Volksschule Braunau - Laab

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Volksschule Braunau - Laab Schuldaten Adresse Bezirk Kontakt Höfterstraße 41, 5280 Braunau am Inn Braunau am Inn Tel: 07722/63038 Fax: 07722/63038-2 E-Mail: s404081@lsr.eduhi.at Homepage: www.vslaab.eduhi.at Direktor/in Anzahl der Lehrer/innen 17 Erika Bernroitner Anzahl der Schüler/innen 135 davon weiblich: 71 davon männlich: 64 Anzahl der Schüler/innen mit Migrationshintergrund Anzahl der Schüler/innen mit sonderpädagogischen Förderbedarf Anzahl der Klassen 9 davon Integrationsklassen: 0 Anzahl sonstiger Bediensteter 4 Elternvertreter/in Schulärztin/Schularzt Gesundheitsteam Prozessbegleitung OÖGKK 55 0 Doris Haubentrath Dr. Renate Schiller Beate Traxler Barbara Riegler Karin Gubisch-Fuhrmann Angelika Mittendorfer-Jusad Projektdauer Schuljahr 2012/2013 bis 2014/2015 Leitbild und Profil der Schule Regenbogenschule Eine Schule für alle Kinder ICH DU WIR Wir wollen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit stärken, seine Gaben entfalten, herausfordern und seinen Bedürfnissen entgegenkommen. Wir wollen jedem Kind helfen, Freunde zu finden, den anderen in seinem Anderssein achten und wertschätzen. Wir wollen jedem Kind helfen in der Gemeinschaft zu leben, dass jedes Kind sich von uns angenommen fühlt, dass die Kinder hier Grenzen mitnehmen und wahren, dass das MITEINANDER bereichert und Freude bereitet 1

Unsere Schule steht auf einem Fundament aus Erfahrungen und Grundsätzen. Sie steht für Werte, die uns einen. Durch viele Jahre an pädagogischen Grundlinien ist ein Schulprofil gewachsen, das durch die Menschen geprägt ist, die diese Schule getragen haben und zurzeit tragen. Dieses Profil ist nicht statisch, sondern organisch. So wie es sich über die vielen Jahre entwickelt und dabei stetig verändert hat, wird es weitergehen. Was hier dargestellt ist, zeigt den momentanen IST-Zustand auf und ist der Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung. Immer wieder halten wir Rückschau, entwickeln Strategien und entwerfen Visionen. Bestehende Konzepte, Strukturen und Inhalte werden diskutiert, ausgewertet und weiterentwickelt. Nichts von dem hier Festgehaltenem ist unantastbar oder gar endgültig. Andere Schülergenerationen, andere Eltern, neue Kolleginnen und unsere eigene Veränderung beeinflussen unsere Arbeit und unser Profil. Bisherige Fortbildungen im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung (bitte berücksichtigen Sie alle an Ihrer Schule tätigen Personen Lehrkräfte, Buffetpersonal, etc.) Bewegte Schule bewegtes Lernen SCHÜLF für alle Lehrkräfte Zu dick, zu dünn oder doch gerade richtig? (Leiterin, eine Lehrkraft) Bildungsbrücken bauen Nahtstelle Kindergarten/Schule, SCHILF Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld Haim Omer Burnout Prophylaxe für Lehrer/innen (eine Lehrkraft) ARGE-Tagung Bewegte Schule, Motivation bewegt (eine Lehrkraft) Bildung braucht Persönlichkeit (zwei Lehrkräfte) Yoga für und mit Kindern (eine Lehrkraft) Legasthenie-Trainer Ausbildung (eine Lehrkraft) Gütesiegel Gesunde Schule OÖ (Leiterin und eine Lehrkraft) Lachen und Lernen bilden ein Traumpaar (Leiterin und eine Lehrkraft) Studientag Macht Schule krank? (Leiterin) Eigenständig werden (vier Lehrkräfte) Die neue Autorität in der Schule (Leiterin und drei Lehrkräfte) Symposium Interkulturalität und Mehrsprachigkeit (Leiterin) Strategien gegen Mobbing (Leiterin und Lehrkräfte) Jausenhits für Schule, Freizeit und Beruf (Leiterin und drei Lehrkräfte) Salutogenes Leitungshandeln (Leiterin) Die verschiedenen Lerntypen SCHILF Mein unsichtbarer Gartenzaun (zwei Lehrkräfte) Bisherige Zertifikate bzw. Gütesiegel im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung Klimabündnisschule Solarschule Fairness Award 2013 Standortbezogene Besonderheiten der Schule Schwerpunkte (z. B. Nachmittagsbetreuung), Probleme/Herausforderungen, örtliche Gegebenheiten, etc. Bewegung: bewegte Pause drinnen und draußen, rhythmisierter Unterricht Lesen: gut ausgestattete Bibliothek Demokratie hautnah: Schüler/innen-Parlament E-Learning: elektronische Lehr- und Lernmaterialien, Lörnie Award zum 4. Mal gewonnen 2

1. In welcher Weise werden an Ihrer Schule soziale Prozesse gestaltet und Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen berücksichtigt? 1.1. Akzeptanz Wird Gesundheitsförderung auf einer breiten Ebene in der Schule akzeptiert? Denken Sie hier bitte an folgende Personengruppen: Schulleitung, Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern, Schulärzt/in, sonst. Schulpersonal, Schulerhalter usw.? Die Gesundheitsförderung ist allen Schulpartnern ein großes Anliegen und die Aktivitäten werden von allen großartig unterstützt. Die Schulleitung, die Lehrer/innen und Eltern insbesondere unser Elternverein, sowie unser Schulwart und das Reinigungspersonal stehen gemeinsam hinter der Implementierung einer nachhaltigen Gesundheitsförderung an unserer Schule. 1.2. Soziale Prozesse In welcher Form werden Entscheidungsprozesse gestaltet? Welches Gremium mit welcher Besetzung trifft welche Entscheidung in welcher Form? (z. B. Projektteam, Gesundheitsteam, Schulgemeinschaftsausschuss, Konferenz) Das Gesundheitsteam sammelt Ideen, die dann bei den Konferenzen besprochen werden. Bei den Schulforumssitzungen stehen ebenso gesundheitsfördernde Themen auf der Tagesordnung. Maßnahmen werden hier beraten und entschieden. Die Elternvereinsobfrau und Elternvereinsobfraustellvertreterin werden zu den Schulforumssitzungen eingeladen und haben so die Möglichkeit die Entscheidungen mitzubestimmen und mitzutragen. Im Schülerparlament (Klassensprecher/innen aller Klassen, eine Lehrerin, Leiterin) werden Anträge aus den jeweiligen einzelnen Klassen bzw. Vorschläge, die aus der Lehrerkonferenz kommen, besprochen. Schüler/innen, die uns Sorgen machen, gehören der ganzen Schule und sie spüren (nach Haim Omer) die Präsenz des gesamten Kollegiums. Unser Betreuungslehrer, sowie unser Schulsozialarbeiter stehen für die Anliegen von Kindern und Eltern in belasteten Lebensphasen zur Verfügung. Die Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund nehmen an unserer Schule sehr aktiv am Schulleben teil. In einigen Klassen kommen die Eltern und stellen ihr Herkunftsland vor. Die Eltern werden bestärkt, mit ihren Kindern zu Hause in ihrer Muttersprache zu sprechen. Wir arbeiten sehr engagiert um mit Hilfe der zusätzlich zur Verfügung stehenden Stunden (Sprachförderung, BESF) die Deutschkenntnisse unserer Migrantenkinder verbessern zu können. In unserer Bibliothek stehen auch fremdsprachige Bücher und Hörbücher zur Verfügung. Sozial bzw. finanziell schwächer gestellte Familien erhalten ganz unbürokratisch rasche Unterstützung durch die Schule und den Elternverein. Bei diversen Schulveranstaltungen zahlen z. B. Geschwisterkinder einen geringeren Betrag. Welche Personengruppen wurden bei der Entwicklung/Planung von Maßnahmen eingebunden? Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Leiterin, Schulpersonal, Schulerhalter, Elternverein. Welche Personengruppen wurden bei der Durchführung von Maßnahmen eingebunden? Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Leiterin, Schulpersonal, Schulerhalter, Elternverein. 3

2. Ist in Zusammenhang mit der schulischen Gesundheitsförderung an Ihrer Schule eine strukturierte Herangehensweise erkennbar? 2.1. Strukturierte Herangehensweise (z. B. Projektmanagementkreislauf) In welcher Form werden der Bedarf an Maßnahmen und die Bedürfnisse der im schulischen Alltag involvierten Personen erhoben (z. B. Befragungen, Beobachtungen, Interviews, Gesprächskreise, strukturierte Rückmeldung von Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen angeführte verwendete Tools bitte beilegen)? Der Bedarf an Maßnahmen wird erhoben durch: Das Schülerparlament Elternrückmeldungen in den Klassenforen bzw. Schulforumssitzungen Gespräche im Gesundheitsteam Besprechungen in Konferenzen Beobachtungen Rückmeldungen von Eltern, Lehrer/innen, Schulpersonal Werden auf Basis dieser Erkenntnisse Ziele formuliert (führen Sie diese Ziele bitte unter Punkt 5 an)? Ja. Werden auf Basis dieser Ziele Arbeitspläne zur Umsetzung erstellt? Ja. In welcher Form werden durchgeführte Maßnahmen bewertet (z. B. mit Hilfe von Befragungen, Beobachtungen, Interviews, Gesprächskreise, strukturierte Rückmeldung von Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen)? In Form von Schüler- und Elternbefragungen, Stimmungsbarometer, Gesprächskreise etc. In welcher Form werden daraus Erkenntnisse gezogen (z. B. Adaptierung der Ziele oder Maßnahmen führen Sie bitte eine genaue Beschreibung unter Punkt 5 an)? Die bewährten Aktivitäten und Maßnahmen werden nachhaltig in das Schulleben integriert und bedarfsorientiert weiterentwickelt. Neue und interessante Anregungen werden aufgegriffen und in der Planung berücksichtigt. Nicht funktionierende Maßnahmen werden verändert oder verworfen. In welcher Form werden der Ablauf und die Maßnahmen zur Schulischen Gesundheitsförderung dokumentiert? Wie können außen stehende Personen oder neue Lehrer/innen die Prozesse und umgesetzten Maßnahmen nachvollziehen? Der Ablauf und die Maßnehmen zur Schulischen Gesundheitsförderung werden dokumentiert: In den Verhaltensvereinbarungen Im Förderkonzept Auf unserer Homepage Im Mugg-Blog auf unserer Homepage: http://vslaab.eduhi.at/derkleinemugg/ 4

3. Wie findet Kooperation und Vernetzung an Ihrer Schule statt? In welcher Weise werden externe Personen / Institutionen (z. B. Expert/innen, regionale Institutionen, Unternehmen) eingebunden oder regionale Strukturen berücksichtigt? Zusammenarbeit mit Vereinen: Fußball-, Tennis und Tanzverein, Musikkapelle SCHILF bzw. SCHÜLF Mitarbeit von Eltern im Schulleben (gesunde Jause, Vorlesen etc.) Gemeinsame Projekte mit dem Kindergarten Findet ein Austausch mit anderen Schulen statt? In welcher Weise wird der Austausch mit anderen Schulen zum Thema Gesundheitsförderung sichergestellt? An den Nahtstellen Kindergarten-Volksschule, sowie Volkschule und NMS bzw. Gymnasium findet ein Austausch statt. 4. Welche Schritte werden an Ihrer Schule zur dauerhaften Übertragung und Verankerung der Maßnahmen in den Schulalltag gesetzt? 4.1. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der Prozessebene sichergestellt? Gibt es fixe Ansprechpartner/innen im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung? Wie organisieren sich diese Personen? In erster Linie ist unser Gesundheitsteam fixer Ansprechpartner. Dieses trifft sich mehrmals im Jahr zu einer Besprechung und ist auch bei den Schulforumssitzungen anwesend. Gibt es ein Budget, das für Gesundheitsförderungsmaßnahmen reserviert ist? Da über das Globalbudget der Stadtgemeinde von der Schule frei verfügt werden kann, wird für die Gesundheitsförderung immer ein Teil dieses Budgets verwendet werden. In welcher Weise erfolgt die Einbindung in den Schulalltag? Welche Maßnahmen / Aktivitäten können langfristig sichergestellt werden? (Verweis auf Punkt 5 ist möglich). (Denken Sie z. B. an: Vernetzung von Unterrichtsfächern und Schulstufen, Methodenvielfalt im Unterricht, Unterstützung von selbstbestimmtem und eigenverantwortlichem Handeln, Förderung des Schulklimas und Klassenklimas, Schulregeln) Die unter Punkt 5 angeführten Maßnahmen werden in unseren Schulalltag integriert und sind auch langfristig sichergestellt. 4.2. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der inhaltlichen Ebene (Ergebnisse) sichergestellt? Welche Veränderungen sind in Bezug auf das Gesundheitsverhalten der Schüler/innen erkennbar? Unsere Schüler/innen bewegen sich täglich im Freien und es findet verstärkt Bewegung im Unterricht statt. Sie haben eine gesündere Jause mit und trinken in der Schule verstärkt Wasser. Das Angebot bei unserem Biobauer Schulmilch oder Kakao zu bestellen, wird sehr gut angenommen. 5

Welche Veränderungen sind im Schulalltag / Schulumfeld erkennbar? Unsere Eltern arbeiten bei unserena Maßnahmen unsere Schulentwicklung betreffend sehr gerne und tatkräftig mit. Die Gesunde Jause ist durch die Mithilfe der Eltern sehr erfolgreich und wird sehr geschätzt. Unser Schulhaus und die Schulhausumgebung sind ansprechend und einladend gestaltet. Es wird ein freundlicher und wertschätzender Umgang gepflegt. 4.3. Ausblick in die Zukunft Welche Ziele im Bereich der Schulischen Gesundheitsförderung nehmen Sie sich für die Zukunft vor? Im Rahmen der SQA-Schulentwicklung wurde ein Entwicklungskonzept für die kommenden Schuljahre erarbeitet. 5. Welche schulischen Gesundheitsförderungsaktivitäten wurden an Ihrer Schule bisher durchgeführt? 5.1. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Bewegung an Ihrer Schule durchgeführt? Bewegte Pause primär im Freien im naturaktiven Schulhof Bewegungsmöglichkeiten in der Pause im Schulgebäude Bewegungsmaterialien wurden angeschafft Aktives Sitzen mit Sitzbällen oder Sitzpolstern Tägliche Bewegungssequenzen im Unterricht Bewegtes Lernen Rhythmisierung des Unterrichtes Bewegungspausen KOORDI mit ASKÖ für die 1. und 3. Klassen Alle BSP-Stunden werden durchgeführt BSP Stunden auch im Schulgarten Bewegungstage mit Vereinen z. B. Tennis, Fußball, Tanzen etc. Schwimmprojekt für alle Klassen (inkl. Vorschule) mit Schwimmabzeichen ARBÖ-Sicherheitstraining Wandertage einmal jährlich die gesamte Schule Haltungsturnen für alle Schüler/innen (auch Vorschule) Klimameilen gesammelt wird von Schüler/innen und Lehrer/innen 5.2. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Ernährung an Ihrer Schule durchgeführt? Bio-Pausenapfel wöchentlich Schulmilch/Kakao vom Biobauern täglich Jausenkontrolle durch die Lehrkräfte (z. B. Punktesystem) Absprache mit den Eltern am Elternabend Wassertrinken während des Unterrichts Becher oder Flaschen stehen zur Verfügung Gesunde Jause zubereitet durch den Elternverein einmal monatlich Gesunde Jause (gesponsert durch den Elternverein) zubereitet durch die Schüler/innen Wasserworkshop in der Au zur Naturerfahrung Besuch beim Imker Schule am Bauernhof Lehrausgang bzw. Projekttage Naschecke im Schulgarten z. B. Erdbeeren Themenbezogener Sachunterricht z. B. Ernährungspyramide, Obst und Gemüse etc. Anzucht von Pflanzen am Fensterbrett Schüler/innen einer Klasse bereiten die Jause für die gesamte Schule zu einmal monatlich 6

Backen und Kochen in der Schule Schule am Bauernhof Besuch beim Imker 5.3. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Psychosoziale Gesundheit an Ihrer Schule durchgeführt? Verhaltensvereinbarungen Gemeinsame Erstellung von Klassen- und Gesprächsregeln (Lehrkraft und Schüler/innen) Adventfeier jeden Montag in der Aula Hallo Auto für 3. Klassen Jumi-car für 3. und 4. Klassen Selbstbehauptungskurs für die 2.-4. Klassen Lesebrückenprojekt mit dem KIGA Drittklässler/innen lesen den Schulanfänger/innen vor Viertklässler/innen lesen den Erstklässler/innen vor Teilnahme an Projekten, die Zusammenarbeit stärken z. B. Kindersicherheitsolympiade, Leseolympiade Nahtstellenknferenz VS mit NMS und Gym Alternative Leistungsbeurteilung Projekt Mein Körper gehört mir NEIN Tonne Weihnachten in der Schuhschachtel Landschaftssäuberungsaktion jährlich im März Morgenkreis Feedbackmöglichkeiten für Schüler/innen Maßnahmen zur Konfliktkultur Wertschätzung der verschiedenen Religionen Schülerparlament Laufende Maßnahmen zur Selbststärkung der Schüler/innen Arbeiten mit der Mappe eigenständig werden Workshop Stop der Gewalt mit der Polizei Trommelworkshop Aktivitäten zum Thema: Vom ICH zum WIR Selbstbbehauptungskurs Fortbildung Mein unsichtbarer Gartenzaun (Verein PIA) Kindersicherheitsolympiade Schülerparlament Winterzauberfest Kulturausflüge z. B. Landestheater Fortbildung Neue Autorität durch Präsenz 5.4. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Rahmenbedingungen an Ihrer Schule durchgeführt? Tägliche Pause im Schulgarten Freiluftklasse Rückzugsmöglichkeiten in jeder Klasse und im Schulgebäude Aktives Sitzen Maßnahmen zur Mülltrennung, Müllsammlung, Müllvermeidung Erste-Hilfe-Beauftragte Regelmäßige Brandschutzübungen Tag der Sicherheit mit Feuerwehr, Rettung und Notarzt Sicherheitsolympiade Notfallmappe wird besprochen und ist griffbereit Notrufnummern sind bekannt und vermerkt Sicherheitsschulung Hallo Auto, Jumi Car Verkehrserziehung mit der Polizei z. B. Sicherer Schulweg, Radfahrprüfung Warnwesten für alle Schüler/innen der 1. Klassen Schülerlotse Präventionsprogramme: NEIN-Tonne, Mein Körper gehört mir, Selbstverteidigung 7

Öffentlichkeitsarbeit z. B. Zeitungsberichte, Ostermarkt Medizinische Versorgung: schulärztliche Untersuchungen, Impfaktionen, Zahn u. Auge Gesetzlich vorgesehene Maßnahmen werden durchgeführt Maßnahmen zur Hygiene z. B. regelmäßig Händewaschen, Papierhandtücher Bücherei kann auch als Rückzugszone genutzt werden Handyverbot Laufende Maßnahmen zur Selbststärkung der Schüler/innen Arbeiten mit der Mappe eigenständig werden Eltern stellen ihr Herkunftsland vor LÖRNIE- AWARD zum 4. Mal diesmal für WIKI Homepage Sicherheitstraining mit dem ARBÖ Solarschule durch Photovoltaik Schulgarten 5.5. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Suchtprävention an Ihrer Schule durchgeführt? Morgenkreis, Stimmungsbarometer runder Teppich Vom ICH zum WIR : Workshop mit dipl. Kunsttherapeuten Schulund des sozialen Miteinanders Betreuungslehrer Schule und Vereine Schülerparlament Ärztliche Untersuchungen jährlich 5.6. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Lehrer/innengesundheit an Ihrer Schule durchgeführt? Unterstützung durch SuSA auf Abruf bzw. bei Bedarf Betreuungslehrer/in wöchentlich Kooperativer Unterricht klassenübergreifend und unterstützend Mitsprache bei der Schulorganisation und bei Schulaktivitäten Kollegiale Unterstützung bei schwierigen Elterngesprächen Schwierige Schüler/innen gehören uns allen Neue Autorität Teambesprechung 14-tägig Strukturierte Mitarbeitergespräche Feste und gemeinsame Aktivitäten z. B. bei Geburtstagen Klare Leitlinien für Rauchen und Alkohol 8