelle Google Products ein kostenpflichtiges CPC-Modell (Cost per Click). Darüber hinaus übernimmt Google das amerikanische Gütesiegel Kikscore. Mit den durch den Deal übernommenen Technologien und Patenten will Google sein eigenes Gütesiegel Trusted Stores stärken. +++ Die Internet-Verwaltung ICANN (Internet Corporation for Assigned Neue TLD: Bewerberliste veröffentlicht Google baut an seiner E-Commerce-Strategie Names and Numbers) veröffentlicht die Liste der Bewerbungen für neue generische Top-Level-Domains (gtld) wie.app oder.shop. 70 der Bewerbungen stammen aus Deutschland. Unter den Bewerbern sind auch viele Handelsunternehmen. +++ Die VZ Netzwerke Ltd. firmiert in Poolworks Ltd. um. Da die Nutzerzahlen der VZ-Netzwerke kontinuierlich zurückgehen, werden die sozialen Netzwerke SchuelerVZ, MeinVZ und StudiVZ strategisch neu ausgerichtet. +++ Das Internet-Warenhaus Amazon bietet seinen Kunden die stationäre Abholung von Bestellungen in den Hermes- Paketshops an. +++ Zusammen mit anderen Couponing-Anbietern gründet die Google- Tochter Daily Deal einen Branchenverband. Gründungsmitglieder der Global Daily Deal Association sind neben Daily Deal die britischen Websites Discountvouchers.co.uk, Time Out und Mumsandme sowie Sweet deal und Dealcollector. Die Mitglieder verpflichten sich zu einem Verhaltenskodex. +++ Das soziale Netzwerk Facebook steigt in den automatisierten Handel von Display-Anzeigen ein. Künftig können Werbungtreibende auf der Facebook Exchange Werbeplätze in Echtzeit ersteigern, um ihre Zielgruppen unter den Facebook-Nutzern präziser zu erreichen. Facebook testet die Exchange mit acht Demand-Side-Plattformen. +++ Die Voreinstellung Do not Track in Microsofts Browser Internet Explorer 10 sorgt für Diskussionen in der US-amerikanischen Internet- Werbebranche. Bei Do not Track signalisiert der Browser, dass das Surfverhalten des Nutzers nicht verfolgt werden soll. +++ Der Shopping-Club Wanilla.de, der im Juni an den Start geht, setzt auf das Prinzip Curated Shopping Experten oder Promis sprechen Produktempfehlungen aus. Im August benennt sich Wanilla in Berryavenue.de um. Shopping-Club Wanilla.de startet und heißt schon bald Berryavenue.de JUNI 2012

7 Keiner ist günstiger als STRATO. Außer STRATO! Webhosting BasicWeb XL oder PowerWeb Basic Webshop Perfect 100 GB Speicher HiDrive Media 100 V-Server Level 2 0 0, 0, 0,, Alles für ein ganzes Jahr /Mon.* Dilim Onyia STRATO-Kunde NaturEnergie HOSTED IN GERMANY * Aktion bis : Alle oben aufgeführten Pakete 1 Jahr 0,- /Mon., danach HiDrive Media 100 für 4,90 /Mon., Webshop Perfect 19,90 /Mon., V-Server Level 2 14,90 /Mon., Hosting ab 4,99 /Mon.; einmalige Einrichtungsgebühr: HiDrive 9,90, Webshops 14,90, V-Server Level 2 19,90 und Hosting ab 9,90. Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Preise inkl. MwSt. Servicetelefon:

8 8 Internet World BUSINESS RÜCKSCHAU 20. Dezember / Intersport: Nicht mehr nur stationär Zalando gerät wegen schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik Seven Ventures, Tochter von Pro Sieben Sat1, übernimmt die Mehrheit an der Opodo-Tochter Tropo.de. Der Reiseveranstalter vermittelt Pauschal- und Last- Minute-Reisen. +++ Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) kündigt an, ab August 2012 auch die Nutzung von IPTV auszuweisen. Da IPTV eine grundsätzlich andere Verbreitungstechnik als DVB (Digital Video Broadcast) ist, kommt für IPTV auch erstmals eine zusätzliche Messtechnik zum Einsatz: Audiomatching. +++ Der Frankfurter Versandhändler Neckermann.de meldet Insolvenz an. Am 27. September werden dann die vorläufigen Insolvenzverwalter das Ende des Versandhandelsunternehmens Neckermann zum 30. September verkünden. +++ E-Commerce-Offensive bei Intersport. Die frisch gegründete Tochter Intersport Multichannel GmbH soll einen für Frühjahr 2013 geplanten Shop samt Multichannel-Strategie entwickeln. +++ Der Online-Modehändler Zalando gerät wegen schlechter Arbeitsbedingungen in seinem Lager in Großbeeren in die Kritik. Mitarbeiter werden mit Niedriglöhnen abgespeist, berichtet die ZDF-Reportage Gnadenlos billig. +++ Zalando ist aber auch der Newcomer unter den führenden deutschen Webshops. Laut Online Shopping Survey des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK verdrängte Zalando 2011 Tchibo.de von Platz fünf der deutschen Webshops mit den meisten Online- Käufern. +++ Stagnation bei der Zahl der deutschen Internet-Nutzer: Der (N)Onliner Atlas 2012 von TNS Infratest und der Initiative D21 weist eine Online-Nutzung von 75,6 Prozent aus. Beinahe jeder vierte Deutsche bewegt sich nicht im Netz. Der Anteil der Internet-Nutzer pendelt sich um die 76-Prozent-Marke ein. +++ Die Deutsche Post verstärkt Neckermann.de meldet Insolvenz an sich im Online Marketing und übernimmt Intelliad. Das Münchner Unternehmen ist auf Bid Management und Multichannel Tracking spezialisiert hatte die Deutsche Post bereits Nugg Ad, 2011 Adcloud übernommen. Intelliad agiert wie Nugg Ad und Adcloud jedoch weiterhin eigenständig. Intelliad gehört nun zur Deutschen Post JULI Die sogenannte Button-Lösung tritt in Kraft. Alle Bestellseiten von Online Shops müssen der neuen gesetzlichen Regelung angepasst werden. Beim Klick auf den Bestell-Button muss den Mit Gesten den Fernseher steuern Nutzern klar sein, dass die Bestellung kostenpflichtig ist. +++ Das Möbelhaus Ikea motzt seinen neuen Katalog mit einer mobilen App und Augmented Reality auf. Ein stilisiertes Mobiltelefon weist darauf hin, dass eine Seite mit dem Smartphone gescannt werden kann. Damit erhalten Betrachter Zugang zu Animationen, Videos, Bildergalerien und interaktiven Funktionen wie 3-D-Modellen. Ikea hofft, dass sich seine Kunden aufgrund der digitalen Erweiterung länger und intensiver mit den Angeboten beschäftigen. +++ Es scheint, dass kaum eine Woche vergeht, ohne dass eine neue Crowdfunding-Plattform startet, zum Beispiel Foundingcrowd.org. Und fast alle Newcomer setzen auf die Schwarmfinanzierung von Startups. +++ Was passiert mit der elektronischen Lastschrift, wenn die Single European Payment Area (SEPA) realisiert ist? Diese Frage beschäftigt den Online-Handel. Ab Februar 2014 könnte Schluss mit der elektronischen Lastschrift (elv) sein. Denn ab dann muss jeder Kunde dem Händler ein schriftliches Mandat für die elv erteilen. Dieses Bezahlverfahren wäre damit für das Online Shopping unattraktiv. +++ Die 2008 gegründete Modeplattform Stylight.de wächst kräftig. Die Gründer und Investoren rechnen in diesem Jahr mit einem Außenumsatz von rund 100 Millionen Euro eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. +++ Auch bei Serviceplan war das Geschäftsjahr 2011/2012 sehr erfolgreich. Die Münchner Agenturgruppe kann das Jahr mit einem Umsatzwachstum von 18,6 Prozent abschließen. +++ Auf der IFA zeigen die Hersteller ihre Ikea erweitert den gedruckten Katalog um eine App und Augmented Reality Mode-Portal Stylight.de wächst kräftig Neuerungen für die vernetzte Zukunft: immer größere Bildschirme, 3-D mit und ohne Brille und natürlich Vernetzung allerorten. Fernseher mit Netzzugang boomen. Laut Branchenverband Bitkom ist mittlerweile beinahe jedes zweite verkaufte Gerät (46 Prozent) ein Smart TV. Doch nur 50 Prozent der Verbraucher, die einen Smart TV haben, schließen diesen auch ans Internet an. Um die Bedienung der smarten Geräte zu vereinfachen, arbeiten die Fernsehgeräte-Hersteller an Gestenund Sprachsteuerung. AUGUST 2012

9 RÜCKSCHAU 26/ Dezember 2012 Internet World BUSINESS Polnische Medienhäuser setzen auf Paid Content Die Online-Marketing-Messe Dmexco bringt die Branche nach Köln. Mit über Besuchern und mehr als 570 Ausstellern ist die vierte Dmexco die erfolgreichste seit ihrer Gründung im Jahr Der OVK (Online- Vermarkterkreis) prognostiziert, dass das Brutto-Online-Werbevolumen in Deutschland 2012 fast 6,5 Milliarden Euro erreichen wird eine Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. +++ Während deutsche Verlage beim Thema Paid Content noch Zurückhaltung üben, führen in Polen sieben Medienhäuser ein gemeinsames Online-Bezahlsystem ein. Piano Media, Über Besucher kommen zur Dmexco 2012 nach Köln ein slowakisches Start-up, ist der Dienstleister. +++ Axel Springer Digital Classifieds übernimmt die Allesklar.com AG, Betreiberin des Städteportals Meinestadt.de. +++ Um digitale Geschäftsmodelle voranzutreiben, gründet die Pro-Sieben-Tochter Seven Ventures gemeinsam mit der Berliner Covus Gruppe den Inkubator Covus Ventures. Seven Ventures steuert Mediapakete bei, um in den kommenden Jahren mehrere Beteiligungen im Bereich E-Commerce aufzubauen. +++ Apple bringt das Betriebssystem ios 6 heraus. Es enthält die neue Passbook-App. Mit ihr können QR-Code-basierte Dokumente wie Kinokarten oder Flugtickets zentral abgelegt werden. Branchenbeobachter werten das als Einstieg ins mobile Bezahlen. +++ September ist der Messemonat im Online Marketing und E-Commerce. Der Deutsche Versandhandelskongress und die Mail Order World präsentieren sich erstmals unter dem neuen Namen Neocom. Die Messe wurde nicht einfach nur umbenannt, auch am Kongressprogramm wurde gefeilt, um es praxisorientierter zu Die Neocom 2012 in Wiesbaden gestalten. Mytoys.de wird als Versender des Jahres ausgezeichnet. +++ Und noch ein Kongress, diesmal in München: E-Commerce-Experte Jochen Krisch lädt zur K5, Untertitel: A new kind of E-Commerce-Conference. SEPTEMBER Welchen Einfluss haben Platzierung, Form oder Umfeld auf die Wahrnehmung von Werbung im Internet? Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) plant die Schaffung einer neuen Kennziffer, die die Wahrnehmungschance von Online-Werbung bewerten soll. In diesen O-Wert fließen verschiedene Parameter wie Sichtbarkeit, Größe oder Werbedichte ein. Außerdem feiert die Agof ihr zehnjähriges Bestehen. Während ursprünglich die Die 4Q-Initiatoren: Matthias Ehrlich, Marianne Stroehmann, Ulrich Kramer, Manfred Klaus (v.li.) Agof: Zehn Jahre Online- Reichweitenmessung Reichweite von 166 Online-Angeboten gemessen wurde, werden heute 771 Angebote erfasst. +++ Die Zahl der Online-Käufer steigt. Das zeigt die Studie ACTA 2012 des Allensbach-Instituts. Lag der Anteil der Online-Käufer an der Gesamtbevölkerung 2011 noch bei 69 Prozent, stieg er 2012 auf 74 Prozent. +++ Wer 2011 Deutschlands größte Webshops waren, ermitteln das EHI Retail Institut und der Marktforscher Statista. Auf den Top- 3-Plätzen: Amazon, Otto und Neckermann. Überraschung auf Platz vier: Computerversender Notebooksbilliger.de schiebt sich gegenüber dem Vorjahr um fünf Plätze nach vorn. +++ Das Thema Qualität beschäftigt die Online-Vermarkter und Media- Agenturen. Interactive Media, Pilot, Plan Net und United Internet Media stoßen mit ihrer Initiative 4Q eine Qualitätsdebatte an. Ihr Ziel ist, neue Impulse für hochwertige Online-Werbung zu geben. +++ Microsoft stellt das Betriebssystem Windows 8 und das mobile Pendant Windows Phone 8 vor. Mit Windows 8 überträgt Microsoft das App-Prinzip auf den Desktop und andere Geräte. Ads in Apps nennt Microsoft die neue Vermarktungsmöglichkeit in den Applikationen, die nun geräteübergreifend auf allen Plattformen präsent sind. +++ In Berlin formiert sich der Bundesverband Deutsche Startups Microsoft Surface: Die sogenannten Live Tiles (Kacheln) bilden die Applikationen ab (BVDS). Er will eine Kultur der Selbstständigkeit fördern, Start-ups ein Netzwerk bieten und politische Interessenvertretung sein. +++ Radio übers Web zu hören, wird in Deutschland immer beliebter. Über 32 Millionen Bundesbürger hören laut Bundesverband Digitale Wirtschaft Radio im Internet. Der Verband beruft sich auf eine Auswertung der repräsentativen IAB-Studie Mediascore Europe. OKTOBER 2012

10 10 Internet World BUSINESS RÜCKSCHAU 20. Dezember / Lange hat die Branche daran gearbeitet, nun geht es los: Der Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung nimmt die Arbeit auf. Angesiedelt unter dem Dach des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), koordiniert er die Selbstregulierung der Werbebranche bei Online Behavioural Advertising. Ein Kernelement ist die Einblendung eines Piktogramms ein kleines i in einem Dreieck, mit dem die Nutzer über Behavioural Targeting informiert werden. +++ Das US-amerikanische Bewertungsportal Yelp übernimmt den europäischen Wettbewerber Qype. Beide Dienste empfehlen Verbrauchern Restaurants, Läden und Dienstleister anhand von Nutzerbewertungen. +++ Mode- Trends direkt aus London: Die bri- Dieses Piktogramm in Online-Werbung weist Nutzer darauf hin, wer ihre Daten sammelt tische Warenhauskette Marks & Spencer launcht einen deutschen Online Shop unter Marksandspencer.de. +++ Double Opt-in illegal? Ein Urteil des Oberlandesgerichts München erklärt das gängige Double-Opt-in-Verfahren für unzulässig. Das Urteil verunsichert die Branche. Die Bestätigungs-Mail ohne werbliche Inhalte, die sicherstellen soll, dass eine wirksame Einwilligungserklärung zum Versand von Newslettern oder Werbe-E- Mails erteilt ist, wurde für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Rechtslage unsicher. +++ Die Frankfurter Rundschau stellt einen Insolvenzantrag. Die Zeitung erscheint weiter und nutzt die Aufmerksamkeit, um für ein Solidaritätsabo zu werben. +++ Einige Tage nach dem Insolvenzantrag des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main, in dem die Frankfurter Rundschau erscheint, Bewertungsportal Yelp übernimmt Qype Yapital soll ein Multichannel-Bezahlverfahren sein berichten Medien über ein mögliches Aus für die Financial Times Deutschland. Verstärkt wird nun die Frage gestellt, ob in Deutschland ein Zeitungssterben einsetzt und welche Rolle das Internet dabei spielt. +++ Lange war es still um Yapital, das geplante Payment-System von Otto. Im Gespräch mit Der Handel lüftet Yapital-Geschäftsführer Nils Winkler den Schleier ein wenig: Yapital sei ein neuer Weg, im Multichannel- Einzelhandel bargeldlos zu bezahlen. Im ersten Halbjahr 2013 soll das Bezahlverfahren starten. Händler sollen durch wettbewerbsfähige Gebühren gewonnen werden. NOVEMBER Shopping mit QR-Codes im ebay-kaufraum Ebay eröffnet in Berlin einen temporären Kaufraum: Vom 6. bis 16. Dezember können sich Kunden im Berliner Laden inspirieren lassen und Shopping mit dem Smartphone und QR-Code ausprobieren. +++ Abschied: Die Financial Times Deutschland erscheint am 7. Dezember zum letzten Mal. Die Exemplare der letzten Ausgabe sind gleich ausverkauft. Der Online-Auftritt der geschätzten Wirtschaftszeitung bleibt im Netz. +++ Und noch ein Aus: Die Das E-Paper The Daily wird Mitte Dezember eingestellt Tablet-Zeitung The Daily der News Corp. wird Mitte Dezember eingestellt. Das E-Paper The Daily, im Februar 2011 gestartet, wendet sich speziell an Tablet-Besitzer. Zu Preisen von 99 US-Cent pro Woche oder 39,99 US-Dollar pro Jahr soll das E- Paper nur Abonnenten erreicht haben. Als Tablets auf den Markt kamen, hatte sich gerade die Verlagswelt davon einen Schub für ihre digitalen Angebote erhofft. +++ Erst übernimmt Media Ventures, eine Beteiligungsgesellschaft, zu der der Vermarkter Ströer Interactive gehört, den Online-Vermarkter Free X Media. Dann steigt der größte deutsche Außenwerber Ströer Out-of-Home Media AG ins Online-Werbegeschäft ein. Dazu kauft das Kölner Unternehmen den Online- Werbemarktplatz Adscale sowie die von der Media Ventures GmbH gehaltenen Anteile an der Ströer Interactive GmbH, der Free X Media GmbH und der Business Advertising GmbH. Damit katapultiert sich Ströer in die Top 3 der Online-Vermarkter in Deutschland. +++ Nach anfänglichem Zögern beginnen mehr und mehr Online-Vermarkter von Nachrichten-Webseiten, einen Teil ihrer Display-Werbeplätze in Echtzeit zu handeln. Spiegel QC, Vermarkter von Spiegel Online, hat dazu eine Premium Private Exchange auf Basis der Technologie von Yieldlab eingerichtet. Interactive Media arbeitet mit Appnexus zusammen, um Inventar über die Premium Publisher Plattform in Echtzeit zu handeln. Axel Springer Media Impact testet Real-Time Advertising zusammen mit Rubicon Project. +++ Stag nation im deutschen Werbemarkt 2012: Die Experten des ZAW gehen in Am 7. Dezember erscheint die Financial Times Deutschland zum letzten Mal ihrer Herbstanalyse für das zu Ende gehende Jahr von einem leichten Rückgang um 0,8 Prozent der Brutto-Investitionen in Werbung auf 29,68 Milliarden Euro aus. DEZEMBER 2012

11 Ihr Preisvorteil: 100 % Branchenwissen für nur 4,12. * Wir brauchen keine Prämie, um Sie von unseren Inhalten zu überzeugen. Gleich Test-Abo mit 4 Ausgaben kostenlos sichern unter Online-Werbung, E-Commerce und Technik. Wie Sie heute und in Zukunft erfolgreich im Internet vermarkten, verkaufen und verdienen, erfahren Sie alle 14 Tage neu, detailliert und nur im Abo. Das Wichtigste der Branche frei Haus und komprimiert auf 48 Seiten. Internet World Business die einzige Online-Wirtschaftszeitung offline. * im Jahresabo bei 26 Ausgaben

12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 20. Dezember /12 IP DEUTSCHLAND Neues Mitglied bei der ARF Als erster deutscher TV-Vermarkter hat sich IP Deutschland dem US-amerikanischen Forschungsverband Advertising Research Foundation (ARF) angeschlossen. Die ARF untersucht seit mehr als 75 Jahren Methoden der Werbeforschung, Grundlagen der Werbewirkung sowie deren praktischen Mehrwert für das Marketing. Mehr als 400 Mitglieder Werbe- und Media-Agenturen, Medienunternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen nutzen seitdem die Studien und Services des Forschungsverbands. Über die ARF kann IP Deutschland nun direkt auf die neuesten amerikanischen Ergebnisse zugreifen und umgekehrt Impulse zu Themen wie Konvergenz, Wirkung von Sonderwerbeformen oder Involvement und Werbewirkung in die ARF einbringen. sg GETTINGS SNAP Erste Kampagne mit Lascana Das neue App Feature Snap Anzeige Gettings bietet auf seiner Webseite und in der mobilen Anwendung Location Based Services an, also Möglichkeiten, auf lokale Angebote von Händlern oder Restaurants zuzugreifen. Mit Snap bringt das Mobile-Marketing- Unternehmen nun ein neues App-Feature auf den Markt als erster Kunde testet der Dessous- und Bademodenanbieter Lascana die Fotoanwendung. Konsumenten können hier Rabatte auf alle Dessous- und Wäscheartikel gewinnen, indem sie direkt im Laden das gewünschte Produkt abfotografieren. Die App generiert daraufhin einen persönlichen Rabatt-Coupon, der innerhalb von 30 Minuten an der Kasse eingelöst werden kann. sg GOOGLE Fotos liegen vorn Im Rahmen von Universal Search platziert Google immer häufiger Fotos auf der ersten Suchergebnisseite. Der SEO-Dienstleister Seolytics hat für Deutschland die Verteilung von Rich Media Content in einer sogenannten One Box dem hervorgehobenen Bereich für Universal-Search- Ergebnisse analysiert. Das Resultat: Fotos führen mit 33,4 Prozent die Statistik an, gefolgt von Videos mit 24,8 Prozent und Shopping-Angeboten mit 21,6 Prozent. Ortsbezogene Angaben (Places) mit 9,6 Prozent und News mit 7,6 Prozent folgen auf den Plätzen. Die restlichen Dienste, zum Beispiel Google Maps, kommen zusammen auf nur noch drei Prozent. fk uf der Liste der Online-Marketing- ABegriffe 2012 steht Social Video Advertising sicherlich auf den obersten Plätzen. Welches Potenzial das gezielte virale Verbreiten von Video-Content im Social Web birgt, haben viele Marketingverantwortliche so richtig erst in diesem Jahr erkannt. Wie erfolgreich solch ein geteilter Clip werden kann, zeigt die Anzahl der Shares der besten Social Video Ads dieses Jahres. Das Ranking wurde vom Social-Video- Advertising-Anbieter Unruly erstellt und basiert auf Daten, die zwischen dem 21. November 2011 und dem 21. November 2012 erhoben wurden. Die zentrale Messgröße sind die Shares eines Videos, da deren Anzahl im Gegensatz zu Views laut Unruly eine wesentlich validere Aussage über die Viralität eines Videos sowie sein emotionalisierendes Potenzial ergibt. Die großen Abräumer Die Kampagnen der großen Top-Marken im Ranking der weltweit erfolgreichsten Social Video Ads des Jahres 2012 sind zwar in den Top 20 vertreten, haben es aber nicht unter die besten Zehn geschafft. So liegt Google beispielsweise mit dem Clip One Day, Project Glass und Shares auf Platz elf sowie Cola mit Unlock The 007 In You. You Have 70 Seconds und Shares auf Rang 13. Felix-Baumgartner- Sponsor Red Bull landet mit Athlete Ma- ndlich auch die Influencer werbe- erreichen das hat sich Spe- Ewirksam cific Media auf die Fahne geschrieben. Dazu hat der Digital-Media-Spezialist nun sein neues Mediaplanungs-Tool Householding auf den Markt gebracht, das ab sofort sämtliche Mitglieder eines Haushalts über alle Devices mit einer Werbebotschaft erreichen will. Werbungtreibende sollen damit die Möglichkeit bekommen, Resultate mit einer einheitlichen Währung, dem I-GRP (interaktiver Gross Rating Point) über unterschiedliche Geräte hinweg zu messen egal ob Connected TV, Tablet, Laptop, Smart- Go viral, go! Unruly blickt auf 2012 zurück und präsentiert die am meisten geteilten Clips des Jahres chine (Red Bull Kluge) und Shares nur auf der 17. Position. Der Pokal für den am häufigsten auf sozialen Plattformen geteilten Clip in diesem Jahr geht an einen eher Unbekannten: Sieger ist die Wohltätigkeitsorganisation Invisible Viele Geräte, eine Botschaft Specific Media startet das neue Mediaplanungs-Tool Householding Householding: Mit einer Werbebotschaft alle Devices erreichen Die erfolgreichsten Social Video Ads 2012 (Nicht berücksichtigt wurden Film-Trailer und TV-Spots) Invisible Children: Kony 2012 TNT: A Dramatic Surprise On A Quiet Square Abercrombie & Fitch: Call Me Maybe DC Shoes: Gymkhana 5 P&G: Best Job Dancesport Studio: Two-Year-Old Dancing The Jive Melbourne Metro: Dumb Ways To Die Chevrolet: OK Go, Needing/Getting Volkswagen: The Bark Side PBS Studios: Mister Rogers Remixed, Garden Of Your Mind INTERNET WORLD Business 26/ Shares Shares Shares Shares Shares Shares Shares Shares Shares Shares Quelle: Unruly phone oder PC. Das Targeting erfolgt über die IP-Adresse des Routers. Damit wird sichergestellt, dass die Marke mit allen Personen und jedem Endgerät, das sich im Haushalt befindet, erreicht wird, betont Steffen Hopf, Country Manager bei Specific Media Germany. Werbungtreibende könnten nun ihre Marken bei allen Entscheidern innerhalb eines Haushalts effizienter im Gedächtnis verankern, Begehrlichkeiten wecken und Kaufentscheidungen vorantreiben, so Hopf. Daher sei Householding besonders für Branchen wie Consumer Electronics oder Reisen geeignet überall dort, wo mehrere Personen über den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung mitbestimmen. sg Foto: Fotolia / Jan Engel Kony 2012 ist mit über zehn Millionen Shares das erfolgreichste Social Video Ad 2012 Children, die im März mit dem Video Kony 2012 die Festnahme des ugandischen Rebellenführers und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Joseph Kony bewirken wollte. Auf Platz zwei liegt TNT, gefolgt von Abercrombie & Fitch. Olaf Kroll, Geschäftsführer von Unruly Deutschland, erklärt die überraschenden Ergebnisse: Emotionalisierender Content und Bottom-up Sharing standen dieses Jahr im Rampenlicht. Die Marken können von Invisible Children etwas lernen: Es geht nicht mehr um die 30-sekündigen Werbespots, wenn ein 30-minütiges Video weltweit zehn Millionen Shares erzielt. Insgesamt ist die Anzahl der Video Shares bei Branded Content 2012 stark gestiegen. Die Top-500-Werbevideos des Jahres wurden in diesem Jahr insgesamt 113 Millionen Mal geteilt. Dies ist ein Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (93,34 Millionen). Die Shares der Top-10-Werbevideos haben sich von 16,8 Millionen in 2011 auf 28 Millionen in 2012 erhöht. Das ist ein Plus von 67 Prozent. sg ToFo: Zielgruppe zuspitzen Auf spitze Zielgruppen statt auf eine maximale Gesamtreichweite will Tomorrow Focus (ToFo) künftig setzen. Die Burda- Tochter sehe sich als Umfeldvermarkter, und da sei das Umsatzpotenzial in spitzen Zielgruppen deutlich höher als bei breit gestreuten Angeboten, so ToFo-Geschäftsführer Martin Lütgenau. Zum Jahreswechsel verliert ToFo Gutefrage.net, Meinestadt.de und FAZ.net an Mitbewerber und damit vermutlich seine Führungsposition im Agof-Ranking. Diese Entwicklung sei jedoch nicht unerwartet gekommen und in der Planung für 2013 bereits berücksichtigt, erläuterte Lütgenau. Die spitzere Ausrichtung zeigt sich beim jüngsten Neukunden Wallstreet Online, vor allem aber bei Xing: Bereits seit Anfang Oktober 2012 vermarktet ToFo das Mobilportal von Xing, ab 1. Januar wird die Webseite mit rund zehn Millionen Unique Usern hinzukommen. fk

13 MARKETING & WERBUNG 26/ Dezember 2012 Internet World BUSINESS 13 VW hat gute Gründe Volkswagen America bezieht die Internet-Nutzer als Testimonials mit ein it der US-Werbekampagne Why MVW schafft es der deutsche Autohersteller, seine Marke zu einem realen Erlebnis zu machen. Volkswagen spielt den Ball geschickt an seine amerikanischen Kunden ab und macht sie zum Testimonial für die eigenen Marken. Kern der Kampagne bildet eine Social-Media- Plattform, auf der Autofans ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit ihrem Lieblingswagen und vor allem ihre Begeisterung über diesen teilen. Schließlich kommt es nicht auf die gefahrenen Kilometer an, sondern darauf, wie man die Fahrtzeit verbringt so die Kampagnenbotschaft. Volkswagen positioniert sich dabei geschickt als Partner fürs Leben, der für jeden Lebensabschnitt das richtige Auto bietet. Die Microsite zur Kampagne hat Steckbrief Auftraggeber: Volkswagen America Auftrag: Werbekampagne Why VW Agentur: Deutsch, Los Angeles (USA) Internet: Launch: September 2012 einiges zu bieten und lädt zum Entdecken ein: Unternehmenswerte stehen neben Neuigkeiten über Volkswagen sowie Bildern und Videos von VW-Fans. Durch die Verknüpfung mit dem Facebook-Profil des Autobauers entsteht ein virtueller Treffpunkt für alle, die den Au- Allerlei Gründe: Volkswagen lädt die Web-Nutzer zum Mitmachen ein und zeigt die Storys online Es ist nach wie vor eine hohe Kunst in der Werbung, die Verbraucher oder Nutzer in eine Kampagne einzubeziehen VW macht vor, wie s gehen kann. Vorgestellt von: Mark Schumacher, Projektleiter bei der Travelscout24 GmbH in München Neben den Geschichten der Nutzer stehen natürlich auch die Produktvorteile von VW im Mittelpunkt des Web-Auftritts Why VW tomobilhersteller lieben. Dadurch erhält VW die Möglichkeit, sich mit seinen Kunden intensiver auszutauschen und gleichzeitig Anregungen einzuholen. Diese Art von Social-Media-Kommunikation erzeugt eine enge und persönliche Kundenbindung, welche die klassische Wer- bung mit Anzeigen und TV-Spots allein einfach nicht mehr erreicht. Somit trifft VW mit dieser Social-Media-Kampagne absolut den Nerv der Zeit. Die Bilder und Videos der VW-Kunden verleihen der Kampagne außerdem Trust und lassen sie sehr authentisch wirken. Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Baby born Kanalübergreifendes Online-Marketing-Konzept Columbus Interactive Boehringer Ingelheim Lead-Digitalagentur für verschreibungspflichtige Medikamente Spirit Link Medical Campari PR- und Social-Media-Aktivitäten für die Spirituosenmarke Brandzeichen Deutsche Bahn Integrierte Kampagne für die mobilen Services Scholz & Volkmer Gutefrage.net Online-Vermarktung von Gutefrage.net und anderer Online- Interactive Media Angebote aus der Gruppe wie Helpster, Pointoo und Cosmiq Intercontinental Betreuung des paneuropäischen Werbeetats der Hotelkette JWT Jugend gegen Aids e. V. Aufklärungskampagne unter dem Motto Save your dreams in Kooperation mit der Ströer AG mit Plakaten und Website Deepblue Networks Lenovo Betreuung des Social-Media-Etats für den Computerhersteller We Are Social My Toys Online-Winterkampagne für den Spielwaren-Webshop Mediascale Netzathleten Media Vermarktung des Food-Verticals Worlds of Food IP Deutschland Auftraggeber Auftrag Dienstleister Oddset Deutschland Überarbeitung des Marken- und Kommunikationsauftritts Hello inklusive Strategie, Corporate Design und Web-Maßnahmen Opel Kampagne Adam & You für das Modell Adam inklusive zwei Spots, elf Print-Motiven sowie Web- und PoS-Maßnahmen Scholz & Friends OPC Outnorth Suchmaschinenwerbung für den deutschen Webshop Exelution Reckitt Benckiser Lead-Agentur für Deutschland, Österreich und die Schweiz / Entwicklung aller digitalen Maßnahmen Tui Kommunikationskampagne mit dem Claim Mein Urlaub designed by Tui inklusive TV-Spot und Online-Maßnahmen Initiative Media / Plan Net Kolle Rebbe Wallstreet Online Vermarktung des Finanzportals Tomorrow Focus WWF Kreation der Jubiläumskampagne mit dem Claim Wir müssen reden inklusive Plakaten, Citylights, Print-Anzeigen und Web- Bannern zum 50-jährigen Bestehen der Umweltorganisation Heldisch Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Vodafone gibt sich Smart Der Mobilfunkanbieter startet die teuerste Werbekampagne im Web nsgesamt 2,8 Millionen Euro (brutto) Iwurden von den Werbungtreibenden in Deutschland im November in Kampagnen investiert 0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von einem Abwärtstrend kann indes keine Rede sein, vor allem nicht beim Internet. Dieser Werbekanal legte in den ersten neun Monaten um 17 Prozent zu verglichen mit dem Vorjahreszeitraum: Fast 2,6 Millionen Euro investierten die Firmen in Online- Werbung, Euro davon Vodafone im November für das Smart Tab II. host Smart-Kampagne: Vodafone Deutschland Top-Ten-Newcomer in den Werbecharts im November 2012 Die teuerste Web-Werbekampagne, die im November startete, stammte von Vodafone Produkt Firma Nov in Mio. Euro Vodafone Smart Tab II / Lenovo Vodafone Deutschland, Düsseldorf 0,33 Sony Bravia HX855 3D-TV / Skyfall Sony Deutschland, Berlin 0,13 Windowsphone.com Microsoft Deutschland, Unterschleißheim 0,10 Eon Vertrieb Image / Antenne Thüring. Eon Vertrieb Deutschland, München 0,09 Call of Duty Black Ops II -Spiele-Range Activision Blizzard, Santa Monica (USA) 0,07 Braun Series 7 Lim. Boss Elektr.-Rasierer Procter & Gamble, Schwalbach 0,06 Giraffenaffen (CD) Universal Music Deutschland, Berlin 0,05 Harman Image Harman Consumer Group Inter., Heilbronn 0,05 Haufe Personal Office Gold Haufe-Lexware, Freiburg 0,04 Wonderbrock Das Buch der Zaubers. Sony Computer Entertainment, Neu-Isenburg 0,04 INTERNET WORLD Business 26/12 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2012

14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 20. Dezember /12 INTERVIEW AD AUDIENCE Kein Ramsch-Inventar Das Jahr 2012 war beim Vermarkter-Bündnis Ad Audience von Expansion geprägt, 2013 geht es um den Break-even eue Mitarbeiter, weitere Standorte Nund Partner, verfeinerte Targeting- Technologien bei Ad Audience ist in diesem Jahr einiges passiert. Das Joint Venture von sieben Online-Vermarktern möchte künftig bei den großen Playern mitspielen. Geschäftsführer Stefan Krötz erläutert, mit welchen Maßnahmen das Bündnis seine Ziele erreichen will. Seit zwei Jahren sind Sie am Markt, dennoch war es vergleichsweise still um Ihr Joint Venture. Wie laufen die Geschäfte? Stefan Krötz: Dass es nach außen hin still ist, liegt eher daran, dass wir mit der Weiterentwicklung von Ad Audience beschäftigt waren. Wir haben neue Partner hinzugewonnen und unseren Ausbau massiv vorangetrieben. Wir haben die Anzahl der Mitarbeiter mehr als verdoppelt und sind von einem auf vier Standorte gewachsen. Dazu haben wir unsere Technologiepartner gewechselt und eine ganze Reihe neuer Werbeformen in unser Angebot aufgenommen; das alles in sehr kurzer Zeit. Nächstes Jahr werden wir den Ausbau in allen Richtungen fokussiert fortsetzen. Eine Expansion kostet Geld, noch finanziert sich Ad Audience über die Gesellschafter. Wann stehen Sie auf eigenen Füßen? Krötz: Unser Umsatz ist signifikant gewachsen, wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr auf eigenen Füßen stehen. Wir haben ja immer noch einen gewissen Start-up-Charakter, doch aus dieser Phase werden wir uns jetzt herausentwickeln und zu einem großen Player werden was wir von der Reichweite her längst sind. Seit November haben Sie drei zusätzliche Partner. Was bedeutet das für Ihr Bündnis? Krötz: Durch die neuen Partner sind wir vor allem in der Tiefe noch deutlich gewachsen. Durch das erweiterte Portfolio und die größere Heterogenität können wir qualitativ hochwertigere Profile bilden und die gewünschten Kontakte innerhalb einer Zielgruppe in kürzerer Zeit garantieren. Das heißt, wir werden die Qualität und Zielgenauigkeit des Targetings weiter steigern können und wir haben natürlich Ad Audience im Agof-Vergleich Ad Audience Tomorrow Focus Interactive Media Axel Springer Media Impact United Internet Media ebay Advertising Group INTERNET WORLD Business 26/12 40,95 Mio. 31,55 Mio. 29,65 Mio. 27,56 Mio. 27,16 Mio. 25,90 Mio. Quelle: Ad Audience / Agof Internet-Facts auch einiges mehr an Inventar, auf dem wir ausliefern können. Ad Audience wirbt mit Premiumplatzierungen, aber ist nicht anzunehmen, dass Ihre Partner die besten Umfelder für ihre eigene High-TKP-Vermarktung zurückhalten und Ihnen die Reste überlassen? Krötz: Nein. Es ist Teil des Partner-Vertrags, dass die Vermarkter ihre Seiten offenlegen und Premiumplatzierungen einbringen. Unsere Werbelösungen laufen auf A-Platzierungen und wir haben beim Abruf der Werbeplätze durch den Adserver durchgehend eine viel höhere Priorität als die Low-TKP-Vermarktung unserer Partner. Unsere Partner verfügen zudem über eine ganze Reihe von Produkten, die wir gar nicht anbieten können und wollen. Zum Beispiel wenn es darum geht, ganz bestimmte exklusive Umfelder zu belegen, maßgeschneiderte Sonderwerbeformen zu entwickeln oder aber eine Tagesfestplatzierung zu buchen. Auch In-Stream Video Ads spielen bei uns keine Rolle. Unter dem Dach Ad Audience vereinen sich die aus den klassischen Medien kommenden Digitalvermarkter, soll das so bleiben? Krötz: Wir wollen in unserem Netzwerk primär die Vermarkter von redaktionellen Premiuminhalten haben, insofern ist das schon der strategische Grundansatz. Unser Inventar soll absolut brandsafe für unsere Kunden sein, da gibt es keinerlei Zumischung von Ramsch-Inventar. Wir haben so gut wie alle relevanten Print- und TV- Vermarkter unter unserem Dach. Dennoch sind wir natürlich offen für weitere Partner, aber immer mit einem gewissen Qualitätsanspruch. Vermarkter wie UIM oder Yahoo, die primär nicht klassische Print- und TV-Inhalte anbieten, könnten also nicht dazustoßen? Krötz: Das würde ich nicht ausschließen wollen, in Zukunft ist vieles vorstellbar. Wir sind längst nicht am Ende mit unserer Netzwerkerweiterung. Eine Zusammenarbeit muss aber nicht zwingend auf eine Erweiterung des Gesellschafterkreises hinauslaufen, es könnte auch neues Inventar Steckbrief Ad Audience wurde 2010 als Joint Venture der Vermarkter G+J Electronic Media Sales, IP Deutschland, Sevenone Media und Tomorrow Focus Media gegründet. Im November 2012 wurde der Gesellschafterkreis um Axel Springer Media Impact, OMS und IQ Digital Media Marketing erweitert. Ad Audience bündelt die Internet-Reichweite dieser sieben Gesellschafter und liefert Kampagnen auf Basis eines gemeinsamen Zielgruppen-Targetings aus. Zum Standort Düsseldorf kamen in diesem Jahr München, Hamburg und Frankfurt am Main hinzu. Das Targeting-Bündnis verfügt zusammen über eine Reichweite von mehr als 80 Prozent. in Form von Mandantengeschäft dazukommen. Statt auf Nugg Ad setzen Sie seit April auf Audience Science als Technologieplattform. Warum? Krötz: Wir wollen ab sofort verstärkt auf eigene Produktentwicklungen setzen und auch bei der Technologie mehr im Driver s Seat sitzen. Dazu müssen wir viel tiefer in die Technologie reinschauen können, was sich mit Audience Science besser verwirklichen lässt. Das System eröffnet uns größeren Spielraum, in die Technologie einzugreifen. Wir können jetzt zum Beispiel detailliert aufzeigen, wie die Prognosen zum Zielgruppenverhalten beim Predictive Behavioral Targeting zustande kommen. Bei dem Dienstleisterwechsel haben verschiedene strategische Erwägungen eine Rolle gespielt; für uns steht immer im Vordergrund, wie weit wir eine Technologie auf unsere Bedürfnisse anpassen können Wollen Sie selbst Technologieanbieter sein? Krötz: Auf jeden Fall bauen wir den Bereich Technologie extrem aus. Mit Hans Teske haben wir einen erfahrenen CTO, der einerseits die Schnittstelle zu Audience Science managed und andererseits die Entwicklung eigener Targeting-Produkte vorantreibt. Wir arbeiten an einer ganzen Reihe von neuen Produkten. Wir planen zudem, den Technologiebereich personell weiter auszubauen und weitere Technologiepartner anzuschließen. Wer könnte Technologiepartner sein? Krötz: Wir werden uns im Bereich der echten Daten verschiedene Partner suchen, Stichwort Big Data. Wir sind in Gesprächen mit diversen Datenanbietern. Es gibt eine Reihe von Versandhändlern, Social Networks oder auch Internet-Anbietern, die über originäre Daten aus Nutzerprofilen verfügen, die für uns extrem interessant sein könnten. Wenn wir unsere Profile mit solchen Daten veredeln, erreicht das Targeting die nächste Qualitätsstufe. Die Wirksamkeit von Targeting gegenüber Umfeldplatzierungen ist ja trotz allem noch ein umstrittenes Thema Krötz: Aber nur, weil Targeting oft falsch verstanden wird. Es ist ja nach wie vor so, dass viele Leute von Targeting erwarten, dass sie dann zu 100 Prozent nur noch die geplante Zielgruppe erreichen, ohne Streuverluste. Das wird es aber nie geben, da müsste man schon eine Webcam installieren, um Stefan Krötz, seit April 2010 Geschäftsführer von Ad Audience. Deren Gründung hatte er bereits als Director Sales Management Online bei Sevenone Media vorangetrieben. sicherzustellen, dass jetzt wirklich der fünfzigjährige Autonarr vor dem Rechner sitzt, den man laut Targeting-Profil erwartet, und nicht seine modebegeisterte Frau, die den gleichen Rechner nutzt das ist natürlich Quatsch. Wir können aber nachweisen, dass Targeting sehr gute Uplifts bietet. Wer zum Beispiel eine Zielgruppe ansprechen möchte, die in der Grundgesamtheit nur zu fünf Prozent vorkommt, wird keine Treffergenauigkeit von 90 Prozent erzielen können, aber mit Targeting steigert er den Anteil in der Zielgruppe und erreicht ein Uplift von im Idealfall mehreren 100 Prozent. Targeting liefert also hervorragende Ergebnisse. Genau das wollen wir mit erweiterten Messmethoden erklären und nachweisen. Es geht darum zu definieren, wie groß der Uplift auf Basis der verfügbaren Zielgruppe war. Können Sie das bislang nicht nachweisen? Krötz: Mit unserem Studienbaukasten tun wir das schon jetzt auf Einzelkampagnenbasis. Zusammen mit den Kunden machen wir entsprechende Marktforschung und befragen die Nutzer, ob sie die Werbung wahrgenommen haben. Diese Studien möchten wir nun gerne ausbauen, um übergreifende Aussagen treffen zu können, sodass man irgendwann von einer Währung sprechen kann. So etwas transparent zu machen, möglicherweise auch als Targeting-Währung zu installieren, das sind Themen, die wir als Branche vorantreiben müssen. Wir sehen uns hier aber gern als Innovationstreiber. INTERVIEW: VERA GÜNTHER

15 1&1 DSL ab19, 99 /Monat * Sparpreis für volle 24 Monate, danach 24,99 /Monat kbit/s zum Sparpreis! * Inklusive 1&1 HomeServer: WLAN- Modem und Telefonanlage in einem. In Ruhe ausprobieren: 1 MONAT TESTEN Expertenrat? Jederzeit: 1 ANRUF GENÜGT Defekt? Morgen neu bei Ihnen: 1 TAG AUSTAUSCH VOR ORT / * 1&1 Surf-Flat für 24 Monate 19,99 /Monat, danach 24,99 /Monat. In den meisten Anschlussbereichen verfügbar. Inklusive Internet-Flat. Telefonie (Privatkunden): für 2,9 ct/min. ins dt. Festnetz, Anrufe in alle dt. Mobilfunknetze 19,9 ct/min. 1&1 HomeServer für 0, (Hardware-Versand 9,60 ). 24 Monate Mindestvertragslaufzeit.

16 16 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 20. Dezember /12 SERIE SOCIAL MEDIA MARKETING (TEIL 3) Nischen für Social Media Im Schatten von Facebook haben sich kleinere Netzwerke wie Pinterest, Foursquare und Xing etabliert. Sie helfen nicht nur, Werbekampagnen zu ergänzen, sondern erreichen auch spezielle Zielgruppen m Pinterest gab es anfangs einen URiesenhype. Vor knapp einem Jahr drängte der Visual-Bookmarking-Dienst, der anfangs nur mit Einladung zugänglich war, schlagartig ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Plötzlich wollten alle einen Invite haben, zu pinnen galt als hip. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken dreht sich auf Pinterest alles ausschließlich um Bilder und Videos, Statusmeldungen gibt es nicht. Die Nutzer können Pinnwände anlegen und darauf Fotos veröffentlichen, anderen Pinnern folgen, Bilder anderer Nutzer repinnen oder Collagen kommentieren. Im Mai 2011 ist der Dienst in Kalifornien gestartet und seine Besucherzahl stieg laut Comscore von 7,5 Millionen Visitors Ende 2011 auf rund 25 Millionen Visitors im August Damit wuchs Pinterest schneller als jede andere Social-Media- Plattform. Kein Wunder, dass nun auch die Marketer interessiert sind. Pinterest passt perfekt zu uns, da es ein fantastisches Tool ist, um unsere Fashion- Expertise und Kreativität unter Beweis zu stellen, lobt Jens Riewenherm, Managing Director von Mytheresa.com. Der auf Luxusmode spezialisierte Webstore setzt in seinem Pinterest- Channel auf einen Mix aus eigenen Produktbildern, die man zusammen mit Stimmungsbildern aus verschiedensten Bereichen zum Beispiel Interior Design in einen visuell ansprechenden Kontext setzt. Mytheresa.com Jens Riewenherm ist ist auf Pinterest momentan mit 14 Pin- Geschäftsführer von Mytheresa.com boards zu verschiedensten Trends und Themen vertreten. Diese Boards werden täglich mit neuen Mood- und Produktbildern aktualisiert, um wunderschöne und persönliche Bildwelten zu kreieren, die unseren Followern als Inspirationsquelle dienen sollen, sagt Riewenherm. Zudem sind alle Produktseiten im Webshop mit einem Pinterest-Button versehen, sodass Kunden, die selbst Pinterest nutzen, die Produktbilder sekundenschnell auf ihren eigenen Boards pinnen können. Dieses Feature wurde laut Riewenherm von Anfang an sehr gut angenommen. Doch die führende Rolle bei den sozialen Netzwerken spielt für den Luxusmode- Shop Facebook. Auch auf Twitter und Instagram ist Mytheresa.com sehr aktiv. Youtube wird von dem Shop derzeit verstärkt eingesetzt, um eigenen Video Content zu hosten. Die Stärke von Pinterest liegt aus Sicht von Riewenherm hingegen in der einfachen Navigation und der nahtlosen Einbindung von Produkt-Links, wodurch der Channel binnen kurzer Zeit zu einem wichtigen Traffic-Lieferanten für Foto: Fotolia / Thomas Bethge den Fashion-Anbieter geworden ist. Die emotionalen Bildwelten unserer einzelnen Pinnwände stärken zudem das Bewusstsein für Mytheresa.com als eigenständige Marke und unterstützen bei der richtigen Positionierung, sagt Riewenherm. Viel Luft, wenig Reichweite Kaum ein anderes Netzwerk ist so schnell bekannt geworden wie Pinterest. Doch was der gehypten Plattform speziell in Deutschland noch fehlt, ist Reichweite. Marktbeobachter schätzen, dass Pinterest hierzulande nur rund User hat. Zum Vergleich: Facebook zählte in Deutschland Anfang November knapp 25 Millionen Nutzer. Noch nutzt daher die breite Masse der deutschen Online Shops Pinterest nicht. Nur wenige große Player sind bereits mit eigenen Pinnwänden vertreten, wie beispielsweise Weltbild, Bonprix, Zalando oder Amazon. Einer aktuellen Untersuchung von Searchmetrics zufolge fügen auch nur sehr wenige Shops einen Pinterest-Button auf ihre eigenen Webseiten ein. Damit verschenken sie aber kostenfreies Werbepotenzial. Nach Ansicht von Matthias Bachor, Director Marketing von Searchmetrics, ist das Einbinden eines Pinterest-Buttons auf der eigenen Web site eine ideale Werbemöglichkeit für die eigenen Produkte. Der Vorteil liegt auf der Hand: Online Shops benötigen ohnehin professionelle Bilder ihrer Produkte, um sie auf ihren Seiten einzubauen. Mit dem Pinterest-Button erweitern sie ihre Marketinginstrumente und binden gleichzeitig Kunden an ihr Unternehmen, meint Bachor. Social-Media-Experiment: Nivea hat als einer von wenigen Markenartiklern eine Pinterest-Kampagne in seinem Marketing-Mix Serie: Social Media Marketing In Social Networks erreichen Werbungtreibende ihre Zielgruppen in immer größerem Ausmaß. Hier ist es vor allem Facebook mit seiner mehr als eine Milliarde Nutzer weltweit, das Marketern vielfältige Werbemöglichkeiten bietet. Ein Marketing-Engagement lohnt sich aber auch in anderen Netzwerken. Folge 1: Facebook Platzhirsch mit Werbepotenzial Ausgabe 24/2012 Folge 2: Viralität trifft Suchverhalten: Richtig werben auf Twitter & Google+ Ausgabe 25/2012 Folge 3: Pinterest war erst der Anfang: Neue Plattformen, neues Marketing Ausgabe 26/2012 Alle bereits erschienenen Folgen können Sie unter Webcode herunterladen Searchmetrics beobachtet die Entwicklungen in und um Pinterest schon seit einiger Zeit und hat die Plattform in seiner Analyse-Software in die Reihe der beobachteten Social Signals eingereiht. Die Analysen zeigen, dass auch in Deutschland die Aktivitäten steigen. So verzeichnet die deutsche Bastler-Community Dawanda. com schon mehr als Pins. Aber ein Blick auf die Kernmärkte in den USA und Großbritannien macht die Schwächen deutlich: Ein simpler Blog mit einem Rezept für einen Buttermilch-Blaubeer-Kuchen schafft es Bachor zufolge dort derzeit auf mehr als 1,2 Millionen Pins. Nivea pinnen & gewinnen Wie man Pinterest auch für den deutschen Markt geschickt in die Marketingkommunikation einbinden kann, zeigt Nivea. Auf ihrer Website ruft die Beiers- Check-in bei Sport Scheck: Der Sportartikelanbieter hat eine eigene Präsenz bei Foursquare

17 MARKETING & WERBUNG 26/ Dezember 2012 Internet World BUSINESS 17 dorf-marke ihre User dazu auf, ihre sieben Nivea-Lieblingspflegeprodukte zu pinnen. Dazu müssen diese ein Board mit dem Titel Nivea Hautnah anlegen. Anschließend können sie sich durch 60 Produkte scrollen und daraus ihre Top 7 pinnen. Um die Kampagne abzurunden, muss außerdem noch das offizielle Kampagnentitelbild gepinnt werden. Als Prämie winkt die gepinnte Wunschliste in Form eines realen Produktpakets. Bilder mit SEO-Effekt Starke Bilder verbreiten sich im Allgemeinen gut auf Pinterest und die starke Viralität verbessert die Sichtbarkeit einer Marke in den Google-Suchergebnissen. Laut Andreas Werner ist Pinterest deshalb für exakt zwei Marketingziele interessant: das Verbreiten von Botschaften und SEO. Der Social-Media-Berater betreibt den Blog Datenonkel.com und gilt hierzulande als einer der führenden Experten für Pinterest. In diesem Jahr hat er unter anderem einen 40-seitigen Pinterest Marketing Guide veröffentlicht. Doch für Interaktion oder Kommunikation hält der Berater die virtuelle Pinnwand weniger geeignet. Im eigentlichen Sinne ist Pinterest kein Social Network, eher ein Social-Bookmarking- Dienst, sagt Werner. Mode, Essen, Trinken, Fotografie, Möbel und Kunst: Lifestyle-Produkte lassen sich über Pinterest gut promoten. Ziel der professionellen Pinner ist es, den Traffic von Pinterest in den eigenen Online Shop zu lenken. Dabei müssen Anbieter darauf achten, dass sie als Marke erkennbar sind, rät Werner. Nur allzu oft Die wichtigsten Plattformen für Social Media Marketing Plattform Nutzer Marketing- und Werbemöglichkeiten Geeignete Marketingziele Facebook Mehr als 1 Milliarde weltweit, Deutschland: knapp 25 Millionen Nutzer Google+ Twitter Pinterest Linkedin Xing André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie bei der Coma AG Kleines Schaufenster in Pinterest: Mytheresa.com nutzt die virtuelle Pinnwand als Tür zum Online Shop INTERNET WORLD Business 26/12 Rund 400 Millionen Nutzer weltweit, Deutschland: k. A. Mehr als 600 Millionen Nutzer weltweit, Deutschland: k. A. Keine Angabe zur Anzahl der aktiven Nutzer-Accounts, Besucherzahl USA: rund 25 Millionen im August, Deutschland: k. A. 187 Millionen Mitglieder weltweit, davon mehr als 2,5 Millionen in der DACH-Region 12 Millionen Nutzer weltweit, davon mehr als 6 Millionen in der DACH-Region werde die Gelegenheit verpasst, im erklärenden Freitextfeld auf den Absender der Werbebotschaft hinzuweisen. Oft ist auch nicht ersichtlich, ob es sich um ein stylishes Foto oder ein Verkaufsbild handelt. Für US-Dollar und britisches Pfund besteht bereits die Möglichkeit, den Pin mithilfe eines Tags mit einer Preisangabe zu versehen und somit eindeutig als kommerziell zu kennzeichnen. Wer seine Pins mit einem Euro-Preis versehen möchte, muss die Preisangabe bisher noch fest in die zu pinnende Grafik integrieren. Seit wenigen Wochen bietet Pinterest auch die Möglichkeit, einen Business Account einzurichten. Aus Sicht von Werner ist dies jedoch nur ein Versuch des Netzwerks, mehr über seine Business- Nutzer zu erfahren beispielsweise in welchen Branchen sie aktiv sind und diese Accounts zu verifizieren. Der Business Account unterscheidet sich von einem Privatprofil bislang nur in den AGB, so der Experte. Langfristig könne dies Werner zufolge aber darauf hindeuten, dass auch Pinterest künftig sein Angebot durch kostenpflichtige Werbung monetarisieren möchte. Die kleinen Socials Im Windschatten von Facebook buhlen neben Twitter, Google+ und Pinterest noch weitere Netzwerke um die Aufmerksamkeit von Unternehmen. Für stationäre lokale Anbieter ist beispielsweise Foursquare eine Option. Halb Spiel, halb Stadtführer erhalten die User in diesem sozialen Netzwerk virtuelle Abzeichen, wenn sie via Smartphone an realen Orten einchecken. Lokale Anbieter können die Mobile-Anhänger dann in ihre Geschäfte locken, indem sie diesen etwa Rabatte, kostenlose Getränke oder aber einen freien WLAN- Zugang anbieten. Auch der Bilderdienst Instagram kann für Marken interessant sein. Fotos können hier mit dem Smartphone aufgenommen, der Instagram-App verfremdet und online verbreitet werden. Laut einer Untersuchung von Simply Measured, einem US-amerikanischen Software-Anbieter für Social Media Analytics, sind rund 40 Prozent der internationalen Top-100-Marken mittlerweile auf Instagram vertreten. Im Frühjahr 2012 wurde der Dienst von Facebook gekauft. Foursquare und Instagram eignen sich gut, um Kampagnen zu ergänzen. Aber bisher ist kein Netzwerk in Sicht, das mit Facebook in ernsthafte Konkurrenz treten könnte, sagt André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie der Facebook Page, Apps, Werbeanzeigen via Selbstbuchungs-Tool, Premium Ads für große Werbekunden und Agenturen, Wettbewerbe, umfangreiches Targeting, u. a. auf Profildaten Unternehmens-Page, Verlinkung auf Kampagnen- Pages Promoted Tweets, Promoted Accounts, Promoted Trends, Profil-Seite Business Page, Verlinkungen auf externe Bestellseiten, keine kostenpflichtigen Werbebuchungen möglich Textanzeigen, Display-Werbung, Unternehmens-Page, Gruppen, diverse Targeting-Optionen, u. a. auf Profile Textanzeigen, Display-Werbung, Unternehmens-Page, Gruppen, diverse Targeting-Optionen, u. a. auf Profile Digitalagentur Coma AG in München. Ein heißer Kandidat für den großen Durchbruch ist Tumblr. Die Blogging-Plattform zählt weltweit mehr als 20 Millionen Nutzer monatlich. Geadelt wurde der Dienst, als US-Präsident Barack Obama im Rahmen seines 2012er-Wahlkampfs einen offiziellen Blog auf Tumblr startete. Alles kann hier gepostet werden Bilder, Texte, Musik, Links, Videos. Auch große US-Medienkonzerne nutzen die Plattform. Durch eine Reblog-Funktion können Bilder, Texte oder Videos mit einem Klick in den eigenen Tumblr-Blog übernommen werden; der Verweis auf die Quelle wird automatisch gesetzt. Noch stärker als Pinterest ist dieser Dienst aber bisher vor allem in den USA verbreitet. Nische für B2B-Anbieter Ein wenig anders sieht die Situation für B2B-Unternehmen aus. Hier gibt es mit Linkedin und Xing in Deutschland zwei starke Anbieter, die für Social Media Marketing oft den bekannten B2C-Plattformen vorgezogen werden. Spezialisierten Nischenanbietern wie diesen räumen Marktbeobachter noch die größten Chancen ein, neben Facebook zu bestehen. Für B2B-Kampagnen sind die Karrierenetzwerke gut geeignet, da sich hier vorrangig Business-Zielgruppen tummeln und zum Beispiel Ein- und Verkäufer über Diskussionen, Beiträge und Kommentare direkt zueinander finden können. Sogar kostenfrei darf die Werbetrommel gerührt werden: Aber auch für kostenpflichtige Werbung bieten die Betreiber ein breites Angebot. Bei Linkedin gehören dazu verschiedene Werbeformen von der Textanzeige bis hin zu umfangreichen Display-Kampagnen. Gebuchte Werbung kann mit einem Targeting ausgeliefert werden unter anderem lässt sich die Zielgruppe beispielsweise nach Parametern wie Industrie, Suchwörter oder Erfahrung im Beruf eingrenzen. Ähnliche Möglichkeiten bietet Xing. Bei dem deutschen Karrierenetzwerk werden bereits rund 30 Prozent des Traffics über mobile Endgeräte erzeugt. Die Präsenz in der App oder auf der mobilen Webseite Bewerben von Events, Orten, Domains und Applikationen, Neukundengewinnung, Kundenbindung, Social Commerce, Unternehmenspräsentation, Dialog mit Interessenten Kundenbindung, Unternehmenspräsentation, Dialog mit Interessenten Unternehmenspräsentation, Dialog mit Interessenten, bessere Sichtbarkeit in Google Abverkaufsunterstützung für hochwertige Konsumgüter, bessere Sichtbarkeit in Google Für B2B-Kampagnen aller Art, Recruitment Für B2B-Kampagnen aller Art, Recruitment Social-Media-Berater Andreas Werner bloggt auf Datenonkel.com Quelle: eigene Recherche wird damit auch für B2B-Anbieter immer wichtiger. Experten rechnen aber damit, dass auf absehbare Zeit Facebook insgesamt das wichtigste soziale Netzwerk für Unternehmen bleiben wird. Social Media tendieren zur Dreiklassengesellschaft, sagt Berater Werner mit Blick auf die USA. Jenseits des Atlantiks ist Facebook mit mehr als 160 Millionen Nutzern unangefochten die Nummer eins der sozialen Netzwerke. Erst mit großem Abstand folgen Twitter und Pinterest. Den Bodensatz bilden schließlich Flickr, Myspace und andere mit jeweils zwischen zehn bis 20 Millionen Nutzern monatlich. Während die dritte Klasse stagniert, legen First und Second Class dort zu. Auch hierzulande ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten, wobei Pinterest für Unternehmen relevanter werden wird als Twitter, prognostiziert Werner. So ist Twitter für das Marketing ohnehin weniger geeignet, jedoch umso mehr für Kundenservice und PR. Pinterest hingegen ist insbesondere für Unternehmen interessant, die hochwertige Konsumgüter anbieten und Kunden zu Markenbotschaftern machen möchten. Social Media Marketing ist insgesamt zu einem Branding-Instrument geworden, meint Gebel, der in den Mitmachnetzwerken für Unternehmen eher eine Chance als ein Risiko sieht. Allerdings müsse in den Firmen noch das Bewusstsein gestärkt werden, dass Social Media auch Geld kostet, wenn man es professionell betreiben möchte. Oft haben Unternehmen mittlerweile zwar einen Social-Media-Leiter, aber dieser steht in der Regel ohne Team da, so Gebel. Das Ergebnis: halbherzige Aktionen, Facebook Pages, auf denen nichts passiert, und enttäuschte Marketingleiter. Neben der Aufgabe, Social Media Marketing intern noch größere Bedeutung beizumessen, sieht der Marketingstratege schon die nächste Herausforderung für Marken: besonders einflussreiche Multiplikatoren zu gewinnen. Superfans sind das höchste Gut, das eine Marke hat. Sie zu aktivieren, wird künftig ebenso wichtig sein, wie die passenden Plattformen zu wählen. KARSTEN ZUNKE

18 18 Internet World BUSINESS SPECIAL: KREATIVITÄT 20. Dezember /12 AWARD-RÜCKBLICK 2012 Von Löwen und Sternen Auf der Suche nach der besten Online-Kampagne: Lukas Lindemann Rosinski, Thjnk (ehemals Kempertrautmann) und die DDB Tribal Group überzeugten bei den Kreativ-Awards der Internet-Branche am häufigsten as vergangene Jahr ging für die Krea- mit Zank und Gezeter zu Dtivszene Ende. Der Grund: Anfang September verkündete Jean-Remy von Matt, seine Agentur Jung von Matt würde ab sofort nur noch alle zwei Jahre an Kreativ-Awards wie ADC, Effie, Cannes etc. teilnehmen und stattdessen das gesparte Geld lieber in die Ausbildung von Mitarbeitern stecken. Andere kreative Spitzenschmieden wie beispielsweise Scholz & Friends folgten und in der Branche begann die Diskussion um Sinn und Unsinn von Kreativ-Rankings. Die Verbände Art Directors Club (ADC) und Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) sannen daraufhin über neue Modalitäten zur Bewertung der kreativen Leistungen von Agenturen nach das von ihnen angedachte Modell stieß aber wiederum auf heftigen Widerstand beim Deutschen Dialogmarketing Verband (DDV). Um es kurz zu machen: Bis Ende des Jahres war noch kein Frieden eingekehrt... Stellt sich aber doch die Frage: Wer waren die erfolgreichsten deutschen Agenturen bei den Online-Wettbewerben New Media Award und dem DMMA Online- Star sowie dem international renommiertesten Award, den Cannes Cyber Lions? Thjnk vor DDB Tribal und Heimat Klare Antwort: die Thjnk AG, vormals und besser bekannt unter Kempertrautmann. Die Hamburger Kreativschmiede gewann in den drei genannten Wettbewerben sechs Medaillen für drei Kampagnen (siehe Tabelle rechts). Zwei für den Leuchtstifthersteller Edding und eine für die Kampagne Deutschland findet euch für die Initiative Vermisste Kinder e.v.. Allen Kampagnen gemeinsam: Sie waren bereits Der 16. New Media Award wurde im April 2012 in Hamburg verliehen die großen Award-Abräumer im Jahr zuvor, also 2011! Im Kreativ- Ranking 2012 der Fachzeitschrift Horizont, das sämtliche Kreativwettbewerbe auswertet und in das Ranking mit einbezieht, fiel Thjnk von Rang zwei im Jahr 2011 auf Rang acht im Jahr Nächstes Jahr wolle Thjnk wieder angreifen, verkündete Kreativchef Armin Jochum, der vergangenen Sommer von Jung von Matt zu Thjnk wechselte. Schließlich hatte die Agentur im vergangenen Jahr andere Baustellen. Wohl wahr, die Agentur wurde im August quasi neu gegründet: Armin Jochum, Karen Heumann und Michael Trautmann bilden nun den Vorstand, Mitgründer Andre Kemper ist Der große Sieger: Key to Viano für Mercedes-Benz räumt ab Agentur: Lukas Lindemann Rosinski, Hamburg Kampagne: Key to Viano Kunde: Mercedes-Benz Vans Awards: Cannes Cyber Lions: Bronze DMMA OnlineStar: Gold New Media Award 2012: 1 x Gold, 1 x Silber Den richtigen Riecher in diesem Jahr hatte Lukas Lindemann Rosinski: Die Hamburger Agentur kam beim New Media Award, dem OnlineStar und den Cyber Lions zwar nur mit einer einzigen Kampagne in die engere Auswahl (daher auch keine Auflistung auf S. 19), diese entpuppte sich dafür aber als wahrer Glücksgriff: Sie war über alle drei Awards hinweg mit insgesamt vier Preisen am erfolgreichsten. Das Konzept: Beim Klicken mit einem beliebigen Autoschlüssel in Richtung digitaler Werbefläche erschienen immer neue Filmsequenzen. Auf den Screens öffnete sich dann die Seitentür eines Viano und heraus kamen ganz ungewöhnliche Fahrgäste. Zudem gab es verschiedene Überraschungen, wie eine exklusive VIP-Fahrt. Ganz groß in der Online-Award-Szene: Die Cannes Cyber Lions wurden im Juni 2012 verliehen inzwischen Aufsichtsratschef und Gesellschafter. Auf Rang zwei landet bei einem rein quantitativen Blick auf den Medaillenspiegel die DDB Tribal Group. Allerdings konnte keine andere Agentur aus Deutschland auf internationalem Parkett derart überzeugen wie die Berliner Dependance von DDB Worldwide. Bei den Werbefestivals im südfranzösischen Cannes sicherte sich DDB Tribal drei Cyber Lions (1 x Gold, 2 x Bronze) das schaffte keine andere Agentur. Gleich zwei der begehrten Löwen kassierte DDB Tribal für seinen Kunden Volkswagen AG und die Kampagne Don t make up and drive, in der die Gefahren des Schminkens während des Autofahrens thematisiert wurden. Erfolg mit Haul-Videos Ziel der Kampagne war es, möglichst viele junge Frauen auf der ganzen Welt zu erreichen. Dazu machte sich DDB Tribal den neuesten viralen Trend unter jungen Frauen zunutze, die sogenannten Haul- Videos. Diese Online-Videos werden meist von Privatpersonen auf Internet- Video-Portalen wie zum Beispiel Youtube veröffentlicht. Meist weibliche, jüngere Personen stellen darin ihre kürzlich gekauften Kosmetikartikel oder modischen Accessoires vor, beschreiben die gekauften Produkte, deren Herkunft und Preis und betten dies oftmals in einen kleinen Erlebnisbericht ein, der rund um das Shopping-Erlebnis Der DMMA OnlineStar zeichnete im Oktober die besten digitalen Kampagnen aus zustande gekommen ist. Ein solches, inzwischen sehr berühmtes Haul Girl ist Nikkie, deren Videos von immerhin mehr als Abonnenten verfolgt werden und die auch bei Don t make up and drive zum Einsatz kam. Mit Erfolg: In nur fünf Tagen wurde das Video fast Mal angeschaut, es gab über relevante Kommentare und echte Diskussionen auf Youtube. Das ist genau das, was Social Creativity unserer Ansicht nach leisten muss, so das Fazit von Eric Schoeffler, Chief Creative Officer von DDB Tribal. Einen weiteren Cyber Lion bekam die Agentur für Piano to Peace im Auftrag von Steinway. Digitale Datenströme Ebenfalls in Cannes mit einem Cyber Lion bedacht wurde die Heimat Werbeagentur in Berlin, und zwar für die Kampagne Ecosphere im Auftrag von CNN International. Die Aufgabe des virtuellen Ökosystems war es, Menschen zu animieren, sich für den globalen Klimaschutz einzubringen und Interesse an der Berichterstattung von CNN anlässlich des Klimagipfels Cop 17 in Durban zu wecken. Hierfür wurden die wachsende Menge an Datenströmen im Netz sowie Twitter- Diskussionen visualisiert. Die Tweets wurden dabei von ihren Absendern mit #COP17 versehen. Weiter diente die Microsite nicht nur als Infografik bei On-Air-TV-Diskussionen, sie wurde in Durban in ein Live-3-D- Hologramm abgewandelt, das die Delegierten vor Ort involvierte. Die digitale 3-D-Kampagne sahnte vor allem außerhalb der digitalen Award-Welt viele Preise ab. Beispielsweise beim ADC Festival (Art Directors Club): Dort gab es insgesamt neun Nägel für Heimat je drei in Gold, Silber und Bronze sowie den Grand Prix, also den Preis für die erfolgreichste Idee des Wettbewerbs. Vier der neun Nägel gewann die Agentur übrigens in der Kategorie Digitale Medien. häb/sg

19 SPECIAL: KREATIVITÄT 19 Das große Ranking: Die erfolgreichsten Agenturen und Kampagnen 2012 Beim diesjährigen New Media Award, den Cannes Cyber Lions und dem OnlineStar überzeugten sieben Agenturen Agentur Kampagne Kunde Award Preis Thjnk AG (ehemals Kempertrautmann) Deutschland findet euch Initiative Vermisste Kinder New Media Award 2 x Gold Wall of Fame Edding International New Media Award 1 x Gold, 1 x Silber Die Initiative für vermisste Kinder gewann Gold Digital Highlighter Edding International New Media Award 1 x Silber, 1 x Bronze DDB Tribal Group, Berlin Don't make up and drive Roadsafety Message Volkswagen AG Cannes Cyber Lions 1 x Gold, 1 x Bronze Piano for Peace Imagine Series Limited Edition Grand Piano Steinway Cannes Cyber Lions Bronze Gold-Gewinner: Don t make up and drive für VW Small Great Places Volkswagen AG DMMA OnlineStar Bronze Heimat Werbeagentur, Berlin Ecosphere CNN International Cannes Cyber Lions Bronze Adidas micoach Heiner Brand Adidas AG DMMA OnlineStar Bronze Eine Erfolgskampagne 2012: CNN Ecosphere Das Angesicht des Marathons Adidas AG DMMA OnlineStar Bronze Jung von Matt The Invisible Drive Mercedes-Benz F-Cell Cannes Cyber Lions Bronze Catch the Flash Nike Gesellschaft GmbH DMMA OnlineStar Bronze Fast unsichtbar: The Invisible Drive für Mercedes Giro sucht Hero Deutscher Sparkassen- und Giroverband New Media Award Bronze Plan Net / Serviceplan, München Digitaler Relaunch Zweites Deutsches Fernsehen ZDF DMMA OnlineStar Gold Santec Check-In Thief Sanyo Video Vertrieb AG DMMA OnlineStar Bronze Sicherheit im Internet: Santecs Chech-In Thief Razorfish,Frankfurt Audi Fan Poesie Audi AG New Media Award Silber Mein Burger McDonald s Deutschland New Media Award Bronze Lyrik mal anders: Fan Poesie für Audi Kolle Rebbe, Hamburg Das 2Euro Roller-Poster Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.v. DMMA OnlinSsar Silber The best Fireworks Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.v. DMMA OnlineStar Bronze Das Spendenplakat: Misereor ruft zur Hilfe auf INTERNET WORLD Business 26/12 Quelle: eigene Recherche

20 20 Internet World BUSINESS E-COMMERCE 20. Dezember /12 PPR Millionen für Rocket Internet Der Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR), zu dem Nobelmarken wie Gucci, Yves Saint Laurent, Alexander McQueen, aber auch Puma oder Tretorn zählen, hat sich mit zehn Millionen Euro an der Bigfoot GmbH beteiligt. Die Tochter-Holding von Rocket Internet betreibt im Ausland unter anderem die Mode- Start-ups Dafiti (Südamerika), Lamoda (Russland) und Namshi (Naher Osten). Mit der ersten strategischen Beteiligung eines Modekonzerns an Rocket Internet sichert sich PPR ein Standbein in den aufstrebenden E-Commerce-Märkten dieser Länder, will aber zunächst die eigenen Produkte nicht über die Rocket-Shops vertreiben. dz TORY BURCH Deutscher Webshop Das US-Modelabel Tory Burch hat einen deutschen Webshop gelauncht. Sämtliche Produkte werden versandkostenfrei ausgeliefert. Bezahlt werden kann im Shop per Kredit- und Maestro-Karte. Das Rückgaberecht beträgt 30 Tage. Ein Webllog rundet Nachhaltig, na und? Zalando gilt als wenig nachhaltig, bestellt wird trotzdem st der Online-Handel nachhaltiger oder Iweniger nachhaltig als der stationäre Handel? Diskussionen darüber werden immer häufiger lautstark geführt vornehmlich zwischen Multichannel- und Online Pure Playern. Bei den Kunden hingegen scheint das Thema zumindest in Deutschland noch nicht wirklich angekommen zu sein. Fast jeder zweite von Verbrauchern gab in einer Befragung des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH) an, sich über das Thema noch nie Gedanken gemacht zu haben. Ein weiteres gutes Drittel hat sich hierzu noch kein klares Urteil gebildet. Dennoch haben die Verbraucher eine vage Einschätzung über die Nachhaltig- Verbraucherbewusstsein für Nachhaltigkeit Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten beim Online-Einkauf aus Verbrauchersicht Nachhaltigkeit ist für Webshopper noch kein wichtiges Thema keit einzelner Handelsmarken. Ein aktueller Benchmark-Vergleich für das Segment Textil, Schuhe und Mode zeigt: Zalando kommt hier deutlich schlechter weg als Salamander, Peek & Cloppenburg oder Görtz. Vor allem beim Thema Engagement für den Erhalt der Umwelt hat Zalando Probleme. In diesem Aspekt wird der Online-Händler mit 39 Punkten deutlich weniger nachhaltig bewertet als die Branchenkonkurrenz. dz Benchmark-Vergleich Wie Verbraucher Anbieter aus dem Bereich Textil, Mode und Schuhe im Bereich Nachhaltigkeit einschätzen Foto: Fotolia / F.Schmidt Ich habe mir noch nie Gedanken dazu gemacht 48 % Salamander 58 Gedanken gemacht, aber kein klares Urteil gebildet 38 % Peek & Cloppenburg Görtz Auf Toryburch.de können Kunden stets versandkostenfrei bestellen Ich habe eine klare Meinung zu dem Thema 14 % Jedem zweiten Online-Einkäufer ist das Thema (noch) völlig egal Zalando 42 Zalando schneidet deutlich schlechter ab als der stationäre Handel den Shop-Auftritt ab. Das im Jahr 2004 gegründete Modelabel soll in diesem Jahr weltweit rund 800 Millionen US-Dollar Umsatz erzielen. dz E-COMMERCE Jeder vierte Einkauf im Web Deutsche Online-Nutzer erledigen inzwischen rund ein Viertel ihrer Einkäufe im Internet und sind mit diesem Wert deutlich E-Commerce-affiner als ihre europäischen Nachbarn, zeigt eine Analyse des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW). In der demografischen Betrachtung weisen Frauen gegenüber den männlichen Usern einen höheren Anteil an Online-Einkäufen auf. So erledigen die Frauen im Schnitt 27 Prozent aller Einkäufe bereits ausschließlich im Netz. Bei den Männern sind es dagegen nur knapp 23 Prozent. Außerdem kaufen jüngere Web-Nutzer deutlich mehr im Internet als ältere: Die 16- bis 34-Jährigen geben an, rund ein Drittel aller Einkäufe online zu tätigen (32 Prozent). Bei den über 55-Jährigen liegt dieser Anteil noch bei durchschnittlich 19 Prozent. dz Anzeige INTERNET WORLD Business 26/12 Alle Jahre wieder Galeria-Kaufhof.de geht mitten im Weihnachtstrubel offline er 10. Dezember ist Marktforschern Dund Handelsexperten zufolge im Web- Handel einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Doch die Warenhauskette Galeria Kaufhof hatte den Online-Ansturm offenbar unterschätzt. Während das Unternehmen schon im vergangenen Jahr Negativschlagzeilen schrieb, weil etliche Bestellungen wegen technischer Probleme mit dem Order-Management beim E-Commerce-Dienstleister Arvato vor dem Fest nicht ausgeliefert worden waren, gingen in diesem Jahr augenscheinlich die Server in die Knie. Unsere Kunden nehmen den Webshop Galeria-Kaufhof.de gerade auch in der Vorweihnachtszeit sehr gut an, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage von INTERNET WORLD Business. Bei Lastspitzen sei es jedoch von 10. Dezember, Uhr bis 11. Dezember, Uhr und dann zeitweise auch während des 11. Dezembers vorübergehend zu einer technischen Störung gekommen. Dabei Quelle: CSR-Tracker / IFH; Stand: Mai 2012; Basis: n = Webshopper aus Deutschland konnten Kunden entweder nur verlangsamt oder gar nicht auf den Webshop zugreifen. Stattdessen erhielten sie den Hinweis, dass die Seite zurzeit überarbeitet werde und daher für wenige Minuten nicht erreichbar sei. Der Bestellvorgang und die logistische Abwicklung sind davon nicht betroffen. Die Bearbeitung der eingegangenen Bestellungen funktioniert reibungslos, und die Ware wird an die Kunden pünktlich ausgeliefert, betonte der Unternehmenssprecher jedoch unter Bezugnahme auf Weihnachten Starke Nachfrage verzeichnet Galeria-Kaufhof.de bei den typischen Weihnachtsgeschenk-Abteilungen, wie beispielsweise Uhren und Foto: Fotolia / T. Michel INTERNET WORLD Business 26/12 Schmuck, Parfümerie sowie Spielwaren. Genaue Zahlen zu Besuchern und Käufern wollte das Unternehmen aber nicht nennen. dz Wegen Wartungsarbeiten war die URL Galeria-Kaufhof.de im Dezember zeitweise offline Quelle: CSR-Tracker / IFH; Stand: November 2012; Basis: n = Verbraucher aus Deutschland; Angaben in Indexwerten von Millionen Euro Verlust? alando soll nach Informationen des ZNachrichtenmagazins Focus im Geschäftsjahr 2011 bei bekannten 510 Millionen Euro Nettoumsatz 40 Millionen Euro Verlust geschrieben haben. Damit wären die Verluste, die schon im ersten Halbjahr laut offizieller Unternehmenszahlen bei 200 Millionen Euro Umsatz 20 Millionen Euro betrugen, im zweiten Halbjahr in Korrelation zum Umsatzplus nicht ganz so stark gestiegen. Aktuell zählt das Unternehmen laut Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub durchschnittlich Kunden täglich. Darüber hinaus hat Zalando am 12. Dezember in Erfurt sein erstes selbst konzipiertes Logistikzentrum in Betrieb genommen. Mit Quadratmetern Fläche ist es laut Unternehmensangaben das größte Warenlager für Schuhe und Mode in Europa. Ein weiteres soll 2013 in Mönchengladbach eröffnet werden. Die eigene Logistik, mit maßgeschneiderten Prozessen und einem selbst konzipierten Warenwirtschaftssystem, hat sich für uns definitiv zu einer Kernkompetenz entwickelt, sagt Zalando-Chef David Schröder. Insgesamt sollen in Erfurt rund Mitarbeiter beschäftigt werden. dz

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