Eine zauberhafte Satellitenumlaufbahn.
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- Frieda Grosse
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1 Eine zauberhafte Satellitenumlaufbahn. von Franz J. Bellen, Dinslaken, 1. Einführung In seiner Veröffentlichung [1] hat Chia-Chun Chao u.a. eine Satellitenumlaufbahn aufgeführt, die folgende Eigenschaften aufweist: Sie ist sonnensynchron und eingefroren, besitzt eine Umlaufzeit von 3 Stunden, die Inklination hat den kritischen Wert von 116,565 Grad, die Exzentrizität beträgt 0,35, die große Halbachse km, das Argument des Perigäums 270 Grad. Die Vorteile einer solchen Umlaufbahn sind: Die Satellitenbatterien werden dauernd geladen, die Sichtbarkeitszeiten sind im Vergleich zu uns bekannten sonnensynchronen Satelliten, z.b. HO-68, wesentlich größer, mit drei solcher Satelliten, die zeitversetzt gestartet werden, hat die nördliche Erdhälfte eine kontinuierliche Kommunikationsmöglichkeit. Chia-Chun Chao nennt diese Umlaufbahn Magic Orbit. Da dieser Satellitenorbit möglicherweise auch für Amateure interessant sein könnte, hat der Autor die Umlaufbahn einmal näher unter die Lupe genommen. Aus den veröffentlichten Parametern ergibt sich folgender Keplerdatensatz (AMSAT-Format), wenn man einen Starttermin 1. Januar 2010, 00:00:00 Uhr UTC annimmt: Name Magic Orbit Epoche (angenommen) Inklination Grad Lage des Orbits zum Frühlingspunkt Grad (angenommen) Exzentrizität Argument des Perigäums Grad Mittlere Anomalie Grad (angenommen) Mittlere Bewegung Umläufe/Tag Änderung der Mittleren Bewegung Umläufe/(Tag*Tag) (angenommen) Umlaufnummer 1 (angenommen) Zum besseren Verständnis werden hier die genannten Größen kurz erläutert, siehe Bild 1: Bild 1: Ausrichtung des Satellitenorbits zur Erde und im Weltraum Magic Orbit ist der Name des Satelliten. Epoche (Epoch Time - ET) ist der Zeitpunkt, für den der Datensatz gilt. Die ersten beiden Ziffern geben die letzten beiden Ziffern des Kalenderjahres an, hier 10 für das Jahr Die folgenden drei Ziffern sind der Tag der Jahres, beginnend mit dem 1. Januar = 1. Hinter dem Punkt (entspricht einem Komma) sind die Bruchteile des Tages. Die Inklination (inclination - i) ist die Lage der Umlaufbahn zur Äquatorebene, Bereich 0 bis 180 Grad. Die Lage des Orbits zum Frühlingspunkt, (Right Ascension of Ascending Node - R.A.A.N. - Ω), geht aus der Skizze Bild 1 [2] hervor. Alle Satellitenumlaufbahnen haben eine elliptische Gestalt. Üblicherweise wird eine Ellipse durch die beiden Halbachsen a und b bestimmt. In der Astronomie wird eine zusätzliche Größe eingeführt, die Exzentrizität e: e = ((a 2 b 2 ) / a 2 ) 1/2. Das Argument des Perigäums (Argument of Perigee - ω) gibt die Lage der Umlaufbahn zur Erde wie-der. Eine Erklärung ist aus Bild 1 ersichtlich. Bei 0 (360) und 180 Grad liegen das Apogäum und Perigäum auf dem Äquator. Seite 1 von 6
2 Die Mittlere Anomalie (Mean Anomaly - MA) gibt die Position des Satelliten in Umlaufrichtung auf der Umlaufbahn an, beginnend mit dem Perigäum = 0 Grad. Mittelpunkt ist der Schnittpunkt der Achsen a und b. Die Mittlere Bewegung (Mean Motion - MM - n) ist die Anzahl der Satellitenumläufe je Tag. Die Änderung der Mittleren Bewegung (Decay Rate) ist die Änderung der Mean Motion je Tag. Hier geht u.a. der Abbremseffekt des Satelliten ein. Die Umlaufnummer (Epoch Revolution) ist eine fortlaufende Zählung der Umläufe ab Satellitenstart. 2. Mathematischer Teil 2.1 Sonnensynchronität und eingefrorener Zustand von Magic Orbit Zum besseren Verständnis der unten aufgeführten Graphiken ist eine mathematische Erklärung des Magic Orbits sehr hilfreich. Es werden die in der Himmelsmechanik üblichen Formeln verwandt. Die ungleichmäßige Masseverteilung der Erde wirkt auf die Keplerelemente Right Ascension of Ascending Node Ω (Änderung: deltah) und auf den Perigäumwinkel ω (Änderung: deltag). Die Graphik Bild 2 verdeutlicht dieses. Ω wird vielfach in Graphiken auch mit h und ω mit g bezeichnet. bei einem Satelliten die Bahnebene täglich um diesen Betrag, so ist er sonnensynchron. Es ist der Betrag, um den sich die Erde täglich auf ihrer Bahn um die Sonne mit umgekehrtem Vorzeichen weiterbewegt. Mathematisch ausgedrückt bedeutet das: dω/dt = -(3/2)*n*J 2 *(R e /p) 2 *cos(i) = dα sun /dt dω/dt = tägliche Änderung des Right Ascension of Ascending Node (Ω), n = Mean Motion = 8, die Anzahl der Satellitenumläufe pro Tag (# 8 * 2 * π Rad, # 8 * 360 Grad), J 2 = Gravitationskonstante der Erde = , R e = Erdradius am Äquator = km, p = semilatus rectum = a(1 e 2 ): a = große Halbachse, e = Exzentrizität, i = Inklination des Satelliten = Grad, α sun /dt = Right Ascension der mittleren Sonne = Grad/Tag = Rad/Tag Die Änderungen des Perigäumwinkels (deltag) werden zu null bei den Inklinationen i 1 = und i 2 = Grad. Der Orbit ist hier eingefroren; Perigäum und Apogäum bleiben fest über den jeweiligen Längenund Breitengraden. Mathematisch ausgedrückt bedeutet das: dω/dt = (3/4)*n*J 2 *(R e /p) 2 *(5*cos 2 (i) 1) = 0 dω/dt = tägliche Änderung des Perigäumwinkels (ω). Mit Hilfe dieser Formel lassen sich auch die beiden Inklinationswerte i 1 und i 2, siehe Bild 2, berechnen: Der Ausdruck (5*cos 2 (i) 1) muss null sein, da die übrigen Parameter nicht null werden können. Löst man die Gleichung nach i auf, so ergeben sich die obigen Werte für i 1 und i 2. Für Magic Orbit kommt nur i 2 in Frage, da hier der R.A.A.N.- Wert positiv ist. Bild 2: Tägliche Änderung des Perigäumwinkels (deltag) und des R.A.A.N. (deltah) in Abhängigkeit der Inklination (i) eines Satelliten Die Änderung des Right Ascension of Ascending Node (deltah) hat einen Nulldurchgang bei i = 90 Grad. Hier bleibt die Bahnebene konstant, jedoch nicht der Perigäumwinkel. Es handelt sich um eine Polbahn. Bei dieser Funktion ist der x-wert wichtig, bei dem die Änderung deltah = Grad/Tag ist. Ändert sich Wenn 24 Stunden/n ein ganzzahliger Wert ist, z.b. 4 oder 8, so sind die täglichen Auf- und Untergangszeiten des Satelliten gleich. Dieses wird weiter unten in einer Graphik sichtbar. 2.2 Berechnung der Ellipse von Magic Orbit Berechnung der großen Halbachse a entwickelt für a n = Sd * (μ/a 3 ) 1/2 / (2 * π) Seite 2 von 6
3 a = (Sd 2 * μ / (4 * π 2 * n 2 )) 1/3 Sd = 24 Std. Solar-Tag = s μ = Gravitationsparameter = km 3 /s 2 a = ( * / (4 * π 2 * 8 2 )) 1/3 = km Berechnen des semilatus rectum p dω/dt = - (3/2) * n * J 2 * (R e /p) 2 * cos(i) = dα sun /dt entwickelt für p p = (- 3 * n * J 2 * R e 2 * cos(i) / (2 * dα sun /dt)) 1/2 p = (- 3 * 8 * 2 * π * * * cos( ) / (2 * )) 1/2 = km Berechnen der Exzentrizität e entwickelt für e p = a(1 e 2 ) e = ((a p) / a) 1/2 e = (( ) / ) 1/2 = Weltraum gilt das irdische Sprichwort: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Diese Nachbarn sind der Mond und die Sonne, die durch ihre Gravitationskräfte auf den Satelliten einwirken. Wir Amateure sind gebrannte Kinder: AMSAT OSCAR-13 ist nach 8,5 Jahren in der Atmosphäre verglüht, weil sich seine Umlaufbahn in dieser Zeit extrem stark verändert hat. Es wird hier der Einfluss von Sonne und Mond für einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht. Diese Zeitspanne wurde gewählt, weil das nicht nur eine gewünschte sondern auch erzielbare Lebensdauer bei Satelliten ist. Nicht berücksichtigt wird der Einfluss der Erdatmosphäre, der sich bei Satelliten unter 500 km zunächst schwach, dann immer stärker bemerkbar macht. Bei Berücksichtigung der Erdatmosphäre müssen sehr viele Annahmen gemacht werden, so dass die Ergebnisse auch nur Näherungswerte sein können. Den Berechnungen liegt folgender Keplerdatensatz zugrunde (NASA-Format): Es wird die errechnete Exzentrizität von 0,34666 (siehe Abschnitt 2.) berücksichtig. Die angenommenen Werte aus dem Keplerdatensatz, AMSAT-Format oben, werden berücksichtigt Berechnen der Apogäumhöhe ha und Perigäumhöhe hp ha = a * (1 + e) - R e hp = a * (1 - e) - R e ha = * ( ) = km hp = * ( ) = km 3. Graphische Darstellung von Magic Orbit Parametern An Hand der Mathematik in Abschnitt 2. sollte man glauben, die Welt sei in Ordnung und der Satellit, wenn er einmal die vorgesehene Umlaufbahn erreicht hat, über viele Jahre seine Aufgaben erfüllt. Aber auch im Bild 3: Tägliche Störeinflüsse auf Magic Orbit Bild 3 zeigt die täglichen Einflüsse auf die Exzentrizität: de, die Inklination: di, den Perigäumwinkel: dg, den R.A.A.N.: dh, die Mean Anomaly: dma, den Erdeinfluss des Perigäumwinkels: deltag und den Erdeinfluss auf den R.A.A.N.: deltah. Auch diese letzen beiden Parameter werden durch Sonne und Mond beeinflusst, die auf Grund der obigen Berechnungen konstant bleiben sollten. Die Zahlenwerte sind extrem klein, aber Kleinvieh macht auch Mist, wie wir später noch sehen werden. Seite 3 von 6
4 In allen Kurven ist auch der Jahresrhythmus des Erdumlaufs um die Sonne gut zu erkennen. Das Statistik ähnliche Aussehen der Kurven sind die Änderungen, die durch den Mond verursacht werden. Die Beträge bei demselben Stör-Parameter sind unterschiedlich hoch. Dieses und die Form der Kurven deuten auf Resonanzerscheinungen zwischen Erde, Satellit, Mond und Sonne hin. Auf solche Phänomene hat G.E. Cook in seiner Veröffentlichung [3] bereits 1962 hingewiesen. Untersuchungen hierzu hat der Verfasser in [4] durchgeführt. In Bild 4 wird untersucht, wie sich die Bahnstörungen aus Bild 3 auf die Inklination und den Perigäumwinkel über den gewählten Zeitabschnitt auswirken. Bild 5: Sonnen- und Mondeinfluss auf die Inklination mit Folge für die Kommunikationszeiten Bild 4: Verlauf von Inklination und Perigäumwinkel für Magic Orbit Wie zu ersehen ist, ändert sich die Inklination maximal nur um 0,08 Grad, kehrt sogar nach 10 Jahren fast auf den alten Wert zurück. Dagegen ändert sich der Perigäumwinkel sehr stark von 270 auf 281,5 Grad. Für Amateurzwecke ist das von untergeordnetem Interesse, da die Antennen während einer Kommunikationsphase so wie so nachgefahren werden müssen. Scheinbar sehr klein ist der Gesamteinfluss von Sonne und Mond auf die Inklination, di, in Bild 3. Auf den Anteil der Sonne daran weist Chao in [1] hin. Für den Musterorbit wurden beide Einflüsse ausgewertet, Bild 5. Daraus ist zu ersehen, dass der tägliche Einfluss des Mondes scheinbar der weitaus größere Anteil ist, jedoch im Linear Trend erkennbar ist der tatsächlich größere Gesamteinfluss der Sonne. Ursache ist der Strahlungsdruck der Sonneneinstrahlung auf den Satelliten, der permanent vorhanden ist. Eine Änderung der Inklination ruft eine Verschiebung der Kommunikationszeiten hervor, siehe Bild 5, blaue Kurve. Auch die Änderung der Mean Anomaly, MA, verursacht eine Zeitverschiebung der Satellitenauf- und untergänge, braune Kurve. Die maximale Verzögerung ist die Differenz dieser Werte. Bild 6: Verlauf der Apogäum- und Perigäumhöhe für Magic Orbit Das mit Abstand Wichtigste für Satellitenamateure ist die Perigäumhöhe. Da die Mean Motion bei allen Satelliten annähernd konstant bleibt (dadurch bleibt auch die große Halbachse der Satellitenbahn konstant), wird bei fallender Perigäumhöhe die Apogäumhöhe größer und umgekehrt. Bild 6 zeigt den Verlauf der beiden Parameter. Die Perigäumhöhe gerät innerhalb der Auswertezeit nicht unter 500 km. Da der Einfluss der Luftschicht hier noch sehr gering ist, hat Magic Orbit eine gute Chance, mehr als 10 Jahre alt zu werden. Das A und O bei einem Satelliten sind seine Möglichkeiten, über ihn zu kommunizieren, d.h. seine Sichtbarkeitszeiten. Die Graphik, Bild 7, wurde für Januar 2010 (unterer Teil) und Januar 2015 (oberer Teil) für den Standort des Verfassers, 6,7371 Grad östlicher Länge und 51,5758 Grad nördlicher Breite, berechnet. Das Bild berücksichtigt alle Störeinflüsse innerhalb von 5 Jahren. Seite 4 von 6
5 Diese Frage soll mathematisch und graphisch beantwortet werden. Hierzu ist ein Überblick über das Verhalten der großen Halbachse a, der Mean Motion n und der Perigäum- und Apogäumhöhe hp bzw. ha in Abhängigkeit der Exzentrizität e erforderlich. Aus der Himmelsmechanik ist der Zusammenhang bekannt: a 7/2 = - 3 * R e 2 * J 2 * Sqrt(μ) * Sd *cos(i) / (2 * dα sun /dt * (1 e 2 ) 2 ) Bild 7: Sichtbarkeitszeiten für Magic Orbit für Dinslaken Interessante Details: Deutlich ist der Zeitversatz von 6,7 2,9 = 3,8 Minuten zu erkennen. Die täglichen Auf- und Untergangszeiten sind während des ganzen Jahres fast gleich. Dieses ist auf die Umlaufzeit von genau 3 Stunden zurückzuführen. Wie oben schon erwähnt, wird die Mean Motion durch Sonne, Mond und Erde nicht nennenswert beeinflusst. Die Elevationsänderungen zwischen 2010 und 2015 sind zum größten Teil auf die Änderung des Perigäumwinkels zurückzuführen. Die Werte hängen vom Standort des Beobachters ab. Es kommt zu Über-Kopf-Durchgängen, d.h. zu Elevationen bis 90 Grad. Die Kommunikationszeiten schwanken im Laufe eines Tages von ca. 1 Stunde bis fast 1,5 Stunden. Dieses sind für sonnensynchrone Satelliten extrem hohe Werte. Üblich sind maximale Zeiten von 15 bis 20 Minuten. 4. Ist Magic Orbit wirklich einmalig? Die folgenden Gleichungen wurden auch in und benutzt: n = Sd * (μ/a 3 ) 1/2 / (2 * π) ha := a * (1.0 + e) R e hp := a * (1.0 - e) R e Die Bedeutung der Größen wurde im Abschnitt 2 erklärt. Aus diesen vier Beziehungen wurde die Graphik, Bild 8, erstellt. Alle möglichen Orbits in dem dargestellten Bereich sind sonnensynchron und eingefroren. Aus der Graphik ist folgendes zu entnehmen: Wird die Exzentrizität des Magic Orbit (e = 0,34666) vergrößert, fällt die Perigäumhöhe sehr schnell, was die Lebensdauer des Satelliten erniedrigt. Verkleinert man die Exzentrizität, so nehmen die Werte der Perigäumhöhe zu und die der Apogäumhöhe ab. Beide treffen sich bei ca km. Hier ist die Umlaufbahn eine Kreisbahn. Die Sichtbarkeitszeiten werden kleiner je kleiner die Exzentrizität wird. Die Störeinflüsse durch Sonne und Mond werden immer geringer. Bild 8: Abhängigkeit von Apogäum- und Perigäumhöhe sowie Mean Motion von der Exzentrizität bei sonnensynchronen und eingefrorenen Orbits Bild 9: Sichtbarkeitszeiten für Magic-Orbit für Januar 2010, e = 0,22 Seite 5 von 6
6 Die Auf- und Untergangszeiten eines solchen Satelliten erfolgen nicht mehr täglich zu gleichen Zeiten, da die Mean Motion sich vom Wert 8 entfernt. Bild 9 zeigt eine entsprechende Graphik für eine Exzentrizität von e = 0,22 und Januar 2010, Standort Dinslaken. Ergebnis: Magic Orbit nach Chia-Chun Chao ist wirklich einmalig. Als einen exotischen Abkömmling von Magic Orbit kann man auch einen Satelliten auf einer Umlaufbahn bezeichnen, dessen Sichtbarkeitszeiten aus Bild 10 hervorgehen. Dieser Orbit hat fast die gleichen Keplerdaten wie Magic Orbit, jedoch die Umlaufzeit beträgt 2 Orbits/Tag und seine Exzentrizität 0,65. Ein solcher Satellit ist nicht mehr sonnensynchron. Da sein Apogäum bei fast km liegt, wird er auch stark durch Sonne und Mond beeinflusst. Seine Umlaufbahn ist jedoch fast eingefroren. Der Vorteil ist aus dem Bild ersichtlich: Man kann fast den ganzen Tag über ihn kommunizieren. Trotz seiner großen Höhe sind nur QTHs auf der Nordhalbkugel der Erde erreichbar. Wird ein solcher Satellit kommerziell betrieben, so sind wegen der aufgeführten Störgrößen Korrekturmanöver nötig. Die erforderlichen kostenaufwendigen Satelliteneinbauten sind nicht bei Amateursatelliten erforderlich, da Amateure experimentierfreudig sind und notwendige Korrekturen an ihrer Sende-/Empfangsanlage durchführen. 6. Literaturhinweis [1] Chia-Chun George Chao, Applied Orbit Perturbation and Maintenance, American Institute of Aeronautics and Astronautics, Inc., ISBN [2] Manfred Maday, DC9ZP, Grundlagen und Software für die Bahnberechnung von Satelliten, beam-verlag [3] Cook, G.E. "Luni - Solar Pertubations of the Orbit of an Earth Satellite", The Geophysical Journal of the Royal Astronomical Society, Vol.6, No.3, April 1962 *4+ Franz J. Bellen, DJ1YQ, Mathematisch-graphische Resonanzuntersuchungen von Phase-3 Orbits, AMSAT- DL Journal Nr. 2, Jg.32, Juni/August 2005 Bild 10: Sichtbarkeitszeiten für einen Exoten für Januar Zusammenfassung Chao hat in [1] einen sonnensynchronen elliptischen Orbit aufgeführt, der möglicherweise für AMSAT interessant sein könnte. Er hat wesentlich längere Kommunikationszeiten und verspricht auf Grund seiner maximalen Apogäumhöhe von fast 8000 km gute dx-möglichkeiten. Es handelt sich auch während einer Lebenszeit von 10 Jahren um einen fast stabilen eingefrorenen Orbit, dessen optimale Sichtweiten immer über der Nordhälfte der Erde liegen. Dieses ist zweifellos ein Nachteil für Amateure auf der Südhalbkugel. Seite 6 von 6
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2.7 Gravitation, Keplersche Gesetze
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1. Eindimensionale Bewegung
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Uneigentliche Integrale
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Antworten auf spezielle Fragen
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Lösung II Veröffentlicht:
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QUADRATISCHE FUNKTIONEN
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3. Ebene Systeme und DGL zweiter Ordnung
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TEIL I: KINEMATIK. 1 Eindimensionale Bewegung. 1.1 Bewegungsfunktion und s-t-diagramm
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Inhomogene lineare Differentialgleichung 1. Ordnung Variation der Konstanten
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1. Eindimensionale Bewegung
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Wichtig!!!! Nur klare, übersichtliche Lösungen werden gewertet!!!!
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