Zukunft der Arbeit in München

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1 Biehler Pousinis Rehberg Stöger Sträter Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen für München Heft Nr. 2/2001

2 ISSN ISBN Hermann Biehler Andreas Pousinis Frank Rehberg Ursula Stöger Detlev Sträter Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen für München Gegenwart, Szenarien und Handlungsmöglichkeiten Druck: E.i.S. IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik Hermann-Lingg-Str München Tel (0) Fax 0049 (0) Homepage: by IMU-Institut München Alle Rechte vorbehalten

3 Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis I VII VIII Vorbemerkung 1 Teil I Kurzfassung 3 1 Vorbemerkung 4 2 Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute 5 Stärken der Münchner Wirtschaft regionale Kooperation und Cluster 5 Veränderte Arbeitsbedingungen und steigende Qualifikationsanforderungen 7 Polarisierende Wirkungen des Wandels 7 Raum und wirtschaftliche Aktivitäten 8 3 Globale Trends und zentrale Annahmen 9 4 Szenarien 12 Szenario Hart am Wind: Alles bleibt anders Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort 12 Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter München strauchelt im internationalen Wettbewerb 17 Szenario Rückenwind: Global Player Munich Münchens Wirtschaft gewinnt im globalen Wettbewerb 21 5 Schlußfolgerungen und Handlungsempfehlungen Schlußfolgerungen Handlungsempfehlungen Schlußbemerkung 31

4 Teil II Zukunft der Arbeit in München 33 1 Vorbemerkung 34 2 Formen der Arbeit und ihre Neubestimmung 37 3 Strukturwandel und Zukunft der Arbeit im Raum München 44 Teil III Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute 51 1 Wie weit reicht der Standort München? 52 2 Angebot und Nachfrage auf dem regionale Arbeitsmarkt Das Arbeitsangebot: Erwerbspersonen und Bevölkerungsentwicklung Die Arbeitsnachfrage: Erwerbstätige und Arbeitsplatzentwicklung Arbeitsmarktbilanz 59 3 Arbeitslosigkeit 60 4 Teilzeitbeschäftigung 63 5 Erwerbstätigkeit von Frauen 66 6 Steigende Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten 69 7 Wo arbeiten die Münchnerinnen und Münchner? Die Dienstleistungen nehmen zu Das Handwerk Arbeit im öffentlichen Dienst Die Tätigkeiten der Beschäftigten 77 8 Stärken der Münchner Wirtschaft: Regionale Kooperation und Cluster 81 Fahrzeug- und Maschinenbau ein traditionelles Cluster mit Zukunft? 81 II

5 Das Cluster der Luft- und Raumfahrt 82 Das dominante Basis-Cluster: Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnik 83 Das junge Cluster Medienwirtschaft 84 Ein Cluster im Entstehen die Biotechnologie 85 Gesundheit und Wellness : ein künftiges Cluster? 86 9 Soziale Auswirkungen des Wandels 87 Veränderte Lebensstile und Ansprüche 87 Hinter den Kulissen des Glücks nimmt Armut und Ausgrenzung zu Räumliche Verteilung und räumliche Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivitäten 95 Teil IV Methodische Vorbemerkung, globale Trends und zentrale (axiomatische) Annahmen 99 1 Szenarien Geschichten über die Zukunft Globale Trends und zentrale (axiomatische) Annahmen 102 Technische und organisatorische Entwicklungslinien und Innovationen 102 Unternehmensstrategische und ökonomische Entwicklungen 105 Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots 109 Arbeitskräftenachfrage 110 Räumliche Entwicklung von Arbeitskräftenachfrage und Arbeitskräfteangebot 111 Entwicklung eines Niedriglohnsektors und die Einführung von Kombilohnmodellen 112 Wirkungen der Steuerreform 112 Umbau der Alterssicherung 113 III

6 Teil V Szenarien 117 Szenario Hart am Wind: Es bleibt alles anders der Trend der letzen Jahre setzt sich fort 118 Hohes Wirtschaftswachstum aber geringere Arbeitsplatzwirkungen als prognostiziert 119 Sektorale Arbeitsmarktentwicklung: Verliererbranchen Gewinnerbranchen 121 Uneinheitliche Entwicklung im Dienstleistungsbereich 122 Eine Betrachtung der Betriebsgrößenstruktur versachlicht die Situation 123 Mehr Beschäftigung durch Teilzeit 124 Die Arbeitsmarktentwicklung aus funktionaler Sicht interne Tertiärisierung setzt sich fort 125 Qualifikationsengpässe 125 Frauenerwerbstätigkeit 127 Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch 127 Soziale Brennpunkte 128 Angespannte Wohnsituation 129 Verkehrsentwicklung 130 Politisches Projekt Region München noch immer nicht verwirklicht 131 Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter München strauchelt im internationalen Wettbewerb 133 Die Ausgangssituation um die Jahrhundertwende 133 Trendumkehr seit der Krise 2003/ Das Fahrzeugbau-Cluster 136 Mikroelektronik 138 Hemmnisse für die expandierenden neuen Cluster 139 Handel 141 Finanzsektor 141 Abwärtsspirale über den Arbeitsmarkt eingeleitet 142 IV

7 Zunehmende soziale Verwerfungen 146 Flächennutzung, Raumentwicklung und Verkehr 147 Szenario Rückenwind Global Player Munich Münchens Wirtschaft gewinnt im globalen Wettbewerb 149 Hohes Wirtschaftswachstum 149 Hohes Beschäftigungswachstum und Arbeitskräftemangel 151 Flexible Arbeitsweisen 152 Hohe Arbeitslosigkeit 153 Reichtum 155 Die neuerliche soziale Frage I: Armut durch strukturelle Arbeitslosigkeit 155 Die neuerliche soziale Frage II: fehlende soziale Infrastruktur 155 Die neuerliche soziale Frage III: der Wohnungsmarkt 156 Flächenentwicklung 157 Mobilität und Verkehr 158 Stadt und Region: Regionale Arbeitsteilung 158 Kommunaler Handlungsspielraum 158 Aktuelle Situation 159 Teil VI Schlußfolgerungen und Handlungsempfehlungen Schlußfolgerungen Handlungsempfehlungen Maßnahmen für einen wirtschaftlichen Erfolg Münchens im Globalisierungsprozeß: Allgemeine Empfehlungen Stärkung des Standorts im globalen Wettbewerb 166 Cluster-Management 166 Genehmigungsverfahren beschleunigen und vereinfachen 168 Verkehrsanbindung 168 Pflege der weichen Standortfaktoren Stärkung der lokalen Ökonomie 169 V

8 2.2 Maßnahmen gegen Verknappung und Friktionen am Arbeitsplatz Hilfen bei betrieblichen Krisen Sicherung eines ausreichenden Arbeitskräfteangebots 171 Verbesserung der Chancen nichtdeutscher Jugendlicher 172 Kontinuierliche Weiterbildung 172 Mobilisierung hochqualifizierter Frauen 173 Bessere Mobilität zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 173 Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte aus anderen Regionen Sicherung von Erwerbsmöglichkeiten 174 Arbeitsplatzförderung 174 Einkommenssubventionierung Maßnahmen zum Ausgleich unerwünschter Begleiterscheinungen des Strukturwandels 175 Arbeit und Einkommen neben der Marktwirtschaft 176 Wohnungspolitik 177 Stadtteilentwicklung Maßnahmen zur Flächenpolitik und zur regionalen Kooperation 178 Flächenpolitik 178 Regionale Kooperation Entwicklungspfade und Empfehlungen Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen Schlußbemerkung 185 Literaturverzeichnis 187 VI

9 Verzeichnis der Tabellen Tab. 1 Erwerbspersonen in der Region Tab. 2 Einwohner in der Region Tab. 3 Münchens Bevölkerung altert (Angaben in Prozent) 55 Tab. 4 Erwerbstätige am Wohnort 57 Tab. 5 SV-Beschäftigte 58 Tab. 6 Arbeitsmarktbilanz für die Region 14 und München 59 Tab. 7 Arbeitslosenquoten im Bezirk München (Nov. 1999) 61 Tab. 8 Teilzeitbeschäftigte in der Region 63 Tab. 9 Männer und Frauen in Teilzeit 63 Tab. 10 Frauenbeschäftigung 66 Tab. 11 Anteil der Frauen an allen SV-Beschäftigten in Prozent 66 Tab. 12 Teilzeitquoten erwerbstätiger Frauen 68 Tab. 13 Anteil der Großbetriebe des Verarbeitenden Gewerbes in München 74 Tab. 14 Betriebe und Beschäftigte des Handwerks Tab. 15 Öffentliche Bedienstete in München 77 Tab. 16 Unternehmensnahe Dienstleistungen Tab. 17 Anteile der Haushalte in München nach Personenzahl in Prozent 87 Tab. 18 Mietbelastungsquoten in München und Deutschland in Relation zum Haushaltsnettoeinkommen 93 Tab. 19 Armutsdichte in den Münchner Stadtvierteln Tab. 20 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in München und der Bundesrepublik 109 VII

10 Verzeichnis der Abbildungen Abb. 1 Synopse der Arbeits- und Wirtschaftsformen 38 Abb. 2 Wanderungssalden 55 Abb. 3 Abb. 4 Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Bevölkerung der Landeshauptstadt 56 Anteile der Bevölkerung, der Erwerbstätigen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Landeshauptstadt an denen der Region München 58 Abb. 5 Arbeitslose im Arbeitsamtsbezirk München und Südbayern 60 Abb. 6 Arbeitslose und offene Stellen im Arbeitsamtsbezirk München 61 Abb. 7 Teilzeitarbeit von Frauen und Männern 64 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Teilzeitbeschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Region München Teilzeitbeschäftigung in den Wirtschaftsbereichen der Landeshauptstadt München 1987 und Teilzeitbeschäftigung in den Wirtschaftsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Zu- und Abnahme von Frauenbeschäftigung nach Wirtschaftsbereichen zwischen 1987 und 1998 in der Region München 67 Veränderungen der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in der Region 14 seit Zu- und Abnahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Wirtschaftsbereichen in der Region München zwischen 1987 und Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Stadt München 1987 und Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Beschäftigte in ausgewählten funktionalen Tätigkeitsbereichen in der Landeshauptstadt 1987 und VIII

11 Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Beschäftigte in ausgewählten funktionalen Tätigkeitsbereichen in der Region 14 (ohne München) 1987 und Privathaushalte nach monatlichem Haushaltsnettoeinkommen (Einkommensklassen in Prozent der Haushalte insgesamt) 1993 und Entwicklung von Armuts- und Sozialhilfedichte in München (Anzahl pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner) 91 Abb. 20 Die Zeitachse der wichtigsten Innovationsgebiete 103 Abb. 21 Szenario Hart am Wind Beschäftigungsvolumen 120 Abb. 22 Szenario Gegenwind Beschäftigungsvolumen 142 Abb. 23 Szenario Rückenwind Beschäftigungsvolumen 151 IX

12 X

13 Vorbemerkung Der vorliegende Bericht ist das Ergebnis des Projekts Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen auf München", das das IMU-Institut München im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München von Juni bis Dezember 1999 bearbeitet hat. Ziel der Arbeit war es, auf der Grundlage einer zusammenfassenden Darstellung der wesentlichen Merkmale und erkennbaren Strukturveränderungen der Arbeitsgesellschaft im Raum München drei Szenarien zu erarbeiten, die alternative Zukunftsverläufe von Wirtschaft und Beschäftigungssystem und deren soziale und räumliche Folgen bis ca in sich plausibel beschreiben, um aus ihnen kommunalpolitische Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine aktive lokale und regionale Mitgestaltung der zukünftigen Arbeitsgesellschaft in München erlauben. Die Projektarbeit wurde von einem Arbeitskreis begleitet, dem Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handels- kammer, der Handwerkskammer, des DGB München, des Arbeitsamtes München, des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, des Referats für Arbeit und Wirtschaft, des Planungsreferats sowie des Sozialreferats angehörten. Dieser Arbeitskreis traf sich dreimal. Gemäß der Bedeutung der Szenarien im Rahmen dieses Projekts fand auf Einladung der Landeshauptstadt unter Vorsitz der Stadtbaurätin, Frau Thalgott, ein eintägiger Workshop am 3. November 1999 in München statt, zu dem über den bestehenden Arbeitskreis hinaus Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden und des Münchner Stadtrats eingeladen waren. Mit der Einladung ging den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine komprimierte Entwurfsfassung der drei Szenarien zu. Sie war Grundlage der Diskussion, die angeregt durch Stellungnahmen von Frau Professor Dr. Krau, Frau Professor Dr. Meier und Professor Dr. Genosko zu den Szenarioentwürfen in drei Arbeitsgruppen vertieft wurde. Die Diskussionsergebnisse dieses Workshops gingen in den vorliegenden Bericht ein. 1

14 2

15 Teil I Kurzfassung 3

16 1 Vorbemerkung Der vorliegende Bericht ist die Kurzfassung des Endberichts zum Projekt Zukunft der Arbeit in München Der Wandel der Erwerbsgesellschaft und seine ökonomischen, sozialen und räumlichen Auswirkungen auf München". Das Projekt wurde vom IMU-Institut München im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München von Juni bis Dezember 1999 bearbeitet. Ziel der Arbeit war es, auf der Grundlage einer zusammenfassenden Darstellung der wesentlichen Merkmale und erkennbaren Strukturveränderungen der Arbeitsgesellschaft im Raum München drei Szenarien zu erarbeiten, die alternative Zukunftsverläufe von Wirtschaft und Beschäftigungssystem und deren soziale und räumliche Folgen bis ca in sich plausibel beschreiben. Die Szenarien beschreiben drei verschiedene Entwicklungsverläufe: Szenario Hart am Wind: Alles bleibt anders" der Trend der letzten Jahre setzt sich fort Szenario Gegenwind: Die Musik spielt anderswo lauter" München strauchelt im globalen Wettbewerb Szenario Rückenwind: Global Player Munich" München als Gewinnerin im globalen Wettbewerb Mit Szenarien werden unter Zuhilfenahme quantitativer und qualitativer Verfahren alternative Entwicklungspfade hin zu verschiedenen vorläufigen Endzuständen vorausgeschätzt und beschrieben. Von dort rückblickend sollen Hinweise auf die Notwendigkeit für ein konzeptionelles, instrumentelles und politisch-organisatorisches Eingreifen gewonnen werden. Das Ergebnis von Szenarien sind Gegenwartsbilder von Zukünften. Der Grad der Abweichung dieser Zukünfte von der Gegenwart ist ein Maß dafür, ob und welche Korrekturmaßnahmen ergriffen werden müssen, um zum angenommenen Endzustand zu gelangen oder was ebenso wichtig ist um ihn zu vermeiden. Deshalb eine Klarstellung: Szenarien sind keine positiven oder negativen Visionen der Autorinnen und Autoren. Sie bilden auch keine gewünschten Zustände der Auftraggeberin ab. Szenarien als Geschichten über die Zukunft sollen Entwicklungskorridore in die Zukunft und deren Rahmenbedingungen möglichst plausibel beschreiben, um aus ihnen kommunalpolitische Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine aktive kommunalpolitische Mitgestaltung der zukünftigen Arbeitsgesellschaft in München erlauben. Die Handlungsempfehlungen schließen den Bericht ab. In sie gingen die Ergebnisse der Diskussionen des eintägigen Workshops am in München ein, an dem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und verschiedenen Institutionen teilnahmen. Eine Zusammenfassung soll kurz sein. Daher kann sie nicht immer alle Aspekte eines Endberichtes beinhalten, soll sie mehr als eine Ansammlung von Stichpunkten sein. Die Autorin und die Autoren 1 haben sich bemüht, dem Spannungsverhältnis zwischen Kürze, Vollständigkeit und Lesbarkeit Rechnung zu tragen. 4 1 In der folgenden Darstellung wurde weitgehend auf die Verwendung der weiblichen Form verzichtet. Selbstverständlich beziehen sich Aussagen über Personen auf beide Geschlechter.

17 2 Der Arbeits- und Wirtschaftsstandort München heute Ende 1998 arbeiteten in der Landeshauptstadt München rd Menschen, von denen 81 Prozent in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis standen. Über Arbeitskräfte pendelten von außerhalb in die Stadt. In der gesamten Region waren ca.1,2 Mio. Beschäftigte tätig. Gegenüber 1987 hat sich die Zahl der Beschäftigten in München um rd , im Umland hingegen um rd erhöht. Dies und die vergleichsweise niedrige Arbeitslosigkeit (4,9 Prozent im Nov. 1999) sind vor dem Hintergrund historisch gewachsener wirtschaftlicher und politischer Strukturen zu sehen. München kommt dabei die Gnade der späten Industrialisierung zugute. In den letzten Jahrzehnten expandierten Teile der Dienstleistungen, während der sekundäre Sektor schrumpfte. Allerdings konnte der Dienstleistungssektor die Arbeitsplatzverluste des industriellen Bereichs in den letzten Jahren nicht (mehr) kompensieren. Die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung mit einem Plus von fast zwischen 1987 und 1998 verdeckt, daß das Arbeitsvolumen insgesamt seit Mitte der 90er Jahre abgenommen hat. Die Tertiärisierung der Wirtschaft in der Region München beruht jedoch nicht nur auf einer Expansion der Dienstleistungsbranchen schlechthin, sondern v. a. auch auf einer Tertiärisierung innerhalb der Industrie. Im Verarbeitenden Gewerbe ging v.a. die Zahl der Beschäftigten in den fertigenden Bereichen zurück, während ihre Zahl z.b. in den verwaltenden und forschenden Bereichen weiter anstieg. Fertigung wurde ins Umland verlagert. Der Münchner Standort erfüllt für immer mehr Unternehmen Headquarter-Funktionen. Die Tertiärisierung ist ferner durch eine starke Technikorientierung geprägt und geht mit einer Höherentwicklung des Qualifikationsniveaus einher. Gerade die technischen und Beratungsdienstleistungen beziehen sich auf die dominanten industriellen Branchen Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt- und IuK- Technik und auf den stark gewachsenen Medienbereich. Mit dem Wandel der Wirtschaftsstruktur war eine spezifische Entwicklung des Arbeitsmarktes verbunden, die gut qualifizierte Personen begünstigte und zu einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen beitrug. Diskriminiert wurden zunehmend un- und angelernte Personen, solche mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und ältere Menschen. Die Besonderheiten der Struktur der Münchner Region konnten allerdings nicht verhindern, daß auch hier Arbeitslosigkeit zu einem wesentlichen Problem wurde. Die Krise der Arbeitsgesellschaft zeigt sich in besonderer Weise, auch wenn die Region im nationalen und Landesvergleich immer noch überdurchschnittlich gut abschneidet. Die Veränderungen der Arbeitswelt, die Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses, die Flexibilisierung und Privatisierung von Arbeitszeiten, die Auflösung und Verschiebung von Zeitgrenzen, die vielfältigen rechtlichen und organisatorischen Modifikationen der Arbeitsverhältnisse und -bedingungen, die Zunahme von Patch- Work-Karrieren, die starken Differenzierungen der Einkommen werden in München aufgrund seiner modernen Wirtschaftsstruktur in besonderer Weise sichtbar. Stärken der Münchner Wirtschaft regionale Kooperation und Cluster Die relativ stabile, prosperierende Entwicklung Münchens und seiner Region ist mit der Münchner Mischung dem (besonderen) Branchenmix und Verhältnis von kleinen-, mittleren und großen Betrieben nicht allein zu erklären. Hinzu kommt, daß die Wirtschaftsstruktur der Region durch 5

18 Cluster geprägt wird. Der Begriff weist auf eine wesentliche Stärke des Standorts hin, die Vernetzung und Kooperationsfähigkeit der wirtschaftlichen Akteure. Erfolgreiche Regionen weisen als Kern der regionalen Ökonomie ein oder mehrere Cluster auf, d.h. einen Produktionsbereich einschließlich aller Funktionen, die für die Entwicklung, Herstellung und Distribution der Produkte und Dienstleistungen notwendig sind, sowie eine darauf bezogene öffentliche Infrastruktur. Die wirtschaftliche Entwicklung Münchens wird durch eine Reihe solcher Cluster geprägt. Der Großraum München weist eine ungewöhnliche Dichte an Unternehmen des Fahrzeugbaus auf. Neben namhaften Herstellern von Pkws und Lkws sowie von Schienenfahrzeugkomponenten sind zahlreiche Zulieferer in der Region beheimatet, die z.t. selbst weltweit agieren. Zu diesem Cluster sind ferner Dienstleistungen der Ingenieurberatung zu rechnen sowie entsprechende Einrichtungen Münchner Universitäten und der Fachhochschule. Das Cluster hat in den letzten Jahren, den globalen Trends folgend, deutlich an regionaler Bindung und standortprägender Funktion eingebüßt. Mit in 1998 noch über sozialversicherungspflichtig Beschäftigten allein im Straßenfahrzeugbau, stellt es immer noch einen wesentlichen Wirtschaftsbereich in der Region dar. Das Spektrum der Produktpalette führt dazu, daß nicht nur Fahrzeugtechnik, sondern breiter Mobilität und Verkehrstechnik zum Thema des Komplexes wird. Bereits die Entstehungsgeschichte des Cluster Luft- und Raumfahrttechnik zeigt die Bedeutung des Zusammenspiels von privaten und öffentlichen Akteuren, nicht zuletzt aufgrund des hohen rüstungswirtschaftlichen Anteils. Die Luft-und Raumfahrt-Aktivitäten werden derzeit in den Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS integriert. Daneben sind Unternehmen der Meß- und Regeltechnik, der Nachrichtentechnik, der Feinmechanik- und Optikindustrie sowie Projektgesellschaften, die als Gemeinschaftsunternehmen Entwicklungs- und Produktionskooperationen organisieren, zum Cluster hinzuzurechnen. Die Tätigkeiten in diesem Industriezweig sind vor allem vom Umgang mit Systemen geprägt. Der hohe Anteil auch externalisierter produktionsorientierter Dienstleistungen in München ist wesentlich durch die hiesige Luft- und Raumfahrtindustrie und ihre Zulieferer induziert. Eines der für den Standort München wichtigsten Cluster ist der Komplex der Mikroelektronik mit der Meß- und Regeltechnik. Dieses Cluster entwickelt die technologischen Grundlagen für andere Wirtschaftsbereiche. Dazu gehören die Luftund Raumfahrtindustrie, die Telekommunikation, die Medienwirtschaft und in der Zukunft verstärkt auch die Biotechnologie. Die Biotechnologie hat nicht zuletzt deshalb im Raum München exzellente Standortbedingungen. Dem Ziel, eines der führenden Biotechnologiezentren Deutschlands zu werden, ist man als Sieger im BioRegio-Wettbewerb nähergekommen. Derzeit gibt es bereits ca. 80 klein- und mittelständische Bio-Firmen, die Hälfte von ihnen hat ihren Sitz in Martinsried. Die Nähe zu den Hochschulen und regionalen Forschungseinrichtungen bildet einen der wichtigsten Grundpfeiler für die erfolgreiche Zukunft dieser Biotechnologie- Unternehmen. Die Verlegung der europäischen Zentrale eines amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens nach Martinsried und inzwischen mehr als 15 Niederlassungen der deutschen und ausländischen Pharmaindustrie in München verdeutlichen die wachsende Bedeutung Münchens in diesem Zukunftssektor. Der Standort München zeichnet sich durch ein breites Medienspektrum aus. Zusammen mit Ausbildungseinrichtungen hat sich ein dynamisch wachsendes Cluster 6

19 mit nahezu allen Facetten von der Inhaltsproduktion bis zur gewerblich-industriellen Fertigung der Trägermedien und zur Herstellung und Distribution der Produkte gebildet. Charakteristisch ist die deutliche Dienstleistungsorientierung. Fast jeder 10. Beschäftigte in der Region arbeitet in der Medienwirtschaft. Zukünftig wird die Medienwirtschaft mit der IuK-Industrie zur TIME-Industrie (Telekommunikation, Informationstechnologien, Medienwirtschaft und Elektronik) zusammenwachsen. Ein weiteres Cluster stellt mit rd Beschäftigten das Wellness-Cluster dar, ein Bereich, der das breite Spektrum von Gesundheitswesen über den Pflegebereich bis hin zum Fitness- und Freizeitaktvitätssektor umfaßt. Die genannten Cluster werden die Münchner Wirtschaft auch in den beiden kommenden Jahrzehnten prägen. Es läßt sich erkennen, daß Fertigungsaktivitäten an Bedeutung verlieren werden, soweit sie nicht der Prototypen- oder spezialisierten Einzel- und Kleinserienfertigung zuzurechnen sind. Produktion und Dienstleistung werden zukünftig zu einem einzigen Service-Paket verschnürt werden, das Unternehmen kundenorientiert anbieten. Wie sich diese Entwicklung mittel- und langfristig auf die Stabilität der Cluster und damit das Arbeitsplatzangebot auswirken wird, ist gegenwärtig kaum abzusehen. Veränderte Arbeitsbedingungen und steigende Qualifikationsanforderungen Die Zunahme der wissensorientierten und der IuK-basierten Dienstleistungen und die Verwissenschaftlichung der Produktionsprozesse erfordern immer höhere berufliche Qualifikationen sowie höhere Flexibilität, Eigenverantwortung und eine hohe Anpassungsfähigkeit. Darüber hinaus wird eine permanente Bereitschaft, aber auch die Fähigkeit zur Weiterbildung verlangt, da einmal erworbenes Wissen immer schneller veraltet. Zudem werden immer mehr extrafunktionale Kompetenzen im Arbeitsprozeß verlangt. Dementsprechend erhöhte sich in den vergangenen Jahren der Anteil der Akademiker unter den Erwerbstätigen kontinuierlich, wurden traditionelle berufliche Aufstiegspfade verengt und führten niedrig qualifizierende Schulund Berufsabschlüsse zu einem erhöhten Arbeitsmarktrisiko. Polarisierende Wirkungen des Wandels Polarisierung auf dem Arbeitsmarkt führte auch zur sozialen Polarisierung. In München hat sich in den vergangenen Jahren einerseits eine größer werdende Schicht Vermögender herausgebildet, andererseits ist eine wachsende und sich verfestigende soziale Unterschicht entstanden. Diese Polarisierung manifestiert sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen und kennzeichnet sich durch eine zunehmende Differenzierung der Bevölkerung in Menschen mit Arbeitsplatz und Arbeitslose, und einen Anstieg der Zahl der von Armut Betroffenen bei gleichzeitiger Steigerung der Erwerbseinkommen der gut- und hochqualifizierten Erwerbstätigen. Sie äußert sich in differenzierenden Lebensstilen und einem Gegensatz zwischen der Inszenierung von Wohlstand und deutlicher zutage tretender Armut und wird durch die räumliche Segregation der Bevölkerung nach Wohnungsund Wohnumfeldqualitäten sichtbar. Eine zunehmende soziale Desintegration breiter Teile benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist die Folge. Mit steigendem materiellem Wohlstand wandeln sich Lebensstile und Werthaltungen. Die Erosion des traditionellen Familienmodells zugunsten anderer Formen des Zusammenlebens führt zu veränderten Haushaltsstrukturen und der Wohnflächenbedarf pro Kopf erhöht sich. Veränderte Werthaltungen äußern sich in veränderten Einstellungen zur Erwerbsarbeit, einer 7

20 gestiegenen Bedeutung der Freizeit mit starker Konsumorientierung, dem Ablösen traditioneller Bindungen durch selbstgewählte Beziehungsnetzwerke und einer veränderten Sicht der Frauenrolle. Neben dem Bildungsniveau erhöhte sich auch die Frauenerwerbsbeteiligung in den letzten Jahren kontinuierlich. Die reale Benachteiligung der Frauen konnte jedoch bis heute noch nicht aufgehoben werden. Auf der anderen Seite sind es hauptsächlich gering qualifizierte, gesundheitlich eingeschränkte, ausländische oder ältere Menschen und kinderreiche Familien, die zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die hohen Lebenshaltungskosten in München, insbesondere die hohen Mieten verschärfen die Probleme. Armut trotz Arbeit wird virulent. Als Folge fehlenden preiswerten Wohnraums werden einkommensschwache Bevölkerungsschichten in schlechte Wohngegenden mit einer unzureichenden Infrastruktur und gesundheitlich beeinträchtigendem Wohnumfeld verdrängt, was gerade für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ungünstig ist. Von den erweiterten gesellschaftlichen Freiräumen können hauptsächlich nur die kaufkräftigen Schichten profitieren. Ihre Bedürfnisse nach Flexibilität im öffentlichen Leben entsprechen der von ihnen geforderten Flexibilität im Arbeitsleben. Für diejenigen, die in Armut leben, nimmt die Stigmatisierung gerade durch die allgemeine Wohlstandsentwicklung noch zu, Armut wird begründungspflichtig. Die Folgen der Arbeitslosigkeit und Armut sind soziale Isolierung, gesundheitliche Probleme und eine Ausgrenzung aus dem normalen Leben. Der strukturelle Wandel von der Fertigung zur Dienstleistung führte zu einem rückläufigen Flächenbedarf der Industrie in München. Produktion wird ins Umland verlagert. Als Folge dieser Entwicklungen verändern sich die betrieblichen Standortanforderungen an Lage und Qualität von Flächen. Entstehende Überhänge an gewerblichen Flächen und die Verkürzung der Nutzungszeiten steigern den Bedarf an Um- und Wiedernutzungskonzepten und führen zu Forderungen nach immer kürzeren Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der wirtschaftliche Strukturwandel und die Bodenpreisentwicklung förderte trotz eines städtebaulichen Leitbildes, das die funktionale Durchmischung und räumlicher Verdichtung anstrebt, die funktionale Entmischung, vergrößerte die Entfernungen zwischen Arbeiten und Wohnen und trug zu einem höheren Verkehrsaufkommen bei. Seit den 70er und 80er Jahren fand der Flächenzuwachs vor allem im Umland von München statt, da für großinfrastrukturelle Einrichtungen nicht mehr die notwendigen Flächen innerhalb der Stadtgrenzen mobilisiert werden konnten. Heute stellt sich München als ein Stadt-Umland-Kontinuum dar. Die tradierte Arbeitsteilung zwischen Stadt und Umland Arbeit hier, Wohnen und Erholung dort hat sich in eine Konkurrenz um höherwertige Gewerbe- und Wohnstandorte gewandelt. Eine abgestimmte Flächenpolitik wird immer wieder von Partialinteressen konterkarriert. Raum und wirtschaftliche Aktivitäten 8

21 3 Globale Trends und zentrale Annahmen Die Zukunft wird von der demographischen Entwicklung und dem technologischen Wandel geprägt sein, so die Einschätzung der OECD. Nahezu alle wesentlichen abzusehenden technisch-organisatorischen Innovationen berühren Aktivitäten und Branchen, die in München beheimatet sind. Bisherige Entwicklungslinien geraten an ihr Ende, Neue lösen sie ab. Die weitere Miniaturisierung im Bereich der Mikroelektronik wird sich in den nächsten zwanzig Jahren auf neue Prinzipien stützen, wobei der Biotechnologie eine besondere Rolle zukommt. Der klassische Verbrennungsmotor wird durch andere Energieerzeugungs- und Antriebstechniken, wie die Brennstoffzelle und den Elektromotor weitgehend substituiert werden. Der generelle Trend bei den technischen Innovationen liegt in der Integration verschiedener technischer Bereiche und Einzeltechniken. Nicht nur in diesem Zusammenhang wird die Oberflächentechnik in Zukunft ebenso an Bedeutung gewinnen wie die Lasertechnik, die Bio- und die Gentechnik. In der Medizin findet die Mikromechanik ein Anwendungsfeld. Große Erwartungen werden in neue Werkstoffe gesetzt. Die flexible Automatisierung der Produktion geht weiter. Die datenmäßige Erfassung und Vernetzung in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken wird auch ein Anwendungsfeld für Multimedia unter Nutzung von Inter- und Intranet. Multimedia wird zur Alltagstechnik. Bei den erwarteten Innovationen handelt es sich in ihrer großen Mehrzahl jedoch nicht um Basisinnovationen im Kondratieffschen Sinne, da sie zunächst stärker auf den Produktionsprozeß zielen. Es entstehen auch nur wenige wirklich neue, zusätzliche Produkte und Dienstleistungen. Somit wird sich die Produktivitäts-Produktionsschere weiter öffnen, das Arbeitsvolumen weiter sinken. Dieser Trend wird verstärkt durch die neuen Organisationskonzepte (z.b. Gruppen-, Teamarbeit, Teleheimarbeit), die einen ganzheitlichen Zugriff auf die Arbeitskraft ermöglichen sollen und damit die Effektivität erhöhen. Bis 2020, so schätzt Prognos, verschwinden in Deutschland allein 20 Prozent der industriellen Arbeitsplätze. Im Zentrum der Globalisierung, die einen langfristigen Prozeß kennzeichnet, stehen gegenwärtig die Konzentrationsprozesse in der Wirtschaft, allen voran der Finanzsektor, dahinter folgt die IuK-Branche. Auf den High-Tech-Märkten geht es mittlerweile bei Fusionen weniger um Chips und PCs, denn um Software für die verschiedenen Anwendungen. Auch im Medienbereich nehmen strategische Allianzen und Fusionen zu. Hoch konzentriert stellt sich die Automobilindustrie dar. Von den zur Jahresmitte 1999 weltweit noch 15 Wettbewerbergruppen sollen aber nur zehn übrigbleiben. Zunehmend wird in den Märkten, v.a. innerhalb der Triade, in denen verkauft werden soll auch produziert, was auch Teile der Dienstleistungen betrifft. Reorganisiert werden die Zuliefer- Abnehmerbeziehungen im weltweiten Maßstab. Die Unternehmen fokussieren sich auf ihre Kernkompetenzen und organisieren ihre Bereiche als Cost- bzw. Profitcenter. Gesteuert werden sie mittels der Maßzahlen des Shareholder-Values aus den Zentralen. Je höher die Erwartungen an die Rendite- und Unternehmenswertsteigerungen dabei werden, desto labiler werden Standorte und Arbeitsplätze. Erhebliche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für die Beschäftigten. So wird bspw. erwartet, daß in 13 Jahren die Belegschaften von effizienten Unternehmen zu mehr als 40 Prozent aus Beschäftigten mit befristeten Arbeits- oder Werkverträgen bestehen. Eines der großen Risiken der zukünftigen ökonomischen Entwicklung sind die Finanzmärkte. Die Finanzkrisen nehmen weltweit an Zahl und auch an Heftigkeit zu und zeitigen erhebliche Folgen u.a. für die 9

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