Workshop anlässlich der Fachtagung Inklusion gemeinsam gestalten! Inklusion im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung Am Donnertag, den 8. März 2012 13:30 15:30 Uhr Fachhochschule Frankfurt a. M. Teilhabe und Inklusion im Freizeitbereich. Die ersten Schritte planen und praktisch umsetzen. Clemens Dannenbeck Herzlich willkommen! Gruppenreflexion: Wie inklusiv sind eigentlich WIR? Haben alle Teilnehmer/-innen des Workshops ihren ersten Kontakt mit der Gruppe als freundlich und offen empfunden? Fühlen sich alle willkommen geheißen? Sind alle Gebäude, Gebäudeteile, Eingangsbereiche und Verbindungswege des hiesigen Veranstaltungsorts barrierefrei? Werden alle Teilnehmer/-innen der Tagung ermutigt, sich mit anderen Ansichten als den eigenen auseinander zu setzen?
Erfahrungen Notieren Sie Ihre bisherigen wichtigsten Erfahrungen mit Inklusion/Integration in unterschiedlichen Handlungsfeldern in Kurzstatements auf Karteikärtchen. Sammeln Sie Ihre Punkte auf der Pinwand! Können wir die genannten Punkte den drei Dimensionen des Index zuordnen? Dimension A Inklusive Kulturen entfalten Gemeinschaft bilden Inklusive Werte verankern Dimension B Inklusive Strukturen etablieren Eine Einrichtung für alle entwickeln (organisatorisch und strukturell) Unterstützung von Vielfalt organisieren Dimension C Inklusive Praxis entwickeln Lernen und soziale Interaktionen gestalten Ressourcen mobilisieren
Teilen Sie sich in drei gleich große Gruppen auf Gruppe A Inklusive Kulturen entfalten Gruppe B Inklusive Strukturen etablieren Gruppe C Inklusive Praxis entwickeln Diskutieren Sie die einzelnen Punkte in der Gruppe vor dem Hintergrund Ihrer eigenen Praxiserfahrungen! Bilden Sie 3er-Gruppen mit je einem/rteilnehmer/in der drei vorhergehenden Gruppen Gruppe A Inklusive Kulturen entfalten Gruppe B Inklusive Strukturen etablieren Gruppe C Inklusive Praxis entwickeln Berichten Sie sich zusammenfassend von den Diskussionen in den vorhergehenden Gruppen!
Wir erarbeiten ein Resümee für die Präsentation unserer Arbeitsergebnisse... Was wollen wir festhalten? Welche Prioritäten würden Sie auf dem Weg zur Inklusion setzen? Können wir so etwas wie einen Fahrplan zur Inklusion entwerfen? Zentrale Fragen Was sind Barrieren für Zugang und Teilhabe in der Einrichtung? Wer stößt auf Barrieren für Teilhabe an der Einrichtung? Was kann dabei helfen, die Barrieren zu überwinden? Welche Ressourcen sind nutzbar, um Teilhabe zu unterstützen? Wie können zusätzliche Ressourcen mobilisiert werden?
Inklusion in der Aus-Fort-und Weiterbildung Am Beispiel der Frühpädagogik Gegenwärtig mehr als 70 BA- und MA-Studiengänge der Frühpädagogik und Frühförderung Zunehmende Akademisierung, aber: Stellenwert von Inklusion? Robert Bosch Stiftung (2008): Frühpädagogik Studieren ein Orientierungsrahmen für Hochschulen. Verfügbar unter: http://www.boschstiftung.de/content/language1/downloads/pik_orientierungsrahmen_druckversion.pdf Prengel, Annedore (2010): Inklusion in der Frühpädagogik Bildungstheoretische, empirische und pädagogische Grundlagen. DJI München. Verfügbar unter: http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/media/wiff_expertise_5_prengel_interne t.pdf Literaturhinweis und Quelle: Timm Albers (2011): Inklusion in den frühpädagogischen Studiengängen. In: inklusion-online.net(zeitschrift für Inklusion) 3/2011 Sensibilisierung für Diversität Die Studierenden sehen die allgemeinen und für besondere Gruppen formulierten Menschenrechte als Grundlage der Gleichheit und Freiheit, die den Verschiedenen auf der Basis gleicher Rechte ein anerkennendes Miteinander ermöglicht. Sie kennen Formen des gesellschaftlichen Umgangs mit Vielfalt. Die Zusammenhänge zwischen Bildungschancen und sozialer Ungleichheit sowie Inklusions- und Exklusionsprozessen im Erziehungs- und Bildungssystem sind ihnen bewusst. Sie erwerben grundlegendes Wissen über Handlungsmöglichkeiten sowie die Fähigkeit, den persönlichen und professionellen Umgang mit Verschiedenheit zu reflektieren. Sie verstehen die Bedeutung differenztheoretischer Grundbegriffe: Gleichheit und Differenz, Heterogenitätsdimensionen und Intersektionalität (Überschneidungen). Sie setzen sich mit den konstruierten Linien der Normalität und Abweichung und mit den Differenzlinien als Grundlage der Organisation moderner Gesellschaften auseinander. Sie analysieren die Problematik verfestigender Identifikationen und etikettierender diagnostischer Zuschreibungen. Sie kennen die Geschichte der Diversity-Education und schlüsseln Grundbegriffe der Pädagogik der Vielfalt auf. Sie kennen Konzepte der interkulturellen, der Gender- und der Inklusionspädagogik sowie einer Pädagogik der Chancengleichheit. Sie setzen sich mit Ursachen, Formen und Folgen von Armut, Migration, Behinderung und Geschlechtersozialisation auseinander und gewinnen Einblick in die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellung und Anti-Diskriminierung, auch auf europäischer Ebene.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Ihr Engagement, Inklusion Wirklichkeit werden zu lassen!