Bildungsberichterstattung 2015 BILDUNG. in Baden- Württemberg

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1 Bildungsberichterstattung 2015 BILDUNG in Baden- Württemberg

2 Herausgeber Landesinstitut für Schulentwicklung Heilbronner Str Stuttgart und Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Böblinger Str Stuttgart Fotonachweis Baden-Württemberg Stiftung, KD BUSCH Robert Thiele Glemstalschule Schwieberdingen Hemmingen Albert-Schweitzer-Schule Juni 2015 Vertrieb Landesinstitut für Schulentwicklung und Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2015 Für nicht gewerbliche Zwecke sind Vervielfältigung und unentgeltliche Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet. Die Verbreitung auch auszugsweise, über elektronische Systeme / Datenträger bedarf der vorherigen Zustimmung. Alle übrigen Rechte bleiben vorbehalten.

3 Bildungsberichterstattung 2015 Landesinstitut für Schulentwicklung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Stuttgart 2015

4 Entwicklung und Realisierung Projektleitung, Konzeption und Organisation: Daniela Krämer, Rainer Wolf Texte: Simone Ballreich, Stephan Blank, Candida Dathe, Jutta Demel, Tobias Klostermann, Daniela Krämer, Elsbeth Müller-Rosigkeit, Barbara Pflugmann-Hohlstein, Steffen Pleßmann, Annette Schrankenmüller, Sonja Wagner, Rainer Wolf Mitarbeit: Werner Brachat-Schwarz, Ariane Krentz, Dominik Matzat, Silvia Schwarz-Jung Redaktion: Katrin Böttinger Technische Leitung: Wolfgang Krentz DTP/Grafiken: Simela Exadaktilou, Ute Peust, Gabriele Vogel Repro/ Druck: Appel und Klinger Druck & Medien GmbH

5 Vorwort Vorwort Das Bildungswesen war und ist nicht nur in Baden- Württemberg in Bewegung. Im Bereich von Bildung, Erziehung und Betreuung sind Veränderungen unweigerlich mit gesellschaftlichen Entwicklungen und bildungspolitischen Herausforderungen verbunden. Diese Entwicklungslinien aufzuzeigen und nachvollziehbar zu machen ist Auftrag und Ziel eines Bildungsberichts. Mit Bildung in Baden-Württemberg 2015 liegt nun der dritte Bildungsbericht für Baden-Württemberg vor. Wie seine Vorgänger wurde er in bewährter Zusammenarbeit zwischen dem Landesinstitut für Schulentwicklung und dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg erstellt. Der vorliegende Bildungsbericht beschreibt die gesamte Bandbreite der vorschulischen und schulischen Bildung datenbasiert. Zusätzlich aufgegriffen, wenn auch aufgrund der zur Verfügung stehenden Datenlage nicht umfassend dargestellt, werden die Bereiche Jugendbildung und Weiterbildung. Damit wird der Anspruch weiterverfolgt, die sich im Lebenslauf vollziehenden Bildungsprozesse unter dem Aspekt des lebensbegleitenden Lernens nachzuzeichnen. Die Bildungsberichterstattung in Baden-Württemberg definiert sich ihrem Auftrag gemäß als neutrale und sachliche Zusammenschau und Aufbereitung vorliegender Fakten. Ihr Ziel ist es, einen differenzierten Überblick über Entwicklungen in vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bildungsinstitutionen und -feldern zu geben. Sie betrachtet diese im Zeitverlauf, bietet statistisch begründete Vorausrechnungen an und weist auf beobachtete regionale Unterschiede hin. Hierbei wird die Eingebundenheit des Bildungswesens in andere gesellschaftliche Bereiche und Entwicklungen aufgegriffen. In erster Linie ist dies der demografische Wandel mit dem prognostizierten Rückgang der jüngeren Bevölkerung des Landes. Das Bildungswesen ist jedoch ein dynamisches, ständig notwendigen Entwicklungsprozessen ausgesetztes System. Die sich auf einzelne Schul- und Abschlussarten beziehenden Vorausrechnungen sind deshalb unter dem Vorbehalt künftiger bildungspolitischer Weichenstellungen zu sehen. Mit dem Bildungsbericht 2015 können bereits die in der 15. Legislaturperiode des Landes neugesetzten bildungspolitischen Rahmenbedingungen und Impulse zumindest in Teilen datengestützt dargestellt werden. Allerdings wird sich erst in nachfolgenden Berichten detailliert zeigen lassen, wie etwa die Gemeinschaftsschule oder der Ausbau inklusiver Bildungsangebote das baden-württembergische Bildungswesen in der Fläche prägen werden. Weitere zentrale bildungspolitische Weichenstellungen wurden zeitlich parallel zur Erarbeitung des Bildungsberichts in die Wege geleitet etwa die Weiterentwicklung der Realschulen oder die Verordnung über die Ganztagsschulen im Grundschulbereich. Hierzu konnte noch keine datenbasierte Berichterstattung erfolgen. B C D E F G H I J K Bildungsberichterstattung

6 Vorwort Neben den demografischen Veränderungen in Baden-Württemberg und dem damit verbundenen Rückgang der Schülerzahlen ist es das veränderte Schulwahlverhalten beim Übergang auf weiterführende Schulen, das die verantwortlichen Akteure vor die schwierige Aufgabe stellt, die Bildungsinfrastruktur an diese Entwicklung anzupassen. Das Land hat vor diesem Hintergrund mit der Schulgesetznovelle zur regionalen Schulentwicklung die Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Gestaltung der Schullandschaft geschaffen. Der Bildungsbericht 2015 befasst sich mit dem Schwerpunktthema regionale Schulentwicklung. Wichtige Daten und Informationen, die neben anderen in den Prozess der regionalen Schulentwicklung einzubeziehen sind, werden synoptisch und anschaulich in Karten dargestellt. Ziel ist es, einen Beitrag zur Transparenz und zur Verdeutlichung der Erforderlichkeit des Verfahrens zu leisten. Den berührten Institutionen und Gruppierungen insbesondere den Schulträgern, der Schulaufsicht, den Schulen und den Eltern aber auch der Kommunalpolitik, der Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit werden zusätzliche sachliche und valide Informationen zu den Perspektiven einer regionalen Planung zur Verfügung gestellt. So werden etwa für jeden Stadt- und Landkreis die Standorte sämtlicher auf der Grundschule aufbauenden Schulen mit der Größe ihrer Eingangsklassen in Landkarten dargestellt. Für die am Bildungsprozess direkt Beteiligten und für interessierte Bürgerinnen und Bürger soll damit die informative Grundlage für Diskussionen und Partizipationsprozesse ergänzt werden. Aufgrund der Vielzahl an kartografischen Darstellungen wurde bei diesem Bildungsbericht verstärkt die Möglichkeit genutzt, nicht alle Informationen in die Printversion aufzunehmen, sondern über das Internet abrufbar zu machen. Ziel war dabei, die Nutzerfreundlichkeit dieses umfangreichen Werks zu erhöhen. Die Erstellung des Bildungsberichts 2015 wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der Fachreferate des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Besonderer Dank gilt auch der Albert- Schweitzer-Schule Stuttgart, der Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen, dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dem Bildungsbericht eine anregende Lektüre bieten, und freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Dr. Günter Klein Dr. Carmina Brenner Direktor Landesinstitut für Schulentwicklung Präsidentin Statistisches Landesamt 4 Bildungsberichterstattung 2015

7 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 10 Einleitung und Überblick 13 A 1 Konzeption der Bildungsberichterstattung für Baden-Württemberg 15 A 2 Struktur des Berichts Bildung in Baden-Württemberg Rahmenbedingungen und Grundstrukturen 23 B 1 Demografische Entwicklung 26 B 1.1 Bevölkerungsentwicklung auf Landesebene 26 B 1.2 Bevölkerungsentwicklung in den Stadt- und Landkreisen 27 B 1.3 Bevölkerung mit Migrationshintergrund 29 B 2 Struktur des Bildungswesens 33 B 2.1 Struktur der Kultusverwaltung 33 B 2.2 Bildungswege 34 B 3 Bildungsbeteiligung 37 B 4 Schwerpunktthema: Regionale Schulentwicklung in den Stadtund Landkreisen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels 39 B 4.1 Ausgangsvoraussetzungen 39 B 4.2 Bildungsberichterstattung zur regionalen Schulentwicklung 42 B 4.3 Kartografische Darstellung der Schulstruktur in den Stadt- und Landkreisen 46 Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung 53 C 1 Bildungs- und Betreuungsangebote 56 C 1.1 Kindertageseinrichtungen 56 C 1.2 Kindertagespflege 59 C 1.3 Betreuungssituation insgesamt 60 C 2 Personal in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung 62 C 2.1 Personal an Kindertageseinrichtungen und dessen Ausbildung 62 C 2.2 In der Kindertagespflege tätige Personen 65 C 3 Förderung im frühkindlichen Bereich 68 C 3.1 Förderspektrum im frühkindlichen Bereich 68 C 3.2 Sprachförderung 71 C 3.3 Grundschulförderklassen und Schulkindergärten 76 C 3.4 Sonderpädagogische und interdisziplinäre Frühförderung 78 Allgemein bildende Schulen 83 D 1 Grundschule 87 D 1.1 Einschulung 87 D 1.2 Strukturen und Entwicklung der Grundschulen 90 B C D E F G H I J K Bildungsberichterstattung

8 Inhaltsverzeichnis D 1.3 Übergang von der Grundschule auf eine darauf aufbauende Schule 94 D 2 Auf der Grundschule aufbauende Schulen im allgemein bildenden Schulsystem D 2.1 Werkreal- und Hauptschule 104 D 2.2 Realschule 109 D 2.3 Gymnasium 114 D 2.4 Gemeinschaftsschule 119 D 2.5 Integrierte Schulformen 122 D 2.6 Vergleich ausgewählter Aspekte bei auf der Grundschule aufbauenden Bildungsgängen 127 D 3 Sonderpädagogische Förderung an allgemeinen Schulen und Sonderschulen 137 D 3.1 Sonderpädagogische Förderung an allgemeinen Schulen 137 D 3.2 Sonderpädagogische Förderung an Sonderschulen 140 D 3.3 Merkmale ausgewählter Schülergruppen im Vergleich 142 D 3.4 Übergänge zwischen allgemeinen Schulen und Sonderschulen 143 D 3.5 Abschlüsse an allgemein bildenden Sonderschulen 146 D 3.6 Ausbau inklusiver Bildungsangebote 147 D 4 Ganztagsschulen 157 D 5 Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zwischen den Schularten 161 D 6 Voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen an allgemein bildenden Schulen bis Berufliche Schulen 177 E 1 Berufliche Schulen im Überblick 181 E 2 Bildungsangebote an beruflichen Schulen 188 E 2.1 Berufsausbildung 189 E 2.2 Berufliche Vorbereitung zur Integration in Ausbildung 193 E 2.3 Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung 200 E 3 Sonderpädagogische Förderung an beruflichen Schulen 202 E 4 E 3.1 Sonderpädagogische Förderung in der Berufsvorbereitung 202 E 3.2 Berufliche Grund- und Ausbildung 203 E 3.3 Allgemein bildende Abschlüsse an beruflichen Sonderschulen 205 Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an beruflichen Schulen 210 E 5 Voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen an beruflichen Schulen bis Abschlüsse 221 F 1 Erwerb von Abschlüssen 223 F 1.1 Erwerb allgemein bildender Abschlüsse 223 F 1.2 Erwerb berufsqualifizierender Abschlüsse 233 F 2 Abschlüsse ausländischer Schulabgängerinnen und Schulabgänger Bildungsberichterstattung 2015

9 Inhaltsverzeichnis F 3 Bildungsstand der Bevölkerung 242 F 4 Voraussichtliche Entwicklung der Schulabgängerzahlen nach Abschlussarten bis Weiterbildung 255 G 1 Weiterbildung in Baden-Württemberg 257 G 1.1 Bedeutung und Trends 257 G 1.2 Rechtliche Grundlagen und Organisation 258 G 2 Träger und Angebote des Zweiten Bildungswegs 262 G 3 Träger und Angebote der beruflichen Weiterbildung 266 G 3.1 Teilnahme an beruflicher Weiterbildung 266 G 3.2 Aufstiegsfortbildungen der Kammern und der beruflichen Schulen 270 G 4 Wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen 275 G 5 Allgemeine Weiterbildung 278 G 5.1 Teilnahmequoten an allgemeiner Weiterbildung 278 G 5.2 Volkshochschulen und kirchliche Bildungswerke 279 G 5.3 Weitere Bereiche der allgemeinen Weiterbildung 283 G 6 Informelles Lernen 285 Lehrpersonal 291 H 1 Lehrkräfte an allgemein bildenden Schulen 293 H 2 Lehrkräfte an beruflichen Schulen 301 H 3 Professionalisierung des pädagogischen Personals 305 H 3.1 Erste Phase der Lehrkräfteausbildung Hochschulstudium 305 H 3.2 Zweite Phase der Lehrkräfte-ausbildung Vorbereitungsdienst 309 H 3.3 Lehrkräftefortbildung 313 Bildungsergebnisse und Qualitätsentwicklung 321 I 1 Ländervergleiche zur Überprüfung der Bildungsstandards 2011 und I 1.1 I 1.2 Ländervergleich 2011: Kompetenzen am Ende der vierten Jahrgangsstufe in Deutsch und Mathematik 324 Ländervergleich 2012: Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen zum Ende der Sekundarstufe I 330 I 2 Fremdevaluation 337 I 2.1 Fremdevaluation an allgemein bildenden Schulen 337 I 2.2 Fremdevaluation an beruflichen Schulen 350 I 3 Lernstandserhebungen 358 I 3.1 Vergleichsarbeiten an Grundschulen (VERA 3) 358 I 3.2 Vergleichsarbeiten an weiterführenden Schulen (DVA) 362 I 3.3 Weiterentwicklung der Lernstandserhebungen (Lernstand 5, VERA 8) 366 B C D E F G H I J K Bildungsberichterstattung

10 Inhaltsverzeichnis Jugendbildung 369 J 1 Rechtliche Grundlagen und Strukturen der außerschulischen Jugendbildung 371 J 2 Maßnahmen der außer schulischen Jugendbildung 374 J 3 Maßnahmen der außerunterrichtlichen Jugendbildung 375 J 4 Jugendfreiwilligendienste 380 Anhang 385 K 1 Glossar 387 K 2 Verzeichnis der Web-Tabellen 393 K 3 Literaturverzeichnis Bildungsberichterstattung 2015

11 Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Fenster mit Hintergrundinformationen und Praxisbeispielen Vorstellung einer Gemeinschaftsschule: Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen 122 Schulsozialarbeit und schulpsychologische Beratung 132 Neue arbeitsorganisatorische Aufgabenstellungen für Sonderschulen 154 Sprachförderung in Vorbereitungsklassen 168 Das 6-jährige berufliche Gymnasium 186 Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege 192 Weiterentwicklung des Übergangs Schule Beruf 196 Maßnahmen und Projekte zur beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher 207 B C D E F G H I J K Bildungsberichterstattung

12 Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1BFS 2BFS abh 1-jährige Berufsfachschule 2-jährige Berufsfachschule ausbildungsbegleitende Hilfen BKFH BMBF Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife Bundesministerium für Bildung und Forschung AES Adult Education Survey (Individualbefragung zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung) BOS BPersVG Berufsoberschule Bundespersonalvertretungsgesetz AFBG Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz BQ dual Duale Berufsqualifizierung ALEB ASKO Arbeitsgemeinschaft ländliche Erwachsenenbildung Baden-Württemberg e.v. Regionale Arbeitsstellen Kooperation der Staatlichen Schulämter BS BSW BvB Berufsschule Berichtssystem Weiterbildung Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme AV dual Duale Ausbildungsvorbereitung BVE Berufsvorbereitende Einrichtung Az. Aktenzeichen BVJ Berufsvorbereitungsjahr AZAV Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung BVJ-KF Kooperationsklassen Förderschule- Berufsvorbereitungsjahr AZWV Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung BVJ-L Berufsvorbereitungsjahr für Schüler mit Lern- und Leistungsproblemen BaE BAföG BBiG BEJ BerEb BetrVG BFD Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung Bundesausbildungsförderungsgesetz Berufsbildungsgesetz Berufseinstiegsjahr Berufseinstiegsbegleitung Betriebsverfassungsgesetz Bundesfreiwilligendienst BWSJ DVA ECVET EFD EFQM Baden-Württembergische Sportjugend im Landessportverband Baden-Württemberg e.v. Vergleichsarbeiten European Credit System for Vocational Education and Training (Europäisches Leistungspunktesystem) Europäischer Freiwilligendienst European Foundation for Quality Management BFDG Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst (Bundesfreiwilligendienstgesetz) EGP Erikson-Goldthorpe-Portocarero-Klasse (Indikator für die soziale Herkunft) BFPE BFS BG BK Berufsfachschule Pädagogische Erprobung Berufsfachschule Berufliches Gymnasium Berufskolleg EKD EQ EQARF Evangelische Kirche in Deutschland Einstiegsqualifizierung European Quality Assurance Reference Framework (Europäischer Bezugsrahmen zur Qualitätssicherung) 10 Bildungsberichterstattung 2015

13 Abkürzungsverzeichnis EQR Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen HwO Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) ESF Europäischer Sozialfonds HZB Hochschulzugangsberechtigung ESG Ernährungs- bzw. Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit B EU Europäische Union iabe integrierte Ausbildungsberichterstattung e.v. FernUSG FHR FJD eingetragener Verein Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht (Fernunterrichtsschutzgesetz) Fachhochschulreife Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege IAW ICC IFF IGLU Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen Interklassenkorrelation Interdisziplinäre Frühförderstellen Internationale Grundschul-Lese- Untersuchung C D FÖJ FS FSJ G8 G9 GBl. ggmbh Freiwilliges Ökologisches Jahr Fachschule Freiwilliges Soziales Jahr Gymnasium in 8-jähriger Form Gymnasium in 9-jähriger Form Gesetzblatt Baden-Württemberg gemeinnützige Gesellschaft mit begrenzter Haftung IJFD ILEB IQB ISCED ISEI Internationaler Jugendfreiwilligendienst Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen International Standard Classification of Education International Socio-Economic Index of Occupational Status (Indikator für die soziale Herkunft) E F G GHWRS GMS GS GY Gym HISEI HRG HSA HSL HWK Grund- und Haupt-/Werkrealschule Gemeinschaftsschule Grundschule Allgemein bildendes Gymnasium Allgemein bildendes Gymnasium Highest International Socio-Economic Index of Occupational Status (Höchster ISEI-Wert) Hochschulrahmengesetz Hauptschulabschluss Programm Hausaufgaben-, Sprachund Lernhilfen Handwerkskammer ISK JFDG KiföG KiTaG KMK KoBV K.u.U. KVJS Programm Intensive Sprachförderung im Kindergarten Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (Jugendfreiwilligendienst-gesetz) Kinderförderungsgesetz Kindertagesbetreuungsgesetz Baden-Württemberg Kultusministerkonferenz Kooperative Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt Amtsblatt Kultus und Unterricht Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg H I J K Bildungsberichterstattung

14 Abkürzungsverzeichnis LAGO LHG Landesarbeitsgemeinschaft offene Jugendbildung Baden-Württemberg Gesetz über die Hochschulen in Baden- Württemberg (Landeshochschulgesetz) SBS SchG SD Sonderberufsschule Schulgesetz für Baden-Württemberg Standardabweichung LKJ LKR LLP LpB LPVG Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.v. Landkreis EU-Programm zum Lebenslangen Lernen Landeszentrale für politische Bildung Landespersonalvertretungsgesetz SE SGB SKR SoS SPATZ Standardfehler Sozialgesetzbuch Stadtkreis (kreisfreie Stadt) Allgemein bildende Sonderschule Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf M Mittelwert SPB Sonderpädagogische Beratungsstellen MBA/MSA Mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss, Fachschulreife) MH Migrationshintergrund TG TIMSS Technisches Gymnasium Third International Mathematics and Science Study OECD Organisation for Economic Co-operation and Development (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) UNESCO United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) OES Konzept Operativ Eigenständige Schule VAB Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf PISA Programme for International Student Assessment VAB-KF Kooperationsklassen Förderschule- Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf Q-Prozesse Qualitätsprozesse QB Qualitätsbereich QM Qualitätsmanagement VERA 3 VERA 8 Vergleichsarbeiten in der Schule (Klassenstufe 3) Vergleichsarbeiten in der Schule (Klassenstufe 8) RSEbSVO Verordnung zur Regionalen Schulentwicklung an beruflichen Schulen S-B-S Programm Singen Bewegen Sprechen SBBZ SBF-BV Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Berufsvorbereitende Sonderberufsfachschule VHS VZLE Volkshochschule Vollzeitlehrereinheiten WeitBiFöG Gesetz zur Förderung der Weiterbildung und des Bibliothekswesens WG WRS/HS Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium Werkreal- und Hauptschule 12 Bildungsberichterstattung 2015

15 Einleitung und Überblick A A 1 Konzeption der Bildungsberichterstattung für Baden-Württemberg A 2 Struktur des Berichts Bildung in Baden-Württemberg 2015

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17 A Einleitung und Überblick A A 1 Konzeption der Bildungsberichterstattung für Baden-Württemberg Auf der Grundlage des von der Kultusministerkonferenz beschlossenen nationalen Bildungsmonitorings wurde in Baden-Württemberg eine ergänzende landesinterne Berichterstattung etabliert. Mit dem am 14. Dezember 2004 vom Landtag verabschiedeten Gesetz zur Errichtung des Landesinstituts für Schulentwicklung (LS) findet die Bildungsberichterstattung in Baden-Württemberg ihre rechtliche Grundlage. Zu den Aufgaben des LS gehört es seitdem, Ergebnisse, Daten und Informationen in einem regelmäßig erscheinenden Bildungsbericht sowie in themengebundenen Heften darzustellen. Bei der Bildungsberichterstattung arbeitet das LS von Beginn an intensiv mit dem Statistischen Landesamt zusammen. Diese Kooperation gewährleistet eine fundierte und nachhaltige Datenbasis. Sie ist daher fester Bestandteil und Kennzeichen auch der künftigen Bildungsberichterstattung. Die Bildungsberichte tragen durch die gebündelte und aufbereitete Darstellung steuerungsrelevanter Kennziffern zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bildungswesens bei. Durch eine große Schnittmenge gleicher Indikatoren unter anderem Übergänge und Abschlüsse ist die baden-württembergische Berichterstattung anschlussfähig an den nationalen Bildungsbericht. Der erste im Dezember 2007 veröffentlichte Bildungsbericht war als Einstieg in eine regelmäßig angelegte Bildungsberichterstattung konzipiert. Der zweite Bericht baute auf der damaligen Publikation auf, schrieb die definierten Indikatoren fort und wurde mit neu aufgenommenen Bereichen inhaltlich erweitert. Schwerpunktthemen des Bildungsberichts 2011 waren das duale System der Berufsausbildung und die Qualitätsentwicklung an Schulen. Für den nun vorliegenden dritten Bildungsbericht wurde das Schwerpunktthema Regionale Schulentwicklung gewählt: Es hat infolge der demografischen Entwicklung und mit den Ergebnissen des Zensus 2011 eine besondere aktuelle Bedeutung erlangt. Bildungsmonitoring im Überblick Die Bildungsberichterstattung in Baden-Württemberg ist als ein Element eines in Deutschland eingeführten Bildungsmonitorings zu verstehen. Neben den in Bildungsberichten aufbereiteten statistischen Erhebungen zum Bildungsgeschehen auf Landesebene gehört hierzu auch der in zweijährigem Turnus erscheinende Bericht Bildung in Deutschland 1, der neben einer Gesamtschau für das Bundesgebiet Referenzwerte für den Vergleich der Bundesländer untereinander anbietet. Weitere Bausteine sind die auf internationaler Ebene regelmäßig erfolgenden Schulleistungsuntersuchungen (zum Beispiel PISA, IGLU), auf nationaler Ebene die Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards im Bundesländervergleich sowie auf Landesebene die landeseinheitlichen Lernstandserhebungen zur Überprüfung des Kompetenzerwerbs von Klassen und einzelnen Schülerinnen und Schülern (VERA und DVA). Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die seit dem Schuljahr 2007/08 in Baden-Württemberg sukzessive eingeführten Verfahren der Selbst- und Fremdevaluation, welche auf eine Weiterentwicklung der Qualität von Schule und Unterricht abzielen. Entwicklung der Bildungsberichterstattung Die Bildungsberichterstattung in Deutschland wurde durch Entwicklungen beeinflusst, die bereits in den 1990er-Jahren begannen veröffentlichte die OECD erstmals die Studie Education at a Glance, eine Erfassung und Darstellung vergleichender Statistiken und Indikatoren im Bereich der Bildung. Seither wird die Studie jährlich publiziert. Seit 1995 erscheint zeitgleich die deutsche Fassung der Studie, zunächst unter dem Titel Bildung kompakt, später als Bildung auf einen Blick. Seit dem Jahr 2006 werden die an die OECD gelieferten und für das Bundesgebiet geltenden Daten für die Studie Education at a Glance von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder auf Länderebene aufbereitet und in der Gemeinschaftspublikation Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich jährlich veröffentlicht. Durch den damit ermöglichten Vergleich der Bundesländer untereinander soll die Steuerungsrelevanz der berichteten Indikatoren im föderal gegliederten deutschen Bildungswesen erhöht werden. Über das deutsche Bildungswesen als Ganzes lag eine Vielzahl von Einzelinformationen vor, eine systemati- 1 Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2014). B C D E F G H I J K Bildungsberichterstattung

18 Einleitung und Überblick sche Gesamtschau fehlte jedoch lange Zeit. Vor diesem Hintergrund beschloss die Kultusministerkonferenz im Jahr 2002, regelmäßig einen Bericht über wichtige Daten und Entwicklungen im deutschen Bildungswesen vorzulegen. Ein unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) beauftragtes Konsortium legte im September 2003 seine Ergebnisse unter dem Titel Bildungsbericht für Deutschland, Erste Befunde vor. Folgeberichte erschienen ab dem Jahr 2006 in zweijährigem Abstand, zuletzt Zahlreiche europäische und außereuropäische Länder haben Bildungsberichte erstellt, etwa die USA, Kanada und Frankreich, die sich ähnlich dem OECD-Bericht auf die Darstellung bildungsstatistischer Kennzahlen konzentrieren. Bei anderen Ländern, wie den Niederlanden und England, fokussiert sich die Bildungsberichterstattung auf die Qualität von Schule und Unterricht und ist im Kontext der dortigen Schulinspektion zu sehen. Die Schweiz hat bereits drei Bildungsberichte veröffentlicht, zuletzt im Jahr Für Österreich liegen bisher zwei nationale Bildungsberichte vor, der jüngste stammt aus dem Jahr Inzwischen hat sich die Bildungsberichterstattung auf Ebene der Bundesländer etabliert und weiterentwickelt. Im Jahr 2006 veröffentlichte Bayern den ersten Bildungsbericht eines Bundeslandes. Seitdem haben insgesamt zwölf Bundesländer Berichte erstellt, teilweise schon zum zweiten und zum dritten Mal (Grafik A 1 (G1)). Sie sind in der Regel indikatorengestützt und orientieren sich an der Struktur des nationalen Bildungsberichts. Für die Veröffentlichung, aber auch für die Aktualisierung ausgewählter Themen und Indikatoren im Zeitraum zwischen der Publikation von Bildungsberichten hat das Internet in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Sechs der zwölf Bundesländer, für die Bildungsberichte vorliegen, bieten auf ihren Internetseiten zusätzliche Daten oder Datenaktualisierungen in verschiedenen Formaten an. Unter können für Baden-Württemberg unter der Veröffentlichungslinie Beiträge zur Bildungsberichterstattung jährlich aktualisierte Ergebnisberichte zur Fremdevaluation und zu den Vergleichsarbeiten bezogen werden. Mit dem Datenatlas zur Bildungsberichterstattung werden ausgewählte Bildungsindikatoren jährlich aktuell in tabellarischer, grafischer und kartografischer Form interaktiv angeboten. 3 2 Vgl. [Stand: ]. 3 [Stand: ]. Bundesweit haben zahlreiche Kommunen die Bildungsberichterstattung als Steuerungsinstrument aufgegriffen. Kommunale Berichte bieten die Möglichkeit, regionale Spezifika in den Blick zu nehmen und kleinräumige Analysen, in die auch die Ergebnisse anderer Monitoringsysteme einfließen, zu erstellen. Innerhalb Baden-Württembergs haben zum Beispiel die Städte Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Heilbronn, Baden-Baden, Ulm und Schwäbisch Gmünd, die Kreise Ravensburg, Biberach, Böblingen, Sigmaringen sowie der Ostalbkreis und der Zollernalbkreis zum Teil bereits wiederholt Bildungsberichte vorgelegt. Im Rahmen aktueller bundes- und landesweit angelegter Programme, die auf eine engmaschigere Vernetzung aller am Bildungsgeschehen beteiligten Akteure abzielen, nimmt die kommunale Bildungsberichterstattung einen wichtigen Stellenwert ein. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zahlreichen Stiftungen initiierte Programm Lernen vor Ort 4 unterstützte von 2009 bis 2014 die bundesweit 40 beteiligten Stadt- und Landkreise beim Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hatte hierbei die Aufgabe, die Mitarbeit der Statistischen Ämter der Länder bundesweit zu koordinieren. Dabei sind unter anderem die Kommunale Bildungsdatenbank 5 mit einem umfassenden Angebot an Bildungsdaten aus verschiedenen Bereichen der amtlichen Statistik auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte und ein Anwendungsleitfaden für das kommunale Bildungsmonitoring 6 entstanden. Im Rahmen des Landesprogramms Bildungsregionen 7 nutzen zahlreiche der zwischenzeitlich 26 beteiligten Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg die vielfältigen Möglichkeiten des regionalen Bildungsmonitorings zum Aufbau einer regionalen Gesamtstrategie für Bildung, Erziehung und Betreuung. Kennzeichen der Bildungsberichterstattung Der Bildungsbericht Baden-Württemberg basiert auf datengestützten Darstellungen. Er liefert Hilfen zur Interpretation und zum Verständnis der berichteten Befunde, verzichtet jedoch explizit auf Handlungs- 4 [Stand: ]. 5 Vgl. [Stand: ]. 6 Analysen!Aufsaetze/Bildungsmonitoring_2014.pdf [Stand: ]. 7 Das Landesprogramm Bildungsregionen ist 2009 als Impulsprogramm gestartet und wurde 2013 in die Regelphase überführt. Vgl. [Stand: ]. 16 Bildungsberichterstattung 2015

19 Kapitel A A 1 (G1) Bundesländer mit veröffentlichten Bildungsberichten A B Bildungsbericht und Datenangebot im Internet Bildungsbericht ohne Datenangebot im Internet Kein Bildungsbericht Bremen April 2012 Schleswig-Holstein Oktober 2006 Juni 2009 Hamburg Juli 2009 September 2011 November 2014 Mecklenburg-Vorpommern Mai 2011 C D Niedersachsen Sachsen-Anhalt September 2010 Berlin und Brandenburg März 2008 April 2011 Februar 2014 E Nordrhein-Westfalen ) Mai 2009¹ Hessen Thüringen Februar 2015 Sachsen September 2008 November 2013 F G Rheinland-Pfalz Saarland H Baden-Württemberg Dezember 2007 ) Mai 2009² Juli 2011 ) Juli 2013³ Bayern Juli 2006 November 2009 Dezember 2012 I J 1) Bildungsbericht ist nicht indikatorengestützt. 2) Themenheft "Sonderpädagogische Förderung in Baden-Württemberg". 3) Themenheft "Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Baden-Württemberg". Datenquelle: Landesinstitut für Schulentwicklung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Landesinformationssystem 22-BB-14-16S Kartengrundlage GfK GeoMarketing GmbH Karte erstellt mit RegioGraph K Bildungsberichterstattung

20 Einleitung und Überblick empfehlungen. Verwendet werden jeweils aktuelle und jährlich fortschreibbare Daten, die von hoher Relevanz für die bildungspolitische Steuerung sind. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Entwicklungen in ihrem zeitlichen Verlauf aufzuzeigen, Trends zu erkennen und aktuelle Sachverhalte vor dem Hintergrund ihrer Entwicklung zu interpretieren. Soweit vorhanden und statistisch-methodisch sinnvoll, erfolgt die Darstellung auch auf der Ebene der Stadt- und Landkreise oder der Regierungsbezirke Baden-Württembergs. Damit können regionale Unterschiede und Besonderheiten ersichtlich werden. Die Bildungsberichterstattung informiert über die Voraussetzungen, Verlaufsmerkmale, Ergebnisse und Erträge von Bildungsprozessen. Dabei nimmt sie einerseits die institutionellen und demografischen Rahmenbedingungen in den Blick, orientiert sich andererseits aber auch an den individuellen Ergebnissen der Bildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, etwa dem Erwerb von Abschlüssen. Ein weiteres Kennzeichen der Bildungsberichterstattung in Baden-Württemberg ist, dass zwischen den in regelmäßigen Abständen erscheinenden Bildungsberichten Themenhefte erscheinen, die sich vertieft mit spezifischen Fragestellungen befassen. So wurde im Jahr 2009 das Themenheft Sonderpädagogische Förderung in Baden-Württemberg veröffentlicht, im Jahr 2013 erschien das Themenheft Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Baden-Württemberg. Der Bildungsbericht 2015 fokussiert die sich verändernden soziodemografischen Rahmenbedingungen und deren mögliche Auswirkungen auf das schulische Bildungssystem in Baden-Württemberg. Folgewirkungen einer älter werdenden Bevölkerung und Aspekte der zunehmenden Heterogenität werden nicht nur bei der Betrachtung der schulischen Bildung, sondern darüber hinaus auch bei den frühkindlichen Angeboten sowie der Weiterbildung aufgegriffen. Das Schwerpunktthema Regionale Schulentwicklung zielt darauf ab, steuerungsrelevante soziodemografische Daten und Bildungsdaten zu einem Überblick zusammenzufassen. Ermöglicht wurde dies unter anderem durch die Ergebnisse des Zensus 2011 und die Einführung des Merkmals Migrationshintergrund in die amtliche Schulstatistik. Datenquellen Zentrale Datenquellen sind die vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg verantworteten amtlichen Statistiken, insbesondere die Schul-, Berufsbildungs-, Hochschul- und Bevölkerungsstatistik sowie die Kinder- und Jugendhilfestatistik. Diese Daten ermöglichen auch regionalisierte Analysen, in denen das Land Baden-Württemberg meist bis auf Ebene der Stadt- und Landkreise untergliedert wird. Darüber hinaus liefert der Mikrozensus Informationen zum Beispiel zum Bildungsstand der Bevölkerung. Das Kapitel Weiterbildung basiert zu großen Teilen auf repräsentativ angelegten Untersuchungsreihen, insbesondere dem Berichtssystem Weiterbildung (BSW/AES). Für den Bereich der Jugendbildung wurden unter anderem Statistiken des Sozialministeriums und des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben herangezogen. Weitere wichtige Datenquellen liefern Statistiken des Kultusministeriums, insbesondere für das Kapitel Lehrkräftefortbildung. Bei der Nutzung dieser Statistiken aus unterschiedlichen Datenquellen ist zu berücksichtigen, dass Auswahl und Definition der erhobenen Merkmale durch den jeweiligen gesetzlichen Rahmen vorgegeben sind und sich daher Unterschiede in der weiteren Auswertung und infolge dessen auch in den Ergebnissen ergeben. Daraus erklären sich unter anderem Abweichungen in den Angaben zu Häufigkeit und Verteilung eines Merkmals in der Bevölkerung oder in ausgewählten Bevölkerungsgruppen. Unterschiede beim Merkmal Migrationshintergrund Ein für diesen Bildungsbericht besonders bedeutsames Beispiel hierfür ist das Merkmal Migrationshintergrund. Es wird mehrmals in unterschiedlichen Zusammenhängen betrachtet: Zunächst in Kapitel B bei den Rahmenbedingungen und Strukturen des Bildungswesens, im vorschulischen Bereich (Kapitel C) im Hinblick auf den Förderbedarf, vor allem den Sprachförderbedarf des Kindes, sowohl durch die Kindertageseinrichtung als auch im Rahmen der Einschulungsuntersuchung. Seit dem Schuljahr 2012/13 wird das Merkmal auch in der amtlichen Schulstatistik für den öffentlichen Bereich, seit 2013/14 auch für die privaten allgemein bildenden und beruflichen Schulen erhoben (Kapitel D 5 enthält die Auswertungen für die allgemein bildenden Schulen, Kapitel E 4 für die beruflichen Schulen). Im IQB-Ländervergleich werden die Testergebnisse der Schülerinnen und Schüler differenziert nach Migrationshintergrund berichtet (Kapitel I 1). Daher enthält das Glossar unter dem Stichwort Migrationshintergrund mehrere unterschiedliche Definitionen. Für die Darstellung in Kapitel B 1.3 Bevölkerung mit Migrationshintergrund bilden die Auswertungen des Mikrozensus die Grundlage. Im Blick auf die strukturelle Integration der Bevölkerungsanteile, die ihre Wurzeln im Ausland haben, werden die Dimensionen Bildung und Erwerbsbeteiligung, Einkommenshöhe und Armutsgefährdung, das Zusammenleben in Familien und Haushalten sowie der Erwerb der deutschen 18 Bildungsberichterstattung 2015

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