4 Schwangerenvorsorge

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "4 Schwangerenvorsorge"

Transkript

1 Schwangerenvorsorge 4 Schwangerenvorsorge Schwangerenvorsorge und pränatale Diagnostik 4.1 Diagnose der Frühschwangerschaft A. Strauss Feststellung der Frühschwangerschaft Die zuverlässige Diagnose einer Frühschwangerschaft lässt sich durch Anamnese, klinische Untersuchung, laborchemische Parameter und Sonografie stellen [1, 2, 5, 6, 9]. Tab. 4.1 fasst unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftszeichen zusammen. Anamnese. Die Anamnese liefert Informationen über subjektive Veränderungen (Amenorrhö, Zyklusanamnese, Übelkeit, Erbrechen, Brustspannen). Ab der 18. SSW ist das Fühlen von Kindsteilen möglich. Ab der SSW können Kindsbewegungen von der werdenden Mutter als Zeichen einer Schwangerschaft bemerkt werden. Gynäkologische Untersuchung. Die gynäkologische Untersuchung (Inspektion und bimanuelle Palpation) liefert körperliche Hinweise auf das Vorliegen einer Schwangerschaft: Vulva/Vagina/Zervix: Zunehmende Durchblutung von Haut und Muskulatur sowie Flüssigkeitsretention führen zu einer charakteristischen Violettverfärbung (Chadwick-Zeichen). Es besteht eine vermehrte Scheidensekretion und Sekretbildung der Zervixdrüsen (Anstieg des vaginalen ph-werts). Die Hypertrophie der Zervixschleimhaut ist als Schwangerschaftsektropium sichtbar, welches bei Kontakt leicht blutet. Uterus: Größen- und Gewichtszunahme, v. a. bedingt durch eine Muskelhypertrophie im Korpus- und Fundusbereich. Die Organvergrößerung ist ab der 5. SSW post menstruationem tastbar. Die Myometriumdicke nimmt dabei von 2 3 cm in der Frühgravidität auf 1 2 cm präpartal ab. Auflockerung des Uterus: Piskaček-(Dickinson-)Zeichen: einseitige, weiche Vorwölbung des Uterus im Bereich der Nidationsstelle; Hegar-Zeichen: Durch Auflockerung des Isthmus uteri kommt es zur palpablen Trennung der festen Cervix uteri vom weichen Corpus uteri. Uteruskontraktionen. Osiander-Zeichen: ausgehend vom Scheidengewölbe seitlich am Uterus tastbare Pulsation der Arteria uterina. Brust/Haut/Bindegewebe: Volumenzunahme der Brust wird oft frühzeitig als Spannungsgefühl empfunden (Zunahme des Drüsengewebes, Zellhypertrophie und verstärkte Durchblutung). Im letzten Trimenon kann Kolostrum (Vormilch) aus den Mamillen austreten. Eine Hyperpigmentierung der primär stärker pigmentierten Hautbezirke, z. B. Areolae mammae, Linea alba (Linea fusca), des Nasenrückens, der Wangen und der Stirn (Chloasma uterinum) ist möglich. Striae distensae an Bauch, Brust und Hüfte können durch den erhöhten Kortisolspiegel entstehen. Bei Prädisposition kommt es zur Ausbildung von u. U. schmerzhaften Varizen durch Zunahme des venösen Drucks. β-hcg. β-hcg gibt als laborchemischer Test qualitative (Urin) und quantitative (Serum) Hinweise auf hormonproduzierendes Throphoblastgewebe. Bei intakter Früh- Tabelle 4.1 Schwangerschaftszeichen (Quelle [11]). Unsichere Wahrscheinliche Sichere Übelkeit/Erbrechen sekundäre Amenorrhö β-hcg gesteigerter Appetit auf ungewohnte Speisen Uterusvergrößerung und -auflockerung sonografischer Nachweis von Embryo und seiner Herzaktion emotionale Unausgeglichenheit Uteruskontraktionen Hören von Herztönen (ab 12. SSW) Schwindel/Kreislaufdysregulation Brustspannen Fühlen von Kindsteilen (ab 18. SSW) Pollakisurie Gewichts-/Bauchumfangszunahme Obstipationsneigung Hyperpigmentierung der Areolae/Linea fusca livide Verfärbung von Introitus und Vagina Striae distensae Verspüren von Kindsbewegungen (ab SSW) 124

2 Diagnose der Frühschwangerschaft gravidität beträgt die Verdopplungszeit des β-hcg im Verlauf der ersten Tage einer Gravidität 1,3 Tage. Die höchsten Werte ( mie/ml) werden in der 10. SSW erreicht. Danach fallen die Werte kontinuierlich bis auf mie/ml in der 20. SSW ab, um im Weiteren bis zur Geburt konstant zu bleiben. Sonografie. Die (transvaginale) Sonografie ermöglicht die Diagnose des Implantationsortes, den Nachweis der Fruchthöhle, die Darstellung des Dottersackes und embryonaler Strukturen (Morphologie und Biometrie SSL), von Vitalitätszeichen (Herzaktion, Bewegungen) und die Bestimmung der Fruchthöhlen-/Embryonenzahl (Ein- oder Mehrlinge). Bei Diskrepanz zwischen der Höhe der β-hcg- Werte und dem sonografischen Befund und/ oder dem nach Anamnese errechneten Gestationsalter ist an eine gestörte Frühgravidität wie auch an eine ektope Schwangerschaftslokalisation oder eine Trophoblasterkrankung zu denken Allgemeine Laborchemie Hämoglobinbestimmung Untersuchung des Mittelstrahlurins (Urinsediment) auf Eiweiß, Zucker, Erythrozyten, Leukozyten, Nitrit und Bakterien, ggf. kulturelle bakteriologische Untersuchung Bestimmung der Blutgruppe inkl. des Rhesusfaktors, Antikörpersuchtest Infektions-Screening: Lues-TPHA, Röteln-HAH-Test, ggf. HIV Abb. 4.1 Transvaginale Sonografie einer intrauterinen Schwangerschaft in der 7. SSW: echoleere Fruchthöhle mit rundem, zeitgerecht entwickeltem Dottersack. Daneben randständig der Embryo (SSL 3 mm) mit Herzaktion. Ungünstige Ultraschallkriterien im 1. Trimenon: Herzfrequenz < 80 bpm (6. SSW), < 100 bpm (7. SSW) Dottersack > 8 mm oder sehr klein irreguläre Form des Dottersacks Laut Mutterschaftsrichtlinien ist die 1. Ultraschall-Screening-Untersuchung für die SSW vorgesehen [8]. Chromosomenaberrationen und Fehlbildungen. Daneben wurde in den letzten Jahren die Nackentransparenzmessung zur nicht invasiven Risikoeinschätzung für Chromosomenaberrationen oder kongenitale fetale Anomalien (z. B. Herzfehler, Syndrome, Skelettdysplasien) Ultraschalldiagnostik in der Frühschwangerschaft Die Ultraschalluntersuchungen in der Frühschwangerschaft dienen der Feststellung und Diagnosesicherung einer Schwangerschaft. Dabei wird der Zugang aufgrund des höheren Auflösungsvermögens (Ultraschallsonden 7,5 MHz) üblicherweise transvaginal gewählt. Sonografische Detailinformationen wie der Nachweis und die Lokalisation der Fruchthöhle, aber auch die Darstellung trophoblastärer Strukturen spielen dabei die führende Rolle (Abb. 4.1). Biometrische Messungen (SSL) können im 1. Trimenon zur Überprüfung des Gestationsalters herangezogen werden (Tab. 4.2) [7, 10]. Sonografische Kriterien der ungestörten Entwicklung einer Frühschwangerschaft: runde, exzentrisch gelegene, scharf begrenzte Fruchthöhle mit echoreichem Randsaum runder Dottersack (4 7 mm) Herzfrequenz > 120 bpm Tabelle 4.2 Ultraschalluntersuchung im 1. Trimenon. Untersuchungsbefunde Beurteilung des weiblichen inneren Genitales (Uterusformanomalien, Myome, Zysten, Hämatome) Lokalisation der Schwangerschaft Darstellung des Dottersacks Darstellung embryonaler Strukturen Vitalitätsnachweis (Herzaktionen) Anzahl der Embryonen Messung der SSL zur Berechnung des Gestationsalters Festlegung der Eihautverhältnisse bei Mehrlingsschwangerschaften Ausschluss embryonaler Fehlbildungen (Anenzephalus, großer Bauchwanddefekt, Amelie, Herzfehler) Nackentransparenzmessung Gestationsalter stets ab 5. SSW 5./6. SSW 6./7. SSW 6./7. SSW ab 6./7. SSW ab 7. SSW ab 7./8. SSW ab 10. SSW SSW 125

3 Schwangerenvorsorge Schwangerenvorsorge und pränatale Diagnostik Abb. 4.2 Transabdominelle Sonografie in der 13. SSW: Nackentransparenzmessung (2,1 mm). etabliert (Abb. 4.2). Suffiziente Messergebnisse lassen sich dazu in einem Gestationsalter zwischen und SSW erheben. Weitere Marker als frühe Hinweiszeichen auf eine mögliche chromosomale Aberration beim Fetus (im ersten Schwangerschaftstrimenon) sind die Untersuchung des fetalen Nasenbeins (Nasenbein fehlend: Risikoerhöhung für Trisomien), des frontomaxillofazialen Winkels (Oberkieferhypoplasie: Risikoerhöhung für Trisomien), des Blutflusses im Ductus venosus (reverse A-Welle: Risikoerhöhung für Trisomien oder Herzfehler) und des Blutflusses über der fetalen Trikuspidalklappe (Klappeninsuffizienz: Risikoerhöhung für Trisomien oder Herzfehler). Die sonografische Risikobestimmung angeborener kindlicher Störungen kann durch die Kombination dieser Ultraschallparameter mit biochemischen Serummarkern (freie β-kette des hcg und schwangerschaftsassoziiertes Plasmaproteins A, PAPP-A) aus dem mütterlichen Blut, zu verlässlicherer Vorhersagekraft (+10 %) der Untersuchung führen (Tab. 4.3). Eine Trisomie 21 wird durch ein hohes freies β-hcg (2 MoM) und ein niedriges PAPP-A (0,5 MoM), eine Trisomie 18 und 13 wie auch das Turner- Syndrom durch niedrige Werte für beide Parameter wahrscheinlicher. Tabelle 4.3 Sonografisches Bild und β-hcg-werte während der Frühschwangerschaft. Gestationsalter Sonografisches Bild 5. SSW exzentrisch gelegene Chorionhöhle β-hcg-wert (mie/ml) (Sensitivität 90%, Spezifität 98%) 5./6. SSW Dottersack ab SSW Embryo ab /7. SSW Herzaktion ab Die Ultraschalluntersuchung im 1. Trimenon sollte folgende Fragen beantworten: Lokalisation der Schwangerschaft Vitalität des Embryos/Fetus Entwicklung des Embryos/Fetus morphologische Auffälligkeiten Anzahl der Embryonen Chorion-/Amnionverhältnisse im Rahmen einer Mehrlingsschwangerschaft Auffälligkeiten des inneren Genitales (Mutter) Bestimmung der Nackentransparenz ± Serumbiochemie (optional) Abschließend ist die schriftliche (+Bild-)Dokumentation sämtlicher Befunde unerlässlich Bestimmung des Gestationsalters und des Geburtstermins Die Dauer einer (Einlings-)Schwangerschaft post menstruationem (p.m.) beträgt durchschnittlich 281,5 Tage, 40 Wochen bzw. 10 Lunarmonate. Post conceptionem gerechnet beträgt die Schwangerschaft dagegen 267 Tage, 38 Wochen bzw. 9,5 Mondmonate. Allerdings erfolgen nur 3,9% aller Geburten tatsächlich am errechneten Termin (ET). Dagegen werden 26,4 % aller Kinder in der Woche um den 282. Tag, 66,6% in den drei Wochen um den errechneten Termin (ET) und 88 % in dem Zeitkorridor ET±14 Tage geboren. Zur Bestimmung des Gestationsalters und des zu erwartenden Geburtstermins sind anamnestische Daten wie der Beginn der letzten Menstruation, die Zyklusanamnese und, falls bekannt, der Konzeptionstermin zu verwenden [12]. Berechung des Gestationsalters/Geburtstermins nach der erweiterten Nägele-Regel: ET = 1. Tag der letzten Menstruation 3 Monate + 7 Tage + 1 Jahr ± x (x = Abweichung vom 28-tägigen Menstruationszyklus) Die Ultraschallbiometrie, vorzugsweise des Embryos (SSL), bietet explizit in der Frühgravidität die exakteste Methode zur Bestimmung des Gestationsalters, zumal nur im ersten Schwangerschaftstrimenon eine nahezu lineare Beziehung zwischen (Gestations-)alter und Körperlänge (SSL) besteht. Abweichungen des sonografisch bestimmten vom rechnerischen Gestationsalter sind häufig durch Zyklusschwankungen bzw. Zusatz-(Implantations-)blutungen zu erklären. Die sonografische Einschätzung des Gestationsalters gelingt im 1. Trimenon (bis zu einer SSL < 35 mm) mit einem Konfidenzintervall von 3 5 Tagen [10]. 126

4 Grundlagen der Schwangerenvorsorge 4.2 Grundlagen der Schwangerenvorsorge A. Strauss Übersicht Die Schwangerenvorsorge umfasst nicht nur zahlreiche medizinische Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie in einer Schwangerschaft, sondern beinhaltet auch eine umfangreiche Beratung der Schwangeren. Die Inhalte dieser Informationsvermittlung orientieren sich an den geburtshilflichen Erfordernissen der verschiedenen Schwangerschaftsphasen. Ziel dieser Schwangerenvorsorge ist die Begleitung der unauffällig verlaufenden Gravidität wie auch die frühzeitige Erkennung einer möglichen Gefahrensituation während Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett. Diesen Schwangeren ist, folgerichtig aus den erhobenen Befunden abgeleitet, eine dem Risiko für Mutter und/oder Kind angepasste intensivierte Betreuung anzubieten [1, 2, 5, 6, 7, 9]. Körperliche Untersuchung Allgemeine körperliche Untersuchung der Schwangeren: Allgemein-/Ernährungszustand, RR, Puls, Temperatur, Köpergröße/-gewicht (auch im Verlauf: 1. Trimenon 170 g/woche, 2. Trimenon 370 g/woche, 3. Trimenon 450 g/woche), Konstitution, Inspektion der Haut (Ödeme, Varikosis, Exantheme, Striae, Mammae), Perkussion und Auskultation von Herz und Lunge Äußere geburtshilfliche Untersuchung der Schwangeren: Inspektion der Michaelis-Raute zur Abschätzung der Beckenform und -größe, Palpation (Leopold-Handgriffe 1 4 zur Untersuchung von Fundusstand, Poleinstellung, Lage) (Abb. 4.3 u. Abb. 4.4) Vaginale Inspektion/Palpation: Vagina, Zervixlänge, -konsistenz und -position, Öffnung des Muttermundes, Höhenstand des führenden Kindsteils, Fruchtblase, innere Beckenaustastung, Abtasten des Schambeinwinkels (nur bei der Erstuntersuchung). Fakultativ: vaginaler ph-wert (Norm 3,8 4,2, ph-wert > 4,5 als Indiz für bakterielle Vaginose, Trichomoniasis oder Zervizitis u. a. durch Chlamydien = erhöhtes Frühgeburtsrisiko) Amnioskopie (heute obsolet): direkte transzervikale Inspektion des unteren Eipols zur Beurteilung der Farbe des Fruchtwassers: klar oder gelb bzw. grün bei Mekoniumabgang (V. a. abgelaufene Hyoxiephase); V. a. Indikation: Plazentainsuffizienz, Übertragung; Voraussetzung: Muttermundsweite 2cm Labordiagnostik Blutgruppenbestimmung inkl. Rhesusfaktor Mikrobiologie: Zervixabstrich auf Chlamydien Nativabstrich (fakultativ), bakteriologisch kulturelle Abstrichuntersuchung bei Auftreten von Zervixinsuffizienz oder vorzeitigen Wehen, vorzeitigem Blasensprung (PROM), maternalem Fluor und/oder Pruritus Streptokokken-Gruppe-B-Abstrich (GBS): empfohlen in der SSW 4 a b Abb. 4.3 Die äußere Untersuchung der Schwangeren Leopold-Handgriffe. a 1. Leopold-Handgriff: Die mit den ulnaren Kanten auf den Fundus aufgelegten Hände bestimmen den Höhenstand des Uterus (Diagnose u. a. des Gestationsalters, fetaler b 2. Leopold-Handgriff: Die seitlich auf den Uterus aufgelegten Hände kontrollieren die Stellung des Rückens bzw. der kleinen Teile (Diagnose der Stellung). biometrischer Abweichungen, Fruchtwasserpathologie, Mehrlingsschwangerschaft). Fortsetzung 127

5 Schwangerenvorsorge Schwangerenvorsorge und pränatale Diagnostik c Abb. 4.3 Fortsetzung c 3. Leopold-Handgriff: Kontrolle des Ballottements des vorangehenden Kindsteils oberhalb der Symphyse (Diagnose der Art des vorangehenden Kindsteils). d d 4. Leopold-Handgriff: Von kranial seitlich oberhalb der Leisten aufgesetzte Finger ermitteln den Höhenstand des vorangehenden Kindsteils (Diagnose der Einstellung und des Höhenstands des vorangehenden Kindsteils) Infektionsserologie: Lues-TPHA, Röteln-HAH-Test, HbsAg (32. SSW), ggf. HIV Antikörpersuchtest: Wiederholung zwischen 24. und 27. SSW (bei negativem Befund) Hämoglobinbestimmung (alle 4 Wochen): Eine behandlungsbedürftige Anämie (Hb < 11 g/dl) findet sich bei 30% aller Schwangeren. Bei Bedarf Ergänzung durch die Messung der Ferritin- (< 10 ng/ml) und Transferrinspiegel. Hb-Werte < 10 g/dl sind mittels Differenzialblutbild abzuklären. Leukozytenbestimmung (bei klinischem Verdacht) (Mittelstrahl-)Urinuntersuchung Urinsediment (alle 4 Wochen): Protein, Zucker, Ketonkörper, Erythrozyten, Leukozyten, Nitrit und Bakterien, ggf. Mikrobiologie Oraler Glukosetoleranztest (ogtt) fakultativ in der SSW (bei anamnestischen Risiken bereits in der 20. SSW) Zytologie Zytologischer Abstrich (bei Diagnose der Schwangerschaft, im 1. Trimenon), wenn Intervall zur letzten Krebsvorsorgeuntersuchung > 1 Jahr oder kontrollbedürftiger (makro- oder mikroskopisch auffälliger) Befund Abb. 4.4 Höhenstand des Fundus uteri in Abhängigkeit vom Gestationsalter ( SSW) nach Westin. Apparative Diagnostik Tokografie/Kardiotokografie (CTG): bei unkomplizierter Schwangerschaft Herztonableitung ab 32. SSW (ggf. früher oder Tokogramm bei V. a. vorzeitige Wehentätigkeit, vorzeitigen Blasensprung) 128

6 Grundlagen der Schwangerenvorsorge Tabelle 4.4 Zeitpunkte und Frequenz der Vorsorgemaßnahmen (Quelle: [11]). Gestationsalter Untersuchungen SSW Feststellung der (Früh-)Schwangerschaft, äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert, Anlage Mutterpass, Sonografie, Blutgruppen- und Antikörperbestimmung, Röteln-Immunitätstest, Lues- und nach Einwilligung HIV- Serologie SSW 1. Ultraschall-Screening-Untersuchung SSW Nackentransparenzmessung 16. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), Herztöne auskultieren, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb SSW 2. Ultraschall-Screening-Untersuchung 20. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), Herztöne auskultieren, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb 24. SSW vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), Herztöne auskultieren, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb SSW Antikörpersuchtest-Wiederholung (bei negativer Erstbestimmung) 28. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), Herztöne auskultieren, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb, bei Rh-negativer Mutter Anti-D-Gabe zur Prophylaxe eines Morbus haemolyticus neonatorum, fakultativ ogtt SSW 3. Ultraschall-Screening-Untersuchung ab 30. SSW ggf. Geburtsvorbereitungskurs (-gymnastik): Rezept für 12 Übungsstunden, Damm-Massage, Stillvorbereitung 32. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb, Hepatitis-B-Serologie 34. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix 35. SSW Beginn des Mutterschutzes, Bescheinigung über ET zur Vorlage bei der Krankenkasse SSW ggf. Besuch der Geburtsklinik, Kreissaalführung 36. SSW äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb 38. SSW Äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen ET ET+6 ET+8 ET+10 äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, U-Stix, Hb, Sonografie (Fruchtwassermenge, Plazenta, Biometrie, ggf. Nabelschnur) äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, sonographische Fruchtwassermengenkontrolle Äußere und vaginale Untersuchung+pH-Wert (fakultativ), CTG, Kindsbewegungen, RR, Gewicht, Ödeme, Varizen, sonografische Fruchtwassermengenkontrolle Vorbereitung zur Geburtseinleitung bzw. stationäre Aufnahme, äußere und vaginale Untersuchung, sonografische Fruchtwassermengenbestimmung, CTG 4 Tab. 4.4 fasst die Vorsorgenmaßnahmen im Schwangerschaftsverlauf zusammen Präkonzeptionelle Evaluation und Beratung Bereits vor einer geplanten Schwangerschaft ist die Patientin in ausreichendem Maße ärztlich zu untersuchen und zu beraten. Die Beratung soll sich auch auf die Risiken von Infektionserkrankungen und ihre Auswirkungen für Mutter und Kind (z. B. HIV-Infektion bzw. AIDS-Erkrankung, Hepatitis, Lues, Röteln und weitere Kinderkrankheiten) erstrecken. Dabei soll der Arzt auch über die Infektionsmöglichkeiten und deren Häufung bei bestimmten Verhaltensweisen informieren. Darüber hinaus soll der Arzt bedarfsgerecht über die Bedeutung der Mundgesundheit für Mutter und Kind aufklären. In die ärztliche Beratung sind auch ernährungsmedizinische Empfehlungen als Maßnahme der Gesundheitsförderung einzubeziehen. 129

7 Schwangerenvorsorge Schwangerenvorsorge und pränatale Diagnostik Dabei ist insbesondere auf eine ausreichende Jodzufuhr (200 μg Jodid/d) und den Zusammenhang zwischen Ernährung und Kariesrisiko hinzuweisen. Die Schwangere soll über ihren Rechtsanspruch auf Beratung zu allgemeinen Fragen der Schwangerschaft nach 2 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG) unterrichtet werden. Ergeben sich im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge Anhaltspunkte für ein genetisch bedingtes Risiko, so ist der Arzt gehalten, die Schwangere über die Möglichkeiten einer humangenetischen Beratung und/oder humangenetischen Untersuchung aufzuklären. Eine präkonzeptionelle Untersuchung der Patientin soll vorbestehende Befunde oder Erkrankungen, welche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind während der geplanten Schwangerschaft haben, aufdecken und abklären. Konkret sind neben der detaillierten Anamneseerhebung eine allgemeine körperliche und gynäkologische Untersuchung empfohlen [2, 5] Untersuchungen und Maßnahmen während der Schwangerschaft Eigenanamnese und Vorerkrankungen Eigenanamnese: Vorerkrankungen wie Infektionen, Operationen, Unfälle, Bluttransfusionen, Allergien, Krebsvorsorgeuntersuchung Geburtshilfliche Anamnese: Konzeptionsmodus (z. B. Kinderwunschbehandlung), vorangehende Schwangerschaften und Geburten, frühe oder späte Fehlgeburten, Schwangerschaftsabbrüche, Schwangerschaftsverlauf, Kindsbewegungen Medikamentenanamnese/Genussmittelabusus: (regelmäßige) Medikamenteneinnahme; Nikotin-, Alkohol-, Drogenabusus Sozialanamnese: Alter, Ausbildung, Beruf, Familienstand, Alter und Beruf des Kindsvaters, besondere sozioökonomische Rahmenbedingungen (z. B. Minderjährigkeit) Familien- oder Umgebungsanamnese: familiäre Belastung durch angeborene Störungen (z. B. Herzfehler) oder Erbkrankheiten, Hypertonus, Stoffwechselerkrankungen, Tumoren, Thrombosen, Embolien, Zwillinge oder Mehrlinge in der Familie, Infektionserkrankungen (auch in der nahen Umgebung, z. B. Kindergarten) Blutgruppenserologische Untersuchungen und Anti-D-Immunglobulin-Prophylaxe Schwangerschaft und Geburt bedingen durch die anatomische Nähe von Mutter und Kind die besondere Gefahr der fetomaternalen Bluttransfusion. Der Blutaustausch mit konsekutiver Sensibilisierung der Mutter erfolgt durch die Reaktion des maternalen Immunsystems auf die Inkompatibilität der Blutgruppenmerkmale zwischen Mutter und Fetus. Besonders Unverträglichkeiten hinsichtlich der Blutgruppeneigenschaft des Rhesussystems (Rh) spielen aufgrund ihrer Häufigkeit wie auch ihrer Präventions- und Interventionsmöglichkeiten eine für die Schwangerenvorsorge wichtige Rolle. Bei jeder Schwangeren sollten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft aus einer Blutprobe folgende Parameter bestimmt werden: Blutgruppe und Rh-Faktor: Die Bestimmung der Blutgruppe und des Rh-Faktors entfällt, wenn entsprechende Untersuchungsergebnisse bereits vorliegen (z. B. Mutterpass einer vorangehenden Schwangerschaft). Antikörpersuchtest (Ak): Eine Wiederholung dieses Antikörpersuchtests ist bei allen testnegativen Schwangeren (Rh-negativen wie auch Rh-positiven) in der SSW durchzuführen. Sind bei Rh-negativen Schwangeren keine Anti-D-Antikörper nachweisbar, ist in der SSW aus Gründen der Primärprävention einer Rh-Sensibilisierung der Schwangeren eine Standarddosis (300 μg) Anti-D-Immunglobulin zu injizieren. Jeder Rh-negativen Schwangeren ist unmittelbar nach Blutungen im Verlauf der Schwangerschaft oder nach invasiver Pränataldiagnostik und/oder -therapie eine Standarddosis Anti-D-Immunglobulin (300 μg) als Rh- Prophylaxe zu applizieren. Ebenso soll post abortum bzw. nach Schwangerschaftsabbruch der Rh-negativen Mutter innerhalb 72 Stunden Anti-D-Immunglobulin gegeben werden. Post partum ist diese Anti-D-Immunglobulin-Prophylaxe immer dann vorzunehmen, wenn die Blutgruppenbestimmung des Kindes das Vorhandensein des Merkmals Rh-positiv ergibt. Serologische Untersuchungen Bei jeder Schwangeren sind zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft aus einer Blutprobe folgende Parameter zu bestimmen: TPHA (Treponema-pallidum-Hämagglutinationstest) als Lues-Suchreaktion (LSR). Ist die Lues-Suchreaktion positiv, sind aus derselben Blutprobe die üblichen serologischen Untersuchungen auf Lues (u. a. VDRL) durchzuführen. Bei der Lues-Suchreaktion ist lediglich die Durchführung und nicht das Ergebnis der Untersuchung im Mutterpass zu dokumentieren. Röteln-Hämagglutinationshemmungstest (Röteln-HAH): Ein positiver Antikörpernachweis gilt ohne zusätzliche Untersuchungen als erbracht, wenn der HAH-Titer mindestens 1 : 32 beträgt. Bei niedrigeren HAH-Titern ist die Spezifität des Antikörpernachweises durch weitere Untersuchungen zu sichern oder auszuschließen. Immunität und damit Schutz vor Rötelnembryopathie für die bestehende Schwangerschaft ist anzunehmen, wenn spezifische Antikörper rechtzeitig vor Eintritt dieser Schwangerschaft nachgewiesen worden sind. Liegen Befunde aus der Vorschwangerschaftszeit vor, die auf Immunität schließen lassen, so besteht Schutz vor einer Rötelnembryopathie. Im serologischen Be- 130

8 Grundlagen der Schwangerenvorsorge fund ist wörtlich auszudrücken, ob Immunität angenommen werden kann oder nicht. HBsAg-Bestimmung (> 32. SSW): Die Untersuchung entfällt, wenn Immunität (z. B. nach Schutzimpfung) nachgewiesen ist. Ggf. HIV-Test: Hierbei ist lediglich die Durchführung und nicht das Ergebnis der Untersuchung im Mutterpass zu dokumentieren. Ultraschalldiagnostik Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft dienen unterschiedlichen Untersuchungszielen. Diese reichen von der Diagnose der Schwangerschaft, über die Erkennung von Fehlbildungen und Erkrankungen des Kindes bis zur Überwachung der kindlichen Versorgung/ Wachstums und dem Nachweis pathologischer Befunde auf Seiten der werdenden Mutter. Voraussetzung dieser Sonografien in der Schwangerschaft ist die angemessene Aufklärung der Patientin über die Voraussetzungen, den Nutzen, die Risiken, die Grenzen und die möglichen Konsequenzen dieser nicht invasiven Form der pränatalen Diagnostik [10]. Doppleruntersuchungen (Funktionsdiagnostik der Blutflüsse in der fetomaternalen Einheit) sind nur in Risikoschwangerschaften bei entsprechender Indikation angezeigt SSW 1. Screening-Untersuchung: Sitz der Schwangerschaft (Intra-/Extrauteringravidität), Anzahl der Fruchthöhlen und Embryonen, SSL, kindliche Herzaktion und Bewegung, Körperform (Kopfform, Bauchwand, Extremitäten) SSW 2. Screening-Untersuchung: differenziertes kindliches Organ-Screening, Biometrie, Plazentalokalisation, Fruchtwassermenge, ggf. uterine Perfusion (Dopplersonografie) SSW 3. Screening-Untersuchung: Kindslage und -größe, Beurteilung der fetalen Wachstumsgeschwindigkeit, Plazentalokalisation, Fruchtwassermenge (neuerliche differenzierte Organbeurteilung bei V. a. fetale Anomalie, u. a. Herz) Zusätzliche Ultraschall- (z. B. Zervixlängenmessung) bzw. Dopplerkontrollen (fetoplazentare Funktionseinheit) bei entsprechender Indikation und in variablen Intervallen, abhängig vom Schweregrad der zu überwachenden fetalen Gefährdungssituation Erkennung und besondere Überwachung der Risikoschwangerschaft Risikoschwangerschaften sind Schwangerschaften, bei denen aufgrund der Vorgeschichte oder erhobener Befunde mit einem erhöhten Risiko für Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind zu rechnen ist. Anamnese schwere Allgemeinerkrankungen der Mutter (z. B. renal, hepatisch), erhebliche Adipositas Zustand nach Sterilitätsbehandlung, wiederholten Aborten oder Frühgeburten vorausgehendes totgeborenes oder geschädigtes Kind vorausgegangene Entbindung von einem hypertrophen (> 4000 g) oder hypotrophen Kind bzw. von Mehrlingen Zustand nach Uterusoperationen, z. B. Sectio caesarea (Schnittführung), Myomenukleation (Kavumeröffnung) Komplikationen bei vorangegangenen Entbindungen (z. B. Placenta praevia, vorzeitige Lösung der Plazenta, Geburtsverletzungen, Atonie oder sonstige Nachgeburtsblutungen, Gerinnungsstörungen, Krämpfe, Thromboembolie) Erstgebärende < 18 Jahren oder > 35 Jahre Mehrgebärende > 40 Jahre, Vielgebärende mit mehr als 4 Kindern (Plazentainsuffizienz, genetische Defekte, geburtsmechanische Komplikationen) Sucht, Medikamenten- und Genussmittelabusus Befund schwangerschaftsinduzierter Hypertonus/Präeklampsie (RR > 140/90 mmhg, Proteinurie > 1 g/d, Ödeme, Gewichtszunahme > 500 g/woche im letzten Trimenon); Bakteriurie oder Pyelonephritis (Keimzahlen > ) Anämie (< 10 g/dl) Diabetes mellitus uterine Blutung Blutgruppeninkompatibilität Diskrepanz zwischen Uterus- und Kindsgröße bzw. Gestationsalter (z. B. unklarer Geburtstermin, IUGR, Makrosomie, Molenbildung, Poly-/Oligohydramnion, Myom) Uterusfehlbildung drohende Frühgeburt (vorzeitige Wehen, Zervixinsuffizienz) Mehrlinge, pathologische Kindslage Überschreitung des Geburtstermins Bei Risikoschwangerschaften sind häufigere als 4- wöchentliche Untersuchungen (bis zur 32. Woche) bzw. häufigere als 2-wöchentliche Untersuchungen (in den letzten 8 SSW) angezeigt. Zusätzlich sind neben den im Vergleich häufigeren Untersuchungen risikoadaptiert Zusatzuntersuchungen (Sonografie, invasive Pränataldiagnostik, kardiotokografische Untersuchung) anzubieten. Nicht zuletzt hat die Empfehlung/Zuweisung zur Entbindungsklinik unter dem Gesichtspunkt zu erfolgen, dass die Klinik über die nötigen personellen und apparativen Möglichkeiten zur Betreuung von Risikogeburten und/ oder Risikokindern verfügt (Perinatalzentrenkonzept) [12]

Sie werden von Patientinnen gewünscht, sind medizinisch sinnvoll, dürfen aber nicht von der GKV auch nicht aus Kulanz- gezahlt werden.

Sie werden von Patientinnen gewünscht, sind medizinisch sinnvoll, dürfen aber nicht von der GKV auch nicht aus Kulanz- gezahlt werden. Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Gynäkologen und Gynäkologinnen Dortmund Dr. med. H.-A. Lohmann Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe Hansastraße 14-16 44137 Dortmund Tel. : (0231) 571907

Mehr

Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft

Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung ( Mutterschafts-Richtlinien ) in der Fassung vom 10. Dezember 1985 (veröffentlicht

Mehr

Schwangerenbetreuung in der Praxis für Frauenheilkunde Dr. Annegret Gutzmann

Schwangerenbetreuung in der Praxis für Frauenheilkunde Dr. Annegret Gutzmann Schwangerenbetreuung in der Praxis für Frauenheilkunde Dr. Annegret Gutzmann Liebe werdende Mutter, liebe werdende Eltern! Wir freuen uns darauf, Sie in Ihrer Schwangerschaft zu betreuen und zu begleiten.

Mehr

Informationen für werdende Eltern Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft Pränatale Diagnostik

Informationen für werdende Eltern Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft Pränatale Diagnostik Informationen für werdende Eltern Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft Pränatale Diagnostik Frauenklinik Inhaltsverzeichnis Ultraschall-Screening 4 Weitere nicht-invasive Untersuchungsmethoden

Mehr

Praxis Dr. med. Andreas F. Schaub

Praxis Dr. med. Andreas F. Schaub Übersicht Die der Frau dauert im Mittel 280 Tage, gerechnet vom ersten Tag der letzten Monatsblutung. Hormone spielen eine wesentliche Rolle für den Verlauf der und die physischen aber auch die psychischen

Mehr

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Information und Aufklärung für Schwangere Qualität aus Deutschland Liebe Schwangere, Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden im Vergleich

Mehr

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. angeboten?

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. angeboten? Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen angeboten? Liebe Leserin, viele Frauen und ihre Partner freuen sich bei einer Schwangerschaft

Mehr

Kindliche Nackentransparenz (NT) und Down Syndrom; frühe Organdiagnostik

Kindliche Nackentransparenz (NT) und Down Syndrom; frühe Organdiagnostik Kindliche Nackentransparenz (NT) und Down Syndrom; frühe Organdiagnostik Seit Anfang der siebziger Jahre beschäftigen sich Geburtshelfer mit der Frage, welche Mütter mehr als andere gefährdet sind, ein

Mehr

nachdem nun feststeht, dass Sie schwanger sind, ist beim nächsten Termin die erste Mutterschafts- Vorsorgeuntersuchung vorgesehen.

nachdem nun feststeht, dass Sie schwanger sind, ist beim nächsten Termin die erste Mutterschafts- Vorsorgeuntersuchung vorgesehen. Liebe werdende Mütter, nachdem nun feststeht, dass Sie schwanger sind, ist beim nächsten Termin die erste Mutterschafts- Vorsorgeuntersuchung vorgesehen. Gleichzeitig soll dabei der Mutterpass angelegt

Mehr

Sinnvolle Abklärungen und Therapien vor und während der Schwangerschaft

Sinnvolle Abklärungen und Therapien vor und während der Schwangerschaft Sinnvolle Abklärungen und Therapien vor und während der Schwangerschaft Vortrag am 9.11.2005 Dres med. Ammann, Deplazes, Ehm Frau Brandt und Baumgartner, Hebammen DIE SCHWANGERSCHAFTSDAUER Eine Schwangerschaft

Mehr

Ultraschalltagung.de. Nabelschnur-Anomalien und Management. Renaldo Faber Sabine Riße. www.praenatalmedizin-leipzig.de

Ultraschalltagung.de. Nabelschnur-Anomalien und Management. Renaldo Faber Sabine Riße. www.praenatalmedizin-leipzig.de Nabelschnur-Anomalien und Management Ultraschalltagung.de Renaldo Faber Sabine Riße www.praenatalmedizin-leipzig.de Nabelschnur-Anomalien NS-Anatomie NS-Insertion NS-Schlinge Anomalien der NS-Anatomie

Mehr

Fachhandbuch für F07 - Frauenheilkunde, Geburtshilfe (inkl. Semestereinführung) (9. FS)

Fachhandbuch für F07 - Frauenheilkunde, Geburtshilfe (inkl. Semestereinführung) (9. FS) Fachhandbuch für F07 - Frauenheilkunde, Geburtshilfe (inkl. Semestereinführung) (9. FS) Inhaltsverzeichnis 1. Übersicht über die Unterrichtsveranstaltungen... 2 1.1. Vorlesung... 2 1.2. Unterricht am Krankenbett...

Mehr

Neuapostolische Kirche International

Neuapostolische Kirche International Verlautbarung zum Thema PRÄNATALDIGANOSTIK UND PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK 1. Einleitung Die moderne Medizin bietet verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen an, mittels derer festgestellt werden soll,

Mehr

RATGEBER 40 WOCHEN IHREM BABY GANZ NAH KOSTENLOS SCHWANGERSCHAFT. Mitnehmen. zum

RATGEBER 40 WOCHEN IHREM BABY GANZ NAH KOSTENLOS SCHWANGERSCHAFT. Mitnehmen. zum SCHWANGERSCHAFT Warum regelmäßige Arztbesuche wichtig sind Was werdende Mütter wissen sollten RATGEBER In Zusammenarbeit mit den Betriebskrankenkassen 40 WOCHEN IHREM BABY GANZ NAH KOSTENLOS zum Mitnehmen

Mehr

Diabetes und Schwangerschaft

Diabetes und Schwangerschaft Diabetes und Schwangerschaft Diabetogene Faktoren in der Schwangerschaft Insulinresistenz Gesteigerte t Produktion von Kortisol, HPL, Estriol und Progesteron Vermehrter Insulinabbau durch Niere und Plazenta

Mehr

Dr. med. Saskia Ost-Zeyer Alexandra Rettig-Becker Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Saskia Ost-Zeyer Alexandra Rettig-Becker Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Saskia Ost-Zeyer Alexandra Rettig-Becker Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft! Mit der Schwangerschaft beginnt ein ganz besonderer Lebensabschnitt.

Mehr

Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie

Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie 183 Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie Prof. Dr. rer. nat. Susan Olson Oregon Health Sciences University, Portland OR, USA Pränatale Diagnose Mit Hilfe der pränatalen Diagnose kann man feststellen,

Mehr

Leistungen für Schwangere und Mütter

Leistungen für Schwangere und Mütter IKK-INFORMATIV Leistungen für Schwangere und Mütter LEISTUNGEN FÜR SCHWANGERE UND MÜTTER Vorwort In froher Erwartung der Geburt Ihres Babys werden Sie viele neue Erfahrungen machen und Ihr Gefühlsleben

Mehr

Down Syndrom Trisomie 21

Down Syndrom Trisomie 21 Patienteninformation Down Syndrom Trisomie 21 Dr. med. Gabriele Schlüter Dr. rer. nat. Peter Schranz Prof. Dr. med. H.-P. Seelig Menschlicher Chromosomensatz mit Trisomie 21 Normaler Zellkern Zellkern

Mehr

5.4 Schwangerschaft, Entwicklung und Geburt

5.4 Schwangerschaft, Entwicklung und Geburt 224 Betreuung in der Schwangerschaft und Säuglingspflege 5.4 Schwangerschaft, Entwicklung und Geburt 5.4.1 Befruchtung Definition: Eine Schwangerschaft (Gravidität oder Gestation) beginnt mit der Empfängnis

Mehr

DU BIST WILLKOMMEN. Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt

DU BIST WILLKOMMEN. Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt DU BIST WILLKOMMEN Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt INHALT VORWORT 3 IN GUTER HOFFNUNG SEIN 5 1. BIS 12. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE Wohin zur Schwangerenvorsorge? 6 Schwangerenvorsorge: der

Mehr

DU BIST WILLKOMMEN. Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt

DU BIST WILLKOMMEN. Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt DU BIST WILLKOMMEN Ein Wegbegleiter rund um Schwangerschaft und Geburt INHALT VORWORT 3 IN GUTER HOFFNUNG SEIN 5 1. BIS 12. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE Wohin zur Schwangerenvorsorge? 6 Schwangerenvorsorge: der

Mehr

Grundlagen der Reproduktionsmedizin. Aida Hanjalic-Beck Universitäts-Frauenklinik Freiburg

Grundlagen der Reproduktionsmedizin. Aida Hanjalic-Beck Universitäts-Frauenklinik Freiburg Grundlagen der Reproduktionsmedizin Aida Hanjalic-Beck Universitäts-Frauenklinik Freiburg Epidemiologie bei fertilen Paaren und regelmäßigem Geschlechtsverkehr kommt es nach einem Jahr in 80-85% der Fälle

Mehr

Liebe Patientin, Dr.med. Antje Leonhard

Liebe Patientin, Dr.med. Antje Leonhard Liebe Patientin, die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit für Sie. Es ist ein ganz besonderes Ereignis in Ihrem Leben. Die gesetzlich vorgegebenen Mutterschaftsrichtlinien

Mehr

SCHWANGERSCHAFTSVORSORGE. Gesetzliche Vorsorge und private Zusatzleistungen

SCHWANGERSCHAFTSVORSORGE. Gesetzliche Vorsorge und private Zusatzleistungen SCHWANGERSCHAFTSVORSORGE Gesetzliche Vorsorge und private Zusatzleistungen INHALTSVERZEICHNIS 3 I. VORWORT Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft 6 II. UNTERSUCHUNGEN DER MÜTTERLICHEN GESUNDHEIT

Mehr

1.1 Einteilung der pränataldiagnostischen Methoden, geschichtlicher Rückblick, Indikationen und Risiken der Chorionzottenbiopsie

1.1 Einteilung der pränataldiagnostischen Methoden, geschichtlicher Rückblick, Indikationen und Risiken der Chorionzottenbiopsie 1 Einleitung 1.1 Einteilung der pränataldiagnostischen Methoden, geschichtlicher Rückblick, Indikationen und Risiken der Chorionzottenbiopsie Die pränatale Diagnostik nimmt einen wichtigen Platz in der

Mehr

Für Ihr Interesse an einer Beratung im 360 Kinderwunsch Zentrum Zürich bedanken wir uns recht herzlich.

Für Ihr Interesse an einer Beratung im 360 Kinderwunsch Zentrum Zürich bedanken wir uns recht herzlich. Willkommen Sehr geehrte Damen und Herren Für Ihr Interesse an einer Beratung im 360 Kinderwunsch Zentrum Zürich bedanken wir uns recht herzlich. Unser Konzept sieht vor, dass das ausführliche Erstgespräch

Mehr

Ausbildungsinhalte Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Magdeburg

Ausbildungsinhalte Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Magdeburg Ausbildungsinhalte Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Magdeburg Direktor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. S.-D. Costa Grundlage Weiterbildungsordnung Sachsen-Anhalt

Mehr

Auf Grund des 1 Abs. 2 des Landeshebammengesetzes - LHebG NRW - vom 5. März 2002 (GV. NRW. S. 102) wird verordnet:

Auf Grund des 1 Abs. 2 des Landeshebammengesetzes - LHebG NRW - vom 5. März 2002 (GV. NRW. S. 102) wird verordnet: Berufsordnung für Hebammen und Entbindungspfleger (HebBO NRW) 1 HebBO NRW(Verordnung)- Landesrecht Nordrhein- Westfalen Zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 15. Dezember 2009 (GV. NRW. S.

Mehr

Welche Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sind empfohlen und werden von den gesetzlichen Kassen getragen?

Welche Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sind empfohlen und werden von den gesetzlichen Kassen getragen? Welche Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sind empfohlen und werden von den gesetzlichen Kassen getragen? Früherkennung von Krebs Genitaluntersuchung von 20 Prostatauntersuchung Genitaluntersuchung

Mehr

VORGEBURTLICHE UNTER SUCHUNGEN KÖRPER UND SEXUALITÄT

VORGEBURTLICHE UNTER SUCHUNGEN KÖRPER UND SEXUALITÄT VORGEBURTLICHE UNTER SUCHUNGEN KÖRPER UND SEXUALITÄT Impressum: 2012, pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.v., Bundesverband, Stresemannallee 3, 60596

Mehr

Neue Aspekte des geburtshilflichen Ultraschalls in Bezug auf die Grundversorgung

Neue Aspekte des geburtshilflichen Ultraschalls in Bezug auf die Grundversorgung Neue Aspekte des geburtshilflichen Ultraschalls in Bezug auf die Grundversorgung Boris Tutschek, Sevgi Tercanli Korrespondenzadresse: Prof. Dr. Boris Tutschek Zusammenfassungen Abstract Deutsch Screening-

Mehr

I. Gezielte Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen sind:

I. Gezielte Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen sind: Übersicht der versicherten Vorsorgeuntersuchungen BestMed Komfort Tarif BM4 / 0-3 und BestMed Premium Tarif BM5 / 0-3 Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter, gern informieren wir Sie über

Mehr

Der neue PraenaTest - die vorgeburtliche Bestimmung der Trisomie 21 aus mütterlichem Blut

Der neue PraenaTest - die vorgeburtliche Bestimmung der Trisomie 21 aus mütterlichem Blut Der neue PraenaTest - die vorgeburtliche Bestimmung der Trisomie 21 aus mütterlichem Blut Stellungnahme Juni 2012 Erarbeitet durch den medizinischen Arbeitskreis von pro familia NRW Ab Mitte Juli 2012

Mehr

Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung

Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung Kurzkommentare aus unterschiedlichen Richtungen Präventionsgesetz aus medizinischer Sicht Berlin 22.1.2015 Christian Albring Berufsverband der Frauenärzte

Mehr

Früherkennung von Krebs

Früherkennung von Krebs Früherkennung von Krebs Untersuchung Alter Geschlecht Häufig -keit Genitaluntersuchung von 20 von Gebärmutterhalskrebs) Anmerkungen Inspektion des Muttermes Krebsabstrich zytologische Untersuchung (Pap-Test)

Mehr

Schwangerschaft. Leistungen im Überblick

Schwangerschaft. Leistungen im Überblick L e i s t u n g e n r u n d u m Schwangerschaft u n d G e b u r t Leistungen im Überblick Juhuuuuuuuuuuu!!! w i r w e r d e n e lt e r n E lt e r n w e r d e n Seite 3 V o r s o r g e u n t e r s u c h

Mehr

Plazentationsstörungen

Plazentationsstörungen 998 GebFra HandsOn Allgemeine Gynäkologie Onkologie Geburtshilfe Perinatalmedizin Endokrinologie Reproduktionsmedizin Spezialgebiete HandsOn " Placenta praevia Inzidenz und Risikofaktoren Symptomatik und

Mehr

II. Hanseatische Sonografie Akademie

II. Hanseatische Sonografie Akademie Sonografie_Programm_2015 24.07.14 11:44 Seite 1 IOTA Zertifizierung zur Diagnose von Adnextumoren PROGRAMM II. Hanseatische Sonografie Akademie Vom Symptom zur Diagnose 7. März 14. März 2015 Kongresshotel

Mehr

Nabelschnurblutspende Information für werdende Eltern

Nabelschnurblutspende Information für werdende Eltern Nabelschnurblutspende Information für werdende Eltern Eine Informationsbroschüre übersetzt aus dem Englischen* und an schweizerische Verhältnisse angepasst 1 Die wichtigsten Punkte in Kürze Nabelschnurrestblut

Mehr

Krebsvorsorge. Jährliche Kontrolle: Frauen ab 20 - Männer ab 45. Gemeinschaftspraxis

Krebsvorsorge. Jährliche Kontrolle: Frauen ab 20 - Männer ab 45. Gemeinschaftspraxis Krebsvorsorge Jährliche Kontrolle: Frauen ab 20 - Männer ab 45 Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth

Mehr

Was heisst denn schwanger? Ein kleiner Ratgeber für werdende Mütter.

Was heisst denn schwanger? Ein kleiner Ratgeber für werdende Mütter. Was heisst denn schwanger? Ein kleiner Ratgeber für werdende Mütter. Sie sind schwanger! Wir wünschen alles Gute und eine schöne Zeit. Schön, Sie während Ihrer Schwangerschaft begleiten zu dürfen. Gerne

Mehr

Erlebnis Schwangerschaft und Geburt Der Elternratgeber des Klinikums Kulmbach Kulmbacher Klapperstorch Band 1

Erlebnis Schwangerschaft und Geburt Der Elternratgeber des Klinikums Kulmbach Kulmbacher Klapperstorch Band 1 Erlebnis Schwangerschaft und Geburt Der Elternratgeber des Klinikums Kulmbach Kulmbacher Klapperstorch Band 1 Erlebnis Schwangerschaft und Geburt Der Elternratgeber des Klinikums Kulmbach Kulmbacher Klapperstorch

Mehr

Brustverkleinerung. (Bei Männern)

Brustverkleinerung. (Bei Männern) (Bei Männern) Brustverkleinerung Eine weiblich anmutende Brust zu haben, stellt für viele Männer eine große psychische Belastung dar. Die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse kann genetisch angelegt

Mehr

Universitätsklinik für Frauenheilkunde HEBAMMENGEBURT

Universitätsklinik für Frauenheilkunde HEBAMMENGEBURT HEBAMMENGEBURT KONZEPT HEBAMMENGEBURT, 4. AUFLAGE, MAI 2007 FF RR AA UU EE NN KK LL III NN III KK III NN SS EE LL SS PP III T AA LL BB EE RR NN I NHALTSVERZEICHNIS Seite Motivation für das Modell "Hebammengeburt"

Mehr

8. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe

8. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 01.02.2012 (siehe jeweilige Fußnoten) 8. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe Definition:

Mehr

Schwangerschaft und Brustkrebs

Schwangerschaft und Brustkrebs Schwangerschaft und Brustkrebs Christian Marth Innsbruck Krebs und Schwangerschaft Krebs ist während der Schwangerschaft selten ungefähr 1 auf 1000 Geburten. Mehr als die Hälfte betreffen: Gebärmutterhalskrebs

Mehr

Sonstige Hilfen-Richtlinien

Sonstige Hilfen-Richtlinien Sonstige Hilfen-Richtlinien Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 23. Oktober 1998 beschlossen, die Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über

Mehr

Behandlungswegweiser Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen für den Tarif INTER QualiMed - zur Vorlage beim Arzt

Behandlungswegweiser Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen für den Tarif INTER QualiMed - zur Vorlage beim Arzt INTER Krankenversicherung ag Behandlungswegweiser Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen für den Tarif INTER QualiMed - zur Vorlage beim Arzt Versicherungsscheinnummer Vorname und Name des Patienten

Mehr

Abklärung einer Brusterkrankung (1)

Abklärung einer Brusterkrankung (1) Abklärung einer Brusterkrankung (1) Multidisziplinäre Aufgabe erfordert die Zusammenarbeit von Hausarzt Gynäkologe Radiologe Brustchirurg Pathologe Abklärung einer Brusterkrankung (2) Klinische Untersuchung

Mehr

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch Inhaltsverzeichnis Infertilität und Kinderwunsch Schwangerschaftsbegleitung Stillzeit Menstruationsbeschwerden

Mehr

Richtlinien. des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

Richtlinien. des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur Empfängnisregelung und zum Schwangerschaftsabbruch (vormals: Sonstige Hilfen-Richtlinien) * in der Fassung vom 4. Dezember 1990 (Bundesarbeitsblatt

Mehr

Vom Kind zur Diagnose und zurück

Vom Kind zur Diagnose und zurück Vom Kind zur Diagnose und zurück Betreuung von Frauen und Paare bei einer ungünstigen pränatalen Diagnose an der Abteilung für r im AKH Wien Mag. Anita Weichberger Klinische Psychologin PND an der Abteilung

Mehr

Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion

Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion Pressemitteilung Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion Stellungnahme zum 5. Jahrestag der Unterzeichnung der UN- Behindertenrechtskonvention

Mehr

Mammakarzinom und Schwangerschaft

Mammakarzinom und Schwangerschaft Mammakarzinom und Schwangerschaft Altersverteilung Karzinome 15-44 Jahre (%) Mamma 12 Melanom 36 Schilddrüse 56 Zervix 43 Lymphome 19 Ovar 18 Altersspezifische Inzidenz Berry et al. JCO 17: 855-861,1999

Mehr

Steigende Rate an Kaiserschnittentbindungen

Steigende Rate an Kaiserschnittentbindungen Steigende Rate an Kaiserschnittentbindungen Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen an die Bundesregierung Drucksache 17/8862 Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie

Mehr

Aufklärung und Einwilligungserklärung. Aufklärung

Aufklärung und Einwilligungserklärung. Aufklärung Aufklärung und Einwilligungserklärung Sehr geehrte Patientin, Aufklärung Sie sind an einem Eierstockkrebs erkrankt. Nach dem Ansprechen auf eine Platin-haltige Chemotherapie möchten wir das Arzneimittel

Mehr

Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen

Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (nachfolgend KVHB genannt) und der Techniker Krankenkasse

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen der molekulargenetischen Diagnostik am Beispiel der Cystischen Fibrose (CF) PD Dr. Sabine Hoffjan 5.1.

Möglichkeiten und Grenzen der molekulargenetischen Diagnostik am Beispiel der Cystischen Fibrose (CF) PD Dr. Sabine Hoffjan 5.1. Möglichkeiten und Grenzen der molekulargenetischen Diagnostik am Beispiel der Cystischen Fibrose (CF) PD Dr. Sabine Hoffjan 5.1.2015 Klinik der CF CF-Patienten haben einen zähflüssige Sekrete Betroffene

Mehr

KLEINER SCHWANGERSCHAFTSRATGEBER

KLEINER SCHWANGERSCHAFTSRATGEBER KLEINER SCHWANGERSCHAFTSRATGEBER HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Unser Praxisteam gratuliert Ihnen herzlich zu Ihrer Schwangerschaft In den nächsten 9 Monaten werden wir uns bemühen Ihre Ängste abzubauen und Vertrauen

Mehr

Präkonzeptionelle Beratung und Prävention Empfehlungen bei Frauen mit Kinderwunsch

Präkonzeptionelle Beratung und Prävention Empfehlungen bei Frauen mit Kinderwunsch Präkonzeptionelle Beratung und Prävention Empfehlungen bei Frauen mit Kinderwunsch Die breite Etablierung des Vorsorgegedankens bei auftretendem Kinderwunsch ist bis heute schwierig, es bestehen die gleichen

Mehr

Schwangerschaft und Geburt

Schwangerschaft und Geburt Schwangerschaft und Geburt Willkommen! Wir sind ein Verein. Unser Name ist: donum vitae Das heißt auf deutsch: Für uns ist jedes Leben ein Geschenk. Wir beraten Frauen und Männer. Zum Beispiel zu: Liebe

Mehr

Laboranalysen. Angebot

Laboranalysen. Angebot Laboranalysen Angebot Was bietet Ihnen das Walk-in Labor? Im Walk-in Labor können Sie gegen Barbezahlung kostengünstige Blut- und Urinuntersuchungen aus unserem Analysenkatalog machen lassen. > Unkompliziert

Mehr

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Falldefinitionen zur von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Anmerkung: Ein vorangestelltes Dreieck ( ) kennzeichnet wiederholt verwendete

Mehr

HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG

HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG HARNWEGS- UND BLASENENTZÜNDUNG Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Harnwegs- und Blasenentzündung Harnwegsinfekte kommen neben Infekten der Atem wege am häufigsten vor. Dabei können sämtliche

Mehr

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Neugeborenen AWMF-Register-Nr.: 055-002 S2k-Leitlinie Federführung: deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) unter

Mehr

Anlage 2 Vertrag zur Überweisungssteuerung

Anlage 2 Vertrag zur Überweisungssteuerung Anlage 2 Vertrag zur Überweisungssteuerung zum Rahmenvertrag nach 73a SGB V zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Thüringen zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen

Mehr

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Neugeborenen AWMF-Register-Nr.: 055-002 S2k-Leitlinie Federführung: deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) unter

Mehr

.- *X '*" -- tu ...".4. - *eq* Zhr p*rssnälrhes Präwentionspro g'arnm ':,:.,

.- *X '* -- tu ....4. - *eq* Zhr p*rssnälrhes Präwentionspro g'arnm ':,:., q f,.- *X '*" -- tu Zhr p*rssnälrhes Präwentionspro g'arnm *eq*....".4. - ':,:., Die folgenden s- und Vorsorgeuntersuchungen gehören zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen, das für Sie kostenfrei

Mehr

150 Euro. 150 Euro. 150 Euro. Unbeschwert durch die Schwangerschaft. 150 Euro

150 Euro. 150 Euro. 150 Euro. Unbeschwert durch die Schwangerschaft. 150 Euro s BabyBonus o nus BabyBonus uro onus Euro BabyBonus Unbeschwert durch die Schwangerschaft Baby-Bonus Wir begleiten Sie beim Eltern werden, von Anfang an Mein Kinderwunsch wird möglich durch künstliche

Mehr

Frauenklinik Baden-Baden Bühl

Frauenklinik Baden-Baden Bühl Klinikum Mittelbaden ggmbh Informationen Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Balg Balger Str. 50 76532 Baden-Baden info.balg@klinikum-mittelbaden.de Klinikum Mittelbaden Bühl Robert-Koch-Str. 70 77815 Bühl

Mehr

Aktuelle Aspekte in der Röteln- Diagnostik

Aktuelle Aspekte in der Röteln- Diagnostik Aktuelle Aspekte in der Röteln- Diagnostik Dr. med. Daniela Huzly Abt. Virologie Universitätsklinikum Freiburg Potsdam November 2011 EUVAC.NET Röteln - Epidemiologie Röteln in Deutschland neue Bundesländer

Mehr

7. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Definition:

7. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Definition: 7. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe Definition: Das Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe umfasst die Erkennung, Vorbeugung, konservative und operative Behandlung sowie Nachsorge von geschlechtsspezifischen

Mehr

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten

Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten publiziert bei: AWMF-Register Nr. 055/002 Klasse: S2k Deutsch-Österreichische Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Neugeborenen Federführung: deutsche AIDS-Gesellschaft

Mehr

Fragebogen für Eltern von Kindern mit einem nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6

Fragebogen für Eltern von Kindern mit einem nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6 nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6 Personenbezogene Daten: Geburtsjahr des Kindes: Geschlecht: männlich weiblich Alter beim Ausbruch der Krankheit: Familiensituation des Kindes: lebt bei: beiden

Mehr

Richtlinien. Dr. Klaus Janitschke. ehem. Leiter des Fachgebietes Klinische Parasitologie am RKI / BGA

Richtlinien. Dr. Klaus Janitschke. ehem. Leiter des Fachgebietes Klinische Parasitologie am RKI / BGA Toxoplasmose-Kommission und RKI-Richtlinien Richtlinien Dr. Klaus Janitschke ehem. Leiter des Fachgebietes Klinische Parasitologie am RKI / BGA Toxoplasmose-Kommissionen RKI: Bundesoberbehörde. Beratung

Mehr

Mammadiagnostik. Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof

Mammadiagnostik. Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof Mammadiagnostik Anna Maaßen Martina Paetzel Arpad Bischof Brusterkrankungen Gutartige Veränderungen: Zyste, Fibroadenom, Harmatome, Lipome, Mastopathie Maligne Veränderungen: In situ Karzinome: DCIS, ILC

Mehr

des Titels»Schwangerschaft und Geburt / Heidi Murkoff«(978-3-86882-225-0) 2012 by mvg Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH Nähere Informationen unter:

des Titels»Schwangerschaft und Geburt / Heidi Murkoff«(978-3-86882-225-0) 2012 by mvg Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH Nähere Informationen unter: des Titels»Schwangerschaft und Geburt / Heidi Murkoff«(978-3-86882-225-0) 2012 by mvg Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH Nähere Informationen unter: http://www.mvg-verlag.de Inhalt Teil 1: Eines nach

Mehr

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2)

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Netzwerk für kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Prenet, das Netzwerk für eine kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik,

Mehr

Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung

Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung So erreichen Sie uns www.deutschebkk.de info@deutschebkk.de Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung Stand: Januar 2015 Gütesiegel: FOCUS-MONEY 49/2014 Deutsche BKK Weil vorbeugen besser

Mehr

Neue Frauenklinik. Ihre Ansprechpartner. Kompetenz, die lächelt.

Neue Frauenklinik. Ihre Ansprechpartner. Kompetenz, die lächelt. Neue Frauenklinik Ihre Ansprechpartner Kompetenz, die lächelt. Chefarzt Chefarztsekretariat: Tel. 041 205 35 02 Sprechstunde: Tel. 041 205 36 09 Prof. Dr. med. Andreas Günthert Facharzt Gynäkologie und

Mehr

Label. Beste Klinik Allgemeine Chirurgie. Patientenblatt. Seite 1 von 7. Patient: Mustermann, Erika Geb-Dat: 12.08.1964, OP-Dat: 11.09.2013.

Label. Beste Klinik Allgemeine Chirurgie. Patientenblatt. Seite 1 von 7. Patient: Mustermann, Erika Geb-Dat: 12.08.1964, OP-Dat: 11.09.2013. Seite 1 von 7 Patientenblatt Geschlecht: weiblich Adresse: 51147 Köln Heidestrasse 17 OP-Dat: 11.09.2013 Saal: 2 Behandlung: Stationär Krankenkasse: AOK Diagnose: Magen-TM Größe: 165 cm Gewicht: 60 kg

Mehr

Teil 2 Jetzt noch kein Kind

Teil 2 Jetzt noch kein Kind Teil 2 Jetzt noch kein Kind pro familia Heidelberg Hauptstr. 79 69117 Heidelberg Wann darf ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden? Telefon 06221-184440 Telefax 06221-168013 E-Mail heidelberg@profamilia.de

Mehr

und Büro Bremerhaven Schifferstr. 48 27568 Bremerhaven Tel 0471/596-138 23 E-mail office-brhv@frauen.bremen.de www.frauen.bremen.

und Büro Bremerhaven Schifferstr. 48 27568 Bremerhaven Tel 0471/596-138 23 E-mail office-brhv@frauen.bremen.de www.frauen.bremen. Wir danken für ihre finanzielle Unterstützung: Ev. Diakonie-Krankenhaus Krankenhaus St. Joseph Stift Bremen Zentralkrankenhaus Bremen-Nord Zentralkrankenhaus Links der Weser Zentralkrankenhaus St.-Jürgen-Straße

Mehr

Pränatal - diagnostik

Pränatal - diagnostik Pränatal - diagnostik Spezielle vorgeburtliche Untersuchungen www.bmwfj.gv.at IMPRESSUM Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (Sektion II, Abteilung

Mehr

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren:

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Nutzen unklar Köln (23. April 2015) - Über den patientenrelevanten Nutzen oder Schaden eines Screenings

Mehr

Deutsch-Österreichische Leitlinien zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten

Deutsch-Österreichische Leitlinien zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Deutsch-Österreichische Leitlinien zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIVexponierten Neugeborenen Deutsch-Österreichische Leitlinien zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten

Mehr

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Therapie von Lebererkrankungen Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Virus Fett Alkohol Eisen/Kupfer Medikamente gesunde LEBER Akute Hepatitis Therapieziele Chronische

Mehr

Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen in den Tarifen

Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen in den Tarifen Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen in den Tarifen 3 Blick + Check (BC1U bis BC3U) 3 plus (P1U bis P3U) 3 Mitglieder (M1U bis M3U) der R+V Krankenversicherung AG Die R+V Krankenversicherung AG leistet

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Vorsorge im Alter Was ist möglich? Oder Vorsorge für wen und wie?

Vorsorge im Alter Was ist möglich? Oder Vorsorge für wen und wie? Vorsorge im Alter Was ist möglich? Oder Vorsorge für wen und wie? Dr. med. Simone Maier Landesvorsitzende des Berufsverbands der deutschen Urologen, Württemberg Urologische Gemeinschaftspraxis Dres.. Maier/Löffler

Mehr

Hebammen-Vergütungsvereinbarung

Hebammen-Vergütungsvereinbarung Hebammen-Vergütungsvereinbarung (Anlage 1 zum Vertrag nach 134a SGB V) 1 Anwendungsbereich (1) Die Vergütungen für die Leistungen der freiberuflichen Hebammen im Rahmen der Hebammenhilfe in der gesetzlichen

Mehr

Viele Risiken gutes Outcome? Geburtshilfliche Ergebnisse bei Migrantinnen

Viele Risiken gutes Outcome? Geburtshilfliche Ergebnisse bei Migrantinnen Viele Risiken gutes Outcome? Geburtshilfliche Ergebnisse bei Migrantinnen Prof. Dr. Matthias David Charité Berlin, Klinik für Gynäkologie, Campus Virchow-Klinikum 0 Bedeutung des Themas Migration in der

Mehr

Seminar Frühjahr 2014. Die Herzkonferenz

Seminar Frühjahr 2014. Die Herzkonferenz Seminar Frühjahr 2014 Die Herzkonferenz Untersuchung des fetalen Herzens Kurs und praktische Übungen Transposition der großen Arterien Hypoplastisches Linksherz Bradykarde Rhythmusstörungen Therapie, Verlauf,

Mehr

P10. REPE Harnsystem. Inhalt. Terminologie Leitsymptome. HWI, Zystitis. Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom

P10. REPE Harnsystem. Inhalt. Terminologie Leitsymptome. HWI, Zystitis. Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom REPE P10 Inhalt Terminologie Leitsymptome HWI, Zystitis Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom Niereninsuffizienz akut chronisch BPH Prostatakarzinom Kontrollfragen LAP

Mehr

Schwangerschaftsrisiken von Erst- und Mehrgebärenden bei unterschiedlichen Entbindungsverfahren

Schwangerschaftsrisiken von Erst- und Mehrgebärenden bei unterschiedlichen Entbindungsverfahren 1 Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität ünchen (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. med.. B. Kiechle) Schwangerschaftsrisiken von rst- und ehrgebärenden bei unterschiedlichen ntbindungsverfahren

Mehr

Anamnese für TCM, Bitte füllen Sie den Fragebogen vollständig aus, Zutreffendes bitte ankreuzen.

Anamnese für TCM, Bitte füllen Sie den Fragebogen vollständig aus, Zutreffendes bitte ankreuzen. Praxis für TCM und Hypnose Inez Maora Wolfgamm Heilpraktikerin, Hypnotiseurin Wisbyer Str.16/17, 10439 Berlin www.tcm-hypnose.de Tel. 0163/4405442 oder 030/58902205 Anamnese für TCM, Bitte füllen Sie den

Mehr

spitäler schaffhausen Schwangerschaft und Geburt Informationen für werdende Eltern

spitäler schaffhausen Schwangerschaft und Geburt Informationen für werdende Eltern spitäler schaffhausen Schwangerschaft und Geburt Informationen für werdende Eltern 2 Herausgeber: Spitäler Schaffhausen, Geissbergstrasse 81, 8208 Schaffhausen Redaktor/innen: Eva-Maria Bauder, Spitäler

Mehr

Fragebogen. Geb.: Grösse: Gewicht: Krankenkasse. Wurden Sie als Kind gestillt? ja nein Wenn ja, wie lange?

Fragebogen. Geb.: Grösse: Gewicht: Krankenkasse. Wurden Sie als Kind gestillt? ja nein Wenn ja, wie lange? Fragebogen Name: Vorname: Geb.: Grösse: Gewicht: Adresse: Tel: PLZ/Ort Email: Krankenkasse Wurden Sie als Kind gestillt? ja nein Wenn ja, wie lange? Essen Sie rohe Sachen? ja nein (Salat, Früchte) Wenn

Mehr