Fachveranstaltung Brandsicherheit und Holz Umsetzung / Holzbauprojekte Lignum, Holzwirtschaft Schweiz
BS-Vorschriften: Entwicklung 1983 2015 2025-2035 2015-2025-2035 1983 1993 2003/05 Wohnen Wohnen/Büro/Schule Wohnen/Büro/Schule/Industrie Holzbautechnische Alternative F0/IV oder F30/IV* F30bb R / EI / REI REI 30 REI 60 REI 60/EI 30 (nbb) R / EI / REI REI 30 REI 60 REI 90 Bauteile RF1
Nebenbauten: Gebäudegeometrie Eingeschossige Bauten, die nicht für den dauernden Aufenthalt von Personen bestimmt sind, keine offenen Feuerstellen aufweisen und keine gefährlichen Stoffe in massgebender Menge gelagert werden (z. B. Fahrzeugunterstände, Garagen, Gartenhäuser, Kleintierställe, Kleinlager) wenn ihre Grundfläche 150 m2 nicht übersteigt. Quelle Bild: Heinrich Helfenstein
Nebenbauten: Brandschutzabstände 2.3.1 Nebenbauten 1 Grundstücksintern keine Abstände erforderlich. 2 Untereinander und zu benachbarten, grundstücksfremden Bauten gilt ein Brandschutzabstand von 4 m unabhängig der Brennbarkeit der Aussenwände des Hauptgebäudes oder der Nebenbauten.
Brandschutznorm: Definition / Gebäudegeometrie Beispiel für ein Gebäude mit geringen Abmessungen Holzbearbeitung und Wohnatelier
Brandschutznorm: Definition / Gebäudegeometrie Beispiel für ein Gebäude mit geringen Abmessungen Alpgebäude mit Aufenthalt, Küche, Schlafräume, Schaukäserei, Stall, Lager
Brandschutznorm: Definition / Gebäudegeometrie Beispiele für Gebäude in den verschiedenen Höhenkategorien Geringer Höhe bis 11 m Gesamthöhe i.d.r. 1-3 Geschosse Mittlerer Höhe bis 30 m Gesamthöhe i.d.r. 4-8 Geschosse Hochhäuser mehr als 30 m Gesamthöhe i.d.r. 9 und mehr Geschosse
Feuerwiderstand und Brennbarkeit Konsequente Trennung zwischen: Feuerwiderstand von Bauteilen BSR 15-15 Brandverhalten von Baustoffen BSR 14-15
Anforderungen an das Brandverhalten von Fluchtwegen und Innenräumen
Anforderungen an das Brandverhalten von Fluchtwegen und Innenräumen Fussnoten: 1. Bauteile, welche brennbare Baustoffe enthalten, müssen auf der Sichtseite des betrachteten Raumes mit einer Brandschutzplatte mit 30 Minuten Feuerwiderstand aus Baustoffen der RF1 bekleidet werden. 2. Der Flächenanteil von brennbaren Materialien (Flächenleuchten, Pinnwände, Bekleidungen, Geländerfüllungen usw.) beträgt in vertikalen Fluchtwegen pro Geschoss max. 10 % der Treppenhausgrundfläche und in horizontalen Fluchtwegen max. 10 % der Grundfläche des betrachteten horizontalen Fluchtweges. Teilflächen dürfen max. 2 m2 gross sein und müssen untereinander einen Sicherheitsabstand von mind. 2 m aufweisen. Flächenanteile von Türen, Fenster, Handläufen usw. sowie einzelne lineare tragende Holzbauteile werden bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt. 3. In Gebäuden geringer Höhe dürfen an Stelle von Baustoffen der RF1 solche der RF2 resp. für Baustoffe der RF2 solche der RF3 eingebaut werden. 4. Sofern die Deckenbespannungen mehr als 5 m über begehbaren Flächen liegen, dürfen an Stelle von Deckenbespannungen der RF1 solche der RF2 resp. an Stelle von Deckenbespannungen der RF2 solche der RF3 eingesetzt werden. Einlagige Membranbauten gelten nicht als Deckenbespannungen. 5. Für Wände und Decken ohne Feuerwiderstandsanforderungen sind Bauprodukte der RF3 zulässig. 6. In Beherbergungsbetrieben [a] müssen feuerwiderstandsfähige Innenwände, Decken und Stützen aus Baustoffen der RF1 bestehen. 7. Für lineare tragende Bauteile sind Baustoffe der RF3 zulässig.
The future: Projekt HoHo Wien, Seestadt Aspern Wien: Projekt Holzhochhaus, 24 Geschosse, Gebäudehöhe 84 Meter, Baubeginn?
Holzbau: Praxisbeispiel Hotel Säntispark, Abtwil
Holzbau: Praxisbeispiel Hotel Säntispark, Abtwil
Brandschutznorm: Standardkonzept Objektbezogene Konzepte
Brandschutznorm: Definition Beherbergungsbetriebe Beherbergungsbetriebe: [a] insbesondere Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime, in denen dauernd oder vorübergehend 20 oder mehr Personen aufgenommen werden, die auf fremde Hilfe angewiesen sind; [b] insbesondere Hotels, Pensionen und Ferienheime, in denen dauernd oder vorübergehend 20 oder mehr Personen aufgenommen werden, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind; [c] insbesondere abgelegene, nicht vollständig erschlossene Beherbergungsbetriebe, in denen dauernd oder vorübergehend 20 oder mehr berggängige Personen aufgenommen werden; 15
Grosse Holzbauten: Praxisbeispiel Quartier Neugrüen, Mellingen
Grosse Holzbauten: Praxisbeispiel Mehrgenerationenhaus Giesserei Winterthur
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Grosse Hybridbauten Holz-Beton: Praxisbeispiel Wohnsiedlung für Studierende, ETH Zürich
Hochhäuser aus Holz: Praxisbeispiel Treet in Bergen, Norwegen
Hochhäuser aus Holz: Projekt Loudden Stockholm
Grosse Holzbauten: Projekt Wood City Helsinki, Stora Enso.
Holzbau: die Zukunft? Norway Canada USA Barentshus Tower Tall wood proposal Timber Tower Chicago Reiulf Ramstad Arkitekter As mgb ARCHITECTURE + DESIGN Equilibrium, LMDG Ltd, BTY Group SOM Skidmore Owings and Merrell
Holzbau und Brandschutz: Grundlagen bei der Lignum Holzbautag Biel, 21.05.2015 I Immer höher, grösser und komplexer? Folie 24
Holz und Brandschutz: Fachwissen Lignum Gebäudehülle, Tragwerk, Installationen, Ausbau, usw.
Lignum-Dokumentation Brandschutz VKF anerkannter Stand der Technik Holzbauspezifische Umsetzung der Brandschutzvorschriften in Anwenderdokumenten
Lignum-Dokumentation Brandschutz Neue Publikationen (in Bearbeitung) Verwendung von Baustoffen Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand Flucht- und Rettungswege Bestehende Publikationen (Aktualisierung Veröffentlicht oder in Bearbeitung) Bauten in Holz Brandschutzanforderungen Bauen mit Holz Qualitätssicherung im Brandschutz (Veröffentlichung Mai 15) Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand (Veröffentlichung Mai 15) Haustechnik Installationen und Abschottungen Aussenwände Konstruktion und Bekleidungen Abschlüsse Tür- und Trennwandsysteme Abschlüsse Brandschutzfenster EI 30 Brandmauern
Aus- und Weiterbildung Fachveranstaltungen in den Regionen Vertiefungsmodule CAS Brandschutz im Holzbau
Holzbau und Brandschutz: Holz ist ein Baustoff ohne Sonderregelung Die Materialwahl tritt in den Hintergrund, entscheidender ist die Planungs- und Projektorganisation. Danke für die Aufmerksamkeit