Praxissoftware aus der Wolke? Welche Dienste in der Cloud gut aufgehoben sind und welche besser in der Praxis bleiben.

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1 AUSGABE 14.3 JULI 2014 IT IN DER ÄRZTLICHEN PRAXIS Euro IT-Workflow Wie Software die Arbeit in der Praxis unterstützt. Meaningful Use Das US-Bonusprogramm geht in die zweite Runde. Praxissoftware aus der Wolke? Welche Dienste in der Cloud gut aufgehoben sind und welche besser in der Praxis bleiben.

2 Fachforum und Ausstellung 27. und 28. September 2014 Nutzen Sie die Weiterbildungs- und Informationsangebote rund um Ihre Praxis! Besuchen Sie den Praxisrausch 2014! Konzert- und Kongresshalle Bamberg Mit PRAXISRAUSCH 2014 richtet die medatixx-akademie als erster Veranstalter in Deutschland für Arztpraxen aller Fachrichtungen einen Wettkampf aus, wie es ihn bisher noch nicht gab. Praxisteams aus dem gesamten Bundesgebiet können ihre Leistungsfähigkeit spielerisch unter Beweis stellen und sich mit anderen Praxen messen. Begleitet wird das Event von einem Fachforum und einer Ausstellung. Das Fachforum enthält unter anderem die Ausbildung zur Fürsorge-Assistenz und zum QM-Beauftragten sowie Seminare zu den Themen Notfall- und Hygienemanagement, hausärztliche Abrechnung und patientenorientierte Kommunikation an Empfang und Telefonzentrale. Darüber hinaus können Sie sich in kostenfreien Kurzpräsentationen von A Z informieren: von Arbeitsschutz, Archivierung und Backup über Datenschutz, Internet und Niederlassungs-/ Abgabeberatung bis zu papierlose Praxis, Sprach erkennung und Yo-You-Effekt. Erfahren Sie mehr unter:

3 Inhalt Editorial Daten aus der Wolke Software als Service eine Betrachtung der Chancen und Risiken. > 10 Alles im Blick Die Infografik zum IT-Workflow in der Arztpraxis. > 16 Die zweite Stufe ist gezündet Das US-Bonusprogramm Meaningful Use geht in die nächste Runde. > 20 Kompakt 04 In eigener Sache 15 Porträt 18 bunt gemixxt 24 Kolumne, Impressum 26 Software als Service bald auch für Praxen? Begriffe wie Software as a Service (SaaS), Cloud Computing und Big Data schwirren derzeit durch die Öffentlichkeit. Allen Datenschutzdiskussionen zum Trotz scheint die Zentralisierung und Mobilisierung von IT-Anwendungen ein globaler Trend zu sein, der auch vor dem Gesundheitswesen nicht haltmacht. Dies beweist ein Blick in das Mutterland der Technologiebegeisterung manche sagen auch Mutterland der Technologie-Naivität USA: Hier betreibt eine große Zahl der Krankenhäuser und Arztpraxen Datenhaltung auf zentralen Servern außerhalb ihrer Sicherheit Einrichtungen. Ob derartige und Anreize Serviceangebote auch in Deutschland Verbreitung für Cloudfinden werden, damit beschäftigt sich unser Titelthe- Lösungen ma. Wir versuchen, die ohne Zweifel richtige und wichtige Sensibilität in Bezug auf patientenrelevante Daten gegen die technischen Möglichkeiten und Vorteile von Cloud-Lösungen abzuwägen. Um es vorwegzunehmen: In Deutschland stehen wir hier noch ganz am Anfang. Dies unter anderem wegen fehlender Anreizsysteme ähnlich dem amerikanischen Meaningful Use-Programm. In Fortsetzung unserer Serie Meaningful Use haben wir ab Seite 20 Details zur Stufe 2 des Programms für Sie zusammengetragen. Realität ist bereits heute der flächendeckende Einsatz von IT in den deutschen Arztpraxen. Seit Langem wird Praxissoftware nicht nur für Abrechnungen, Formulardruck oder medizinische Dokumentation verwendet. Sie unterstützt die Prozesse in der Arztpraxis. In unserer Infografik stellen wir Ihnen die Hauptbereiche vor, in denen Praxis-EDV den Workflow effizient unterstützt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre unserer aktuellen Ausgabe. Jens Naumann Geschäftsführung medatixx 03

4 Rubrik Kompakt Hilfe für Ältere Fortschritte bei der Tiefen Hirnstimulation PARKINSON. Die Tiefe Hirnstimulation (THS) wird schon seit Jahren erfolgreich zur Behandlung der Parkinsonkrankheit im fortgeschrittenen Stadium eingesetzt. Morbus Parkinson zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen, die sich durch Bewegungsstörungen wie etwa starkes Zittern äußern. Bei der THS geben Elektroden eines implantierten Hirnschrittmachers schwache Stromimpulse an umliegende Nervenzellen ab, was die unkontrollierten Bewegungen vermindert. Nach den positiven Ergebnissen einer Studie ( EARLYSTIM ) im Jahr 2013 wird die THS nicht mehr nur bei Patienten nach zwölf Jahren Krankheitsdauer, sondern in manchen Fällen bereits nach sechs Jahren eingesetzt, um die Lebensqualität zu verbessern. Computerspiele auf Rezept Erstmals übernimmt eine Krankenkasse die Kosten einer internetbasierten Therapie für Kinder mit einer funktionellen Sehschwäche (Amblyopie). Medizinische Online-Anwendungen nehmen in Deutschland Fahrt auf. Als erste Krankenkasse in Deutschland erstattet die Barmer GEK künftig eine ärztlich verordnete internetbasierte Therapie. Dabei handelt es sich um eine von dem Berliner Start-up Caterna entwickelte App für Kinder mit funktioneller Sehschwäche (Amblyopie). Diese Kinder werden üblicherweise so behandelt, dass das gesunde Auge zeitweise abgeklebt wird, damit das kranke Auge das Sehen bis zu einer korrigierenden Operation nicht verlernt. Reicht diese Pflastertherapie nicht aus, kann zusätzlich eine webbasierte Stimulationstherapie (App auf Rezept) begonnen werden. Dabei werden verschiedene altersgerechte Computerspiele wie zum Beispiel Tetris, Autorennen oder Würfelspiele angeboten, in deren Hintergrund ein bewegtes Streifenmuster über den Bildschirm läuft. Die Therapie erfolgt über 90 Tage von zu Hause aus. Das Auge muss mit den Online-Spielen täglich mindestens 30 Minuten trainiert werden, wobei das Kind sein Augenpflaster tragen muss. Der Augenarzt kontrolliert während der Trainingsphase Therapie: Spielend das kranke Auge trainieren regelmäßig die Augen und das Online-Nutzungsprotokoll des kleinen Patienten. Elektronische FallAkte vernetzt Pflegeheime, Ärzte und Kliniken. Kürzere Wege für Patienten, besserer Austausch zwischen ambulantem und stationärem Bereich, mehr Qualität in der Medizin, weniger Drehtüreffekte: Mit diesen Zielen ist das Städtische Krankenhaus Maria Hilf in Brilon (Hochsauerlandkreis) dem Verein Elektronische FallAkte e.v. beige- Vernetzung: Datenaustausch über die EFA treten. Mit dessen Unterstützung soll auf Basis der Elektronischen FallAkte (EFA) zunächst ein Geriatrie-Netzwerk für die Versorgung älterer, meist multimorbider Patienten aufgebaut werden. Wir wollen Pflegeheime, ambulante Ärzte und Krankenhäuser zusammenbringen, um die Versorgungsabläufe zu verbessern, sagt Reimund Siebers vom Krankenhaus Brilon. Die meisten pflegebedürftigen Patienten litten unter mehreren Krankheiten, schon allein die Medikation erfordere viel Spezialwissen. Bei einer Krankenhauseinweisung benötigen die Ärzte entsprechend viele Begleitinformationen. Auch die Entlassung müsse sorgfältig vorbereitet sein, damit der Patient nahtlos weiterbetreut werden kann, erklärt Siebers. 04

5 kleine_rubrik Kompakt Vorsicht in sozialen Medien Dierks antwortet Die Bundesärztekammer informiert Ärzte und Medizinstudenten darüber, wie sie Facebook & Co nutzen, ohne sich Ärger einzuhandeln. Soziale Medien sind voller Tücken. Das sollten auch Ärzte und Medizinstudierende im Hinterkopf behalten, wenn sie sich im Internet bewegen, meint die Bundesärztekammer (BÄK). Sie hat einen recht umfangreichen Leitfaden erstellt, der wichtige Klippen auflistet, die es zu umschiffen gilt. Dabei geht es schwerpunktmäßig natürlich um die ärztliche Schweigepflicht, die auch bei Twitter, Facebook und Co ohne jede Einschränkung gilt. Aber auch vor Diffamierungen im Netz sollte Arzt sich hüten, um nicht die Reputation eines Kollegen zu schädigen, findet die BÄK. Sie weist darauf hin, dass Diffamierungen in ungünstigen Fällen rechtliche und finanzielle Folgen haben können. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen die potenziellen Gefahren, die im Netz lauern. Hinweise gibt es darüber hinaus zu den Themen Online-Freundschaft zwischen Arzt und Patient, Netiquette zwischen Kollegen, Fernbehandlungsverbot, Datenschutz, Haftpflicht sowie produktbezogene Äußerungen im Netz. Generell sollte im Internet die private und die berufliche Lebenswelt des Arztes nicht vermischt werden, meint die Kammer. Und von einer individuellen Patientenberatung alleine über soziale Medien rät sie dringend ab. Sichere Blutprodukte Ein europäisches Schnellwarnsystem soll die EU-Mitgliedsländer bei der Überwachung von Blut und Blutprodukten unterstützen. Im Rahmen ihres Programms für Patientensicherheit hat die EU-Kommission eine neue webbasierte Plattform für Blut und Blutprodukte in Betrieb genommen. Es handelt sich um ein Schnellwarnsystem (Rapid-Alert-System Blood, RAB), auf das in erster Linie die nationalen Gesundheitsbehörden zugreifen sollen. Ausgetauscht werden Daten zur Qualitäts- und Sicherheitsmängelüberwachung, außerdem Informationen über Zwischenfälle beim Einsatz von Blutprodukten und Informationen über Analyseergebnisse. Dies ist deshalb relevant, weil der Markt für Blutprodukte immer internationaler wird. Treten bei einer Blutkonserve Probleme auf, können auch andere Blutkonserven betroffen sein. Entsprechend rasch müssen Blutbanken oder Einrichtungen, die Blutkonserven einsetzen, informiert werden. In Blutprodukte: Ihre Qualität wird besser überwacht. Zahl des Quartals 11,8 Liter reinen Alkohol trinkt der Deutsche durchschnittlich im Jahr. Quelle: WHO der EU werden pro Jahr etwa 24 Millionen Einheiten Blut gespendet und rund zwei Millionen Blutübertragungen vorgenommen. ec.europa.eu/health/blood_tissues_organs/blood/index_de.htm Prof. Dr. Dr. Dr. Christian Dierks Dierks Zur Person. Prof. Dr. Dr. Christian Dierks ist Rechtsanwalt und Facharzt für Allgemeinmedizin. Vorwiegend berät er mit seiner Kanzlei Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in den Rechtsfragen von Teleme dizin und ehealth.??frage? Es wird viel über Big Data gesprochen. Was ist aus rechtlicher Sicht zu diesem Thema Dierks: anzumerken? Antwort. DIERKS: Sagen Sie mir erst mal, was darunter heute zu verstehen ist. Der Begriff ist einem raschen Wandel unterworfen, und in vielen Diskussionen fällt auf, dass jeder von etwas anderem redet: Sprechen wir von der Datenmenge, der Struktur, dem Auswertungsprozess oder den Ergebnissen der Analysen aus Big Data? Rechtlich relevant ist zum einen, dass große Mengen von Daten unterschiedlicher Herkunft Verkettungen ermöglichen und scheinbar Anonymes auf einmal einer Person zugeordnet werden kann, und vielleicht sogar nicht einmal der richtigen. Der definitorische Rahmen des Datenschutzrechts für Anonymität ( unverhältnismäßig hoher Aufwand ) gebietet bei Senkung des Aufwands Vorsicht: Nicht alles, was anonym scheint, ist es dann auch. Wie unlängst in Nature publiziert, können sogar genetische Daten unter Nutzung öffentlicher Datenbanken reidentifiziert werden. Ein Paradigmenwechsel! Zum anderen ergibt die Auswertung von Big Data zunächst nur Korrelationen und nicht notwendigerweise Kausalitäten. Im Vergleich zu einer klinischen Prüfung entspricht dies zuvor nicht festgelegten Endpunkten, es sind dann also Ergebnisse niedrigerer Evidenz. Deshalb: Es kommt rechtlich darauf an, welche Entscheidungen auf der Basis so gewonnener Ergebnisse getroffen werden. Um Persönlichkeitsrechtsverletzungen und anderen Unfug auszuschließen, müssen die Daten richtig gut und die Algorithmen richtig schlau sein. Das ist die kommende technische Herausforderung für Big Data, das Recht folgt der Entwicklung dann schon. 05

6 Kompakt Interview Wir verkaufen nichts. Dr. Florian Fuhrmann Dr. Florian Fuhrmann ist Geschäftsführer der 2014 neu gegründeten KV Telematik GmbH, die aus der Telematik ARGE der Kassenärztlichen Vereinigungen hervorgegangen ist. Die KV-Telematik GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.? Ihr Einstand als neuer Geschäftsführer der KV Telematik GmbH war nicht gerade einfach. Von der Industrie gab es Sperrfeuer gegen die neue GmbH. Konnten Sie die Gemüter wieder beruhigen? Wir sind dabei. Ich habe Verständnis für die Sensibilität von IT-Unternehmen, wenn es um das Thema Schnittstellen geht, möchte aber noch mal ausdrücklich betonen, dass wir kein regulärer Marktteilnehmer sind. Wir verkaufen nichts. Wir stellen alle Kommunikationskanäle und Dienstleistungen und auch den Betrieb von KV-CONNECT den Ärzten, den KVen und der Software-Industrie kostenfrei zur Verfügung. Die Softwareunternehmen profitieren sogar von dem, was wir tun: Dadurch dass wir neue Anwendungen für KV-CONNECT spezifizieren, öffnen wir diesen Anwendungen gewissermaßen den Weg in die Praxis-IT-Systeme. Apps immer beliebter Nachfrage nach Gesundheits-Apps beeinflusst die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche in Deutschland wird derzeit nicht von Großprojekten vorangetrieben, sondern von privat finanzierten Gesundheitsprodukten, -diensten und -applikationen. Zu diesem Schluss kommt die Studie Perspektive ehealth der Unternehmensberatung Deloitte. Das Unternehmen schätzt, dass Ende 2014 bereits 45 Prozent der Was sind die wichtigsten Arbeitsfelder der KV Telematik GmbH in nächster Zeit? Aktuell ist unsere Hauptaufgabe die räumliche und technische Migration der KV-CONNECT-Infrastruktur von der KV Westfalen-Lippe zur KBV in Berlin. Das wird hoffentlich Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Parallel dazu werden wir neue Anwendungen für KV-CONNECT definieren und spezifizieren. Die Ein-Klick-Abrechnung existiert ja bereits. Der earztbrief wird dazukommen. Dann werden wir uns um die Abbildung der DMP in KV-CONNECT kümmern und die Migration von DALE-UV ist sicher ein Thema. Wie ist die Durchdringung des Marktes mit KV-CONNECT? Ausbaufähig. Wir haben derzeit gut Nutzer des sicheren Netzes der KVen. Davon nutzt aber nur ein kleiner Teil KV-CONNECT. Auf Dauer wird der Anteil der KV-CONNECT-Nutzer aber steigen, weil es wesentlich komfortabler für die Ärzte ist. Aufseiten der AIS-Hersteller (Red.: AIS = Arztinformationssystem, Praxissoftware) sind wir gut aufgestellt. Fast alle haben KV-CONNECT im Angebot und können es freischalten, sobald der Arzt das wünscht. Die neuen Anwendungen werden bei den Ärzten die Nachfrage nach KV-CONNECT steigen lassen. Glauben Sie, dass Sie sowohl die Ärzte als auch die KVen als auch die Industrie zufriedenstellen können? Wir werden viel kommunizieren. Aufseiten der Ärzte planen wir Bedarfsanalysen, um die IT-Angebote der KV Telematik GmbH noch besser auf die Bedürfnisse abzustimmen. Mit der Industrie werden wir regelmäßige Gespräche einführen, um Transparenz und Wohlwollen zu erreichen. Weiterhin wird es zeitnah einen Kommentierungsprozess für Softwarehersteller geben, um auch hier die Hinweise bezüglich der geplanten Anwendungen berücksichtigen zu können. Auch im föderalen KV-System wird es verschiedene Plattformen geben, um sich auszutauschen. Einflussreich: Der Verbraucher treibt ehealth voran. Deutschen ihre privaten Smartphones und Tablet-PCs für digitale Gesundheitsangebote verwenden werden beispielsweise als Fitness-Tool oder zur Messung von Vitaldaten. Die Anwender können aus einem Angebot von über einer Million Gesundheits-Apps wählen. Als Treiber für ehealth- Anwendungen im Verbraucherbereich haben die Macher der Studie das steigende Gesundheitsbewusstsein, eine zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft, das praktisch überall verfügbare Internet sowie die spielerische Bedienung der Smartphones und Tablet-PCs identifiziert. Zu den beliebtesten Anwendungen zählen zum Beispiel Diät-Apps. Einen Mehrwert sieht Deloitte in der Einbindung der Ärzte. Vor allem das Angebot der Hausärzte und Kardiologen würde eine Aufwertung erfahren, so Deloitte, wenn Patienten ihre Vitaldaten online an den Arzt übermitteln könnten. www2.deloitte.com 06

7 Kompakt Anwenderzentrum egesundheit Die ZTG (Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH) stellt in Bochum die wichtigsten Telematik- und Telemedizinanwendungen einer breiten Öffentlichkeit vor. Wer sich einen Überblick über die in Deutschland verfügbaren telematischen und telemedizinischen Anwendungen verschaffen möchte, wird im Anwenderzentrum egesundheit fündig. Das in Bochum ansässige Anwenderzentrum geht auf eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen Informativ: Das Anwenderzentrum zurück und wird von der ZTG betrieben. Es bietet eine Plattform mit den wichtigsten Telematik- und Telemedizin-Anwendungen, die im Erprobungs- und Produktionsbetrieb eingesetzt werden. Das Spektrum der gezeigten Lösungen reicht von der Dokumentation und Kommunikation über elektronische Patienten- und Fallakten, Signatur und Versand des elektronischen Arztbriefes, Authentifizierung und Autorisierung mittels elektronischer (Heil-)Berufsausweise bis zum Austausch medizinischer Expertise mit telemedizinischer Unterstützung. Mit dem Anwenderzentrum egesundheit sollen aber nicht nur potenzielle Nutzer informiert und aufgeklärt werden. Die neue Einrichtung soll auch den Dialog mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen unterstützen und so die Akzeptanz für die Telemedizin fördern. Besucher können sich direkt bei der ZTG anmelden. Augenforschung Schnittstellen für Medizinsprache Die Hochschule Niederrhein entwickelt einheitliche Codierungen für medizinische Begriffe, um den Informationsfluss zu vereinfachen. Wenn Mediziner miteinander reden, verstehen Laien oft nur Bahnhof. Problematisch wird es, wenn sich Mediziner auch untereinander nicht mehr hundertprozentig verstehen, weil die von ihnen verwendeten Begrifflichkeiten ungenau sind oder unterschiedliche Bedeutungen haben. Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein arbeiten deshalb an einer einheitlichen, international gültigen und auf Codierungen aufbauenden Medizin-Sprache. Im Projekt Standards zur Unterstützung von ecommerce im Gesundheitswesen wollen sie Einkaufsprozesse im Gesundheitswesen vereinheitlichen und die Bestellprozesse automatisieren. Beispielsweise können damit die für eine anstehende Operation benötigten Instrumente angezeigt werden und falls diese nachbestellt werden müssen, erfolgt dies automatisch. Im Projekt Einführung des überregionalen Echtbetriebs eines elektronischen Meldeverfahrens von Laboren an die zuständigen Gesundheitsämter soll der Meldeprozess bei Infektionskrankheiten auf Basis einer weltweit einheitlichen Terminologie verbessert und beschleunigt werden. Das dritte Projekt AKTIN Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland durch den Aufbau eines Nationalen Notaufnahmeregisters befasst sich mit eindeutigen Begrifflichkeiten in der Notfallmedizin. Forscher können mit einem Laserstrahl gezielt einzelne Sinneszellen im Auge stimulieren. In einem menschlichen Auge gibt es rund 120 Millionen lichtempfindliche Sinneszellen. Forschern der Universität Bonn, der University of California und der University of Alabama ist es nun erstmals gelungen, bei lebenden Personen einzelne dieser Zellen gezielt zu stimulieren. Die bahnbrechende Methode verspricht neue Antworten auf die Frage, wie das Auge Lichtreize zu Bildern verarbeitet. Außerdem erwarten sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse darüber, was bei Krankheiten mit den Lichtsinneszellen passiert. Auch die Wirkung von Medikamenten lässt sich möglicherweise direkt sichtbar machen. Die Funktion einzelner Lichtsinneszellen ließ sich bislang nur an Gewebepräparaten studieren. Welcher Sinneseindruck im Menschen entsteht, wenn man ganz gezielt bestimmte Zellen stimuliert, lässt sich so je- Stimuliert: Farbsinneszellen in der menschlichen Netzhaut doch nicht erforschen. Mit einer ausgeklügelten Apparatur konnten die Wissenschaftler bei vier Testpersonen einzelne Farbsinneszellen (sogenannte Zapfen) im Auge mit einem Laserstrahl stimulieren. Der Erfolg erlaubt neue Einblicke in die Bildentstehung: Die Sinneszellen in der Netzhaut sind durch Nervenzellen miteinander verschaltet. Hier finden bereits grundlegende Schritte der Bildverarbeitung statt die Netzhaut ist also streng genommen schon Teil des Gehirns. Mit der neuen Methode lässt sich untersuchen, auf welche Weise die Signale einzelner Zapfen miteinander verrechnet werden. ukb.uni-bonn.de 07

8 Kompakt Ergonomie am Arbeitsplatz Wissenschaftler des Fraunhofer IPA ermitteln in Fabriken die spezifische Belastung am Arbeitsplatz, um drohenden Gesundheitsbeschwerden entgegenzuwirken. Fast sieben Millionen Menschen bekommen jedes Jahr in der EU ernsthafte gesundheitliche Beschwerden durch ihre Tätigkeiten am Arbeitsplatz. Um die spezifischen Belastungen am Arbeitsplatz exakt zu ermitteln, analysieren Wissenschaftler der Abteilung Biomechatronische Systeme des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) Bewegungsabläufe und ermitteln daraus die Belastungen für Gelenke, Muskeln und Sehnen. Dafür steht ein mobiler Messplatz zur Verfügung, der mit neun synchronisierten Infrarot-Kameras die Bewegungsabläufe unter realen Bedingungen Belastung: Die Messung erfolgt über Sensoren am Körper. aus unterschiedlichen Richtungen aufzeichnet. Der Proband wird dazu an exponierten Stellen seines Körpers mit Messpunkten versehen. Im VW-Werk in Chemnitz erhielten Arbeiter, die bei der Montage des Armaturenbretts über Schmerzen am Handgelenk klagten, nach der Messung des Fraunhofer IPA einen speziell gefertigten Handschuh zur Stabilisierung des Handgelenks. Analyse von Gefäßablagerungen Forscher der Universität Magdeburg wollen Sensoren entwickeln, mit denen die Art und Gefährlichkeit von Ablagerungen in Gefäßen bestimmt werden kann. Medizintechniker und Ärzte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wollen im nationalen Schwerpunktprogramm Elektromagnetische Sensoren für Life Sciences, ESSENCE, neue Sensoren entwickeln, mit denen sich Gefäßablagerungen analysieren lassen. Mit etablierten Großgeräten zur Bildgebung, wie Computer- oder Kernspintomographie, sind wir nicht in der Lage, Prozesse auf Zellebene, wie zum Beispiel Gefäßablagerungen, darzustellen, geschweige denn zu analysieren. Wir können zwar mit Ultraschall oder optischer Kohärenztomographie die Form der Ablagerungen untersuchen, aber ihre Art und Gefährlichkeit bleiben offen, sagt Prof. Dr. Georg Rose, Institut für Medizintechnik. Innerhalb dieses Schwerpunktprogramms ESSENCE werden wir Sensoren für die Charakterisierung dieser Ablagerungen entwickeln. Für ESSENCE stehen in den nächsten drei Jahren insgesamt sechs Millionen Euro bereit, um neuartige Sensorkonzepte und Technologien für biomedizinische Analytik und Diagnostik zu entwickeln. Die elektromagnetischen Sensoren im Frequenzbereich der Mikro-, Millimeter- und Terahertz-Wellen sollen auch in der Biochemie die räumliche Anordnung von Molekülen nachweisen, in der Medizin bei der Lokalisierung und Behandlung von Tumoren eingesetzt werden und in der Molekularbiologie Protein- und Nukleinsäureinteraktionen bestimmen oder Zellmembranen beeinflussen. Wissenschaftsticker +++ INTERNETBASIERTE VERHALTENSTHERA- PIEN können Drogenentwöhnungsprogramme sinnvoll ergänzen. Aimee Campbell vom New York State Psychiatric Institute hat 507 Erwachsene, die wegen Substanzmissbrauchs in eine Suchtambulanz kamen, entweder nur konventionell oder zusätzlich mit einer webbasierten, motivierenden Verhaltenstherapie behandelt. Ergebnis: signifikant weniger Therapieabbrecher, signifikant höhere Abstinenzraten mit der zusätzlichen, webbasierten Therapie (Am J Psychiatry 2014; doi: /appi.ajp ) Die Macht von Google: Ahmed Allam vom Institute of Communication and Health in Lugano hat Online-Experimente mit MANIPULIERTEN SUCH- MASCHINENERGEBNISSEN IM KONTEXT VON IMPFUNGEN durchgeführt. Verglichen wurde ein normales Google-Ergebnis mit zwei gefakten Ergebnislisten, die überwiegend pro Impfung oder kontra Impfung waren (J Med Internet Res 2014; 16(4):e100). Es zeigte sich, dass das Wissen um die Wirkweise von Impfungen umso schlechter war, je stärker die Internetnutzer impfkritischen Webseiten ausgesetzt waren. Auch die Angst vor Nebenwirkungen war größer und die Bereitschaft, Impfungen positive Wirkungen zuzuschreiben, geringer Noch mal SUCHMA- SCHINEN: Nina Weymann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat den Begriff type 2 diabetes in zwei beliebte Suchmaschinen eingegeben. Sie fand eine hoch signifikante Korrelation zwischen Usability einer Seite und dem Umfang des Traffics, genauso zwischen formaler Qualität der Seite und dem Umfang des Traffics (Health Promot. Int. 2014; doi: /heapro/dau019). Internetnutzer scheinen also nicht ganz dumm zu sein: Sie suchen sich die gut gemachten Webseiten heraus Wer nutzt eigentlich ARZTBE- WERTUNGSPORTALE? Wissenschaftler um Ralf Terlutter von der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt haben sich die Frage gestellt (J Med Internet Res 2014; 16(3):e97). Sie befragten 1006 zufällig ausgewählte Patienten. 29,3 Prozent konnten ein Portal nennen und gut jeder Vierte hatte auch schon mal eines genutzt. Frauen, gut ausgebildete Menschen und chronisch Kranke waren überdurchschnittlich häufig unter den Portalnutzern

9 Kompakt Surfen für die Gesundheit Die erste Umfrage unter Nutzern deutscher Gesundheitsinformationen im Netz ist ausgewertet. Die Ergebnisse können gratis heruntergeladen werden. Was machen 40 Millionen deutsche Gesundheits-Surfer und Patienten im Internet? Die E-Patienten Studie 2014 hat versucht, eine Antwort darauf zu finden. Im Februar und März 2014 gab es dazu eine Online-Befragung auf 19 der größten deutschen Gesundheitsportale Nutzer beantworteten alle Fragen vollständig. Deren Durchschnittsalter lag bei 59 Jahren, wobei Frauen mit 60,1 Prozent die Mehrheit stellten. Ergebnis: Gesundheitsseiten werden am häufigsten von Chronikern (42,6 Prozent) aufgerufen, gefolgt von Patienten mit akuten Beschwerden (22,8 Prozent) und an Gesundheitsthemen Interessierten. Aber auch Betreuer (14 Prozent) informieren sich im Netz. Die Häufigkeit der Erkrankungen dieser Surfer deckt sich dabei mit der tatsächlichen Krankheitsverbreitung in Deutschland. Es gab also keine Patientengruppe, die sich überdurchschnittlich oft informiert hat. Als Anlass gaben die meisten von ihnen an, grundlegend etwas über ihre Erkrankung erfahren zu wollen. Immerhin 26 Prozent suchten nach einer Zweitmeinung. Ganz oben auf der Liste der genutzten Dienste standen die Verzeichnisse von Kliniken, Ärzten, Arztpraxen, Medikamenten oder Kassenleistungen. Unter den Anbietern favorisieren die Surfer die Gesundheitsportale bekannter Zeitschriften wie der Apotheken Umschau, gefolgt von den Webseiten der Krankenkassen, Krankenhäuser und Ärzte. Fast 70 Prozent der Befragten gaben an, ihrem Arzt jetzt mehr und auch andere Fragen zu stellen als früher. Und über die Hälfte war der Meinung, dass sie ihren Arzt jetzt besser verstehen. Gute Jobaussichten Verband der Gesundheits-IT hat seinen diesjährigen Branchenbericht veröffentlicht. Der Bundesverband Gesundheits-IT bvitg e. V. hat seinen diesjährigen Branchenbericht IT-Lösungen im Gesundheitswesen veröffentlicht. Danach sind in der Gesundheits-IT-Branche in Deutschland derzeit rund Menschen beschäftigt. Die Hälfte davon hat einen Hochschulabschluss. Neun Prozent der Beschäftigten in dieser Branche sind medizinische Informatiker, wobei der Anteil der offenen Stellen mit einem Schwerpunkt in der Medizinischen Informatik in den bvitg-mitgliedsunternehmen mit 62 Prozent besonders hoch ist. Dies erklärt der Verband damit, dass viele seiner Mitgliedsunternehmen im Kliniksektor tätig sind, wo die Nähe zu den Ärzten ein hohes medizinisches Prozess-Know-how erfordert. Schlaganfall-Versorgung Bayern baut die technischen Möglichkeiten für eine schnelle Hilfe bei Schlaganfällen aus. Der Freistaat setzt dabei auf Telemedizin-Netzwerke. Der Freistaat hat zurzeit zwanzig überregionale Spezialstationen, sogenannte Stroke Units, in den Krankenhausplan aufgenommen, damit Schlaganfallpatienten zeitnah behandelt werden können. Zur Verbesserung der Akutversorgung, besonders in ländlichen Gebieten, sollen in den Regionen Schwaben und westliches Oberbayern sowie in Unterfranken die telemedizinischen Netzwerke NEVAS und TRANSIT aufgebaut werden. Sie ergänzen die bereits Telemedizin: Schnelle Hilfe beim Schlaganfall vorhandenen Netzwerke in Südostbayern (TEMPiS) sowie in Mittel- und Oberfranken (STENO). Bei den Schlaganfall-Netzen werden regionale Krankenhäuser mit den spezialisierten Schlaganfalleinheiten kommunikationstechnisch verbunden, wo rund um die Uhr ein Spezialist zur Verfügung steht. Gefragt: Medizininformatiker Das Vorurteil, wonach die Gesundheits- IT-Branche eine Männerdomäne sei, bestätigt der Branchenbericht nicht. Immerhin ein Drittel der Beschäftigten sind Frauen. Das ist fast doppelt so viel wie im Durchschnitt des gesamten IT-Sektors. Der Branchenbericht basiert auf einer wissenschaftlichen Erhebung der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Fachhochschule Osnabrück, die 42 bvitg-mitgliedsunternehmen und 131 weitere Unternehmen der Gesundheits-IT-Branche befragt hatte, sowie auf Ergebnissen der Fokusgruppen des bvitg. Den Gesamtumsatz der Gesundheits-IT-Branche beziffert der Branchenbericht für das Jahr 2012 auf 1,6 Milliarden Euro. Das Wachstum liegt mit 3,2 Prozent über dem Wachstum der Informationstechnologie gesamt (1,54 Prozent), jedoch unter dem von Software allgemein (5,3 Prozent). 09

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11 Titelgeschichte kleine_rubrik Software als Service Was in den USA schon lange ein Trend ist, hat auch bei uns Fuß gefasst: software as a service Software als Service. Bei diesem Geschäftsmodell werden Computerprogramme nicht mehr verkauft und lokal auf einem PC installiert. Stattdessen bezahlt der Anwender eine Gebühr für die Nutzung der Software und muss sich nicht mehr um die lokale Installation und die Wartung kümmern. Die Programme verbleiben auf dem Server des Anbieters in der Cloud und werden von dort aus über einen Browser aufgerufen. Unternehmen wie Google, Apple oder Microsoft bieten Cloud-Anwendungen in unterschiedlichen Ausprägungen an, zum Beispiel für den automatischen Abgleich von s, Adressen und Terminen zwischen verschiedenen Computern, die kollektive Bearbeitung von Dokumenten oder den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf Unternehmensdaten. eigenverantwortlich um Installation und Wartung der Software kümmern, weil dies der Anbieter zumindest anteilig auf seinem Server übernimmt. Im Idealfall 100 % Praxissoftware als Service benötigt der Arzt nur einen Computer mit Internetzugang. Er ruft die Praxissoftware im Browser auf, meldet sich mit Benutzername und Kennwort oder mit einer Signaturkarte an und kann mit dem Programm arbeiten so, als wäre es bei ihm vor Ort auf seinem PC installiert. Tatsächlich aber findet so gut wie nichts mehr auf seinem Computer statt. Die Software läuft auf dem Server des Anbieters, und alle Daten in der Praxis werden auf dem Server des Dienstleisters gespeichert. So funktioniert zum Beispiel schon heute der Terminplaner von samedi (www.samedi.de), mit dem die Praxis ihre eigenen Termine koordiniert, aber auch Patienten oder mitbehandelnde Kollegen online einen Termin in der Praxis buchen Daten aus der Wolke Eine Praxissoftware kann auf dem Computer vor Ort betrieben oder als Dienstleistung aus der Cloud bezogen werden. Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile. Dem Anwender eröffnen sich durch den Cloud-Betrieb neue Perspektiven, aber auch Risiken. In den USA wird bereits Praxissoftware als Service vertrieben, und auch in Deutschland gehen erste Anbieter an den Start. Was steckt dahinter, wie praxistauglich sind die Systeme und wie wirtschaftlich sind solche Cloud-Lösungen? Der grundsätzliche Unterschied zwischen den Systemen besteht darin, dass der Arzt für eine herkömmliche Praxissoftware eine Lizenz erwirbt sie also zu seinem Anlagevermögen zählt und sie vollständig vor Ort in der Praxis installiert wird. Für die Pflege der Software, dazu zählen Updates und eine Hotline, bezahlt er eine laufende Gebühr. Die Updates, die er entweder per Post auf einer DVD oder per Download erhält, werden in der Praxis aufgespielt. Nutzt der Arzt jedoch Praxissoftware als Service, fallen für ihn keine Anschaffungskosten für die Software an. Er bezahlt eine laufende Nutzungs- und Pflegegebühr und muss sich nicht vollständig können. Die Software läuft vollständig browserbasiert auf den Servern des Anbieters. Der Arzt muss bis auf eine eventuelle Schnittstelle zu seiner Praxissoftware weder eine Software installieren noch sich darum kümmern, dass der Terminplaner verfügbar ist. Das alles übernimmt samedi gegen eine monatliche Gebühr. Der Arzt benötigt lediglich eine Internetverbindung samt Browser, um seine Termine zu verwalten: Software als Service in Reinkultur. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Arzt muss sich nicht mehr um die Pflege des Systems kümmern; Datenhaltung und Datensicherung übernimmt ein Rechenzentrum, und er kann über einen Browser auch zu Hause oder unterwegs auf alle Daten zugreifen. Aber es gibt auch Einschränkungen; so zum Beispiel häufig bei der Ergonomie. Anwendungen, die vollständig im Browser ablaufen, sind 11

12 zumeist in der Seitenbeschreibungssprache HTML programmiert. Damit lässt sich aber derzeit kein wirklich schönes Design erzeugen; die Ergonomie scheint hier oft zweitrangig. Ein bekanntes Beispiel für eine solche Anwendung ist das Online-Banking: Die entsprechenden Seiten der Banken sind auf Funktionalität ausgerichtet und kommen mit vergleichsweise wenig Optionen und Menüpunkten aus. Der Bankkunde tätigt seine Transaktionen in der Regel in wenigen Minuten und beendet das Programm. Ergonomie spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Ganz anders verhält es sich bei Praxissoftware, die aufgrund der Vielzahl an benötigten Funktionen viel komplexer aufgebaut ist. Hier ist eine ergonomische Benutzeroberfläche entscheidend für ein effektives Arbeiten. Hinzu kommt, dass die Praxismitarbeiter nicht nur einoder zweimal am Tag die Software für wenige Minuten bedienen, sondern ständig damit arbeiten. Weichen die Hersteller von Cloud-basierter Praxissoftware deshalb auf Browser-Erweiterungen ( Plug-ins ) aus oder auf Hilfsprogramme wie Java, erzielen sie damit zwar ergonomische Lösungen, die aber zu Lasten der Browser-Autonomie gehen. Denn die Plug-ins müssen auf jedem PC, mit dem die Anwendung genutzt werden soll, installiert und dort gepflegt werden. Die Software ist dann nicht mehr von jedem beliebigen Computer aus zu bedienen und somit für die Praxis nicht mehr wartungsfrei. Eine weitere Einschränkung beim Software als Service -Konzept stellen die zahlreichen Geräte und Programme in der Arztpraxis dar, die an die Praxissoftware angebunden werden. Dazu zählen das Kartenlesegerät genauso wie das EKG-Gerät mit seiner Software oder das Dokumenten- und Bildarchiv. Wie bei herkömmlicher Praxissoftware erfolgt auch bei einer Cloud-basierten Lösung die Anbindung dieser Systeme über Schnittstellen, die im Praxis-PC installiert werden müssen. Das ist, zumindest im Moment, bei Cloud-Lösungen nicht ganz einfach und nicht immer möglich. Spätestens jetzt verliert die Cloud-basierte Praxissoftware endgültig ihre Internetautonomie. Und es kommt noch eine weitere Einschränkung hinzu: Nicht jeder Browser eignet sich zur Anbindung der lokalen Geräte. Thema Datensicherheit : Bei einer Cloud-basierten Software werden alle Daten in einem Rechenzentrum gespeichert. Das hat den Vorteil, dass der Arzt sich nicht mehr lokal um die Sicherung seiner Daten kümmern muss. Zum Schutz vor einem Datenverlust oder Systemausfall lagern die Daten redundant auf mehreren Servern. Sofern die Server ihren Standort in Deutschland haben, sind sie wahrscheinlich eher vor den neugierigen Blicken unbefugter Dritter geschützt. Die Sorge um den Missbrauch dieser Daten sei es aus kommerziellen oder staatlichen Gründen ist dennoch allgegenwärtig in den Diskussionen und Stellungnahmen der deutschen Ärzteschaft zu zentraler Datenhaltung. So wird der Schutz von Patientendaten in der Cloud auch unter Juristen derzeit heiß diskutiert: Nach Ansicht vieler Experten regelt das Bundesdatenschutzgesetz die Auslagerung von Patientendaten nicht ausreichend. Datenschützer sind bei Patientendaten besonders sensibel, schließlich handelt es sich um Sozialversicherungsdaten sowie um Informationen, die unter die ärztliche Schweigepflicht fallen. Wie bei der Auftragsdatenverarbeitung ist der Arzt dazu verpflichtet sicherzustellen, dass sein Dienstleister die Daten nicht einsehen kann. Eine gängige Empfehlung bei der Nutzung von Cloud-Diensten lautet daher, die Patientendaten bereits im Moment der Eingabe in den Browser in der Praxis zu verschlüsseln und erst dann über eine gesicherte Internetverbindung auf den Server des Dienstleisters zu übertragen. Für diese Verschlüsselung aber werden erneut Browser-Plug-ins und Hilfsprogramme benötigt, die auf dem PC installiert und gewartet werden müssen. Software als Service in Reinkultur sieht anders aus: Beim Online-Banking zum Beispiel kann der Kunde jeden beliebigen PC mit einem aktuellen Browser verwenden, weil die Daten zwar über eine gesicherte Internetverbindung übertragen werden, die Verschlüsselung aber erst auf dem Server der Bank stattfindet. Es gibt aber noch einen wichtigeren Aspekt, der das Betriebsmodell Software als Service bei Praxissoftware als vollständig serverbasierte Lösung derzeit schwierig gestaltet: Wenn die Daten nur verschlüsselt auf dem Server des Dienstleisters liegen, können sie dort nicht mehr verarbeitet werden. Möchte eine Praxis zum Beispiel mit einer Statistikfunktion ermitteln, welche ihrer Patienten zwischen 30 und 40 Jahren alt und an Diabetes erkrankt sind, kann sie nicht wie bei einer herkömmlichen Praxissoftware einfach die Datenbank abfragen, denn die Patientendaten liegen verschlüsselt auf dem Server des Dienstleisters. Um diese Statistik aus- 12

13 Titelgeschichte führen zu können, muss das Programm also den gesamten Datenbestand im Hintergrund auf den Praxis-PC laden, entschlüsseln und dann mit der Suchroutine bearbeiten. Dies führt zu Geschwindigkeitsverlusten und stellt Anforderungen an den lokalen PC, die den Cloud-Gedanken stark konterkarieren. Cloud-Anbieter verwenden häufig das Argument, ein Cloud-Betrieb sei preiswerter für den Nutzer. Wenn der Anbieter die komplette Wartung übernimmt und der Arzt theoretisch mit einfacheren Computern auskommt, sollte sich dies auf den Preis niederschlagen. Beim Modell Software als Service bezahlt der Arzt in der Regel eine monatliche oder quartalsweise Nutzungsgebühr. In den USA hat KLAS, ein auf die Gesundheitstechnologie spezialisiertes Beratungsunternehmen, im Jahr 2012 eine Umfrage unter 300 amerikanischen Arztpraxen mit durchschnittlich zwei bis vier Ärzten durchgeführt. Danach liegen die monatlichen Lizenzkosten ihrer Praxissoftware zwischen 0 und 700 US-Dollar. Die kostenlose Software ist vollständig durch die Pharmaindustrie werbefinanziert. Die Gebühren beinhalten die Lizenz zum Betreiben der Software sowie deren Pflege durch Updates, die Datenhaltung auf dem Server des Rechenzentrums sowie den Hotline-Service. Auf deutsche Verhältnisse bezogen könnten die Kosten heute so aussehen: Je nach Leistungsumfang der Software würden 50 bis 150 Euro für die Programmnutzung, die Updates und eine Telefonhotline fällig. Hinzu kämen bei vollständigem Cloud-Betrieb der Software etwa je nach Datenvolumen und Leistungsumfang 50 bis 150 Euro im Monat für die Cloud-Dienstleistung im Rechenzentrum so viel verlangen derzeit etablierte Anbieter sicherer Rechenzentrumslösungen wie etwa die Deutsche Telekom oder Microsoft. Die monatlichen Kosten für die Praxissoftware als Serviceleistung lägen demnach bei 100 bis 300 Euro und damit nicht mehr weit weg von den Kosten der etablierten, lokal zu installierenden Systeme. Bei allen kritischen Aspekten bietet die Cloud für eine Arztpraxis Cloud-Varianten im Vergleich Bei einer reinen Cloud-Lösung werden alle Daten beim Dienstleister gespeichert. Als Alternative bieten sich Mischformen an, die nur Teile in die Wolke auslagern. REINE CLOUD-LÖSUNG HYBRID-CLOUD PRAXISSOFTWARE UPDATES PRAXISSOFTWARE IT-DIENSTLEISTER PATIENTENDATEN KATALOGE VERZEICHNISSE ARZTPRAXIS IT-DIENSTLEISTER ARZTPRAXIS KATALOGE VERZEICHNISSE PRAXISSOFTWARE PATIENTENDATEN 13

14 sehr wohl eine Reihe von Vorteilen. Denn eine Praxissoftware beinhaltet nur zu einem geringen Teil tatsächlich patientenbezogene Informationen; die meisten Daten sind öffentlich bekannte, datenschutzrechtlich unbedenkliche Daten wie Arzneimittelinformationen, der ICD-10, der EBM, die GOÄ, Kassendaten, Postleitzahlen etc. Mittlerweile machen diese elektronischen Kataloge rund 70 Prozent des Datenbestands in einer Arztpraxis aus. Sie müssen ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden. Weil die Aktualisierung auf den Computern in der Praxis stattfindet, ist der Aufwand entsprechend groß. In jedem Quartal erhält die Praxis ein Update, das entweder per Post auf einem DVD-Datenträger oder als Download zur Verfügung gestellt wird. Wie sehr eine Arztpraxis durch diese Updates belastet werden kann, zeigt ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr. Zum 1. Oktober 2013 hatten die Kassenärztlichen Vereinigungen einen neuen EBM für Hausärzte eingeführt. Weil die Angaben im neuen EBM-Katalog anfangs fehlerhaft waren, verschickten die So macht es medatixx Ein Mischbetrieb aus lokaler und Cloud-Software ist möglich. Kassenärztlichen Vereinigungen im vierten Quartal im 14-Tage-Rhythmus Korrekturen, die über die Praxissoftware-Hersteller an die Arztpraxen verteilt werden sollten, wo sie manuell auf Auch das Unternehmen medatixx nutzt zunehmend die Vorteile der Cloud. So wird den Kunden angeboten, sich von den Servern in der medatixx-cloud die lokal zu installierenden Updates herunterzuladen und auf die DVD zu verzichten. Bereits über der rund medatixx-praxen nutzen diesen Service. Darüber hinaus arbeitet medatixx daran, zukünftig große lokal zu installierende Updates zu vermeiden. Dies soll beispielsweise durch zentral bereitgestellte öffentliche Kataloge wie Arzneimitteldaten, Gebührenordnungen, Kassendaten oder Postleitzahlen erreicht werden. Außerdem entwickelt das Unternehmen Lösungen, um optionale Online-Funktionen zu integrieren. So soll die patientenbezogene Routenplanung oder der direkte Zugriff aus dem elektronischen Krankenblatt auf webbasierte medizinische Informationsangebote möglich werden. Diese Dienste werden den Anwendern der medatixx-programme x.concept, x.isynet, x.comfort, easymed, medatixx sowie x.vianova und der x.concept Edition Ambulanz/MVZ Schritt für Schritt angeboten und je nach Systemausprägung und -zielgruppe in unterschiedlichen Ausbaustufen integriert. So gewährleistet medatixx, dass alle Anwender ihre etablierte, ausgereifte Lösung auch in Zukunft sicher und zeitgemäß nutzen und je nach Bedarf und eigenem Sicherheitsgefühl Cloud-Dienste schrittweise in die eigene Praxis einführen können. die Computer aufgespielt werden mussten. Das wäre nicht nötig gewesen, wenn die von der Praxis genutzten Kataloge nicht lokal auf dem Praxis-PC, sondern in der Cloud gelegen hätten. Der Praxissoftwarehersteller könnte die Kataloge dort zentral und kurzfristig pflegen; die Daten stünden der Praxis sofort nach deren Pflege im zentralen Katalog zur Verfügung ohne jegliches Update in der Praxis: Dies wäre Software als Service wie es sein sollte. Fazit: Mit einer massenhaften Etablierung reiner Cloud-Lösungen also Praxissoftware als Service ist in deutschen Arztpraxen kurzfristig nicht zu rechnen. Neben der flächendeckenden Verbreitung der ausgereiften konventionellen Lösungen mit hohem funktionalen Reifegrad sind es vor allem Datenschutzgründe sowie Aspekte der Praktikabilität und der Ergonomie, die einen flächendeckenden Wechsel zu vollständigen Cloud-Lösungen derzeit nicht wahrscheinlich machen. Die hohe Sensibilität der Ärzteschaft im Umgang mit den vertraulichen Patientendaten lässt angesichts der aktuellen Sicherheitsdiskussion um zentral gespeicherte Daten eher vermuten, dass die Ärzte auch in näherer Zukunft die persönlichen Daten ihrer Patienten unter eigener Hoheit lokal speichern und sichern wollen. Eine Bereitstellung öffentlich verfügbarer, datenschutzrechtlich unbedenklicher Kataloge wie Arzneimittel, ICD-10, EBM, Kassendaten etc. im Rahmen eines Software als Service -Angebotes jedoch kann die Arbeit der Praxen stark vereinfachen, den Vor-Ort-Pflegeaufwand reduzieren und den Zugriff auf stets aktuelle Kataloge besser sicherstellen als dies heute der Fall ist. Ein Mischbetrieb aus lokaler und Cloud-Software ist also wahrscheinlich. Dr. Michael Lang 14

15 In eigener Sache Chance für neue Ärzte Die Gewinner des Wettbewerbs medatixx gegen den Ärztemangel stehen fest: Aichwald, Lüssow und Filsum erhalten Unterstützung. Vor allem in ländlichen Gebieten haben es Praxisinhaber schwer, einen Nachfolger zu finden. medatixx hat deshalb eine Initiative gegen den Ärztemangel gestartet und alle medizinisch nicht ausreichend versorgten Gemeinden in Deutschland zu einem Wettbewerb eingeladen, in dem die drei besten Konzepte für die Ansiedelung von Ärzten prämiert werden (siehe x.press 14.2, Seite 15). Nun stehen die Gewinner fest. Das Konzept der baden-württembergischen Siegergemeinde Aichwald, ein Ärztehaus mit Fahrstuhl bis zur Tiefgarage zu bauen, hat die Jury in allen Kategorien überzeugt. Dem gesuchten Arzt stehen im ersten Obergeschoss des Ärztehauses insgesamt 224 Quadratmeter zur Verfügung, für die er nur eine Nettokaltmiete von 5,70 Euro pro Quadratmeter entrichten muss. Die zweitplatzierte Gemeinde Lüssow liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Seit im Dezember 2012 der bisherige Allgemeinmediziner seine Praxis auch aus Altersgründen geschlossen hat, sucht Lüssow einen Nachfolger. Den neuen Arzt erwarten komplett sanierte Räumlichkeiten im Gebäu- Der Sieger: Das Ärztehaus in Aichwald soll im Herbst 2014 offiziell eröffnet werden. de der Kirchengemeinde samt dazugehörige Parkplätze. Den dritten Platz belegt die ostfriesische Gemeinde Filsum, die zur Samtgemeinde Jümme gehört, mit dem Bau eines barrierefreien Gesundheitszentrums, in dem 110 Quadratmeter für einen Allgemeinarzt und 130 Quadratmeter für einen Physio-, Ergo-, Logotherapeuten bereit stehen. Die Gemeinden werden von medatixx bei PR und Marketing unterstützt. Dem jeweils ersten sich neu ansiedelnden Arzt werden von medatixx die Lizenzgebühren sowie die Softwarepflegegebühren für die ersten 24 Monate für eines der medatixx-praxissoftwaresysteme erstattet. Darüber hinaus gibt es eine Starthilfe in Form von Bargeld. Informieren, lernen, bewerben Die conhit, wichtigste Veranstaltung rund um die Gesundheits-IT in Deutschland, hat sich zu einem Besuchermagneten entwickelt. Wer sich für eine IT-Lösung im Gesundheitswesen interessiert oder einen Job in diesem Bereich sucht wird hier fündig. Jedes Jahr im Frühjahr stehen drei können. Gezeigt wurde außerdem die Tage lang auf dem Berliner Messegelände weiterentwickelte Integration der Ambulanz- Lösungen im Mittelpunkt, die das medizinische Personal und die Einrichtungen des Gesundheitswesens unterstützen und die Versorgung der Patienten verbessern sollen. In diesem Jahr kamen fast Besucher aus rund 65 Ländern zur conhit, Deutschlands größter Veranstaltung rund um die Gesundheits-IT. Partnerland war Dänemark, das bei der Vernetzung des Gesundheitswesens bereits sehr weit fortgeschritten Engagiert: Das Team United Web Solutions for Healthcare e.v. und MVZ-Software x.vianova in das webbasierte Klinikinformationssystem Clinixx von AMC. Auch der Verein United Web Solutions for Healthcare e.v., in dem sich medatixx engagiert, war auf der Messe vertreten. Die Mitgliedsunternehmen des Vereins bieten auf Basis gemeinsamer Standards webbasierte Klinik-/ MVZ-Lösungen an. Damit wird erstmals eine echte Interoperabilität ermöglicht.studierende und Hochschulabgänger ist. Auf der Industriemesse zeigten 359 Aussteller konkrete Lösungen der IT-Industrie. Darüber hinaus fanden über 150 Veranstaltungen im Rahmen von Kongress, Akademie und Networking statt. medatixx stellte auf der Messe neue Entwicklungen wie die App x.vianova mobile vor, mit der Anwender der Ambulanz-/MVZ-Lösung x.vianova von mobilen konnten sich im Karrierebereich der conhit über die IT-Arbeitgeber informieren. Im Kongress-Saal informierte medatixx-geschäftsführer Jens Naumann über die Jobaussichten sowohl in der Gesundheits-IT generell als auch bei medatixx. Besonders Medizininformatiker suchten anschließend das Gespräch mit medatixx-mitarbeitern. Geräten aus ortsunabhängig auf Patientendaten zugreifen 15

16 IT-Workflow in der Arztpraxis Alles im Blick Die Praxissoftware unterstützt jede Station, die der Patient in der Praxis durchläuft. Das beginnt bei der Anmeldung am Empfang und endet mit dem Rezept oder der Überweisung beim Verlassen der Praxis. Das Beispiel eines Diabetes-Patienten veranschaulicht die Prozesse in der Arztpraxis. Terminmanagement Der Patient kommt mit Fieber und Gliederschmerzen in die Praxis. Zuvor hat er online einen Termin gebucht. Am Empfang ruft die Praxismitarbeiterin das Krankenblatt auf und sieht im Zeitmanagementsystem den Termin und den Grund des Besuchs. Dann übernimmt sie per Mausklick den Patienten in die elektronische Wartezimmerliste. In dieser Liste kann sie sehen, welcher Patient schon wie lange wartet. DMP-Management Zwei Wochen später steht die regelmäßige Kontrolluntersuchung des Diabetes-Patienten an. Der Arzt ruft in der Praxissoftware die Dokumentationen der vorangegangenen Untersuchungen auf. Er kann die bisherigen Daten und Diagnosen einsehen, mit wenigen Mausklicks in die aktuelle Dokumentation übernehmen und mit den aktuellen Werten vergleichen. DMP-Verträge verlangen eine genaue Dokumentation. Da der Patient keine gesundheitlichen Beschwerden hat, vereinbart der Arzt den nächsten Kontrolltermin und trägt ihn in das System ein. 16

17 Infografik Infografik Wichtige Hinweise zum Patienten Beim Aufrufen des Krankenblatts wird die Praxismitarbeiterin automatisch auf wichtige Informationen zum Patienten hingewiesen. So erfährt sie zum Beispiel, dass er wegen seiner Diabetes-Erkrankung in zwei Wochen einen regulären Kontrolltermin im Rahmen des DMP Diabetes hat. Workflow- und Dokumentationsmanagement Bevor der Patient in das Behandlungszimmer kommt, hat der Arzt bereits das Krankenblatt aufgerufen und die wichtigsten Informationen zum Patienten gelesen. Sofort beginnt er mit der Untersuchung. Dabei nutzt er den Workflow- und Dokumentationsmanager. Mit nur wenigen Mausklicks kann er hier die komplette Befunddokumentation von der Anamnese über die Ziffernerfassung bis hin zur automatischen Arztbrieferstellung durchführen. Verordnungsmanagement (inklusive Interaktionscheck) Der Arzt verschreibt dem Patienten ein Mittel gegen die Erkältungssymptome. Beim Ausstellen des Rezepts erscheint ein Warnhinweis, dass sich das verordnete Mittel nicht mit dem Diabetes-Medikament des Patienten verträgt. Daraufhin wählt der Arzt eine Alternative. Der Arzneimittelcheck verläuft positiv, der Rezeptdruck wird gestartet und die Medikation im System hinterlegt. Der Arzt entlässt den Patienten mit Genesungswünschen: In zwei Wochen sehen wir uns ja wieder. 17

18 Porträt Deutschlandstipendiatin: Judith Krämer Judith Krämer, Studentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im 4. Semester, ist 21 Jahre alt und weiß seit sechs Jahren, dass sie Ärztin werden möchte. Meine Mutter sagt, ich hätte schon als kleines Kind Ärztin gespielt, lacht sie. Aber konkret wurde es in der Schule. In der 7. Klasse hat sie eine zehnmonatige Ausbildung zur Schulsanitäterin absolviert und diesen Job drei Jahre lang gemacht. Das obligatorische Schülerpraktikum hat sie denn auch im Krankenhaus absolviert: Drei Wochen lang in der Inneren Medizin das hat mir gefallen. Deswegen habe ich in den Sommerferien noch einmal ein freiwilliges Praktikum absolviert, dieses Mal in der Chirurgie. Von da an war mir klar, ich will Ärztin werden. Die Idee mit dem Stipendium dagegen hatte sie eher kurzfristig. Als ich wusste, dass mein Abitur relativ gut ausfallen wird, habe ich mich umgetan, Rheuma wird oft als Alterswehwehchen abgetan. Das stört Judith Krämer, denn sie kennt die Krankheit aus ihrem eigenen Umkreis. Ihr Ziel ist, diese Wahrnehmung zu verändern, und auch aus diesem Grund entschied sie sich für ein Medizinstudium. Noch bevor sie ihre erste Klausur geschrieben hatte, bewarb Judith Krämer sich für ein Deutschlandstipendium. Und sie hat eines bekommen. Die Zielstrebige welche Möglichkeiten es gibt. Das Deutschlandstipendium hat mir am besten gefallen, weil es unabhängig von Organisationen oder Parteien vergeben wird und nicht nur die Leistungen berücksichtigt. Auch Engagement und familiäre Hintergründe wie Kinder sind entscheidend. Der Moment ihrer Bewerbung war durchaus ungewöhnlich, denn die frisch gebackene Studentin konnte noch keine Noten vorweisen. Das Problem war, dass ich einen Professor brauchte, der mich bewertet. Doch ich hatte ja noch gar keine Klausuren geschrieben und kein Professor kannte mich persönlich. Über Empfehlungen fand sich jedoch eine Professorin, die sich das Abitur und den Lebenslauf der jungen Frau anschaute, mit ihr über ihre Motivation sprach und sie daraufhin unterstützte. Als ich den Brief mit der Zusage aufgemacht habe, bin ich in der Wohnung herumgehüpft und habe nur gegrinst, erinnert sich Judith Krämer. Zwei Monate später stellte sich die medatixx als förderndes Unternehmen bei ihr vor und lud sie nach Eltville in die Firma ein. Seitens medatixx lief alles ganz locker, aber ich war schon etwas nervös beim ersten Treffen im vergangenen September. Ich lernte das Unternehmen und auch einzelne Leute und deren Aufgabenbereiche kennen. Dann, im November beim Treffen der Deutschlandstipendiaten, war schon klar, dass man sich wieder sehen wird. Seither steht Judith Krämer in Kontakt mit der Firma, per oder Telefon. Wenn es Probleme gibt, bekomme ich Hilfe von ihnen, freut sich die Mainzer Studentin. Schließlich haben sie sich schon einmal für mich eingesetzt, als ich aus persönlichen Gründen mein drittes Semester auf zwei Semester aufteilen wollte. Dank des Stipendiums kann sich die wissbegierige angehende Ärztin voll auf ihr Studium konzentrieren und sich auch teure Lehrbücher leisten. Ich möchte gerne aus aktuellen Büchern das 18

19 Porträt Tanzen: Judith Krämers große Leidenschaft Studieren: Die angehende Ärztin kann sich dank des Stipendiums ganz aufs Lernen konzentrieren. neueste Wissen lernen. Das kann ich nun, ohne dass ich Zeit verliere, weil ich noch einem Job nachgehen muss. Die Begeisterung für ihr Fach ist nicht zu überhören. Im vergangenen Semester stand Anatomie auf dem Lehrplan. Es war irre spannend, das, was im Buch steht, am menschlichen Körper nachvollziehen zu können. Auf welches Fachgebiet sie sich letztendlich spezialisieren möchte, weiß sie schon jetzt. Das wird Rheumatologie, lautet die prompte Antwort. Das steht zu 90 Prozent fest. Das erste Mal kam Judith Krämer über ihre Tante mit der Krankheit in Kontakt. Später erfuhr sie von den Problemen ihrer Friseurin, deren Beschwerden von verschiedensten Ärzten über Jahre hinweg nicht ernst genommen wurden, sondern oftmals mit den Worten Sie sind nicht mehr die Jüngste, damit müssen Sie sich abfinden abgetan wurden. Ich möchte es später anders machen und auch meine älteren Patienten von Anfang an ernst nehmen. Nur weil man schon etwas älter ist, heißt das nicht, dass einem nicht geholfen werden kann, sagt die junge Studentin heute. Die Forschung ist nicht der Weg, den sie einschlagen möchte. Dieser Bereich interessiert mich zwar und ich würde darin auch gerne Erfahrungen in Form von Praktika sammeln, aber mein langfristiges Ziel ist es, ein vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner für kranke Menschen zu sein. Dass ihr dabei die Errungenschaften moderner Technik helfen werden, schließt sie nicht aus. Sie ist offen für neue Entwicklungen wie etwa die Telemedizin. Ich habe zwar nicht viel Ahnung von IT und freue mich nur, wenn die Software funktioniert. Aber wenn sich Experten über Bildschirm austauschen können oder im Internet zum Beispiel niedrigschwellige Psychotherapie-Angebote die Erreichbarkeit von Menschen erhöht, dann ist das sehr sinnvoll. Während des klinischen Studienabschnitts auch das steht schon fest will Judith Krämer für ein Praktikum ins Ausland gehen, am liebsten nach Frankreich. Ihr gefällt die Sprache, und sie möchte sehen, wie woanders gearbeitet wird. Wenn es ihr gefällt, könnten es auch mehrere Praktika werden. Das Deutschlandstipendium Bei so viel beruflichem Ehrgeiz bleibt kaum Zeit für Privates, könnte man meinen. Doch trotz vollen Stundenplans und anschließendem Lernen trifft sie sich regelmäßig mit einer mittlerweile festen Gruppe von Kommilitonen. Wir sehen uns einmal pro Woche, meistens donnerstags. Dann machen wir irgendetwas Ruhiges am Abend. Und am Wochenende? Dann trainiert die 21-Jährige Formationstanz in ihrer Geburtsstadt Karben, nördlich von Frankfurt am Main. Sie hat bereits sämtliche Kurse hinter sich: Bronze, Silber, Gold, Goldstar, Super Goldstar 1-3. Jetzt übt sie im freien Tanzkreis und nimmt immer wieder einmal an Vorführungen teil. Bevor es dann montags wieder in die Uni geht. Gerda Kneifel Seit Sommer 2011 fördert die Bundesregierung, an die Stipendienkultur des 19. Jahrhunderts anknüpfend, begabte Studierende deutscher Hochschulen unabhängig von Nationalität und Studiengang. Die einzige Bedingung: Es müssen sich Unternehmen oder Stiftungen finden, die sich zur Hälfte beteiligen. Die Resonanz ist erfreulich. Mittlerweile vermitteln zwei von drei Hochschulen in Deutschland die Stipendiaten. Nach Angaben der Organisatoren kamen bereits rund Studierende in den Genuss der Förderung. Sie erhalten monatlich 300 Euro, zur einen Hälfte vom Staat, zur anderen vom Förderer finanziert. Die Förderdauer hängt auch von der Hochschule ab. Fördernde Unternehmen wollen sich nicht nur sozial engagieren, sondern hoffen auf diesem Weg auch, junge, begabte Fachkräfte kennenzulernen und sich als potenzielle Arbeitgeber in der Region bekannter zu machen. 19

20 US-Bonusprogramm Meaningful Use Phase 2 Die zweite Stufe ist gezündet Die US-Regierung hat ein dreistufiges Bonusprogramm ins Leben gerufen, mit dem die Verwendung von vernetzten elektronischen Patientenakten gefördert wird ist die zweite Phase angelaufen, in der Ärzte Zahlungen vom Staat erhalten, wenn sie ihre IT für bestimmte klinische Prozesse nutzen. Die Einführung der vernetzten Gesundheitsversorgung in den USA erinnert ein wenig an das Apollo-Raumfahrtprogramm, mit dem die Amerikaner in den 1960er-Jahren mit aller Macht als erste Nation auf dem Mond landen wollten. Der amerikanische Präsident gibt das Ziel vor, die politischen Gremien stellen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, die Industrie freut sich über Aufträge und die Fachleute planen alles mit viel Sachverstand und mit noch mehr Optimismus. Jetzt geht das Programm, das unter dem Begriff Meaningful Use (siehe x.press 14.1, Seite 20 ff.) bekannt geworden ist, in die zweite Runde. Meaningful Use bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Arzt in seiner Praxis Gesundheits-IT so einsetzt, dass sie einen positiven Effekt auf die Behandlung der Patienten hat. Als Anreiz für die amerikanischen Ärzte, die bis vor wenigen Jahren vielfach noch auf Papier dokumentiert haben, wurde von der US-Regierung ein Bonusprogramm ins Leben gerufen. Vom Programm profitieren Ärzte und Krankenhäuser, die Patienten aus der staatlichen Krankenversicherung Medicare oder dem staatlichen Fürsorgeprogramm Medicaid behandeln. Um am Bonusprogramm teilnehmen zu können, müssen sich die Ärzte und Krankenhäuser eine digitale Patientenakte zulegen, die den intersektoralen Informationsaustausch ermöglicht. Diese Electronic Health Records, kurz EHRs, müssen zusätzlich vom ONC (The Office of the National Coordinator for Health Information Technology), dem amerikanischen Pendant zur deutschen gematik, zertifiziert Programm mit Bonuszahlungen und Honorarkürzungen sein. Die Zertifizierung stellt sicher, dass die Software einheitliche Standards beherrscht, sowohl was die Funktionalität als auch den Datenaustausch angeht. In den USA gibt es rund 350 Anbieter von EHRs. Sie alle mussten ihre Software an die staatlich vorgegebenen Standards anpassen. Erst nach umfangreichen Tests erhielten sie die Zertifizierung. Für die Anbieter von EHRs wirkt Meaningful Use wie ein einzigartiges Konjunkturprogramm. Ärzte und Gesundheitseinrichtungen hingegen verbinden Meaningful Use mit einem erheblichen finanziellen und organisatorischen Aufwand. Sie haben Ausgaben für die zertifizierte Patientenakte, eventuell neue Hardware sowie Installations- und Schulungsmaßnahmen. Viele der Ärzte müssen sich zudem erst noch an die elektronische Dokumentation gewöhnen. Die Bonizahlungen können daher als Aufwandsentschädigung angesehen werden. Über mehrere Jahre gestaffelt können Ärzte bis zu US-Dollar im Medicare-Programm oder US-Dollar im Medicaid-Programm erhalten. Krankenhäuser können sich ebenfalls beteiligen anders als die Ärzte haben sie die Möglichkeit, sich für beide Programme anzumelden. Obwohl die Teilnahme für Ärzte und Krankenhäuser grundsätzlich freiwillig ist, übt die Regierung Druck aus. Wer sich dem Programm verweigert, dem wird die Erstattung der Behandlungskosten bei Medicare- und Medicaid-Patienten vom Staat ab 2015 gekürzt. Um die Bonizahlungen zu erhalten, müssen die Ärzte bestimmte Vorgaben mit ihrer EHR erfüllen. Das Meaningful- Use-Programm ist dazu in drei Phasen unterteilt, die jeweils über mindestens zwei Jahre gehen. In Phase 1 stehen die Datenerfassung und der Datenaustausch im Vordergrund. Phase 2 legt den Schwerpunkt auf fortgeschrittene klinische Prozesse und in Phase 3 geht es darum, mithilfe von IT-basierten Prozessen den Gesundheitszustand der Patienten zu verbessern begann Phase 1, 2014 beginnt Phase 2 und der Start der letzten Phase ist für 2017 vorgesehen. Die beiden letzten Phasen sollten jeweils ein Jahr früher beginnen, wurden aber von den Organisatoren verschoben. Eine erste Bilanz nach zwei Jahren Phase 1 fällt in den Augen der Organisatoren ONC und CMS (Centers for Medicare and Medicaid Services) positiv aus. Danach hat sich die Zahl der Ärzte, die eine elektronische Patientenakte verwenden, zwischen 2009 und 2012 fast verdoppelt, die der Krankenhäuser sogar verdreifacht. Auch die gestellten Aufgaben wurden offenbar von einer Mehrheit der Teilnehmer gut gemeistert: Im Oktober vergangenen Jahres erhielten 85 Prozent der am Programm teilnehmenden Krankenhäuser und 60 Prozent der registrierten Ärzte ihre Bonuszahlung. Kritischer wird das Programm vom Government Accountability Office (GAO) gesehen, ein dem Kongress 20

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