Argumente für einen starken Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz. Einführung

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1 swissuniversities Effingerstrasse 15, Postfach 3001 Bern Argumente für einen starken Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz Einführung Als Folge der Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung durch Volk und Kantone kann sich die Schweiz seit dem 9. Februar 2014 nicht mehr als voll assoziierte Partnerin gleichberechtigt am Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (Horizon 2020) beteiligen. Der Schweizer Wirtschafts- und Forschungsstandort hat damit an Attraktivität verloren. Deshalb ist es nun dringend, so rasch wie möglich wieder vollumfänglich an Horizon 2020 teilnehmen zu können. Bis Ende Dezember 2016 muss die Ratifizierung des Kroatien-Protokolls gesichert sein. Nur so kann die Schweiz hoffen, ab Januar 2017 wieder vollumfänglich an Horizon 2020 dabei zu sein. Es gilt dann, die Beziehung zwischen der Schweiz und der EU auf eine solide Grundlage zu stellen, sich für deren Akzeptanz in der Bevölkerung einzusetzen, um uns auch den Zugang zum 9. Forschungsrahmenprogramm zu sichern und 2017 sind für Bildung, Forschung und Innovation und somit für die Hochschulen Schlüsseljahre: Die Hochschulen werden in der öffentlichen Diskussion eine zentrale Rolle spielen. swissuniversities unterstützt sie im Rahmen des Projekts AdValue. Hochschulen für eine innovative Schweiz bei den Vorbereitungen. Dieses Dokument präsentiert Fakten und Argumente zum Wissenschaftsplatz Schweiz. 1. Das erste Kapitel stellt kurz die Folgen der Abstimmung des 9. Februar 2014 dar. 2. Das zweite Kapitel zeigt auf, welchen Gewinn sich für die Schweiz aus der Einbindung in den europäischen Bildungs- und Forschungsraum ergibt. 3. Das dritte Kapitel geht darauf ein, warum es für die Schweiz wichtig ist, ab Januar 2017 wieder als voll assoziierte Partnerin an den europäischen Bildungs- und Forschungsrahmenprogrammen teilzunehmen.

2 1. Die Attraktivität des Bildungs- und Forschungsplatzes Schweiz ist gesunken Der teilweise Ausschluss der Schweiz aus den europäischen Bildungs- und Forschungsabkommen hat den Schweizer Bildungs- und Forschungsplatz geschwächt. Gesunken ist die Anzahl Beteiligungen und Koordinationen der Schweiz von Forschungsprojekten (SBFI 2016a), die Teilnahme am beliebten Austauschprogramm Erasmus ist der Schweiz verwehrt. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI 2016a) zeigt in seinem jüngsten Bericht: Die Beteiligung der Schweiz an Horizon 2020 ist gegenüber dem 7. FRP stark rückläufig. Während diese im 7. FRP 3,2% betrug, machten die Schweizer Beteiligungen in den Jahren 2014 und 2015 nur noch 1,8% aller Projekte aus (Reduktion um fast die Hälfte). Noch mehr eingebrochen ist der Anteil Schweizer Koordinationen: Diese sind in den ersten zwei Jahren von Horizon 2020 von 3,9% auf 0,3% (vom 7. auf den 24. Rang) gesunken. Das wirkt sich negativ auf den Standort Schweiz aus. Die Beiträge an Schweizer Forschungsinstitutionen haben sich vermindert. Die verpflichteten Beiträge für Forschende aus der Schweiz machten in den ersten beiden Jahren von Horizon ,2% des Gesamtvolumens aus (172,4 Millionen Franken). Im 7. FRP belief sich der Schweizer Anteil auf 4,2% (2482,1 Millionen Franken). Dieser hat sich seit 2014 also fast halbiert. Da das aktuelle Forschungsrahmenprogramm erst angelaufen ist, kann noch keine finanzielle Bilanz gezogen werden. Innovative KMU haben im Unterschied zu den europäischen Konkurrenten keinen Zugang mehr zu Projektfinanzierungen aus dem europäischen Forschungsprogramm. Dadurch ergibt sich ein deutlicher Standortnachteil für die Schweiz. Die Schweiz kann sich an den europäischen Austauschprogrammen Erasmus nur mehr im Status eines Drittlandes beteiligen. Nun obliegt den Hochschulen die Aufgabe, einzelne Verträge auszuhandeln. Die Anzahl der Mobilitätsdestinationen hat sich deutlich verringert. Studierenden verschliessen sich damit hochwertige Möglichkeiten eines Auslandaufenthaltes. Der temporäre Ausschluss und vor allem die Verunsicherung um den Status der Schweizer Projektteilnehmenden im Rahmen der Teilassoziierung haben den Forschungsstandort Schweiz im internationalen Wettbewerb bereits geschwächt. Was ist Horizon 2020? Horizon 2020 ist mit 82 Milliarden Euro das grösste Forschungs- und Innovationsförderungsprogramm der Welt. Es koppelt Forschung an Innovation, von der Grundlagenforschung über die Vermarktung bis zu angewandter Forschung in drei Programmteilen: Programmteil I Excellent Science. Dazu zählt der Europäische Forschungsrat (ERC), dieser ist für die Schweizer Wissenschaft von höchster Bedeutung. Weiter gehören dazu die Marie Skłodowska-Curie Stipendien für die wissenschaftliche Laufbahnförderung, die Förderung von Forschungsinfrastrukturen und das Programm Future and Emerging Technologies. Zu letzterem gehören die FET-Flagship-Initiativen, bei denen die Schweiz die Leitung des Human Brain Projects innehat. Programmteil II Führende Rolle der Industrie Programmteil III Gesellschaftliche Herausforderungen 2

3 Die Forschungsgelder werden in kompetitiven Ausschreibungen an die europaweit Besten vergeben damit fördert das Programm die Exzellenz und die Wettbewerbsfähigkeit. Horizon 2020 bietet im Vergleich zu seinen Vorgängerprogrammen einen vereinfachten Zugang und weniger administrative Lasten für Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute (Netzwerk Future 2016). Vorübergehender Drittlandstatus nach dem 9. Februar 2014 Da der Bundesrat infolge der Abstimmung vom 9. Februar 2014 das Protokoll zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien nicht unterzeichnete, sistierte die Europäische Kommission die Verhandlungen für eine Assoziierung der Schweiz an Horizon Die Schweiz wurde vorübergehend in den Status eines Drittstaates zurückgesetzt. In der Folge konnten Forschende aus der Schweiz nicht mehr direkt teilnehmen. Einzig über Kooperationen mit Forschungsgruppen in EU-Ländern und assoziierten Staaten waren sie weiterhin dabei. Dafür benötigten sie aber eine ergänzende Finanzierung direkt durch die Eidgenossenschaft. Ausserdem waren die prestigeträchtigen Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC) für Forschende aus der Schweiz nicht mehr zugänglich. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) richtete im Jahr 2014 eine befristete Übergangslösung ein, um zumindest den finanziellen Verlust der verpassten Ausschreibungen teilweise zu kompensieren. Der Prestigeverlust und das Abwandern von Spitzenforschenden mit einem ERC-Grant konnten jedoch durch das nationale Instrument nicht ersetzt werden (Netzwerk Future 2016). Teilassoziierung bis Ende 2016 Dank intensiven diplomatischen Bemühungen erwirkte der Bundesrat per 15. September 2014 eine Teilassoziierung der Schweiz an Horizon Er unterzeichnete im Dezember 2014 ein entsprechendes Abkommen rückwirkend. Die Schweiz kann sich seither wieder gleichberechtigt mit den EU-Mitgliedsstaaten am Programmteil I Excellent Science beteiligen. Diese Teilassoziierung ist nur eine Zwischenlösung, denn sie ist bis Ende 2016 befristet. In den Programmteilen II und III von Horizon 2020 erhalten Forschende aus der Schweiz keine Finanzierung mehr aus Brüssel. Sie können sich nur noch bestehenden Projekten anderer Länder anschliessen und im Drittlandstatus teilnehmen. Folge davon ist, dass genehmigte Forschungsprojekte aus der Schweiz direkt vom Schweizerischen Bund finanziert werden müssen. Das bringt doppelten administrativen Aufwand mit sich (Abrechnungen für die EU und die Schweiz), benötigt auch in der Schweiz einen administrativen Apparat für die Abwicklung der Projekte und erlaubt keinen positiven Mittelrückfluss wie beim assoziierten Beteiligungsmodus (Netzwerk Future 2016). Fristgerechte Ratifizierung des Protokolls notwendig Die Teilassoziierung der Schweiz an Horizon 2020 gilt nur bis 31. Dezember Ratifiziert die Schweiz das Kroatien-Protokoll nicht bis zum 9. Februar 2017, dann verliert das Abkommen gemäss Artikel 13 Absatz 6 des Teilassoziierungsabkommens rückwirkend per Ende 2016 seine Gültigkeit. Ratifiziert sie hingegen das Abkommen fristgerecht, geht die momentane Teilassoziierung ab Beginn des Jahres 2017 in eine Vollassoziierung über. Am 4. März 2016 unterzeichnete der Bundesrat das Kroatien-Protokoll. Das ist ein erster wichtiger Schritt, um die Beteiligung der Schweiz am Europäischen Forschungsraum zu sichern (Netzwerk Future 2016). 3

4 2. Das Schweizer Erfolgsrezept: intensive Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen in der Schweiz und mit Europa Einen Franken investiert einen Franken zwanzig Rappen verdient: Dank den europäischen Forschungsprogrammen flossen bisher mehr Forschungsgelder von Europa in die Schweiz als umgekehrt. Gemäss dem jüngsten Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI 2016a) kamen Schweizer Projektpartnern allein in der Zeit zwischen fast 2 Milliarden Euro zu. Im Vergleich zum Pflichtbeitrag, den die Schweiz als assoziierter Staat zahlte, wurde ein finanzieller Nettorückfluss von 360 Millionen Euro erzielt. Hohe Anerkennung dank Qualität und Innovation: Schweizerische Forschungsinstitutionen, innovative KMU und Firmen zählen zur europaweiten Spitze. Dies zeigen die positiven Erfahrungen und die guten Resultate im vorhergehenden 7. EU- Rahmenprogramm (7. FRP) in den Jahren (Netzwerk Future 2016). In den Life Sciences dazu zählen Medizin, Pharmazeutik, Humanbiologie, Biophysik, etc. lag die Erfolgsquote der Schweizer Forscherinnen und Forscher in den letzten Jahren bis zu vier Mal über dem europäischen Gesamtwert. In den Ingenieurwissenschaften und der Physik fast doppelt so hoch wie der Gesamtwert der andern Länder (SBFI 2016a: 29). Das wiederum zieht Projekte und Investitionen mit sich. Die Schweizer Forschungsinstitutionen waren mit Projekteingaben bei EU-Programmen überdurchschnittlich erfolgreich. Betrachtet man die Zahlen, ist die Schweizer Beteiligung an den EU-Forschungsprogrammen beeindruckend. Im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms, das von 2007 bis 2013 lief, sind rund Mio. CHF an Fördermitteln in die Schweiz geflossen. Schweizer Hochschulen und Firmen waren an insgesamt 4269 Projekten beteiligt (SBFI). Mit der Globalisierung hat die Bedeutung der Innovation weiter zugenommen und unser Land hat sich in diesem Bereich auch dank der Teilnahme an den europäischen Forschungsprogrammen hervorragend positioniert lag die Schweiz wie bereits 2014 auf Platz 1 im Global Innovation Index und wurde von der Europäischen Kommission zur Innovations-Europameisterin gekürt (EU 2015). Gesellschaftliche Fragen gemeinsam angehen: Die Schweiz arbeitete dank dem europäischen Forschungsrahmenprogramm mit den Besten Europas zusammen. Nur so kann sie Herausforderungen wie Krebs, eine immer älter werdende Gesellschaft und die damit verbundenen explodierenden Kosten, Klimaerwärmung oder Digitalisierung in einem grossen Ganzen betrachten und angehen. Strategie und Politik in Wissenschaft mitgestalten: Die Schweiz arbeitete in den Jahren vor der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative als voll assoziierte Partnerin in Forschungsgremien und Netzwerken der EU mit. Expertinnen und Experten aus den Hochschulen und aus der Privatwirtschaft der Schweiz waren dabei. In diesen internationalen Netzwerken und Komitees bestimmten die Mitglieder, welche Themen erforscht werden sollen: Sie prägten so Strategien, Ziele und Prioritäten der Forschung. 4

5 Der Bund schätzt, dass im 6. Forschungsrahmenprogramm rund 300 Forschende in den internationalen Netzwerken tätig waren. Für das 7. Forschungsrahmenprogramm zählte man über 333 Kooperationen mit der Privatwirtschaft (public-private partnerships PPP). Rund ein Drittel der Expertinnen und Experten in den 14 Advisory Groups der Europäischen Kommission stammten aus der Schweiz (SBFI 2014b: 18). Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen: Der Erfolg der Schweiz ist das Resultat einer intensiven Vernetzung mit Europa und dem Geschick, die besten Spezialistinnen und Spezialisten zu gewinnen. Nirgendwo sonst auf der Welt arbeiten auf derart kleinem Raum so viele erstklassige Hochschulen und Gross- und Kleinunternehmen, Spin-offs und öffentliche Hand so eng zusammen. Neues Wissen wird rasch in marktfähige Innovationen umgesetzt. Rund jede zweite Forschungsbeteiligung mündet in neuen Kooperationen zwischen öffentlichen Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen und der Wirtschaft. Bei jeder dritten Projektbeteiligung ergibt sich eine öffentlich-private Zusammenarbeit auf nationaler Ebene (SBFI 2014b:6). Ausdruck der Kreativität und Qualität von Forschung und Innovation eines Landes ist auch immer die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen. Da liegt die Schweiz weltweit an der Spitze. Die Schweiz positionierte sich damit weltweit in verschiedensten Disziplinen und für verschiedenste Länder als Referenz (SBFI 2014a). Entlastung des Arbeitsmarktes: Dank der Einbindung in das europäische Forschungsprogramm und dank attraktiven Rahmenbedingungen gelang es der Schweiz, die weltbesten Expertinnen und Experten herzuholen. Dank Forscherinnen und Forschern insbesondere aus Deutschland, Frankreich und Österreich können wir diese Lücken füllen und so den hiesigen Arbeitsmarkt entlasten (Sheldon 2015). Die Schweiz braucht diese Leute, um diese ausgewählten, hochqualifizierten Projekte voranzutreiben (B,S,S 2014). Studien zeigen, dass gerade ein kleines Land wie die Schweiz auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen ist (Van Noorden 2012). Sie zeigen auch, dass ein Drittel des Wirtschaftswachstums im Zeitraum den Zuwanderungen aus dem EU/EFTA-Raum zu verdanken ist (Sheldon 2015). Blühende Wirtschaft: Positiv wirkte sich die europäische Forschungszusammenarbeit der Schweiz auf neue Arbeitsplätze, neue wirtschaftliche Dynamik und Patentanmeldungen aus. In der Schweiz konnten dank der Beteiligung am 7. Forschungsrahmenprogramm 8000 neue Stellen geschaffen werden, wobei jedes einzelne Forschungsprojekt im Schnitt zwei Arbeitsplätze nach sich zog. Es entstanden 400 Start-ups und Spin-offs. Etwas mehr als die Hälfte der Schweizer Beteiligungen an europäischen Projekten generierten 48% neue industrielle und wissenschaftliche Verfahren, 38% neue Werkzeuge oder Maschinen, 37% neue Infrastrukturen und 29% neue Normen und Standards (2014b: 15-16). Die Schweiz weist weltweit seit Jahren die meisten Patentanmeldungen pro Kopf vor. Ein Drittel der Patentaktivitäten wird von den über kleinen und mittleren Unternehmen generiert, zwei Drittel entfallen auf grössere Industrieunternehmen (Müller 2015). Davon profitiert die Schweizer Wirtschaft direkt, denn nahezu ein Drittel der Projektbeteiligungen münden in kommerziell verwertbare Lösungen oder Produkte (SBFI 2014b:16). Neue Horizonte eröffneten sich dank Erasmus. Das europäische Austauschprogramm Erasmus eröffnete jungen Menschen in der Schweiz neue Horizonte und Wege 5

6 in die Berufswelt; steigerte die Chancen, eine Stelle zu finden um 42%. Wer an Erasmus teilnahm, verfügt über mehr Sozialkompetenzen als 70% der daheim gebliebenen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Dazu zählen auch interkulturelle Kompetenzen. Das Austauschprogramm Erasmus erhöhte Toleranz, Neugierde, Selbstvertrauen, Zuversicht, Entscheidungsfähigkeit und Lebendigkeit. 91% der Arbeitgeber suchen diese Kernkompetenzen (Survey). 3. Für die Schweizer Bildung und Forschung gibt es keinen besseren Partner als Europa Mit dem vollständigen Ausschluss von den europäischen Forschungsabkommen würde die Attraktivität des Schweizer Bildungs- und Wissensplatzes dauerhaft sinken. Die Schweizer Wirtschaft mit rund 42% Arbeitsstellen in der Wissenschaft und/oder Technologie, kann dieses Risiko nicht eingehen. Für die Schweizer Bildung und Forschung gibt es keinen besseren Partner als Europa. Horizon 2020 ist in seiner Art einzigartig. Weltweit existiert kein anderes länderübergreifendes Forschungsprogramm, das einen so hochstehenden Wettbewerb zulässt. Die Zusammenarbeit mit Europa durch gezielte bilaterale Aktivitäten mit den USA, Korea, China ist kein gleichwertiger Ersatz. Denn die Zusammenarbeit läuft dort meist nach dem Prinzip der geteilten Kosten, nicht aber nach dem Gebot des Qualitätswettbewerbs. Drittlandstatus würde die Schweizer Forschung isolieren: Gemäss Bundesrat ist es nach wie vor das Ziel, die Schweiz ab 2017 vollumfänglich an Horizon 2020 zu assoziieren. Sollte dies nicht möglich sein, können sich Schweizer Forschende nur noch im Status eines Drittstaates an bestehende Forschungsprojekte anderer Länder anhängen. In Programmbereichen, die für den Forschungsplatz von grosser Bedeutung sind (ERC, Marie Skłodowska-Curie Aktionen, etc.) könnten Schweizer Forschende nicht mehr teilnehmen. Finanzielle Unterstützung ginge verloren: Der Schweizer Forschungs- und Innovationsstandort verliert ohne Beteiligung an Horizon 2020 diverse finanzielle Förderinstrumente. Anerkennung würde sinken: Ohne eine Vollassoziierung bei Horizon 2020 verliert die Schweiz an Anerkennung. Als isolierte Bildungs- und Forschungsinsel könnte sie die weltweit besten Forschenden nicht mehr anziehen. Die Entwicklung und internationale Positionierung des Wissens- und Innovationsstandorts Schweiz wäre höchst unsicher. Er würde definitiv nicht mehr in der gleichen Liga wie die europäischen Nachbarländer spielen (Netzwerk Future 2016). Auch KMU wären benachteiligt: Wird die Schweiz aus dem gesamten Programm ausgeschlossen, sind allen voran die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen, aber auch die Schweizer Industrie und innovative KMU vom Ausschluss massiv betroffen. Immerhin sind 20% der Gelder aus Horizon 2020 für KMU vorgesehen (SBFI 2016a: 39). Diese Gelder zu verlieren, stellt die Führungsrolle und die künftige Entwicklung des Wissens- und Innovationsstandortes Schweiz in Frage. Den innovativen KMU gehen ohne Horizon 2020 Millionen an Forschungsgeldern verloren. Aus dem eu- 6

7 ropäischen Vorgängerprogramm von Horizon 2020 (FP7) haben Schweizer Unternehmen CHF 540 Mio. erhalten, davon gingen CHF 320 Mio. an KMU. Autonomieverlust müsste in Kauf genommen werden: Nur über eine Vollassoziierung bei Horizon 2020 können Expertinnen und Experten aus den Hochschulen und aus der Privatwirtschaft der Schweiz in den europäischen Forschungsgremien vertreten sein und auf europäischer und internationaler Ebene die aktuelle Wissenschaftsund Forschungspolitik mitprägen. Bildungs- und Forschungsstandort würde seine Attraktivität einbüssen: Ohne Horizon 2020 sinkt die Attraktivität des Schweizer Bildungs- und Forschungsstandorts. Forschungseinheiten könnten ans Ausland verloren gehen. Das schadet der Schweizer Wirtschaft und muss verhindert werden. Die Studierenden zahlen den Preis: Für die Schweizer Studierenden ist es wichtig, erneut am Austauschprogramm Erasmus teilnehmen zu können. Denn die momentan gültige Übergangslösung bringt hohen bürokratischen Aufwand mit sich und belastet das Budget der Schweizer Hochschulen. Eine Teilnahme an neuen und kreativen Projekten ist nur möglich, wenn die Schweiz bei Erasmus wieder dabei ist. Ferner kann die Schweiz über Erasmus von Fördergeldern für Bildungsprogramme profitieren und darf erneut entsprechende Projekte leiten. Dank Erasmus ist die Schweiz in europäischen Statistiken wieder integriert und kann einen Mehraufwand sparen. Der Wohlstand von Wirtschaft und Gesellschaft kann nur erhalten bleiben, wenn die Schweiz mit der Bildung und Forschung weiterhin einen Spitzenplatz einnimmt. Bildung, Forschung und Wirtschaft müssen Hand in Hand arbeiten. So profitiert die gesamte Schweizer Gesellschaft. 7

8 Bibliographie B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung (2014). Fachkräftemangel in der Schweiz Ein Indikatorensystem zur Beurteilung der Fachkräftenachfrage in verschiedenen Berufsfeldern. Studie im Auftrag des Staatsekretariats für Wirtschaft. BAKBasel (2015). Die mittel-und langfristigen Auswirkungen eines Wegfalls der Bilateralen I auf die Schweizerische Volkswirtschaft Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft, SECO. European Commission (2015) Innovation Union Scoreboard. Report. Belgium. Gassmann, Oliver et al. (2015) F&I-Aktivitäten multinationaler Unternehmen in der Schweiz. St. Gallen: Studie Universität St. Gallen. https://www.globalinnovationindex.org Müller, Heinz (2015). Patentanmeldungen als Zeichen der Wettbewerbsfähigkeit. NZZ, Nr , S. 29. Zürich: NZZ Netzwerk Future (2016) Fact-Sheet Horizon Bern. SBFI (2014a) Bibliometrische Untersuchung zur Forschung in der Schweiz Bern: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. SBFI (2014b) Auswirkungen der Beteiligung der Schweiz am 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramm. Bern: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. SBFI (2016a) Beteiligung der Schweiz an den Europäischen Forschungsrahmenprogrammen. Zahlen und Fakten Bern: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. SBFI (2016b) Forschung und Innovation in der Schweiz Bern: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. Sheldon, George (2015) Wirtschaftliche Auswirkungen der Personenfreizügigkeit in der Schweiz. In: kurz und bündig 1, National Center of Competence in Research The Migration-Mobility Nexus. Survey Erasmus Switzerland Global Enterprise (2013) Vademecum Aussenwirtschaft. Van Noorden, Richard 2012 Global mobility: Science on the move. In: Nature 490, p , October

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