Finanzplatz Zürich: Fakten, Positionen, Forderungen

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1 Finanzplatz Zürich: Fakten, Psitinen, Frderungen Stand September 2014 Der Bankenplatz Zürich in Kürze Zürich gehört zu den fünf bedeutendsten Finanzplätzen der Welt. Der Finanz- und Bankenplatz hat für den Grssraum Zürich eine zentrale wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung unter anderem als Arbeitgeber, Ausbildner, Kreditgeber, Auftraggeber, Steuerzahler und wichtiger Förderer vn kulturellen Institutinen und Veranstaltungen. Der Whlstand und die Attraktivität der Grssregin Zürich sind massgeblich mit der Präsenz und Tätigkeit der hier ansässigen Banken verknüpft. Rund 10 Przent des BIP der Regin Zürich werden durch den Bankenplatz erwirtschaftet. Banken beschäftigen über 60'000 Mitarbeitende und ermöglichen rund 2500 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz in der Regin Zürich. Direkt und indirekt hängt jeder 10. Arbeitsplatz der Regin Zürich vm Bankenplatz ab. Psitive Rahmenbedingungen sind ausschlaggebend dafür, dass der Bankenplatz auch künftig einen grssen Wertbeitrag für die Regin sicherstellen kann. Plitik, Wirtschaftsverbände und Banken müssen sich gemeinsam dafür stark machen, diese zu erhalten und weiter zu verbessern. Der Zürcher Bankenverband sieht sich als Vermittler zwischen Banken, Plitik und weiteren Wirtschaftsvertretern. Er setzt sich dafür ein, dass die Bankenbranche auch in Zukunft eine wichtige Stütze der Zürcher Wirtschaft bleibt und weiter wachsen kann. Zürcher Bankenverband Münstergasse 9 CH-8001 Zürich T F

2 Vlkswirtschaftliche Bedeutung der Banken für die Grssregin Zürich Internatinale Rlle des Zürcher Finanzplatzes Zürich gehört zu den bedeutendsten Finanzplätzen der Welt. In der aktuellen Erhebung vm März 2014 erreichte Zürich im «Glbal Financial Centres Index» weltweit Platz 5 und knnte sich damit im Vergleich zur letzten Erhebung vm Herbst 2013 um einen Platz verbessern. In Eurpa erzielt Zürich Platz 2 (hinter Lndn). Ausschlaggebend für die gute Wertung sind psitive Beurteilungen in den Bereichen Geschäftsumfeld, Infrastruktur, Besteuerung, Persnal, Reputatin und Marktzugang. Bedeutung des Finanz- und Bankensektrs für die Zürcher Wirtschaft Der Finanzplatz als Ganzes und der Bankensektr im Speziellen sind eine tragende Säule der Zürcher Wirtschaft. Rund jeder dritte Wertschöpfungsfranken und jeder fünfte Arbeitsplatz sind direkt und indirekt auf die Aktivitäten des Zürcher Finanzplatzes zurückzuführen. Alleine die Banken erwirtschafteten 2011 eine Bruttwertschöpfung vn rund CHF 15 Mia. (= rund 10% der mnetären Wirtschaftsleistung der Regin Zürich). Banken als Arbeitgeber Die Banken gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern der Regin Zürich und beschäftigen rund Persnen (= 6% aller Beschäftigten der Regin Zürich). Direkt und indirekt hängt jeder 10. Arbeitsplatz der Regin Zürich vm Bankensektr ab. Zusammen mit den Stellen der Versicherungsbranche und weiteren Finanzdienstleistern verfügt der Zürcher Finanzplatz über rund Arbeitsplätze. Aus- und Weiterbildung im Bankensektr Der Zürcher Bankensektr ermöglicht rund 2500 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Darin enthalten sind rund 950 KV-Lernende, was 15 Przent aller kaufmännischen Lernenden in der Regin Zürich entspricht. Die Banken auf dem Finanzplatz Zürich investieren jährlich Millinen vn Schweizer Franken in attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende, um auch künftig die Verfügbarkeit vn gut qualifizierten Mitarbeitenden sicherzustellen. Nebst der Grundausbildung trägt auch die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung massgebend zum Erflg der Finanzbranche bei. Steuern Der Finanzsektr und seine Mitarbeitenden sind wesentliche Stützen der öffentlichen Finanzen. Der gesamte Schweizer Finanzplatz bezahlt schätzungsweise direkt und indirekt (über Mitarbeitende, Anleger und Aktinäre) zwischen 14 und 18 Milliarden Franken Steuern pr Jahr rund 12-15% aller Steuereinnahmen vn Bund, Kantnen und Gemeinden (Berechnung der SBVg, 2012). 2

3 Öffentliches Engagement Zahlreiche Zürcher Kulturinstitutinen und Veranstaltungen werden massgeblich durch Banken unterstützt. Der Zürcher Bankenplatz trägt damit wesentlich zur hhen Lebensqualität in der Regin Zürich bei. Nebst den klassischen Spnsringaktivitäten engagieren sich die Banken in verschiedenen weiteren Bereichen für das Whl des Standrts Zürich über Stiftungen, Kultur- und Bildungsfnds swie die Unterstützung vn szialen Einrichtungen. Zudem engagieren sich viele Mitarbeitende des Bankenplatzes unentgeltlich in Behörden und Vereinen, engagieren sich in der beruflichen Aus- und Weiterbildung als Dzenten der Experten und leisten Freiwilligeneinsätze zum Whl der Gemeinschaft. Firmenkredite / Banken als Kreditgeber Zürcher KMU stützen ihre Geschäftsaktivitäten auf Banken als slide Kreditgeber ab und prfitieren vn deren Expertenwissen. Insgesamt beträgt das Vlumen der vergebenen Kredite in der Regin Zürich rund 100 Milliarden Franken (Schätzung des ZBV). Branchenstruktur Etwa ein Drittel der knapp 290 Schweizer Banken haben ihren Hauptsitz in der Regin Zürich. Insgesamt betreiben die in der Regin Zürich tätigen Banken 480 Geschäftsstellen. Finanzinfrastruktur Eine slide und zuverlässige Infrastruktur ist die Grundlage für jeden erflgreichen Finanzplatz, s auch in Zürich. Zur Finanzinfrastruktur gehören der Betrieb, die Regulierung und die Überwachung des elektrnischen Börsenhandels swie die Berechnung vn Indizes. Weiter wird die dem Handel nachgelagerte Abwicklung und Verwahrung vn Wertschriften swie der Vertrieb vn Referenz- und Marktdaten sichergestellt. Die Verarbeitungsprzesse rund um die Herausgabe und Akzeptanz vn Kredit- und Debitkarten, die Abwicklung vn elektrnischen Rechnungen swie der Interbank-Zahlungsverkehr in Schweizer Franken und Eur gehören ebens zur Infrastruktur des hiesigen Bankenplatzes. Quellen: Publikatin «Finanzplatz Zürich Zahlen und Fakten» (2013), herausgegeben vn der Wirtschaftsförderung des Kantns Zürich und dem Zürcher Bankenverband! Originaldkument auf Studie «Finanzplatz Zürich Mnitring, Prgnsen, Standrtanalyse Versicherungen» (2013), herausgegeben vm Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantns Zürich! Originaldkument auf Publikatin «Der Finanzplatz Schweiz und seine Bedeutung» (2012), herausgegeben vn der Schweizerischen Bankiervereinigung! Originaldkument auf Publikatin «Bankenbarmeter 2014», herausgegeben vn der Schweizerischen Bankiervereinigung! Originaldkument auf 3

4 Aktuelle Herausfrderungen für den Zürcher Finanzplatz Regulierung Regulierungen sind auch in einer liberalen Marktwirtschaft unverzichtbar. Der Finanzsektr gehört dabei bereits seit Jahrzehnten zu den am stärksten regulierten Wirtschaftszweigen. Im Nachgang zur Finanzkrise sind natinal und internatinal eine Vielzahl vn zusätzlichen Regulierungsmassnahmen beschlssen wrden. Zahlreiche dieser Prjekte wurden bereits umgesetzt der befinden sich in der Umsetzung. Der aktuelle Stand unterscheidet sich je nach Land und Prjekt teilweise erheblich. Diese Bestrebungen führen zu einem hhen bürkratischen Aufwand und damit zu substanziellen Mehrksten für die Institute. Speziell in Bereichen, in denen die Schweizer Regulierungsbestrebungen bedeutend weiter gehen als im internatinalen Umfeld, kann dies zu ungleichen Spiessen und Wettbewerbsnachteilen für den hiesigen Finanzplatz führen. Ziel muss deshalb sein, die Regulierungsmassnahmen s ausgewgen auszugestalten, dass die Wettbewerbs-fähigkeit nicht eingeschränkt wird swhl internatinal als auch innerhalb der Schweiz. Bankgeheimnis und Steuern Der Schutz der finanziellen Privatsphäre vn Kundinnen und Kunden ist ein elementarer Bestandteil des Finanzplatzes und fest im schweizerischen Recht verankert. Dass sich die Schweiz zusammen mit den Banken für einen steuerknfrmen Finanzplatz einsetzt, steht nicht im Widerspruch dazu. Die in den vergangenen Jahren geführten Diskussinen rund um die Steuerthematik im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft und die laufenden Untersuchungen ausländischer Behörden schwächen derzeit den hiesigen Finanzplatz. Das Ausräumen der verbleibenden Unsicherheiten hat deshalb eine hhe Prirität. Steigender Kstendruck Das aktuelle Tiefzinsumfeld, der verschärfte Wettbewerb unter den Finanzinstituten und zunehmende Mehrksten aufgrund vn neuen Regulierungsmassnahmen haben in den vergangenen Jahren zu einer markanten Margenersin in der Finanzbranche geführt. Um marktfähig bleiben zu können, müssen deshalb die einzelnen Institute ihre Kstenstrukturen anpassen und teils auch ihr Geschäftsmdell neu ausrichten. Wichtige Aspekte betreffen dabei die Frage der Fkussierung und Spezialisierung der jeweiligen Institute swie die Optimierung der internen Wertschöpfungsketten (Stichwrt "Industrialisierung"). Digitalisierung Die frtschreitende Digitalisierung in unserer Gesellschaft wirkt sich auch auf das Verhalten vn Kunden in Bankfragen aus: Nebst der persönlichen Betreuung wird die Nachfrage nach digitalen Kntaktmöglichkeiten und Hilfsmitteln immer grösser weit über die klassischen E-Banking- Lösungen hinaus. Nebst dem Vertrieb stehen dabei auch die Vermittlung vn Infrmatinen und die Unterstützung vn Beratungsgesprächen durch digitale Medien im Vrdergrund. Smit prägt die Digitalisierung zunehmend die Wertschöpfungskette des Bankensektrs. Entsprechende Lösungen werden sie sich mittelfristig zu einem zusätzlichen Differenzierungsmerkmal vn Instituten entwickeln. Dies erfrdert weitsichtige Investitinsentscheide, die gerade in Zeiten vn kstenintensiven Adaptinen an neue Regulatinen und dem generellen Kstendruck eine grsse Herausfrderung darstellen. 4

5 Marktzugang Der Finanzplatz Schweiz ist ein sehr ffener Markt, der für alle Knkurrenten im In- und Ausland ffen ist. Leider gilt dies umgekehrt nicht im gleichen Mass. Schweizer Banken und Versicherungen sehen sich im grenzüberschreitenden Geschäft aus der Schweiz heraus nach wie vr mit zahlreichen Hürden knfrntiert. Die psitive Zukunft des Finanzplatzes Zürich und damit eine grsse Zahl vn Arbeitsplätzen hängt auch vn einem besseren Marktzugang ab. Indirekt prfitieren davn nicht nur die Zürcher Vlkswirtschaft sndern auch der gesamte Bankenplatz, und damit auch die Kunden. Anliegen und Frderungen an die Plitik Die Wahrung vn psitiven Rahmenbedingungen ist Vraussetzung dafür, dass der hhe Wertschöpfungsbeitrag des Bankensektrs erhalten bzw. ausgebaut werden kann und die hier ansässigen Banken den Wirtschaftsstandrt und Werkplatz Zürich auch künftig in seinem Wachstum unterstützen können. Der Zürcher Bankenverband richtet deshalb die flgenden Frderungen an die Zürcher Plitik im Wissen darum, dass mehrere der Themen nicht direkt in Zürich, sndern indirekt durch eine starke plitische Einflussnahme in Bundesbern behandelt und entschieden werden müssen. Grundsätzliches Anliegen Der Zürcher Finanzplatz muss s ausgestaltet sein, dass er sich auch künftig im glbalen Wettbewerb behaupten kann. Dafür ist er auf ein wirtschaftsfreundliches und weltffenes Umfeld swie weitere psitive wirtschaftliche und plitische Rahmenbedingungen angewiesen. Auch müssen die Stärken und die einzigartige Stellung des Finanzplatzes ffensiver vertreten werden auf allen Stufen. Entwicklungsmassnahmen für den Ausbau des Finanzplatzes Zürich Banken entwickeln ihre Geschäftstätigkeiten laufend weiter, auch um sie der veränderten Ausgangslage und den aktuellen Herausfrderungen anzupassen. Um eine psitive Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeiten und die Ansiedlung neuer Geschäftsfelder zu ermöglichen, frdert der Zürcher Bankenverband unter anderem die flgenden Punkte: Interessensvertretung auf Bundesebene für die Schaffung eines Renminbi-Hubs in Zürich und damit verbunden die Ansiedlung vn chinesischen Bankinstituten in der Regin. Knkurrenzfähige Besteuerung vn Anlagegesellschaften und Anlageknstrukten Einbezug der Bedürfnisse des Finanzplatzes im Grssraum Zürich in Raum- und Verkehrsplanung Interventinen auf Bundesebene zum Abbau vn Wettbewerbshürden, beispielsweise durch die Abschaffung der eidgenössischen Stempelabgabe Interventinen auf Bundesebene für eine schweizerische Trustgesetzgebung der eine vereinfachte Zulassung vn mdernen Anlageinstrumenten. Weitere Infrmatinen: Im Zürcher Kantnsrat eingereichtes Pstulat vn Hans-Peter Prtmann (September 2012)! Originaldkument auf 5

6 Sicherstellung einer erstklassigen Bildungsinfrastruktur Zürich ist auch dank der erstklassigen Bildungslandschaft zu einem führenden Bankenplatz aufgestiegen. Nebst der klassischen Schul- und beruflichen Grundausbildung trägt auch die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung massgebend zum Erflg der Finanzbranche bei. Um den erstklassigen Ausbildungsstand vn Bankmitarbeitern auch künftig sicherzustellen, frdert der Zürcher Bankenverband die Schaffung eines internatinalen Hchschulzentrums für Finanzund Bankwissenschaften im Grssraum Zürich. Ein entsprechendes Pstulat wurde swhl im Zürcher Kantnsrat als auch im Natinalrat eingereicht. Damit sll auch auf dem Gebiet vn Frschung und Lehre der internatinalen Bedeutung des Finanzplatzes Rechnung getragen und die heute schweizweit vrhandenen Fachkmpetenzen sllen gebündelt werden. Der Zürcher Bankenverband begrüsst den Beschluss des Kantnsrats, im kantnalen Richtplan einen Eintrag für die Prüfung eines Standrts für ein Hchschulzentrum für Finanz- und Bankwissenschaften vrzunehmen. Weitere Infrmatinen: Im Kantnsrat eingereichtes Pstulat vn Hans-Peter Prtmann (September 2012)! Originaldkument auf Im Natinalrat eingereichtes Pstulat vn Hans-Peter Prtmann (Juni 2014)! Originaldkument auf Erhalt der Steuerattraktivität Um auch künftig einen s bedeutenden Wertschöpfungsanteil der Bankenbranche in der Regin Zürich sicherstellen zu können, muss die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes sichergestellt werden. Einen wesentlichen Einfluss darauf hat die Fähigkeit, die Ansiedlung neuer Finanzinstitute zu ermöglichen und gleichzeitig ausländische Institute nicht abwandern zu lassen. Neben weiteren Faktren frdert der Zürcher Bankenverband, dass die steuerlichen Rahmenbedingungen vn Zürich weiterhin attraktiv ausgestaltet sind und bleiben auch im interkantnalen Vergleich. Der Zürcher Bankenverband begrüsst, dass Bund und Kantne Wege suchen, um die internatinale Akzeptanz des Steuersystems zu verbessern und gleichzeitig die Attraktivität des Steuerstandrts aufrechtzuerhalten. Weiterer Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Grssregin Zürich Der Zürcher Bankenverband frdert, dass die Verkehrsinfrastruktur in der Grssregin Zürich auch künftig wirtschaftsfreundlich ausgestaltet und weiter ausgebaut wird. Der Flughafen Zürich ist ein zentraler Faktr für die erflgreiche Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Zürich auch für den Bankenplatz Zürich. Im Interesse eines attraktiven Wirtschaftsstandrts Zürich muss deshalb die Zukunft des Flughafens als Drehscheibe der internatinalen Luftfahrt gesichert werden. 6

7 Sicherstellung vn günstigen baurechtlichen Rahmenbedingungen in Zürich Für die auf dem Bankenplatz ansässigen Institute und für die vn ihnen vertretenen Investren ist es vn grssem Interesse, dass in der Stadt Zürich günstige bau- und planungsrechtliche Rahmenbedingungen bestehen. Die im Oktber 2013 vn der Stadtregierung vrgestellte Teilrevisin BZO beinhaltet aus Sicht des Zürcher Bankenverbands verschiedene strittige Punkte, die dazu führen, dass die baulichen Rahmenbedingungen aus Sicht des ZBV nicht verbessert, sndern beeinträchtigt werden. Unter anderem werden bisher bestehende Anreize für Investren in der Stadt Zürich, insbesndere für Erneuerungen im Bestand, abgeschwächt der eliminiert. Der Zürcher Bankenverband teilt aus diesen Überlegungen die Einwendungen der Interessengemeinschaft privater prfessineller Bauinvestren und des Frums Zürichs. Sicherstellung eines guten Zugangs zu ausländischen Fachkräften Banken sind auf einen möglichst guten Zugang zu ausländischen Fachkräften und Spezialisten angewiesen. Für die Schweizer Wirtschaft ist Rechts- und Planungssicherheit wichtig. Es sllen deshalb rasch entsprechende Lösungsvrschläge zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ausgearbeitet und für in der Schweiz ansässige ausländische Arbeitnehmer Rechtssicherheit geschaffen werden. Die Schweiz sll gegenüber der EU signalisieren, dass sie die bilateralen Verträge, die im gegenseitigen Interesse sind, einhalten will. Der Schweizer Wirtschafts- und Finanzplatz ist auf einen möglichst diskriminierungsfreien Zugang zu den EU-Märkten angewiesen. Bereits in der verbleibenden Zeit bis zur definitiven Umsetzung müssen Banken und Unternehmen mit gutem Beispiel vran gehen und w immer möglich bei der Rekrutierung vn ausländischen Fachkräften Mass halten und im Gegenzug das inländische Fachkräfteptential besser ausschöpfen auch um dem anhaltend hhen plitischen Druck in dieser Frage zu entsprechen. Sicherstellung des Marktzugangs Ein ntwendiges Mittel zur Stärkung des hiesigen Bankenplatzes ist die Sicherstellung des Marktzugangs, insbesndere zum EU-Markt. Er stellt sicher, dass Kunden hne zusätzliche Beschränkungen grenzüberschreitend bedient werden können. Die psitive Zukunft des Finanzplatzes Zürich und damit eine grsse Zahl an Arbeitsplätzen hängt ganz wesentlich vn einem besseren Marktzugang ab. Der Zürcher Bankenverband frdert ein knsequentes plitisches Engagement für dieses Thema, um den Schweizer Instituten eine Wachstumschance zu ermöglichen. Weitere Infrmatinen: Statement der SBVg zum Zwischenbericht der Expertengruppe Brunetti zum Thema Marktzugang! Originalext auf 7

8 Der Zürcher Bankenverband Der Zürcher Bankenverband wurde 1902 als «Verband Zürcherischer Kreditinstitute» vn Banken und Versicherungsgesellschaften in Zürich gegründet. Seit 2011 vertritt er unter seinem heutigen Namen die Interessen des Finanzplatzes gegenüber Behörden, Plitik und Öffentlichkeit. Mit seinem Engagement für Bildung und Infrmatin trägt er dazu bei, dass Zürich auch in Zukunft ein Finanzplatz vn Weltbedeutung bleibt. Mitglieder des Zürcher Bankenverbandes sind rund 50 Banken mit insgesamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als assziierte Mitglieder gehören ihm auch die wichtigsten Versicherungsgesellschaften auf dem Platz Zürich an. Der Zürcher Bankenverband ist Mitglied der Vereinigung Zürcherischer Arbeitgeberrganisatinen (VZA), dem Dachverband der Zürcher Arbeitgeber. Weitere Infrmatinen: Christian Bretscher Geschäftsstelle Zürcher Bankenverband Tel Fax

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