WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012"

Transkript

1 Ausgabe 8 / August 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten stand im Berichtszeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli unter dem Einfluss des EU-Gipfels. Das nachlassende Vertrauen vieler Investoren in die Fähigkeit der Politiker, entscheidende Fortschritte zur Entschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise zu erzielen, sorgte zunächst für einen weiteren Rückgang der Risikobereitschaft der Marktteilnehmer. Die Kapitalmarktrenditen für italienische und spanische Regierungsanleihen zogen vorübergehend entsprechend kräftig auf 6,3 Prozent bzw. knapp über 7 Prozent an. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel dämpfte im Vorfeld der Gipfelgespräche mögliche Erwartungen im Hinblick auf eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden und sprach sich gegen die Ausgabe von Eurobonds aus. Gefördert wurde die Unsicherheit darüber hinaus durch die Entscheidung Spaniens, Gelder vom EU-Rettungsfonds zur Rekapitalisierung seiner Banken zu beantragen. Die Entscheidung der Europäischen Regierungschefs, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM zu gestatten, Banken direkt und ohne dass die Finanzmittel auf die Staatschuld des Sitzlandes angerechnet wurden, Hilfe zu gewähren, wurde mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Mit dieser Vorgehensweise wurden Hoffnungen geweckt, den Teufelskreis aus Bankenhilfen und steigenden Staatsschuldenquoten zu durchbrechen. Positive Resonanz fand ebenfalls die geplante Einrichtung einer europäischen Bankenaufsichtsbehörde. Die EU-Gipfelergebnisse sorgten für grosse Erleichterung. Die Kapitalmarktrenditen von Anleihen aus Problemländern gaben in der Folge deutlich nach. Die Zunahme der Risikoneigung spiegelte sich auch an den internationalen Devisenmärkten. Der Euro legte gegenüber dem US-Dollar in den folgenden Tagen deutlich zu und notierte vorübergehend bei rund 1,27 US-Dollar. Die aufkommende Kritik an den Gipfelbeschlüssen leitete in der Folge eine gewisse Ernüchterung ein. Auf die Stimmung drückten auch neue Konjunkturdaten, die auf eine global anhaltende Abschwächung der Wachstumsdynamik deuteten. Die von der EZB und weiteren Zentralbanken vorgenommenen Zinssenkungen vermochten diese Entwicklung nicht zu verhindern. In der Folge zogen die Kapitalmarktrenditen Spaniens und Italiens kräftig nach oben, wobei die Kurse der zugrunde liegenden Papiere deutlich unter Druck gerieten. Mit über sechs Prozent in der Spitze kletterten sie auf Niveaus, die nach Meinung von Analysten nicht dauerhaft von den Ländern verkraftet werden können. In der Folge wurden Spekulationen genährt, Spanien und Italien würden letztendlich gezwungen sein, ebenfalls unter den europäischen Rettungsschirmen Zuflucht zu nehmen. WÄHRUNGEN Empfehlung Anleger Kreditnehmer US-Dollar (USD) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigspekulativ Schw. Franken (CHF) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigattraktiv Jap. Yen (JPY) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigspekulativ Türkische Lira halten Britisches Pfund abbauen Norwegische Kronen halten WÄHRUNG IM BLICKPUNKT Schwedische Krone STARPLAN TOP CALLGELD halten AUCH ALS - NEWSLETTER UND ÜBER DAS VR-BANKENPORTAL ERHÄLTLICH

2 STARPLAN TOP CALLGELD / SONSTIGE WÄHRUNGEN 2 / 8 STARPLAN Top Callgeld STRATEGIE Vor etwa vier Wochen hatte sich die Lage an den Fremdwährungsmärkten ein wenig entspannen können. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank Anfang Juni die Leitzinsen um 25 Basispunkte von einem Prozent auf 75 Basispunkte zu senken, sorgte für entsprechenden Auftrieb bei den höher verzinslichen Währungen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Senkung der Einlagenfazilität, sie wurde analog um 25 Basispunkte auf Null zurückgenommen. Kurz darauf fielen die Bestandshaltungen in der entsprechenden Bilanzposition signifikant, die Banken hatten die nun unverzinsten Gelder lediglich auf das Kontokorrent zurückgebucht. Die Liquiditätsreserve bewegte sich in den vergangenen vier Wochen auf einem Niveau von etwa 800 Mrd. Euro. Die zweistufige Strategie von zinstragenden Währungen und Sicherheitswährungen hat sich in den vergangenen vier Wochen bewähren können. Die Schwedische Krone konnte sich unter dem Eindruck der sich wieder verschärfenden Eurokrise sehr gut entwickeln. Aber auch der polnischer Zloty und die norwegische Krone lieferten positive Beiträge. Leider konnte der ungarische Forint obwohl sich keine negativen Nachrichten aus den Gesprächen mit dem IMF zeigen nicht richtig Tritt fassen. Hier scheint der Markt mögliche Zinssenkungen bereits vorwegzunehmen. Das Umfeld in den Fremdwährungsmärkten wird schwierig bleiben. Grund dafür ist die wieder aufgenommene Diskussion um die Nachverhandlungen des Rettungspaketes für Griechenland. Hier schwingt immer ein möglicher Austritt des Landes aus der Eurozone mit, welches den Euroländern erhebliche Wachstumseinbußen bringen würde. WERTENTWICKLUNG /03 06/04 06/05 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 Wertentwicklung von EUR, die seit dem gemäß den Empfehlungen von STARPLAN Top Callgeld angelegt wurden. ZUSAMMENSETZUNG 16,70 17,10 18,90 24,00 NOK PLN SEK CZK HUF 23,30 Türkische Lira (TRY) Ungeachtet des wachsenden Konfliktes zwischen der Türkei und Syrien konnte die Lira in den vergangenen Monaten gegenüber dem Euro zulegen. Die Gemeinschaftswährung sank im Berichtszeitraum um rund 3,1 Prozent und notierte zuletzt bei 2,2188 türkischen Lira je Euro. Das Wachstum der türkischen Wirtschaft hat sich im 1. Quartal 2012 wie erwartet abgeschwächt, betrug jedoch noch weiterhin 3,2 Prozent. Eine harte Landung der Wirtschaft konnte dank eines kräftigen Anstiegs des Aussenhandelbeitrags verhindert werden. Im weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Der türkischen Wirtschaft stehen in den kommenden Jahren schwierige Anpassungsprozesse bevor. Es gilt, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes weiter zu steigern. Aufgrund der im Juni überwiegend positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus der Türkei konnte sich die Notenbank im vergangenen Monat von ihrer unkonventionellen Geldpolitik ein Stück weit verabschieden. Der Leitzins wurde darüber hinaus bei 5,75 Prozent belassen. Dennoch steht die Notenbank bereit entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, falls die Lira kurzfristig unter Druck geraten sollte notfalls auch mit Hilfe direkter Devisenmarktinterventionen. In den kommenden Monaten erwarten wir, dass die Notenbank an ihrem insgesamt restriktiven Kurs festhalten wird und den Zins für Tagesgeld zunächst konstant hält. Sobald die Lira sich gegenüber dem US-Dollar weiter erholt und die Teuerungsrate nachhaltig in Richtung des Inflationsziels sinkt, könnten geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seitens der Zentralbank greifen. Die jüngsten Aufwertungstendenzen der türkischen Lira im Vergleich zum Euro dürften sich in den kommenden Monaten dank der hohen Zinsdifferenz zur Eurozone als auch der unerwarteten Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro zunächst weiter fortsetzen. Auf Sicht von sechs Monaten erwarten wir, dass die Gemeinschaftswährung gegenüber der Lira bis auf einen Kurs von 2,20 fällt. Zu Beginn des Jahres 2013 sehen wir trotz erwarteter Gewinne der Lira gegenüber dem US-Dollar nur geringe Chancen, dass die Lira auch im Vergleich zum Euro zulegt. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 2,60 2,50 2,40 2,30 2,20 2,10 2,00 1,90 1 EUR in TRY 90-Tage-Linie TRY 200-Tage-Linie TRY DREIMONATSINTERBANKENSATZ 25, ,00 1 5,00 07/11 09/11 11/11 01/12 03/12 05/12 07/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im TRY Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

3 US-DOLLAR (USD) 3 / 8 US-Dollar (USD) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Vor dem Hintergrund der anhaltenden Eskalation der europäischen Staatschuldenkrise gelang es dem US-Dollar, seinen im bisherigen Jahresverlauf erzielten Wertzuwachs gegenüber dem Euro weiter zu steigern. Die Begeisterung über die Ergebnisse des EU-Gipfels war nur von kurzer Dauer. Die Gemeinschaftswährung stürzte innerhalb weniger Tage von fast 1,27 US-Dollar auf ein neues Zweijahrestief unterhalb von 1,23 US-Dollar. Händler verwiesen darauf, dass die Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen nach der jüngsten Entspannung wieder gestiegen seien. In einem Umfeld erhöhter Unsicherheit werde der als sicherer geltende Dollar gesucht. Belastend wirkten sich auch Nachrichten über eine Eintrübung des globalen Konjunkturumfeldes und über eine Wachstumsabschwächung in China aus. Per Saldo gab die europäische Gemeinschaftswährung im Berichtszeitraum um 3,8 US-Cents auf 1,2249 US-Dollar nach. Der US-Dollar legte um rund 3,0 Prozent zu. In den USA signalisieren die jüngsten Konjunkturindikatoren eine erneute Eintrübung der wirtschaftlichen Perspektiven. Das Verbrauchervertrauen und der Einkaufsmanagerindex (ISM) sind zuletzt äußerst schwach ausgefallen. Zudem belastet die hartnäckig hohe Arbeitslosigkeit weiterhin die Stimmung der Konsumenten. Im Unternehmenssektor lässt die Gewinndynamik nach. Zuversichtlicher stimmt dagegen die Entwicklung am US-Immobilienmarkt, wo sich die Lage zuletzt etwas stabilisiert hat. Ben Bernanke, Chef der US-Zentralbank, rechnet mit einer weiteren Abschwächung der US-Konjunktur im Verlauf der nächsten Monate. Zugleich sieht er erhebliche Gefahren für das Wachstum durch anstehende Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen, die nach seiner Einschätzung im nächsten Jahr zu einer schwachen Rezession führen könnten. Angesichts der bestehenden Verunsicherung über den weiteren Verlauf der europäischen Schuldenkrise, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Verbund und den angeschlagenen Bankensektor Spaniens, werden die grundsätzlichen Risiko- und Belastungsfaktoren bestehen bleiben und den Euro weiter belasten. Erschwerend kommt für den Euro hinzu, dass aufgrund der Sparprogramme innerhalb der Währungsunion mit herben Wachstumseinbußen zu rechnen ist, die je nach Land unterschiedlich ausfallen. sollte deutlich werden, dass die Rettungsschirme ausreichen, um notfalls auch Spanien Zuflucht zu gewähren. Damit sollten nachhaltige Ansteckungseffekte vermieden werden. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN US-DOLLAR GEGENÜBER DEM US-LEITZINSSATZ DER US-NOTENBANK 0,70 0,60 0,50 Leitzinssatz der Fed Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im USD VERLAUF EUR/USD UND PROGNOSE VON 55 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 07/09 01/10 07/10 01/11 07/11 01/12 07/12 07/06 07/07 07/08 07/09 07/10 07/11 07/12 07/13 1 EUR in USD Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 55 Banken Höchste Prognose von 55 Banken ZINSEN Angesichts der gedämpften wirtschaftlichen Aussichten hat die amerikanische Notenbank (Fed) ihr Programm Operation Twist bis zum Ende des Jahres verlängert. Die Fed wird die Leitzinsen weiterhin im Bereich von 0 Prozent bis 0,25 Prozent belassen. Erklärtes Ziel der obersten Währungshüter ist es, die Zinsen in den USA bis 2014 niedrig zu halten. Die Fed hat bisher Forderungen nach einer stärkeren Lockerung ihrer Geldpolitik eine Absage erteilt, behält sich jedoch weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen vor. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM US-DOLLAR AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,70 0,60 0,50 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-USD-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Da eine Lösung der EWU-Schuldenkrise zunächst nicht in Sicht ist, dürfte der Euro in den kommenden Monaten weiter unter Abgabedruck stehen. Mit einem schwankungsintensiven und tendenziell steigenden Kursverlauf des US-Dollars muss daher zunächst noch gerechnet werden. Gegen Ende des zweiten Quartals 2013 sollte jedoch angesichts der hohen Staatsverschuldung in den USA eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends des US-Dollars einsetzen. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die amerikanische Währung daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Der US-Dollar hat den vorherrschenden Trend weiter bestätigt. Dabei verzeichnete der Greenback zum Euro den stärksten Kurs seit Mitte Mit dieser Entwicklung konnte angesichts des konjunkturellen Ausblicks in Amerika nicht zwingend gerechnet werden. Auch wenn die Notenbank (Fed) in diesem Zusammenhang noch von einer mäßigen bis moderaten Expansion spricht, spiegeln die nachlassende Binnennachfrage sowie die eingetrübten Frühindikatoren den weltweiten Stimmungsabfall in den Volkswirtschaften wider. Die entscheidende Triebfeder für die Kursentwicklung findet sich eher diesseits des Atlantiks. Die fiskalpolitische Problematik der Euroländer wird mittelfristig das beherrschende Thema an den Märkten bleiben und weiterhin für Unsicherheit sorgen. Da in diesem Zusammenhang mit einer weiteren Aufwertung des US-Dollars gerechnet werden muss, ist eine Kreditaufnahme ohne entsprechende Gegenposition mit deutlichen Risiken verbunden. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,2329 1,2297 1,2295

4 SCHWEIZER FRANKEN (CHF) 4 / 8 Schweizer Franken (CHF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Betrachtungszeitraum stand der Schweizer Franken angesichts des Fortgangs der europäischen Staatsschuldenkrise weiterhin im Fokus des Anlageinteresses. Vor dem Hintergrund der hieraus resultierenden Nachfrage näherte sich die eidgenössische Währung immer wieder der von der Schweizer Nationalbank (SNB) gesetzten Untergrenze von 1,20 Schweizer Franken je Euro. Lediglich die umfangreichen Interventionen der SNB verhinderten ein Unterschreiten dieser Grenze. Letztendlich notierte der Euro mit rund 1,2010 Schweizer Franken praktisch unverändert im Vergleich zum Stand Mitte Juni. Das Wirtschaftswachstum der Schweiz hat sich im ersten Quartal trotz der Frankenstärke und der europäischen Schuldenkrise besser entwickelt als erwartet. Das BIP kletterte um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Wesentliche Wachstumsimpulse gingen dabei von den privaten und öffentlichen Konsumausgaben aus. Die gute Stimmung der Verbraucher zeigt sich insbesondere bei den Einzelhandelsumsätzen, die auf einen robusten Privatkonsum hindeuten. Die Verbraucher sind derzeit noch recht zuversichtlich gestimmt im Hinblick auf die weitere Konjunkturentwicklung in der Schweiz. Allerdings sind in einzelnen Bereichen der Wirtschaft deutliche Abschwächungstendenzen zu erkennen. So signalisiert der Rückgang des Einkaufsmanagerindex eine nachlassende Aktivität in der Industrie. Kapazitätsauslastung und Produktion dürften zuletzt abgenommen haben. Die leichte Erholung der Ausfuhren wird der Stabilisierung des Franken-Wechselkurses zugeschrieben. Der Aufwertungsdruck auf den Franken dürfte weiterhin sehr hoch sein. Nachdem die Währungsreserven der SNB bereits im Mai um 68 Mrd. Franken zugenommen hatten, deutet auch die jüngste Veröffentlichung der Daten für Juni mit einem Anstieg von 59 Mrd. Franken auf anhaltende massive Interventionen der SNB hin. Vor dem Hintergrund der sich weltweit abschwächenden Konjunktur dürfte der Schweizer Franken in absehbarer Zeit seinen Status als einer der weltweit sicheren Häfen auch nicht verlieren. Die SNB dürfte angesichts des starken Frankens bis auf weiteres keinen geldpolitischen Richtungswechsel in Betracht ziehen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN GEGENÜBER DEM LEITZINS DER SCHWEIZERISCHEN NATIONALBANK 0,35 0,25 0,15 0,05 Leitzinssatz der SNB Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im CHF VERLAUF EUR/CHF UND PROGNOSE VON 44 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,80 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 07/09 01/10 07/10 01/11 07/11 01/12 07/12 07/06 07/07 07/08 07/09 07/10 07/11 07/12 07/13 1 EUR in CHF Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 44 Banken Höchste Prognose von 44 Banken ZINSEN Im Kampf gegen die Franken-Stärke ist die Schweizer Nationalbank im August 2011 zur Nullzinspolitik übergegangen und hat das Zielband für den Dreimonats-CHF-Libor auf null bis 0,25 Prozent verengt. Eine Aufgabe der ultra lockeren Geldpolitik ist auf absehbare Zeit keine Option bei der aktuell noch hohen Attraktivität der Währung. Die Einführung der Wertuntergrenze im Verhältnis zum Euro birgt auf mittlere Sicht Inflationsgefahren, da die Notenbank durch die Interventionen die heimische Geldmenge ausweitet (Kauf Euro, Verkauf Schweizer Franken). GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM SCHWEIZER FRANKEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,15 0,05-0, , ,25 - Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-CHF-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Zumindest längerfristig kann von schwächeren Franken-Notierungen ausgegangen werden. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die Währung der Schweiz daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Ob die heimische Notenbank den festgelegten Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro weiterhin halten wird diese Frage stellen sich viele Schweizer Unternehmer nicht. Für sie ist es vielmehr eine Grundvoraussetzung, im globalen Wettbewerb weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Mit Ausnahme der Uhrenindustrie vermelden alle Branchen rückläufige Exportzahlen für das erste Halbjahr Besonders hart trifft die Situation die Maschinen- und Elektroindustrie sowie den Tourismus. Kostensenkungsprogramme und neue Absatzmärkte außerhalb der Eurozone können Lösungsansätze sein, lassen sich allerdings nicht kurzfristig umsetzen. So bleiben als aktuelle Marktreaktionen nur Preiszugeständnisse und die feste Kalkulation aufgrund des Mindestkurses übrig. Angesichts der drohenden Deflationsrisiken dürfte die Schweizer Nationalbank SNB weiterhin an ihrem Kurssicherungsprogramm durch Interventionen festhalten. Dass eine Verschärfung durch Einführung von Negativzinsen nicht nur eine Überlegung bleiben muss, haben die Währungshüter in Dänemark bereits vorgemacht. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,1998 1,1803 1,1594

5 JAPANISCHE YEN (JPY) 5 / 8 Japanischer Yen (JPY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Ungeachtet der sich eintrübenden globalen Konjunkturperspektiven, der wirtschaftlichen Schwäche Japans und dauerhaft niedriger Zinsen zeigte sich der Yen in den vergangenen Monaten in einer recht robusten Verfassung. Die japanische Währung profitierte dabei auch von ihrem Nimbus als sicherer Hafen in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Eurokrise erzielte der Yen im Betrachtungszeitraum kräftige Kursavancen von rund 2,5 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung schwächte sich auf 97,01 Yen ab, nachdem sie Ende Juni angesichts der kurzen Euphorie über die EU-Gipfelbeschlüsse vorübergehend bis auf 101,71 Yen geklettert war. In Japan wurden die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch das Erdbeben von März vergangenen Jahres schneller überwunden als erwartet. Die Wirtschaft verzeichnete im ersten Quartal 2012 ein kräftiges Wachstum von 4,7 Prozent (Q/Q, annualisiert). Beflügelt wurde die Konjunktur durch eine rege Exporttätigkeit und die starke Autonachfrage in Nordamerika. Wesentliche Impulse kamen auch von den privaten Konsumenten, die wieder zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Zudem haben sich auch die Investitionen des Staates in der Erdbebenregion Tohoku positiv ausgewirkt. Zuversichtlich stimmte der Tankan-Report der japanischen Notenbank (BoJ), der in einer Umfrage bei über 7500 Industrieunternehmen eine Besserung der Unternehmensstimmung signalisierte. Für eine vorübergehende Entspannung sorgten insbesondere die Ergebnisse des EU-Gipfels und die Erwartung zunehmender Lockerungsschritte seitens der amerikanischen Notenbank. Hoffnungen auf einen politischen Durchbruch bei den Diskussionen rund um die Schuldenkrise und auf weitere geldpolitische Lockerungen der Notenbanken stehen derzeit eher belastende Fundamentaldaten im Hinblick auf die konjunkturellen Perspektiven und die Entwicklung der Unternehmensgewinne gegenüber. Ein Wehrmutstropfen sind insbesondere Nachrichten aus China, die auf eine konjunkturelle Abkühlung der chinesischen Wirtschaft hindeuten und zusehends die Exporttätigkeit der japanischen Unternehmen belasten dürften. Der Yen wird sich im weiteren Jahresverlauf gegenüber dem USD voraussichtlich abschwächen, was insbesondere die Exporteure begünstigt. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN GEGENÜBER DEM LEITZINS DER JAPANISCHEN NOTENBANK 0,60 0,50 Leitzinssatz der BoJ Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im JPY VERLAUF EUR/YEN UND PROGNOSE VON 46 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE /09 01/10 07/10 01/11 07/11 01/12 07/ /06 07/07 07/08 07/09 07/10 07/11 07/12 07/13 1 EUR in JPY Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 46 Banken Höchste Prognose von 46 Banken ZINSEN Die BoJ hat an ihrer letzten Notenbanksitzung keine neuen Massnahmen beschlossen, zeichnete aber angesichts der soliden heimischen Nachfrage und der sich andeutenden Erholung ein relativ zuversichtliches Bild der japanischen Wirtschaft. Die obersten Währungshüter Japans dürften sich angesichts des besser als erwartet ausgefallenen Tankan-Berichtes in ihrer Einschätzung bestätigt sehen, dass sich die Wirtschaft ungeachtet der bestehenden Risikofaktoren weiterhin auf Wachstumskurs befindet. Die japanische Notenbank dürfte jedoch bis auf weiteres an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten. Dies beinhaltet auch eine zusätzliche Ausweitung ihrer quantitativen Lockerungsmaßnahmen. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM JAPANISCHEN YEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,50 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-JPY-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Solange die Krise in der Eurozone anhält, dürfte der Euro im Vergleich zum Yen weiterhin unter Druck stehen und zunächst einmal zur Schwäche neigen. Erst eine Deeskalation der Schuldenkrise sollte es dem angeschlagenen Euro ermöglichen, gegenüber der japanischen Währung wieder fester zu tendieren. Das hohe Niveau des Yen bleibt fundamental ungerechtfertigt und eine Abschwächung ist auf mittelfristige Sicht unausweichlich. Auf lange Sicht erachten wir Anlagen in japanischen Yen als nicht empfehlenswert. Kreditnehmer: Mit Kursen von unter 97 Yen je Euro hat die japanische Währung Mitte Juli 2012 den stärksten Wert der letzten zehn Jahre erreicht. Da sich die Mittelzuflüsse nach Japan in den vergangenen Wochen reduziert haben, scheidet die Kapitalflucht als Hauptgrund für die markante Aufwertung aus. Vielmehr finden sich die Ursachen im Verhältnis von US-Dollar zum Euro. Durch die relativ stabil verlaufende Kursentwicklung im Währungspaar US-Dollar/ Yen führt eine Abwertung der europäischen Einheitswährung zum US-Dollar automatisch zu einem stärkeren Yen. Wegen der aktuell soliden heimischen Nachfrage und der nicht zu großen Exportabhängigkeit von der Eurozone haben die japanischen Währungshüter bisher auf Interventionen verzichtet. Die bis 2015 beschlossene schrittweise Verdoppelung der Mehrwertsteuer könnte die Binnennachfrage allerdings mittelfristig bremsen und den Fokus verändern. Trotz eines im historischen Vergleich attraktiven Einstiegsniveaus sollten interessierte Kreditnehmer die derzeit nur schwer einzuschätzenden Rahmenbedingungen berücksichtigen und über eine angemessene Risikotragfähigkeit verfügen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 96,48 95,15 93,18

6 WÄHRUNG IM BLICKPUNKT 6 / 8 Schwedische Krone (SEK) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Die Währung des skandinavischen Landes hat sich angesichts der eingetrübten Wachstumsperspektiven und bestehender Erwartungen über eine weitere Lockerung des geldpolitischen Kurses der Schwedischen Notenbank (Riksbank) im Berichtszeitraum zuletzt leicht abgeschwächt, nachdem sie zuvor vor dem Hintergrund der sich akzentuierenden Verschuldungsproblematik im Euroraum und ihrer zunehmenden Rolle als sicherer Hafen aufwärts tendierte. Per Saldo notierte die europäische Gemeinschaftswährung um 2,64 Prozent schwächer bei 8,61 Schwedenkronen. Die Wirtschaft Schwedens ist im ersten Quartal wieder auf einen Wachstumspfad, nachdem sie im Vorquartal noch einen Rückgang des BIP um 1,1 Prozent verzeichnete. Im späteren Verlauf des Jahres werden sich die wirtschaftlichen Aktivitäten voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau stabilisieren. Neben rückläufigen Konsumausgaben wird auch mit einer Abschwächung der Bauinvestitionen gerechnet. Die Exportnachfrage dürfte sich angesichts der eingetrübten Konjunkturperspektiven im Euroraum in den folgenden Monaten weiter verringern. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Gesamtjahr mit einem Wachstumseinbruch um rund 0,9 Prozent. Anzumerken ist, dass Schweden trotz des schwindenden Haushaltsüberschusses von einer Schuldenkrise weit entfernt ist. Die Zeiten eines robusten Budgetüberschusses gehören aber auch hier endgültig der Vergangenheit an. Die strukturell gesunden Fundamentaldaten Schwedens öffnen der Schwedenkrone die Chance, zum neuen sicheren Hafen in Zeiten der USund EWU Schuldenkrise zu werden. Die geringe Markttiefe bleibt dabei wohl dauerhaft ein Hindernis. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 9,50 9,30 9,10 8,90 8,70 8,50 07/11 09/11 11/11 01/12 03/12 05/12 1 EUR in SEK 90-Tage-Linie SEK 200-Tage-Linie SEK LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG 12, ,00 07/12 8,00 1 EUR in SEK ZINSEN Unter dem Eindruck der Finanzmarktturbulenzen, aber auch im Hinblick auf die sich verschlechternde Verschuldungslage in den europäischen Peripheriestaaten und der eher verhaltenen Konjunkturaussichten in der Eurozone, ist die Riksbank zum Jahreswechsel auf einen expansiveren geldpolitischen Kurs eingeschwenkt und hat die Leitzinsen im Dezember und Februar 2012 um jeweils 25 Basispunkte gesenkt. An den Märkten haben sich die Erwartungen im Hinblick auf weitere Zinssenkungen etabliert. DREIMONATSINTERBANKENSATZ 6,00 5,00 4,00 3,00 2,00 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) in SEK Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR FAZIT Anleger: Auf Jahressicht eröffnet die Schwedenkrone leichtes Aufwertungspotential. Getrübt wird das Bild dagegen durch das niedrige Zinsniveau.

7 SONSTIGE WÄHRUNGEN 7 / 8 Britisches Pfund (GBP) Dank besser als erwartet ausgefallener Wirtschaftsdaten konnte das britische Pfund in den letzten Monaten Terrain gutmachen, und zwar nicht nur gegenüber dem angeschlagenen Euro, sondern gegenüber nahezu allen G10-Währungen. Das Pfund wurde von vielen Investoren zumindest vorübergehend - als eine attraktive Alternative zum Euro betrachtet. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass die wirtschaftliche Lage Großbritanniens fragiler ist als ursprünglich angenommen. Dies setzte auch die Währung unter leichten Druck. Obwohl die Manipulation des LIBOR-Satzes zuletzt beherrschendes Thema in den britischen Medien war, verlor der Euro gegenüber dem britischen Pfund weiter an Boden und bewegt sich auf dem niedrigsten Stand seit Herbst Per Saldo verlor die Gemeinschaftswährung im Berichtszeitraum rund 2,25 Prozent und wurde zuletzt bei 0,7865 britischen Pfund je Euro gehandelt. Die britische Wirtschaft ist im ersten Quartal stärker geschrumpft als erwartet. Der kräftige Anstieg der Bauinvestitionen im Vorfeld der Olympischen Spiele im Sommer vermochte den schwachen Konsum und den Exportrückgang nicht zu kompensieren. Die britische Regierung und die Bank of England (BoE)) sorgen sich im Moment um die konjunkturellen Risiken und planen ein Notprogramm, um die Banken mit zusätzlicher Liquidität zu versorgen. Die BoE wird sich voraussichtlich für eine Fortsetzung des Programms zum Aufkauf von Anleihen entscheiden. Die obersten Währungshüter beabsichtigen mit dieser Maßnahme, einen weiteren Abschwung der britischen Wirtschaft aufzuhalten. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Europäischen Schuldenkrise dürfte die Gemeinschaftswährung weiterhin unter Druck bleiben. Eine andauernde Abwertung unterhalb der Marke von 0,80 GBP ist sehr wahrscheinlich. Erst auf Sicht von 12 Monaten ist dann mit einer Erholung des Euros gegenüber Sterling zu rechnen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 0,92 0,90 0,88 0,86 0,84 0,82 0,80 0,78 07/11 09/11 11/11 01/12 03/12 05/12 1 EUR in GBP 90-Tage-Linie GBP 200-Tage-Linie GBP DREIMONATSINTERBANKENSATZ 7,00 6,00 5,00 4,00 3,00 2,00 07/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im GBP Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR Norwegische Kronen (NOK) Die norwegische Krone pendelte im Berichtszeitraum unter lediglich geringen Schwankungen auf Höhe ihres Mitte Juni markierten Niveaus. Die Währung stützende Einflussfaktoren, es handelt sich hier in erster Linie um die europäische Staatsschuldenkrise, und belastende Elemente glichen sich in etwa aus. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die rückläufigen Energiepreise und die überhitzte Lage am norwegischen Immobilienmarkt. Daneben leidet der Exportsektor des Landes unter der europäischen Wachstumsschwäche. Letztendlich legte die norwegische Krone geringfügig gegenüber dem Euro zu. Die europäische Gemeinschaftswährung schwächte sich um 6,4 Öre auf 7,4696 norwegische Kronen ab. Das Wachstum der norwegischen Wirtschaft lag im ersten Quartal mit 1,1 Prozent deutlich über den Erwartungen, was einem stattlichen Exportplus zuzuschreiben ist. Im weiteren Jahresverlauf sollten die Perspektiven verhalten freundlich bleiben. Die im Euroraum notwendige fiskalische Konsolidierung und die damit verbundenen Wachstumseinbußen dürften auch die Exportaktivitäten Norwegens beeinträchtigen. Der Konjunkturausblick in Norwegen und die globalen Preisrisiken sprechen wieder für höhere Inflation, die allerdings noch im Rahmen der Preisstabilität liegt. Der Staatshaushalt weist aufgrund der Einnahmen aus der Ölförderung grundsätzlich eine hervorragende Lage auf. Der Überschuss sowohl in Haushalt als auch Leistungsbilanz ist angesichts der Sorgen um die globale Staatsverschuldung ein wichtiges Plus für die norwegische Krone. Zur Vorsicht mahnt indes die überhitzte Lage am norwegischen Immobilienmarkt, die die Ratingagenturen zu erhöhter Wachsamkeit veranlasst. Während die hohe Risikoaversion früher schlecht für die Investoren war, scheint die Krone sich heute angesichts der EWU- und US-Schuldenkrisen zum sicheren Hafen zu wandeln. Die krisenbedingten Leitzinssenkungen haben zu einem für Norwegen ungewohnt niedrigen Zinsniveau geführt, was die Perspektiven im Hinblick auf weitere Wechselkursgewinne der Krone dämpft. Als hinderlich erweist sich weiterhin die geringe Liquidität. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 8,00 7,90 7,80 7,70 7,60 7,50 7,40 7,30 07/11 09/11 11/11 01/12 03/12 05/12 1 EUR in NOK 90-Tage-Linie NOK 200-Tage-Linie NOK DREIMONATSINTERBANKENSATZ 9,00 8,00 7,00 6,00 5,00 4,00 3,00 2,00 06/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im NOK Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

8 IMPRESSUM 8 / 8 IMPRESSUM LEGENDE EMPFEHLUNG ANLEGER: DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-1445 Luxembourg-Strassen DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8001 Zürich kaufen aufbauen halten abbauen verkaufen die Währung aktuell kaufen in Schwächephasen sukzessive kaufen bestehende Positionen beibehalten in Stärkephasen sukzessive verkaufen die Währung aktuell verkaufen Telefon LEGENDE WÄHRUNGSPROGNOSE: seitwärts Redaktion Portfoliomanagement LuxCredit Redaktionsschluss 13. Juli 2012 Wert des Euro steigt gegen über ausländischer Währung Wert des Euro sinkt gegen über ausländischer Währung LEGENDE EMPFEHLUNG KREDITNEHMER: HINWEIS: kurzfristig mittelfristig langfristig spekulativ attraktiv Break-even- Kurs: bis zu 12 Monate auf Sicht 3 Jahre auf Sicht 5 Jahre es ist mit hohen Währungsschwankungen zu rechnen es ist mit relativ geringen Währungsschwankungen zu rechnen gibt jenen Euro-Kurs an, bei dem der Zinsvorteil/-nachteil durch die Währungsveränderung ausgeglichen wird Alle Angaben in der Währungsinformation dienen ausschließlich der Information. Sie können eine persönliche Anlage- oder Kreditberatung nicht ersetzen und gelten nicht als Angebot zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte. Die Inhalte dieser Währungsinformation sind unter Beachtung größtmöglicher Sorgfalt aktuell zusammengestellt worden. Sämtliche Daten und Prognosen können sich jedoch seit dem Druck verändert haben. Zukünftige Entwicklungen können aus den Daten nicht abgeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir trotz sorgfältiger Erstellung keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben übernehmen können.

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012 Ausgabe 11 / November 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte September und Mitte Oktober trat das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten in eine Phase der Konsolidierung und

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012 Ausgabe 9 / September 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die Aussicht auf eine noch großzügigere Liquiditätsversorgung durch die führenden Notenbanken hat das Handelsgeschehen an den internationalen

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013 Ausgabe 1 / Januar 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten hellte sich die Stimmung zwischen Mitte November und Mitte Dezember deutlich auf. Grund dafür war die Entscheidung

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012 Ausgabe 7 / Juli 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni spitzte sich die europäische Schuldenkrise mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Handelsgeschehen

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012 AUSGABE 3 / März 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar verbesserte sich die Stimmungslage an den internationalen Finanzmärkten deutlich. Aufgrund der Absicht

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Juli 2015 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 13. Februar 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Markus Reinwand, CFA HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012 Ausgabe 10 / Oktober 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte August und Mitte September wurde das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten erneut von den Erwartungen auf eine

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012 Ausgabe 6 / Juni 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten war das Handelsgeschehen im Berichtszeitraum von Mitte April bis Mitte Mai von drastisch erhöhter Unsicherheit

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2012 Ausgabe 12 / Dezember 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten sah sich das Handelsgeschehen zwischen Mitte Oktober und Mitte November einer stetig steigenden Unsicherheit

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013 Ausgabe 5 / Mai 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte März und Mitte April war das Handelsgeschehen an den internationalen Märkten von einer hohen Volatilität geprägt. Zunächst nahm die

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015 Ausgabe 7 / Juli 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE GRIECHENLAND AM ABGRUND PFUND UND YEN STEIGEN IN DER GUNST DER ANLEGER Auch im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli stand das Thema Griechenland

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Ausgabe 9 / September 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September sah sich der Handel an den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012 AUSGABE 2 / Februar 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Dezember bis Mitte Januar hielt die europäische Staatsschuldenkrise die Märkte weiter fest im Griff. Erhebliche Verunsicherung

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011 AUSGABE 12 / Dezember 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten zeigte sich das Handelsgeschehen in den letzten Wochen erneut schwankungsintensiv. Das heftige Auf und Ab

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Oktober 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015 Ausgabe 6 / Juni 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE VERHANDELN, DROHEN, VERHANDELN GRIECHENLANDKRISE STRAPAZIERT WEITER DIE NERVEN Auch im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni bestimmte die sich kontinuierlich

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Ausgabe 4 / April 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Nachdem das erste Quartal des Jahres durch einen auf breiter Front nachlassenden Preisdruck,

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Ausgabe 8 / August 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte August gehörte die europäische Gemeinschaftswährung zu den

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014 Ausgabe 9 / September 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte August und Mitte September bestimmten die aktuelle Geldpolitik sowie Erwartungen über die künftige Ausrichtung der

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben Die Aktienmärkte zeigten in dieser Woche eine starke Leistung: der S&P 500 Index kletterte 26 Punkte oder 2,4 %, um die Woche bei 1117 zu beschließen. Der Benchmark-Index durchbrach mit Leichtigkeit den

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 05 / Mai 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 05 / Mai 2011 LUXEMBURG AUSGABE 05 / Mai 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Am 7. April war es endlich soweit. Wie von nahezu allen Beobachtern erwartet, hob die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Hauptrefinanzierungssatz

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK Ausgabe 2 / Februar 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK Der Euro dürfte die ersten Wochen dieses Jahres sicherlich gerne vergessen wollen. So brach die europäische

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014 Ausgabe 12 / Dezember 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die schwersten Krisenjahre liegen hinter uns, das globale Wachstum hat sich im vergangenen Jahr wieder erholt, die ersten zaghaften Annäherungen

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014 Ausgabe 8 / August 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte Juli und Mitte August schalteten die internationalen Finanzmärkte in den Krisenmodus. In der Ukraine hatte sich die angespannte

Mehr

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Medienmitteilung BIP-Prognose für die Schweiz Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Basel, 11.09.2015 Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Vor allem

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Wachstumsverlangsamung in China sorgt für

Mehr

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Zwischenmitteilung gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Vilmaris GmbH & Co. KGaA Inhalt 3 Konjunkturelle Entwicklung 4 Geschäftsverlauf

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Bank of England hält an Niedrigzins fest Die britische Notenbank hält die Zinsen weiterhin auf ein historisch niedriges Niveau. Gestern wurde der Schlüsselsatz

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 02 / Februar 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 02 / Februar 2011 LUXEMBURG AUSGABE 02 / Februar 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Das Europa der zwei Geschwindigkeiten manifestiert sich immer mehr. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes wuchs

Mehr

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08.

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012 Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. November 2011 1 Agenda 1. Rückblick auf die Prognosen vom Oktober

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research Devisenfokus 13. September 2012 Japanischer Yen Autor: Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de Redaktion: Claudia Windt Der Euro erholte sich in

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise. Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse)

Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise. Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse) Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse) Seite 2 Ein aktueller Ratschlag Der Staatshaushalt muss

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014 Ausgabe 7 / Juli 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum sahen sich die internationalen Finanzmärkte einer hohen Volatilität ausgesetzt. Enttäuschend ausgefallene Wirtschaftsdaten, welche

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Thomas Jordan Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Thomas Jordan Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2012 Einleitende Bemerkungen von Thomas Jordan Die Schweizerische Nationalbank hält am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro unverändert fest und wird ihn mit aller

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung China erkennbare Wachstumsstabilisierung Einkaufsmanagerindex & Wachstum Einkaufsmanagerindizes

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Ausgabe 10/2015 Editorial WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Im September verblieben die internationalen Finanzmärkte weiter im Krisenmodus. Enttäuschend ausgefallene

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Hauptszenario (hohe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Unsicherheit über künftiges chinesisches Wirtschaftswachstum belastet die Aktienmärkte.

Mehr

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE Professor Dr. Peter Bofinger Der Euro ist eine stabile Währung 12 1 8 6 4 2 Inflation (212) % 15 1 5-5 Langfristige Inflationstrends Deutschland

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Ausgabe 3 / März 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Der weltweite Zinssenkungswettlauf ist zwar schon einige Wochen in vollem Gange, aber seit Anfang März nimmt die

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

P R E S S E M E L D U N G

P R E S S E M E L D U N G Paris/Mainz, März 2015 Quartals-Update Länderbewertungen und Bewertungen Geschäftsumfeld Coface stuft zwei europäische Länder hoch und nimmt Brasilien auf negative watch Geschäftsumfeld in Russland auf

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG?

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Ausgabe 5 / Mai 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Seit Mitte April konnte der Euro seine Abwärtsbewegung beenden und Kursgewinne generieren. Die entscheidende

Mehr

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur Stabilitätsrisiken bleiben hoch Pressefassung Sendesperrfrist: Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:00 Uhr MESZ Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose

Mehr

Eine Währung sucht ihren Weg

Eine Währung sucht ihren Weg Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Wechselkurse 05.02.2015 Lesezeit 4 Min Eine Währung sucht ihren Weg Der Euro fällt und fällt das macht kaum jemanden so nervös wie die jahrzehntelang

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Zinsanstieg zu schwach für Wende am Devisenmarkt Der Euro sah sich in den vergangenen Wochen einem starken Zinsanstieg ausgesetzt. Allein seit Anfang Juni sind die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014 Ausgabe 6 / Juni 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Spekulationen und Erwartungen an die Europäische Zentralbank hinsichtlich ihrer künftigen Geldpolitik beeinflussten in der Zeit von Mitte Mai bis

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 51/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Hinweis: Auf Grund der Weihnachtsfeiertage und des anstehenden Jahreswechsels erscheint die nächste Ausgabe unseres Wochenausblickes

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro: Jahresausblick 2015 Der Euro zeigte sich im vergangenen Jahr gegenüber den zehn Währungen, die die größte Bedeutung für den Außenhandel des Euroraumes haben, sowohl als Verlierer, aber auch als kräftiger

Mehr

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte konsolidierten diese Woche, da die Investoren einen hervorragenden September, einen der besten der Geschichte, verdauten.

Mehr

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12)

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) PROF. DR.MICHAEL FUNKE DR. MICHAEL PAETZ Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) Aufgabe 1: Nominal- und Realzinsen a) Lesen Sie bitte den Artikel zu Negativzinsen auf http://www.taz.de/!77395/.

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Harter Euro, weiche Zentralbank Die Europäische Zentralbank hat ihre Besorgnis über die Stärke des Euro in den vergangenen Monaten deutlich zum Ausdruck gebracht. Auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid

Mehr

> Währungsanlagekonto 13 starke Devisen für Sie! Weltweite Chancen für Ihr Geld

> Währungsanlagekonto 13 starke Devisen für Sie! Weltweite Chancen für Ihr Geld > Währungsanlagekonto 13 starke Devisen für Sie! Weltweite Chancen für Ihr Geld > Ihre Vorteile im Überblick! Von starken Währungen profitieren Investieren Sie in Devisen wie US-Dollar oder Britisches

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen Dr. Dr. Martina Schweitzer, CEFA CEFA Treasury/Volkswirtschaftliche Treasury/Volkswirtschaftliche Analyse Analyse 4. Mai

Mehr

Makro Research. Volkswirtschaft Währungen. Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB. Hier einfach die Grafik einfügen

Makro Research. Volkswirtschaft Währungen. Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB. Hier einfach die Grafik einfügen Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB Im Gegensatz zu den vorangegangenen Pressekonferenzen der Europäischen Zentralbank zum Zinsentscheid bekam der Euro- Wechselkurs Anfang August als Inflationshindernis

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die ersten Unternehmensergebnisse der aktuellen

Mehr

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015 Das "große Warten" auf Leitzinserhöhungen Die Geldpolitik ist ein wichtiger Einflussfaktor an den Devisenmärkten. So hat sich vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Wege der Geldpolitik in den USA und

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 2/2012 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) US-Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf Die positiven Konjunkturzeichen setzen sich in den USA fort. Am Freitag präsentierte sich der Arbeitsmarktbericht

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 30. Mai 03. Juni 2016 Übersicht Deutschland Arbeitslosenzahlen sinken weiter UK Verbrauchervertrauen sinkt weiter Eurozone Frühindikator steigt wieder USA Verbrauchervertrauen

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro zum Sommeranfang: Ab in den Süden In den vergangenen vier Wochen gab es zwei wichtige Ereignisse für die Europäische Gemeinschaftswährung, die für viele Schlagzeilen gesorgt haben: Erstens die Wahlen

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen Die starke Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Euro brach in dieser Woche zusammen: Der Euro erholte sich von seinem Tiefststand, aber die Aktienmärkte testeten die Flash-Crash-Tiefststände

Mehr

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Konjunkturumfrage Herbst 2011: Wirtschaft im Bezirk der IHK Frankfurt am Main steht auf stabilen Beinen Die regionale Wirtschaft steht weiterhin

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte EUR / USD Niedrige Volatilität Der EUR/USD klettert nun langsam höher, nach

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

US-Dollar, Schweizer Franken und Britisches Pfund US-Renditevorteil wächst unter Schwankungen USD %-Punkte USD Der US-Dollar konnte seine Gewinne gege

US-Dollar, Schweizer Franken und Britisches Pfund US-Renditevorteil wächst unter Schwankungen USD %-Punkte USD Der US-Dollar konnte seine Gewinne gege Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 10. Juni 2016 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015 Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main, 8. September 215 Fachinformation für professionelle Kunden keine Weitergabe an Privatkunden Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main 8. September

Mehr

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. Mai 2013 Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Die deutsche Wirtschaft ist im 1. Quartal 2013 nur

Mehr

Devisenfokus 25. Juli 2012. Schweizer Franken. Helaba Volkswirtschaft/Research

Devisenfokus 25. Juli 2012. Schweizer Franken. Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research Devisenfokus 25. Juli 2012 Schweizer Franken Autor: Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de Redaktion: Claudia Windt Der Euro verlor in den letzten

Mehr