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1 CBRE MarketView Büromarkt Düsseldorf Q1 212 ÜBERBLICK Q1 212 im Vergleich zu Q4 11 Q1 11 Umsatz Leerstand Spitzenmiete Spitzenrendite Fertigstellungen Gesamtwirtschaftliche Aspekte Der deutsche Wirtschaftsstandort weist weiterhin solide Fundamentaldaten auf. Die Exportwirtschaft legt weiter zu, die Arbeitslosenzahlen sinken weiter. Consensus Forecasts geht aktuell von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von,6 % im laufenden Jahr und von 1,5 % im kommenden Jahr aus (Consensus Economics Inc. 212). Nichtsdestotrotz verzeichnete das NRW.Bank ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Nordrhein-Westfalens im März eine leichte Dämpfung der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate. Der Wirtschaftsstandort Düsseldorf ist jedoch, wie sich in vergangenen konjunkturell schwierigen Phasen bereits zeigte, durch seine Struktur recht robust aufgestellt. Aktuell zeigt sich die solide wirtschaftliche Entwicklung im Stadtgebiet Düsseldorf auch an der Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen). Diese sank bis Ende März 212 auf 9, % und liegt somit 1 Basispunkte unter dem Vormonat und 4 Basispunkte unter dem Vorjahresmonat. Q1 212 aus Expertensicht Hubert F. Breuer, Head of Agency Düsseldorf: Das erreichte Umsatzergebnis ist für das eines ersten Quartals recht erfreulich. Da im Markt noch einige Großgesuche bekannt sind, werden wir im Jahr 212 ein sehr solides Umsatzergebnis erzielen. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Flächen im Markt zeigt sich im registrierten Anstieg der Spitzenmiete. Auch diese Aufwärtsbewegung wird weiter anhalten. Büromarkt Im ersten Jahresviertel wurden im Düsseldorfer Marktgebiet (inkl. Hilden, Erkrath, Ratingen und Neuss) rund 79.8 m² Bürofläche umgesetzt, 17 % weniger als im ersten Quartal % des Büroflächenumsatzes entfielen auf das Stadtgebiet Düsseldorf. Das Volumen leerstehender Bürofläche ging weiter zurück und liegt aktuell bei 1,1 % des Büroflächenbestandes; im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,5 %. Die nachhaltig erzielbare Spitzenmiete stieg auf aktuell 24, /m²/monat an (+ 4 % im Vorjahresvergleich), die gewichtete Durchschnittsmiete erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 211 wieder auf 13,22 /m²/monat, liegt aber dennoch 2 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Investmentmarkt Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres am deutschen Gewerbeinvestmentmarkt 5,1 Mrd. investiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Rückgang um 7 %. Auf die Top 5-Investmentzentren (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) entfielen mit knapp 2,5 Mrd. 48 % des Gesamtvolumens. Im Marktgebiet Düsseldorf betrug der Investmentumsatz 223,1 Mio. ein Rückgang um 27 % im Vergleich zu einem sehr starken Vorjahr mit mehreren Großtransaktionen. Die Nettoanfangsrendite für Düsseldorf ist weiterhin stabil bei 5,1 %. Büromarktkennzahlen* Q1 211 Q1 212 Jahresvergleich Bestand, in Mio. m² 9,42 9,25 1,8 % Umsatz, kum. in 1. m² 96,2 79,8 17, % Leerstand, in Mio. m²,99,94 5,1 % Leerstandsrate, in % 1,5 1,1,4 %-Pkt. Spitzenmiete, in /m²/monat 23, 24, + 4,3 % Spitzenrendite, in % 5,1 5,1, %-Pkt. Kapitalwertindex (Q = 1) ,3 % * Düsseldorf inkl. Ratingen, Hilden, Erkrath und Neuss Quelle: CBRE 212, CBRE GmbH

2 Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf UMSATZ In den ersten drei Monaten des Jahres 212 wurden im Marktgebiet Düsseldorf insgesamt 79.8 m² Bürofläche vermietet. Davon entfielen 73.4 m² auf das Düsseldorfer Stadtgebiet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank das Umsatzvolumen aufgrund der geringeren Anzahl von Großvermietungen im Marktgebiet um rund 17 % ab. Der umsatzstärkste Teilmarkt war der Kennedydamm, in dem mit 16.9 m² rund ein Fünftel aller Vermietungen registriert wurden. Fast die Hälfte des Volumens entfiel auf die Anmietung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW) im Arca-Haus sowie des Unternehmens Élegance im Sky Office. Starke Vermietungsergebnisse wurden auch in den Teilmärkten Linksrheinisch (9.9 m²) u.a. mit den Vermietungen an Alps Electronics sowie CGI Information Systems, in der City-Ost (8. m²) vor allem mit der Anmietung der Landeshauptstadt Düsseldorf im M25 sowie im Seesterngebiet (7. m²) u.a. mit der Anmietung durch net.mobile erzielt. Die genannten vier Teilmärkte vereinten über die Hälfte des Gesamtumsatzes auf sich. Dominiert durch die Anmietungen der Landeshauptstadt und IT NRW stellen die Öffentlichen Dienste in der Auswertung nach Branchen die stärkste Gruppe dar, gefolgt von Telekommunikation (u.a. net.mobile und E-Plus) sowie Unternehmen aus dem Sektor Industrie, Bau. Gut 6 % des Büroflächenumsatzes entfielen auf Flächen durchschnittlicher Qualität, deutlich mehr als im Vorjahr. Lediglich knapp 39 % der Mieter mieteten Flächen erstklassiger Ausstattung an. Die durchschnittliche Flächengröße pro Vermietung lag im ersten Quartal 212 bei 676 m². Zum Jahresende 211 betrug diese rund 7 m². Gut die Hälfte des Umsatzes wurde durch Anmietungen von Flächen kleiner als 1.5 m² generiert. Gemessen nach der Anzahl der Transaktionen entfielen auf dieses Segment jedoch knapp 9 % aller Anmietungen. LEERSTAND Der bereits in den vergangenen Monaten zu beobachtende Leerstandsrückgang setzte sich auch zu Jahresbeginn deutlich fort. Aktuell stehen m² Bürofläche im Marktgebiet leer. Dies entspricht 1,1 % des Gesamtbestandes. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass bei kaum vorhandenem Fertigstellungsvolumen ein gutes Vermietungsergebnis erzielt wurde, was den Leerstand verringerte. Außerdem wurden einige Büroflächen abgerissen, saniert oder umgenutzt. Allein der Sanierungsstart des Dreischeibenhauses reduziert den Leerstand (und Büroflächenbestand) für die Dauer der Baumaßnahmen um rund 28.7 m². Im Stadtgebiet Düsseldorf liegt die Leerstandsrate bei 9,3 %, während in Neuss, Ratingen, Hilden und Erkrath insgesamt 13,4 % der Büroflächen leer stehen. Zusätzlich zum Leerstand stehen rund 29.9 m² Bürofläche im Marktgebiet zur Untermiete zur Verfügung, insbesondere in den Teilmärkten Hafen, CBD und Kennedydamm. Seite 2 212, CBRE GmbH Büroflächenumsatz in 1. m² in 1. m² Jahresdurchschnitt (22-211): m² Q1 Q2 Q3 Q4 Büroflächenumsatz (kumuliert, in %) nach Branchen* -Top 5- Büroflächenleerstand Restl. Branchen 34% EDV 11% Handel 11% Öffentl. Dienste 19% Industrie, Bau 12% Durchschnittliche Leerstandsrate (22-211): 9,5 % Q1 212 Leerstand Leerstandsrate Ab Q1 29 Leerstand exkl. Untervermietungsflächen Telekomm. 13% * Grundgesamtheit aus 2 Branchen 12, 1, 8, 6, 4, 2,, in %

3 Spitzenmiete in /m²/monat Mietpreisindex Index Q = 1 in 1. m² Q Büroflächenpipeline Deutschland Spitzenmiete Fertigstellungen im langjährigen Durchschnitt (22-211): m² Düsseldorf fertiggestellt spekulativ vorvermietet Eigennutzer MIETE Die Mietpreisentwicklung im Marktgebiet zog in den vergangenen drei Monaten an. Die nachhaltig erzielbare Spitzenmiete erhöhte sich, nachdem bereits im Schlussquartal 211 ein Anstieg auf 23,5 /m²/monat erfolgt war, auf nunmehr 24, /m²/monat. Im Vorjahr lag dieser Wert zum Ende des ersten Quartals noch bei 23, /m²/monat. Die erzielbare Spitzenmiete wird im Teilmarkt CBD erreicht. Auch die realisierte Spitzenmiete (3 % des Umsatzvolumens) steigerte sich gegenüber dem Jahresende wieder und stieg um,5 auf 23,5 /m²/monat an; im Vorjahresvergleich ist jedoch ein Rückgang um 2,1 % zu registrieren. Ähnlich verhält es sich bei der gewichteten Durchschnittsmiete: diese stieg gegenüber Dezember 211 um 2,5 % auf aktuell 13,22 /m²/monat an. Dennoch stellt dies im Vergleich zum Jahresbeginn 211 einen Rückgang um 2,4 % dar. Die höchste gewichtete Durchschnittsmiete wurde mit 18,96 /m²/monat im Teilmarkt CBD registriert, 2 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Es folgten auf den Plätzen zwei und drei die Teilmärkte Hafen mit 17,8 /m²/monat (+ 5 %) und Kennedydamm mit 16,51 /m²/monat (- 1 %). Mit einem Plus von 33 % wurde der stärkste Anstieg der gewichteten Durchschnittsmiete im Teilmarkt Düsseldorf Süd registriert, wo der Wert aktuell bei 11,88 /m²/monat liegt. Die Durchschnittsmiete in der City-Ost stieg auf 13,72 /m²/monat an, was einer Erhöhung um 24 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Deutlich abgesunken ist die durchschnittliche Büromiete jedoch in den Teilmärkten Seestern (-15 % auf 1,99 /m²/monat) und City-Nord (-23 % auf 11,41 /m²/monat). PIPELINE Das für das Jahr 212 erwartete Fertigstellungsvolumen liegt bei m² Bürofläche. Rund 44. m² davon entfallen auf Sanierungen. Knapp ein Viertel des Gesamtvolumens ist aktuell noch nicht vermietet und somit als spekulatives Projektvolumen zu werten. Lediglich 3 % entfallen auf Eigennutzer. Der Großteil der projektierten Flächen ist somit bereits vor der Fertigstellung vermietet. In den beiden folgenden Jahren wird das Neubaubzw. Sanierungsvolumen nach aktueller Planung mit 91.6 m² (213) und 147. m² (214) deutlich geringer ausfallen. Deutlich über die Hälfte der bis Ende 214 projektierten Büroflächen befinden sich bereits in der Bauphase. Die größten dieser Projekte sind derzeit der Vodafone-Neubau im Seestern, das Dreischeibenhaus im CBD sowie das X-Cite, ehemals Stern-Plaza, ebenfalls im Seesterngebiet gelegen. Seite 3 212, CBRE GmbH Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf

4 Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf PIPELINE NACH TEILMÄRKTEN Unter anderem durch den Neubau für Vodafone, dessen Fertigstellung im laufenden Jahr erwartet wird, wird das höchste Projektvolumen weiterhin im Teilmarkt Seestern registriert. Insgesamt sollen hier bis Ende m² neue Bürofläche entstehen, die überwiegend vorvermietet sind. An zweiter Stelle folgt der Teilmarkt Nord, in dem das projektierte Volumen auf dem ehemaligen Schlösser- Gelände dominiert. Von den insgesamt geplanten 8.2 m² in diesem Teilmarkt stehen rund 22 % der Flächen dem Vermietungsmarkt noch zur Verfügung. Seite 4 in 1. m² PROGNOSE Die Entwicklung des Büromarktes in Düsseldorf und Umgebung in den ersten drei Monaten des Jahres 212 ist insgesamt als positiv zu bewerten. Der Aufwärtstrend der Mieten wird in qualitativ hochwertigen Lagen und Objekten weiter anhalten. Mittelfristig erwarten wir ein weiteres Ansteigen der erzielbaren Spitzenmiete. Der Büroflächenumsatz, der zum Jahresbeginn üblicherweise niedriger ausfällt, dürfte im weiteren Laufe des Jahres noch anziehen. Angesichts der im Markt befindlichen Großgesuche gehen wir von einem Gesamtumsatz zum Jahresende aus, der mindestens dem Vorjahresniveau entsprechen wird. Der Büroflächenleerstand im Marktgebiet dürfte sich insgesamt auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren bzw. bei entsprechendem Flächenumsatz weiter reduzieren, trotz eines relativ hohen spekulativen Projektvolumens. 212, CBRE GmbH Büroflächenpipeline (Q ) nach Teilmärkten* -Top 5- INVESTMENT Seestern Nord Linksrheinisch CBD Süd Der Investmentmarkt in Düsseldorf, Hilden, Erkrath, Ratingen und Neuss zeigte sich zum Jahresbeginn spekulativ vorvermietet Eigennutzer solide. Insgesamt wurden gut 223 Mio. in Gewerbeimmobilien und zukünftig gewerblich genutzte Entwicklungsgrundstücke investiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Rückgang um 27 %, Bürospitzenrendite, Kapitalwert und Benchmarkrendite obwohl mehr Transaktionen gezählt wurden. Das durchschnittlich pro Abschluss investierte Volumen sank von 2,2 Mio. im ersten Quartal 211 auf 16 7 nunmehr 11,7 Mio. ab. Wurde das Vorjahresergebnis noch durch den Verkauf des Rheinpark Centers in Neuss dominiert, lag der Investorenfokus 12 5 in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich 1 stärker auf Büroimmobilien, auf die mit 143 Mio % des Transaktionsvolumens entfielen. An zweiter 8 Stelle standen Entwicklungsgrundstücke mit knapp 3 42 Mio. bzw. 19 %. Dieser eher ungewöhnlich 6 hohe Wert ist das Ergebnis des Verkaufs des Areals 2 4 der Gerresheimer Glashütte. Erst danach folgten Einzelhandelsimmobilien mit 3 Mio. (13 %). Es 2 1 wurden 63 Mio. im Rahmen von Paketverkäufen gehandelt so kaufte die alstria office REIT-AG drei in Düsseldorf gelegene Immobilien im Rahmen des Dive-Portfolios von der IVG AG. Kapitalwertindex Spitzenrendite (in %) 1-j. Staatsanl. (in %) Die stärkste Käufergruppe waren Projektentwickler/Bauträger, die mit knapp 86 Mio. rund 39 % des Gesamtvolumens investierten. Unter anderem durch den Paketkauf durch die alstria office REIT-AG stellten die Immobilienaktiengesellschaften/REITs die zweitstärkste Käufergruppe mit beinahe 7 Mio. (31 %). Auf der Verkäuferseite waren die Offenen Immobilien-/Spezialfonds sowie Corporates besonders aktiv. Sie trennten sich von Gewerbeobjekten im Wert von knapp 82 Mio. (37 %) bzw. 69 Mio. (31 %). Die Nettoanfangsrendite für erstklassige Büroimmobilien blieb stabil bei 5,1 %. Index Q = * Grundgesamtheit aus 17 Teilmärkten in %

5 Teilmarkt Kumulierter Flächenumsatz in m² Fertigstellungen Q in m² Leerstandsrate in % Mietpreisspanne in /m²/monat Gewichtete Durchschnittsmiete in /m²/monat CBD , 13,5 24, 18,96 City ,1 9,5 14,5 12,24 City-Nord ,5 9,5 13, 11,41 City-Ost 8. 6,7 9,5 12,5 13,72 City-Süd ,4 9, 14, 13,43 Flughafen ,7 1,5 15, 12,18 Grafenberg/Ost 6 11,7 1, 14, 11,95 Hafen ,2 13,5 22, 17,8 Kennedydamm ,4 13,5 19, 16,51 Linksrheinisch ,7 7,5 14, 11,18 Nord ,1 9, 14, 12,17 Seestern ,9 9, 12,5 1,99 Süd ,5 8, 12, 11,88 Neuss ,8 7,5 1, 7,54 Ratingen ,2 7, 12,5 9,66 Hilden 12,7 7,5 11, k. A. Erkrath 14,8 6,5 11, k. A. GESAMT ,1 6,5 24, 13,22 Seite 5 212, CBRE GmbH Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf

6 Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf DEFINITIONEN Umsatz Summe aller Büroflächen, die in einem genau abgegrenzten (Teil-)Markt innerhalb einer definierten Zeiteinheit vermietet, verleast oder an einen Eigennutzer verkauft werden. Dabei sind auch Untervermietungen innerhalb von Hauptmietverträgen oder von eigengenutzten Flächen zu erfassen. Mietvertragsverlängerungen werden als Flächenumsatz erfasst, wenn die angemietete Bürofläche größer als die bisher genutzte ist. Als Flächenumsatz am bisherigen Standort wird in diesem Fall nur die Anmietung der zusätzlichen Mietflächen berücksichtigt. Leerstand Summe aller fertig gestellten Büroflächen, die zum Erhebungszeitpunkt ungenutzt sind, zur Vermietung oder zum Verkauf (zum Zwecke der Weiternutzung) angeboten werden und innerhalb von drei Monaten beziehbar sind. Untervermietungen zählen nicht zum Leerstand und werden getrennt ausgewiesen. Angebot Das Angebot umfasst die Summe aller angebotenen Büroflächen, für die eine Vermarktung zum Beobachtungszeitpunkt (jeweils Quartalsende) vorgesehen ist und die noch verfügbar sind. Hierzu zählen die Leerstandsflächen, Untervermietungsflächen sowie die spekulativen Fertigstellungen in den nächsten zwölf Monaten. Spitzenmiete Die Spitzenmiete gibt die höchste nachhaltig erzielbare Nominalmiete in /m²/monat in der jeweiligen Toplage in einem erstklassigen Gebäude mit erstklassiger Ausstattung an. Sie basiert sowohl auf den in einem bestimmten Zeitraum getätigten Mietvertragsabschlüssen, als auch auf der Marktübersicht der Vermietungsabteilungen vor Ort. Gewichtete Durchschnittsmiete Die gewichtete Durchschnittsmiete repräsentiert die mit den vermieteten Flächen gewichtete Durchschnittsmiete für eine abgegrenzte Region. Grundlage sind alle abgeschlossenen Mietverträge innerhalb eines Jahres. Zur Ermittlung einer gewichteten Durchschnittsmiete sollten grundsätzlich mindestens zehn Mietverträge im bezogenen Markt- und Berichtszeitraum abgeschlossen worden sein um somit als Basis herangezogen werden können. Bei der Anmietung von vorsteuerabzugsfähigen Unternehmen verstehen sich Mietpreise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Bei Anmietungen von mehrwertsteuerbefreiten Unternehmen beinhaltet der Mietpreis eventuell eine Ausgleichszahlung in variabler Höhe für die nicht mögliche Gegenrechnung der vom Vermieter geleisteten Vorsteuer für Dienstleistungen zur Errichtung bzw. Herrichtung der Mietsache. Spitzenrendite Die Spitzenrendite (Nettoanfangsrendite) zeigt das Verhältnis von den anfänglichen jährlichen Nettomieteinnahmen (Miete abzüglich nicht umlagefähige Kosten) zur Gesamtinvestitionssumme (Kaufpreis plus Erwerbsnebenkosten = Bruttokaufpreis), ausgedrückt in Prozent, erzielbar in der jeweiligen Toplage in einem Gebäude mit erstklassiger Ausstattung, welches zu Marktkonditionen voll vermietet ist. Sie basiert sowohl auf den in einem Zeitraum getätigten Kaufvertragsabschlüssen, als auch auf der Marktübersicht der Investmentabteilungen vor Ort. Disclaimer 212 CBRE Die hierin enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden. Wir zweifeln nicht an ihrer Richtigkeit, haben sie jedoch nicht überprüft. Wir übernehmen dafür keine Gewähr und geben weder eine Garantie ab noch machen wir Zusicherungen. Es obliegt Ihnen, ihre Richtigkeit und Vollständigkeit unabhängig zu bestätigen. Alle in Ansatz gebrachten Prognosen, Stellungnahmen, Annahmen oder Abschätzungen dienen ausschließlich als Beispiele und stellen weder die aktuelle noch die künftige Marktentwicklung dar. Diese Informationen sind ausschließlich zum Gebrauch durch die Kunden der CBRE GmbH bestimmt und dürfen nicht ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der CBRE GmbH vervielfältigt werden. Seite 6 212, CBRE GmbH Für weitere Informationen: AGENCY KONTAKT Hubert F. Breuer Senior Director, Head of Agency Düsseldorf CBRE GmbH Kasernenstr Düsseldorf t: e: RESEARCH KONTAKTE Dr. Jan Linsin Senior Director, Head of Research Germany CBRE GmbH WestendDuo Bockenheimer Landstr Frankfurt/M. t: e: Anja Scholz Senior Analyst, Düsseldorf Research CBRE GmbH Kasernenstr Düsseldorf t: e:

7 SONDERSEITE CBD Düsseldorf Zum ersten Quartal 212 wurde von den Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate, Trombello Kölbel Immobilienconsulting, Jones Lang LaSalle sowie CBRE gemeinsam ein neuer Teilmarkt innerhalb des Düsseldorfer Stadtgebiets definiert, der Central Business District (CBD). In einer globalisierten Welt stehen Länder, Regionen und Städte in einem internationalen Wettbewerb um die Gunst von Investoren, Unternehmen und Flächennutzern. Bei aller Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit jeder Stadt erleichtert dabei ein weltweit gültiges Wiedererkennungsmerkmal die Orientierung. Quer über alle Branchen von den Beratungsgesellschaften, den Banken, über Unternehmen aller Wirtschaftszweige bis hin zu den Hotels und Handelsunternehmen gilt ein CBD als Transparenztool der (Büro-)Immobilienvermarktung. In englischsprachigen Ländern ist der CBD ein feststehender Begriff. Er umfasst in der Regel das geschäftliche Zentrum einer Großstadt. Das Areal hat typischerweise eine sehr gute Besucherfrequenz, die die Königsallee deutlich ausweist. Für Düsseldorf ist der Bereich vom Dreischeibenhaus / Hofgarten im Norden bis zum GAP 15 / Graf Adolf Straße im Süden, im Westen begrenzt von der Kasernenstraße bis zur Berliner Allee im Osten. Damit umfasst der CBD auch das Bankenviertel und die Königsallee. Am Stadtbild ist der CBD nicht zuletzt durch die Qualität seiner Immobilien erkennbar. Mit dem CBD verbunden ist eine spezielle Qualitätsstrategie der Urbanität mit spannenden Zukunftsoptionen. Ein CBD Düsseldorf wird übrigens nicht durch Schilder vor Ort ausgewiesen, es entsteht also kein zusätzlicher Schilderwald rund um die Kö. Die erstmalig erfassten Daten für den CBD wurden gemeinschaftlich von den vier Beratungshäusern erarbeitet, was auch in Zukunft fortgeführt wird. Der Flächenbestand in der definierten Zone beläuft sich derzeit mit 21 Objekten auf m² Bürofläche. Liegenschaften, die sich noch im Bau befinden, wie aktuell das Dreischeibenhaus und der Kö-Bogen, werden erst mit Fertigstellung gewertet. Die Marktanalyse ergibt: Die Spitzenmiete in Düsseldorf wird im CBD erzielt und spiegelt die Objektqualität am Standort wider. Mit den entstehenden Ausnahmeprojekten wird die erzielbare Spitzenmiete noch weiter steigen. Auch die Leerstandsquote liegt erheblich unter dem Durchschnitt im Stadtgebiet. Seite 5 212, CBRE GmbH Q1 212 MarketView Büromarkt Düsseldorf

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