Fieber, Vorhofflimmern und Angina pectoris bei einem 58-jährigen Patienten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fieber, Vorhofflimmern und Angina pectoris bei einem 58-jährigen Patienten"

Transkript

1 Internist 2014 [jvn]:[afp] [alp] DOI /s y Online publiziert: [OnlineDate] Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014 Rubrikherausgeber K. Werdan, Halle (Saale) M. Groebner 1 T. Südhoff 2 M. Doering 1 M. Kirmayer 1 T. Nitsch 2 L. Prügl 2 W. Römer 3 H. Wolf 4 J. Tacke 4 P. Massoudy 5 T. Nüsse 6 D. Elsner 1 1 Klinik für Kardiologie und Pulmonologie, Klinikum Passau 2 Klinik für Onkologie und Hämatologie, Klinikum Passau 3 Klinik für Nuklearmedizin, Klinikum Passau 4 Klinik für Radiologie, Klinikum Passau 5 Klinik für Herzchirurgie, Klinikum Passau 6 Praxis für Pathologie, Passau Fieber, Vorhofflimmern und Angina pectoris bei einem 58-jährigen Patienten D Zusatzmaterial online Dieser Beitrag enthält Videos und eine Abbildung, die sie elektronisch abrufen können: Video 1: Sehr großer, invasiver rechtsatrialer Tumor (TU) im initialen TEE Video 2: Minimal-invasive Probengewinnung durch eine TEE-gesteuerte transvenöse Tumorbiopsie Video 3: Minimaler residualer Tumor im Follow-up-TEE. Abb. 6a b: Erläuterungen zu den Videos- Diese Supplementals finden Sie unter dx.doi.org/ /s Anamnese Die Aufnahme des 58-jährigen Patienten in ein Kreiskrankenhaus in der Umgebung erfolgte im Juni 2012 wegen seit Wochen rezidivierendem Fieber und Nachtschweiß sowie atypischer Angina pectoris mit belastungsunabhängigem, linksthorakalem Brennen und Dyspnoe [New-York- Heart-Association(NYHA)-Stadium II+]. Bei dem aus Russland stammenden Patienten bestand ein Zustand nach Myokardinfarkt vor 18 Jahren bei arteriellem Hypertonus und Adipositas. Im Rahmen eines Aufenthalts 5 Wochen zuvor waren bei Thoraxschmerzen und bekannter koronarer Herzkrankheit relevante Koronarstenosen invasiv ausgeschlossen worden. Zudem war aufgrund des neu aufgetretenen Vorhofflimmerns eine medikamentöse Kardioversion mit seither stabilem Sinusrhythmus durchgeführt worden. Bei damals kurzzeitig bestehendem Fieber hatte eine Basisdiagnostik, die eine Röntgenuntersuchung des Thorax, Echokardiographie, Urindiagnostik, Abdomensonographie und Gastro skopie umfasste, keinen Fokus- oder Tumornachweis ergeben. Bei Fieber, T-Negativierungen im Elektrokardiogramm (EKG) und atypischer Angina pectoris war unter Verdacht auf eine Perikarditis eine Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika und Moxifloxacin begonnen worden, die zu keiner klinischen Besserung führte. Diagnostik im auswärtigen Krankenhaus Körperliche Untersuchung Der Patient präsentierte sich in leicht reduziertem Allgemein- und adipösem Ernährungszustand (Body-Mass-Index: 30,5 kg/m 2 ). Bei normalen Vitalparametern zeigte sich ein unauffälliger kardiopulmonaler und abdominaler Status. Periphere Ödeme oder eine Halsvenenstauung lagen nicht vor. Vergrößerte Lymphknoten waren nicht palpabel. Laboruntersuchungen Als führender Befund zeigte sich eine Erhöhung des C-reaktiven Proteins mit 142 mg/l [Normalbereich (NB) <5] bei unauffälligem Differenzialblutbild und negativem Prokalzitoninbefund (<0,5 ng/ ml). Zudem lagen eine Erhöhung der Laktatdehydrogenase mit 364 U/l (NB: <250 U/l) und des NT-proBNP mit 542 pg/ml (NB: <125 pg/ml) vor. Die übrigen Routinelaborparameter inklusive Urindiagnostik waren normwertig. Elektrokardiographie Bei normofrequentem Sinusrhythmus, Indifferenztyp und normalen Zeiten zeigten sich T-Negativierungen in I, II, III, avf und V2 V6 (. Abb. 1). Transthorakale Echokardiographie Unter schlechten Schallbedingungen wegen Adipositas stellte sich eine linksventrikuläre Hypertrophie mit Relaxationsstörung und erhaltener systolischer Funktion dar. Auffällig war ein gegenüber den Voruntersuchungen neu aufgetretener geringer zirkulärer Perikarderguss, der diastolisch eine Größe von etwa 6 mm hatte. Bei normal dimensionierten Herzhöhlen lagen keine intrakavitären Auffälligkeiten oder Vitien vor. Computertomographie Zur Abklärung der Genese des Perikardergusses sowie der B-Symptomatik erfolgte eine Computertomographie (CT) von Der Internist

2 Weiterführende Diagnostik II TEE-gesteuerte transvenöse Biopsie Abb Kanal-Elektrokardiogramm (50 mm/s). Normofrequenter Sinusrhythmus, Erregungsrückbildungsstörungen bei T-Negativierungen in I, II, III, avf und V2 V6 Thorax und Abdomen. Hier präsentierte sich eine etwa 8 cm große Raumforderung im Bereich des rechten Atriums (RA) mit inhomogener Kontrastmittel(KM)-Aufnahme ohne Nachweis sonstiger Tumormanifestationen (. Abb. 2). Verdachtsdiagnose I F Primärer kardialer Tumor Weiterführende Diagnostik in unserer Klinik I Mit dieser Befundkonstellation und Verdacht auf einen primären kardialen Tumor erfolgte die Verlegung in unser Klinikum zur herzchirurgischen Resektion. Körperlicher Untersuchungsbefund Bei normalen Vitalparametern zeigte sich ein unauffälliger klinischer Untersuchungsbefund. Bildgebung Zur weiteren Tumorevaluation und Therapieplanung führten wir zunächst eine umfassende morphologische und funktionelle Bildgebung durch (. Abb. 3; Zusatzmaterial online: Video 1 Sehr großer, invasiver rechtsatrialer Tumor (TU) im initialen TEE ; s. auch Abb. 6). Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (cmrt) und die 3-dimensionale transösophageale Echokardiographie (3-D-TEE) ergaben einen großen, inhomogenen und invasiv wachsenden Tumor (6 9 7 cm) mit Ursprung an der kaudalen RA-Wand. Die Raumforderung infiltrierte das Perikard, den Koronarsinus, das interatriale und inferiore interventrikuläre Septum sowie das basale rechtsventrikuläre Myokard. Eine Obstruktion des transtrikuspidalen Flusses war ebenso wie der Perikarderguss asymptomatisch. In der Ganzkörper-Positronenemissionstomographie(PET)-CT wies die Raumforderung eine intensive 18 F-Fluordesoxyglukose-Mehranreicherung mit einem standardized uptake value von maximal 31,9 auf. Eine Fusion mit der cmrt zeigte eine exakte Kolokalisation mit der RA-überschreitenden Tumorausdehnung. Für extrakardiale Läsionen mit Glukosestoffwechselaktivität ergab sich kein Anhalt. Verdachtsdiagnose II F Maligner primärer kardialer Tumor Nach interdisziplinärer Diskussion mit Kollegen der Kardiologie, Onkologie und Herzchirurgie erfolgte anstelle einer primären chirurgischen Resektion eine minimal-invasive Probengewinnung durch eine TEE-gesteuerte transvenöse Tumorbiopsie aus dem rechten Herzen. Über die V. jugularis interna wurden 3 derb fassbare Biopsien aus dem kranialen Tumoranteil entnommen (Zusatzmaterial online: Video 2 Minimal-invasive Probengewinnung durch eine TEE-gesteuerte transvenöse Tumorbiopsie ). Die histologischen Analysen (. Abb. 4) erbrachten die Diagnose eines primären kardialen Non-Hodgkin-Lymphoms vom Typ eines diffusen großzelligen B-Zell- Lymphoms (DLBCL) mit CD20-Expression und hoher Proliferationsrate (Ki-67: 85%). Differenzialdiagnostisch ergaben sich für ein Burkitt-Lymphom weder phänotypisch noch molekularbiologisch Hinweise (fehlende Myc-Translokation). Knochenmarkpunktion Eine Knochenmarkinfiltration wurde ausgeschlossen. Klinische Chemie Hinweise auf eine Immunsuppression, insbesondere eine HIV-Infektion, ergaben sich nicht. Diagnose F Primäres kardiales Non-Hodgkin- Lymphom vom Typ eines diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) Therapie und Verlauf Der Patient erhielt eine Immunchemotherapie nach dem R-CHOP-14-Protokoll mit Gabe des monoklonalen Anti-CD20- Antikörpers Rituximab sowie von Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison in 14-tägigen Abständen. Die Behandlung erfolgte im Rahmen der PET-Guided-Therapy-of-Aggressi- 2 Der Internist

3 Zusammenfassung Abstract Tab. 1 Relative Häufigkeit primärer kardialer Tumoren. (Nach [3, 9]) Relative Häufigkeit (%) Maligne Tumoren 25 Sarkome (Angiosarkom, Osteosarkom, 14 Leiomyosarkom, Rhabdomyosarkom) Mesotheliom des Perikards 2 Lymphom 2 Andere 7 Benigne Tumoren 75 Myxom 29 Papilläres Fibroelastom 8 Fibrom 5 Rhabdomyom 8 Hämangiom 4 Lipom 4 Andere 17 Tab. 2 Morphologische Hinweise auf die Tumordignität. (Nach [6]) Eigenschaften Ursprung Begrenzung Morphologie Ausdehnung Maligne Tumoren Rechtes Atrium, breitbasig Irregulär, unscharf, invasiv Inhomogen, lobulär Infiltration des Myokards, Perikard mit Perikarderguss Benigne Tumoren Linkes Atrium, gestielt Glatt, scharf Homogen Keine Invasivität ve-nhl(petal)-studie [1]. Eine protokollgerecht durchgeführte PET-Untersuchung nach 2 Therapiezyklen ergab eine vollständige Befundnormalisierung. Nach Komplettierung der Immunchemotherapie mit 4 weiteren Zyklen R-CHOP-14 und 2 additiven Rituximab-Dosen (PE- TAL-Studienarm A2) zeigte sich in der cmrt und TEE ein deutliches Therapieansprechen mit extensivem Tumorregress (residuelle paraseptale und trikuspidalklappennahe RA-Wandverdickung). Sämtliche inital vom Tumor infiltrierten kardialen Strukturen blieben unter Chemotherapie intakt. In der Zusammenschau des morphologisch minimalen Restbefunds und frühzeitig normalisierten PET-Ergebnisses (. Abb. 5, Zusatzmaterial online: Video 3 "Minimaler residualer Tumor im Internist 2014 [jvn]:[afp] [alp] DOI /s y Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014 M. Groebner T. Südhoff M. Doering M. Kirmayer T. Nitsch L. Prügl W. Römer H. Wolf J. Tacke P. Massoudy T. Nüsse D. Elsner Fieber, Vorhofflimmern und Angina pectoris bei einem 58-jährigen Patienten Zusammenfassung Primär kardiale Lymphome (PCL) sind eine sehr seltene Entität kardialer Tumoren. Wir berichten über einen immunkompetenten 58-jährigen Mann mit Vorhofflimmern und rezidivierendem Fieber. In der umfassenden bildgebenden Diagnostik [Computertomographie (CT), kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (cmrt), 3-dimensionale transösophageale Echokardiographie (3-D- TEE)] stellte sich ein großer rechtsatrialer Tumor dar, der in der transthorakalen Echokardiographie (TTE) erstaunlicherweise nicht zu sehen war. Eine Positronenemissionstomographie(PET)-CT bestätigte eine isolierte kardiale Tumormanifestation. Auf der Grundlage Follow-up-TEE", Abb. 6) war von einem avitalen Resttumor auszugehen, vereinbar mit einer Komplettremission. Die initiale Symptomatik mit Vorhofflimmern, Angina pectoris, Belastungsdyspnoe und rezidivierendem Fieber sistierte anhaltend. Zudem normalisierte sich die Erregungsrückbildung im EKG. Aktuell ist der Patient 12 Monate nach Diagnosestellung klinisch und in der Verlaufs-TEE anhaltend tumorfrei. Diskussion Primäre maligne kardiale Tumoren Kardiale Tumormanifestationen sind zumeist metastatischer Genese, v. a. bei einer TEE-gesteuerten Biopsie konnte ein diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL) diagnostiziert werden. Eine Befundnormalisierung in der PET (PETAL-Studie) zeigte eine Komplettremission unter Immunchemotherapie nach dem R-CHOP-14-Protokoll. Somit konnte der interdisziplinäre und multimodale Ansatz eine Herzoperation vermeiden. Schlüsselwörter Kardiale Tumoren Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom Transösophageale Echokardiographie Biopsie Immunchemotherapie Fever, atrial fibrillation, and angina pectoris in a 58-year-old man Abstract Primary cardiac lymphoma (PCL) respresents a very rare type of cardiac tumour. This report illustrates a case of PCL in an immunocompetent 58-year-old man presenting with atrial fibrillation and febrile syndrome. Comprehensive imaging [computer tomography (CT), cardiac magnetic resonance imaging (cmri), 3-dimensional transesophageal echocardiography (3D-TEE)] identified a large right atrial tumour, leading to pericardial effusion. Isolated cardiac involvement was confirmed by positron emission tomography (PET)-CT. A diffuse large B-cell lymphoma (DLBCL) was diagnosed based on the results of a TEE-guided biopsy. A normalized PET scan (PETAL study) indicated complete remission following R-CHOP 14 immunochemotherapy. Thus, an interdisciplinary and multimodal approach avoided unnecessary cardiac surgery. Keywords Heart neoplasms Lymphoma, large B-cell, diffuse Echocardiography, transesophageal Biopsy Immunochemotherapy Bronchial- und Ösophaguskarzinomen sowie systemischen Lymphomen. Im Vergleich zu diesen sekundären Herztumoren sind primäre Formen 20- bis 40- mal seltener. Die Autopsieinzidenz liegt bei lediglich 0,05% [2]. Etwa drei Viertel der primären Herztumoren sind benigne, davon ungefähr die Hälfte Myxome [3]. Im Fokus der folgenden Diskussion stehen primäre maligne kardiale Tumoren (. Tab. 1). Klinische Präsentation Neben den tumorassoziierten B-Symptomen Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können kardiale Beschwerden auftreten: Dyspnoe und Ödeme als Herzinsuffizienzzeichen bei tumorbedingten Der Internist

4 Abb. 2 9 Computertomographie mit Kontrastmittel (KM). Große Raumforderung (Durchmesser etwa 8 cm, Pfeil) im Bereich des rechten Atriums mit inhomogener KM-Aufnahme. a Transversales, b frontales Schnittbild. (Mit freundl. Genehmigung von Dr. Stefan Braitinger, RADIO-LOG) Abb. 3 8 a TEE, b MRT (T2w) und c PET-MRT: riesiger, invasiver rechtsatrialer Tumor mit Obstruktion der Trikuspidalklappe, Perikarderguss und intensiver Glukoseaufnahme. d 3-D-TEE, e LGE, f PET-MRT. Ao Aorta; LGE late gadolinium enhancement ; LA linkes Atrium; LV linker Ventrikel; MRT Magnetresonanztomographie; PET Positronenemissionstomographie; RV rechter Ventrikel; TEE transösophageale Echokardiographie; TU Tumor Obstruktionen der Zirkulation, Klappenaffektionen oder Perikarderguss, Thoraxschmerzen bei Perikarditis oder Palpitationen bei Arrhythmien. Möglich sind zudem Symptome einer systemischen oder pulmonalen Tumorembolisation. Bildgebung Die transthorakale Echokardiographie (TTE) steht an erster Stelle bezüglich der Identifikation kardialer Raumforderungen sowie der Bestimmung ihrer Lokalisation, Ausdehnung, Mobilität und hämodynamischen Relevanz. Interessanterweise war der große Tumor im vorgestellten Fall in der TTE nicht sichtbar, lediglich ein kleiner Perikarderguss als indirektes Zeichen war zu sehen. Dieser falschnegative Befund ist mit der adipositasbedingten schlechten Schallqualität, aber auch einer relativ niedrigen TTE-Sensitivität speziell für rechtskardiale Lymphome (55 bzw. 73%, [4]) erklärbar. Neben der TTE führt in der klinischen Praxis am häufigsten die CT zur Diagnose einer kardialen Raumforderung. Essenziell ist dabei der Einsatz von KM. So konnte der Tumor im vorgestellten Fall mit einer KM-Thorax-CT eindeutig detektiert werden, dagegen war in der Nativ-CT im Rahmen der PET-CT die Raumforderung nur sehr schwer abzugrenzen. Die TEE ist insbesondere unter Einsatz der 3-D-Technik eine ausgezeichnete diagnostische Option mit hoher Sensitivität und guter Beurteilbarkeit auch bei transthorakal falsch-negativen Befunden [4]. Als Goldstandard der Herztumorbildgebung gilt gemäß den Konsensusempfehlungen [5] die cmrt. Deren räumliche und zeitliche Auflösung sowie das KM-Verhalten erlauben eine umfassende Weichteilcharakterisierung zur Differenzierung zwischen Tumor und Thrombus bzw. malignem und benignem Tumor (. Tab. 2). Bestimmte Befundmus- 4 Der Internist

5 Abb. 4 9 a TEE-gesteuerte Biopsie des Tumors im RA. Pfeil Biopsiezange. b, c, d Histologische Diagnostik eines primären kardialen Non-Hodgkin-Lymphoms vom Typ eines diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms in der HE-Färbung (b) sowie in der Immunhistochemie mit CD20-Expression (c) und hoher Proliferationsrate (Ki-67: 80 85%; d). LA linkes Atrium; PE Perikarderguss; RA rechtes Atrium; TU Tumor; VCS V. cava superior Abb. 5 9 Follow-up-Diagnostik unter Chemotherapie. a Computertomographie, b normalisiertes Ergebnis der Positronenemissionstomographie-Computertomographie, minimale morphologische Residuen (Stern) in der c transösophagealen Echokardiographie und d Magnetresonanztomographie. Somit Bild eines avitalen Resttumors, vereinbar mit einer Komplettremission. LA Linkes Atrium; LV linker Ventrikel; RA rechtes Atrium; RV rechter Ventrikel Der Internist

6 ter in den einzelnen Sequenzen (u. a. T1, T2 und late gadolinium enhancement ) können Hinweise auf den Tumortyp geben [6], ohne jedoch eine histologische Diagnostik zu ersetzen. In der modernen Bildgebung spielt die PET nicht nur in der Differenzierung zwischen Malignität und Benignität des Herztumors, sondern auch beim Ausschluss extrakardialer Primärtumoren bzw. Metastasen eine entscheidende Rolle [7, 8]. Minimal-invasive Biopsie vs. Operation Über Nutzen und Risiken einer TEE-gesteuerten transvenösen Biopsie gibt es nur sehr wenige Daten. Ein Risiko ist u. a. das Auftreten einer Embolie. Diese Form der Probenentnahme erscheint dann indiziert, wenn keine risikoärmere alternative Entnahmestelle infrage kommt, wie etwa ein punktierbarer Perikard- oder Pleuraerguss. Eine Biopsie erübrigt sich zudem bei kurativ resektabel erscheinenden benignen Tumoren, bei denen ohnehin primär chirurgisch vorzugehen ist, z. B. bei Verdacht auf ein Myxom. D Bei Verdacht auf einen malignen Herztumor sollte eine Biopsie angestrebt werden. Daraus ergeben sich entscheidende therapeutische Konsequenzen, beispielsweise bezüglich der Entscheidung zwischen Chemotherapie und operativer Resektion mit oder ohne neoadjuvante Chemotherapie. So konnte durch die histologische Diagnose eines aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms im aktuellen Fall eine unnötige Herzoperation vermieden werden. Primäre kardiale Lymphome Primäre kardiale Lymphome (PCL) sind extrem selten. Bislang wurde weltweit über etwa 230 Fälle berichtet, zumeist in Form von Kasuistiken. Davon waren ungefähr 80% DLBCL, 10% mit Knochenmarkinfiltration. In einer aktuellen Übersichtsarbeit haben Petrich et al. [4] 197 publizierte Fälle umfassend analysiert: Ein medianes Gesamtüberleben von 12 Monaten spiegelt die insgesamt ungünstige Prognose wider. Die individuelle Überlebensdauer hängt wesentlich von den negativprädiktiven Faktoren Immunsuppression (z. B. HIV-Infektion), LV-Beteiligung, extrakardiale Manifestation und fehlende Arrhythmie ab Rhythmusstörungen gelten als mögliche Frühsymptome. Als häufigste Todesursache präsentierte sich eine Herzinsuffizienz, gefolgt von Sepsis und Lymphomprogress. Eine Chemotherapie in der Regel (R-)CHOP war nach der zitierten Literaturrecherche von Petrich et al. [4] bei 79% der Patienten mit einem Ansprechen (Komplettremission bei 59%) assoziiert. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Überlebensvorteil gegenüber der chirurgischen, der Radio- oder der kombinierten Radiochemotherapie. Dieses Therapieverhalten und die fast ausschließlich rechtskardiale Lokalisation (in 92% der Fälle), die möglicherweise mit dem thorakalen Lymphabfluss in die V. cava superior zusammenhängt, lassen vermuten, dass das PCL die Manifestation eines okkulten systemischen (nodalen) Lymphoms darstellt. Bei dem vorgestellten Patienten legen das Fehlen sämtlicher o. g. negativer Prognosefaktoren, die Frühremission mit Befundnormalisierung in der Interims-PET und die anhaltende Tumorfreiheit nach 12 Monaten eine sehr günstige Prognose nahe. Fazit für die Praxis F Herztumoren können sich mit sämtlichen kardialen Symptomen präsentieren. F Die TTE steht in der Diagnostik an erster Stelle, ihre Sensitivität ist jedoch bei schlechten Schallbedingungen und bestimmten Tumorsubtypen limitiert. F Zur Differenzierung zwischen Benignität und Malignität ist eine umfassende multimodale Bildgebung mit 3-D-TEE und dem Goldstandard MRT essenziell. Eine PET-CT spielt darüber hinaus eine entscheidende Rolle beim Ausschluss extrakardialer Primärtumoren bzw. Metastasen. F Eine interdisziplinäre Diskussion zwischen Kardiologie, Onkologie und Herzchirurgie ist Voraussetzung für eine gezielte Therapieplanung. F Bei Verdacht auf einen malignen Herztumor sollte möglichst eine minimal-invasive Biopsie angestrebt werden, da sich aus der Histologie entscheidende therapeutische Konsequenzen ergeben, z. B. bezüglich der Entscheidung zwischen Chemotherapie und operativer Resektion mit oder ohne neoadjuvante Chemotherapie. Korrespondenzadresse Dr. M. Groebner Klinik für Kardiologie und Pulmonologie, Klinikum Passau Innstr. 76, Passau Einhaltung ethischer Richtlinien Interessenkonflikt. M. Gröbner, T. Südhoff, M. Doering, M. Kirmayer, T. Nitsch, L. Prügl, W. Römer, H. Wolf, J. Tacke, P. Massoudy, T. Nüsse und D. Elsner geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren. Literatur 1. Dührsen U et al (2009) Positron emission tomography guided therapy of aggressive non-hodgkin lymphomas the PETAL trial. Leuk Lymphoma 50: Lam KY et al (1993) Tumors of the heart. A 20-year experience with a review of 12,485 consecutive autopsies. Arch Pathol Lab Med 117: Burke A et al (1996) Tumors of the heart and great vessels. In: Atlas of tumor pathology. Armed Force Institute of Pathology, Washington, S Petrich A et al (2011) Primary cardiac lymphoma: an analysis of presentation, treatment, and outcome patterns. Cancer 117: Achenbach S et al (2012) Konsensusempfehlungen der DRG/DGK/DGPK zum Einsatz der Herzbildgebung mit CT und MRT. Kardiologe 6: O Donnell DH et al (2009) Cardiac tumors: optimal cardiac MR sequences and spectrum of imaging appearances. Am J Roentgenol 193: Maurer AH et al (2011) How to differentiate benign versus malignant cardiac and paracardiac 18 F FDG uptake at oncologic PET/CT. Radiographics 31: Römer W et al (1998) Metabolic imaging identifies non-hodgkin s lymphoma infiltrating heart. Circulation 97: Hoey ET et al (2009) MRI and CT appearances of cardiac tumours in adults. Clin Radiol 64: Der Internist

Innovationen der Medizintechnik

Innovationen der Medizintechnik Innovationen der Medizintechnik Verbesserte Früherkennung und Therapie- Kontrolle durch nuklearmed. Verfahren Winfried Brenner Klinik für Nuklearmedizin Innovation Nutzen Kosten Innovationen verbesserte

Mehr

Aktuelle Aspekte der PET-CT

Aktuelle Aspekte der PET-CT Aktuelle Aspekte der PET-CT Dr. med. Christoph G. Diederichs FA für diagnostische Radiologie (Ulm 1999) FA für Nuklearmedizin (Ulm 2000) PET / PET-CT seit 1995 (Ulm, Berlin, Bonn) PET ist Szintigraphie

Mehr

Bronchial - CA Diagnose und Staging

Bronchial - CA Diagnose und Staging Bronchial - CA Diagnose und Staging Röntgen CT MRT PET CT Diagnostische Radiologie Staging Ziele Thorakale Staging-Untersuchung mittels MSCT Fakten ⅔ der Tumoren werden in fortgeschrittenem oder metastasiertem

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Hans-Stefan Hofmann Thoraxchirurgie Regensburg Universitätsklinikum Regensburg KH Barmherzige Brüder Regensburg - und Metastasenverteilung 2009

Mehr

Tumore der Niere. 12.12.2014 Prof. Dr. med. U. Engelmann, N. Winter

Tumore der Niere. 12.12.2014 Prof. Dr. med. U. Engelmann, N. Winter Tumore der Niere Nierentumore Zyste: häufigste renale Raumforderung Solide Tumore: Benigne Tumore Onkozytom Angiomyolipom Lipom Fibrom Maligne Tumore Seite 2 Maligne Nierentumoren Nierenzellkarzinom Urothelkarzinom

Mehr

Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge

Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge Auswirkungen der PET/CT auf Tumorstadium und Therapiemanagement für Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom oder unklaren pulmonalen Rundherden. Initiale

Mehr

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Prof. Dr. med. Florian Lordick Chefarzt am Klinikum Braunschweig Sprecher des Cancer Center Braunschweig PET Positronen-Emissions-Tomographie (PET)......

Mehr

PET und PET/CT. Abteilung Nuklearmedizin Universität Göttingen

PET und PET/CT. Abteilung Nuklearmedizin Universität Göttingen PET und PET/CT Abteilung Nuklearmedizin Universität Göttingen PET-Scanner Prinzip: 2-dimensionale Schnittbilder Akquisition: statisch / dynamisch Tracer: β+-strahler Auflösungsvermögen: 4-5 mm (bei optimalsten

Mehr

NLST Studie Zusammenfassung Resultate

NLST Studie Zusammenfassung Resultate NLST Studie Zusammenfassung Resultate 90 % aller Teilnehmer beendeten die Studie. Positive Screening Tests : 24,2 % mit LDCT, 6,9 % mit Thorax Rö 96,4 % der pos. Screenings in der LDCT Gruppe und 94,5%

Mehr

Klinische Angaben. Lehrserie Nr. 220

Klinische Angaben. Lehrserie Nr. 220 Klinische Angaben Lehrserie Nr. 220 Histologisches Typing von Lungentumoren an der Bronchusbiopsie unter dem Aspekt der individualisierten multimodalen Therapie von: Prof. Dr. med. Annette Fisseler-Eckhoff,

Mehr

MRT Klinische Anwendungen

MRT Klinische Anwendungen MRT Klinische Anwendungen PD Dr. Florian Vogt 15.06.2011 Vorlesung Radiologie / Nuklearmedizin MRT im Allgemeinen Spulen (engl. Coils) für jede Region Hohe Aussagekraft Oft letzte Instanz der nicht invasiven

Mehr

Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom. D. Maintz

Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom. D. Maintz Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom D. Maintz Fallbeispiel Gliederung n Bronchialkarzinom 20-25% kleinzelliges Lungenkarzinom Small cell lung cancer (SCLC) typisch frühe lymphogene

Mehr

Epidemiologie CH 2008

Epidemiologie CH 2008 Das Bronchuskarzinom: Diagnostik, Therapie und Screening Ärzteforum Davos 06.03.2014 Michael Mark Stv. Leitender Arzt Onkologie/Hämatologie Kantonsspital GR Epidemiologie CH 2008 Krebsliga Schweiz Epidemiologische

Mehr

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital NSCLC Interdisziplinarität Allgemein Innere Medizin Pneumologie

Mehr

FDG-PET/CT Indikationen. In der Onkologie: Zuweiserinformation

FDG-PET/CT Indikationen. In der Onkologie: Zuweiserinformation FDG-PET/CT Indikationen Die hier aufgeführten Indikationen basieren auf den Klinische Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) für PET-Untersuchungen vom 07.04.2008. Bei diesen

Mehr

Mammadiagnostik. Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof

Mammadiagnostik. Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof Mammadiagnostik Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof Brusterkrankungen Gutartige Veränderungen: Zyste, Fibroadenom, Harmatome, Lipome, Mastopathie Maligne Veränderungen: In situ Karzinome: DCIS, ILC

Mehr

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffienz = in der Regel Hochrisiko - Patienten Decision making beim Hochrisikopatienten Natürlicher Verlauf

Mehr

Aktuelle therapeutische Aspekte bei Vorhofflimmern Welche Hilfestellung bietet die Echocardiographie?

Aktuelle therapeutische Aspekte bei Vorhofflimmern Welche Hilfestellung bietet die Echocardiographie? Aktuelle therapeutische Aspekte bei Vorhofflimmern Welche Hilfestellung bietet die Echocardiographie? Seminar in der DKD Wiesbaden am 12.03.1997 Prof. Lambertz Ursache von TIA bei verschiedenen cerebrovasculären

Mehr

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation?

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? H.-S. Hofmann Thoraxchirurgisches Zentrum Universitätsklinikum Regensburg Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg Problem:

Mehr

Stolperfalle EKG. Mischa Kühne

Stolperfalle EKG. Mischa Kühne Stolperfalle EKG Mischa Kühne Umfrage: Top 4 Wunschthemen 1. ST-Hebungen Versus Frührepolarisation versus Perikarditis Bei LSB/RSB 2. Blockbilder Komplett/inkomplett Hemiblöcke Inkomplett trifaszikulärer

Mehr

Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als effizientes, dosissparendes Diagnoseverfahren

Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als effizientes, dosissparendes Diagnoseverfahren Strahlenschutzkommission Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als effizientes, dosissparendes

Mehr

der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie

der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie Empfehlungen zur Diagnostik des Bronchialkarzinoms der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie Diese Empfehlungen wurden erstellt von: M. Thomas (federführend), Münster U. Gatzemeier, Großhansdorf R. Goerg,

Mehr

Abklärung einer Brusterkrankung (1)

Abklärung einer Brusterkrankung (1) Abklärung einer Brusterkrankung (1) Multidisziplinäre Aufgabe erfordert die Zusammenarbeit von Hausarzt Gynäkologe Radiologe Brustchirurg Pathologe Abklärung einer Brusterkrankung (2) Klinische Untersuchung

Mehr

EBUS und Pleuraerguß - klinische Grundlagen

EBUS und Pleuraerguß - klinische Grundlagen EBUS und Pleuraerguß - klinische Grundlagen Dr.Birgit Plakolm Lungenfachärztin 2.Med./Lungenabteilung Wilhelminenspital Wien EBUS Endobronchialer Ultraschall Erweiterung der Bronchoskopie Hauptindikation:

Mehr

Vorhofflimmern der praktische Fall

Vorhofflimmern der praktische Fall 31 Vorhofflimmern der praktische Fall Dr. Karsten Filzmaier Leiter des CoC Medical Underwriting & Claims Consulting Munich RE, München Fallbeispiel Ein 53-jähriger kaufmännischer Angestellter be antragt

Mehr

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden?

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? + Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? Dr. med. Christoph Gorbach Rheumatologie in der Praxis 21. Januar 2015 Klinisches

Mehr

Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT

Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT PD Dr. M. Vahlensieck Digitale Mammographie Vorteile: hoher Gradationsumfang

Mehr

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung Matthias Kerl Herz-CT EKG - synchronisiertes Scannen Kontrastmittel Enhancement Pulskontrolle Strahlenschutz Nachverarbeitung und Analyse Geschwindigkeit Patientenvorbereitung

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Bronchialkarzinom

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Bronchialkarzinom Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Bronchialkarzinom Autoren: Dr. med. Stefan Krüger Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte

Mehr

Click to edit Master title style

Click to edit Master title style Mammabiopsie bei tastbarer Läsion Rationale präoperative Chemotherapie Individualisierung der Lokaltherapiestrategie durch Kenntnis biologischer Tumorcharakteristika (Histologie, Grading, Rezeptor, EIC)

Mehr

Onkozentrum Hirslanden. Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen

Onkozentrum Hirslanden. Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen Thomas von Briel, 18.09.2014 multimodale onkologische, radiotherapeutische chirurgische Therapien onkologische Therapie v.a. Stadium IIB IIIB neoadjuvant, adjuvant,

Mehr

T. G. Wendt. Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011

T. G. Wendt. Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011 T. G. Wendt Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011 Je mehr Zigaretten umso höher das Krebsrisiko Krebsentstehung mit Latenz von ca. 25 30 Jahre Männer Frauen Robert Koch Institut Krebs in Deutschland

Mehr

Entwicklung und Ergebnisse einer virtuellen Tumorkonferenz

Entwicklung und Ergebnisse einer virtuellen Tumorkonferenz Tumorboard Gesetzliche Vorgabe Krankenanstaltenträger eine organisatorische Verpflichtung, für eine Behandlung nach dem medizinischen Standard zu sorgen seit 2008 müssen Tumorbefunde nicht mehr nur von

Mehr

Der pulmonale Rundherd. Dr.S.Bäumer

Der pulmonale Rundherd. Dr.S.Bäumer Der pulmonale Rundherd Dr.S.Bäumer Frau G., E. 67 J. 06/11 Belastungsdyspnoe. Rö Th beim Pulmologen: li. pulmon. Rundherd RF: Nikotinabusus bis vor einigen Jahren Herr W., P., 51. J. 05/2000 M. Hodgkin

Mehr

Molekulare Diagnostik in der Zytologie

Molekulare Diagnostik in der Zytologie Molekulare Diagnostik in der Zytologie Nicole Pawlaczyk Karsten Neumann Institut für Pathologie Pneumologische Onkologie Lungenkarzinom häufigste krebsbedingte Todesursache für beide Geschlechter dritthäufigste

Mehr

Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010

Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010 Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010 Kim Husemann Klinik Schillerhöhe des Robert- Bosch- Krankenhauses Stuttgart Zentrum für Pneumologie, pneumologische Onkologie, Beatmungsmedizin und

Mehr

Schilddrüsen/Nebenschilddrüsen-Chirurgie. Stellenwert der minimal-invasiven. Chirurgie in der. Zürcher-Unterländer-Symposium 2014

Schilddrüsen/Nebenschilddrüsen-Chirurgie. Stellenwert der minimal-invasiven. Chirurgie in der. Zürcher-Unterländer-Symposium 2014 Zürcher-Unterländer-Symposium 2014 Stellenwert der minimal-invasiven Chirurgie in der Schilddrüsen/Nebenschilddrüsen-Chirurgie Dr. A. Bühler, LAe Endokrinologie Dr. G. Wille, LA Chirurgie Spital Bülach

Mehr

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500 Moderne Nachsorge und Nachbehandlung des Nierenzellkarziom Das Nierenzellkarzinom stellt mit 2 3 % aller bösartigen Tumore einen relativ seltenen bösartige Tumorentität dar. Der Krankheitsgipfel liegt

Mehr

NSCLC: Diagnostik. PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen

NSCLC: Diagnostik. PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen NSCLC: Diagnostik PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen Bronchialkarzinom Inzidenz: weltweit Jährliche Alters-bezogene Inzidenz des Bronchial-Karzinoms/100.000

Mehr

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Innovationsgipfel 07.05.2009 Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Prof. Dr. H. Drexler Aortenstenose Aortenstenose: Verengung des Auslassventils der linken Herzkammer Aortenstenose Aortenstenose

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

Studentenseminar Sommersemester 2010. Modul Globusgefühl. Matthias Schott

Studentenseminar Sommersemester 2010. Modul Globusgefühl. Matthias Schott Studentenseminar Sommersemester 2010 Modul Globusgefühl Matthias Schott Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie Universitätsklinikum Düsseldorf Universitätsklinikum Düsseldorf Klinik

Mehr

Koronare Herzkrankheit: optimales Management

Koronare Herzkrankheit: optimales Management ZÜRICH REVIEW-KURS KLINISCHE KARDIOLOGIE 9.April 2015 Koronare Herzkrankheit: optimales Management Orale Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer: was ist zu viel? Klinik für Kardiologie Hans

Mehr

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie

Mehr

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich?

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Dirk Behringer AugustaKrankenAnstalt, Bochum Thoraxzentrum Ruhrgebiet ExpertenTreffen Lungenkarzinom 26. November 2010, Düsseldorf NSCLC

Mehr

Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich

Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich Günther Gastl UK für Innere Medizin V Hämatologie & Onkologie Medizinische Universität Innsbruck Die Heilkunst umfasst dreierlei: - die Erkrankung

Mehr

GEMEINSAM GEGEN BRUSTKREBS

GEMEINSAM GEGEN BRUSTKREBS GEMEINSAM GEGEN BRUSTKREBS Zertifiziertes Brustgesundheitszentrum 75 % aller Frauen, die an Brustkrebs leiden, können auf Dauer geheilt werden. Je früher die Erkrankung erkannt werden kann, desto besser

Mehr

Screening Lungenkrebs. Lutz Freitag

Screening Lungenkrebs. Lutz Freitag Screening Lungenkrebs Lutz Freitag Lungenkrebs Adeno T1N0 Frühkarzinom Plattenepithel T3N2 Kleinzelliges Karzinom Krebs USA 2014 CA: A Cancer Journal for Clinicians JAN 2014 Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)

Mehr

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT EN Die nachfolgenden differenzierten Indikationslisten wurden unverändert von der Homepage der DGN übernommen Der Arbeitsausschuss PET-CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. hat sich intensiv

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss J. Tonak P. Bischoff - J.P. Goltz Jörg Barkhausen Definition pavk: periphere arterielle Verschlusskrankheit

Mehr

Curriculum. zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin

Curriculum. zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin Curriculum zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin Marienhospital Stuttgart Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen Zentrum für Innere Klinik

Mehr

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen

Mehr

Allgemeingültige Kodierungen (1)

Allgemeingültige Kodierungen (1) Allgemeingültige Kodierungen (1) Diagnosesicherung, Art der: Verfahren mit der höchsten Aussagekraft ist anzugeben: A D H K S X Z Autoptisch Nur durch Leichenschauschein (DCO-Fall: Death CertificateOnly

Mehr

Leitfaden. Brusttumore. Univ Prof Dr Florian Fitzal. Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung

Leitfaden. Brusttumore. Univ Prof Dr Florian Fitzal. Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung 1von5 Leitfaden Brusttumore von Univ Prof Dr Florian Fitzal Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung Mammographie und Ultraschall (Befund in Kopie und Bilder, sowohl die neue als auch die

Mehr

Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin Markus Rudin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie

Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin Markus Rudin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie ETH/UZH Bildgebung 120 Jahr Innovation nicht-invasive Einblicke in

Mehr

Evidenzbasierte Diagnostik

Evidenzbasierte Diagnostik Seminar Allgemeinmedizin 2011 Evidenzbasierte Diagnostik A. Sönnichsen Beurteilung eines diagnostischen Tests: Sensitivität Prozentsatz der Test-positiven von allen Erkrankten Spezifität Prozentsatz der

Mehr

Früherkennung durch Bildgebung Neueste Entwicklungen

Früherkennung durch Bildgebung Neueste Entwicklungen Früherkennung durch Bildgebung Neueste Entwicklungen Dr. K. Holzapfel Institut für Radiologie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Aufgaben der Bildgebung in der Onkologie Tumordetektion

Mehr

3. Material und Methode

3. Material und Methode 12 3. Material und Methode 3.1. Datenerhebung Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden alle Patienten, die sich im Zeitraum von Juli 1983 bis Dezember 2001 zur Therapie einer Mukozele oder Pyozele

Mehr

4. Wiler Symposium. Workshop 2 Geschwollene Beine. Philipp Schweizer, Oberarzt Medizin, Spital Wil Raphael Koller, Kardiologe, Herzteam Wil

4. Wiler Symposium. Workshop 2 Geschwollene Beine. Philipp Schweizer, Oberarzt Medizin, Spital Wil Raphael Koller, Kardiologe, Herzteam Wil 4. Wiler Symposium Workshop 2 Geschwollene Beine Philipp Schweizer, Oberarzt Medizin, Spital Wil Raphael Koller, Kardiologe, Herzteam Wil Fall 1, 71-jährige Patientin Jetziges Leiden: Seit 2 3 Wochen langsam

Mehr

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Betrachtungsweise/Strategie: Stabile chronische koronare Herzerkrankung (KHK) und das akute Koronarsyndrom (ACS) sind

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

Diagnostische und prognostische Relevanz der PET in Onkologie- Österreich

Diagnostische und prognostische Relevanz der PET in Onkologie- Österreich Diagnostische und prognostische Relevanz der PET in Onkologie- Österreich Onkologie in Klinik und Praxis 04.-06. November 2009 / I. MED Prim. Univ.-Doz. Siroos Mirzaei Institut für f r Nuklearmedizin mit

Mehr

Rezidiv eines invasiven eptihelialem Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinom

Rezidiv eines invasiven eptihelialem Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinom STUDIENÜBERSICHT Laufende Studien Sphero NEO: (Brustzentrum) Neoadjuvant Mamma-CA Kurzbeschreibung: prospektive Kohortenstudie zur Prädiktion des Effektes der medikamentösen Therapie am multizellulären

Mehr

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es Statine bei Dialysepatienten: Gibt es noch eine Indikation? Christoph Wanner, Würzburg 22. Berliner DialyseSeminar 4. 5. Dezember 2009 Statine Lipidsenkung bei CKD 3 und 4 2003 2004 2006 2011 2012 AJKD

Mehr

Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang:

Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang: Privatdozent Dr. G. Mönnig Universitätsklinikum Münster Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang: Der Begriff "Vorhofflimmern" beschreibt eine vorübergehende oder dauerhafte Herzrhythmusstörung

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Prognostische und prädiktive Faktoren

Prognostische und prädiktive Faktoren Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Prognostische und prädiktive Faktoren Prognostische und prädiktive Faktoren Version 2002: Thomssen / Harbeck Version 2003 2009: Costa

Mehr

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern Neues in der Lymphom-Behandlung Prof., Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern es läuft ganz viel! es läuft ganz viel! Okt 2014 Revlimid für rezidiviertes Mantelzell-Lymphom (MCL)

Mehr

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) Dreiländerkongress für Kardiovaskuläre Rehabilitation & Prävention St.Gallen, Schweiz 29. 31.10.2010 Kardiale Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Comorbiditäten (speziell, aber

Mehr

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Häufigkeit der PAVK Europa und Nord Amerika 27 Mio.

Mehr

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung BIOTRONIK // Cardiac Rhythm Management Herzschrittmacher mit Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung VDE MedTech 2013 26. September

Mehr

Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs. Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen

Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs. Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen Grundlegende Therapieverfahren Operation Chemotherapie und Antikörpertherapie

Mehr

Maligne Lungenerkrankungen

Maligne Lungenerkrankungen Maligne Lungenerkrankungen Marc Harth, H. Jost Achenbach Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, J.W. Goethe- Universität, Frankfurt Zentrum der Inneren Medizin, Med. Klinik I, Abt.

Mehr

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis CAMPUS GROSSHADERN CHIRURGISCHE KLINIK UND POLIKLINIK DIREKTOR: PROF. DR. MED. DR. H.C. K-W. JAUCH TZM-Essentials Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis Ludwig-Maximilians Universität

Mehr

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Mehr

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Expertengespräch am 6. August 2002 Referenten: PD Dr. med. Stephan Achenbach, PD Dr. med. Christoph Becker, PD Dr. med. Axel Schmermund, PD Dr.

Mehr

Herzzentrum Brandenburg. in Bernau bei Berlin

Herzzentrum Brandenburg. in Bernau bei Berlin Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, das Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin zählt mit seinen 1.400 Operationen am offenen Herzen und über 4.300 Behandlungen

Mehr

Diagnostik und operative Therapie des Mammakarzinoms Cornelia Meisel

Diagnostik und operative Therapie des Mammakarzinoms Cornelia Meisel Diagnostik und operative Therapie des Mammakarzinoms Cornelia Meisel Epidemiologie Häufigste Krebserkrankung der Frau (7-10%) 29 % Anteil aller Krebserkrankungen Die relative 5-Jahres-Überlebensrate lag

Mehr

1. EINLEITUNG 1.1. Das Bronchialkarzinom

1. EINLEITUNG 1.1. Das Bronchialkarzinom 1. EINLEITUNG 1.1. Das Bronchialkarzinom 1.1.1. Definition, Epidemiologie und Ätiologie 1.1.1.1. Definition Das Bronchialkarzinom, auch bronchogenes Lungenkarzinom genannt, ist ein bösartiger Tumor der

Mehr

46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Berlin 16. - 19. März 2005

46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Berlin 16. - 19. März 2005 Freitag, 18. März 2005, Raum Einstein II, 08:15 10:00 Freie Vorträge Sektion Pneumologische Onkologie Diagnostik des Lungenkarzinoms Vorsitz: Ukena D/Bremen, Schönfeld N/Berlin V422 Kann das dosisäquivalente

Mehr

Moderne Bildgebung bei Kardiomyopathien

Moderne Bildgebung bei Kardiomyopathien 260 Übersichtsarbeit Moderne Bildgebung bei Kardiomyopathien Imaging in Cardiomyopathies Autoren Institut S. Greulich, J. Schumm, U. Sechtem, H. Mahrholdt Abteilung Kardiologie, Robert-Bosch-Krankenhaus

Mehr

Konzeptmappe basis pharmatraining

Konzeptmappe basis pharmatraining Konzeptmappe basis pharmatraining Ausgangssituation / Zielsetzung Konzept 2 Die Mitarbeiter haben unterschiedliche Vorkenntnisse: Zielsetzung ist die Schaffung solider, anwendbarer Grundlagenkenntnisse

Mehr

Prostatakrebs: in Deutschland

Prostatakrebs: in Deutschland Prostatakrebs: in Deutschland Häufigster bösartiger Tumor bei Männern ca. 32.000 Neuerkrankungen/Jahr in Deutschland Zweithäufigste Todesursache bei Männern Etwa 12.000 Todesfälle/Jahr wegen Prostatakrebs

Mehr

Duktoskopie - Multicenterstudie

Duktoskopie - Multicenterstudie Duktoskopie - Multicenterstudie Ralf Ohlinger / Projektleiter Susanne Grunwald / Projektkoordinator, Ansprechpartner Nord Universitätsfrauenklinik Greifswald Interdisziplinäres Brustzentrum am Universitätsklinikum

Mehr

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen Anhang IV Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 54 Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 1. - Empfehlung des PRAC Hintergrundinformationen Ivabradin ist ein herzfrequenzsenkender Wirkstoff mit spezieller

Mehr

DETECT III DETECT III

DETECT III DETECT III DETECT III Eine prospektive, randomisierte, zweiarmige, multizentrische Phase III Studie zum Vergleich Standardtherapie versusstandardtherapie mit Lapatinib bei metastasierten Patientinnen mit initial

Mehr

Leistungen im Vergleich

Leistungen im Vergleich Herzinfarkt (Myokardinfarkt) Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande ist, ihrem

Mehr

Strategien und offene Fragen in der Therapie des Rektumkarzinoms

Strategien und offene Fragen in der Therapie des Rektumkarzinoms Strategien und offene Fragen in der Therapie des Rektumkarzinoms Prof. Dr. med. R. Fietkau Strahlenklinik Erlangen Offenlegung potentieller Interessenkonflikte 1. Anstellungsverhältnis oder Führungsposition

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Kennzahlenbogen für Brustkrebszentren (EB Stand: 21.08.2012) Auslegungshinweise (Letzte Aktualisierung: 22.11.2012)

Kennzahlenbogen für Brustkrebszentren (EB Stand: 21.08.2012) Auslegungshinweise (Letzte Aktualisierung: 22.11.2012) Nr. EB Kennzahldefinition Kennzahlenziel 2 1.2.3 Prätherapeutische Fallbesprechung Adäquate Rate an prätherapeutischen Fallbesprechungen Anzahl Primärfälle, die in der prätherapeutischen Tumorkonferenz

Mehr

Übertherapie vermeiden

Übertherapie vermeiden Übertherapie vermeiden Inhalt Brustkrebs: Chemotherapie ja oder nein? 2 EndoPredict für eine personalisierte Therapiestrategie 4 Für wen eignet sich EndoPredict? 4 Wie wurde EndoPredict entwickelt? 5

Mehr

Chirurgie des Rektumkarzinoms

Chirurgie des Rektumkarzinoms Chirurgie des Rektumkarzinoms Prof. Dr. med. Robert Rosenberg Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäss- und Thoraxchirurgie Kantonsspital Baselland Liestal Chirurgie des Rektumkarzinoms Ziel: Komplette

Mehr

Protokollnotiz zu den DMP-Verträgen Anlage 1 Katalog der DMP-begründenden Diagnosen Diagnosen für DMP-Prüfung KHK Stand: 17.07.2014 ICD ICD_Bezeichnung I11.0 Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver)

Mehr

ST. GALLEN 2011 DATEN-FAKTEN: KONSEQUENZEN?

ST. GALLEN 2011 DATEN-FAKTEN: KONSEQUENZEN? ST. GALLEN 2011 DATEN-FAKTEN: KONSEQUENZEN? PATHOLOGIE Zsuzsanna Bagó-Horváth Klinisches Institut für Pathologie MUW Molekulare Subtypen Vom Subtyp zur Therapie Beim invasiv-duktalem Mammakarzinom! Genexpressionsanalysen

Mehr

Nachsorge = Vorsorge

Nachsorge = Vorsorge Prof. Dr. Bernhard Wörmann DGHO - Leitlinien Berlin Hämatoonkologische Praxis Bremen Magdeburg, 29. August 2010 Aufgaben der Nachsorge Lokalrezidiv (örtlicher Rückfall) Fernmetastasen Nebenwirkungen der

Mehr

Thomas Henkel FA für Urologie Kelkheim Prostata Tag Bad Soden 13.06.15 1

Thomas Henkel FA für Urologie Kelkheim Prostata Tag Bad Soden 13.06.15 1 1 Lage der Prostata 2 Funktion der Prostata - Sie ist eine Geschlechtsdrüse, die den Großteil der Samenflüssigkeit produziert ( Transportmedium und Nährlösung der Spermien) - Umschließt die Harnröhre -

Mehr

Vortrag auf dem 118. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 01. bis 05. Mai 2001, München

Vortrag auf dem 118. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 01. bis 05. Mai 2001, München Vortrag auf dem 118. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 01. bis 05. Mai 2001, München 05.05.2001 Kinder- und plastische Chirurgie. Die Behandlung des Hämangioms, Lymphangioms sowie der venösen

Mehr

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona Bielefeld, 13.09.2006 ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for the Management of Patients With Atrial Fibrillation ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for

Mehr