Den Wandel gestalten Unterrichts- und Schulentwicklung mit digitalen Medien Martin Fugmann Schulleiter am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, Gütersloh Bis Juli 2016 Schulleiter an der GISSV Projektleiter eschool21 / NERDL
Werte und Haltungen Die Skeptiker, die Visionäre Von der Zukunft lernen Die Lab Schools im Silicon Valley Die Hauptakteure Schüler Eltern Lehrer Handlunsfelder für Schulleitungen Pädagogische Grundüberzeugungen Die Bedeutung von Lernmanagementsystemen und Plattformen Impulse für Lehrkräftequalifizierung
Die Skeptiker 3
Die Visionäre 4
Von der Zukunft lernen Die Gegenwart aus der Zukunft heraus gestalten Wie muss sich Schule verändern? Wie werden sich Lernen und Unterricht verändern? Wie werden sich unsere Werte anpassen? 5
Lab Schools und MOOC s im Silicon V. Ethik der Algorithmen? (Projekt Bertelsmannstiftung) 6
Sieben Anforderungen an Schulen im 21. Jh. Die Zukunft verstehen und gestalten Kollaboration und lebenslanges Lernen fördern Digitalisierung als Katalysator einer sich verändernden Lernkultur begreifen Digitale Kompetenzen in übergeordnete, tradierte Kompetenzen einordnen Systemoffenheit als Grundvoraussetzung für die Bewältigung pädagogischer Herausforderungen erkennen Lehrer und Lehrerinnen für den Wandel gewinnen, motivieren, unterstützen und begleiten Wirkungsorientiert handeln und kommunizieren 7
Pädagogik und Technik in der digitalen Welt Lernen wird personalisiert Schülerinnen setzen sich selbst Ziele und bearbeiten Projekte Lernende und Lehrende sind vernetzt, Unterricht wird öffentlich Kollaboration gilt als zentrale Kompetenz, Hierarchien werden abgebaut und alle sind vernetzt Pädagogische Innovation ist der Auslöser für digitale Konzepte und leitet die Auswahlentscheidungen Wissen ist digital systematisiert und weltweit auf Knopfdruck abrufbar. 8
Die digitale Welt unserer Schüler*innen 9
Die digitale Welt unserer Lehrer*innen Verfügen zu Hause über sehr gute Ausstattung (DSL, NOTEBOOKS, etc.) Nutzen bevorzugt Plattformen wie Wikipedia, Google und andere Suchmaschinen Nutzen Lernplattformen, wie Lehrer online, Moodle, eher wenig... Setzen vor allem Standardsoftware im Unterricht ein (fachspezifische Software ist weniger verbreitet) Nutzen PC und Beamer vornehmlich zu Präsentationszwecken Schätzen den Mehrwert digitaler Medien für ihren Unterricht als hoch ein. Sind mit der technischen Ausstattung der Schulen unzufrieden. 10
Die Digitale Welt der Eltern... sehen digitale Bildung als Voraussetzung für beruflichen Erfolg ihrer Kinder... fordern digitale Kommunikation ein... fürchten das Suchtpotential 11
Pädagogische Grundüberzeugungen Lehrerinnen sind für das Lernklima im Klassenzimmer verantwortlich Anleitung, Anregung, Unterstützung und Begleitung der Schülerinnen muss durch Lehrerinnen und Lehrer erfolgen. Reines Distance learning ist für die Schule nicht anzustreben Nutzung digitaler Medien in der Schule geschieht phasenweise, dominiert jedoch nicht das Lernen Einsatz digitaler Medien muss sich am Mehrwert orientieren: Methodenlernen, Differenzierung, kooperatives Lernen, Feedbackkultur, Peer to Peer Learning, Output -Orientierung 12
Lernen und Lehren im 21. Jahrhundert 13
Systemoffene Ausstattungsvarianten 14
Fokus auf web basierte Anwendungen 15
Lernmanagement Kompass und Kooperationstool 16
Fortbildung für die Schule der Zukunft Neue Rollen Digitale Werkzeuge und didaktische Modelle Pädaogsiche Perpektiven digitaler Lernmanagementsysteme Kommunikationsplattformen als Chance für demokratische Schulentwicklung Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung 17
Führungs- und Lehrkräftequalifizierung 18
Fortbildung für die Schule der Zukunft Fortbildung als Entdeckungsreise gestalten Digitalität erfahrbar machen Ausprobieren und Erproben Fehler zulassen Coaching und Begleitung Qualifizierung in regionalen Netzwerken schulformübergreifend Stärkung der schulinternen Fortbildung : z.b.:einrichtung schulinterner digitaler Servicebüros Neue Arbeitszeitmodelle Nicht nach oben, sondern nach draußen schauen! 19
Digitalisierung in Schule: Gelingensbedingungen Fokus auf den pädagogischen Potentiale Fokus auf Qualifizierung von Führungskräften und Lehrkräften (DAPF Zertifikatskurs Digtal Learning Leadership ) Unterrichtsentwicklung in regionalen Netzwerken, schulübergreifend Prozessbegleitung Institut Bildung und Digitales im RIF e.v Vernetzung auf Plattformen Konzentration auf web- basierte Anwendungen Systemoffenheit Bring / Get Your Own Device 20
Guter Fachunterricht kann durch den Einsatz digitaler Medien noch besser werden, schlechtem Unterricht ist auch hierdurch nicht zu helfen." Ingo Kirsch, Jochen Schnack: Digitales Lernen. In Pädagogik 6/16. S. 9.
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Lernmanagement NERDL Martin Fugmann, Sebastian Geus Projektleiter eschool21 / NERDL
Lernmanagementsysteme für die Schule
Lernmanagement als Instrument der Unterrichtsentwicklung Lehrerperspektive Unterrichtsbeispiel 17. Juni 20 In welchem Kompetenzbereich ist die Stunde verortet? Mit welchen Inhalten ist die Kompetenz verknüpft? Welches Material stelle ich zur Verfügung? Wie lauten meine Arbeitsaufträge? Welche Methoden sollen zur Anwendung kommen? Wie kann ich den output messen? Welche Systeme Wie setze unterstützen ich den Computer die als Zusammenarbeit Lern-Werkzeug ein? in professionellen Lerngemeinschaften? Wie organisiere/finde ich Lernmaterialien/Wissen? Welche Formen der Kommunikation helfen mir gemeinsam mit anderen zu lernen?
Lernmanagement Wie als lauten Instrument meine Arbeitsaufträge? der Unterrichtsentwicklung Schülerperspektive Welches Material stelle ich zur Verfügung? Welche Methoden sollen zur Anwendung kommen? Wie kann ich den output messen? Wie setze ich den Computer als Lern-Werkzeug ein? Wie organisiere/finde ich Lernmaterialien/Wissen? Welche Formen der Kommunikation helfen mir gemeinsam mit anderen zu lernen? Wo stehe ich im Lernprozess? Wie dokumentiere ich meine Fortschritte/Erfolge? earning Management Systems Welche Systeme unterstützen die Zusammenarbeit in professionellen Lerngemeinschaften? S
Lernmanagement als Instrument der Unterrichtsentwicklung 27
Kollaboration ermöglichen Feedbackkultur fördern Lernen sichtbar machen Den Output messen Projekte dokumentieren Portfolio aufbauen Selbstbestimmt lernen 28
Literatur: 29
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