Niereninsuffizienz und Dialyse

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1 SVEN-DAVID MÜLLER CHRISTIANE WEISSENBERGER Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse Genießen erlaubt

2 18 Unsere Nieren das müssen Sie wissen produkte (Urämietoxine) im Blut das Allgemeinbefinden der betroffenen Patienten kontinuierlich. Der Appetit wird schlechter. Es besteht zunächst eine Abneigung gegen Fleisch- und Wurstwaren. Hinzu kommt dann Übelkeit mit Erbrechen. Der katabole Stoffwechsel führt zu einem körperlichen Verfall mit Muskelschwund. Die Diagnose einer Niereninsuffizienz umfasst Laboruntersuchungen von Blut und Urin, bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchung und verschiedene Röntgenverfahren (Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Angiographie) sowie Untersuchungen von Gewebeproben, die mittels Nierenbiopsie gewonnen worden sind. Stadien der Niereninsuffizienz Ein Abbauprodukt des Muskelstoffwechsels, das Kreatinin, eignet sich zur Beurteilung des Schweregrades der Niereninsuffizienz, da dieses zu 99 Prozent über die Nieren ausgeschieden wird. Durch Messung der Kreatininkonzentration im Blut und auch im Urin kann die glomeruläre Filtrationsleistung der Nieren (GFR) mit Hilfe verschiedener Formeln recht genau bestimmt werden. Die glomeruläre Filtrationsleistung entspricht der Filtratmenge, die von allen Nierenkörperchen beider Nieren pro definierte Zeit gebildet wird. Sie entspricht dem Primärharn und beträgt pro Tag zwischen 120 bis 170 Liter. Umgerechnet pro Minute entspricht die GFR 90 bis 120 ml/min. Eine chronische Nierenerkrankung kann auch bei noch normaler Filtrationsleistung vorliegen. In diesen Fällen besteht eine Undichtigkeit der Membranen der Glomeruli, die sich durch einen Eiweißverlust im Urin bemerkbar macht. Die moderne Klassifizierung des Schweregrads chronischer Nierenerkrankungen berücksichtigt deshalb neben der glomerulären Filtrationsrate auch den Verlust des Eiweißpartikels Albumin im Urin.

3 Was bedeutet Niereninsuffizienz? 19 In den ersten drei Stadien steht die Behandlung der Grundkrankheit, zu der auch die Behandlung des Bluthochdrucks sowie der Blutfett- und Blutzuckerwerte gehören, im Vordergrund.

4 20 Unsere Nieren das müssen Sie wissen Die fünf Schweregrade der Niereninsuffizienz nach GFR SCHWEREGRAD GFR NIERENERKRANKUNG 1 > 89 Normale Nierenfunktion Milde Funktionseinschränkung Moderate Funktionseinschränkung Schwere Funktionseinschränkung 5 < 15 Chronisches Nierenversagen Die vier Stadien der Niereninsuffizienz anhand der Retentionswerte SCHWEREGRAD BEZEICHNUNG ANZEICHEN UND SYMPTOME 1 Funktionseinschränkung 2 Kompensierte Retention 3 Dekompensierte Retention 4 Urämie (Harnvergiftung) Eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit der Nieren, nächtlicher Harndrang Anstieg harnpflichtiger Substanzen, Abnahme der Blutbildung Erhöhte Phosphatwerte im Blut, Bluthochdruck, Übersäuerung des Blutes und Körpers (Azidose), Impotenz Übelkeit, Erbrechen, Blutungsneigung, Lungenödem, Hirnschäden, Koma

5 Was bedeutet Niereninsuffizienz? 21 Welche Therapien gibt es? Die Behandlung von akuten und chronischen Nierenerkrankungen unterscheidet sich in Abhängigkeit der Ursache, dem Schweregrad der Niereninsuffizienz und der Ausprägung von Folgekomplikationen. Sowohl bei akuten als auch chronischen Nierenerkrankungen muss das Hauptaugenmerk zunächst auf die Behandlung der Grunderkrankung (z. B. optimale Kontrolle des Diabetes mellitus bei diabetischer Nierenschädigung oder immunsuppressive Therapie bei Glomerulonephritis) und die Beseitigung der Ursache (z. B. Volumengabe bei Kreislaufschock oder Weglassen von nephrotoxischen Medikamenten) gerichtet werden. Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung drohen Überwässerung durch mangelhafte Flüssigkeitsausscheidung, Entgleisung der Elektrolyte (Hyperkaliämie!) und Übersäuerung des Blutes (Metabolische Azidose). Falls diese Komplikationen durch ein angepasstes Ernährungs- und Trinkverhalten und eine entsprechende medikamentöse Therapie nicht beseitigt werden können, ist eine Blutwäschebehandlung notwendig. Bei Erkrankungen mit chronischer Nierenfunktionsverschlechterung gelingt nicht immer ein vollständiges Ausheilen der Grunderkrankung. In diesen Fällen kann aber das Fortschreiten der Niereninsuffizienz in der Regel durch eine gute Blutdruckkontrolle und eine eiweißreduzierte Ernährung gebremst werden und so der Zeitpunkt einer notwendigen Dialysebehandlung um Monate bis Jahre hinausgezögert werden. Um die Dialyse bei einem chronischen Nierenversagen möglichst lange hinauszuzögern, ist die Mitarbeit des Patienten von großer Bedeutung! Sehr wichtig ist der enge und regelmäßige Kontakt zum behandelnden Arzt. Um einer Verschlechterung der Nierenfunktion entgegenzuwirken, ist es außerdem sehr wichtig, dass der Patient eine eiweiß-, phosphat- und kaliumarme Diät einhält, die gleichzeitig reich an Kalzium ist. Viele, auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente werden über die Niere Bei Nierenerkrankungen muss das Hauptaugenmerk zunächst auf die Behandlung der Grunderkrankung gerichtet werden. Chronisches Nierenversagen kann durch Ihre Mithilfe hinausgezögert werden!

6 22 Unsere Nieren das müssen Sie wissen ausgeschieden. Deshalb sollte bei Selbstmedikation immer der Arzt um Rat gefragt werden. Was geschieht bei der Dialyse? Auf Griechisch bedeutet dialysis Auflösung. Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren. Neben der Nierentransplantation ist die Dialyse die einzige Möglichkeit, Menschen mit sehr starker Einschränkung der Nierenfunktion zu behandeln. Bei der Dialysetherapie werden harnpflichtige Substanzen und überschüssiges Wasser mithilfe von künstlichen oder körpereigenen Membranen aus dem Blut entfernt, gleichzeitig der Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt korrigiert. Der Großteil der Dialysepatienten wird mit der Hämodialyse behandelt. Hämodialyse Der Großteil der Dialysepatienten wird mit der Hämodialyse (HD) behandelt. Bei dieser Form der Blutwäschebehandlung wird das Blut des Patienten mit Hilfe eines Dialysegerätes durch einen künstlichen Filter, den so genannten Dialysator, gepumpt. In diesem Dialysator werden pro Minute ca. 200 bis 350 ml Blut über eine halbdurchlässige Membran mit 500 ml Dialysierflüssigkeit in Kontakt gebracht. Während einer durchschnittlichen Dialysedauer von 4 bis 6 Stunden wird so das gesamte Blutvolumen des Patienten ungefähr 10-mal in dem Dialysator gewaschen. Für den Anschluss an das Dialysegerät wird ein zentraler Plastikverweilkatheter oder eine Dialyseshuntfistel benötigt. Bei der Dialyseshuntfistel handelt es sich um eine operativ angelegte künstliche Verbindung zwischen einer oberflächennahen Vene und einer tieferliegenden Arterie am Unterarm oder in der Ellenbeuge. Durch den somit künstlich erhöhten Blutfluss erweitert sich die Shuntvene und liefert genügend Blut für eine effektive Dialysebehandlung.

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