AKADEMIE. Schritt für Schritt zum Profi in Sachen Zertifikate und Hebelprodukte TEIL 10 DAS HEDGING BEIM EMITTENTEN, FOLGE 2

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "AKADEMIE. Schritt für Schritt zum Profi in Sachen Zertifikate und Hebelprodukte TEIL 10 DAS HEDGING BEIM EMITTENTEN, FOLGE 2"

Transkript

1 Goldman Sachs Akademie Das Hedging beim Emittenten, Folge 2 Akademie Reloaded A1 AKADEMIE Schritt für Schritt zum Profi in Sachen Zertifikate und Hebelprodukte HERAUSNEHMEN UND SAMMELN TEIL 1 DAS HEDGING BEIM EMITTENTEN, FOLGE 2 Die Bedeutung von Gamma und Vega für den Händler In der vergangenen Ausgabe der Akademie wechselten wir die Perspektive und beleuchteten Optionsscheingeschäfte aus Sicht des Händlers. In dieser Folge setzen wir dieses Thema fort und widmen uns konkret der Bedeutung der Griechen Gamma und Vega. DER GAMMA-HAMMER In der vergangenen Ausgabe haben wir uns zunächst mit der Rolle des Deltas befasst. Jeder Verkauf von Call- oder Put-Optionsscheinen führt dazu, dass sich die abzusichernde Position ändert. Dabei kommt dem Delta eine zentrale Rolle zu. Denn es hilft dabei, die Anzahl an Aktien zu bestimmen, die der Händler zur Absicherung kaufen oder verkaufen muss. Das Delta ist aber keine konstante Größe. Es ändert sich, was den Händler vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Wie bereits in der vergangenen Ausgabe beschrieben, wird das Risiko, den Delta-Hedge laufend anpassen zu müssen, als Gamma-Risiko bezeichnet. In Abbildung 1 sind noch einmal alle Gamma-Verläufe der fünf Optionsscheinpositionen neben dem Gesamtverlauf eingetragen. Optionsschein Nr. 5 (grün) notiert genau am Geld. Er macht alleine rund die Hälfte der Gesamt-Gamma-Position aus. Optionsscheine solcher Art werden im Derivate-Jargon Gamma- Hammer genannt. Mit jedem Tag weniger bis zum Verfall wird das Gamma hier immer größer, solange der Optionsschein am Geld notiert. In Abbildung 2 sind die Kennzahlen Gamma und Vega eines Am-Geld-Calls im Zeitraum 1,5 Jahre bis 2 Tage vor Verfall aufgetragen. Das blau aufgetragene Vega-Risiko, also die Wirkung eines Anstiegs der Volatilität, ist bei langlaufenden Optionsscheinen relativ hoch. Mit abnehmender Restlaufzeit wird es mit zunehmender Geschwindigkeit immer kleiner. Genau umgekehrt verhält sich das grün eingetragene Gamma. Hier ist das Risiko lange vor Verfall relativ begrenzt. Es steigt aber zum Optionsverfall hin immer stärker an und ist in den letzten Tagen vor dem Optionsscheinverfall praktisch unkontrollierbar. Der Verkauf von Optionsscheinen führt jeweils zu einer noch negativeren Gamma-Position. Durch den Kauf oder Verkauf von Aktien kann zudem gar kein Einfluss auf die Gamma-Position genommen werden. Deshalb müssen zur Absicherung des Gamma-Risikos in jedem Fall auch andere Optionsscheine oder gelistete beziehungsweise OTC-Optionen gekauft werden. Over-thecounter-Optionen werden von institutionellen Marktteilneh-

2 A2 Akademie Reloaded Goldman Sachs Akademie Das Hedging beim Emittenten, Folge 2 mern untereinander ohne die Einschaltung einer Börse gehandelt. Das gleiche Problem zeigt sich auch bei der Volatilität. Die Folge: Beide Positionen müssen Händler stets gleichzeitig hedgen. Wie Abbildung 2 zeigt, hat jede Options- oder Optionsscheinposition sowohl ein Gamma- als auch ein Vega-Risiko. Würde ein Händler versuchen, nacheinander zunächst eines der beiden Risiken und danach das andere abzusichern, so würde nach dem zweiten Hedge die erste Position wieder ungesichert sein. DAS VEGA- (ODER VOL-)RISIKO In der letzten Spalte von Tabelle 1 ist das Vega der jeweiligen Optionsscheinpositionen aufgetragen. Da eine steigende Volatilität sowohl den Put als auch den Call verteuert, sind auch hier die Werte für Puts und Calls negativ und heben sich nicht auch nicht teilweise gegeneinander auf. Die Angabe 226,6 für Optionsschein Nr. 2 bedeutet, dass der Emittent für jeden Prozentpunkt, um den die Volatilität ansteigt, 226,6 Euro verliert. Diese Position wird als eine Shortposition in Volatilität bezeichnet. Kurz gesagt: er ist Vol short. In der ABB. 1: GAMMA-POSITION DES ZU HEDGENDEN PORTFOLIOS Gamma-Wert des Portfolios in Euro Gamma insgesamt Optionsschein Nr. 1 Optionsschein Nr. 2 Optionsschein Nr. 3 Optionsschein Nr. 4 Optionsschein Nr. 5 Das Gamma-Risiko ist vor allem bei Optionsscheinen mit kurzen Laufzeiten (Nr. 5) sehr hoch. Quelle: Goldman Sachs International ABB. 2: ENTWICKLUNG VON GAMMA UND VEGA EINES AM-GELD-OPTIONSSCHEINS IM ZEITVERLAUF Gamma,5,45,4,35,3,25,2,15,1,5 1,6 Gamma 1,4 Vega 1,2 1,,8,6,4,2 Restlaufzeit in Jahren Vega,12 Während das Gamma mit abnehmender Restlaufzeit zunimmt, wird das Vega immer geringer. Quelle: Goldman Sachs International,,1,8,6,4,2 Tabelle 1 sind die jeweiligen Vega-Risiken aufgetragen. Insgesamt ist der Marketmaker aus seinem Handelsportfolio 1.121,18 (= 227,35 226,6 151,4 319,19 196,99) Euro Vega short. Er muss damit rechnen, bei einem Anstieg der Marktvolatilität einen Verlust von Euro zu machen. Auch gegen dieses Risiko kann sich der Emittent nur mit dem Kauf von anderen Optionsscheinen, gelisteten oder OTC-Optionen, also mit dem Kauf von Volatilität, absichern. Doch welche und wie viele Optionen soll er kaufen? HEDGING ABER WIE? Der 1%-Hedge (oder perfekte Hedge) wäre, genau die Optionen zu kaufen, die er verkauft hat. Dann bliebe unabhängig von der zukünftigen Entwicklung wirklich kein Risiko mehr. Jedoch ist so praktisch auch jede Möglichkeit auf einen Gewinn ausgeschlossen, womit diese Alternative für den Emittenten ausscheiden dürfte. Um die bessere Alternative zu ermitteln, verfügt der Händler in der Regel über ein professionelles Risikomanagementsystem, das seine Positionen genau kennt und auch alle zur Absicherung verfügbaren Finanzkontrakte beobachtet. Auf Papier können wir nur das grundsätzliche Funktionsprinzip veranschaulichen. Es

3 Akademie Reloaded A3 Die beiden Optionen wären ein Am-Geld-Call mit zwölf Monaten Restlaufzeit und ein Put mit einem Basispreis von 11 Euro und mit drei Monaten Restlaufzeit. Ansonsten gelten die obigen Annahmen. Es zeigt sich, dass der Emittent eine relativ gute Absicherung seines Gamma- und Vega-Risikos erreichen kann, indem er Optionen von Instrument #A und 1.59 Optionen von Instrument #B kauft. WIE DER HÄNDLER DAS MISCHUNGSVERHÄLTNIS BESTIMMT Wie wir in der Abbildung 2 bereits gesehen haben, ändert sich das Verhältnis, in dem das Gamma eines Optionsscheins zum Vega eines Optionsscheins steht, im Zeitablauf in der Weise, dass das Vega immer kleiner, das Gamma aber immer größer wird wenn der Optionsschein immer am Geld notiert. Notiert der Optionsschein nicht exakt am Geld, gilt dieser Zusammenhang weitgehend ähnlich nur ohne den äußerst starken Anstieg des Gammas gegen Laufzeitende. Da aber alle Instrumente, die dem Händler zur Absicherung zur Verfügung stehen, mit unterschiedlichen Verhältnissen von Gamma und Vega ausgestattet sind, kann durch eine geschickte Kombination der beiden Optionen die Absicherung so austariert werden, dass sowohl das Gamma- als auch das Vega-Risiko durch den Kauf von Optionen genau aufgehoben wird. Das Mischungsverhältnis der beiden Hedginginstrumente kann in diesem Rahmen (also unter der Annahme von nur zwei verfügbaren Optionen) mit einem linearen Gleichungssystem in zwei Unbekannten gelöst werden. Diese beiden Unbekannten sind exakt die zu kaufenden Stückzahlen. Durch eine mittelmäßig aufwen dige Berechnung können die Stückzahlen, die von beiden Hedging-Instrumenten entweder gekauft oder verkauft (also ge shortet ) werden müssen, genau so bestimmt werden, dass sowohl das Gesamt-Vega als auch das Gesamt-Gamma der Position gleich null wird. sind unzählige weitere Rechenschritte nötig, je mehr Finanzinstrumente betrachtet werden. Um die Darstellung so weit wie möglich zu vereinfachen, nehmen wir an, dass nur zwei verschiedene Instrumente zur Absicherung zur Verfügung stünden. Man könnte sich vorstellen, dass gerade diese beiden Optionen besonders liquide handelbar sind und daher alle anderen Instrumente ausgeschlossen werden. Stehen jedoch mehr Instrumente zur Verfügung (wie meist in der Realität), so gibt es eine Vielzahl an mathematischen Lösungen, aus denen das System dann die nach bestimmten Kriterien optimale Version auswählt. Kriterien können hier die Kos ten der einzelnen Instrumente sein, aber auch die Liquidität des Instruments. Oder die Frage, inwieweit das Profil des Gammas bzw. Vegas abgebildet wird (wie häufig also Anpassungen des Gamma/Vega-Hedges auftreten werden) bzw. wie groß am Ende die übrige Delta-Position ist, die der Emittent noch hedgen muss. TAB. 1: AUFBAU DER HEDGEPOSITIONEN GESAMT-HEDGE pro Position Options- Stück- Typ Strike Spot Laufzeit Vola Zins Preis Wert Delta Gamma Vega schein zahl in Jahren OS in EUR in EUR in EUR Nr Call % 5% 26, ,8 855,54 7,58 227,35 Nr. 2 5 Call 1 1 1,5 3% 5% 17, ,25 325,47 5,4 226,6 Nr Call 15 1,75 3% 5% 1, ,2 99,15 6,71 151,4 Nr Put % 5% 5, ,1 252,11 1,64 319,19 Nr Put 1 1,25 3% 5% 5, ,86 437,1 26,26 196,99 Summe Verkauf 59,95 56, ,18 59,95 56, ,18 Option #A 2.457,84 Call 1 1 3% 5% , ,31 31,9 932,59 Option #B 1.59,41 Put 11,25 3% 5% ,83 723,94 25,15 188,59 Gesamt-Hedge 81,38 56, ,18 Durch den Kauf einer bestimmten Menge der Optionen #A und #B ließe sich das Gamma- und Vega-Risiko des Portfolios absichern. Quelle: Goldman Sachs International

4 Goldman Sachs Akademie Das Hedging beim Emittenten, Folge 2 Akademie Reloaded A4 ABB. 3: VEGA-POSITION DES ZU HEDGENDEN PORTFOLIOS Vega-Wert des Portfolios in Euro Kurs der Akademieaktie In Abbildung 4 ist der Gamma-Verlauf in blau aufgetragen, der sich aus der Summe der Gamma-Positionen des Handelsportfolios ergibt (vgl. Abbildung 1). Die beiden grünen Linien geben jeweils den Gamma-Verlauf der beiden Hedging-Positionen an. Ihre Summe ist als orangefarbene Linie dargestellt. Die Differenz der blauen Linie (des Gammas der verkauften Positionen) und der orangefarbenen Linie (des Gammas der als Hedge gekauften Positionen) ist in rot dargestellt. Dieser Wert beträgt an der Stelle 1 Euro, dem derzeitigen Basiswertpreis, entsprechend der obigen Aufgabenstellung genau null. Außerdem zeigt sich, dass auch bei einigen Abweichungen des Basiswertpreises von null nicht zu große Ausschläge der roten Linie auftreten, also der Bedarf für Anpassungen des Gamma-Hedges begrenzt bleibt. (Perfekt wäre ein möglichst ganz flacher Verlauf, bei dem ein Anpassen des Hedges wiederum niemals nötig würde.) 1 Vega insgesamt Optionsschein Nr. 1 Optionsschein Nr. 2 Optionsschein Nr. 3 Optionsschein Nr. 4 Optionsschein Nr. 5 Die Kurven stehen für zwei Puts (grün), drei Calls (orange/rot/violett) und die Gesamtposition, also die Summe aller fünf Optionsscheinpositionen (blau). Sie zeigen den Vega-Wert der Positionen in Euro je nach Höhe des Kurses des Basiswerts. Quelle: Goldman Sachs International Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich für das Vega (vgl. Abbildung 5). Nachdem nun der Emittent in seinem Handelsbuch die ursprüngliche Optionsscheinposition analysiert hat, kann er nach Durchführung des Gamma/Vega-Hedges erkennen, welche Maßnahme in Bezug auf das Delta noch zu ergreifen ist: Im vorliegenden Beispiel war er aus seiner ursprünglichen Position ein Delta von 591 Aktien short, die er hätte kaufen müssen, um Delta-neutral zu sein. Die Hedgeposition alleine betrachtet, lässt ihn 81 Aktien long sein, sodass er am Ende um 591 Aktien + 81 Aktien = 219 Aktien long ist. Diese 219 Akademie-Aktien muss sich unser Händler nun noch leihen und verkaufen und hat damit nach dem Volatilitäts-Hedge auch den Delta-Hedge durchgeführt. Diese Position ändert sich auch kaum, selbst wenn mittlere Schwankungen des Basiswertpreises eintreten sollten (vgl. die rote Linie in Abbildung 6). Gerade diese Nichtreaktion des Delta-Hedge-Bedarfs wurde mit dem Gamma-Hedge bezweckt und offenbar auch erreicht. Tabelle 2 stellt das ursprüngliche Handels portfolio, das Hedgingportfolio und die abgesicherte Position noch einmal gegen über. Eine zusätzliche Komponente, die der Emittent bei seiner Absicherung berück sichtigen muss, ist die Entwicklung im Zeitverlauf, die mit der Kennzahl Theta erfasst wird. So verlieren sowohl die von ihm verkauften Positionen an Zeitwert wovon er profitiert, als auch die von ihm zur Absicherung erworbenen Positionen was sein Ergebnis belastet. Der Zeitablauf hat neben dieser Theta-Differenz aber noch einen zweiten wichtigen Einfluss: Die Kennzahlen ändern sich mit kürzer werdender Restlaufzeit ebenfalls. Bekanntlich steigt das Gamma von Am-Geld-Optionsscheinen zum Ende der Restlaufzeit hin dramatisch an. Nach dem Auslaufen eines Optionsscheins, ob im Geld oder aus dem Geld, ist die Position dagegen wieder geschlossen, ein entsprechender Absicherungsbedarf besteht ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Diese Änderungen im Zeitverlauf prog nostiziert das Risikosteuerungssystem des Emittenten kontinuierlich und hilft so, ein

5 Akademie Reloaded A5 TAB. 2: DER HEDGE IM ÜBERBLICK Portfolio Delta Gamma Vega Ursprüngliches Handelsportfolio Hedgingportfolio nach Gamma/Vega-Absicherung Zwischensumme Delta-Hedge 219 Endsumme Die Tabelle zeigt das ursprüngliche Handelsportfolio, das Hedgingportfolio und die abgesicherte Position. Quelle: Goldman Sachs International optimales Hedge-Portfolio aufzubauen und rechtzeitig auf gravierende Änderungen zu reagieren. Nur Emittenten, die entsprechend professionelle Technologie einsetzen, können auf Dauer konsistentes Marketmaking betreiben und dabei güns tige Kurse im Sinne von engen Spreads und günstigen Volatilitäten bieten. Doch trotz all dieser Anstrengungen kann es Situationen geben, in denen der Emittent nicht wie gewohnt seine Absicherung durchführen kann und daher gezwungen ist, die Optionsscheine mit einem größeren Spread zu handeln oder nur eine geringere Stückzahl von Options scheinen bei einem einzelnen Geschäft zu akzeptieren. Eine solche Situation ist insbesondere immer dann gegeben, wenn die Liquidität in einem Hedginginstrument eintrocknet, also Kauf und Verkauf der Aktie oder von Optionen auf die Aktie entweder gar nicht mehr oder nur zu außergewöhnlichen Spreads möglich sind. Das ist häufig der Fall, wenn Aktien beispielsweise im Zuge von Kapitalmaßnahmen zum Umtausch angemeldet oder vor Dividendenterminen hinterlegt werden müssen. Die Leihe von Aktien ist dann weitaus komplizierter, und es fällt in solchen Phasen entsprechend schwer, den Verkauf von Puts zu hedgen. WEITERE NICHT ABGESICHERTE RISIKEN Doch auch nach einer aufwendigen Absicherung ist der Marketmaker nicht vor allen Widrigkeiten gefeit. Zum Beispiel kann die Liquidität eines zur Absicherung gekauften Hedginginstruments, auch nachdem der Kunde seine Position eingegangen ist, eintrocknen. Würde der Kunde dann seine Position auflösen und seine ABB. 4: GAMMA-POSITION DES ABGESICHERTEN PORTFOLIOS Gamma-Position in Euro Gamma insgesamt Summe Gamma-Hedge #A + #B Gammaposition gehedgtes Portfolio Option #A Option #B Am zugrundegelegten Basiswertpreis von 1 Euro beträgt die Gamma-Position des gehedgten Portfolios null. Quelle: Goldman Sachs International

6 A6 Akademie Reloaded Optionsscheine zu rückverkaufen, müsste der Emittent seinen Hedge zu dem deutlich weiteren Spread des illiquide gewordenen Hedginginstruments verkaufen und einen Verlust hinnehmen. Ein weiteres nicht abzusicherndes Risiko sind Sprünge oder Einbrüche in den Kursverläufen. In der Theorie sollten nur Kurs - änderungen auftreten, die kontinuierlich sind. Die Annahme wäre also, dass sich Kurse Tick auf Tick immer nur um höchstens einen Cent ändern. In der Realität verhalten sich die meisten Aktien auch tatsächlich in ähnlicher Weise. Gelegentlich erfolgen jedoch sprunghafte Änderungen der Aktienkurse. Es gibt natürlich auch den umgekehrten Fall des plötzlichen starken Kursanstiegs, dennoch täuscht der Eindruck nicht, dass es häufiger zu Einbrüchen als zu Rallys kommt. In solchen Fällen kann der Marketmaker seinen Hedge nicht mehr kontinuierlich anpassen. Es bleibt ihm nur, im Nachhinein festzustellen, wie sich sein abgesichertes Portfolio geschlagen hat. Wenn wir eine Kursänderung um 5 Prozent annehmen, dürfte die Absicherung des Gamma-Risikos nicht für die ganze Kursänderung reichen. In unserem Beispiel erlitte der Marketmaker bei einem plötzlichen Kursanstieg der Akademie-Aktie auf 15 Euro einen Verlust von über 3. Euro und verlöre damit annähernd 5 Prozent des ursprünglichen Open Interest. Doch nicht nur die extremen Veränderungen der Basiswertkurse, sondern auch starke Veränderungen der Volatilitäten können dem Marketmaker trotz Vega-Hedge Verluste bescheren. Gelegentlich sind solche Volatilitätsänderungen vorhersehbar, zum Beispiel, wenn nach einem wichtigen Gerichtsurteil oder nach einer als ungewiss geltenden Wahl die Unsicherheit gewichen ist und eben auch das Maß für die Unsicherheit die Volatilität zurückgeht. Volatilität wird auch ein zuvor durch einen Hedge Vega-neutrales Portfolio aus dem Gleichgewicht bringen. Ein anderer, besonders für Anleger unangenehmer Fall kann die Ankündigung einer Übernahme gegen Barzahlung sein: Angenommen, die Schule AG notierte bei 35 Euro und Optionsscheine auf die Schule AG notierten mit einer impliziten Volatilität von 5 Prozent p.a. Wenn nun die Akademie AG den Aktionären der Schule AG ein Übernahmeangebot in Höhe von 45 Euro je Aktie unterbreitet, dürfte der Kurs der Schule-Aktie entsprechend stark ansteigen. Im Gegenzug ist aber davon auszugehen, dass die implizite Volatilität, die in Optionsscheine auf die Schule AG eingepreist wird, drastisch sinken wird: Wenn die Kapitalmärkte das Zustandekommen der Übernahme zu diesem Kurs für absolut sicher halten, wird die Aktie sogleich zu einem Kurs handeln, der 45 Euro abgezinst von dem Tag der Auszahlung des Übernahmebetrags auf die Gegenwart entspricht. Gleichzeitig wäre eine Volatilität von null anzusetzen, da jetzt keine Unsicherheit über die Zukunft des Kurses der Schule AG mehr besteht. Damit würden Optionsscheine nur noch zum inneren Wert gehandelt und Aus-dem-Geld-Optionsscheine wären prak tisch wertlos. Alle diese Risiken sind praktisch nicht abzusichern und setzen den Emittenten von Optionsscheinen einem Restrisiko aus, das die jeweilige Investmentbank tragen muss, wenn sie in diesem Geschäft aktiv sein möchte. Eine in dieser Akademie nicht erwähnte Möglichkeit des Emittenten, Volatilität einzukaufen, ist neben dem direkten Erwerb von Optionen der Verkauf von Dis count-zertifikaten oder von Aktienanleihen. Details hierzu und den in diesem Zusammenhang interessanten Begriff der Put-Call-Parität werden wir in einer späteren Ausgabe der Akademie vorstellen. Meist jedoch überraschen auch plötzliche deutliche Schocks der Volatilitäten. Kommt es infolge von negativen Medienberichten oder anderen Gerüchten zu dramatischen Kurseinbußen, ist aufgrund der herrschenden Verunsicherung häufig ein sprunghafter Anstieg der Volatilität die Folge. Eine sehr große Änderung der ABB. 5: VEGA-POSITION DES ABGESICHERTEN PORTFOLIOS ABB. 6: DELTA-POSITION DES ABGESICHERTEN PORTFOLIOS Vega-Wert in Euro Delta-Wert in Euro Vega insgesamt Summe Vega-Hedge #A + #B Vega-Position gehedgtes Portfolio Option #A Option #B Delta insgesamt Summe Delta-Hedge #A + #B Delta-Position gehedgtes Portfolio Option #A Option #B Auch die Vega-Position des gehedgten Portfolios liegt beim zugrundegelegten Basiswertpreis von 1 Euro bei null. Quelle: Goldman Sachs International Nach dem Volatilitäts-Hedge kann der Händler auch den Delta-Hedge durchführen. Wie der Chart zeigt, bleibt die Delta-Position nun relativ konstant. Quelle: Goldman Sachs International

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen.

Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen. 2. Spekulation Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen. Dazu kann auf verschiedene Szenarien spekuliert werden: ( nur eine Auswahl ) Spekulation

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Xmarkets Optionsscheine. Wissen tanken Optionsscheine Glossar

Deutsche Asset & Wealth Management. Xmarkets Optionsscheine. Wissen tanken Optionsscheine Glossar Deutsche Asset & Wealth Management Xmarkets Optionsscheine Wissen tanken Optionsscheine Glossar Inhalt 2 Optionsscheine Glossar 3 Basisdaten der Beispielrechnungen 4 Aktueller Hebel 4 Amerikanische Option

Mehr

Erfolgreich handeln mit Optionen

Erfolgreich handeln mit Optionen Erfolgreich handeln mit Optionen INHALT 01 GRUNDLAGEN VON 05 OPTIONEN 02 GRIECHEN 13 Delta 14 Gamma 18 Vega 21 Theta 24 03 VOLATILITÄT 27 Historische Volatilität 29 Implizite Volatilität 31 Volatility

Mehr

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 am 27.2.2012 Webinarbeginn um 19:00 Uhr email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 Agenda für das Webinar am 27.2.2012: Depotcheck: Besprechung der laufenden Positionen (Auswahl) Ordercheck:

Mehr

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie Kurzbeschreibung Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie - theoretische Optionspreise - Optionskennzahlen ( Griechen ) und - implizite Volatilitäten von Optionen berechnen und die errechneten Preise bei

Mehr

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 1 Eigenschaften Erwartung Preis Long Calls Long Puts Kombination mit Aktien Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 2 www.mumorex.ch 08.03.2015

Mehr

Kurzzusammenfassung zu Derivate

Kurzzusammenfassung zu Derivate Kurzzusammenfassung zu Derivate In dieser Zusammenfassung wird der Einsatz und die Funktion von : - Devisentermingeschäften - Call- und Put-Optionen (american styled) erläutert. 1. Devisentermingeschäft

Mehr

Volatilitätsstrategie mit Optionen

Volatilitätsstrategie mit Optionen MT AG MANAGING TECHNOLOGY IMPROVING BUSINESS PERFORMANCE Volatilitätsstrategie mit Optionen Referent: Guido Neander, Senior-Berater, MT AG, Ratingen Agenda Begriffsdefinitionen Optionen Volatilität Preisbestimmungsfaktoren

Mehr

Lösungshinweise zum Aufgabenteil aus Kapitel 6

Lösungshinweise zum Aufgabenteil aus Kapitel 6 Lösungshinweise zum Aufgabenteil aus Kapitel 6 Aufgabe 6.A Zu 1. Ein Export nach Europa ist dann von Vorteil, wenn der US$- -Wechselkurs größer als Eins ist, d. h. wenn man für einen Euro mehr als einen

Mehr

VDAX-NEW. Der neue Volatilitätsindex der Deutschen Börse

VDAX-NEW. Der neue Volatilitätsindex der Deutschen Börse VDAX-NEW Der neue Volatilitätsindex der Deutschen Börse Volatilität handeln Die Wertentwicklung eines Investments wird neben der Rendite auch vom Risiko bestimmt, mit dem die erwartete Rendite verknüpft

Mehr

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker 4.12.2014 Martin Szymkowiak Eigenschaften von Bonus Zertifikaten Bonus Zertifikate 2 Für seitwärts tendierende, moderat steigende oder fallende Märkte Besitzen

Mehr

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum Bitte auf Seite 5 unterschreiben! 457.181-010 Wichtige Information An (Name und Anschrift des Kunden) Konto-Nummer Depot-Nummer Ort, Datum Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Ihre bisherige Anlagepraxis

Mehr

Übung zu Forwards, Futures & Optionen

Übung zu Forwards, Futures & Optionen Übung zu Forwards, Futures & Optionen Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft Dr. Eric Nowak SS 2001 Finanzwirtschaft Wahrenburg 15.05.01 1 Aufgabe 1: Forward auf Zerobond Wesentliche Eckpunkte des Forwardgeschäfts:

Mehr

Sensitivitätsfaktoren

Sensitivitätsfaktoren Sensitivitätsfaktoren Überblick Sensitivitätsfaktoren zeigen die Änderungen des Optionspreises, wenn sich eine Einflussgröße ändert Sensitivitätsfaktoren werden mit einem Optionspreismodell errechnet Einflussgrößen:

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Aufgabe 1: Geldnachfrage I Die gesamtwirtschaftliche

Mehr

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick INVEST 2011 - Volker Meinel Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick Agenda Wertpapiere fürs Trading: 1. Turbo Optionsscheine 2. Mini Futures 3. Unlimited Turbos 25/03/2011 2 Turbo Optionsscheine

Mehr

Musterlösung Übung 3

Musterlösung Übung 3 Musterlösung Übung 3 http://www.hoadley.net/options/ http://www.eeh.ee.ethz.ch/en/power/power-systems-laboratory/services 1. Optionsbewertung nach Black / Scholes a) Bewerten Sie eine Call-Option mit den

Mehr

Optionskennzahlen. 1 Man beachte, daß die mittels dieser Verhältnisse berechneten Veränderungen nur für kleine Veränderungen rich-

Optionskennzahlen. 1 Man beachte, daß die mittels dieser Verhältnisse berechneten Veränderungen nur für kleine Veränderungen rich- Optionskennzahlen 1 Einführung Die Abhängigkeit des Optionspreises von den verschiedenen Parametern wird analysiert, indem diese marginal 1 verändert und ins Verhältnis zu der daraus resultierenden Veränderung

Mehr

Musterlösung Übung 2

Musterlösung Übung 2 Musterlösung Übung 2 http://www.hoadley.net/options/ http://www.eeh.ee.ethz.ch/en/power/power-systems-laboratory/services 1. Optionsbewertung nach Black / Scholes a) Bewerten Sie eine Call-Option mit den

Mehr

Anlagetagebuch 06.03.09

Anlagetagebuch 06.03.09 Anlagetagebuch 06.03.09 Eine echte Geduldswoche ist vorüber! Wir Shorties wurden auf viele Arten geprüft und der Markt hat alles daran gesetzt uns von unserem Geld zu trennen. Hier und da ein überraschender

Mehr

3.6Derivate Finanzinstrumente

3.6Derivate Finanzinstrumente 3.6Derivate Finanzinstrumente S.1 Quelle: http://www.eurexchange.com/resources/web_based_training/futures_optionen/index.html S.2 Der Inhaber eines Optionsscheins(Warrant)hat das Recht, während einer bestimmten

Mehr

Financial Engineering....eine Einführung

Financial Engineering....eine Einführung Financial Engineering...eine Einführung Aufgabe 1: Lösung Überlegen Sie sich, wie man eine Floating Rate Note, die EURIBOR + 37 bp zahlt in einen Bond und einen Standard-Swap (der EURIBOR zahlt) zerlegen

Mehr

Thomas Stridsman HANDELSSYSTEME, DIE WIRKLICH FUNKTIONIEREN. Entwicklung und Auswertung erfolgreicher Trading-Systeme

Thomas Stridsman HANDELSSYSTEME, DIE WIRKLICH FUNKTIONIEREN. Entwicklung und Auswertung erfolgreicher Trading-Systeme Thomas Stridsman HANDELSSYSTEME, DIE WIRKLICH FUNKTIONIEREN Entwicklung und Auswertung erfolgreicher Trading-Systeme KAPITEL 1 Analysefaktoren der Ergebnisauswertung Welche Analysefaktoren funktionieren

Mehr

Korrigenda Handbuch der Bewertung

Korrigenda Handbuch der Bewertung Korrigenda Handbuch der Bewertung Kapitel 3 Abschnitt 3.5 Seite(n) 104-109 Titel Der Terminvertrag: Ein Beispiel für den Einsatz von Future Values Änderungen In den Beispielen 21 und 22 ist der Halbjahressatz

Mehr

Knock-Out Zertifikate. 01.07.2015 Christopher Pawlik

Knock-Out Zertifikate. 01.07.2015 Christopher Pawlik Knock-Out Zertifikate 01.07.2015 Christopher Pawlik Knock-Out Zertifikate 2 Agenda 1. Knock-Out Zertifikate Eigenschaften von Knock-Out Produkten Beispiele von Knock-Out Produkt 2. Einsatzmöglichkeiten

Mehr

IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein. Ihre Ziele dauerhaft im Blick

IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein. Ihre Ziele dauerhaft im Blick IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein Ihre Ziele dauerhaft im Blick Die Idee In den letzten zwanzig Jahren haben die Schwankungen an den Märkten stark zugenommen. Krisen wirken sich heftiger aus

Mehr

Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft

Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft Institut für Wachstumsstudien www.wachstumsstudien.de IWS-Papier Nr. 1 Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland 1950 2002.............Seite 2 Relatives Wachstum in der

Mehr

Call: DT09FS ab 11.08.2014

Call: DT09FS ab 11.08.2014 Call: DT09FS ab 11.08.2014 Investition: kurzfristig Titel Time Frame Signal DAX Tages-Chart Wechselstäbe Handelssignal Wechselstäbe Datum Uhrzeit Gültigkeit Order bis Call Laufzeit Call Basispreis Ko Auftragspreis

Mehr

HSBC Zertifikate-Akademie

HSBC Zertifikate-Akademie INHALT WISSEN ZERTIFIKATE-AKADEMIE 1 / 6 HSBC Zertifikate-Akademie Wie der Zins und die Aktie in die Aktienanleihe kommen Liebe Leserinnen und Leser der HSBC Zertifikate-Akademie, in dieser Ausgabe unserer

Mehr

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen 70% im Beispiel exakt berechnet sind. Was würde

Mehr

DERIVATIVE ZINSPRODUKTE

DERIVATIVE ZINSPRODUKTE DERIVATIVE ZINSPRODUKTE EINE RESEARCH-PUBLIKATION DER DZ BANK AG Strukturierte Produkte V Ergänzung zum Vorgänger Strukturierte Produkte III In Ergänzung zu unserer Publikation Strukturierte Produkte III

Mehr

Tageserträge am Aktienmarkt. und die. 200-Tage-Linie. von. Dr. rer. nat. Hans Uhlig. Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig

Tageserträge am Aktienmarkt. und die. 200-Tage-Linie. von. Dr. rer. nat. Hans Uhlig. Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig Tageserträge am Aktienmarkt und die 200-Tage-Linie von Dr. rer. nat. Hans Uhlig Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig Copyright Hinweis Der Text und die Abildungen dieses Beitrages unterliegen dem Urheberrechtsschutz.

Mehr

Plan. Market Spreads. Volatility Spreads. Straddle Long Straddle Short Straddle. Bull Spread. Strangle. Mit Calls Mit Puts Bear Spread

Plan. Market Spreads. Volatility Spreads. Straddle Long Straddle Short Straddle. Bull Spread. Strangle. Mit Calls Mit Puts Bear Spread Spreads Plan Market Spreads Bull Spread Mit Calls Mit Puts Bear Spread Mit Calls Mit Puts Volatility Spreads Straddle Long Straddle Short Straddle Strangle Long Strangle Short Strangle Burkhard Weiss Futures

Mehr

Optionsschein-Akademie

Optionsschein-Akademie OPTIONSSCHEIN KNOW-HOW JULI 2002 AKADEMIE 1 Teil 1 GRUNDLAGEN Die Goldman Sachs Optionsschein-Akademie SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM PROFI IN SACHEN OPTIONSSCHEINE Teil 1 Teil 2 Grundlagen Juli 2002 Was ist

Mehr

Institut für Stochastik Prof. Dr. N. Bäuerle Dipl.-Math. S. Urban

Institut für Stochastik Prof. Dr. N. Bäuerle Dipl.-Math. S. Urban Institut für Stochastik Prof. Dr. N. Bäuerle Dipl.-Math. S. Urban Lösungsvorschlag 8. Übungsblatt zur Vorlesung Finanzmathematik I Aufgabe Hedging Amerikanischer Optionen Wir sind in einem arbitragefreien

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Private Banking Region Ost Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Ihre Ansprechpartner Deutsche Bank AG Betreuungscenter Derivate Region Ost Vermögensverwaltung Unter den Linden

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg. Ingmar Königshofen

ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg. Ingmar Königshofen ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg Ingmar Königshofen 2007 2010: Produktmanager bei BNP Paribas 2010 2012: Produktmanager bei Macquarie 2012

Mehr

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45 2 Inhalt Die Börse was ist das eigentlich? 5 J Welche Aufgabe hat die Börse? 6 J Ein wenig Geschichte 9 J Die wichtigstenbörsenplätze 15 J Die bedeutendsten Aktienindizes 19 Die Akteure der Börse 29 J

Mehr

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts Kassa- und Terminmarkt Am Beispiel des Devisenmarkts Unterschied zwischen Kassa- und Terminmarkt Kassageschäft Geschäftsabschluß Lieferung und Bezahlung Zeitpunkt Zeitpunkt "heute" Laufzeit "morgen" Zeit

Mehr

Der Cost Average Effekt Theorie und Realität

Der Cost Average Effekt Theorie und Realität Der Cost Average Effekt Theorie und Realität Kaum ein Finanzmarkt-Phänomen besitzt bei Anlegern einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der so genannte Cost Average Effekt. Ihm liegt die Idee zugrunde, dass

Mehr

Entspricht der Basiswert einem Aktienindex, so spricht man von einer Indexanleihe (oder auch Reverse- Convertible-Bond).

Entspricht der Basiswert einem Aktienindex, so spricht man von einer Indexanleihe (oder auch Reverse- Convertible-Bond). ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN WGZ ZERTIFIKATE AUF INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung Entspricht der Basiswert einem Aktienindex, so spricht

Mehr

ODAX Call / Put Open Interest Übersicht

ODAX Call / Put Open Interest Übersicht ODAX Call / Put Open Interest Übersicht Alle Verfallsmonate 05.2017 -- 12.2021 14 Kalendertage bis kl. Verfall Nur Frontmonat 05/2017 (bis 19.05.2017) D Hedge S Fut. Basis Veränd. 05.05.17 04.05.17 03.05.17

Mehr

Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2

Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2 Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2 Von Aktie bis Aktionär 22 Am Anfang steht die Aktiengesellschaft

Mehr

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 20

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 20 Folie 0 Quiz: 1, 2, 3, 4, 5, 8, 9, 11, 12, 13, 14 Practice Questions: 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 11, 13, 14, 15, 17, 18, 21 Challenge Questions: 2 Folie 1 Lösungshinweis zu Quiz 4: Put-Call Parität: Fälligkeit

Mehr

HSBC Zertifikate-Akademie

HSBC Zertifikate-Akademie WISSEN ZERTIFIKATE-AKADEMIE 1 / 5 HSBC Zertifikate-Akademie Fester Zinssatz selbst gemacht Financial Engineering für Anfänger Sehr geehrte Leserinnen und Leser der HSBC Zertifikate-Akademie, in den vergangenen

Mehr

P R E S S E K O N F E R E N Z

P R E S S E K O N F E R E N Z P R E S S E K O N F E R E N Z mit LH-Stv. Franz Hiesl Grüne-Wohnbausprecherin LAbg. Maria Wageneder OÖVP-Wohnbausprecher LAbg. Mag. Thomas Stelzer Freitag, 28. November 2008, 10.00 Uhr, Presseclub, Ursulinenhof,

Mehr

Optionsstrategien. Die wichtigsten marktorientierte Strategien 12.05.2014. Jennifer Wießner

Optionsstrategien. Die wichtigsten marktorientierte Strategien 12.05.2014. Jennifer Wießner Optionsstrategien Die wichtigsten marktorientierte Strategien Jennifer Wießner Yetkin Uslu 12.05.2014 Gliederung Grundlagen Definition einer Option Begriffsbestimmungen Optionen Put Option Call Option

Mehr

Informationsblatt Induktionsbeweis

Informationsblatt Induktionsbeweis Sommer 015 Informationsblatt Induktionsbeweis 31. März 015 Motivation Die vollständige Induktion ist ein wichtiges Beweisverfahren in der Informatik. Sie wird häufig dazu gebraucht, um mathematische Formeln

Mehr

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen Safe Zertifikate Produktinformation Gemeinsam mehr erreichen Inhalt Safe Zertifikate Immer ein Sicherheitsnetz gespannt 4 Was zeichnet Safe Zertifikate aus? 4 Safe Zertifikate Classic Nach oben gute Chancen,

Mehr

Die beste Investment-Erfahrung Ihres Lebens: Optionen

Die beste Investment-Erfahrung Ihres Lebens: Optionen Die beste Investment-Erfahrung Ihres Lebens: Optionen Rainer Heißmann, Frankfurt, 27.03.2015 Experten. Sicherheit. Kompetenz. Die beste Investment-Erfahrung Ihres Lebens Optionen (nicht Optionsscheine)

Mehr

Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen Varianten entstehen.

Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen Varianten entstehen. Kapitel 63 Investitionsrechnung b) Statische Investitionsrechnung I. Kostenvergleich Zweck Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen

Mehr

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 1)

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 1) 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: SS 2012 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 1) Fristentransformation 50 Punkte Die Bank B gibt im Zeitpunkt t = 0 einen Kredit mit einer Laufzeit

Mehr

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Gute Gründe für die Nutzung eines Down & Out Put Die Aktienmärkte haben im Zuge der

Mehr

Zeit- und Dividendeneinfluss. auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein.

Zeit- und Dividendeneinfluss. auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein. HSBC Zertifikate-Akademie Zeit- und Dividendeneinfluss auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein Liebe Leserinnen und Leser der HSBC Zertifikate-Akademie In den vergangenen Ausgaben wurden verschiedene

Mehr

Verschenken Sie kein Geld!

Verschenken Sie kein Geld! 20 Verschenken Sie kein Geld! einschlägigen Börsenplätzen hat zudem die Kaufprovisionen der Fonds spürbar nach unten gedrückt. Trotzdem sind die Kosten nach wie vor ein wichtiges Bewertungskriterium dafür,

Mehr

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN!

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN! Admiral Academy TRADING VON ANFANG AN! TAG 1: Was ist Börsenhandel überhaupt? Was habe ich vom Einstieg? Wie kommen Kurse und Kursänderungen zustande? Wichtiges zuvor: Admiral Markets gibt immer nur Allgemeine

Mehr

Frage 1: Bewertung und Analyse von fest verzinslichen Wertpapieren (48 Punkte)

Frage 1: Bewertung und Analyse von fest verzinslichen Wertpapieren (48 Punkte) Frage 1: Bewertung und Analyse von fest verzinslichen Wertpapieren (48 Punkte) Herr Smith ist bei einer Anlageberatungs-Gesellschaft für anlagen verantwortlich. Um eine Tabelle mit Marktrenditen (Tabelle

Mehr

Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug

Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug Von A wie Aktie bis Z wie Zertifikate - Privatanleger haben eine lange Reihe verschiedener Anlageprodukte in ihren Wertpapierdepots. Und beinahe täglich kommen neue Produkte

Mehr

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21 Quiz: 1, 2, 4, 6, 7, 10 Practice Questions: 1, 3, 5, 6, 7, 10, 12, 13 Folie 0 Lösung Quiz 7: a. Das Optionsdelta ergibt sich wie folgt: Spanne der möglichen Optionspreise Spanne der möglichen Aktienkurs

Mehr

Warrants Investment mit Hebeleffekt.

Warrants Investment mit Hebeleffekt. Warrants Investment mit Hebeleffekt. Kapitalschutz Ertragsoptimierung Zertifikate Produkte mit Hebelwirkung Kleiner Kick grosse Wirkung. Mit einem Warrant erwerben Sie das Recht, aber nicht die Pflicht,

Mehr

Discount Calls Die besseren Optionsscheine

Discount Calls Die besseren Optionsscheine Die besseren Optionsscheine Wie funktionieren? : gehören zur Kategorie der Hebelprodukte haben zur eindeutigen Identifikation eine WKN und ISIN sind handelbar über jede Bank und Online Broker können auch

Mehr

Sehr geehrte Optionstrader und interessenten

Sehr geehrte Optionstrader und interessenten Sehr geehrte Optionstrader und interessenten In unserem dritten Exemplar des OptionsUniversum Newsletters wollen wir Ihnen sowohl einen Tipp zum effizienteren Arbeiten mit der Trader Work Station (TWS)

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

FDAX mit Zertifikaten gehandelt

FDAX mit Zertifikaten gehandelt FDAX mit Zertifikaten gehandelt Gehandelt wird ausschließlich mit Knock out Zertifikaten der Deutschen Bank. Den Grund dafür lesen Sie bitte in meinen Lehrbriefen nach. Als Broker wird Cortal Consors mit

Mehr

AUTOMATISIERTE HANDELSSYSTEME

AUTOMATISIERTE HANDELSSYSTEME UweGresser Stefan Listing AUTOMATISIERTE HANDELSSYSTEME Erfolgreich investieren mit Gresser K9 FinanzBuch Verlag 1 Einsatz des automatisierten Handelssystems Gresser K9 im Portfoliomanagement Portfoliotheorie

Mehr

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart Mein Ereignis im Markt, nach dem ich handle, lautet: 3 tiefere Hoch s über dem 50-er GD. Zuerst muss das Ereignis im Markt

Mehr

Projekt DAX-Kurzzeittrend

Projekt DAX-Kurzzeittrend Projekt DAX-Kurzzeittrend Meine Trendanalyse für längerfristige Trends läuft seit Jahren sehr gut. Nun habe ich mich gefragt, ob die Analyse auch für kurzfristigere Trends funktionieren könnte und habe

Mehr

MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei

MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei MikeC.Kock MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei Heute vor genau einem Monat begann die erste MPK Trader Ausbildung mit 50% Gewinnbeteligung. Genau 10 Teilnehmer lernen in den nächsten

Mehr

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko.

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. Performance PERLES ermöglichen Ihnen, einfach und effizient die Wertentwicklung eines Basiswertes nachzubilden. PERLES Plus bieten zudem eine bedingte

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Nachtrag: Fehler in der Lösung von P.Q. 8 (Kapitel 14):

Nachtrag: Fehler in der Lösung von P.Q. 8 (Kapitel 14): Nachtrag: Fehler in der Lösung von P.Q. 8 (Kapitel 14): a. Bruttogewinn 760.000,- $ - Zinszahlungen 100.000,- $ (10 % auf 1 Mio. $) = EBT (Earnings before Taxes) 660.000,- $ - Steuern (35 % auf 660.000,-

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Behörde für Bildung und Sport Abitur 2008 Lehrermaterialien zum Leistungskurs Mathematik

Behörde für Bildung und Sport Abitur 2008 Lehrermaterialien zum Leistungskurs Mathematik Abitur 8 II. Insektenpopulation LA/AG In den Tropen legen die Weibchen einer in Deutschland unbekannten Insektenpopulation jedes Jahr kurz vor Beginn der Regenzeit jeweils 9 Eier und sterben bald darauf.

Mehr

Nachhaltigkeits-Check

Nachhaltigkeits-Check Nachhaltigkeits-Check Name: Windfonds RE03 Windenergie Finnland ISIN: nicht vorhanden Emittent: Die Reconcept GmbH legt seit 2009 verschiedene Fonds, die in erneuerbare Energien investieren, auf. Wertpapierart

Mehr

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs Handeln Sie über 250 Fonds ohne Ausgabeaufschläge! 50 britische Pfund: Queen Elizabeth II. (*1926) Warum sollten Privatanleger Fonds über Lang & Schwarz außerbörslich

Mehr

Dr. Peter Putz. Strategisch Investieren. mit. Aktienoptionen. Konservativer Vermögenszuwachs. durch Stillhaltergeschäfte

Dr. Peter Putz. Strategisch Investieren. mit. Aktienoptionen. Konservativer Vermögenszuwachs. durch Stillhaltergeschäfte Dr. Peter Putz Strategisch Investieren mit Aktienoptionen Konservativer Vermögenszuwachs durch Stillhaltergeschäfte INHALT 1. EINLEITUNG 11 1.1 CHARAKTERISIERUNG 11 1.2 ÜBERBLICK 14 2. OPTIONEN 17 2.1

Mehr

Wochenendausgabe Swingtrading Aktien KW 08/2015

Wochenendausgabe Swingtrading Aktien KW 08/2015 Wochenendausgabe: Tradinggruppe 2.0 Swingtrading-Aktien Wochenendausgabe Swingtrading Aktien KW 08/2015 22.02.2015, 15:46 UHR Sehr geehrte Leserinnen und Leser, am Freitag Abend kam es nun doch zu einer

Mehr

Manager. von Peter Pfeifer, Waltraud Pfeifer, Burkhard Münchhagen. Spielanleitung

Manager. von Peter Pfeifer, Waltraud Pfeifer, Burkhard Münchhagen. Spielanleitung Manager von Peter Pfeifer, Waltraud Pfeifer, Burkhard Münchhagen Spielanleitung Manager Ein rasantes Wirtschaftsspiel für 3 bis 6 Spieler. Das Glück Ihrer Firma liegt in Ihren Händen! Bestehen Sie gegen

Mehr

Mit Hebel investieren

Mit Hebel investieren Mit Hebel investieren Heiko Weyand, Abteilungsdirektor und Zertifikateexperte bei HSBC Gebt mir einen Hebel und einen festen Punkt, und ich werde die Welt aus den Angeln heben, soll einst der griechische

Mehr

DWS Concept Kaldenmorgen, DWS Stiftungsfond, DWS Multi Opportunities. Das Leben ist zu kurz..

DWS Concept Kaldenmorgen, DWS Stiftungsfond, DWS Multi Opportunities. Das Leben ist zu kurz.. DWS Concept Kaldenmorgen, DWS Stiftungsfond, DWS Multi Opportunities. Das Leben ist zu kurz.. In einer bekannten Tageszeitung warb das Deutsche Asset & Wealth Management (DWS), die Fondsgesellschaft der

Mehr

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN! TAG 2: Aktienhandel, Fonds, Optionsscheine, Devisen und CFDs. Wann trade ich was, Vorund Nachteile.

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN! TAG 2: Aktienhandel, Fonds, Optionsscheine, Devisen und CFDs. Wann trade ich was, Vorund Nachteile. Admiral Academy TRADING VON ANFANG AN! TAG 2: Aktienhandel, Fonds, Optionsscheine, Devisen und CFDs. Wann trade ich was, Vorund Nachteile. Aktienhandel: Aktien sind die Basis für (fast) alle Wertpapiere:

Mehr

VALUATION Übung 5 Terminverträge und Optionen. Adrian Michel Universität Bern

VALUATION Übung 5 Terminverträge und Optionen. Adrian Michel Universität Bern VALUATION Übung 5 Terminverträge und Optionen Adrian Michel Universität Bern Aufgabe Tom & Jerry Aufgabe > Terminpreis Tom F Tom ( + R) = 955'000 ( + 0.06) = 99'87. 84 T = S CHF > Monatliche Miete Jerry

Mehr

WGZ Discount-Zertifikate

WGZ Discount-Zertifikate ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN WGZ Discount-Zertifikate ZERTIFIKATE AUF AKTIEN ODER INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung Das WGZ Discount-Zertifikat

Mehr

nächsten Baustein Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. eigenen Abschnitt letzten Kontaktpunkte

nächsten Baustein Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. eigenen Abschnitt letzten Kontaktpunkte Herzlich Willkommen zum nächsten Baustein zum Thema Kundenzufriedenheit, diesmal unter dem Titel Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. Obwohl die Rechnung bzw. ihre Erläuterung in den meisten Prozessabläufen

Mehr

Forex Strategie für binäre Optionen Theorie und Praxis

Forex Strategie für binäre Optionen Theorie und Praxis Forex Strategie für binäre Optionen Theorie und Praxis 2012 Erste Auflage Inhalt 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Vorwort Was sind binäre Optionen? Strategie Praxis Zusammenfassung Schlusswort Risikohinweis Vorwort

Mehr

NanoTrader Neue KontoLeiste

NanoTrader Neue KontoLeiste NanoTrader Neue KontoLeiste Document Version 1.1 www.fipertec.com Inhalt 1 Funktionen der Neuen KontoLeiste... 3 1.1 Übersicht... 3 1.2 Die Neue KontoLeiste nutzen... 3 1.3 Die Anzeige der Unterpositionen

Mehr

Professionelle Diagramme mit Excel 2010 erstellen. Peter Wies. 1. Ausgabe, 2. Aktualisierung, März 2014. Themen-Special W-EX2010DI

Professionelle Diagramme mit Excel 2010 erstellen. Peter Wies. 1. Ausgabe, 2. Aktualisierung, März 2014. Themen-Special W-EX2010DI Peter Wies 1. Ausgabe, 2. Aktualisierung, März 2014 Professionelle Diagramme mit Excel 2010 erstellen Themen-Special W-EX2010DI 2 Professionelle Diagramme mit Excel 2010 erstellen - Themen-Special 2 Wichtige

Mehr

Termsheet WAVE XXL auf Aktien (Call-Optionsscheine mit Knock-Out bzw. Put-Optionsscheine mit Knock-Out)

Termsheet WAVE XXL auf Aktien (Call-Optionsscheine mit Knock-Out bzw. Put-Optionsscheine mit Knock-Out) 1 Angebotsbedingungen Emittentin Verkauf: : Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main Die Optionsscheine werden von der Emittentin freibleibend zum Verkauf gestellt. Die Verkaufspreise werden erstmals vor Beginn

Mehr

Indikatoren nicht Alles oder alles Nichts?

Indikatoren nicht Alles oder alles Nichts? Indikatoren nicht Alles oder alles Nichts? Technische Analyse mit einem neuen Indikator! Trendfolgeindikatoren Gleitende Durchschnitte MACD Trendbestimmungs -indikatoren Momentum Oszillatoren Bollinger

Mehr

Generalthema: Derivate Finanzinstrumente: Bewertung und Einsatzmöglichkeiten

Generalthema: Derivate Finanzinstrumente: Bewertung und Einsatzmöglichkeiten Institut für Geld- und Seminar zur Bankbetriebslehre Kapitalverkehr der und Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre Universität Hamburg Sommersemster 2000 Prof. Dr. Hartmut Schmidt Zuständiger Mitarbeiter:

Mehr

15 Jahre Discount-Zertifikate Geschichte, Hintergründe, Einsatzbereiche

15 Jahre Discount-Zertifikate Geschichte, Hintergründe, Einsatzbereiche 15 Jahre Discount-Zertifikate Geschichte, Hintergründe, Einsatzbereiche Derivate Roundtable Frankfurt, 28. Juli 2010 Prof. Dr. Lutz Johanning Chair of Empirical Capital Market Research WHU Otto Beisheim

Mehr

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn Bei Zinsbegrenzungsverträgen werdenzinsoptionen angewandt. Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn ein

Mehr

Bonuszertifikate II: Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten

Bonuszertifikate II: Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten Bonuszertifikate II: Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten 20.01.2015 Martin Szymkowiak 2 Reverse-Bonus Zertifikate Rendite Optimierung für fallende Märkte Rückzahlung in EUR Bonus Zertifikate

Mehr

24. Algorithmus der Woche Bin Packing Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten?

24. Algorithmus der Woche Bin Packing Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten? 24. Algorithmus der Woche Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten? Autor Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Universität Paderborn Joachim Gehweiler, Universität Paderborn Ich habe diesen Sommer

Mehr

VERERBEN IN ZWEI STUFEN

VERERBEN IN ZWEI STUFEN VERERBEN IN ZWEI STUFEN Bei sorgfältiger Planung eines Testamentes sollte nicht nur geklärt werden, wer Erbe wird, sondern auch der weitere Weg des vererbten Vermögens in die Überlegungen einbezogen werden:

Mehr

Gleichungen Lösen. Ein graphischer Blick auf Gleichungen

Gleichungen Lösen. Ein graphischer Blick auf Gleichungen Gleichungen Lösen Was bedeutet es, eine Gleichung zu lösen? Was ist überhaupt eine Gleichung? Eine Gleichung ist, grundsätzlich eine Aussage über zwei mathematische Terme, dass sie gleich sind. Ein Term

Mehr