Welche Rolle spielt das zivilgesellschaftliche Engagement für die Umsetzung von Inklusion? Köln, den Henning Baden, bagfa e.v.

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1 Welche Rolle spielt das zivilgesellschaftliche Engagement für die Umsetzung von Inklusion? Köln, den Henning Baden, bagfa e.v.

2 Die bagfa Als Dach- und Fachverband ist es Hauptaufgabe der bagfa, Freiwilligenagenturen strategisch und qualitativ weiterzuentwickeln und miteinander zu vernetzen. Sie ist in fünf Tätigkeitsfeldern für Freiwilligenagenturen aktiv: Austausch und Fortbildung ermöglichen Qualität fördern Anerkennung und Öffentlichkeit schaffen Projekte entwickeln Interessen vertreten

3 Was wir heute vorhaben: Vorstellung Selbstverortung Das bagfa-projekt Inklusives Engagement 4 Thesen zu Inklusion und Engagement Jetzt sind Sie dran! Ergebnissicherung

4 Selbstverortung Wo sehen Sie Ihre Institution im Inklusionsprozess?

5 Die Debatte um Inklusion Was läuft gut? Achtung! Da geht etwas schief.

6 bagfa-umfrage zu Inklusion und Engagement

7 bagfa-umfrage Mehr als ein Drittel der Freiwilligenagenturen berät und informiert regelmäßig Menschen mit Behinderungen. Die Kontakte zu Einrichtungen der Behindertenhilfe sind fast flächendeckend vorhanden. Im Zentrum steht dabei allerdings die Vermittlung von Engagierten zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Die Gemeinschaft der Freiwilligenagenturen ist nicht homogen. Ihre Entwicklungsstadien reichen von einer Wahrnehmung von Inklusion als Zusatzaufgabe über Veranstaltungs- und Projekterfahrungen bis hin zu einer umfassenden Betrachtung der Arbeitsprozesse und dem anschließenden Abbau von Teilhabebarrieren.

8 bagfa-umfrage Freiwilligenagenturen werden zunehmend als Akteure für Inklusion vor Ort wahrgenommen. Teilhabebarrieren für das Engagement von Menschen mit Behinderungen sehen die Agenturen vor allen Dingen bei den Einsatzstellen für Engagement. Freiwilligenagenturen sind in lokale Bezüge eingebettet und mit ihnen verwoben. Es braucht daher nicht nur von Seiten der Agenturen Fürsprecher, Netzwerke, Ressourcen und Strategien für inklusive Engagement. In der zivilgesellschaftlichen Vision eines erweiterten Inklusionsbegriffs liegt die Chance, alle Menschen in ihrer Vielfalt mitzudenken, sie zu beteiligen und so weitere Partner für gemeinsame Inklusionsstrategien zu gewinnen.

9 Inklusionsverständnis

10 Inklusion verändert den Blick seit 2001

11 Inklusion heißt nicht Gleichmacherei sondern: Im Sinne einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsfrage für alle gleich: Klettern Sie auf den Baum!

12 Inklusion ist kein Projekt Inklusion bedeutet eine Veränderung der alltäglichen Strukturen und Arbeitsweisen Inklusion heißt Kennenlernen, gemeinsam Ausprobieren und im Prozess Fehler machen Inklusion ist immer ein Ziel und kein Zustand jede (kleine) Idee bringt uns weiter

13 Inklusionsbegriff Inklusion bedeutet, Vielfalt und Verschiedenheit wertzuschätzen und allen Menschen dieselben Rechte zuzugestehen. Dazu ist eine Haltung wichtig, die von den Fähigkeiten des einzelnen Menschen und nicht von vermeintlichen Defiziten ausgeht. Engagement ist ein Weg, Ideen, Wünsche und Kenntnisse aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Freiwilligenagenturen wirken an Inklusion mit, wenn Sie Rahmenbedingungen in ihrer Organisation und mit ihren Partnern schaffen, die es ermöglichen, dass Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit Zugänge zum Engagement finden. Das heißt für Freiwilligenagenturen auch, besondere Bedürfnisse wahrzunehmen und Potenziale durch spezifische Beratungs-, Vermittlungsund Begleitangebote zu erkennen und zu mobilisieren.

14 Inklusionsbegriff Oder ganz kurz: alle sollen sich engagieren können!

15 Inklusion und Engagement Engagement und Inklusion könnten besser miteinander verbunden und strategisch besetzt werden. Warum gelingt dies bisher kaum? Wer könnte das Thema vorantreiben und hätte entsprechende Wirkungsmacht? Engagement und Inklusion ist in der öffentlichen, medialen, politischen und wissenschaftlichen Debatte (noch) keines der großen Themen. Welche Art von Fürsprechern werden gebraucht und welche Strategien/ Kampagnen könnten geeignete Hebel sein, dies zu verändern? Es gibt (noch) keine Strukturen, die das Engagement von Menschen mit Behinderung selbstverständlich ermöglichen. Wie können Vernetzungsstrategien vor Ort aussehen, die das Engagement von Menschen mit Behinderung selbstverständlich möglich machen? Was wäre eine dafür geeignete Förderstrategie?

16 Das bagfa-inklusionsprojekt Verschiedene Fortbildungsformate Eintägige Basisschulungen (auch als Abrufseminar) 4-tägige Fortbildungsreihe ( sowie Fulda) mit individuellem Vor- Ort-Beratungstermin bei den Teilnehmenden Vernetzungsveranstaltungen für die Teilnehmenden (16.06., Frankfurt am Main) Kongresse in 2017/2019 Publikationen Analyse: FWA und Inklusion März 2016 Leitfaden Inklusive Freiwilligenagentur Anfang 2017 Internet Homepage mit deutschlandweiter Projektdatenbank und Angeboten in Leichter Sprache Newsletter zu Engagement und Inklusion

17 Ziele des bagfa-projekts Breite Sensibilisierung von Freiwilligenagenturen für das Engagement von Menschen mit Behinderung. Die Agenturen werden in die Lage versetzt, ihre Teilhabebarrieren zu erkennen und diese abzubauen. Wissen wird über die Freiwilligenagenturen als Netzwerkstellen an die Einsatzstellen weitergegeben. Die Agenturen beraten ihre Kooperationspartner dahingehend, Teilhabebarrieren ebenfalls abzubauen, Engagementarten und - orte neu zu denken.

18 Inklusive Ideen von Freiwilligenagenturen und von Einsatzstellen für Freiwillige

19 Überall dabei Ehrenamt barrierefrei

20 Überall dabei Ehrenamt barrierefrei Information, Beratung und Vermittlung von interessierte Menschen mit Behinderungen in ein Engagement in Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen. Neben umfangreichen Beratungszeiten in der Freiwilligen-Agentur werden gemeinsam mit Fachpartnern Workshops für Menschen mit Lernschwierigkeiten angeboten. Interessierte Freiwillige werden in die Einsatzstelle und während der ersten Zeit des Engagements begleitet. Zum Austausch und Kennenlernen anderer Freiwilliger finden regelmäßige Angebote z.b. ein Ehrenamtscafé statt, zu denen alle Freiwilligen eingeladen sind. Damit Einsatzstellen gute Rahmenbedingungen und eine gute Begleitung für alle Freiwilligen gewährleisten können, werden Informationen, Beratung und Fortbildungen zur Zusammenarbeit mit Freiwilligen angeboten. In Einrichtungen der Behindertenhilfe werden Mitarbeiter/innen und Nutzer/innen über Engagementmöglichkeiten im Rahmen von Infoveranstaltungen oder Workshops informiert.

21 Erfolgsfaktoren Orientierung an den Fähigkeiten, Wünschen und Ideen von Menschen mit Behinderungen, um neue Engagementmöglichkeiten zu schaffen Einbeziehung von Experten in eigener Sache von Anfang an Peer-Counceling Direkte Ansprache von Menschen mit Behinderung über Seminare in leichter Sprache Gemeinsames Engagement von Menschen mit und ohne Behinderung (Freiwilligentag) Engagement wird bebildert Zusammenarbeit mit Eingliederungshilfe: Personenzentrierte Angebote

22 Ungehindert engagiert: Europarc

23 Ungehindert engagiert - Europarc Gelingfaktoren: Gruppenengagement im Sinne Day of Carying Bildungsangebote mit Bezug zum realen Tun konkretes Sehen von Erfolgen des Ehrenamtes (Schwierigkeiten mit komplexem Denken und Abstrahieren) Freiwilligenkoordination notwendig begleitende Themenhefte Begleitung durch Mitarbeitende Erleben eines neuen Lebensraumes Anerkennungskultur (besonders) wichtig

24 Gemeinsam engagiert Bethel

25 Gemeinsam engagiert - Bethel Gelingfaktoren: - Direkte Zusammenarbeit Eingliederungshilfe, Einsatzstellen und Freiwilligenagentur - Flexible Angebote - Direkte Ansprache über Material in leichter Sprache - Niedrigschwellige Engagementerfahrungen

26 These 1: Teilhabe und Teilgabe Inklusion heißt Teilhabe und Teilgabe: Freiwilliges Engagement ermöglicht beides. Jede/r soll sich einbringen können in die Gesellschaft. Eine Bürgergesellschaft ist nicht denkbar, wenn von vorneherein Bevölkerungsgruppen auf Grund bestimmter Merkmale wie Behinderungen ausgeschlossen werden.

27 These 2: Begegnung Inklusion heißt Begegnung: Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen sind eine Grundvoraussetzung für Inklusion. Freiwilliges Engagement schafft immer wieder Begegnungen auf Augenhöhe.

28 These 3: Ausprobieren Inklusion heißt gemeinsam Ausprobieren: Engagement kennt keine (vor-)festgelegten Rollen. Wer sonst Hilfe empfängt, kann hier die Rolle der/des Gebenden ausprobieren.

29 These 4: Veränderung Inklusion heißt gesellschaftliche Veränderung: auch freiwilliges Engagement verändert Gesellschaft im Kleinen und im Größeren das zeigt sich gerade auch in der Flüchtlingshilfe.

30 Was es braucht auf dem Weg zur Inklusion Barrierefreiheit: Die Agentur ist erreichbar für alle und verständlich für alle; sie versteht sich als "Möglich- Macher" vom Engagement; knüpft Kontakte und bringt Menschen zusammen. inklusive Arbeit Netzwerk: Außerdem nehmen wir Kontakt zu Einrichtungs- Trägern auf, um geeignete Einsatzorte zu finden und haben Kontakt zu Eingliederungshilfeträgern, um gemeinsam den Zugang zum Engagement von Menschen mit Behinderung zu gestalten. Öffentlichkeitsarbeit: Ansprache in Flyern, Homepage, so dass sich auch alle Menschen angesprochen fühlen. Haltung und Faktenwissen: Aufgeschlossenheit, Unvoreingenommenheit und Kenntnisse der Lebenswelt von Menschen mit Behinderung und anderen Einschränkungen. Aus der bagfa-umfrage zu Freiwilligenagenturen und Inklusion im Dezember 2014

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