Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität?

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1 Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität? Christoph Paulus 1, Andrea Pieter 2 & Michael Fröhlich 3 1 Fak. für Empirische Humanwissenschaften FR Erziehungswissenschaft 2 Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Fachbereich Gesundheitspädagogik 3 Sportwissenschaftliches Institut der Universität des Saarlandes Arbeitsbereich Sportsoziologie und Sportökonomie

2 Burnout Trias Emotionale Erschöpfung fühle mich von meiner Arbeit total ausgelaugt Depersonalisierung habe den Eindruck, dass ich Klienten wie unpersönliche Dinge behandle Reduzierte Leistungsfähigkeit Ich schaffe meine Arbeit nicht... (Maslach & Jackson, 1984; Jüptner, 1993; Nerdinger, 1994) Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 2

3 Burnout-Symptomatik bei Risiko B > 90% (nach AVEM) hoch3 mittel 2 niedrig 1 0 ausgewählte Vpn emotion. Erschöpfung Depersonalisierung Leistungsfähigkeit Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 3

4 Teil I Burnout und Empathie

5 E=M PATHIE Saarbrücker Persönlichkeitsfragebogen (SPF) zur Messung von Empathie (Paulus 2006, 2009) basiert auf dem Interpersonal Reactivity Index (IRI) (Davis 1980, 1983) empathic concern (EC) Mich berühren Dinge sehr, die ich nur beobachte. fantasy-scale (FS) Die Gefühle einer Person in einem Roman kann ich mir sehr gut vorstellen. stellt ein Maß zur Stärke von Emotionalität dar (Davis & Franzoi, 1991) höhere Fantasy-Werte gehen mit höheren Emotionsstärken ( greater physical arousal ) einher (Stotland et al., 1978) emotion perspective taking (PT) Ich versuche, bei einem Streit zuerst beide Seiten zu verstehen, bevor ich eine Entscheidung treffe. cognition personal distress (PD) Ich fühle mich hilflos, wenn ich inmitten einer sehr emotionsgeladenen Situation bin. Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 5

6 Hypothesen Es gibt einen Einfluss der Empathie auf das Burnout-Risiko: 1. hohe fantasy-scale-werte gehen mit hoher emotionaler Erschöpfung einher 2. Depersonalisierung steigt mit der Höhe des personal distress an 3. die persönliche Leistungsfähigkeit sinkt mit erhöhtem distress Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 6

7 Stichprobe n = 45 Lehrer in Ausbildung ( Seiteneinsteiger ) Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten Erzieherinnen und Erzieher in verschiedenen Einrichtungen (Kita, Hort, Kindergarten, Nachmittagsbetreuung in Grundschulen) Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 7

8 H1: fantasy scale ,5 102,8 104,6 108,9 107,5 111,6 108,3 Emotionale Erschöpfung F(3,38) = 3,59 p <,02 ES = 1,14 Depersonalisierung F(3,38) = 1,90 p <,14 ES = 0, , s -1s +1s +2s fantasy scale Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 8

9 H2: personal distress ,25 115,00 Depersonalisierung F(3,38) = 6,86 p <,001 ES = 1,57 107,90 106, ,53 104, ,45 97,36 Leistungsfähigkeit F(3,38) = 6,25 p <,001 ES = 1, s -1s +1s +2s personal distress Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 9

10 Normierte MBI-Werte fantasy emotional concern perspective taking distress Emotionale Erschöpfung,35 * Depersonalisierung,31 *,61** Leistungsfähigkeit -,51 ** *: p<,05 **: p<,01 n = 42 Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 10

11 Zusammenfassung Empathie Burnout besitzt einen hohen emotionalen Charakter Es gibt deutliche Anzeichen für einen Einfluss der Empathie auf das Burnout-Risiko hohe fantasy-scale-werte gehen mit hoher emotionaler Erschöpfung und erhöhter Depersonalisierung einher Depersonalisierung steigt mit dem Gefühl des personal distress an persönliche Leistungsfähigkeit wird durch erhöhte distress-anfälligkeit reduziert interessant: Keine Einflüsse von emotional concern Fazit: Ein zu hohes emotionales Engagement fördert Burnout-Symptomatik Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 11

12 Teil II Burnout und körperliche Aktivität

13 Burnout und körperliche Aktivität Annahme körperliche Aktivität besitzt protektive Wirkung Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 13

14 Welchen Einfluss hat körperliche Aktivität auf die Burnoutfaktoren? 105,00 Treiben Sie mindestens 3 mal oder mehrmals 30 Minuten pro Woche Sport? 100,00 98,7 99,91 99,89 Leistungsfähigkeit F(3,39) = 3,44 p <,03 ES = 1,11 95,00 91,06 90,00 kein Versuch versucht, mit Sport zu beginnen ja, fällt mir schwer ja, fällt mir leicht Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 14

15 Einfluss konkreter Sportarten? Radfahren 120,00 115,00 116,46 Leistungsfähigkeit F(3,39) = 2,53 p <,05 ES = 0,95 110,00 108,78 105,00 101,76 105,78 103,22 104,65 100,00 101,81 98,29 95,00 90,00 97,75 91,5 selten/nie 1-3 Monat 1x pro Woche 3-4x pro Woche fast jeden Tag Depersonalisierung F(3,39) = 2,87 p <,03 ES = 1,01 Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 15

16 Einfluss konkreter Sportarten? Spazieren gehen, Wandern 105,00 100,00 98,7 96,91 99,89 97,84 Leistungsfähigkeit F(3,39) = 3,44 p <,03 ES = 1,11 95,00 91,06 90,00 selten/nie 1-3 Monat 1x pro Woche 3-4x pro Woche fast jeden Tag Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 16

17 Zusammenfassung körperliche Aktivität Das regelmäßige Ausführen von ausdauerorientierter körperlicher Aktivität scheint eine protektive Wirkung zu haben intensives Radfahren erhöht das Gefühl persönlicher Leistungsfähigkeit und senkt das Risiko der Depersonalisierung schon 1x pro Woche Spazierengehen oder Wandern hilft ebenfalls, das Gefühl der Leistungsfähigkeit zu verbessern Erklärungsmöglichkeit Körpereigene Botenstoffe und Stresshormone werden beeinflusst Serotonin und Dopamin steigen an; Adrenalin und Cortisol sinken Frische Luft und Tageslicht haben eine positive Wirkung Spaß an der Sache sollte im Vordergrund stehen, nicht die Leistung Fazit: Moderate ausdauerorientierte körperliche Aktivität kann Burnout-Symptomatiken lindern Christoph Paulus, Andrea Pieter & Michael Fröhlich Universität des Saarlandes 17

18 Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität? Christoph Paulus 1, Andrea Pieter 2 & Michael Fröhlich 3 1 Fak. für Empirische Humanwissenschaften FR Erziehungswissenschaft 2 Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Fachbereich Gesundheitspädagogik 3 Sportwissenschaftliches Institut der Universität des Saarlandes Arbeitsbereich Sportsoziologie und Sportökonomie

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