SR-Studienreihe Rechtswissenschaften Strafrecht - Allgemeiner Teil Bearbeitet von Prof. Dr. Bernd Heinrich 3., überarbeitete Auflage 2012. Buch. XXXIX, 778 S. Kartoniert ISBN 978 3 17 022454 4 Format (B x L): 232mm x 155mm x 43mm Recht > Strafrecht > Strafgesetzbuch Zu Leseprobe schnell und portofrei erhältlich bei Die Online-Fachbuchhandlung beck-shop.de ist spezialisiert auf Fachbücher, insbesondere Recht, Steuern und Wirtschaft. Im Sortiment finden Sie alle Medien (Bücher, Zeitschriften, CDs, ebooks, etc.) aller Verlage. Ergänzt wird das Programm durch Services wie Neuerscheinungsdienst oder Zusammenstellungen von Büchern zu Sonderpreisen. Der Shop führt mehr als 8 Millionen Produkte.
Literaturübersicht......................................... Abkürzungsverzeichnis..................................... XXXII XXXVI Teil I: Einleitung 1 Stellung des Strafrechts in unserem Rechtssystem............... 1 I. Grundlagen....................................... 1 II. Die Aufgabe des Strafrechts: Rechtsgüterschutz............ 2 2 Sinn und Zweck von Strafe: Die Straftheorien................. 6 I. Absolute Straftheorien............................... 6 II. Relative Straftheorien............................... 7 1. Generalprävention............................... 7 2. Spezialprävention................................ 8 III. Vereinigungstheorien................................ 9 3 Strafrecht und Verfassungsrecht............................ 10 I. Grundsatz nulla poena sine lege..................... 10 1. Unzulässigkeit von Gewohnheitsrecht................. 11 2. Bestimmtheitsgrundsatz........................... 12 3. Rückwirkungsverbot.............................. 14 4. Analogieverbot.................................. 16 II. Anspruch auf rechtliches Gehör........................ 17 III. Verbot der Doppelbestrafung wegen derselben Tat......... 17 IV. Schuldprinzip..................................... 18 V. Grundsatz in dubio pro reo......................... 18 4 Abgrenzung zu anderen Rechtsgebieten...................... 19 I. Strafrecht und Strafprozessrecht....................... 19 II. Strafrecht und Disziplinarrecht........................ 21 III. Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht............... 22 IV. Einfluss des Zivilrechts und des Öffentlichen Rechts auf das Strafrecht.................................. 23 5 Überblick über die Regelungsmaterien des StGB............... 24 IX
6 Geltungsbereich des deutschen Strafrechts.................... 26 I. Grundlagen....................................... 26 II. Anknüpfungspunkt des Begehungsortes der Tat........... 28 III. Anknüpfungspunkt der Staatsangehörigkeit des Täters...... 31 IV. Anknüpfungspunkt der Staatsangehörigkeit des Opfers..... 32 V. Anknüpfungspunkt des Schutzes bestimmter inländischer Rechtsgüter....................................... 32 1. Staatsschutzgesichtspunkte bei der Verletzung von überindividuellen Rechtsgütern..................... 32 2. Individualschutzgesichtspunkte bei der Verletzung von Individualrechtsgütern............................ 33 VI. Anknüpfungspunkt der Interessen von universaler, die Weltrechtsgemeinschaft betreffender Bedeutung........... 33 VII. Anknüpfungspunkt der stellvertretenden Rechtspflege...... 34 VIII. Einschränkung des persönlichen Geltungsbereiches......... 35 IX. Exkurs: Völkerstrafrecht............................. 35 X. Exkurs: Europäisches Strafrecht....................... 36 7 Straftataufbau und Systementwürfe......................... 38 I. Trennung von Straftatbestand und Rechtsfolge............ 38 II. Unterscheidung von Tatbestand und Sachverhalt.......... 39 III. Elemente der Straftat............................... 40 IV. Stellung des Vorsatzes als Ausgangspunkt verschiedener Straftheorien........................... 42 1. Der klassische ( kausale ) Verbrechensaufbau.......... 42 2. Der neoklassische Verbrechensaufbau und die moderne Lehre............................ 43 3. Der finale Verbrechensaufbau....................... 44 4. Lehre von den negativen Tatbestandsmerkmalen........ 45 Teil II: Der Tatbestand 8 Tatbestand Überblick und Deliktsarten.................... 47 I. Grundlagen....................................... 47 II. Aufbau des Tatbestandes............................ 49 1. Aufteilung in Tatbestandsmerkmale.................. 49 2. Definition...................................... 50 3. Subsumtion.................................... 51 III. Arten von Tatbestandsmerkmalen...................... 51 1. Geschriebene und ungeschriebene Tatbestandsmerkmale.. 52 2. Deskriptive und normative Tatbestandsmerkmale....... 52 3. Tatbezogene und täterbezogene Merkmale............. 53 4. Objektive und subjektive Tatbestandsmerkmale......... 54 5. Exkurs: Objektive Strafbarkeitsbedingungen........... 54 6. Exkurs: Rechtswidrigkeit als Tatbestandsmerkmal....... 55 X
IV. Auslegung von Tatbestandsmerkmalen.................. 56 1. Abgrenzung von Auslegung und Analogie.............. 56 2. Grundsätze der Auslegung......................... 58 a) Grammatikalische Auslegung..................... 58 b) Historische Auslegung.......................... 58 c) Systematische Auslegung......................... 59 d) Teleologische Auslegung......................... 59 V. Überblick über verschiedene strafrechtliche Grundbegriffe... 60 1. Verbrechen und Vergehen.......................... 60 2. Erfolgsunwert, Handlungsunwert, Gesinnungsunwert.... 60 VI. Überblick über verschiedene Deliktsarten................ 61 1. Erfolgs- und Tätigkeitsdelikte....................... 61 2. Verletzungs- und Gefährdungsdelikte................. 62 3. Zustands- und Dauerdelikte........................ 63 4. Begehungs- und Unterlassungsdelikte................. 64 5. Allgemeindelikte, Sonderdelikte, eigenhändige Delikte.... 65 6. Grundtatbestand, Qualifikation, Privilegierung.......... 66 7. Sonstige Deliktsarten.............................. 69 9 Die menschliche Handlung............................... 70 I. Grundlagen....................................... 70 II. Handlungsformen: Tun und Unterlassen................. 71 III. Abgrenzung von Handlung, Kausalität, Vorsatz und Schuld.. 71 IV. Anforderungen an die menschliche Handlung............. 72 1. Vorliegen eines menschlichen Verhaltens............... 73 2. Anknüpfung an ein konkretes Verhalten............... 73 3. Außenbezug.................................... 74 4. Subjektives Element.............................. 74 V. Problemkreise..................................... 77 1. Natürlicher Wille bei Schuldunfähigen.............. 77 2. Automatisierte Verhaltensweisen..................... 77 3. Sozialerheblichkeit der Handlung.................. 78 VI. Funktion des Handlungsbegriffs und Standort der Prüfung (Zusammenfassung)................................ 78 10 Kausalität............................................ 80 I. Grundlagen....................................... 80 II. Kausalitätstheorien................................. 82 Kausalitätstheorien ( Problemschwerpunkt 1)........... 83 III. Formen der Kausalität............................... 87 1. Alternative Kausalität ( Mehrfachkausalität, Doppelkausalität ).............................. 87 2. Kumulative Kausalität............................. 88 3. Hypothetische Kausalität.......................... 89 4. Abgebrochene Kausalität (überholende Kausalität)....... 91 5. Kausalität bei Gremienentscheidungen................ 92 XI
11 Objektive Zurechnung................................... 93 I. Grundlagen....................................... 93 II. Inhalt der Lehre von der objektiven Zurechnung.......... 95 III. Fallgruppen, in denen kein rechtlich missbilligtes Risiko geschaffen wird.............................. 96 1. Erlaubtes Risiko................................. 96 2. Risikoverringerung............................... 97 IV. Fallgruppen, in denen sich das Risiko nicht im konkreten Erfolg verwirklicht......................... 99 1. Atypische Kausalverläufe.......................... 99 2. Schutzzweck der Norm............................ 101 3. Pflichtwidrigkeitszusammenhang.................... 101 4. Freiverantwortliche Selbstschädigung oder Selbstgefährdung des Opfers.................... 102 5. Eigenverantwortliches Dazwischentreten eines Dritten.... 102 12 Subjektiver Tatbestand.................................. 105 I. Grundlagen....................................... 105 II. Vorsatz und Fahrlässigkeit........................... 107 III. Der Begriff des Vorsatzes............................ 108 1. Vorsatz als Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung...................... 108 2. Das Wissenselement (der kognitive Bereich)............ 110 3. Das Wollenselement (der voluntative Bereich).......... 111 IV. Arten des Vorsatzes................................. 112 1. Wissentlichkeit.................................. 113 2. Absicht........................................ 113 3. Bedingter Vorsatz................................ 115 V. Besondere Erscheinungsformen des Vorsatzes............. 116 1. Dolus generalis.................................. 116 2. Dolus subsequens................................ 116 3. Dolus antecedens................................ 117 4. Dolus alternativus............................... 117 VI. Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlässigkeit.............. 119 Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit ( Problemschwerpunkt 2)....... 119 VII. Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlässigkeit bei Tötungsdelikten................................ 123 Teil III: Die Rechtswidrigkeit 13 Rechtswidrigkeit Einführung und Systematik................ 125 I. Grundlagen....................................... 125 1. Prüfungsaufbau................................. 125 2. Strafrechtliche und zivilrechtliche Rechtswidrigkeit...... 125 3. Tatbestandsbezogenheit........................... 126 XII
4. Indizwirkung.................................... 126 5. Offene Tatbestände............................. 127 II. Abgrenzung von Rechtswidrigkeit und Schuld............. 129 III. Sonderproblem: Rechtswidrigkeit als Tatbestandsmerkmal... 131 IV. Struktur der Rechtfertigungsgründe.................... 132 1. Trennung von objektiven und subjektiven Merkmalen.... 132 2. Objektive Rechtfertigungsmerkmale.................. 132 3. Subjektive Rechtfertigungsmerkmale.................. 133 4. Kein abgeschlossener Katalog von Rechtfertigungsgründen........................... 134 5. In dubio pro reo................................. 135 6. Prüfungsreihenfolge.............................. 135 14 Notwehr, 32 StGB.................................... 136 I. Grundlagen....................................... 136 II. Prüfungsschema................................... 139 1. Vorliegen einer Rechtfertigungssituation (Notwehrlage)... 140 a) Angriff...................................... 140 b) Gegenwärtigkeit des Angriffs..................... 143 c) Rechtswidrigkeit des Angriffs..................... 147 2. Rechtmäßigkeit der Notwehrhandlung................ 148 a) Geeignetheit.................................. 149 b) Erforderlichkeit............................... 150 c) Gebotenheit.................................. 153 aa) Fallgruppe 1: Vorliegen eines krassen Missverhältnisses........................... 155 Verbietet Art. 2 EMRK die Tötung von Menschen zum Schutz von Sachwerten? ( Problemschwerpunkt 3)................... 156 bb) Fallgruppe 2: Provokation des Angriffs (insbesondere Absichtsprovokation)............. 160 Absichtsprovokation ( Problemschwerpunkt 4).. 160 cc) Fallgruppe 3: Selbstverschuldet herbeigeführte Angriffe....................... 164 dd) Fallgruppe 4: Garantenstellung zum Angreifer..... 166 ee) Fallgruppe 5: Schuldlos handelnder Angreifer..... 167 ff) Fallgruppe 6: Angriffe von ersichtlich Irrenden..... 168 3. Verteidigungswille (subjektives Rechtfertigungsmerkmal).. 169 a) Erforderlichkeit und Reichweite des subjektiven Rechtfertigungsmerkmals ( Problemschwerpunkt 5).. 169 b) Folgeproblem: Rechtsfolge des Fehlens des subjektiven Rechtfertigungselements........................ 171 III. Sonderprobleme................................... 173 1. Notwehrüberschreitung (Exzess)..................... 173 2. Putativnotwehr.................................. 173 3. Notwehrrecht von Hoheitsträgern................... 174 Geltung der allgemeinen Rechtfertigungsgründe, insbesondere 32 StGB, auch für sich im Dienst befindende Hoheitsträger ( Problemschwerpunkt 6).... 174 XIII
15 Rechtfertigender Notstand, 34 StGB...................... 178 I. Grundlagen....................................... 178 II. Prüfungsschema................................... 179 1. Vorliegen einer Rechtfertigungssituation (Notstandslage).. 180 a) Gefahr...................................... 180 b) Gegenwärtigkeit der Gefahr...................... 183 c) Rechtswidrigkeit der Gefahr...................... 185 2. Rechtmäßigkeit der Notstandshandlung............... 185 a) Geeignetheit.................................. 185 b) Erforderlichkeit (die Gefahr darf nicht anders abwendbar sein)............................... 186 c) Interessenabwägung............................ 187 d) Angemessenheitsklausel......................... 192 3. Gefahrabwendungswille (subjektives Rechtfertigungselement)................. 193 a) Kenntnis der Notstandslage...................... 194 b) Wissen, dass die Handlung der Gefahrabwendung dient......................... 194 c) Gefahrabwendungswille......................... 194 d) Rechtsfolge................................... 194 III. Typische Anwendungsfälle........................... 195 1. Hausfriedensbruch............................... 195 2. Verletzung von Allgemeinrechtsgütern................ 195 3. Nötigungsnotstand............................... 195 16 Sonstige Rechtfertigungsgründe............................ 196 I. Einverständnis, Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung........................... 196 1. Einverständnis.................................. 197 a) Abgrenzung von Einverständnis und Einwilligung..... 197 b) Voraussetzungen für das Vorliegen eines Einverständnisses.......................... 199 c) Irrtumsfragen................................. 200 2. Einwilligung.................................... 201 a) Grundlagen.................................. 201 b) Voraussetzungen für das Vorliegen einer Einwilligung.. 201 c) Irrtumsfragen................................. 205 d) Einwilligung durch Minderjährige ( Problemschwerpunkt 7)...................... 205 e) Täuschungsbedingte Einwilligung ( Problemschwerpunkt 8)...................... 207 f) Sonderproblem: medizinische Aufklärungspflicht...... 209 g) Einwilligung bei Fahrlässigkeitsdelikten............. 210 3. Mutmaßliche Einwilligung......................... 211 a) Grundlagen.................................. 211 b) Allgemeine Voraussetzungen für das Vorliegen einer mutmaßlichen Einwilligung...................... 211 XIV
c) Fallgruppe 1: Handeln im materiellen Interesse des Betroffenen................................ 212 d) Fallgruppe 2: Handlung, die kein schutzwürdiges Interesse des Rechtsgutsträgers berührt.............. 214 4. Hypothetische Einwilligung........................ 215 II. Zivilrechtliche Rechtfertigungsgründe................... 217 1. Zivilrechtliche Notwehr, 227 BGB.................. 218 2. Defensivnotstand, 228 BGB....................... 218 a) Grundlagen................................... 218 b) Prüfungsschema............................... 219 3. Aggressivnotstand, 904 BGB...................... 220 a) Grundlagen................................... 221 b) Prüfungsschema............................... 221 4. Allgemeines Selbsthilferecht, 229 BGB............... 223 a) Grundlagen................................... 223 b) Prüfungsschema............................... 223 5. Besitzkehr, 859 Abs. 2 BGB....................... 224 6. Besondere Selbsthilferechte........................ 224 III. Öffentlich-rechtliche Rechtfertigungsgründe.............. 224 1. Allgemeines Festnahmerecht, 127 StPO.............. 224 a) Grundlagen................................... 224 b) Prüfungsschema............................... 225 aa) Festnahmelage............................. 225 bb) Rechtmäßigkeit der Festnahmehandlung......... 226 cc) Subjektives Rechtfertigungselement (Festnahmewille)........................... 227 c) Reicht ein dringender Tatverdacht für 127 Abs. 1 StPO aus oder muss die Tat tatsächlich begangen worden sein? ( Problemschwerpunkt 9).... 227 2. Sonstige öffentlich-rechtliche Rechtfertigungsgründe..... 229 IV. Weitere Rechtfertigungsgründe........................ 232 1. Rechtfertigende Pflichtenkollision.................... 232 2. Wahrnehmung berechtigter Interessen, 193 StGB....... 234 3. Erlaubtes Risiko................................. 235 4. Sozialadäquanz.................................. 235 5. Züchtigungsrecht................................ 236 Teil IV: Die Schuld 17 Schuld Einführung und Systematik........................ 238 I. Grundlagen....................................... 238 II. Schuldprinzip..................................... 239 1. Einführung..................................... 239 2. Inhalt des Schuldprinzips.......................... 239 III. Gegenstand des Schuldvorwurfs....................... 240 IV. Inhalt des Schuldvorwurfs............................ 240 XV
V. Prüfungsaufbau und Prüfungsumfang................... 241 1. Schuldfähigkeit.................................. 242 a) 19 StGB.................................... 242 b) 20 StGB.................................... 243 c) 21 StGB.................................... 245 2. Spezielle Schuldmerkmale.......................... 245 3. Unrechtsbewusstsein.............................. 246 a) Grundlagen.................................. 246 b) Unrechtsbewusstsein als selbstständiges Schuldelement. 247 c) Aktuelles und potentielles Unrechtsbewusstsein....... 248 d) Tatbestandsbezogenheit des Unrechtsbewusstseins..... 248 4. Schuldform..................................... 249 a) Vorsatzdelikt................................. 249 b) Fahrlässigkeitsdelikt............................ 250 5. Fehlen von Entschuldigungsgründen.................. 250 18 Entschuldigungsgründe.................................. 251 I. Grundlagen....................................... 251 II. Entschuldigender Notstand, 35 StGB.................. 252 1. Vorliegen einer Notstandslage...................... 252 a) Gefahr für ein bestimmtes Rechtsgut............... 252 b) Gefahr für eine bestimmte Person.................. 253 c) Gegenwärtigkeit der Gefahr...................... 254 2. Rechtmäßigkeit der Notstandshandlung............... 254 a) Geeignetheit.................................. 254 b) Erforderlichkeit: die Gefahr darf nicht anders abwendbar sein............................... 254 c) Verhältnismäßigkeit............................ 254 d) Besondere Hinnahmepflichten, 35 Abs. 1 Satz 2 StGB......................... 255 aa) Selbstverursachung der Gefahr................. 255 bb) Bestehen eines besonderen Rechtsverhältnisses.... 257 cc) Gesetzliche Duldungspflichten................. 258 3. Handeln auf Grund eines besonderen Motivationsdruckes (subjektives Element)............. 258 4. Sonderfall: Nötigungsnotstand...................... 259 III. Notwehrexzess, 33 StGB........................... 260 1. Intensiver und extensiver Exzess..................... 260 Anwendbarkeit des 33 StGB beim extensiven Notwehrexzess ( Problemschwerpunkt 10)........... 261 2. Vorliegen eines asthenischen Affektes: Verwirrung, Furcht oder Schrecken............................ 263 3. Kein Erfordernis eines zusätzlichen subjektiven Merkmals............................ 264 4. Einschränkungen................................ 264 5. Putativnotwehrexzess............................. 265 IV. Handeln auf Grund eines für verbindlich gehaltenen dienstlichen Befehls................................. 266 V. Übergesetzliche Entschuldigungsgründe................. 267 XVI
19 Actio libera in causa.................................... 268 I. Einführung in die Problematik........................ 269 II. Geltungsumfang und Begründung der actio libera in causa ( Problemschwerpunkt 11).......................... 270 III. Formen der actio libera in causa....................... 275 1. Der Täter berauscht sich vorsätzlich und handelt mit Vorsatz bzgl. der späteren Tat.................... 276 2. Der Täter berauscht sich fahrlässig und hat Vorsatz bzgl. der späteren Tat............................. 277 3. Der Täter berauscht sich vorsätzlich und handelt bzgl. der späteren Tat fahrlässig..................... 278 4. Der Täter berauscht sich fahrlässig und handelt auch bzgl. der späteren Tat fahrlässig..................... 278 Teil V: Sonstige Strafbarkeitsvoraussetzungen 20 Sonstige Strafbarkeitsvoraussetzungen....................... 279 I. Grundlagen....................................... 279 II. Persönliche Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe.............................. 279 1. Persönliche Strafausschließungsgründe................ 280 2. Persönliche Strafaufhebungsgründe................... 281 III. Strafverfolgungsvoraussetzungen und Strafverfolgungshindernisse........................... 281 1. Strafverfolgungsvoraussetzungen.................... 282 2. Strafverfolgungshindernisse......................... 282 3. Absehen von Strafe............................... 282 Teil VI: Das Versuchsdelikt 21 Das Versuchsdelikt Übersicht und Deliktsaufbau............. 283 I. Grundsätzlicher Überblick zum Einstieg................. 283 1. Strafgrund des Versuchs........................... 283 a) Subjektive Versuchstheorie....................... 284 b) Objektive Versuchstheorie....................... 284 c) Gemischt subjektiv-objektive Versuchstheorie......... 285 2. Strafbarkeit des Versuchs.......................... 285 3. Rechtsfolgen.................................... 288 4. Grundlagen des Versuchsaufbaus.................... 288 II. Der Aufbau des Versuchsdelikts im Einzelnen............. 289 1. Vorprüfung..................................... 290 a) Nichtvollendung der Tat......................... 290 b) Strafbarkeit des Versuchs........................ 291 XVII
2. Tatentschluss................................... 291 a) Vorstellungsbild des Täters....................... 292 b) Subsumtion.................................. 293 c) Besondere subjektive Merkmale................... 294 3. Besonderheiten im Rahmen des Tatentschlusses......... 294 4. Häufige Fehler bei der Prüfung des Tatentschlusses...... 296 5. Unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung......................... 296 22 Formen des Versuchs.................................... 297 I. Der untaugliche Versuch............................. 297 1. Definition...................................... 297 a) Untauglichkeit des Tatobjekts..................... 298 b) Untauglichkeit des Tatmittels..................... 298 c) Untauglichkeit des Tatsubjekts.................... 298 2. Rechtsfolge..................................... 300 II. Der grob unverständige Versuch, 23 Abs. 3 StGB........ 300 1. Definition...................................... 300 2. Rechtsfolge..................................... 302 III. Der abergläubische Versuch.......................... 302 1. Definition...................................... 302 2. Rechtsfolge..................................... 302 IV. Das Wahndelikt................................... 303 1. Definition...................................... 303 2. Rechtsfolge..................................... 304 V. Der erfolgsqualifizierte Versuch....................... 305 1. Grundlagen.................................... 305 2. Versuch einer Erfolgsqualifikation................... 306 a) Das Grunddelikt wird verwirklicht, die schwere Folge nicht......................... 306 b) Weder das Grunddelikt noch die schwere Folge werden verwirklicht............................ 307 c) Rechtliche Behandlung.......................... 307 3. Erfolgsqualifizierter Versuch........................ 307 a) Definition.................................... 307 b) Rechtliche Behandlung.......................... 308 Rechtliche Behandlung des erfolgsqualifizierten Versuchs ( Problemschwerpunkt 12).............. 308 23 Unmittelbares Ansetzen.................................. 312 I. Zeitliche Stufen der Deliktsbegehung................... 312 1. (Innerer) Tatentschluss............................ 312 2. Vorbereitungshandlungen.......................... 313 3. Unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung... 313 4. Vollendung..................................... 314 a) Vollendung................................... 314 b) Exkurs: Tätige Reue............................ 315 c) Exkurs: Unternehmensdelikte..................... 316 XVIII
5. Beendigung..................................... 317 6. Abschließender Hinweis........................... 319 II. Unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung..... 320 1. Unmittelbares Ansetzen des Alleintäters............... 320 a) Subjektives Element............................ 321 b) Objektives Element............................. 322 c) Einzelfälle.................................... 324 aa) Mehrere Delikte............................ 324 bb) Zusammengesetzte Delikte.................... 324 cc) Ansetzen zu einer Qualifikation................ 325 dd) Versuch eines besonders schweren Falles......... 326 ee) Unbeendeter Versuch Beendeter Versuch........ 327 2. Unmittelbares Ansetzen bei Mittäterschaft ( Problemschwerpunkt 13)....................... 329 3. Unmittelbares Ansetzen beim vermeintlichen Mittäter ( Problemschwerpunkt 14)....................... 332 4. Unmittelbares Ansetzen bei mittelbarer Täterschaft ( Problemschwerpunkt 15)....................... 334 5. Unmittelbares Ansetzen beim Unterlassungsdelikt ( Problemschwerpunkt 16)....................... 337 24 Rücktritt vom Versuch................................... 340 I. Grundlagen und rechtsdogmatische Einordnung........... 340 1. Kriminalpolitische Theorie......................... 342 2. Verdienstlichkeitstheorie (oder auch Gnadentheorie)..... 342 3. Strafzwecktheorie................................ 342 II. Verschiedene Versuchsformen und ihre Relevanz für einen Rücktritt.................................. 343 1. Misslungener Rücktritt............................ 343 2. Fehlgeschlagener Versuch.......................... 345 3. Unbeendeter Versuch............................. 348 4. Beendeter Versuch................................ 349 III. Die verschiedenen Rücktrittsvarianten des 24 StGB....... 350 1. Rücktritt des Alleintäters, 24 Abs. 1 StGB............ 352 a) Rücktritt vom unbeendeten Versuch, 24 Abs. 1 Satz 1, 1. Alt. StGB................... 352 b) Rücktritt vom beendeten Versuch, 24 Abs. 1 Satz 1, 2. Alt. StGB................... 353 c) Rücktritt vom (unerkannt) untauglichen oder fehlgeschlagenen Versuch, 24 Abs. 1 Satz 2 StGB.... 354 2. Rücktritt bei mehreren Beteiligten, 24 Abs. 2 StGB..... 356 a) Verhinderung der Tatvollendung, 24 Abs. 2 Satz 1 StGB......................... 356 b) Verhinderungsbemühungen bei Nichtvollendung, 24 Abs. 2 Satz 2, 1. Alt. StGB................... 358 c) Beseitigung des eigenen Tatbeitrages, 24 Abs. 2 Satz 2, 2. Alt. StGB................... 358 3. Gemeinsame Voraussetzung aller Rücktrittsvarianten: Freiwilligkeit.................................... 359 XIX
IV. Rücktritt vom Versuch des Unterlassungsdelikts........... 362 V. Spezielle Abgrenzungsprobleme (für Fortgeschrittene)...... 364 1. Rücktritt nach fehlgeschlagenem Einzelakt, wenn die Tatvollendung weiterhin möglich bleibt ( Problemschwerpunkt 17)....................... 364 2. Möglichkeit der Korrektur des Rücktrittshorizonts, wenn der Täter nach Ausführung seiner letzten Handlung erkennt, dass seine ursprüngliche Einschätzung unzutreffend war ( Ergänzung des Problemschwerpunkts 17)....... 369 3. Möglichkeit des Rücktritts, wenn der Täter lediglich mit bedingtem Vorsatz handelte und in erster Linie einen anderen Zweck verfolgte, den er auch erreicht hat ( Problemschwerpunkt 18)....................... 371 4. Möglichkeit des Rücktritts bei nur vorläufiger Abstandnahme von der Tat ( Problemschwerpunkt 19)....................... 374 5. Möglichkeit des Rücktritts vom erfolgsqualifizierten Versuch nach Eintritt der schweren Folge ( Problemschwerpunkt 20)....................... 376 6. Konkrete Anforderungen an die Verhinderung der Vollendung beim Rücktritt ( Problemschwerpunkt 21)....................... 378 Teil VII: Das Unterlassungsdelikt 25 Das Unterlassungsdelikt Übersicht........................ 381 I. Grundlagen....................................... 381 1. Struktur des Unterlassungsdelikts.................... 381 2. Strafbarkeit des Unterlassens....................... 382 3. Echte und unechte Unterlassungsdelikte............... 383 II. Abgrenzung von aktivem Tun und Unterlassen............ 385 1. Grundsatz...................................... 385 2. Mehrdeutige Verhaltensweisen...................... 385 a) Zeitliches Zusammenfallen von Tun und Unterlassen... 387 b) Zeitliches Auseinanderfallen von Tun und Unterlassen.. 388 c) Sonderproblem: Arztstrafrecht/Sterbehilfe........... 389 d) Sonderproblem: Abbruch von Rettungsbemühungen... 391 III. Weitere Sonderprobleme............................. 393 1. Omissio libera in causa............................ 393 2. Strafbarkeit des untauglichen Versuchs eines unechten Unterlassungsdelikts.............................. 394 3. Fakultative Strafmilderung nach 13 Abs. 2 StGB bei echten Unterlassungsdelikten.................... 395 IV. Möglichkeit der Beteiligung eines Nichtgaranten an einem fremden Unterlassungsdelikt ( Problemschwerpunkt 22)... 395 XX
26 Aufbau des Unterlassungsdelikts........................... 398 I. Prüfungsaufbau des (unechten) Unterlassungsdelikts im Überblick...................................... 398 II. Prüfungsaufbau im Einzelnen......................... 399 1. Objektiver Tatbestand............................. 399 a) Handlung.................................... 399 b) Tatbestandsmäßigkeit des Verhaltens............... 399 aa) Erfolgseintritt (bei Erfolgsdelikten).............. 400 bb) Kausalität (bei Erfolgsdelikten)................. 400 cc) Objektive Zurechung (bei Erfolgsdelikten)........ 402 c) Garantenpflicht............................... 404 d) Nichtvornahme der gebotenen Handlung............ 404 e) Möglichkeit der Vornahme der gebotenen Handlung... 405 f) Erforderlichkeit der Handlung.................... 407 g) Zumutbarkeit................................. 407 h) Entsprechungsklausel, 13 StGB.................. 409 2. Subjektiver Tatbestand............................ 409 a) Vorsatz bzgl. sämtlicher objektiver Tatbestandsmerkmale........................... 410 b) Tatbestandsspezifische subjektive Merkmale.......... 411 3. Rechtswidrigkeit................................. 411 4. Schuld......................................... 411 27 Garantenpflichten...................................... 412 I. Grundlagen Unterscheidung von Garantenstellung und Garantenpflicht................................ 412 1. Garantenstellung................................. 413 2. Garantenpflicht.................................. 413 II. Einteilung der Garantenpflichten....................... 414 1. Schutzpflichten.................................. 414 2. Überwachungspflichten............................ 414 III. Die einzelnen Schutzpflichten (Obhuts- oder Beschützergaranten)..................... 415 1. Natürliche (familiäre) Verbundenheit................. 415 2. Enge Gemeinschaftsbeziehung....................... 418 a) Lebensgemeinschaften........................... 419 b) Gefahrgemeinschaften........................... 419 3. Freiwillige (tatsächliche) Übernahme von Schutz- oder Beistandspflichten................................ 421 a) Vertrag...................................... 421 b) Vertragsähnliches Verhältnis...................... 422 c) Faktische Übernahme........................... 422 4. Stellung als Amtsträger oder als Organ einer juristischen Person........................... 424 a) Amtsträger................................... 424 b) Organe juristischer Personen..................... 426 XXI
IV. Die einzelnen Überwachungspflichten (Sicherungs- oder Überwachungsgaranten)............... 426 1. Vorangegangenes pflichtwidriges Verhalten (Ingerenz).... 426 Ingerenz bei lediglich allgemein gefahrschaffendem bzw. gerechtfertigtem Vorverhalten ohne Pflichtwidrigkeit ( Problemschwerpunkt 23)....................... 431 2. Pflicht zur Überwachung von Gefahrenquellen.......... 434 3. Inverkehrbringen gefährlicher Produkte............... 437 4. Beaufsichtigungspflichten.......................... 439 V. Garantenstellung als besonderes persönliches Merkmal..... 440 Teil VIII: Das Fahrlässigkeitsdelikt 28 Das Fahrlässigkeitsdelikt Übersicht und Deliktsaufbau......... 441 I. Grundlagen....................................... 441 II. Bedeutung und historische Entwicklung................. 443 1. Bedeutung der Fahrlässigkeitsdelikte................. 443 2. Elemente des Fahrlässigkeitsdelikts in ihrer historischen Entwicklung (für Fortgeschrittene)................... 443 a) Klassische kausale Lehre (Lehre vom Erfolgsunwert)... 444 b) Neo-klassische Lehre........................... 445 c) Moderne Lehren............................... 445 III. Grundsätzliches zu den Fahrlässigkeitsdelikten............ 446 1. Strafbarkeit des Fahrlässigkeitsdelikts................ 447 2. Definition der Fahrlässigkeit........................ 447 3. Fahrlässiges Unterlassen........................... 447 4. Kein fahrlässiger Versuch.......................... 448 5. Keine Teilnahme an einem Fahrlässigkeitsdelikt......... 448 6. Keine fahrlässige Teilnahme........................ 449 7. Sonderproblem: fahrlässige Mittäterschaft............. 450 8. Formen der Fahrlässigkeit......................... 451 9. Unterscheidung von einfacher Fahrlässigkeit und Leichtfertigkeit.............................. 452 IV. Aufbau des Fahrlässigkeitsdelikts...................... 453 1. Tatbestand..................................... 453 a) Handlung.................................... 453 b) Erfolg....................................... 454 c) Kausalität.................................... 454 d) Sorgfaltspflichtverletzung........................ 454 e) Objektive Zurechnung.......................... 454 aa) Pflichtwidrigkeitszusammenhang............... 455 bb) Objektive Vorhersehbarkeit................... 455 cc) Objektive Vermeidbarkeit.................... 457 dd) Sonstige Merkmale der objektiven Zurechnung.... 457 f) Subjektiver Tatbestand.......................... 457 2. Rechtswidrigkeit................................. 457 3. Schuld........................................ 459 XXII
V. Objektive Sorgfaltspflichtverletzung.................... 461 1. Bestimmung der Sorgfaltspflicht..................... 462 2. Begrenzung der Sorgfaltspflichten.................... 463 3. Feststellung des Sorgfaltspflichtverstoßes.............. 465 4. Exkurs: Sonderwissen; besondere Fähigkeiten........... 465 5. Sonderproblem: gerechtfertigtes Verhalten............. 466 VI. Problemschwerpunkte im Rahmen der objektiven Zurechnung....................................... 467 1. Rechtmäßiges Alternativverhalten bei Fahrlässigkeitsdelikten (Pflichtwidrigkeitszusammenhang) ( Problemschwerpunkt 24)....................... 468 2. Schutzzweck der Norm............................ 470 3. Freiverantwortliche Selbstschädigung oder Selbstgefährdung des Opfers........................ 472 4. Dazwischentreten eines vorsätzlich und schuldhaft handelnden Dritten ( Problemschwerpunkt 25)........ 477 5. Fahrlässiges Verhalten anderer Personen............... 480 VII. Problematik der Übernahmefahrlässigkeit................ 481 VIII. Sonderformen: Vorsatz-Fahrlässigkeits-Kombinationen...... 482 Teil IX: Der Irrtum 29 Die Irrtumslehre Übersicht.............................. 483 I. Grundlagen....................................... 483 II. Irrtümer auf den verschiedenen Ebenen des Deliktsaufbaus... 483 III. Irrtum über tatsächliche Umstände oder über die rechtliche Bewertung........................................ 484 1. Irrtum über tatsächliche Umstände................... 484 2. Irrtum über die rechtliche Bewertung................. 485 3. Bedeutung dieser Unterscheidung.................... 488 IV. Irrtum zu Lasten und zu Gunsten des Täters.............. 488 30 Irrtümer auf Tatbestandsebene............................ 490 I. Grundlagen....................................... 490 II. Tatbestandsirrtum ( 16 StGB)........................ 491 1. Grundform..................................... 491 2. Sonderformen................................... 492 a) Subsumtionsirrtum............................. 492 b) Irrtum über normative Tatbestandsmerkmale (für Fortgeschrittene)........................... 493 c) Irrtum über den Kausalverlauf.................... 497 Tötung bei mehraktigem Geschehen, wenn der Täter irrtümlich glaubt, den Erfolg bereits durch den ersten Akt erreicht zu haben, während er ihn tatsächlich erst durch den zweiten Akt erreicht ( Problemschwerpunkt 26)..................... 501 XXIII
d) Irrtum über das Handlungsobjekt (error in persona vel obiecto)..................... 503 e) Fehlgehen der Tat (aberratio ictus) ( Problemschwerpunkt 27)..................... 506 f) Grenzfälle.................................... 509 g) Irrtum über besonders schwere oder minder schwere Fälle........................... 511 h) Irrtum über Tatbestandsalternativen................ 511 III. Verbotsirrtum ( 17 StGB)........................... 512 31 Irrtümer auf Rechtswidrigkeitsebene........................ 514 I. Grundlagen....................................... 515 II. Erlaubnistatbestandsirrtum........................... 516 1. Definition des Erlaubnistatbestandsirrtums............ 516 2. Rechtliche Einordnung des Erlaubnistatbestandsirrtums.. 517 a) Vorsatz- und Schuldtheorie...................... 517 b) Rechtliche Behandlung des Erlaubnistatbestandsirrtums ( Problemschwerpunkt 28)............... 517 c) Liegt eine für die Anstiftung oder Beihilfe erforderliche vorsätzlich begangene Haupttat vor, wenn sich der Täter in einem Erlaubnistatbestandsirrtum befindet? ( Problemschwerpunkt 29)..................... 524 III. Erlaubnisirrtum................................... 526 1. Definition des Erlaubnisirrtums..................... 526 2. Rechtliche Behandlung des Erlaubnisirrtums........... 527 32 Sonstige Irrtümer....................................... 528 I. Rechtliche Behandlung des Doppelirrtums............... 528 1. Kombination von Tatbestands- und Verbotsirrtum auf Tatbestandsebene............................. 528 2. Kombination von Erlaubnistatbestands- und Erlaubnisirrtum auf Rechtswidrigkeitsebene............ 529 II. Irrtümer auf Schuldebene............................ 531 1. Entschuldigungstatbestandsirrtum................... 531 2. Entschuldigungsirrtum............................ 532 III. Irrtümer auf der Vierten Ebene der Strafbarkeit......... 533 1. Irrtum über tatsächliche Voraussetzungen eines persönlichen Strafausschließungsgrundes ( Problemschwerpunkt 30)....................... 533 2. Überdehnung eines persönlichen Strafausschließungsgrundes........................ 535 IV. Irrtum über die Garantenstellung beim unechten Unterlassungsdelikt......................... 536 1. Irrtum über die tatsächlichen Voraussetzungen des Vorliegens einer Garantenstellung................. 536 2. Irrtum über die Existenz oder die rechtlichen Grenzen einer Garantenstellung..................... 537 XXIV
V. Zusammenfassung und Überblick über die verschiedenen Irrtumsarten...................................... 538 VI. Schaubild........................................ 541 Teil X: Täterschaft und Teilnahme 33 Die Beteiligungslehre Überblick; Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme......................................... 542 I. Grundlagen....................................... 542 1. Dualistisches Beteiligungssystem oder Einheitstäterschaft.. 542 2. Extensiver oder restriktiver Täterbegriff............... 544 3. Überblick über die verschiedenen Beteiligungsformen..... 545 a) Gesetzlich geregelte Täterschaftsformen............. 545 b) Nebentäterschaft.............................. 546 c) Teilnahmeformen.............................. 547 d) Schaubild.................................... 548 II. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme Grundsätze... 548 1. Grundlagen..................................... 548 2. Sonderdelikte................................... 549 3. Eigenhändige Delikte............................. 550 4. Absichtsdelikte etc................................ 550 5. Allgemeindelikte................................. 550 6. Aufbauhinweise für die Fallbearbeitung............... 550 III. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme Theorien ( Problemschwerpunkt 31).......................... 551 IV. Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassungsdelikt....... 556 1. Überblick...................................... 556 2. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassungsdelikt (Nichtverhinderung der Begehungstat eines Dritten seitens des Garanten) ( Problemschwerpunkt 32)....................... 557 34 Mittäterschaft......................................... 561 I. Grundlagen....................................... 561 II. Voraussetzungen der Mittäterschaft..................... 563 1. Gemeinsamer Tatplan............................. 563 2. Objektiver Tatbeitrag............................. 564 Umfang des objektiven Tatbeitrages bei der Mittäterschaft ( Problemschwerpunkt 33)....................... 565 III. Sonderprobleme................................... 567 1. Prüfungsstandort................................. 567 2. Mittäterexzess................................... 568 3. Aufkündigung des gemeinsamen Tatplans.............. 569 4. Zurechnungsprobleme bei der sukzessiven Mittäterschaft................................... 570 5. Mittäterschaftliche Zurechnung, wenn ein Mittäter selbst Tatopfer wird.............................. 573 XXV
6. Fahrlässige Mittäterschaft......................... 574 7. Mittäterschaft bei erfolgsqualifizierten Delikten......... 574 8. Unmittelbares Ansetzen beim Mittäter................ 574 35 Mittelbare Täterschaft.................................. 575 I. Grundlagen....................................... 575 II. Formen der mittelbaren Täterschaft.................... 577 1. Der Tatmittler handelt nicht objektiv tatbestandsmäßig... 577 2. Der Tatmittler handelt nicht vorsätzlich............... 578 3. Dem Tatmittler fehlen sonstige zusätzliche, für die Tatbestandsverwirklichung notwendige subjektive Merkmale............................. 578 4. Der Tatmittler handelt nicht rechtswidrig.............. 579 5. Der Tatmittler handelt nicht schuldhaft............... 580 6. Abgrenzungsfragen............................... 581 III. Fallgruppen des Täters hinter dem Täter.............. 581 1. Organisierte Machtapparate........................ 582 2. Der Täter hinter dem Täter bei vermeidbarem Verbotsirrtum des Tatmittlers ( Problemschwerpunkt 34)...... 585 3. Nötigung des Tatmittlers.......................... 588 IV. Sonderproblem: Abgrenzung von strafloser Anstiftung zur Selbsttötung und Totschlag in mittelbarer Täterschaft... 588 V. Irrtumsfragen..................................... 591 VI. Unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung beim mittelbaren Täter.............................. 592 36 Teilnahme Überblick.................................. 593 I. Einführung und Strafgrund der Teilnahme............... 593 1. Extensiver Täterberiff............................. 593 2. Restriktiver Täterbegriff........................... 593 3. Strafgrund der Teilnahme ( Problemschwerpunkt 35)... 594 II. Grundsatz der limitierten Akzessorietät................. 598 37 Anstiftung............................................ 601 I. Grundlagen....................................... 601 II. Der objektive Tatbestand der Anstiftung................. 602 1. Vorliegen einer vorsätzlichen rechtswidrigen Haupttat.... 602 2. Bestimmen des Haupttäters zu dessen Tat.............. 603 a) Anstiftung ohne kommunikative Beeinflussung ( Problemschwerpunkt 36)..................... 605 b) Anstiftung durch Unterlassen..................... 608 c) Anstiftung eines bereits zur Tat Entschlossenen omnimodo facturus............................ 608 d) Anstiftung zu einer anderen Tat ( Umstiftung )....... 609 e) Anstiftung zu einer leichteren Tat ( Abstiftung )...... 610 f) Anstiftung eines zur Tat Entschlossenen zu einer Qualifikation ( Aufstiftung ) ( Problemschwerpunkt 37)..................... 611 XXVI
g) Anstiftung zum Weiterhandeln.................... 613 III. Der subjektive Tatbestand der Anstiftung................ 614 1. Vorsatz hinsichtlich der Bestimmtheit der Tat........... 615 2. Exzess des Haupttäters............................ 615 3. Auswirkung eines error in persona des Haupttäters auf den Anstifter ( Problemschwerpunkt 38).......... 616 IV. Anstiftervorsatz beim agent provocateur ( Problemschwerpunkt 39).......................... 620 38 Beihilfe.............................................. 624 I. Grundlagen....................................... 624 II. Der objektive Tatbestand der Beihilfe................... 625 1. Vorliegen einer vorsätzlichen rechtswidrigen Haupttat.... 625 2. Objektive Hilfeleistung zu dieser Tat.................. 625 a) Tathandlung.................................. 625 b) Kausalität der Beihilfe für die Haupttat ( Problemschwerpunkt 40)..................... 629 c) Beihilfe durch neutrale Handlungen ( Problemschwerpunkt 41)..................... 632 III. Subjektiver Tatbestand.............................. 635 1. Vorsatz bzgl. des Vorliegens der vorsätzlichen rechtswidrigen Haupttat........................... 635 2. Vorsatz bzgl. des Hilfeleistens zu dieser Tat............. 636 IV. Rechtswidrigkeit und Schuld.......................... 636 V. Sonstiges......................................... 636 39 Sonstige Teilnahmeprobleme.............................. 637 I. Kettenteilnahme................................... 637 1. Anstiftung zur Anstiftung.......................... 638 2. Anstiftung zur Beihilfe............................ 638 3. Beihilfe zur Anstiftung............................ 638 4. Beihilfe zur Beihilfe............................... 639 II. Konkurrenzen..................................... 639 III. Lockerungen der Akzessorietät, 28, 29 StGB........... 639 1. Allgemeines..................................... 639 2. Besondere persönliche Merkmale.................... 640 3. Die Rechtsfolgen des 28 StGB..................... 643 a) 28 Abs. 1 StGB.............................. 643 b) 28 Abs. 2 StGB.............................. 644 c) 28 StGB und die Tötungsdelikte................. 644 IV. Die versuchte Teilnahme............................. 647 1. Grundsatz...................................... 647 2. Einzelfälle...................................... 647 a) Versuchte Anstiftung............................ 648 b) Versuchte Beihilfe.............................. 649 3. Verbrechensverabredung, 30 Abs. 2 StGB............ 650 a) Sich-Bereit-Erklären, ein Verbrechen zu begehen, 30 Abs. 2, 1. Alt. StGB........................ 650 XXVII
b) Annahme des Erbietens eines anderen, 30 Abs. 2, 2. Alt. StGB........................ 651 c) Verbrechensverabredung, 30 Abs. 2, 3. Alt StGB.... 651 4. Rücktritt vom Versuch der Beteiligung, 31 StGB....... 652 V. Die notwendige Teilnahme........................... 654 1. Begegnungsdelikte............................... 654 2. Sonstige Fälle................................... 655 Teil XI: Konkurrenzen und Wahlfeststellung 40 Konkurrenzen......................................... 656 I. Grundlagen....................................... 656 II. Die einzelnen Konkurrenzen im Überblick............... 658 1. Unechte Konkurrenz: Ein Tatbestand wird ein Mal verwirklicht.............................. 659 2. Scheinbare Konkurrenz: Zwei Tatbestände werden verwirklicht, einer tritt vollständig hinter den anderen zurück.................................. 659 3. Echte Konkurrenz: Zwei Tatbestände werden verwirklicht, beide tauchen im Schuldspruch auf........ 660 a) Tateinheit oder Idealkonkurrenz, 52 StGB.......... 660 b) Tatmehrheit oder Realkonkurrenz, 53 StGB........ 662 III. Prüfungsschema................................... 664 1. Unterscheidung: eine Handlung oder mehrere Handlungen.................................... 666 a) Natürliche Handlung........................... 666 b) Natürliche Handlungseinheit..................... 667 c) Tatbestandliche Handlungseinheit................. 671 d) Fortsetzungszusammenhang...................... 673 e) Klammerwirkung.............................. 675 aa) Zusammentreffen eines Dauerdelikts mit einem Zustandsdelikt..................... 676 bb) Verklammerung mehrerer Einzeldelikte durch ein Dauerdelikt....................... 676 2. Selbstständigkeit der Delikte oder Zurücktreten eines Delikts.................................... 678 a) Spezialität.................................... 679 b) Subsidiarität.................................. 680 aa) Formelle Subsidiarität........................ 680 bb) Systematische Subsidiarität................... 681 c) Konsumtion.................................. 682 d) Mitbestrafte Vortat............................. 683 e) Mitbestrafte Nachtat........................... 684 XXVIII
41 Wahlfeststellung und in dubio pro reo..................... 685 I. Grundlagen....................................... 686 II. Grundsatz in dubio pro reo......................... 687 III. Post- und Präpendenzfeststellung....................... 689 1. Postpendenzfeststellung............................ 689 2. Präpendenzfeststellung............................ 690 IV. Normatives Stufenverhältnis.......................... 690 1. Logisches Stufenverhältnis......................... 691 2. Normatives Stufenverhältnis im engeren Sinne.......... 691 V. Echte Wahlfeststellung............................... 692 1. Nichterforschbarkeit des Sachverhalts................. 693 2. Ausschließliches Vorliegen strafbarer Tatbestandsalternativen........................... 693 3. Gleiche Schwere der Straftaten...................... 694 4. Vergleichbarkeit der Straftaten...................... 694 VI. Unechte Wahlfeststellung............................ 696 Anhang I: Aufbau-und Prüfungsschemata A. Aufbauschemata................................... 698 I. Vollendetes vorsätzliches Begehungsdelikt........... 698 II. Versuchtes vorsätzliches Begehungsdelikt............ 699 III. Vollendetes vorsätzliches (unechtes) Unterlassungsdelikt............................. 699 IV. Versuchtes vorsätzliches Unterlassungsdelikt......... 700 V. (Vollendetes) fahrlässiges Begehungsdelikt........... 701 VI. (Vollendetes) fahrlässiges Unterlassungsdelikt......... 701 B. Prüfungsschemata.................................. 702 I. Notwehr, 32 StGB............................ 702 II. Rechtfertigender Notstand, 34 StGB.............. 702 III. Einverständnis (im Rahmen des objektiven Tatbestandes)................................. 703 IV. Einwilligung.................................. 703 V. Mutmaßliche Einwilligung....................... 703 VI. Defensivnotstand, 228 BGB..................... 704 VII. Aggressivnotstand, 904 BGB.................... 704 VIII. Selbsthilferecht, 229 BGB...................... 704 IX. Festnahmerecht, 127 Abs. 1 Satz 1 StPO........... 705 X. Entschuldigender Notstand, 35 StGB.............. 705 XI. Anstiftung.................................... 706 XII. Beihilfe...................................... 706 Anhang II: Problemschwerpunkte 1. Kausalitätstheorien................................. 707 2. Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit............................. 707 3. Verbietet Art. 2 EMRK die Tötung von Menschen zum Schutz von Sachwerten?.......................... 707 XXIX
XXX 4. Absichtsprovokation................................ 708 5. Erforderlichkeit und Reichweite des subjektiven Rechtfertigungsmerkmals............................ 708 Folgeproblem: Rechtsfolge des Fehlens des subjektiven Rechtfertigungselements............................. 708 6. Geltung der allgemeinen Rechtfertigungsgründe, insbesondere 32 StGB, auch für sich im Dienst befindende Hoheitsträger............................ 708 7. Einwilligung durch Minderjährige..................... 709 8. Täuschungsbedingte Einwilligung...................... 709 9. Reicht ein dringender Tatverdacht für 127 Abs. 1 StPO aus oder muss die Tat tatsächlich begangen worden sein?.... 709 10. Anwendbarkeit des 33 StGB beim extensiven Notwehrexzess.................................... 709 11. Geltungsumfang und Begründung der actio libera in causa... 709 12. Rechtliche Behandlung des erfolgsqualifizierten Versuchs.... 710 13. Das unmittelbare Ansetzen bei Mittäterschaft............. 710 14. Das unmittelbare Ansetzen beim vermeintlichen Mittäter.... 710 15. Das unmittelbare Ansetzen bei mittelbarer Täterschaft...... 711 16. Das unmittelbare Ansetzen beim Unterlassungsdelikt....... 711 17. Rücktritt nach fehlgeschlagenem Einzelakt, wenn die Tatvollendung weiterhin möglich bleibt.......... 711 18. Möglichkeit des Rücktritts, wenn der Täter lediglich mit bedingtem Vorsatz handelte und in erster Linie einen anderen Zweck verfolgte, den er auch erreicht hat......... 712 19. Möglichkeit des Rücktritts bei nur vorläufiger Abstandnahme von der Tat........................... 712 20. Möglichkeit des Rücktritts vom erfolgsqualifizierten Versuch nach Eintritt der schweren Folge................ 712 21. Konkrete Anforderungen an die Verhinderung der Vollendung beim Rücktritt........................... 713 22. Möglichkeit der Beteiligung eines Nichtgaranten an einem fremden Unterlassungsdelikt.................. 713 23. Ingerenz bei lediglich allgemein gefahrschaffendem bzw. gerechtfertigtem Vorverhalten ohne Pflichtwidrigkeit....... 713 24. Rechtmäßiges Alternativverhalten bei Fahrlässigkeitsdelikten (Pflichtwidrigkeitszusammenhang)..................... 713 25. Dazwischentreten eines vorsätzlich und schuldhaft handelnden Dritten........................ 714 26. Tötung bei mehraktigem Geschehen, wenn der Täter irrtümlich glaubt, den Erfolg bereits durch den ersten Akt erreicht zu haben, während er ihn tatsächlich erst durch den zweiten Akt erreicht............................. 714 27. Das Fehlgehen der Tat (aberratio ictus).................. 714 28. Rechtliche Behandlung des Erlaubnistatbestandsirrtums..... 715 29. Liegt eine für die Anstiftung oder Beihilfe erforderliche vorsätzlich begangene Haupttat vor, wenn sich der Täter in einem Erlaubnistatbestandsirrtum befindet............. 715
30. Irrtum über tatsächliche Voraussetzungen eines persönlichen Strafausschließungsgrundes............ 716 31. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme.............. 716 32. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassungsdelikt (Nichtverhinderung der Begehungstat eines Dritten seitens des Garanten)..................... 717 33. Umfang des objektiven Tatbeitrages bei der Mittäterschaft... 717 34. Der Täter hinter dem Täter bei vermeidbarem Verbotsirrtum des Tatmittlers......................... 717 35. Strafgrund der Teilnahme............................ 717 36. Anstiftung ohne kommunikative Beeinflussung............ 718 37. Anstiftung eines zur Tat Entschlossenen zu einer Qualifikation ( Aufstiftung )......................... 718 38. Auswirkung eines error in persona des Haupttäters auf den Anstifter................................... 718 39. Anstiftervorsatz beim agent provocateur................. 719 40. Kausalität der Beihilfe für die Haupttat.................. 719 41. Beihilfe durch neutrale Handlungen.................... 720 Anhang III: Definitionskalender............................... 721 Sachverzeichnis............................................ 741 XXXI