Praxis und Methoden der Heimerziehung. Entwicklungen, Veränderungen und Perspektiven der stationären Erziehungshilfe

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1 Richard Günder Praxis und Methoden der Heimerziehung Entwicklungen, Veränderungen und Perspektiven der stationären Erziehungshilfe Lambertus

2 Inhalt EINLEITUNG 11 KAPITEL I ENTWICKLUNGEN UND VERÄNDERUNGEN DER HEIMERZIEHUNG 14 Das Negativimage der Heimerziehung 14 Die Entwicklung der Heimerziehung in ihrem historischen Kontext 15 Reformen und ihre Auswirkungen 25 Quantitative Veränderungen/Träger der Einrichtungen 28 Resümee 30 Die Kinder und Jugendlichen - Die Indikation für Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen 30 Aus welchen Familien kommen Heimkinder? 30 Die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen 34 KAPITEL II HEIMERZIEHUNG IM KONTEXT DES KJHG 38 Die generelle Zielsetzung des neuen KJHG 38 Erziehungshilfen im KJHG 40 Heimerziehung im Kinder- und Jugendhilfegesetz 45 Einbezug seelisch Behinderter 47 Sozialdatenschutz 49 Betroffenenbeteiligung / Hilfeplanung 49 Finanzierung, Neue Steuerung 59

3 INHALT KAPITEL III DAS DIFFERENZIERTE LEISTUNGSANGEBOT DER STATIONÄREN ERZIEHUNGSHILFE 77 Heimerziehung hat sich verändert 77 Außenwohngruppen und Wohngruppen 77 Betreutes Wohnen 79 Erziehungsstellen 79 Erziehung in einer Tagesgruppe 80 Adressat(inn)en der Erziehung in einer Tagesgruppe 81 Methoden und Organisation der Erziehung in Tagesgruppen 82 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung 84 Flexible Erziehungshilfen 86 KAPITEL IV HEIMERZIEHUNG AUS DER SICHT DER BETROFFENEN 90 Die Bedeutung subjektiv erlebter Einflüsse für die persönliche Entwicklung 90 Die Untersuchungsmethode 92 Zur Situation der interviewten Jugendlichen und jungen Erwachsenen 93 Gründe für den Heimaufenthalt 93 Der erste Tag im Heim 94 Wie haben die jungen Menschen die räumliche Ausstattung empfunden? 95 Morgendliches Aufstehen 95 Frühstück/Mittagessen 96 Hausaufgabensituation 96 Zubettgehen 97 Umgang mit Regem 97 Gruppenunternehmungen 98

4 INHALT Beurteilung der Erzieher(innen) 98 Wie sollten ideale" Erzieherinnen) sein? 100 Verhältnisse zu den Eltern 101 Wie wird der Heimaufenthalt insgesamt bewertet? 101 Persönliche Perspektiven/Ausblicke 102 Diskussion der Befragungsergebnisse 102 KAPITEL V FOLGERUNGEN FÜR DIE PÄDAGOGISCHEN MLTARBEITER(LNNEN) 107 Woran kann sich Heimerziehung orientieren? 107 Beispiele aus der Praxis 107 Folgerungen 113 Rollenveränderungen und Identifikation der Heimerzieher(innen) 113 Der Beziehungsaspekt in der Heimerziehung 117 Heimerziehung als Pädagogisches Ortshandeln" 120 KAPITEL VI FOLGERUNGEN FÜR PÄDAGOGISCHE BEZIEHUNGSASPEKTE 123 Zwischen Selbstverwirklichung und Orientierungslosigkeit 123 Pädagogische Aspekte und Konzepte der Heimaufnahme 124 Die Heimaufnahme aus der Sicht der Mitarbeiterinnen) 126 Die Heimaufnahme aus der Sicht der Gruppe 128 Pädagogische Methoden der Heimaufnahme 129 Die Gefahr der Festschreibung von Negativsymptomen 131 Das pädagogische Prinzip des Neubeginns 134 Aufnahmerituale 138 Das Recht auf Schwierigkeiten 141 Strafen in der Heimerziehung 145

5 INHALT Räumliche Merkmale in ihrer Auswirkung auf pädagogische Prozesse 150 Die Frage der Angemessenheit 150 Räumliche Rahmenbedingungen und Ausstattungsmerkmale 153 Milieutherapeutische Heimerziehung 155 Folgerungen für die Heimerziehung 158 Fazit 160 KAPITEL VII AUSBILDUNGSPROBLEME UND GRUNDHALTUNGEN DER HEIMERZIEHER(INNEN) 161 Die Ausbildung von Heimerzieher(inne)n in ihrem Stellenwert für die Praxis 161 Ausgangsfragestellungen der Untersuchung 161 Die Methodik der Untersuchung 162 Qualitative Auswertung 163 Diskussion der Ergebnisse 167 Heimerzieherinnen) brauchen (pädagogische) Grundhaltungen Pädagogische Grundvoraussetzungen 169 Nicht das Symptom, sondern die Person steht im Mittelpunkt 174 Übertragung auf den Heimbereich 179 KAPITEL VIII METHODISCHES VORGEHEN IN DER HEIMERZIEHUNG 181 Die Ausgangslage 181 Methoden in der Heimerziehung 182 Welche Methoden werden in der Heimerziehung praktiziert? Ergebnisse einer Umfrage 183

6 LNHAJUT Die Umsetzung methodischer Vorgehensweisen 191 Die Notwendigkeit von Teamarbeit 206 KAPITEL IX ELTERN- UND FAMILIENARBEIT IN DER HEIMERZIEHUNG 217 Zur Situation 217 Begründung der Elternarbeit 220 Ressourcenorientierung 222 Die unterschiedlichen Zielsetzungen der Elternarbeit 229 Grundsätzliche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Elternarbeit 231 Einstellungen und Haltungen der Erzieherinnen) zur Elternarbeit 233 Elternarbeit ohne Eltern 241 Elternarbeit als Trauerarbeit 245 Elternarbeit zur Unterstützung des Ablösevorgangs 252 Wer leistet Elternarbeit? 255 Professionelle Grundstandards Elternarbeit als Familientherapie? 262 Zusammenfassung 273 KAPITEL X SEXUALITÄT IN HEIMEN UND WOHNGRUPPEN 275 Grundannahmen und Praxisbeispiele 275 Inhaltsbereiche und Anforderungen einer Sexualerziehung in Heimen und Wohngruppen 287 Voraussetzungen der sexuellen Sozialisation 289 Die Sexuelle Sozialisation als integrierter Bestandteil der Erziehung 306

7 Spezielle Fragestellungen der Sexualerziehung 321 Die pädagogische Situation sexuell missbrauchter Mädchen und Jungen in den Institutionen der Jugendhilfe 332 KAPITEL XI INTENSIVE SOZIALPÄDAGOGISCHE EINZELBETREUUNG 347 Exkurs: Geschlossene Heimerziehung 347 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung 356 Erlebnispädagogik und Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung 366 Zur Kritik an der Erlebnispädagogik 372 LITERATUR 379 DER AUTOR 400

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