Trends und deren Auswirkungen auf Einzelne, Organisationen und Gesellschaft."

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1 Dynamik von Veränderungsprozessen" Trends und deren Auswirkungen auf Einzelne, Organisationen und Gesellschaft." Das Wissen darum, wie Veränderungen erfolgreich verhindert werden können, ist die Grundlage für Nachhaltigkeit und Veränderungskompetenz. Die Beratung und Konzepte zur Gestaltung von Veränderungsprozessen; eine Spezialität der David Köpfli & Co.!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "1

2 Büroordnung um 1870"!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "2

3 !David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "3

4 Veränderungsprozesse auf gesellschaftlicher Ebene" Verknappung der Ressource Zeit:" Elektronische Vernetzung, just in time, zeitgleiche Information der Ereignisse E = Qc 2 (Erfolg gleich Qualität mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat) Qualität ist selbstverständlich; Zeit ist der Wettbewerbsvorteil) Verknappung der Ressource Geld:" Natürliche Ressourcen gehen zur Neige Gesellschaftliche (Fehl)entwicklungen und ihre Folgekosten Vielfalt staatlicher Aufgaben; Reduktion der Anzahl Konsumenten Drohender Oeko-Kollaps Leben auf Pump Ruinöser Verdrängungswettbewerb Dramatische Steigerung der Komplexität:" Alles passiert gleichzeitig und alles ist mir allem vernetzt Nichts ist mehr vorausschaubar -> Kippeffekte -> Chaos Aufrechterhaltung des Normalbetriebs und gleichzeitige Umstrukturierung!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "4

5 Arbeiten und Leben in der Zukunft nach Christian Lutz Lebensunternehmer " %" eigenständig offen und tolerant nachdenklich - aktiv deutliche Vorstellungen über das wünschbare Leben und Umfeld Durch soziale Orientierung entsteht ein Zuwachs aus der Gruppe der Anpasser und Nachahmer. Anpasser u. Nachahmer " %" Fundamentalisten " 10-12%" Wertkonservative " 18 %" keine deutliche Wert- und Lebenshaltung pragmatisch, materialistisch, privatistisch ohne vorgegebene, übergreifende Wertordnungen potentielle Lebensunternehmer einfaches Weltbild Ausgeprägte Freund- und Feindbilder Intoleranz gegenüber abweichenden Haltungen je nach sozialer Herkunft und Biografie proletarisch, kapitalistischtechnokratisch, obrigkeits-staatlich, kirchlich oder bildungs-bürgerlich orientiert einheitliche Wertorientierung (am besten die eigene), jedoch andere Interessen und Denkmöglichkeiten akzeptierend.!david Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "5

6 Die Lebensunternehmer:!" Fühlen sich für ihr eigenes Leben, wie für ein Unternehmen verantwortlich! Auseinandersetzung mit ihrem dynamischen Umfeld und Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Umfeldes. Nehmen ihr Leben als Potential wahr, wofür man sich eigenständig verantwortlich fühlt und erkennen die Synergie mit dem dynamischen Umfeld. Verantwortung im Sinne der Offenheit gegenüber den Erwartungen des Umfeldes und der Antworten darauf. Freizeit Lebenswelt Lebens- unternehmer Familie Arbeit Immer weniger Menschen sind bereit anonyme Entscheidungen, die ihr Umfeld prägen, ohne ihr Zutun hinzunehmen. Sie wollen sich über die anzustrebenden Lebensumstände selbst eine Meinung bilden und sie in gemeinsamer Verantwortung verwirklichen.!david Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "6

7 Veränderungen auf organisatorischer Ebene" Entwicklungstendenzen:" Von der Stabilität hin zu Dynamik und Chaos Von der sicheren Karriere hin zu einem Ende der Kaminkarrieren Von einem sicheren Arbeitsplatz auf Lebenszeit hin zur Wegrationalisierung Von ständiger Kontrolle hin zu Entwicklungsimpulsen durch Führungskräfte Rollenbilder:" Einzelarbeit/-akkord hin zu Teams mit Autonomie Von Einplatzqualifikation zu einer Mehrfachqualifikation Von Ausbeutung zu fairer Ergebnisbeteiligung Von Fachkompetenz zählt zu Sozialkompetenz ist unverzichtbar Lernchancen von der coolen Generation :" Positive Illusionslosigkeit Kluge Lässigkeit Selbstverständliche Respektlosigkeit Fähigkeit, Widersprüche auszuleben!david Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "7

8 Regeln zur Nichtveränderung einer Organisation nach H. Allenbauer Was kannst du tun, damit alles beim Alten bleibt?" Beschäftige diejenigen, die auf Veränderungen aus sind! Vermeide jegliche Transparenz, hoffe auf den guten Willen, vertraue auf informelle Informationen und nimm nicht Stellung. Behalte alles im Griff, nähre die Illusion, dass Veränderungen rational planbar und gestaltbar sind. Sorge für die Überforderung der Organisation, indem du nur Veränderungen, nicht aber Bewährtes beachtest. Sorge für die rasche Behebung der Symptome und nicht des eigentlichen Problems. Suche nach Problemen und Lösungsansätzen bei den andern. Stelle stets den Menschen in den Mittelpunkt der Lern- und Veränderungsprozesse und verwende ihn als Schutzschild.!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "8

9 Regeln zur Nichtveränderung einer Organisation (2) nach H. Allenbauer Sorge dafür, dass sich gewohnte Regeln, Strukturen und Rollen nicht verändern. Hilf mit, dass nirgends über Spielregeln, Umgangsformen und Machtverhältnisse nachgedacht werden kann. Unterstütze die gewohnte Realitätssicht und vermeide den Austausch über Fremd- und Selbstbild. Mache stets Druck, beschleunige die Prozesse, damit niemand sein Umfeld wahrnehmen kann oder bremse alle Veränderungsprozesse, damit die Leute den Veränderungsgeist aufgeben. Führe rasche Beschlüsse herbei und sorge dafür, dass diese für Veränderungen gehalten werden.!david Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "9

10 Die 7 Phasen von Veränderungsprozessen!z.B. bei Kostka/Mönch Schock: Unerwartetes tritt auf, die wahrgenommene Kompetenz sinkt etwas." 2. Verneinung, Ablehnung: Die Überzeugung wächst, dass eine Veränderung nicht nötig ist. Die wahrgenommene Kompetenz steigt über das Ausgangsniveau. Selbstüberschätzung ist die Folge." 3. Rationale Einsicht: Die Notwendigkeit zur Veränderung wird erkannt, die eigene Kompetenzwahrnehmung sinkt." 4. Emotionale Akzeptanz: Diese Phase wird auch als Krise (grich.: entscheidende Wendung) bezeichnet. Die Wahrnehmung der eigenen Kompetenz ist auf dem Tiefpunkt. 5. Ausprobieren, Lernen: Die emotionale Akzeptanz setzt einen Lernprozess in Gang. Neue Verhaltensweisen können erprobt werden. Durch das Ausprobieren und Lernen steigt die wahrgenommene Kompetenz." 6. Erkenntnis: Neue Verhaltensweisen führen zu neuen Lösungen. Durch das vergrösserte Verhaltensrepertoire steigt die wahrgenommene eigenen Kompetenz über das Niveau vor der Veränderung." 7. Integration: Neue Denk- und Verhaltensweisen werden normal."!david Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "10

11 Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren beim Change bei Vahs/Leiser, Veränderungen erfordern klare und verständliche Ziele! Veränderungen spielen sich vor allem in den Köpfen ab! Veränderungen erfordern eine angemessene Kommunikation! Veränderungen erfordern eine angemessene Partizipation! Der konstruktive Umgang mit Widerständen macht erfolgreicher! Führungskräfte müssen im Wandel Flagge zeigen! - Widerstände im mittleren Management. Nicht funktionales Führungs- und Kommunikationsverhalten. Vernachlässigung der weichen Faktoren im Unternehmen.!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "11

12 Dynamische Veränderungsprozesse und ihre Normalität" 2 etwas Besseres, Neueres Je höher die Erwartung auf das Neue, desto tiefer der Absturz ins Chaos 5 Min. Management 5 neue Stufe der Erkenntnis höher wie 1. 1 Status Quo; Druck nach Veränderung Flucht rückwärts Revolution Wunsch rückwärts 4 Versuch den Ueberblick zu gewinnen, Ringen um Ausweg und Struktur, im Zweifel lieber das Alte Wunsch nach Wahrheit 3 Unsicherheit, Chaos, Verwirrung Vorher war es besser Verweigerung!David Köpfli & Co Strategie- und Organisationsberatung Supervision "12

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