Fujitsu Siemens Computers GmbH

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1 Management Summary Fujitsu Siemens Computers GmbH Report Wirtschaftlichkeitsanalyse Einführung Linux - FSC Der Analysereport beinhaltet die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsanalyse der Einführung des Betriebssystems Linux auf intelbasierten Serversystemen von Fujitsu Siemens Computers. Die Kennzahlen sind das Ergebnis der Analyse der Kosten- und Nutzenfaktoren in der Ist- und Ziel-Situation des Vorhabens für den angegebenen Betrachtungszeitraum. Tabelle 1 zeigt die wesentlichen Finanzkennzahlen des Projektes. Detaillierte Informationen zur Berechnung und zu den getroffenen Annahmen befinden sich im Anhang und in den zugehörigen Datenblättern der einzelnen Kosten- und Nutzenfaktoren. Es ist zu beachten, dass im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsanalyse die Ist-Architektur mit einer zukünftigen intelbasierten Serverumgebung unter Linux verglichen wurde. Die betrachteten Kosten- und Nutzenfaktoren verstehen sich immer als Differenzkosten und -nutzen der verglichenen Situationen. Kosten- und Nutzenfaktoren, die im Vergleich keine Differenz aufweisen, sind in der Berechnung nicht berücksichtigt. Tabelle 1 Zusammenfassung der Ergebnisse Jährlicher durchschnittlicher ROI Amortisationsdauer Nettobarwert Investitionsvolumen Gesamtkosten Gesamtnutzen Betrachtungszeitraum 63% 19 Monate Jahre Abbildung 1 zeigt die Entwicklung der Kosten und Nutzen des Projektes über den Betrachtungszeitraum. Es sind die jährlichen Größen und die kumulative Entwicklung dargestellt. Im Schnittpunkt der beiden Graphen entsprechen die kumulierten Kosten den kumulierten Nutzen. Zu beachten ist, das die Verzinsung der Rückflüsse (Cash Flow) in dieser Darstellung nicht berücksichtigt ist und der graphisch dargestellte Amortisationszeitpunkt nur angenähert ist. Die in Tabelle 1 aufgeführte Amortisationsdauer berücksichtigt die Verzinsung. Die zugehörigen, die Verzinsung berücksichtigenden Barwerte sind dem Finanzreport zu entnehmen. Abbildung 1 Kosten- und Nutzenübersicht Kosten jährlich Nutzen jährlich Kosten kumuliert Nutzen kumuliert Saldo Die Grafik zeigt die jeweiligen jährlichen Werte für Kosten und Nutzen sowie die aggregierten Werte über den gewählten Betrachtungszeitraum. Im Schnittpunkt der beiden Graphen für die kumulierten Werte entsprechen die gesamten Kosten dem ermittelten gesamten Nutzen. Dieser Schnittpunkt bezeichnet die Amortisation des investierten Kapitals Kosten jährlich Kosten jährlich Nutzen jährlich Nutzen jährlich Kosten kumuliert Nutzen kumuliert Initial 1 Initial 2 Jahr 31 Jahr 4 1 Jahr Jahr 2 7Jahr 3 8 Jahr 9 3 Jahr 10 4 Jahr 11 4 Jahr 12 5 Jahr 5 1/5

2 Ergebnisbewertung Die Ergebnisse in Tabelle 1 basieren auf Annahmen zu den Kosten- und Nutzenfaktoren des Projektes. Um die Kennzahlen hinsichtlich ihrer Aussagekraft zu bewerten, wird im Folgenden eine Bewertung der berechneten Kennzahlen durchgeführt. Tabelle 2 gibt Auskunft über nachfolgende Risikofaktoren, die mit dem Projekt verbunden sind. Es erfolgt eine Einteilung in drei Risikoklassen: gering, mittel, hoch. Investitionsrate Jegliche Art von Investition ist die Nutzung von Kapital mit dem Ziel, einen Ertrag zu erzielen, der höher ist als das eingesetzte Kapital. Der Ertrag sollte dabei derart höher sein als die Investition, dass das Risiko des Projektes mindestens kompensiert wird. Liegen z.b. die Kapitalkosten des Unternehmens bei 5 % und der zu erwartende ROI des Projektes bei 7 %, der Gewinn also bei 2 %, ist die Rate zur Abdeckung des Risikos sehr gering und das Risiko somit sehr hoch. Zur Bewertung für das Investitionsrisiko wird das Verhältnis von Kapitalkosten zum ROI herangezogen. Ist dieses < 2 ist das Risiko hoch; ist es > 4 ist das Risiko gering. Amortisationsdauer Die Lebenszyklen von Technologien werden zunehmend kürzer. Die Entscheidung, eine Migration in eine neue IT-.Architektur durchzuführen, muss das Risiko berücksichtigen, dass diese Technologie durch Innovationen obsolet wird oder der Grenznutzen abnimmt. Außerdem können zukünftig neue Technologien einen wesentlich höheren Nutzen generieren und eine weitere Investition notwendig machen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Je kürzer also die Amortisationsdauer einer Investition ist, desto größer ist die Flexibilität, weitere Investionen in neue Projekte zu tätigen. Die Amortisationsdauer gibt den Zeitraum an, der notwendig ist, um die Investitionskosten des Vorhabens durch die Rückflüsse (Cash Flow) abzudecken. Ein Projekt mit einer Amortisationsdauer von 1-12 Monaten generiert ein geringes; von Monaten ein mittleres und > 24 Monaten ein hohes Risiko. Unsicherheit der Annahmen Die Kennzahlen der Kosten- und Nutzenanalyse basieren zum Teil auf Annahmen. Der direkte Nutzen der Investition wird dabei mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eintreten als der indirekte Nutzen. Aus diesem Grund nimmt das Risiko der tatsächlichen Realisierung der Nutzenpotenziale zu, je höher der Anteil des indirekten Nutzens an dem Gesamtnutzen des Projektes ist. Liegt der indirekte Nutzen über 75 % des Gesamtnutzens, ist das Risiko hoch; liegt er unter 25 % ist das Risiko gering. Der zwischen 25 und 75 % leigende Bereich wird mit mittlerem Risiko bewertet. Gesamtrisiko Abschliessend erfolgt eine Bewertung des Gesamtrisikos der generierten Ergebnisse. Dabei werden die Ergebnisse der einzelnen Risikobereiche gewichtet bewertet. Dabei wird folgende Gewichtung vorgenommen: - Investitionsrate = 20 % - Amortisationsdauer = 40 % - Unsicherheit der Annahmen = 40 % Tabelle 2 Risikobewertung Investitionsrate Geringes Risiko 1 Amortisationsdauer Mittleres Risiko 2 Unsicherheit der Annahmen Geringes Risiko 1 Gesamtrisiko Mittleres Risiko 14 2/5

3 Kosten In Tabelle 3 sind die Kosten aufgeführt, die entstehen, wenn das Projekt durchgeführt wird. Es werden initiale, also Projektkosten im engeren Sinne und durch das Projekt initiierte zusätzliche laufende Kosten nach Abschluss des Projektes betrachtet. Es werden nur Kosten aufgeführt, die ausschließlich durch das Vorhaben initiiert werden. Werden Ressourcen genutzt, die auch durch andere Vorhaben beeinflusst werden, so wurde der entsprechende Kostenanteil dem Projekt zugeordnet. Investitionen, die in die Basisinfrastruktur getätigt werden, finden keine Berücksichtigung in den aufgeführten Kosten. Ebenso keine Berücksichtigung finden Kosten, die sich durch das Vorhaben nicht verändern. Die Kostenübersicht stellt demzufolge keine Total Cost of Ownership Betrachtung dar. Werden für die Jahre 4 bzw. 5 keine Werte ausgewiesen, so wurde der Betrachtungszeitraum dementsprechend gewählt. Tabelle 3 Kostenübersicht Hardware Software Beratungskosten Personalkosten Schulungskosten Sonstige Kosten Summe Tabelle 4 zeigt die gesamten ermittelten Kosten des Vorhabens über den betrachteten Zeitraum in den jeweiligen Kostenkategorien. In diese Betrachtung werden sowohl die initialen als auch die laufenden Kosten einbezogen. Tabelle 4 Übersicht der Gesamtkosten Hardware Software Beratungskosten Personalkosten Schulungskosten Sonstige Kosten Summe Abbildung 2 zeigt die Verteilung der gesamten Kosten des Vorhabens über den betrachteten Zeitraum in den jeweiligen Kostenkategorien. Die Kostenstruktur kann für eine Sensitivitätsanalyse genutzt werden. Sonstige Kosten 35% Hardware 34% Schulungskosten 6% Personalkosten 11% Software 4% Beratungskosten 10% 3/5

4 Nutzen In Tabelle 5 sind die Nutzen aufgeführt, die sich durch das Projekt erzielen erzielen lassen. Es werden direkte und indirekte Nutzen unterschieden. Direkte Nutzen werden unmittelbar durch das Projekt generiert. Typische Beispiele sind geringere Kosten für Hard- oder Software. Somit wird überwiegend direkter Nutzen durch infrastrukturnahe Vorhaben generiert. wird mittelbar durch das Projekt generiert. Typischerweise handelt es sich um gesteigerte Produktivität von Mitarbeitern. Produktivitätssteigerungen werden in der Berechnung einer Korrektur unterzogen. Durch die Multiplikation des ermittelten Wertes für die Bruttoproduktivitätssteigerung mit einem Korrekturfaktor von z.b. 50 % wird somit berücksichtigt, dass nur ein Teil (in diesem Beispiel 50%) des Potenzials tatsächlich in produktive Arbeit umgesetzt wird. Der indirekte Nutzen spielt besonders im Zusammenhang mit anwendungsbezogenen Vorhaben eine wesentliche Rolle. Tabelle 5 Nutzenübersicht Direkter Nutzen Einsparung Hardware Einsparung Software Einsparung Operations Sonstige direkte Nutzenfaktoren Summe Summe Summe gesamt Abbildung 3 zeigt die gesamten Nutzen des Vorhabens über den betrachteten Zeitraum in den jeweiligen Nutzenkategorien. Die größten Nutzenfaktoren stellen gleichzeitig die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Realisierung des Projektes dar und die Verteilungsstruktur kann für eine Sensitivitätsanalyse genutzt werden. Abbildung 3 Übersicht des Gesamtnutzen Einsparung Hardware Einsparung Software Einsparung Operations Sonstige Summe % Sonstige 10% Einsparung Hardware 36% Einsparung Operations 27% Einsparung Software 22% 4/5

5 Anhang In Abbildung 4 ist der gesamte Nutzen über den betrachteten Zeitraum dargestellt. Der Gesamtnutzen setzt sich aus direktem und indirektem Nutzen zusammen. Abbildung 4 Verhältnis von direktem zu indirektem Nutzen Direkter Nutzen % Direkter Nutzen 95% In Tabelle 6 sind die Basisannahmen aufgeführt. Tabelle 6 -Basisannahmen Allgemein Analyse durchgeführt am Bearbeiter Herr Pobbig Kennzahlen Betrachtungszeitraum (Jahre) 5 Zinssatz 6,00% In Tabelle 7 sind die Kennzahlen der Finanzanalyse zusammengefasst. Tabelle 7 Kennzahlen Finanzanalyse Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5 Netto Cash Flow Jährlicher ROI 63% 66% 66% 66% 58% 59% Nettobarwert (NBW) Amortisationsdauer (Monate) 19 Life-Cycle-Costs (LCC) Durchschnittliche LCC Kumulativer ROI 280% 5/5

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