QM und Erfahrungen bei Robert Bosch. Herzlich Willkommen

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1 QM und Erfahrungen bei Robert Bosch Herzlich Willkommen Referent: Dietmar Mannagottera - Robert Bosch GmbH Vortrag DGQ-Regionalkreis Berlin am , 17:00 in Berlin 1

2 2 - eine Einführung -

3 Inhalt: - Layered Process Audit (LPA) - - Definitionen - Auslöser - Auditphasen - Ablaufbeschreibung - Verantwortlichkeiten - Anwendungsfrequenz - Kennzahlen - weiterführende Unterlagen 3

4 WAS IST DAS? (Definition) Layered Process Audit (LPA): Prozesse in Teilefertigung und Montage systematisch und strukturiert auf verschiedenen Hierarchieebenen (Layers) auf ihre Effektivität und Effizienz überprüfen und kontinuierlich verbessern. 4

5 Prozessdefinition 5

6 GRUNDLAGEN: Effektivität versus Effizienz Effektivität: (Wirksamkeit): Tun wir die richtigen Dinge? Effizienz: (Wirtschaftlichkeit): Tun wir die Dinge richtig? 6

7 7

8 Das Layered Process Audit (LPA) ist eine Methode zur Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit unserer Organisation auf allen Ebenen 8

9 WAS NUTZT ES (Zweck) Standardisierung Prozesse verbessern Offene Mitteilung Vermehrter Kontakt direkte Rückmeldung Fehlerreduzierung verbesserte Produktqualität und Kundenzufriedenheit verbesserte Kommunikation von Führungsebenen bis Werker 9

10 WOHER KOMMT ES? (Auslöser) Kundenforderung seitens Daimler Chrysler und General Motors 10

11 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) In der Aufbauorganisation die Forderung institutionalisieren (verbindlich einführen und anerkennen) 11

12 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Vier Phasen des LPA 12

13 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Plan (Planung / Vorbereitung) 13

14 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Auditkriterien /Auditthemen festlegen (P) (Was werden wir auditieren?) 14

15 BEISPIEL: Auditkriterien / Auditthemen z. B.: Vorgaben Regeln Abteilungsfestlegungen Arbeitsanweisungen etc. 15

16 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Auditkriterien / Auditthemen festlegen (P) (Was werden wir auditieren?) Audit Layers definieren (P) ( Welche Ebenen der Organisation binden wir ein?) 16

17 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Auditkriterien / Auditthemen festlegen (P) (Was werden wir auditieren?) Audit Layers definieren (P) ( Welche Ebenen der Organisation binden wir ein?) Audithäufigkeit pro Layer fixieren (P) ( Wie oft führt eine Layer Audits durch?) 17

18 Häufigkeit der Layered Process Audits Häufigkeit abhängig vom Produktionsvolumen und vom Prozessrisiko (stichprobenartige Bewertung) M Werkleitung (monatlich) W W W Bereichsleitung (wöchentlich) W T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T Meister (täglich) 18

19 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Auditkriterien / Auditthemen festlegen (P) (Was werden wir auditieren?) Audit Layers definieren (P) ( Welche Ebenen der Organisation binden wir ein?) Audithäufigkeit fixieren (P) Ergebnisse in Auditstrukturplanung zusammenfassen z.b. Layered Audit Matrix (P) 19

20 BEISPIEL: Auditstrukturplanung (Layered Audit Matrix) WER macht WANN WAS für Produkt- Prozessund Systemqualität? 20

21 Beispiel: Auszug aus Layered Audit Matrix 21

22 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Do (Durchführung), Check (Auswerten), 22

23 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Audit nach Terminplan durchführen und Feststellungen in Checkliste dokumentieren (D,C) 23

24 Beispiel: Auditterminplan 24

25 Checkliste: Ebene Bereichsleiter 25

26 Checkliste: Ebene Gruppenleiter 26

27 Checkliste: Ebene Meister 27

28 Auditdurchführung Auditthema: Qualifizierte Mitarbeiter am Arbeitsplatz (Beispiel) Bereitstellung von Ressourcen - Qualifizierungsbudget bereitstellen - Budget verfolgen Planung der MA-Qualifikation - Qualifizierungangebot bewerten - Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter ermitteln - Anmeldung zur Qualifizierung Kapazitätsplanung - Mitarbeiter für Qualifizierungsmaßnahme freistellen - Ersatzpersonal einplanen Teilnahme - Lernstoff verinnerlichen, festigen (Wirksamkeit) - Wissen in der Praxis anwenden eventl. weitervermittel Werkleiter Bereichsleiter Meister Teamleiter Mitarbeiter 28

29 Auditfeststellungen 29

30 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Act (Nachbereitung) 30

31 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) für Feststellungen Korrekturmaßnahmen einleiten (A) (z.b. Maßnahmen im Bericht Werkstattrundgang) 31

32 BEISPIEL: Bericht Werkstattrundgang (Feststellungen mit Maßnahmen, Verantwortlichkeiten,Terminen und Status) Maßnahmen 32

33 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) für Feststellungen Korrekturmaßnahmen einleiten (A) (z.b. Maßnahmen im Bericht Werkstattrundgang) Korrekturmaßnahmen überwachen und Wirksamkeit prüfen (A) (z. B. Status im Bericht Werkstattrundgang) 33

34 BEISPIEL: Bericht Werkstattrundgang (Feststellungen mit Maßnahmen, Verantwortlichkeiten,Terminen und Status) Status 34

35 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Korrekturmaßnahmen überwachen und Wirksamkeit prüfen (A) (z. B. Status im Bericht Werkstattrundgang) Ergebnisse von LPA-Audits bewerten (A) (z.b. Chart mit Trenddarstellung) 35

36 BEISPIEL: Ergebnisüberwachung (Chart mit Auditergebnis (z.b. Auditerfüllungsgrad) pro Abteilung bzw. Bereich) Abteilung / Bereich AUDIT ERGEBNISSE AUSWERTUNG 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% JAN FEB MAR APR MAY JUNE JUL AUG SEP OCT NOV DEC Erfüllungsgrad in %: # OF ITEMS ON ASSESSMENT: # OF ASSESSMENTS Summe der auditierten Punkte Anzahl der Übereinstimmungen: JAN FEB MAR APR MAY JUNE JUL AUG SEP OCT NOV DEC 36

37 WAS IST ZU TUN? (Ablaufbeschreibung) Kontinuierliche Verbesserung (A) Informationsfluss in andere Bereiche Aktualisierung der Auditthemen LPA-Process überprüfen 37

38 GRUNDLAGEN: Kennzahlen I WAS ist eine Kennzahl? Eine Kennzahl stellt eine zahlenmäßige, quantifizierbare Information über einen betrieblichen Sachverhalt dar. WARUM? Was du nicht messen kannst, kannst du nicht verbessern! WIE muss eine Kennzahl sein? objektiv vergleichbar reproduzierbar den Prozess beschreiben 38

39 GRUNDLAGEN: Kennzahlen II Beispiel: Effektivität LPA-Prozess Auditerfüllungsgrad = Auditanzahl Auditanzahl durchgeführt realistisch 100% im Bezug auf den jeweiligen Zeitraum 39

40 WER TRÄGT VERANTWORTUNG? (Verantwortung/Befugnis) Werkleitung verantwortlich für Einführung und Umsetzung durch Führungskräfte auf allen Hierarchieebenen des Fertigungsbereiches vom Meister bis zum Bereichsleiter Werkleitung Bereichs-/Abteilungsleitung Meister QMM leistet Unterstützung bei der Einführung dieses Verfahrens 40

41 VORHANDENE WISSENSSPEICHER (Vorgaben) AIAG-Kundenvorgabe The Automotive Industry Action Group is a globally recognized organization founded in 1982 by a group of visionary managers from DaimlerChrysler, Ford Motor Company, and General Motors. The purpose: To provide an open forum where members cooperate in developing and promoting solutions that enhance the prosperity of the automotive industry. AIAG's focus is to continuously improve business processes and practices involving trading partners throughout the supply chain. 41

42 VORHANDENE WISSENSSPEICHER (Vorgaben) AIAG-Kundenvorgabe QSP 0720 BaP-VA 42

43 Bereits im Rahmen eines Audits von GM erfolgreich überprüft 43

44 Gruppenarbeit 1 Welche Aktivitäten führen Sie wann in Ihrem Bereich zur Erreichung der Produkt-, Prozess- und Systemqualität durch? 44

45 Gruppenarbeit 2 Welche Fragestellungen wären in Ihrem Zuständigkeitsbereich relevant? Ordnen Sie wenn möglich Ihren Fragen Oberbegriffe zu (s. Beispiel Checkliste). Nutzen Sie Ergebnisse aus der Gruppenarbeit 1. 45

46 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 46

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