Alexander Wacker Dmitrij Balliet Fabian Friz Wiss. Mitarbeiter LS Prof. Dr. Seiler. Fall 7

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Alexander Wacker Dmitrij Balliet Fabian Friz Wiss. Mitarbeiter LS Prof. Dr. Seiler. Fall 7"

Transkript

1 Fall 7 A, B und C betreiben in Stuttgart in der Rechtsform einer GbR eine Zahnarztpraxis. Im Jahr 2011 entschließen sie sich einen neuen Behandlungsstuhl zu kaufen. Sie kaufen von der M- GmbH einen neuen Behandlungsstuhl für EUR EUR Umsatzsteuer. Sie verkaufen den alten Behandlungsstuhl für EUR Umsatzsteuer an Händler H. Dabei weist die ABC-GbR die Umsatzsteuer gesondert aus und stellt H eine Rechnung aus. Das Finanzamt lässt den Vorsteuerabzug bzgl. des alten wie des neuen Behandlungsstuhls nicht zu. H und die ABC-GbR sind empört. Zu Recht? Zugleich fordert das Finanzamt von der ABC-GbR die ausgewiesene Umsatzsteuer für den Verkauf des alten Stuhles. Die ABC-GbR ist der Auffassung, dass dies wohl nur ein schlechter Scherz sein kann. Denn einerseits wird ihr der Vorsteuerabzug verwehrt, andererseits soll sie trotzdem Umsatzsteuer abführen. Wie ist die Rechtslage zu beurteilen? Darüber hinaus ist A selbstständig als Immobilienmakler tätig. A erwarb im Jahr 1993 eine Wohnung X. Im selben Jahr hat A noch eine Wohnung Y erworben, die er selbst bewohnte und anschließend im Jahr 1999 veräußerte. Im Jahr 1994 erwarb A noch ein Einfamilienhaus in S, welches er im Jahr 1996 veräußerte. Anfang 1994 begann A die Wohnung X umzubauen, um diese in vier Eigentumswohnungen aufzuteilen. A gründete hierfür im September 1994 als Alleingesellschafter die A-GmbH und übertrug ihr noch während der Bauphase im Wege der Sacheinlage die Wohnung X. Im Sachgründungsbericht wurde die Wohnung X auf der Grundlage des Gutachtens zum Einbringungszeitpunkt mit EUR bewertet. Die GmbH verrechnete die Sacheinlage mit der Einlageverpflichtung des A in Höhe des aufzubringenden Stammkapitals von EUR. Die GmbH teilte anschließend die Wohnung X in vier Eigentumswohnungen und veräußerte diese in den Jahren 1994 (Wohnung Nr. 1), 1995 (Wohnung Nr. 2), 1997 (Wohnungen Nr. 3) und 1999 (Wohnung Nr. 4) an verschiedene Erwerber. Insgesamt vereinnahmte die GmbH aus den Veräußerungen 1 Million EUR. Die GmbH wurde durch Gesellschafterbeschluss im Januar 2000 aufgelöst. 1

2 Die Übertragung der Wohnung X auf die GmbH erfasste A weder in seiner Einkommensteuererklärung für 1994 noch in seiner Gewerbesteuererklärung für seinen Betrieb als Immobilienmakler. Als das Finanzamt davon erfuhr, erließ dieses einen Gewerbesteuermessbescheid jeweils für das Jahr 1994 und 1996 gegenüber A. Hat das Finanzamt Recht? A plant darüber hinaus einen großen Gebäudekomplex mit mehreren Büros zu bauen. Diese will er für 10 Jahre gewerblich vermieten und anschließend veräußern. A wendet sich an den Steuerberater S und bittet um Rat, welche umsatzsteuerlichen Folgen seine Umsetzung nach sich zieht und ob er ggf. steuergestaltend tätig werden sollte. Was wird S dem A raten? 2

3 Lösung: Aufgabe 1 I. Verkauf des alten Behandlungsstuhles 1. Gem. 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 UStG ist der Unternehmer (hier H) bei Lieferungen und sonstigen Leistungen für sein Unternehmen von anderen Unternehmern (hier ABC-GbR) zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn diese ihm eine Rechnung nach 14, 14a UStG ausweisen. a. Die Lieferung des Behandlungsstuhles ist eine Lieferung im Sinne des 3 Abs. 1 UStG. b. Für Zweifel an der Unternehmereigenschaft des Händlers H besteht kein Anhaltspunkt. Der Erwerb des Behandlungsstuhls zum Handel gehört auch zum Unternehmen des H. c. Auch die Unternehmereigenschaft der ABC-GbR im Sinne des 2 Abs. 1 S. 1 UStG ist unproblematisch gegeben, da hierfür jede nachhaltige berufliche Tätigkeit, bei der Einnahmen erzielt werden, ausreicht. Eine Marktbeteiligung oder Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich, vgl. 2 Abs. 1 S. 3 UStG. d. Eine ordnungsgemäße Rechnung nach 14, 14a UStG ist zu unterstellen. 2. Die Lieferung des Behandlungsstuhls könnte gem. 4 Nr. 14 UStG steuerbefreit sein. Von 4 Nr. 14 UStG sind aber nur Heilbehandlungen steuerbefreit. Allerdings könnte die Steuerbefreiung gem. 4 Nr. 28 UStG in Betracht kommen. Danach sind auch die Lieferungen von Gegenständen steuerbefreit, die der Unternehmer ausschließlich für steuerfreie Umsätze i.s.v. 4 Nr UStG verwendet hat. 3. Folglich kann H den Vorsteuerabzug nicht geltend machen. Im Ergebnis bleibt H also trotz Unternehmereigenschaft auf der Umsatzsteuer sitzen. 3

4 II. Kauf des neuen Behandlungsstuhles Dagegen greift die Umsatzsteuerbefreiung nach 4 Nr. 28 UStG beim neuen Behandlungsstuhl nicht ein, da 4 Nr. 28 UStG nur für Gegenstände gilt, die der Unternehmer für umsatzsteuerbefreite Tätigkeiten verwendet hat, und sich nicht auf zukünftige umsatzsteuerbefreite Tätigkeiten erstreckt. Vorliegend ist aber der Vorsteuerabzug nach 15 Abs. 2 UStG ausgeschlossen, da der Behandlungsstuhl für umsatzsteuerbefreite Heilbehandlungen i.s.v. 4 Nr. 14 UStG verwendet wird. Eine Rückausnahme nach 15 Abs. 3 UStG kommt nicht in Betracht. Daher ist die ABC-GbR nicht vorsteuerabzugsberechtigt. III. Haftung der ABC-GbR für die zu Unrecht ausgewiesene Umsatzsteuer Gem. 14c Abs. 1 UStG 1 schuldet die Person, die unrichtigerweise Umsatzsteuer ausweist, dem Finanzamt gegenüber diesen Umsatzsteuerbetrag. Allerdings kann der geschuldete Steuerbetrag berichtigt werden. Die ABC-GbR schuldet die Umsatzsteuer daher solange, bis sie die Rechnung gegenüber H berichtigt hat. Aufgabe 2 Das Finanzamt hat Recht, wenn A gewerbliche Einkünfte im Veranlagungszeitraum 1994 und 1996 erzielt hat. Gewerbesteuerrechtlich gelten dieselben Grundsätze für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels wie nach 15 Abs. 2 EStG für die Einkommensteuer 2. Daher ist zu prüfen, ob A gewerbliche Einkünfte erzielt hat. 1 Nicht 14c Abs. 2 UStG: s. hierzu 14c.1. Abs. 1 S. 5 Nr. 2 UStR BFH v , GrS 1/93, BStBl. II 1995, 617; BFH v , I R 118/97, BStBl. II 2000, 28. 4

5 Gewerbebetrieb ist gem. 15 Abs. 2 EStG eine selbstständige nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn sie weder als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft noch als Ausübung eines freien Berufs noch als eine andere selbstständige Arbeit anzusehen ist. Darüber hinaus darf es sich nach der Rechtsprechung bei der Tätigkeit nicht um private Vermögensverwaltung handeln 3. Vorliegend hat A die erworbenen Immobilien im Privatvermögen gehalten, so dass grundsätzlich von privater Vermögensverwaltung auszugehen ist. Nach ständiger Rechtsprechung des BFH wird jedoch die Grenze von der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb überschritten, wenn nach dem Gesamtbild der Betätigung und unter Berücksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Vermögenswerte durch Umschichtung gegenüber der Nutzung von Grundbesitz im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (z.b. durch Selbstnutzung oder Vermietung) entscheidend in den Vordergrund tritt 4. Zur Konkretisierung dieser Unterscheidung im Bereich des gewerblichen Grundstückshandels hat der BFH eine Beweislastregel entwickelt, wonach in der Regel dann von einem gewerblichen Grundstückshandel auszugehen ist, wenn innerhalb von fünf Jahren nach Erwerb mehr als drei Objekte wieder veräußert werden 5. A. Veranlagungszeitraum 1994 Zu klären ist, ob die Voraussetzungen der der Drei-Objekte-Regel schon im Veranlagungszeitraum 1994 vorgelegen haben. Im Veranlagungszeitraum 1993 hat A die Wohnungen X und Y und im Jahr 1994 das Einfamilienhaus in S erworben. Im Veranlagungszeitraum 1994 hat A die A-GmbH gegründet 3 BFH v , X R 36/06, BStBl. II 2010, BFH v , GrS 1/93, BStBl. II 1995, BFH v , VIII R 317/82, BStBl. II 1988,

6 und ihr im gleichen Jahr die Wohnung X übertragen. Im Veranlagungszeitraum 1996 hat A das Einfamilienhaus veräußert 6. I. Maßgeblicher Zeitraum Die Anschaffungen der Wohnungen X und Y fanden im Jahr 1993 statt, so dass der entscheidende 5-Jahres-Zeitraum, für die Drei-Objekte-Regel für die beiden Wohnungen mit dem Jahr 1998 endet. Damit scheidet schon die Wohnung Y aus der Betrachtung aus, da diese erst im Jahr 1999 veräußert wurde. In diesem 5-Jahreszeitraum hat A im Jahr 1994 die Wohnung X in die A-GmbH eingebracht und im gleichen Jahr das Einfamilienhaus in S erworben. Da das Einfamilienhaus in S jedoch erst im Jahr 1996 veräußert wurde, kann ein etwaiger Gewinn erst im Veranlagungszeitraum 1996 besteuert werden. Das Einfamilienhaus in S ist jedoch als Zählobjekt im Jahr 1994 zu berücksichtigen, weil der maßgebliche Zeitraum fünf Jahre zwischen der Anschaffung und Veräußerung beträgt 7. Zu klären ist daher, ob die Einbringung der Wohnung X als eine Veräußerung eines Objektes i.s.d. Drei- Objekte-Regel zu werten ist. II. Einbringung der Wohnung X Die Einbringung eines Wirtschaftsgutes aus dem Privatvermögen gegen die Gewährung von Gesellschaftsrechten ist als tauschähnlicher Vorgang zu qualifizieren, der der Veräußerung gleichgestellt ist. Jeder offenen Sacheinlage liegt eine Vereinbarung über den Sachgegenstand und der Höhe der in Geld ausgedrückten Einlageschuld zugrunde. Diese Schuld erfüllt der Gesellschafter durch die Leistung der Sacheinlage, während die Gesellschaft im Gegenzug die Sacheinlage mit der Einlageforderung verrechnet. Damit unterscheidet sich dieser Fall wirtschaftlich nicht von der Veräußerung des Wirtschaftsgutes zum Verkehrswert 8. Daher ist die Einbringung eines Grundstücks in eine beherrschte GmbH als Veräußerungsgeschäft im 6 Aufgrund der zeitlichen Komponente (3 Objekte in 5 Jahren) muss veranlassungszeitraumübergreifend geprüft werden, ob A in 5 Jahren mehr als drei Objekte veräußert hat. 7 Wenn sich erst nachträglich herausstellt, dass vom gewerblichen Grundstückshandel auszugehen ist, so erfolgt die Korrektur verfahrensrechtlich nach 173 Abs. 1 Nr. 1 AO und nicht nach 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AO, vgl. OFD Koblenz v , S 0351 A-St 53 1; BFH v , VIII R 17/97, BStBl. II 2000, BFH v , X R 51/98, BStBl. II 2003,

7 Sinne der der Drei-Objekte-Regel zu qualifizieren 9. Dabei ist von einem Objekt auszugehen. Auch wenn das Objekt später geteilt worden ist, ist im Zeitpunkt der Einbringung in die GmbH noch von einem Objekt auszugehen, da erst die spätere Teilung und die damit verbundene Teilungserklärung die Voraussetzungen für mehrere selbständige Wirtschaftsgüter schafft 10. Dass A vor der Einbringung mit den Umbaumaßnahmen begonnen hatte, ändert an dieser Beurteilung nichts. III. Zwischenergebnis In der fraglichen Zeitspanne von fünf Jahren sind zwei Objekte veräußert worden, so dass an sich die Grenze der Ausnutzung substantieller Vermögenswerte durch Umschichtung gegenüber der Nutzung von Grundbesitz im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten im Sinne der Drei-Objekts-Grenze noch nicht überschritten ist. IV. Zurechnung der Veräußerungsvorgänge bei der A-GmbH an A? Zu prüfen ist aber, ob die von A-GmbH verkauften Objekte nämlich Wohnungen Nr. 1, 2, 3 und 4 dem A zugerechnet werden können. Grundsätzlich ist dies nicht möglich, weil die GmbH nicht nur zivil-, sondern auch steuerrechtlich ein selbständiges Steuersubjekt ist, 1 Abs. 1 KStG. Der Anteilseigner hat unmittelbar keinen Gewinn aus der Tätigkeit der Kapitalgesellschaft zu versteuern, sondern erst bei der Ausschüttung von Gewinnen Einkünfte aus der Beteiligung an der Kapitalgesellschaft 11. Allerdings könnte eine Zurechnung gem. 42 Abs. 1 S. 1 AO in Betracht kommen. Danach kann das Steuergesetz durch Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des Rechts nicht umgangen werden. Nach ständiger Rechtsprechung liegt ein Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten vor, wenn eine rechtliche Gestaltung gewählt wird, die zur Erreichung des erstrebten wirtschaftlichen Ziels unangemessen ist, der Steuerminderung 9 BFH v , X R 51/98, BStBl. II 2003, 394; BFH v , X R 36/06, BStBl. II 2010, BFH v , X R 108/96, BFH/NV 2003, 455; FG Münster v , 10 K 1203/03 G, EFG 2006, FG Münster v , 10 K 1203/03 G, EFG 2006,

8 dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonstige beachtliche außersteuerrechtliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist 12. Vorliegend rechtfertigt allein die Tatsache, dass A die A-GmbH als alleiniger Gesellschafter- Geschäftsführer beherrschen konnte und beherrscht hat, nicht die Annahme eines Gestaltungsmissbrauchs im Sinne des 42 AO. Vielmehr sprechen auch offensichtliche wirtschaftliche Gründe wie etwa die Haftungsbegrenzung dafür, dass die Wohnung in eine Kapitalgesellschaft eingebracht worden ist 13. Daher kommt eine Zurechnung über 42 Abs. 1 S. 1 AO nicht in Betracht. V. Indizwirkung der Beweislastregel der Drei-Objekte-Regel? Der Drei-Objekt-Grenze als Beweislastregel kommt nur Indizwirkung zu. Steht aufgrund objektiver Umstände fest, dass der Grundbesitz mit der unbedingten Absicht erworben oder bebaut worden ist, ihn innerhalb kurzer Zeit zu verkaufen, ist ein gewerblicher Grundstückshandel selbst dann zu bejahen, wenn weniger als vier Objekte veräußert werden 14. A hat kurz nach dem Erwerb der Wohnung X im Jahr 1994 begonnen, sie umzubauen. Während der Bauphase hat er die Wohnung zum Verkehrswert in die A-GmbH eingebracht und damit vollentgeltlich auf diese übertragen. Die Veräußerung eines Bauvorhabens vor Fertigstellung stellt einen besonderen Umstand dar, der als Indiz für die bei Erwerb vorhandene unbedingte Veräußerungsabsicht des A gewertet werden kann 15. Weitere Anhaltspunkte für das Vorliegen eines gewerblichen Grundstückshandels sind vorliegend die zeitliche Nähe zwischen dem Erwerb des Grundstücks und der Sacheinlage in die A-GmbH sowie die Branchennähe des A, der auch als Immobilienmakler tätig war. Die 12 FG Münster v , 10 K 1203/03 G, EFG 2006, FG Münster v , 10 K 1203/03 G, EFG 2006, BFH v , X R 183/96, BStBl. II 2003, 238; BFH v , VIII R 40/01, BStBl. II 2003, 294; BFH v , IV R 38/06, BStBl. II 2009, 278; BFH v , IV R 85/06, BStBl. II 2009, BFH v , GrS 1/98, BStBl. II 2002,

9 A-GmbH hat zudem laut Sachverhalt zeitnah nach Fertigstellung innerhalb von fünf Jahren nach der Einbringung alle restlichen Wohnungen verkauft. Auch spricht die zeitnahe Auflösung der GmbH nach der vollständigen Veräußerung sämtlicher Objekte für eine unbedingte Veräußerungsabsicht des A. Angesichts des zielgerichteten Geschehensablaufs spricht vorliegend alles dafür, dass A die Wohnung X in Veräußerungsabsicht erworben hat, so dass von gewerblichen Einkünften ausgegangen werden muss. VI. Weitere Voraussetzungen des 15 Abs. 2 S. 1 EStG Die Sacheinlage in die A-GmbH ist als Teilnahme des A am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr zu werten. Denn das Merkmal der Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr erfordert eine Tätigkeit, die gegen Entgelt am Markt erbracht und für Dritte äußerlich erkennbar angeboten wird 16. Dementsprechend ist es ausreichend, wenn Geschäftsbeziehungen zu einem einzigen Vertragspartner bestehen 17. Die gewerbliche Betätigung des A ist auch nachhaltig. Ausreichend ist, dass der Steuerpflichtige seine Tätigkeit auf Wiederholung anlegt und mit Wiederholungsabsicht handelt 18. Dem A ging es von Beginn an um die Aufteilung der Wohnung X und die Veräußerung aller einzelnen Wohnungen. VII. Ergebnis Aufgrund der unbedingten Veräußerungsabsicht bezüglich der Wohnung X kann von einem gewerblichen Grundstückshandel im Veranlagungszeitraum 1994 ausgegangen werden ( 15 Abs. 2 EStG). 16 BFH v , X R 51/98, BStBl. II 2003, BFH v I R 16/99, BStBl. II 2000, Schmidt/Wacker, EStG, 33. Aufl. 2014, 15 Rn

10 B. Gewerblicher Grundstückshandel im Jahr 1996 A könnte einen gewerblichen Grundstückshandel auch im Jahr 1996 betrieben haben. Da eine Zurechnung der Veräußerungsvorgänge der A-GmbH an A nicht möglich ist (s.o.) und im fraglichen Zeitraum nur zwei Objekte veräußert worden sind, ist zu prüfen, ob auch bezüglich der Veräußerung des Einfamilienhauses in S die Grenze von der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb überschritten wurde. Dies ist grds. nur beim Vorliegen der unbedingten Veräußerungsabsicht möglich (s.o.). Hinsichtlich des Einfamilienhauses in S kann aber mangels entsprechender Anhaltspunkte keine unbedingte Veräußerungsabsicht angenommen werden. Insbesondere fehlen die für die unbedingte Veräußerungsabsicht sprechenden Indizien wie die zeitliche Nähe zwischen der Gründung bzw. Auflösung der GmbH, Umbaumaßnahmen etc. In Betracht könnte aber eine Zurechnung der Veräußerung des Einfamilienhauses in S zum gewerblichen Grundstückshandel kommen. I. Zurechnung des Einfamilienhauses zum Betriebsvermögen des gewerblichen Grundstückshandels des A 19 Fraglich ist daher, ob zum Betriebsvermögen des gewerblichen Grundstückshandels des A, auch Objekte zählen, die in bedingter Veräußerungsabsicht (hier das Einfamilienhaus in S) erworben wurden. Notwendiges Betriebsvermögen eines Gewerbebetriebs sind die Wirtschaftsgüter, die dem Betrieb dergestalt unmittelbar dienen, dass sie objektiv erkennbar zum unmittelbaren Einsatz 19 Als Immobilienmakler hat A keine Grundstücke im Betriebsvermögen, da ein Immobilienmakler fremde Immobilien gegen Provision vermittelt. Daher ist auf den gewerblichen Grundstückshandel abzustellen. 10

11 im Betrieb selbst bestimmt sind 20. Für einen gewerblichen Grundstückshandel gilt dies entsprechend 21. Die Objekte dienen dann dem gewerblichen Grundstückshandel, wenn sie von der Veräußerungsabsicht des Steuerpflichtigen erfasst sind. Erforderlich ist allerdings ein sachlicher und zeitlicher Zusammenhang, damit auf einen einheitlichen Betätigungswillen geschlossen werden kann 22. Indiz für den erforderlichen zeitlichen Zusammenhang ist (ähnlich wie bei der Drei-Objekte- Regel ) eine Zeitspanne von weniger als fünf Jahren zwischen der Anschaffung und der Veräußerung der einzelnen Objekte 23. Im vorliegenden Fall spricht zweierlei für die Annahme eines einheitlichen Betätigungswillens: die zeitnahe Anschaffung der Wohnung X im Jahr 1993 und des Einfamilienhauses in S im Jahr 1994 (1) und die Einbringung der Wohnung X im Jahr 1994 sowie die Veräußerung des Einfamilienhauses in S im Jahr 1996 (2) 24. II. Zwischenergebnis Daher ist das Einfamilienhaus in S dem gewerblichen Grundstückshandel zuzurechnen, so dass der Gewerbesteuermessbescheid für das Jahr 1996 diesbezüglich zu Recht ergangen. (a.a. vertretbar 25 ). C. Endergebnis Beide Gewerbesteuermessbescheide ergingen zu Recht. 20 BFH v , IV R 14/00, BStBl. II 2001, BFH v , X R 98/91, BFH/NV 1994, BFH v , III R 20/01, BStBl. II 2003, 297; BFH v , XI R 7/02, BStBl. II 2004, BFH v , X R 59/08 (nicht amtlich veröffentlicht). 24 BFH v , X R 59/08 (nicht amtlich veröffentlicht). 25 Da auch Grundstückshändler Grundstücke im privaten Vermögen halten können. Voraussetzung ist aber, dass sie eindeutig privat veranlasst sind und aufgrund der jeweiligen Gegebenheiten des Einzelfalls klar von den betrieblich veranlassten Geschäftsvorfällen zu unterscheiden sind. Eine mögliche Steuerbarkeit nach 22 Nr. 2 i.v.m. 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG hätte aber nicht zur Folge, dass Gewerbesteuer anfallen würde. 11

12 Aufgabe 3 I. Vorsteuerabzug bzgl. der Bauleistungen bei der Errichtung des Gebäudekomplexes 1. Gem. 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG ist der Unternehmer bei Lieferungen und sonstigen Leistungen für sein Unternehmen von anderen Unternehmern zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn diese ihm eine Rechnung nach 14, 14a UStG ausweisen. a. Die Herstellung eines Gebäudekomplexes ist eine sonstige Leistung im Sinne des 3 Abs. 9 UStG. b. Für Zweifel an der Unternehmereigenschaft der Werkunternehmer bestehen keine Anhaltspunkte. c. Auch die Unternehmereigenschaft des A im Sinne des 2 Abs. 1 S. 1 UStG ist unproblematisch gegeben, da hierfür jede nachhaltige berufliche Tätigkeit, bei der Einnahmen erzielt werden, ausreicht. Eine Marktbeteiligung oder Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich, vgl. 2 Abs. 1 S. 3 UStG. d. Die Werkleistungen sind auch für die Vermietungstätigkeit des A hergestellt worden. Ordnungsgemäße Rechnungen nach 14, 14a UStG sind zu unterstellen. 2. Der Vorsteuerabzug ist aber gem. 15 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG i.v.m. 4 Nr. 12 a) UStG ausgeschlossen weil A die Bauleistungen in Form eines Gebäudekomplexes erhält, um diesen dann weiter zu vermieten. 3. Allerdings kann A gem. 9 Abs. 1 UStG auf die Umsatzsteuerbefreiung nach 4 Nr. 12 a) UStG gem. 9 UStG verzichten, da er die Immobilien gewerblich vermieten will, d.h. an andere Unternehmer vermietet. Für Letztere hat die Optierung keine steuerlichen Folgen, da 12

13 diese zum Vorsteuerabzug gem. 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG berechtigt sind und sich die Mietzinsen damit nicht erhöhen. 4. Im Ergebnis führt die Optierung für die Umsatzsteuerpflicht bzgl. der Vermietung der Immobilien dazu, dass A bzgl. der Bauwerkleistungen zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. II. Veräußerung des Gebäudekomplexes Dagegen ist die Veräußerung des kompletten Gebäudekomplexes nicht umsatzsteuerpflichtig, da die Geschäftsveräußerung gem. 1 Abs. 1a UStG nicht der Umsatzsteuer unterliegt. Hinweis (für Spezialisten): Auch bei einer Geschäftsveräußerung (i.s.d. 1 Abs. 1a UStG) innerhalb des nach 15a UStG geltenden Berichtigungszeitraumes (bei Grundstücken 10 Jahre) hätte A keine Vorsteuer nach 15a UStG zu berichtigen. Zwar liegt gem. 15a Abs. 8 UStG eine Änderung der Verhältnisse grundsätzlich auch bei einer Veräußerung vor. Eine Geschäftsveräußerung ist demgegenüber kein Umsatz i.s.d. 15a Abs. 8 UStG. 26 Allerdings bestimmt 15a Abs. 10 UStG, dass der Berichtigungszeitraum nach 15a Abs. 1 UStG nicht unterbrochen wird, sodass der Rechtsnachfolger den Berichtigungszeitraum fortführt. Das zeigt sich auch in 1 Abs. 1a S.3 UStG nach welchem der erwerbende Unternehmer an die Stelle des Veräußerers tritt. Dieses Spezialwissen geht aber über das hinaus, was im Schwerpunktbereich erwartet werden kann. Schlussbetrachtung: Auch dieser Fall ist als mittelschwierig einzuordnen. Zum gewerblichen Grundstückshandel sind einige Details über die maßgebliche Rechtsprechung erforderlich. Dagegen lassen sich die umsatzsteuerlichen Fragestellungen allein durch die Gesetzeslektüre lösen. 26 Vgl. Bunjes, UStG, 12. Auflage 2013, 15a Rn

wbw holup 1 RA/StB Saskia Brand StB Dipl.-Kffr. Alexandra Stier Der gewerbliche Grundstückshandel im Überblick

wbw holup 1 RA/StB Saskia Brand StB Dipl.-Kffr. Alexandra Stier Der gewerbliche Grundstückshandel im Überblick RA/StB Saskia Brand StB Dipl.-Kffr. Alexandra Stier Der gewerbliche Grundstückshandel im Überblick I. Einleitung Mit einer aktuell veröffentlichten Entscheidung hat der BFH seine Rechtsprechung zum gewerblichen

Mehr

Tenor. Tatbestand. FG München, Beschluss v. 14.08.2014 7 V 1110/14

Tenor. Tatbestand. FG München, Beschluss v. 14.08.2014 7 V 1110/14 FG München, Beschluss v. 14.08.2014 7 V 1110/14 Titel: (Aussetzung der Vollziehung: Kein Verlust der erweiterten Kürzung nach 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG infolge Umschichtung des Grundbesitzbestands und Beteiligungen

Mehr

Gründe. I. Die Kläger und Revisionskläger (Kläger) sind Eheleute und wurden für das Streitjahr 1997 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.

Gründe. I. Die Kläger und Revisionskläger (Kläger) sind Eheleute und wurden für das Streitjahr 1997 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Gründe I. Die Kläger und Revisionskläger (Kläger) sind Eheleute und wurden für das Streitjahr 1997 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kläger war von 1992 bis 1995 Geschäftsführer einer Firma in

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet: Sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen ( keine Umsatzsteuer in

Mehr

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009 Information zur Einkommensteuer und Umsatzsteuer bei der Vermietung, des Ankaufes und des Verkaufes von Frachtcontainern (Neu- und Gebrauchtcontainer) im privaten Bereich ab 01.01.2009 A. Sachverhalt Ein

Mehr

Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München

Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München I. Vorbemerkungen Zweck der Kleinunternehmerregelung des 19 UStG ist es, im Wesentlichen in Form einer Bagatellgrenze zu einer

Mehr

Merkblatt zum Container-Leasing Modell

Merkblatt zum Container-Leasing Modell Oberfinanzdirektion Hannover S 2252 146 StO232 S 7117e 2 StO171 Stand: 28. April 2005 Merkblatt zum Container-Leasing Modell 1. Wirtschaftlicher Hintergrund und Vertragsverhältnisse Eine GmbH erwirbt Schiffscontainer

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Steuerliche Sphären einer Hochschule. Folie Nr. 1

Steuerliche Sphären einer Hochschule. Folie Nr. 1 Steuerliche Sphären einer Hochschule Folie Nr. 1 Steuerliche Sphären von Hochschulen nicht steuerbar steuerfrei steuerpflichtig Betrieb gewerblicher Art hoheitlicher Bereich Vermögensverwaltung Zweckbetrieb

Mehr

5. Besondere Sachverhalte bei Gewinneinkunftsarten

5. Besondere Sachverhalte bei Gewinneinkunftsarten 28 5. Besondere Sachverhalte bei Gewinneinkunftsar ten 5. Besondere Sachverhalte bei Gewinneinkunftsarten Fall 20: Betriebsaufspaltung ( 3 Nr. 40, 12, 15, 18, 19 EStG) Der in Berlin ansässige Steuerberater

Mehr

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen Agenda Immobilien-Transaktion Grundstücksübertragung als

Mehr

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994)

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) Allgemeines 11 Abs 1 Berechtigung Verpflichtung Merkmale Anzahlungsrechnung 11 Abs 1a Übergang der

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Lösungen zu den Übungsaufgaben zur Umsatzsteuer 1. Aufgabe a) Horst hat die

Mehr

BUNDESFINANZHOF. EStG 24 Nr. 1 Buchst. a, 34 Abs. 2 Nr. 2. Urteil vom 13. August 2003 XI R 18/02

BUNDESFINANZHOF. EStG 24 Nr. 1 Buchst. a, 34 Abs. 2 Nr. 2. Urteil vom 13. August 2003 XI R 18/02 BUNDESFINANZHOF Veräußert der Alleingesellschafter-Geschäftsführer freiwillig alle Anteile an seiner GmbH, kann die Entschädigung für die Aufgabe der Geschäftsführertätigkeit gleichwohl von dritter Seite

Mehr

Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel

Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Mehr

Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren

Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren 4.11.2011 Düsseldorf Robert-Perthel-Str. 77a, 50739 Köln, Telefon 0221/95 74 94-0, E-Mail: office@laufmich.de Steuerliche

Mehr

Umsatzsteuer im Kfz-Inlandsgeschäft

Umsatzsteuer im Kfz-Inlandsgeschäft Rüdiger Weimann Diplom-Finanzwirt, Dortmund Lehrbeauftragter der DHBW Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg Dozent diverser Lehrinstitute Freier Gutachter in Umsatzsteuerfragen Kfz-Managementseminar

Mehr

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Otto-Friedrich-Universität Bamberg Otto-Friedrich-Universität Bamberg Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht bei der Auftragsforschung Infolge der Aufhebung der vormaligen Steuerbefreiung der Umsätze der staatlichen Hochschulen aus Forschungstätigkeit

Mehr

Paragraphenkette: AO (1977) 42, EStG 9 Abs. 1 S. 1, 21 Abs. 1 Nr. 1. Entscheidungsform: Datum: 08.05.2001

Paragraphenkette: AO (1977) 42, EStG 9 Abs. 1 S. 1, 21 Abs. 1 Nr. 1. Entscheidungsform: Datum: 08.05.2001 Gericht: BFH Entscheidungsform: Urteil Datum: 08.05.2001 Paragraphenkette: AO (1977) 42, EStG 9 Abs. 1 S. 1, 21 Abs. 1 Nr. 1 Vorinstanz(en): FG Nürnberg Kurzleitsatz: Werbungskosten bei Beteiligung an

Mehr

Finanzgericht Münster, 15 K 2469/13 U

Finanzgericht Münster, 15 K 2469/13 U 1 von 5 Finanzgericht Münster, 15 K 2469/13 U Datum: Gericht: Spruchkörper: Entscheidungsart: Aktenzeichen: 09.09.2014 Finanzgericht Münster 15. Senat Urteil 15 K 2469/13 U Sachgebiet: Finanz- und Abgaberecht

Mehr

Gesetz(e): EStG 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1EStG 15 Abs. 2EStG 21 Abs. 1 Nr. 1GewStG 2 Abs. 1GewStG 7

Gesetz(e): EStG 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1EStG 15 Abs. 2EStG 21 Abs. 1 Nr. 1GewStG 2 Abs. 1GewStG 7 BFH v. 26.06.2007 - IV R 49/04 Erwerb, Vermietung und Veräußerung von in die Luftfahrzeugrolle eingetragenen Flugzeugen sind bei planmäßiger Verknüpfung gewerbliche Tätigkeiten; zur Abgrenzung des durch

Mehr

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zum Umfang der Beratungsbefugnis der Lohnsteuerhilfevereine vom 15. Januar 2010 (BStBl I S. XXX) I. Allgemeines Die Befugnis der Lohnsteuerhilfevereine

Mehr

Aktuelle steuerliche und rechtliche Fragestellungen der Kommunalwirtschaft Teil 16: BgA erkennen leicht gemacht

Aktuelle steuerliche und rechtliche Fragestellungen der Kommunalwirtschaft Teil 16: BgA erkennen leicht gemacht Aktuelle steuerliche und rechtliche Fragestellungen der Kommunalwirtschaft Teil 16: BgA erkennen leicht gemacht Sehr geehrte Damen und Herren, die wirtschaftlichen Betätigungen der juristischen Personen

Mehr

BGH, Urteil vom 1. April 2009 - IX R 35/08. Aus den Gründen:

BGH, Urteil vom 1. April 2009 - IX R 35/08. Aus den Gründen: 1. Nimmt der Steuerpflichtige Darlehen zur Finanzierung je unterschiedlicher Grundstücksteile auf, die eigenständige Wirtschaftsgüter bilden, scheitert der Zuordnungszusammenhang zu einzelnen Grundstücksteilen

Mehr

Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer

Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer Ausgabe 02 2016 Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer Grundstückspachtvertrag: Entschädigung für vorzeitige Beendigung wird ermäßigt besteuert Gemischte Vermietung: Deutsche Maßstäbe

Mehr

wie mit Ihnen am 02.03.2004 besprochen, nachfolgend die Fallkonstellationen, die unseren Kollegen momentan die meisten Probleme bereiten.

wie mit Ihnen am 02.03.2004 besprochen, nachfolgend die Fallkonstellationen, die unseren Kollegen momentan die meisten Probleme bereiten. Oberfinanzdirektion Chemnitz Herrn Oberfinanzpräsident Staschik Brückenstraße 10 09111 Chemnitz Dresden, 01. pril 2004 Umsatzsteuerliche Behandlung der Geschäftsführungs- und Vertretungsleistungen an die

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Folie Nr. 1 Kernaufgaben der Hochschulen Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung Grundständige Studiengänge ( 10 HRG) Postgraduale

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Handels- und Gesellschaftsrecht I

Handels- und Gesellschaftsrecht I 1 Dr. Ulf Müller WS 07 / 08 Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht - zivilrechtliche Abteilung - Handels- und Gesellschaftsrecht I für Nebenfachstudierende 1. Teil: Handelsrecht

Mehr

Freiberufliche Einkünfte: Infektion bei Verzicht auf persönliche Leistungserbringung

Freiberufliche Einkünfte: Infektion bei Verzicht auf persönliche Leistungserbringung Freiberufliche Einkünfte: Infektion bei Verzicht auf persönliche Leistungserbringung 10. Deutscher Medizinrechtstag, 04.09.2009 1 Referent Steuerberater Michael Hieret, Mülheim an der Ruhr Fachberater

Mehr

Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung?

Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung? Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung? Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze passen oft nicht zusammen, obwohl dies sowohl systematisch als auch tatsächlich

Mehr

Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten

Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten Dirk Grigull, Rechtsanwalt in Güstrow Simone Brenner, BDO AG Rostock Güstrow, 25. Februar 2016 Ziele

Mehr

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Anlage 1 zur Vorlage V/0937/2013/1. Erg. Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Folgende Rechts-

Mehr

BFH-Leitsatz-Entscheidungen

BFH-Leitsatz-Entscheidungen BFH-Leitsatz-Entscheidungen Heute neu: 1. Einkommensteuer: Zusammenveranlagung deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz und Vermietungseinkünften in den Niederlanden Urteil vom 01.10.2014, Az: I R 18/13

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der Umsatzsteueroption - Beschluss oder Vereinbarung

17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der Umsatzsteueroption - Beschluss oder Vereinbarung 17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der - Beschluss oder Vereinbarung Prof. Dr. Florian Jacoby Münster, Beispiel 1 E1 vermietet sein Teileigentum an einen Handwerker [Arzt]. E2 vermietet sein

Mehr

Leitsatz: Tatbestand: Bundesfinanzhof, IV-R-41/07 Urteil vom 17.03.2010. Verfahrensgang:

Leitsatz: Tatbestand: Bundesfinanzhof, IV-R-41/07 Urteil vom 17.03.2010. Verfahrensgang: Bundesfinanzhof, IV-R-41/07 Urteil vom 17.03.2010 0588762 Verfahrensgang: Schleswig-Holsteinisches FG Urteil 5 K 216/03 vom 28. 3. 2006 EFG 2007 1799 (Erste Instanz) Keine Gewerbesteuerfreiheit des Veräußerungsgewinns

Mehr

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2014 Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Dr. Paul Richard Gottschalk Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater

Mehr

Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme?

Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme? Köln Berlin München Angestellte und Sozien als Insolvenzverwalter, Testamentsvollstrecker und Betreuer Auslöser für Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerprobleme?" Streck Mack Schwedhelm Rechtsanwälte, Fachanwälte

Mehr

Steuerliche Rahmenbedingungen

Steuerliche Rahmenbedingungen Steuerliche Rahmenbedingungen Informationsveranstaltung Photovoltaik am 28. Juli 2010 Referentin: WP/StB Dipl.-Kffr. Doreen Mottl Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V. 1 Steuerliche

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

UStG 1993 1 Abs. 1 Buchst. a Richtlinie 77/388/EWG Art. 5 Abs. 8, Art. 6 Abs. 5 UStG 1993 15 Abs. 1 Nr. 1, 2 Abs. 1

UStG 1993 1 Abs. 1 Buchst. a Richtlinie 77/388/EWG Art. 5 Abs. 8, Art. 6 Abs. 5 UStG 1993 15 Abs. 1 Nr. 1, 2 Abs. 1 BUNDESFINANZHOF Eine zur Gründung einer Kapitalgesellschaft errichtete Personengesellschaft (sog. Vorgründungsgesellschaft), die nach Gründung der Kapitalgesellschaft die bezogenen Leistungen in einem

Mehr

Vergleich der verschiedenen Unternehmensformen für Food-Coops 1

Vergleich der verschiedenen Unternehmensformen für Food-Coops 1 Vergleich der verschiedenen Unternehmensformen für Food-Coops 1 Gewerbebetrieb / Liebhaberei Einkommensteuer Zur steuerlichen Einordnung der Einkaufsgenossenschaften ist eine Abgrenzung der Gemeinschaften

Mehr

Vorsteuerabzug hinsichtlich Installation einer Photovoltaikanlage auf Dach eines Carports

Vorsteuerabzug hinsichtlich Installation einer Photovoltaikanlage auf Dach eines Carports DNotI Deutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 11r21_10 letzte Aktualisierung: BFH, 19.07.2011 - XI R 21/10 UStG 2 Abs. 1, 3 Abs. 9a Nr. 1, 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, S. 2, 15 Abs. 4; EEG 2004 11 Abs. 2 S. 1;

Mehr

Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG

Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG 1. Steuerschuldnerschaft bei "Bauleistungen" Grundsätzlich schuldet nach dem Umsatzsteuergesetz der Unternehmer die Umsatzsteuer, der den Umsatz

Mehr

www.pflegekinderinfo.de

www.pflegekinderinfo.de www.pflegekinderinfo.de FG Köln vom 26.06.2008 Allein die Volljährigkeit eines Kindes schließt ein Pflegekindschaftsverhältnis nicht aus. Die an das Bestehen eines familienähnlichen Bandes zu einem volljährigen

Mehr

Private Veräußerungsgeschäfte im Einkommensteuerrecht Hans-Joachim Beck Leiter Abteilung Steuern IVD Bundesverband Veräußerung eines Grundstücks Grundstück gehört zu einem Betriebsvermögen Gewerbliche

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Die erfolgreiche Planungs-ARGE

Die erfolgreiche Planungs-ARGE Die erfolgreiche Planungs-ARGE Steuerliche Aspekte Seminar am 29.04.2014 bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau München Die erfolgreiche Planungs-ARGE Thomas Jäger Dipl.-Betriebswirt (FH), Steuerberater

Mehr

Besteuerung von Inbound-Investitionen in deutsches Immobilienvermögen

Besteuerung von Inbound-Investitionen in deutsches Immobilienvermögen Besteuerung von Inbound-Investitionen in deutsches Immobilienvermögen WSK-Praxisseminar 29.1.2010 Dr. Allit Lohbeck, LL.M. Inbound-Investitionen in deutsches Grundvermögen sind sehr häufig. In den vergangenen

Mehr

Einkommensteuerliche Behandlung von Venture Capital und Private Equity Fonds; Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung vom Gewerbebetrieb

Einkommensteuerliche Behandlung von Venture Capital und Private Equity Fonds; Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung vom Gewerbebetrieb Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Mehr

Bundesfinanzhof Urt. v. 27.08.2013, Az.: VIII R 9/11

Bundesfinanzhof Urt. v. 27.08.2013, Az.: VIII R 9/11 Bundesfinanzhof Urt. v. 27.08.2013, Az.: VIII R 9/11 Wenn die Umsatzsteuer richtig "erklärt", aber falsch übernommen wurde Hat ein Unternehmer die von ihm zu entrichtende Umsatzsteuer korrekt in seiner

Mehr

Parkstraße 4. 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage. Mandanteninformation

Parkstraße 4. 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage. Mandanteninformation Parkstraße 4 59439 Holzwickede Tel.: 02301 / 91209-0 Besuchen Sie auch unsere Homepage Mandanteninformation So schreibe ich meine Rechnungen richtig Notwendige Inhalte einer ordnungsgemäßen Rechnung Stand:

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern

Bayerisches Landesamt für Steuern Bayerisches Landesamt für Steuern Bayerisches Landesamt für Steuern Dienststelle München ٠ 80284 München Bekanntgabe im AIS An alle Finanzämter und Außenstellen Datum Aktenzeichen Bearbeiter Anton Reichbauer

Mehr

Buchführung und Bilanzwesen

Buchführung und Bilanzwesen Buchführung und Bilanzwesen Stand 15.02.2014 Themenübersicht 2 Kapitel A: Der Gewinnermittlungszeitraum, Kapitel B: Die Gewinnermittlungsmethoden, Kapitel C: Die handelsrechtliche Bilanzierung, Kapitel

Mehr

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen BUNDESFINANZHOF Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen 1. Finanziert der Steuerpflichtige die Herstellung von Eigentumswohnungen,

Mehr

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht.

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht. Anlage Umsatzsteuerliche Behandlung von Schulverpflegung 1. Umsatzsteuerbefreiungen Nach Artikel 132 Abs. 1 Buchst, i MwStSystRL ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, der Schul- oder Hochschulunterricht,

Mehr

Übungsklausurfall I USt Seite 1

Übungsklausurfall I USt Seite 1 Übungsklausurfall I USt Seite 1 Allgemeiner Sachverhalt Der Unternehmer K. Rahn (K.R.)betreibt in Duisburg einen Baustoff- und Baumaschinenhandel und eine Reparaturwerkstatt für Baumaschinen. Sein Vorjahresumsatz

Mehr

II. Bewertung von Personengesellschaften 1. Kreis der Gesellschaften des 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG

II. Bewertung von Personengesellschaften 1. Kreis der Gesellschaften des 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG II. Bewertung von Personengesellschaften 1. Kreis der Gesellschaften des 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG Gemåß 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG bilden alle WirtschaftsgÅter einen Gewerbebetrieb, die Gesellschaften i. S. des

Mehr

Vorsteuerabzug und Beteiligungsveräußerungen. Sandra Stadlbauer. 1. Vorfrage: Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Veräußerungsumsatzes

Vorsteuerabzug und Beteiligungsveräußerungen. Sandra Stadlbauer. 1. Vorfrage: Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Veräußerungsumsatzes Vorsteuerabzug und Beteiligungsveräußerungen Sandra Stadlbauer Übersicht 1. Vorfrage: Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Veräußerungsumsatzes 2. Allgemeine Vorsteuern: Ermittlung des Pro-rata-Satzes

Mehr

Umkehr der Umsatzsteuerschuld bei Bauleistungen gemäß 13b UStG ab 1. April 2004. Häufig gestellte Fragen

Umkehr der Umsatzsteuerschuld bei Bauleistungen gemäß 13b UStG ab 1. April 2004. Häufig gestellte Fragen Zentralverband des Deutschen Handwerks Abt. Steuer- und Finanzpolitik Umkehr der Umsatzsteuerschuld bei Bauleistungen gemäß 13b UStG ab 1. April 2004 Häufig gestellte Fragen I. Wann ist die neue Vorschrift

Mehr

Newsletter III/2015. Entscheidungen

Newsletter III/2015. Entscheidungen Newsletter III/2015 Der Newsletter des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts informiert in kompakter und prägnanter Form über aktuelle Entscheidungen des Gerichts, über organisatorische Neuerungen und

Mehr

OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft

OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft 1. Unternehmereigenschaft Wird der erzeugte Strom ganz oder teilweise, regelmäßig

Mehr

Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit

Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit 1 Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit 1 Begriff der Scheinselbstständigkeit Unter Scheinselbstständigkeit versteht man, dass eine erwerbstätige Person als selbstständiger

Mehr

EStG 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2, Abs. 3 Nr. 2 GewStG 2 Abs. 1, 3 Nrn. 6 und 20 AO 67 Abs. 1 und 2 GG Art. 3 Abs. 1

EStG 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2, Abs. 3 Nr. 2 GewStG 2 Abs. 1, 3 Nrn. 6 und 20 AO 67 Abs. 1 und 2 GG Art. 3 Abs. 1 BUNDESFINANZHOF Betriebsaufspaltung - Gewerbesteuerbefreiung einer Besitzpersonengesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG - Merkmalsübertragung von einer nach 3 Nr. 20 Buchst. b GewStG steuerbefreiten

Mehr

Arbeitsgemeinschaft im Einkommensteuerrecht Wintersemester 2013/2014

Arbeitsgemeinschaft im Einkommensteuerrecht Wintersemester 2013/2014 Fälle und Lösungen zum Eigenaufwand/Drittaufwand Fall 1 (Eigenaufwand) A benötigt einen neuen Computer, den er ausschließlich beruflich nutzen will. Da er in finanziellen Schwierigkeiten steckt, schenkt

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Nr. 116/12 Ansprechpartnerin: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911/13

Mehr

Einkommensteuer I. Persönliche und sachliche Steuerpflicht steuerfreie Einnahmen Einkunftsarten

Einkommensteuer I. Persönliche und sachliche Steuerpflicht steuerfreie Einnahmen Einkunftsarten Einkommensteuer I Persönliche und sachliche Steuerpflicht steuerfreie Einnahmen Einkunftsarten Stand 10.02.2015 Inhaltsverzeichnis Karteikarten ESt Teil I A. Die persönliche Steuerpflicht 1-13 B. Die sachliche

Mehr

Steuerberechnung/vereinnahmtes Entgelt (Istversteuerung)

Steuerberechnung/vereinnahmtes Entgelt (Istversteuerung) Steuerberechnung/vereinnahmtes Gruppe 2 /S 391 Seite 1 Istversteuerung ist unter den Voraussetzungen des 20 Abs. 1 UStG möglich. Die Umsatzsteuer entsteht mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem

Mehr

Umsatzsteuer in der Praxis

Umsatzsteuer in der Praxis Steuern, Finanzen und Controlling Steuern Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen in kompakter Übersicht Verlag Dashöfer Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen

Mehr

Steuern sparen mit sauberem Strom: Optimierung des Steuersparmodells Photovoltaik

Steuern sparen mit sauberem Strom: Optimierung des Steuersparmodells Photovoltaik - 1 - Steuern sparen mit sauberem Strom: Optimierung des Steuersparmodells Photovoltaik I. Ansatzpunkt Als Besitzer einer PV Anlage hat man die Möglichkeit, mit der Sonderabschreibung nach 7 g Abs. 5 EStG

Mehr

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Mandanten-Information Stand 01.09.2014 Allgemein 1. Gesetzliche Regelung 2. Was bedeutet die Steuerschuldnerschaft? 3. Änderung der Rechtsauffassung durch

Mehr

U t z e r a t h Steuerberater

U t z e r a t h Steuerberater U t z e r a t h WICHTIG: Neue Umsatzbesteuerung bei Bauleistungen ab 01.07.2004 bzw. Umkehr der Steuerschuldnerschaft gem. 13 b Umsatzsteuergesetz (UStG) Sehr geehrte Damen und Herren, sicherlich haben

Mehr

Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht. DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v.

Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht. DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v. Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v. Aktuelle Rechtsfragen von IT und Internet DGRI-Herbstakademie 2005 Freiburg,

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Die Abgrenzung privater Vermögensverwaltung von gewerblichen Grundstücksund Wertpapiergeschäften

Die Abgrenzung privater Vermögensverwaltung von gewerblichen Grundstücksund Wertpapiergeschäften Die Abgrenzung privater Vermögensverwaltung von gewerblichen Grundstücksund Wertpapiergeschäften Von Joachim Bloehs 'Juristische Gesamtbibliothek Technische Universität Darmstadt 603 Duncker & Humblot

Mehr

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer Merkblatt Bewirtungskosten I. Allgemeines Die Bewirtungskosten stehen im Spannungsfeld zwischen nicht abzugsfähigen Kosten der allgemeinen Lebensführung und betrieblich bzw. beruflich veranlassten Kosten,

Mehr

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer Wer bringt Licht in den Steuer-? Ihr Steuerberater Die gesetzlichen Grundlagen das Umsatzsteuergesetz (UStG) die Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Neben der nationalen Gesetzgebung hat auch,

Mehr

Schritt 2 Rechtliche umsatzsteuerliche Lösung des Falls:

Schritt 2 Rechtliche umsatzsteuerliche Lösung des Falls: Wie prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall Schritt 1 Analyse des Sachverhalts Wird ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens tätig? Wer hat mit wem Leistungsbeziehungen (bzw. wer fakturiert an wen)? An

Mehr

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer Vereine im Steuerrecht Umsatzsteuer Edgar Oberländer Mitglied Landesausschuss Recht, Steuern und Versicherung im lsb h Stand: März 2009 Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32

Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32 Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32 Rückwirkende Absenkung der Beteiligungsgrenze in 17 Absatz 1 Satz 4 EStG; Auswirkungen des Beschlusses des

Mehr

BFH Urteil vom 20.12.2000 AZ. X R 1/97 vorgehend: 1. FG Rheinland-Pfalz EFG, 1997, 337. Leitsatz

BFH Urteil vom 20.12.2000 AZ. X R 1/97 vorgehend: 1. FG Rheinland-Pfalz EFG, 1997, 337. Leitsatz BFH Urteil vom 20.12.2000 AZ. X R 1/97 vorgehend: 1. FG Rheinland-Pfalz EFG, 1997, 337 Leitsatz Der An- und Verkauf von Optionskontrakten selbst in größerem Umfang begründet im Allgemeinen keinen Gewerbebetrieb.

Mehr

RECHT AKTUELL. Ausgabe I-II/2013. 5. Februar 2013. Schwerpunkte dieser Ausgabe: Immobilien- und Steuerrecht

RECHT AKTUELL. Ausgabe I-II/2013. 5. Februar 2013. Schwerpunkte dieser Ausgabe: Immobilien- und Steuerrecht 5. Februar 2013 RECHT AKTUELL Ausgabe I-II/2013 Schwerpunkte dieser Ausgabe: Immobilien- und Steuerrecht aclanz Partnerschaft von Rechtsanwälten An der Hauptwache 11 (Alemanniahaus), 60313 Frankfurt am

Mehr

Keine regelmäßige Arbeitsstätte bei vorübergehender Abordnung oder Versetzung

Keine regelmäßige Arbeitsstätte bei vorübergehender Abordnung oder Versetzung Keine regelmäßige Arbeitsstätte bei vorübergehender Abordnung oder Versetzung Ein Arbeitnehmer (Beamter), der von seinem Arbeitgeber für drei Jahre an eine andere als seine bisherige Tätigkeitsstätte abgeordnet

Mehr

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke: Steuerliche Einordnung und aktuelle ertragsteuerliche Entwicklungen aus Sicht von Vermietern und Vermietungsgesellschaften 1. Vorbemerkungen Neben den wirtschaftlichen

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 2 An das Finanzamt Steuernummer Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Eingangsstempel oder -datum 3 4 5 Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen

Mehr

FG Münster 9. Senat Urteil vom 09.01.2004 AZ. 9 K 4626/01 K,G,F

FG Münster 9. Senat Urteil vom 09.01.2004 AZ. 9 K 4626/01 K,G,F FG Münster 9. Senat Urteil vom 09.01.2004 AZ. 9 K 4626/01 K,G,F Leitsatz 1) Ist der die betriebliche Veranlassung indizierende Erdienenszeitraum von mindestens zehn Jahren nicht eingehalten, ist die dem

Mehr

Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber

Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber Fachtag Strom- und Wärmeversorgung mit Blockheizkraftwerken am 23. Juli 2010 in Stuttgart Hans Joachim Gerlach Wirtschaftsprüfer Steuerberater über

Mehr

1. Teil: Umsatzsteuer (14 Punkte)

1. Teil: Umsatzsteuer (14 Punkte) BWL 3 STEUERN SS 05 ÜBUNGSKLAUSUR. Teil: Umsatzsteuer (4 Punkte).. Von der Elektrofuchs AG mit Sitz in Gießen werden IT-Beratungsdienstleistungen erbracht und Computerzubehör per Postversand verkauft.

Mehr

Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler

Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler 2. Übungsklausur aus Finanzrecht, 20.02.2014 Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler Die Arbeitszeit beträgt 45 Minuten. Achten Sie auf die Fragestellung, antworten Sie kurz und sachgerecht; für Antworten,

Mehr

Besteuerung der Privatstiftung

Besteuerung der Privatstiftung Besteuerung der Privatstiftung Überblick I Die Stiftung ist eine juristisch selbständige Vermögensmasse ohne Eigentümer, die vom Stifter mit Vermögen ausgestattet ist, um damit einem vom Stifter bestimmten

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München Westfälischer Steuerkreis Münster, 6. März 2009 Dr. Gerhard Specker UMSATZSTEUER BEI GRUNDSTÜCKSTRANSAKTIONEN Umsatzsteuer und

Mehr

Die Umsatzbesteuerung von Schulverpflegungsangeboten

Die Umsatzbesteuerung von Schulverpflegungsangeboten Die Umsatzbesteuerung von Schulverpflegungsangeboten Das Angebot von Schulverpflegung unterliegt nach dem deutschen Umsatzsteuergesetz (im Folgenden: UStG) grundsätzlich einer Besteuerung. Anknüpfungspunkt

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt Ihrer IHK Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Die Kleinunternehmerbesteuerung ist in 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geregelt. Der 19 UStG räumt den sogenannten Kleinunternehmern gewisse

Mehr

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens...

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens... Inhaltsübersicht A. GRUNDLAGEN...1 I. Rechtliche Grundlagen...1 1. Rechtsnormen...1 2. Personenkreis...1 3. Übungsfälle zur Buchführungs- und Bilanzierungspflicht...5 4. Jahresabschlusspflicht nach Handelsrecht...7

Mehr

Die EWIV in der europäischen Wirtschaftspraxis

Die EWIV in der europäischen Wirtschaftspraxis 5. Konferenz Die EWIV in der europäischen Wirtschaftspraxis Aktuelles zur Besteuerung der EWIV Strasbourg, 09.05.2003 Gliederung 1 Grundlagen der Besteuerung 2 Umsatzsteuer 3 Betriebsstättenprinzip und

Mehr

Die Besteuerung der Imker

Die Besteuerung der Imker Die Besteuerung der Imker Zentrale Frage: Unterliegen Imker der Einkommensteuer und/oder auch der Umsatzsteuer? Beispiel: Imker Anton bewirtschaftet zwei Bienenvölker und hat 30 Kilo Honig geschleudert.

Mehr