Zukunft der Arbeit in München

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zukunft der Arbeit in München"

Transkript

1 Biehler Pousinis Rehberg Stöger Sträter Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen für München Heft Nr. 2/2001

2 ISSN ISBN Hermann Biehler Andreas Pousinis Frank Rehberg Ursula Stöger Detlev Sträter Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen für München Gegenwart, Szenarien und Handlungsmöglichkeiten Druck: E.i.S. IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik Hermann-Lingg-Str München Tel (0) Fax 0049 (0) Homepage: by IMU-Institut München Alle Rechte vorbehalten

3 Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis I VII VIII Vorbemerkung 1 Teil I Kurzfassung 3 1 Vorbemerkung 4 2 Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute 5 Stärken der Münchner Wirtschaft regionale Kooperation und Cluster 5 Veränderte Arbeitsbedingungen und steigende Qualifikationsanforderungen 7 Polarisierende Wirkungen des Wandels 7 Raum und wirtschaftliche Aktivitäten 8 3 Globale Trends und zentrale Annahmen 9 4 Szenarien 12 Szenario Hart am Wind: Alles bleibt anders Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort 12 Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter München strauchelt im internationalen Wettbewerb 17 Szenario Rückenwind: Global Player Munich Münchens Wirtschaft gewinnt im globalen Wettbewerb 21 5 Schlußfolgerungen und Handlungsempfehlungen Schlußfolgerungen Handlungsempfehlungen Schlußbemerkung 31

4 Teil II Zukunft der Arbeit in München 33 1 Vorbemerkung 34 2 Formen der Arbeit und ihre Neubestimmung 37 3 Strukturwandel und Zukunft der Arbeit im Raum München 44 Teil III Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute 51 1 Wie weit reicht der Standort München? 52 2 Angebot und Nachfrage auf dem regionale Arbeitsmarkt Das Arbeitsangebot: Erwerbspersonen und Bevölkerungsentwicklung Die Arbeitsnachfrage: Erwerbstätige und Arbeitsplatzentwicklung Arbeitsmarktbilanz 59 3 Arbeitslosigkeit 60 4 Teilzeitbeschäftigung 63 5 Erwerbstätigkeit von Frauen 66 6 Steigende Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten 69 7 Wo arbeiten die Münchnerinnen und Münchner? Die Dienstleistungen nehmen zu Das Handwerk Arbeit im öffentlichen Dienst Die Tätigkeiten der Beschäftigten 77 8 Stärken der Münchner Wirtschaft: Regionale Kooperation und Cluster 81 Fahrzeug- und Maschinenbau ein traditionelles Cluster mit Zukunft? 81 II

5 Das Cluster der Luft- und Raumfahrt 82 Das dominante Basis-Cluster: Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnik 83 Das junge Cluster Medienwirtschaft 84 Ein Cluster im Entstehen die Biotechnologie 85 Gesundheit und Wellness : ein künftiges Cluster? 86 9 Soziale Auswirkungen des Wandels 87 Veränderte Lebensstile und Ansprüche 87 Hinter den Kulissen des Glücks nimmt Armut und Ausgrenzung zu Räumliche Verteilung und räumliche Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivitäten 95 Teil IV Methodische Vorbemerkung, globale Trends und zentrale (axiomatische) Annahmen 99 1 Szenarien Geschichten über die Zukunft Globale Trends und zentrale (axiomatische) Annahmen 102 Technische und organisatorische Entwicklungslinien und Innovationen 102 Unternehmensstrategische und ökonomische Entwicklungen 105 Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots 109 Arbeitskräftenachfrage 110 Räumliche Entwicklung von Arbeitskräftenachfrage und Arbeitskräfteangebot 111 Entwicklung eines Niedriglohnsektors und die Einführung von Kombilohnmodellen 112 Wirkungen der Steuerreform 112 Umbau der Alterssicherung 113 III

6 Teil V Szenarien 117 Szenario Hart am Wind: Es bleibt alles anders der Trend der letzen Jahre setzt sich fort 118 Hohes Wirtschaftswachstum aber geringere Arbeitsplatzwirkungen als prognostiziert 119 Sektorale Arbeitsmarktentwicklung: Verliererbranchen Gewinnerbranchen 121 Uneinheitliche Entwicklung im Dienstleistungsbereich 122 Eine Betrachtung der Betriebsgrößenstruktur versachlicht die Situation 123 Mehr Beschäftigung durch Teilzeit 124 Die Arbeitsmarktentwicklung aus funktionaler Sicht interne Tertiärisierung setzt sich fort 125 Qualifikationsengpässe 125 Frauenerwerbstätigkeit 127 Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch 127 Soziale Brennpunkte 128 Angespannte Wohnsituation 129 Verkehrsentwicklung 130 Politisches Projekt Region München noch immer nicht verwirklicht 131 Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter München strauchelt im internationalen Wettbewerb 133 Die Ausgangssituation um die Jahrhundertwende 133 Trendumkehr seit der Krise 2003/ Das Fahrzeugbau-Cluster 136 Mikroelektronik 138 Hemmnisse für die expandierenden neuen Cluster 139 Handel 141 Finanzsektor 141 Abwärtsspirale über den Arbeitsmarkt eingeleitet 142 IV

7 Zunehmende soziale Verwerfungen 146 Flächennutzung, Raumentwicklung und Verkehr 147 Szenario Rückenwind Global Player Munich Münchens Wirtschaft gewinnt im globalen Wettbewerb 149 Hohes Wirtschaftswachstum 149 Hohes Beschäftigungswachstum und Arbeitskräftemangel 151 Flexible Arbeitsweisen 152 Hohe Arbeitslosigkeit 153 Reichtum 155 Die neuerliche soziale Frage I: Armut durch strukturelle Arbeitslosigkeit 155 Die neuerliche soziale Frage II: fehlende soziale Infrastruktur 155 Die neuerliche soziale Frage III: der Wohnungsmarkt 156 Flächenentwicklung 157 Mobilität und Verkehr 158 Stadt und Region: Regionale Arbeitsteilung 158 Kommunaler Handlungsspielraum 158 Aktuelle Situation 159 Teil VI Schlußfolgerungen und Handlungsempfehlungen Schlußfolgerungen Handlungsempfehlungen Maßnahmen für einen wirtschaftlichen Erfolg Münchens im Globalisierungsprozeß: Allgemeine Empfehlungen Stärkung des Standorts im globalen Wettbewerb 166 Cluster-Management 166 Genehmigungsverfahren beschleunigen und vereinfachen 168 Verkehrsanbindung 168 Pflege der weichen Standortfaktoren Stärkung der lokalen Ökonomie 169 V

8 2.2 Maßnahmen gegen Verknappung und Friktionen am Arbeitsplatz Hilfen bei betrieblichen Krisen Sicherung eines ausreichenden Arbeitskräfteangebots 171 Verbesserung der Chancen nichtdeutscher Jugendlicher 172 Kontinuierliche Weiterbildung 172 Mobilisierung hochqualifizierter Frauen 173 Bessere Mobilität zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 173 Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte aus anderen Regionen Sicherung von Erwerbsmöglichkeiten 174 Arbeitsplatzförderung 174 Einkommenssubventionierung Maßnahmen zum Ausgleich unerwünschter Begleiterscheinungen des Strukturwandels 175 Arbeit und Einkommen neben der Marktwirtschaft 176 Wohnungspolitik 177 Stadtteilentwicklung Maßnahmen zur Flächenpolitik und zur regionalen Kooperation 178 Flächenpolitik 178 Regionale Kooperation Entwicklungspfade und Empfehlungen Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen Schlußbemerkung 185 Literaturverzeichnis 187 VI

9 Verzeichnis der Tabellen Tab. 1 Erwerbspersonen in der Region Tab. 2 Einwohner in der Region Tab. 3 Münchens Bevölkerung altert (Angaben in Prozent) 55 Tab. 4 Erwerbstätige am Wohnort 57 Tab. 5 SV-Beschäftigte 58 Tab. 6 Arbeitsmarktbilanz für die Region 14 und München 59 Tab. 7 Arbeitslosenquoten im Bezirk München (Nov. 1999) 61 Tab. 8 Teilzeitbeschäftigte in der Region 63 Tab. 9 Männer und Frauen in Teilzeit 63 Tab. 10 Frauenbeschäftigung 66 Tab. 11 Anteil der Frauen an allen SV-Beschäftigten in Prozent 66 Tab. 12 Teilzeitquoten erwerbstätiger Frauen 68 Tab. 13 Anteil der Großbetriebe des Verarbeitenden Gewerbes in München 74 Tab. 14 Betriebe und Beschäftigte des Handwerks Tab. 15 Öffentliche Bedienstete in München 77 Tab. 16 Unternehmensnahe Dienstleistungen Tab. 17 Anteile der Haushalte in München nach Personenzahl in Prozent 87 Tab. 18 Mietbelastungsquoten in München und Deutschland in Relation zum Haushaltsnettoeinkommen 93 Tab. 19 Armutsdichte in den Münchner Stadtvierteln Tab. 20 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in München und der Bundesrepublik 109 VII

10 Verzeichnis der Abbildungen Abb. 1 Synopse der Arbeits- und Wirtschaftsformen 38 Abb. 2 Wanderungssalden 55 Abb. 3 Abb. 4 Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Bevölkerung der Landeshauptstadt 56 Anteile der Bevölkerung, der Erwerbstätigen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Landeshauptstadt an denen der Region München 58 Abb. 5 Arbeitslose im Arbeitsamtsbezirk München und Südbayern 60 Abb. 6 Arbeitslose und offene Stellen im Arbeitsamtsbezirk München 61 Abb. 7 Teilzeitarbeit von Frauen und Männern 64 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Teilzeitbeschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Region München Teilzeitbeschäftigung in den Wirtschaftsbereichen der Landeshauptstadt München 1987 und Teilzeitbeschäftigung in den Wirtschaftsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Zu- und Abnahme von Frauenbeschäftigung nach Wirtschaftsbereichen zwischen 1987 und 1998 in der Region München 67 Veränderungen der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in der Region 14 seit Zu- und Abnahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Wirtschaftsbereichen in der Region München zwischen 1987 und Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Stadt München 1987 und Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Beschäftigte in ausgewählten funktionalen Tätigkeitsbereichen in der Landeshauptstadt 1987 und VIII

11 Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Beschäftigte in ausgewählten funktionalen Tätigkeitsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Privathaushalte nach monatlichem Haushaltsnettoeinkommen (Einkommensklassen in Prozent der Haushalte insgesamt) 1993 und Entwicklung von Armuts- und Sozialhilfedichte in München (Anzahl pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner) 91 Abb. 20 Die Zeitachse der wichtigsten Innovationsgebiete 103 Abb. 21 Szenario Hart am Wind Beschäftigungsvolumen 120 Abb. 22 Szenario Gegenwind Beschäftigungsvolumen 142 Abb. 23 Szenario Rückenwind Beschäftigungsvolumen 151 IX

12 X

13 Vorbemerkung Der vorliegende Bericht ist das Ergebnis des Projekts Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen auf München", das das IMU-Institut München im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München von Juni bis Dezember 1999 bearbeitet hat. Ziel der Arbeit war es, auf der Grundlage einer zusammenfassenden Darstellung der wesentlichen Merkmale und erkennbaren Strukturveränderungen der Arbeitsgesellschaft im Raum München drei Szenarien zu erarbeiten, die alternative Zukunftsverläufe von Wirtschaft und Beschäftigungssystem und deren soziale und räumliche Folgen bis ca in sich plausibel beschreiben, um aus ihnen kommunalpolitische Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine aktive lokale und regionale Mitgestaltung der zukünftigen Arbeitsgesellschaft in München erlauben. Die Projektarbeit wurde von einem Arbeitskreis begleitet, dem Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handels- kammer, der Handwerkskammer, des DGB München, des Arbeitsamtes München, des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, des Referats für Arbeit und Wirtschaft, des Planungsreferats sowie des Sozialreferats angehörten. Dieser Arbeitskreis traf sich dreimal. Gemäß der Bedeutung der Szenarien im Rahmen dieses Projekts fand auf Einladung der Landeshauptstadt unter Vorsitz der Stadtbaurätin, Frau Thalgott, ein eintägiger Workshop am 3. November 1999 in München statt, zu dem über den bestehenden Arbeitskreis hinaus Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden und des Münchner Stadtrats eingeladen waren. Mit der Einladung ging den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine komprimierte Entwurfsfassung der drei Szenarien zu. Sie war Grundlage der Diskussion, die angeregt durch Stellungnahmen von Frau Professor Dr. Krau, Frau Professor Dr. Meier und Professor Dr. Genosko zu den Szenarioentwürfen in drei Arbeitsgruppen vertieft wurde. Die Diskussionsergebnisse dieses Workshops gingen in den vorliegenden Bericht ein. 1

14 2

15 Teil I Kurzfassung 3

16 1 Vorbemerkung Der vorliegende Bericht ist die Kurzfassung des Endberichts zum Projekt Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen auf München". Das Projekt wurde vom IMU-Institut München im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München von Juni bis Dezember 1999 bearbeitet. Ziel der Arbeit war es, auf der Grundlage einer zusammenfassenden Darstellung der wesentlichen Merkmale und erkennbaren Strukturveränderungen der Arbeitsgesellschaft im Raum München drei Szenarien zu erarbeiten, die alternative Zukunftsverläufe von Wirtschaft und Beschäftigungssystem und deren soziale und räumliche Folgen bis ca in sich plausibel beschreiben. Die Szenarien beschreiben drei verschiedene Entwicklungsverläufe: Szenario Hart am Wind: Alles bleibt anders" der Trend der letzten Jahre setzt sich fort Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter" München strauchelt im globalen Wettbewerb Szenario Rückenwind: Global Player Munich" München als Gewinnerin im globalen Wettbewerb Mit Szenarien werden unter Zuhilfenahme quantitativer und qualitativer Verfahren alternative Entwicklungspfade hin zu verschiedenen vorläufigen Endzuständen vorausgeschätzt und beschrieben. Von dort rückblickend sollen Hinweise auf die Notwendigkeit für ein konzeptionelles, instrumentelles und politisch-organisatorisches Eingreifen gewonnen werden. Das Ergebnis von Szenarien sind Gegenwartsbilder von Zukünften. Der Grad der Abweichung dieser Zukünfte von der Gegenwart ist ein Maß dafür, ob und welche Korrekturmaßnahmen ergriffen werden müssen, um zum angenommenen Endzustand zu gelangen oder was ebenso wichtig ist um ihn zu vermeiden. Deshalb eine Klarstellung: Szenarien sind keine positiven oder negativen Visionen der Autorinnen und Autoren. Sie bilden auch keine gewünschten Zustände der Auftraggeberin ab. Szenarien als Geschichten über die Zukunft sollen Entwicklungskorridore in die Zukunft und deren Rahmenbedingungen möglichst plausibel beschreiben, um aus ihnen kommunalpolitische Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine aktive kommunalpolitische Mitgestaltung der zukünftigen Arbeitsgesellschaft in München erlauben. Die Handlungsempfehlungen schließen den Bericht ab. In sie gingen die Ergebnisse der Diskussionen des eintägigen Workshops am in München ein, an dem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und verschiedenen Institutionen teilnahmen. Eine Zusammenfassung soll kurz sein. Daher kann sie nicht immer alle Aspekte eines Endberichtes beinhalten, soll sie mehr als eine Ansammlung von Stichpunkten sein. Die Autorin und die Autoren 1 haben sich bemüht, dem Spannungsverhältnis zwischen Kürze, Vollständigkeit und Lesbarkeit Rechnung zu tragen. 4 1 In der folgenden Darstellung wurde weitgehend auf die Verwendung der weiblichen Form verzichtet. Selbstverständlich beziehen sich Aussagen über Personen auf beide Geschlechter.

17 2 Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute Ende 1998 arbeiteten in der Landeshauptstadt München rd Menschen, von denen 81 Prozent in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis standen. Über Arbeitskräfte pendelten von außerhalb in die Stadt. In der gesamten Region waren ca.1,2 Mio. Beschäftigte tätig. Gegenüber 1987 hat sich die Zahl der Beschäftigten in München um rd , im Umland hingegen um rd erhöht. Dies und die vergleichsweise niedrige Arbeitslosigkeit (4,9 Prozent im Nov. 1999) sind vor dem Hintergrund historisch gewachsener wirtschaftlicher und politischer Strukturen zu sehen. München kommt dabei die Gnade der späten Industrialisierung zugute. In den letzten Jahrzehnten expandierten Teile der Dienstleistungen, während der sekundäre Sektor schrumpfte. Allerdings konnte der Dienstleistungssektor die Arbeitsplatzverluste des industriellen Bereichs in den letzten Jahren nicht (mehr) kompensieren. Die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung mit einem Plus von fast zwischen 1987 und 1998 verdeckt, daß das Arbeitsvolumen insgesamt seit Mitte der 90er Jahre abgenommen hat. Die Tertiärisierung der Wirtschaft in der Region München beruht jedoch nicht nur auf einer Expansion der Dienstleistungsbranchen schlechthin, sondern v. a. auch auf einer Tertiärisierung innerhalb der Industrie. Im Verarbeitenden Gewerbe ging v.a. die Zahl der Beschäftigten in den fertigenden Bereichen zurück, während ihre Zahl z.b. in den verwaltenden und forschenden Bereichen weiter anstieg. Fertigung wurde ins Umland verlagert. Der Münchner Standort erfüllt für immer mehr Unternehmen Headquarter-Funktionen. Die Tertiärisierung ist ferner durch eine starke Technikorientierung geprägt und geht mit einer Höherentwicklung des Qualifikationsniveaus einher. Gerade die technischen und Beratungsdienstleistungen beziehen sich auf die dominanten industriellen Branchen Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt- und IuK- Technik und auf den stark gewachsenen Medienbereich. Mit dem Wandel der Wirtschaftsstruktur war eine spezifische Entwicklung des Arbeitsmarktes verbunden, die gut qualifizierte Personen begünstigte und zu einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen beitrug. Diskriminiert wurden zunehmend un- und angelernte Personen, solche mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und ältere Menschen. Die Besonderheiten der Struktur der Münchner Region konnten allerdings nicht verhindern, daß auch hier Arbeitslosigkeit zu einem wesentlichen Problem wurde. Die Krise der Arbeitsgesellschaft zeigt sich in besonderer Weise, auch wenn die Region im nationalen und Landesvergleich immer noch überdurchschnittlich gut abschneidet. Die Veränderungen der Arbeitswelt, die Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses, die Flexibilisierung und Privatisierung von Arbeitszeiten, die Auflösung und Verschiebung von Zeitgrenzen, die vielfältigen rechtlichen und organisatorischen Modifikationen der Arbeitsverhältnisse und -bedingungen, die Zunahme von Patch- Work-Karrieren, die starken Differenzierungen der Einkommen werden in München aufgrund seiner modernen Wirtschaftsstruktur in besonderer Weise sichtbar. Stärken der Münchner Wirtschaft regionale Kooperation und Cluster Die relativ stabile, prosperierende Entwicklung Münchens und seiner Region ist mit der Münchner Mischung dem (besonderen) Branchenmix und Verhältnis von kleinen-, mittleren und großen Betrieben nicht allein zu erklären. Hinzu kommt, daß die Wirtschaftsstruktur der Region durch 5

18 Cluster geprägt wird. Der Begriff weist auf eine wesentliche Stärke des Standorts hin, die Vernetzung und Kooperationsfähigkeit der wirtschaftlichen Akteure. Erfolgreiche Regionen weisen als Kern der regionalen Ökonomie ein oder mehrere Cluster auf, d.h. einen Produktionsbereich einschließlich aller Funktionen, die für die Entwicklung, Herstellung und Distribution der Produkte und Dienstleistungen notwendig sind, sowie eine darauf bezogene öffentliche Infrastruktur. Die wirtschaftliche Entwicklung Münchens wird durch eine Reihe solcher Cluster geprägt. Der Großraum München weist eine ungewöhnliche Dichte an Unternehmen des Fahrzeugbaus auf. Neben namhaften Herstellern von Pkws und Lkws sowie von Schienenfahrzeugkomponenten sind zahlreiche Zulieferer in der Region beheimatet, die z.t. selbst weltweit agieren. Zu diesem Cluster sind ferner Dienstleistungen der Ingenieurberatung zu rechnen sowie entsprechende Einrichtungen Münchner Universitäten und der Fachhochschule. Das Cluster hat in den letzten Jahren, den globalen Trends folgend, deutlich an regionaler Bindung und standortprägender Funktion eingebüßt. Mit in 1998 noch über sozialversicherungspflichtig Beschäftigten allein im Straßenfahrzeugbau, stellt es immer noch einen wesentlichen Wirtschaftsbereich in der Region dar. Das Spektrum der Produktpalette führt dazu, daß nicht nur Fahrzeugtechnik, sondern breiter Mobilität und Verkehrstechnik zum Thema des Komplexes wird. Bereits die Entstehungsgeschichte des Cluster Luft- und Raumfahrttechnik zeigt die Bedeutung des Zusammenspiels von privaten und öffentlichen Akteuren, nicht zuletzt aufgrund des hohen rüstungswirtschaftlichen Anteils. Die Luft-und Raumfahrt-Aktivitäten werden derzeit in den Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS integriert. Daneben sind Unternehmen der Meß- und Regeltechnik, der Nachrichtentechnik, der Feinmechanik- und Optikindustrie sowie Projektgesellschaften, die als Gemeinschaftsunternehmen Entwicklungs- und Produktionskooperationen organisieren, zum Cluster hinzuzurechnen. Die Tätigkeiten in diesem Industriezweig sind vor allem vom Umgang mit Systemen geprägt. Der hohe Anteil auch externalisierter produktionsorientierter Dienstleistungen in München ist wesentlich durch die hiesige Luft- und Raumfahrtindustrie und ihre Zulieferer induziert. Eines der für den Standort München wichtigsten Cluster ist der Komplex der Mikroelektronik mit der Meß- und Regeltechnik. Dieses Cluster entwickelt die technologischen Grundlagen für andere Wirtschaftsbereiche. Dazu gehören die Luftund Raumfahrtindustrie, die Telekommunikation, die Medienwirtschaft und in der Zukunft verstärkt auch die Biotechnologie. Die Biotechnologie hat nicht zuletzt deshalb im Raum München exzellente Standortbedingungen. Dem Ziel, eines der führenden Biotechnologiezentren Deutschlands zu werden, ist man als Sieger im BioRegio-Wettbewerb nähergekommen. Derzeit gibt es bereits ca. 80 klein- und mittelständische Bio-Firmen, die Hälfte von ihnen hat ihren Sitz in Martinsried. Die Nähe zu den Hochschulen und regionalen Forschungseinrichtungen bildet einen der wichtigsten Grundpfeiler für die erfolgreiche Zukunft dieser Biotechnologie- Unternehmen. Die Verlegung der europäischen Zentrale eines amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens nach Martinsried und inzwischen mehr als 15 Niederlassungen der deutschen und ausländischen Pharmaindustrie in München verdeutlichen die wachsende Bedeutung Münchens in diesem Zukunftssektor. Der Standort München zeichnet sich durch ein breites Medienspektrum aus. Zusammen mit Ausbildungseinrichtungen hat sich ein dynamisch wachsendes Cluster 6

19 mit nahezu allen Facetten von der Inhaltsproduktion bis zur gewerblich-industriellen Fertigung der Trägermedien und zur Herstellung und Distribution der Produkte gebildet. Charakteristisch ist die deutliche Dienstleistungsorientierung. Fast jeder 10. Beschäftigte in der Region arbeitet in der Medienwirtschaft. Zukünftig wird die Medienwirtschaft mit der IuK-Industrie zur TIME-Industrie (Telekommunikation, Informationstechnologien, Medienwirtschaft und Elektronik) zusammenwachsen. Ein weiteres Cluster stellt mit rd Beschäftigten das Wellness-Cluster dar, ein Bereich, der das breite Spektrum von Gesundheitswesen über den Pflegebereich bis hin zum Fitness- und Freizeitaktvitätssektor umfaßt. Die genannten Cluster werden die Münchner Wirtschaft auch in den beiden kommenden Jahrzehnten prägen. Es läßt sich erkennen, daß Fertigungsaktivitäten an Bedeutung verlieren werden, soweit sie nicht der Prototypen- oder spezialisierten Einzel- und Kleinserienfertigung zuzurechnen sind. Produktion und Dienstleistung werden zukünftig zu einem einzigen Service-Paket verschnürt werden, das Unternehmen kundenorientiert anbieten. Wie sich diese Entwicklung mittel- und langfristig auf die Stabilität der Cluster und damit das Arbeitsplatzangebot auswirken wird, ist gegenwärtig kaum abzusehen. Veränderte Arbeitsbedingungen und steigende Qualifikationsanforderungen Die Zunahme der wissensorientierten und der IuK-basierten Dienstleistungen und die Verwissenschaftlichung der Produktionsprozesse erfordern immer höhere berufliche Qualifikationen sowie höhere Flexibilität, Eigenverantwortung und eine hohe Anpassungsfähigkeit. Darüber hinaus wird eine permanente Bereitschaft, aber auch die Fähigkeit zur Weiterbildung verlangt, da einmal erworbenes Wissen immer schneller veraltet. Zudem werden immer mehr extrafunktionale Kompetenzen im Arbeitsprozeß verlangt. Dementsprechend erhöhte sich in den vergangenen Jahren der Anteil der Akademiker unter den Erwerbstätigen kontinuierlich, wurden traditionelle berufliche Aufstiegspfade verengt und führten niedrig qualifizierende Schulund Berufsabschlüsse zu einem erhöhten Arbeitsmarktrisiko. Polarisierende Wirkungen des Wandels Polarisierung auf dem Arbeitsmarkt führte auch zur sozialen Polarisierung. In München hat sich in den vergangenen Jahren einerseits eine größer werdende Schicht Vermögender herausgebildet, andererseits ist eine wachsende und sich verfestigende soziale Unterschicht entstanden. Diese Polarisierung manifestiert sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen und kennzeichnet sich durch eine zunehmende Differenzierung der Bevölkerung in Menschen mit Arbeitsplatz und Arbeitslose, und einen Anstieg der Zahl der von Armut Betroffenen bei gleichzeitiger Steigerung der Erwerbseinkommen der gut- und hochqualifizierten Erwerbstätigen. Sie äußert sich in differenzierenden Lebensstilen und einem Gegensatz zwischen der Inszenierung von Wohlstand und deutlicher zutage tretender Armut und wird durch die räumliche Segregation der Bevölkerung nach Wohnungsund Wohnumfeldqualitäten sichtbar. Eine zunehmende soziale Desintegration breiter Teile benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist die Folge. Mit steigendem materiellem Wohlstand wandeln sich Lebensstile und Werthaltungen. Die Erosion des traditionellen Familienmodells zugunsten anderer Formen des Zusammenlebens führt zu veränderten Haushaltsstrukturen und der Wohnflächenbedarf pro Kopf erhöht sich. Veränderte Werthaltungen äußern sich in veränderten Einstellungen zur Erwerbsarbeit, einer 7

20 gestiegenen Bedeutung der Freizeit mit starker Konsumorientierung, dem Ablösen traditioneller Bindungen durch selbstgewählte Beziehungsnetzwerke und einer veränderten Sicht der Frauenrolle. Neben dem Bildungsniveau erhöhte sich auch die Frauenerwerbsbeteiligung in den letzten Jahren kontinuierlich. Die reale Benachteiligung der Frauen konnte jedoch bis heute noch nicht aufgehoben werden. Auf der anderen Seite sind es hauptsächlich gering qualifizierte, gesundheitlich eingeschränkte, ausländische oder ältere Menschen und kinderreiche Familien, die zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die hohen Lebenshaltungskosten in München, insbesondere die hohen Mieten verschärfen die Probleme. Armut trotz Arbeit wird virulent. Als Folge fehlenden preiswerten Wohnraums werden einkommensschwache Bevölkerungsschichten in schlechte Wohngegenden mit einer unzureichenden Infrastruktur und gesundheitlich beeinträchtigendem Wohnumfeld verdrängt, was gerade für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ungünstig ist. Von den erweiterten gesellschaftlichen Freiräumen können hauptsächlich nur die kaufkräftigen Schichten profitieren. Ihre Bedürfnisse nach Flexibilität im öffentlichen Leben entsprechen der von ihnen geforderten Flexibilität im Arbeitsleben. Für diejenigen, die in Armut leben, nimmt die Stigmatisierung gerade durch die allgemeine Wohlstandsentwicklung noch zu, Armut wird begründungspflichtig. Die Folgen der Arbeitslosigkeit und Armut sind soziale Isolierung, gesundheitliche Probleme und eine Ausgrenzung aus dem normalen Leben. Der strukturelle Wandel von der Fertigung zur Dienstleistung führte zu einem rückläufigen Flächenbedarf der Industrie in München. Produktion wird ins Umland verlagert. Als Folge dieser Entwicklungen verändern sich die betrieblichen Standortanforderungen an Lage und Qualität von Flächen. Entstehende Überhänge an gewerblichen Flächen und die Verkürzung der Nutzungszeiten steigern den Bedarf an Um- und Wiedernutzungskonzepten und führen zu Forderungen nach immer kürzeren Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der wirtschaftliche Strukturwandel und die Bodenpreisentwicklung förderte trotz eines städtebaulichen Leitbildes, das die funktionale Durchmischung und räumlicher Verdichtung anstrebt, die funktionale Entmischung, vergrößerte die Entfernungen zwischen Arbeiten und Wohnen und trug zu einem höheren Verkehrsaufkommen bei. Seit den 70er und 80er Jahren fand der Flächenzuwachs vor allem im Umland von München statt, da für großinfrastrukturelle Einrichtungen nicht mehr die notwendigen Flächen innerhalb der Stadtgrenzen mobilisiert werden konnten. Heute stellt sich München als ein Stadt-Umland-Kontinuum dar. Die tradierte Arbeitsteilung zwischen Stadt und Umland Arbeit hier, Wohnen und Erholung dort hat sich in eine Konkurrenz um höherwertige Gewerbe- und Wohnstandorte gewandelt. Eine abgestimmte Flächenpolitik wird immer wieder von Partialinteressen konterkarriert. Raum und wirtschaftliche Aktivitäten 8

21 3 Globale Trends und zentrale Annahmen Die Zukunft wird von der demographischen Entwicklung und dem technologischen Wandel geprägt sein, so die Einschätzung der OECD. Nahezu alle wesentlichen abzusehenden technisch-organisatorischen Innovationen berühren Aktivitäten und Branchen, die in München beheimatet sind. Bisherige Entwicklungslinien geraten an ihr Ende, Neue lösen sie ab. Die weitere Miniaturisierung im Bereich der Mikroelektronik wird sich in den nächsten zwanzig Jahren auf neue Prinzipien stützen, wobei der Biotechnologie eine besondere Rolle zukommt. Der klassische Verbrennungsmotor wird durch andere Energieerzeugungs- und Antriebstechniken, wie die Brennstoffzelle und den Elektromotor weitgehend substituiert werden. Der generelle Trend bei den technischen Innovationen liegt in der Integration verschiedener technischer Bereiche und Einzeltechniken. Nicht nur in diesem Zusammenhang wird die Oberflächentechnik in Zukunft ebenso an Bedeutung gewinnen wie die Lasertechnik, die Bio- und die Gentechnik. In der Medizin findet die Mikromechanik ein Anwendungsfeld. Große Erwartungen werden in neue Werkstoffe gesetzt. Die flexible Automatisierung der Produktion geht weiter. Die datenmäßige Erfassung und Vernetzung in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken wird auch ein Anwendungsfeld für Multimedia unter Nutzung von Inter- und Intranet. Multimedia wird zur Alltagstechnik. Bei den erwarteten Innovationen handelt es sich in ihrer großen Mehrzahl jedoch nicht um Basisinnovationen im Kondratieffschen Sinne, da sie zunächst stärker auf den Produktionsprozeß zielen. Es entstehen auch nur wenige wirklich neue, zusätzliche Produkte und Dienstleistungen. Somit wird sich die Produktivitäts-Produktionsschere weiter öffnen, das Arbeitsvolumen weiter sinken. Dieser Trend wird verstärkt durch die neuen Organisationskonzepte (z.b. Gruppen-, Teamarbeit, Teleheimarbeit), die einen ganzheitlichen Zugriff auf die Arbeitskraft ermöglichen sollen und damit die Effektivität erhöhen. Bis 2020, so schätzt Prognos, verschwinden in Deutschland allein 20 Prozent der industriellen Arbeitsplätze. Im Zentrum der Globalisierung, die einen langfristigen Prozeß kennzeichnet, stehen gegenwärtig die Konzentrationsprozesse in der Wirtschaft, allen voran der Finanzsektor, dahinter folgt die IuK-Branche. Auf den High-Tech-Märkten geht es mittlerweile bei Fusionen weniger um Chips und PCs, denn um Software für die verschiedenen Anwendungen. Auch im Medienbereich nehmen strategische Allianzen und Fusionen zu. Hoch konzentriert stellt sich die Automobilindustrie dar. Von den zur Jahresmitte 1999 weltweit noch 15 Wettbewerbergruppen sollen aber nur zehn übrigbleiben. Zunehmend wird in den Märkten, v.a. innerhalb der Triade, in denen verkauft werden soll auch produziert, was auch Teile der Dienstleistungen betrifft. Reorganisiert werden die Zuliefer- Abnehmerbeziehungen im weltweiten Maßstab. Die Unternehmen fokussieren sich auf ihre Kernkompetenzen und organisieren ihre Bereiche als Cost- bzw. Profitcenter. Gesteuert werden sie mittels der Maßzahlen des Shareholder-Values aus den Zentralen. Je höher die Erwartungen an die Rendite- und Unternehmenswertsteigerungen dabei werden, desto labiler werden Standorte und Arbeitsplätze. Erhebliche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für die Beschäftigten. So wird bspw. erwartet, daß in 13 Jahren die Belegschaften von effizienten Unternehmen zu mehr als 40 Prozent aus Beschäftigten mit befristeten Arbeits- oder Werkverträgen bestehen. Eines der großen Risiken der zukünftigen ökonomischen Entwicklung sind die Finanzmärkte. Die Finanzkrisen nehmen weltweit an Zahl und auch an Heftigkeit zu und zeitigen erhebliche Folgen u.a. für die 9

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge

Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge Auswirkungen des demografischen Wandels Vortrag anlässlich Unternehmerfrühstück Miel, 08. September 2015 Dr. Robert Datzer ift GmbH Benkertstraße 13 14467 Potsdam

Mehr

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben Befragung von Großbetrieben in Deutschland Unternehmen stehen heute angesichts vielfältiger Lebensentwürfe von Arbeitnehmern vor gestiegenen Herausforderungen, qualifizierte Beschäftigte nicht nur zu gewinnen,

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

Zukunft der Wirtschaftsförderung im Landkreis Osnabrück

Zukunft der Wirtschaftsförderung im Landkreis Osnabrück NIEDERSÄCHSISCHES INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSFORSCHUNG Zukunft der Wirtschaftsförderung im Landkreis Osnabrück Künftige Herausforderungen für die WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbh

Mehr

... eine... alternsgerechte

... eine... alternsgerechte ...... Projektverbund Öffentlichkeitsund.. Marketingstrategie...... demographischer. Wandel.....(Hrsg.)...... Handlungsanleitungen....... für......... eine...... alternsgerechte...... Arbeits-.. und..

Mehr

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Federico Foders 2 GLIEDERUNG Einführung: Die demographischen Fakten Risiken der umlagefinanzierten

Mehr

Hohe Nachfrage nach Akademikern auch Ende 2011 ungebrochen

Hohe Nachfrage nach Akademikern auch Ende 2011 ungebrochen Hohe Nachfrage nach Akademikern auch Ende 2011 ungebrochen Arbeitslosenquote bei Akademikern bei etwa 2,5 % Das nachlassende Wirtschaftswachstum hat an der außerordentlich hohen Nachfrage nach Fach- und

Mehr

Workshop 4: Erwerbsarbeit unter dem Druck der Krise

Workshop 4: Erwerbsarbeit unter dem Druck der Krise Workshop 4: Erwerbsarbeit unter dem Druck der Krise Daniel Oesch Universität Lausanne Bern, 19. September 2013 1 Erwerbsarbeit als Schlüssel zum Erfolg der aktivierenden Sozialpolitik Dominante Sicht der

Mehr

Personalengpässe in KMU: Prophylaxe von Fachkräftemangel

Personalengpässe in KMU: Prophylaxe von Fachkräftemangel Personalengpässe in KMU: Prophylaxe von Fachkräftemangel Impuls für das Expertengespräch II: Vorbeugende Strategien und Maßnahmen gegen einen Fachkräftemangel in KMU des Arbeitskreises Mittelstand der

Mehr

Fachkräftesicherung: Anforderungen an Wirtschaft und Politik

Fachkräftesicherung: Anforderungen an Wirtschaft und Politik S1 Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de Fachkräftesicherung: Anforderungen an Wirtschaft und Politik Frankfurt, den 09. September 2011

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Mecklenburg-Vorpommern entstand im Jahr 2009 eine volkswirtschaftliche Gesamtleistung von 35 229 Millionen EUR, das entsprach 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Mehr

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013 randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 213 ifo Personalleiterbefragung Flexibilität im Personaleinsatz Ergebnisse im 2. Quartal 213 Das ifo Institut befragt im Auftrag der Randstad Deutschland GmbH

Mehr

Teilhabe behinderter Menschen in der Krise Inklusiv und aktiv gegen Entlassungen!

Teilhabe behinderter Menschen in der Krise Inklusiv und aktiv gegen Entlassungen! Werner Feldes Ressort Teilhabepolitik/ Teilhabe behinderter Menschen in der Krise Inklusiv und aktiv gegen Entlassungen! Landesweite VdK-Schulung für Behindertenvertreter, Heilbronn, 8. Juli 2009 Auswirkungen

Mehr

Schuldenbarometer 2014

Schuldenbarometer 2014 Schuldenbarometer 2014 5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen / Werte bei älteren Bundesbürgern steigen hingegen zweistellig Vierter Rückgang in Folge (minus 5,3 Prozent): 115.269 Privatinsolvenzen in 2014

Mehr

Der demografische Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt in NRW

Der demografische Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt in NRW Sozialethisches Kolloquium, 03. April 2014 Der demografische Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt in NRW BildrahmenBild einfügen: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Bild für Titelfolie auswählen

Mehr

Grundlagen der Ökonomie (Teil II) Grundlagen der Makroökonomik und der Wirtschaftspolitik Wirtschaftswachstum

Grundlagen der Ökonomie (Teil II) Grundlagen der Makroökonomik und der Wirtschaftspolitik Wirtschaftswachstum Wirtschaftswachstum Referent: Prof. Dr. Karl-Heinz Kappelmann 76 Begriff Wirtschaftswachstum 1. Langfristige Vermehrung der realen Güterproduktion in einer Volkswirtschaft 2. Erhöhung des Produktionspotentials

Mehr

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA auf Grundlage des EZB Monatsberichtes Juli 2001 1. Was sind Neue Technologien (IuK)? Information:...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge

Mehr

Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich

Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich research analysis consulting Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich Vortrag von Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin Immobilien Colloquium München, 18. Februar 2011 Nymphenburger Straße

Mehr

Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen

Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen Schwaben im Meinungsbild der Unternehmen Umfrage zu Standortattraktivität und Wirtschaftsförderung Die IHK Schwaben hat schwäbische Unternehmen in einer

Mehr

Unternehmen Zukunft: Transformation trifft Tradition

Unternehmen Zukunft: Transformation trifft Tradition 16. Studie der UnternehmerPerspektiven Unternehmen Zukunft: Transformation trifft Tradition Ergebnisse für Zulieferer der Energiewirtschaft UnternehmerPerspektiven 2016 Agenda 1. Key Results Seite 2 2.

Mehr

Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern

Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern Energiesalon 10 // AFZ, 29.09.10 Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern Dr. Philipp Klaus, INURA Zürich Institut Zusammenfassung Nachhaltige Entwicklung im Innern Das Thema der Verdichtung im Stadtinnern

Mehr

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes!

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Aktionskonferenz der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt 05.10.2007 in Hannover Prof. Dr. Gerhard Bäcker Universität Duisburg-Essen

Mehr

Wege in die Frühpension -

Wege in die Frühpension - Wege in die Frühpension - Der Übergang in den Ruhestand in Osterreich Zusammenfassung der Ergebnisse Eines der wichtigsten Ziele der österreichischen Sozialpolitik ist die langfristige Sicherung der Finanzierbarkeit

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung. Betriebliche Weiterbildung von Beschäftigten

Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung. Betriebliche Weiterbildung von Beschäftigten Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung Betriebliche Weiterbildung von Beschäftigten Strukturwandel schreitet voran: Verschiebung von produktionsnahen hin zu wissensbasierten Tätigkeiten Veränderung der

Mehr

Die Zukunft der Arbeit. Generalsekretär Mag. Markus Beyrer Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, 5.6.2007

Die Zukunft der Arbeit. Generalsekretär Mag. Markus Beyrer Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, 5.6.2007 Die Zukunft der Arbeit Generalsekretär Mag. Markus Beyrer Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, 5.6.2007 Die großen Entwicklungen: Wissen Wandel zur Wissensgesellschaft Technischer Fortschritt

Mehr

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen?

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen? Abschlagsfreie Rente mit 63 Was bedeutet das für die Unternehmen? Standort & Monitoring Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird von vielen als Wahlgeschenk der großen Koalition bezeichnet. Wer 45 hre in die

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/743 16. Wahlperiode 06-04-26 Große Anfrage der Fraktion der SPD Wohnungsbaupolitik in Schleswig-Holstein Wir fragen die Landesregierung: Die Landesregierung

Mehr

Anhang: Kaiserslautern in Zahlen

Anhang: Kaiserslautern in Zahlen Anhang: in Zahlen 115. 11. 15. 1. 95. Bevölkerungsentwicklung von 197 bis 213 absolut 3.645 3.639 99.617 99.794 96.314 95.219 3.978 4.34 4.49 4.57 4.59 4.61 4.58 4.52 4.46 4.28 4.12 1.28 3.734 18.746 11.13

Mehr

StANDORTPOLITIK. IHK-Fachkräftemonitor Sachsen. Das Prognosetool für die Wirtschaft

StANDORTPOLITIK. IHK-Fachkräftemonitor Sachsen. Das Prognosetool für die Wirtschaft StANDORTPOLITIK IHK-Fachkräftemonitor Sachsen Das Prognosetool für die Wirtschaft Mai 2015 Herausgeber: Verantwortlich: Industrie- und Handelskammer zu Leipzig Goerdelerring 5 04109 Leipzig Geschäftsbereich

Mehr

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems)

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) PD Dr. Daniel Schiller Zukunftskonferenz für die Region Weser-Ems Oldenburg, 20. November

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Dr. Uwe Perlitz Dezember 2004. Perspektiven Healthcare

Dr. Uwe Perlitz Dezember 2004. Perspektiven Healthcare Dr. Uwe Perlitz Dezember 2004 Perspektiven Healthcare Gliederung Weltwirtschaftliches Umfeld Konjunkturelle Entwicklung in Deutschland Tendenzen in der Medizintechnik und deren Abnehmer Trendaussagen Fazit

Mehr

Gesundheitswirtschaft und Beschäftigung in Bremen Ein Überblick

Gesundheitswirtschaft und Beschäftigung in Bremen Ein Überblick Fachtagung der Arbeitnehmerkammer Bremen am 8.6.2009 Gesundheitswirtschaft und Beschäftigung in Bremen Ein Überblick Dr. Joachim Larisch Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) Gesundheitswirtschaft

Mehr

Perspektiven für Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland

Perspektiven für Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland Perspektiven für Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Beschäftigung ausländischer Hochschulabsolventen Nürnberg, 15. Mai 2014 Dr. Johann Fuchs Job-Förderprogramm:

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Regine Lück, Fraktion DIE LINKE Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen

Mehr

GRUNDLAGEN UND AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN

GRUNDLAGEN UND AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN GRUNDLAGEN UND AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN DER ALTERSSICHERUNG IN DEUTSCHLAND Prof. Dr. Gerhard Bäcker Universität Duisburg-Essen Institut Arbeit und Qualifikation Rentenpolitische Fachtagung der Bremer

Mehr

DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK. www.fachkräfte-offensive.de. Bundesagentur für Arbeit

DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK. www.fachkräfte-offensive.de. Bundesagentur für Arbeit DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK www.fachkräfte-offensive.de Bundesagentur für Arbeit Warum eine Fachkräfte-Offensive? In vielen Branchen und Regionen Deutschlands fehlen bereits jetzt qualifizierte

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fritz Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert AP Nr.99/06 Technische Universität Braunschweig Braunschweig 1999 ISBN 3 933628-05-9

Mehr

5.2 Der Wirtschaftsbereich Finanzdienstleistungen

5.2 Der Wirtschaftsbereich Finanzdienstleistungen 5.2 Der Wirtschaftsbereich Finanzdienstleistungen Struktur der Unternehmen, Beschäftigten und Umsätze im Jahr 2001 Der Wirtschaftsbereich Finanzdienstleistungen besteht aus den Branchen Kredit- und Versicherungsgewerbe

Mehr

Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion

Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion Prof. Dr. Lutz Bellmann unter Mitarbeit von Barbara Schwengler Aktuelle Konjunkturlage der regionalen Wirtschaft Bonitätsindex 308,3 309,2

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

IHK-Fachkräftemonitor Nordrhein-Westfalen

IHK-Fachkräftemonitor Nordrhein-Westfalen IHK-Fachkräftemonitor Nordrhein-Westfalen Das Prognosetool für die Wirtschaft Abbildung 1: Entwicklung des Angebots- und Nachfragepotenzials aller Fachkräfte bis zum Jahr 2030 Prognose 2030: Die Fachkräftelücke

Mehr

Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen 2005

Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen 2005 290 Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen Petra Meister Personal der Frankfurter Pflegedienste Anteil der Teilzeitbeschäftigten lag deutlich über 50 % Ende des Jahres gab es 117 Pflegedienste in

Mehr

Kennzahlenbericht Sozialhilfe 2010

Kennzahlenbericht Sozialhilfe 2010 Kennzahlenbericht Sozialhilfe 2010 vom Kornhausforum, Bern Ablauf Begrüssung und Einleitung Martin Waser, Stadtrat Zürich Präsident Städteinitiative Sozialpolitik Kennzahlen 2010 Patrik Müller, Leiter

Mehr

Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus

Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank wird sich die Konjunktur nach dem äußerst schwachen

Mehr

DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG!

DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG! DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG Aktuelle Marktentwicklung und Perspektive Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin München 2. A 3 Immobilienkongress Wirtschaftsraum Augsburg Augsburg, 25. November 2014

Mehr

An der Umfrage haben sich 207 Mitgliedsunternehmen der BVL beteiligt. Wir danken für Ihren Input und Ihr Engagement!

An der Umfrage haben sich 207 Mitgliedsunternehmen der BVL beteiligt. Wir danken für Ihren Input und Ihr Engagement! 18. April 2012 Management Summary zur Umfrage Arbeitgeber Logistik Arbeitgeber mit Zukunft der Wirtschaftsbereich Logistik Eine Umfrage der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.v. Die wichtigsten Ergebnisse

Mehr

Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen. Prof. Dr. Ludwig Theuvsen. Georg-August-Universität Göttingen

Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen. Prof. Dr. Ludwig Theuvsen. Georg-August-Universität Göttingen Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen Georg-August-Universität Göttingen Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Halle (Saale), 18. Februar

Mehr

Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen

Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen (Es gilt das gesprochene Wort!) Sehr geehrte Damen und Herren,

Mehr

Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik im Zeichen der Krise Chancen werden vertan Qualifizierungsförderung in Deutschland. Referent: Peter Dunkel

Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik im Zeichen der Krise Chancen werden vertan Qualifizierungsförderung in Deutschland. Referent: Peter Dunkel Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik im Zeichen der Krise Chancen werden vertan Qualifizierungsförderung in Deutschland Referent: Peter Dunkel 1 2 3 Qualifikation, Weiterbildung und Beschäftigung Die

Mehr

Wie viele Berufe haben die Menschen?

Wie viele Berufe haben die Menschen? Wie viele Berufe haben die Menschen? Analysen auf der Grundlage der Scientific Use Files der Mikrozensen zur Mehrfachbeschäftigung Dieter Bögenhold und Uwe Fachinger Vortrag auf der 5. Nutzerkonferenz

Mehr

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen regio pro Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen Mit Fachkräften in die Zukunft Mehr Ausbildung in Freien Berufen Fachtagung am 23. Januar 2009 in Frankfurt am Main Claudia Knobel Institut für Wirtschaft,

Mehr

Projektmarkt 2013: Starke Nachfrage bei IT-Freiberuflern

Projektmarkt 2013: Starke Nachfrage bei IT-Freiberuflern Marktstudie Projektmarkt 2013: Starke Nachfrage bei IT-Freiberuflern Auslastung freiberuflicher Experten steigt Gesamtmarkt pendelt sich auf hohem Niveau ein Reutlingen, 15. Mai 2013. Die gute konjunkturelle

Mehr

Wandel der Arbeitsgesellschaft: Unsichere Erwerbsbeteiligung und arbeitsmarktpolitische Instrumente

Wandel der Arbeitsgesellschaft: Unsichere Erwerbsbeteiligung und arbeitsmarktpolitische Instrumente Dr. Alexandra Wagner Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt, Berlin Wandel der Arbeitsgesellschaft: Unsichere Erwerbsbeteiligung und arbeitsmarktpolitische Instrumente Dr. Alexandra Wagner Wandel

Mehr

Dienstleistungen global!?

Dienstleistungen global!? Andreas Boes Dienstleistungen global!? Die Herausforderungen einer neuen Phase der Globalisierung für den Standort Deutschland FES/Verdi Arbeitskreis Dienstleistungen Expertengespräch II: Internationalisierung

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Zukünftige Entwicklung der Werkstätten unter dem Gesichtspunkt der Inklusion

Zukünftige Entwicklung der Werkstätten unter dem Gesichtspunkt der Inklusion Zukünftige Entwicklung der Werkstätten unter dem Gesichtspunkt der Inklusion Sozialraumorientierung Erfahrungen aus der Praxis 1 Traditionelle WfbM 1. Problemindividualisierung 2. Fachkräftemonopolisierung

Mehr

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens Informationen zu TTIP Aufbau der Präsentation I. Darum geht es bei TTIP II. Das haben wir alle von TTIP III. Darum ist TTIP für Deutschland wichtig

Mehr

Der Wohnungsmarkt Dresden im Vergleich

Der Wohnungsmarkt Dresden im Vergleich Der Wohnungsmarkt Dresden im Vergleich Dr. Wulff Aengevelt AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG Expo Real München 2015 Der Dresdner Immobilienmarkt: Rahmenbedingungen Dresden ist eine der wichtigsten Wachstumsregionen

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9 Kurzfassung 9 1. Die Lage der Weltwirtschaft 13 Überblick 13 Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten 13 Preisverfall für Rohstoffe und Energieträger 13 Celdpolitik zumeist expansiv ausgerichtet

Mehr

Die Zukunft der Arbeitswelt: Auf dem Weg ins Jahr 2030

Die Zukunft der Arbeitswelt: Auf dem Weg ins Jahr 2030 S1 Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de Die Zukunft der Arbeitswelt: Auf dem Weg ins Jahr 2030 Frankfurt, den 09. April 2014 S2 Gliederung

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Antrag. Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode. Drucksache 13/9599. der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor

Antrag. Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode. Drucksache 13/9599. der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode Drucksache 13/9599 13. 01.98 Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche

Mehr

Studien zum Münchner Dienstleistungssektor erschienen

Studien zum Münchner Dienstleistungssektor erschienen Presseinformation Studien zum Münchner Dienstleistungssektor erschienen (19.3.2013) Das Beschäftigungswachstum in München geht in den letzten Jahren wesentlich auf die Entwicklung des Dienstleistungssektors

Mehr

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg Pressekonferenz, 06. Mai 2014 2014 Creditreform Bremen / Bremerhaven Themenübersicht Die Metropolregion

Mehr

Logistik in der kommunalen Standortpolitik

Logistik in der kommunalen Standortpolitik Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung Logistik in der kommunalen Standortpolitik Leiterin des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern Dekanin des Fachbereichs A/ RU

Mehr

Können Alleinerziehende ihre Existenz durch Erwerbsarbeit sichern? Entkoppelung von Erwerbstätigkeit und materieller Sicherheit

Können Alleinerziehende ihre Existenz durch Erwerbsarbeit sichern? Entkoppelung von Erwerbstätigkeit und materieller Sicherheit Können Alleinerziehende ihre Existenz durch Erwerbsarbeit sichern? Entkoppelung von Erwerbstätigkeit und materieller Sicherheit WSI-Gleichstellungstagung 'Genderungleichheiten in der Arbeit' Berlin, 18.09.2015

Mehr

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013 Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Arbeit in der Zeitarbeit 1 1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Mehr

April 2014. ember 2010. Geschäftslage verbessert sich weiter

April 2014. ember 2010. Geschäftslage verbessert sich weiter GUTES GESCHÄFTSKLIMA IN DER LOGISTIKBRANCHE - POSITIVER TREND SETZT SICH FORT Im setzt sich der positive Trend der letzten Monate weiter fort. Der Indikatorwert steigt fast wieder auf das Niveau aus Januar.

Mehr

Deutschland braucht Logistik

Deutschland braucht Logistik Lenkungskreis Güterverkehr im Deutschen Verkehrsforum Positionspapier Deutschland braucht Logistik Strategie für einen attraktiven Logistikstandort Deutschland März 2005 Klingelhöferstr. 7 10785 Berlin

Mehr

Demografische Entwicklung und strategische Personalsuche

Demografische Entwicklung und strategische Personalsuche VON NILGÜN AYGEN, erschienen in Personal-Profi 5/07 S. 288/289 Der Beschluss des Deutschen Bundestags vom 09.03.2007 über die schrittweise Anhebung des Rentenalters von derzeit 65 auf 67 Jahre hat die

Mehr

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH SOMMERUMFRAGE 214 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH Schwierige Marktverhältnisse und eingetrübte Aussichten Im Wirtschaftsraum Zürich ist die nutzerseitige Nachfrage nach

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

SchuldnerAtlas Deutschland 2011

SchuldnerAtlas Deutschland 2011 Presseinformation SchuldnerAtlas Deutschland 2011 Weniger Deutsche überschuldet 9,38 Prozent aller erwachsenen Deutschen über 18 Jahre sind zum Stichtag 01. Oktober 2011 überschuldet und weisen nachhaltige

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

Renaissance der bav. Frank Neuroth, Vorstand ERGO Lebensversicherung AG Düsseldorf, 19. Oktober 2010

Renaissance der bav. Frank Neuroth, Vorstand ERGO Lebensversicherung AG Düsseldorf, 19. Oktober 2010 Renaissance der bav Frank Neuroth, Vorstand ERGO Lebensversicherung AG Düsseldorf, 19. Oktober 2010 1 Agenda 1. Thema Fachkräftemangel rückt in den Fokus 2. Studie zeigt: Kleine und mittlere Unternehmen

Mehr

Betriebliche Weiterbildung

Betriebliche Weiterbildung Pressekonferenz, 13. Februar 2006, Berlin Betriebliche Weiterbildung Tabellen Tabelle 1: Weiterbildungsbeteiligung von Betrieben nach Formen der Weiterbildung Anteile der Betriebe in Prozent Weiterbildungsform

Mehr

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl University of Applied Sciences B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R K Ü N F T I G E H E R A U S F O R D E R U N G E N D E R

Mehr

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Fachkräfte sichern Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt für ältere Personen

Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt für ältere Personen Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt für ältere Personen Ergebnisse aus dem Arbeitsmarktmonitoring für das Ziel 2-Gebiet in Rheinland-Pfalz Kaiserslautern, 10. November 2004 Gefördert aus Mitteln des

Mehr

Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung

Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de Dortmund, den 23. Juni 205 S2 Agenda 1 Trends und Entwicklungen

Mehr

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß 13 1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß In diesem einleitenden Kapitel wird ein Überblick über die Ziele und Merkmale der berufsbegleitenden Nachqualifizierung gegeben. Unter der

Mehr

MANPOWERGROUP MEGA-TRENDS IN DER ARBEITSWELT

MANPOWERGROUP MEGA-TRENDS IN DER ARBEITSWELT Wandel/ Individuelle Entscheidungen Steigende Kundenansprüche Technologischer Wandel MANPOWERGROUP MEGA-TRENDS IN DER ARBEITSWELT Die Trends und die Entwicklungen der heutigen Arbeitswelt unterliegen einer

Mehr

"Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0"

Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0 1 Rede von Minister Dr. Nils Schmid MdL anlässlich der Fachkonferenz "Digitalisierung und Industrie 4.0 - Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?" "Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie

Mehr

Quantitative Erfassung der Bedeutung wissensintensiver Dienstleistungen

Quantitative Erfassung der Bedeutung wissensintensiver Dienstleistungen Quantitative Erfassung der Bedeutung wissensintensiver Dienstleistungen Beitrag zum Expertengespräch I: Wissensintensive Dienstleistungen - konkret beim gemeinsamen Arbeitskreis Dienstleistungen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Mehr

Landkreis München 1,9. Gesamtnote. egionale. Standortfaktoren. IHK-Standortumfrage. Ergebnisse für den Landkreis München. Voraus für die Wirtschaft.

Landkreis München 1,9. Gesamtnote. egionale. Standortfaktoren. IHK-Standortumfrage. Ergebnisse für den Landkreis München. Voraus für die Wirtschaft. Landkreis München Gesamtnote,9 egionale Standortfaktoren IHK-Standortumfrage 05 Ergebnisse für den Landkreis München Voraus für die Wirtschaft. Landkreis München: Top oder Flop? Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung,

Mehr

Quantitative und qualitative Personalplanung entwickeln und bedarfsgerecht

Quantitative und qualitative Personalplanung entwickeln und bedarfsgerecht 2. Quantitative und qualitative entwickeln und bedarfsgerecht anpassen Lernziele und Kompetenzen Ein Handwerksbetrieb lebt in hohem Maße von der Leistung seines Personals. Um die Arbeitsfähigkeit eines

Mehr

Aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen in der Leiharbeitsbranche

Aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen in der Leiharbeitsbranche Prof. Dr. Stefan Sell Hochschule Koblenz Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (ibus) Aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen in der Leiharbeitsbranche Pressegespräch der IG Metall Bezirk Mitte 18.12.2012

Mehr

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 22 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl in Thüringen bis 22 Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 1. Humankapital ist wichtig Warum eigentlich? Wie wächst man als

Mehr