Berliner Ärzteblatt. (Rotes Blatt) Oktober 122. Jahrgang. Unabhängige Zeitschrift für Fortbildung, Gesundheits- und Berufspolitik

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1 Mit dem größten Fortbildungskalender für Berlin/Brandenburg A D Einzelpreis 6,00 Euro Berliner Ärzteblatt Oktober 122. Jahrgang (Rotes Blatt) Unabhängige Zeitschrift für Fortbildung, Gesundheits- und Berufspolitik Politik Arzneiverordnungs-Report: Arzneimittelausgaben steigen weiter Allianz Deutscher Ärzteverbände: Studie belegt Zwei-Klassen-Medizin Fachärzte zeigen kaum Initiative bei Selektivverträgen Fortbildung 5 Seiten Termine und Daten Medizin Pertussis-Impfprophylaxe: Der Hausarzt ist gefragt! Seltene Erkrankungen: gar nicht so selten! Medizin kompakt: kurz, informativ und übersichtlich Lebensart Neues von der IFA: Spannende Elektronik Unternehmensberatung von Praxen Ärzte sind äußerst unzufrieden: Ziel nicht erreicht

2 Xarelto 10 mg Filmtabletten Wirkstoff: Rivaroxaban.VorVerschreibung Fachinformation beachten. Zusammensetzung: Wirkstoff: 10 mg Rivaroxaban. Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat, Macrogol (3350),Titanoxid (E171), Eisen(III)oxid (E172). Anwendungsgebiete: Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) b. erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Rivaroxaban oder einen d. sonst. Bestandteile, klinisch relevante akute Blutungen, Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie u. einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind, Schwangerschaft u. Stillzeit. Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise: Die Anwendung von Rivaroxaban wird nicht empfohlen bei Patienten: - die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit starken CYP3A4 u. P-gp Inhibitoren, z. B.Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol,Voriconazol u. Posaconazol) oder HIV- Proteaseinhibitoren (z. B. Ritonavir) erhalten, - mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min), und, da keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen, bei Patienten: - unter 18 Jahren, - die sich einer Operation nach einer Hüftfraktur unterziehen. Die folgenden Patientengruppen weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf u. müssen daher von Beginn der Behandlung an sorgfältig beobachtet werden: Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ml/min), Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen können, zirrhotische Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung (Child Pugh B), falls diese nicht in Verbindung mit einer Koagulopathie auftritt; Patienten, die gleichzeitig auf die Gerinnung wirkende Arzneimittel (wie nicht steroidale Entzündungshemmer (NSAR), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, andere Antikoagulanzien) oder den moderaten CYP3A4 u. P-gp Hemmer Fluconazol erhalten, Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen, nicht eingestellter, schwerer arterieller Hypertonie, aktiven ulzerativen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, kürzlich aufgetretenen Ulcera im Gastrointestinaltrakt, vaskulärer Retinopathie, kürzlich erlittenen intrakraniellen oder intrazerebralen Blutungen, intraspinalen oder intrazerebralen Gefäßanomalien, kürzlich durchgeführten Operationen am Gehirn, Rückenmark oder Auge. Starke CYP3A4 Induktoren (z.b. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital oder Johanniskraut) können zu einer verringerten Plasmakonzentration von Rivaroxaban führen u. somit seine Wirksamkeit verringern u. sind bei gleichzeitiger Einnahme mit Rivaroxaban mit Vorsicht anzuwenden. Besondere Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von neuraxialer Anästhesie (Spinal/Epiduralanästhesie) oder Spinal/Epiduralpunktion. Xarelto enthält Lactose. Nebenwirkungen: Häufig: Anstieg der GGT, Transaminasenanstieg (einschl. erhöhtealt u.ast),anämie (einschl. entspr. Laborparameter), Übelkeit, postoperative Blutungen (einschl. postoperativeranämie u.wundblutungen). Gelegentlich: Anstieg von Lipase, Amylase, Bilirubin im Blut, LDH u. alkalischer Phosphatase,Tachykardie,Thrombozytose (einschl. erhöhterthrombozytenzahl), Synkope (einschl. Bewusstlosigkeit), Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung, Durchfall, abdominale u. gastrointestinale Schmerzen (einschl. Oberbauchschmerzen, Magenbeschwerden), Dyspepsie (einschl. epigastrische Beschwerden), trockener Mund, Erbrechen, Einschränkung der Nierenfunktion (einschl. Kreatinin- u. Harnstoff-Anstieg im Blut), Pruritus (einschl. seltener Fälle von generalisiertem Pruritus), Hautrötung, Urtikaria (einschl. seltener Fälle von generalisierter Urtikaria), Bluterguss, Schmerzen in den Extremitäten, Wundsekretion, Blutungen (einschl. Hämatomen u. seltenen Fällen von Muskelblutungen), gastrointestinale Blutungen (einschl. Zahnfleisch- u. Rektalblutungen, Bluterbrechen), Hämaturie (einschl. Blut im Urin), Blutungen im Genitaltrakt (einschl. Menorrhagie), Hypotension (einschl. Blutdruckabfall, behandlungsbedingter Hypotension), Nasenbluten, lokale Ödeme, periphere Ödeme, Unwohlsein (einschl. Müdigkeit,Asthenie), Fieber. Selten:Anstieg von konjugiertem Bilirubin (mit oder ohne gleichzeitigemalt Anstieg), allergische Dermatitis, Leberfunktionsstörung. Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen in ein kritisches Organ (z. B. Gehirn), Blutungen der Nebenniere, Blutungen der Bindehaut, Hämoptysis, Überempfindlichkeitsreaktionen, Gelbsucht. Verschreibungspflichtig. Version: DE/2; 05/2009. Bayer Schering Pharma AG, Berlin, Deutschland Literatur 1. Eriksson BI et al. N Engl J Med 2008; 358: Lassen MR et al. N Engl J Med 2008; 358: TurpieAGG et al. Blood 2008; 112 (11): 19 (Abstract 35). 4. Kakkar AK et al. Lancet 2008; 372: Fachinformation Xarelto. DE.BV.GM.XAREL Neu Jetzt auch als 5er-Packung! Eine neue Dimension der Thromboseprophylaxe Bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operationen Überlegene Wirksamkeit gegenüber Enoxaparin 1 3 Blutungsrisiko vergleichbar mit bisheriger Standardprophylaxe 1 4 Besonders patientenfreundlich, nur 1 x 1 Tablette täglich 5 Einfaches Handling ohne Monitoring 5 Erster oraler, direkter Faktor-Xa-Inhibitor Thromboseprophylaxe der EXtraklasse

3 Namen & Nachrichten Von Bayer Anzeige Namen & Nachrichten...4 Politik Arzneiverordnungs-Report 2009: Arzneimittelausgaben steigen weiter...8 Emselex befreit bei Überaktiver Blase. Inhalt Studie zum Vertragswettbewerb: Fachärzte zeigen kaum Initiative bei Selektivverträgen...10 Allianz Deutscher Ärzteverbände: Studie belegt Zwei-Klassen-Medizin...12 Praxis & Wirtschaft Unternehmensberatung von Praxen: Ärzte sind äußerst unzufrieden: Ziel nicht erreicht...14 Aktion Unser Arzt Aktion Unser Arzt : Stadt Welzow...16 Fortbildungskalender Fortbildungskalender...17 Medizin Seltene Erkrankungen: gar nicht so selten!...22 Das aktuelle Interview: Neue Therapieoption für Patienten mit multiplem Myelom...24 Pertussis-Impfprophylaxe: Der Hausarzt ist gefragt!...26 Medizin kompakt...28 Stellenmarkt/Kleinanzeigen Stellenmarkt/Kleinanzeigen...30 Lebensart Neues von der IFA: Spannende Elektronik...34 Impressum...21, 27 Am Tag und in der Nacht. Emselex Effektiv, weil selektiv: Überzeugende Wirkung auf die gesamte Symptomatik. 1 Das Kurzzeitgedächtnis bleibt gemäß Kay-Studie unbeeinflusst. 2 Die Patienten können nachts besser schlafen. 3 Sehr gute Verträglichkeit. 1 Zwei effektive Wirkstärken: Standard-Dosis 1 x täglich 7,5 mg oder bei Bedarf 15 mg. darifenacin 7,5 /15 mg Effektiv, weil selektiv. 1 Haab F. et al. BJU Int (2006); 98 (5): Kay G. et al. Eur Urol (2006); 50: (Gemessen mit dem Gesichter-Namen-Assoziationstest vs. Oxybutynin retard und Placebo) 3 Khullar V. J Urol (2004); 171(4) Suppl: 131 (A491) Emselex 7,5 mg / 15 mg Retardtabletten. Wirkstoff: Darifenacin (als Hydrobromid). Vor Verschreibung Fachinformation beachten. Zusammensetzung: Wirkstoff: 7,5 mg / 15 mg Darifenacin (als Hydrobromid). Sonstige Bestandteile: Calciumhydrogenphosphat, Hypromellose, Magnesium(stearat, palmitat), Polyethylenglykol, Titandioxid (E171) und Talkum. Emselex 15 mg Retardtabletten zusätzlich: Eisenoxid gelb (E172) und Eisenoxid rot (E172). Anwendungs gebiete: Symptomatische Behandlung von Dranginkontinenz und/oder häufigem Wasserlassen und verstärktem Harndrang, wie es bei Patienten mit einem Syndrom der überaktiven Harnblase auftreten kann. Gegenanzeigen: Über empfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Harnverhaltung, Retention des Mageninhaltes. Patienten mit unbehandeltem oder nicht beherrschbarem Engwinkelglaukom, Myasthenia gravis, schwerer Leberfunktionsstörung (Child Pugh C), schwerer Colitis ulcerosa, toxischem Megakolon o. gleichzeitiger Behandlung mit starken CYP3A4-Hemmstoffen. Warnhinweise: Vorsicht bei Patienten mit autonomer Neuropathie, Hiatushernie, klinisch signifikanter Harnwegsobstruktion, Risiko für Harnverhaltung, schwerer Obstipation, obstruktiven gastrointestinalen Störungen wie z. B. Pylorusstenose. Vorsicht bei Patienten mit Engwinkelglaukom. And. Ursachen f. häufiges Wasserlassen vor Behandlung abklären, bei Harnwegsinfektion geeignete antibakterielle Therapie einleiten. Vorsicht bei Patienten mit Risiko für eine verminderte gastrointestinale Motilität o. gastroösophageale Refluxerkrankung und / oder gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die eine Ösophagitis verursachen oder verstärken können (wie z. B. orale Bisphosphonate). Bei neurogener Ursache für die Detrusor-Überaktivität wurden Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht untersucht. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Mundtrockenheit, Obstipation. Häufig: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie, trockene Augen. Gelegentlich: Verletzung, Asthenie, Gesichtsödem, Bluthochdruck, Flatulenz, Durchfall, Ulzeration im Mund, periphere Ödeme, Aspartataminotransferase erhöht, Alaninaminotransferase erhöht, Ödeme, Schwindel, Schlaflosigkeit, abnormale Gedankengänge, Somnolenz, Dyspnoe, Rhinitis, Husten, Hautausschlag, trockene Haut, Juckreiz, Hyperhidrose, Seh störungen, einschließlich verschwommenem Sehen, Dysgeusie, Harnverhaltung, Harnwegsinfektion, Harnwegserkrankung, Erektile Dysfunktion, Vaginitis, Blasenschmerzen. Häufigkeit nicht bekannt: generalisierte Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem. Symptome einer Gallenblasenerkrankung können durch Emselex möglicherweise maskiert werden. Verschreibungspflichtig. Novartis Europharm Limited, Wimblehurst Road, Horsham, West Sussex, RH12 5AB, Vereinigtes Königreich. Stand der Information: DE / 5; (08 / 2008) Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) 10/2009/122/ AnzFK Tag-Nacht 86x268_SSpgl_RZ.indd :41:26 Uhr

4 Namen & Nachrichten Werbung von Ärzten Es gibt kaum noch rechtliche Beschränkungen für Ärzte, die für ihre Praxis werben wollen. So ist der Tenor des Vortrages des Freiburger Rechtsanwaltes Michael Kleine-Cosack auf dem 10. Deutschen Medizinrechtstag. In den vergangenen Jahren seien die meisten Werbeverbote für Mediziner abgeschafft worden. Nicht alles, was erlaubt sei, sei auch sinnvoll, ergänzte Mirko Gründer von Medizin-SEO, Hamburg, in seinem Vortrag über Marketingstrategien für Freiberufler. Die größten Potentiale liegen im Internet, führte er aus. Aber nicht die Klickzahlen der eigenen Homepage sind wichtig. Die dienen mehr der eigenen Eitelkeit. Ärzte müssen mit den für sie wichtigen Indikationen in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden werden denn dort suchen die Menschen heute nach ihnen. Die Vorträge des diesjährigen Deutschen Medizinrechtstages können heruntergeladen werden unter: de/ medizinrecht/ dmrt.htm. Ausgaben der Krankenkassen im ersten Halbjahr 2009 Platztausch auf Rang zwei und drei: Erstmals seit 2001 sind die Ausgaben für die ärztliche Behandlung höher als die Arzneimittelausgaben. Hauptursache ist hier laut Bundesgesundheitsministerium die seit Januar geltende Honorarreform. Unverändert größter Kostenblock in der gesetzlichen Krankenversicherung ist die stationäre Versorgung. Bei den Schutzimpfungen sind die Ausgaben nach den hohen Zuwächsen 2007 und 2008 um rund 9,3 Prozent zurückgegangen. Ein Grund dafür sind mittlerweile deutlich rückläufige Ausgaben für die HPV-Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs. Quelle: AOK-Medienservice Stellungnahme der KV zur Rechtsgrundlage für Zuweiser-Pauschalen Viele Verträge zur integrierten Versorgung sehen verdeckte Prämien an Ärzte für die Einweisung von Patienten in bestimmte Krankenhäuser vor. Diese Verträge hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt selbst eingeführt, kritisiert Burkhard Bratzke, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. Damit habe sie eine Rechtsgrundlage für solche Zuweiser-Pauschalen geschaffen und sie erst salonfähig gemacht. Dies sei skandalös. Geld darf nicht darüber entscheiden, in welcher Klinik ein Patient behandelt wird. Diese häufig zwischen Krankenkassen, Krankenhäusern und einigen Ärzten geschlossenen Verträge zur integrierten Versorgung sehen auch eine zusätzliche Vergütung für niedergelassene Ärzte vor. Diese verpflichten sich im Gegenzug dazu, die vor- und nachstationäre Betreuung der Patienten zu übernehmen, die sie in das jeweilige Kooperationskrankenhaus einweisen. Das Honorar, das die Ärzte dann für diese Leistungen erhalten, ist häufig ein Mehrfaches von dem, was sie normalerweise dafür bekommen, erläutert Bratzke und betont: Für mich sind das verdeckte Zuweiser-Pauschalen. So erhielten Ärzte, die 4 10/2009/122/256 (Rotes Blatt) Berliner Ärzteblatt

5 an einem von einer großen Berliner Krankenkasse abgeschlossenen Vertrag teilnehmen, für zwei Nachuntersuchungen rund 200 Euro. Zum Vergleich: Einen Betrag in dieser Höhe erhalten diese Ärzte ansonsten für die gesamte ambulante Behandlung eines Patienten über ein ganzes Jahr. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat in der Vergangenheit wiederholt versucht, dagegen vorzugehen. Wir wollten erreichen, dass niedergelassene Ärzte, die an solchen Kooperationen teilnehmen, dies der KV mitteilen müssen. Dies hat die Berliner Senatsgesundheitsverwaltung jedoch abgelehnt, kritisiert Bratzke. Abgelehnt hat der Senat auch, dass die KV, die die ambulante Versorgung in der Hauptstadt organisiert, die Verträge zur Kenntnis erhält. Wir hoffen, dass diese Praxis durch das Auslaufen der Anschubfinanzierung Ende 2008 bald ein Ende haben wird, betont Bratzke. Ohne Anschubfinanzierung dürfte den Krankenkassen künftig das Geld für überhöhte Honorarzahlungen im Rahmen der integrierten Versorgung fehlen. In der Vergangenheit durften Krankenkassen bis zu 1 Prozent des für die normale ambulante Regelvorsorgung zur Verfügung stehenden Geldes einbehalten und zur Förderung solcher Kooperationen verwenden. In Berlin waren dies jährlich rund 10 Millionen Euro. In einer Krisensitzung zum Thema Fangprämien haben die Bundesärztekammer (BÄK), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sowie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Einrichtung von Clearingstellen auf Landesebene angeregt. Die Clearingstellen sollen alle Verdachtsfälle auf Prämienzahlungen überprüfen. Quelle: KV Berlin/KBV Umgang mit der Neuen Grippe A-H1N1 Für niedergelassene Allgemeinmediziner und Kinderärzte, interessierte Kliniker sowie Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes findet am 13. Oktober 2009 in der Ärztekammer Berlin eine Informationsveranstaltung zum Umgang mit der Neuen Grippe A-H1N1 statt. Veranstalter sind die Ärztekammer Berlin, die KV Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Dargestellt werden die wichtigsten Vorgaben und Organisationsabläufe für niedergelassene Namen & Nachrichten Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) 10/2009/122/257 5

6 Namen & Nachrichten Ärzte. Themen unter anderem: Bereiche Praxismanagement im Umgang mit Verdachtsfällen, Diagnosestellung und Logistik der Probennahme sowie Praktischer Ablauf des Impfens. Die Diskussion soll breiten Raum für Bild: Stock photo Impfung gegen die Neue Grippe alle Fragen der ärztlichen Teilnehmer geben. Termin: Dienstag, 13. Oktober 2009, von bis Uhr im Konferenzsaal der Ärztekammer Berlin, Friedrichstraße 16, Berlin. Die Veranstaltung ist mit zwei Fortbildungspunkten zertifiziert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Quelle: Ärztekammer Berlin die Zahl demenzkranker Berliner kontinuierlich um jährlich mehr als 1500 steigen und wird im Jahr 2050 die Marke von überschritten haben, falls bis dahin kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Dabei wachsen die Anteile der Männer, Singles und Migranten jeweils überproportional. Diese Zahlen wurden anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September 2009 von der Alzheimer Angehörigen-Initiative e. V. und der Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V. veröffentlicht. Von ihrer Publikation erhoffen sich die Herausgeber einen Ansporn für die Politik nicht nur zur Behebung aktueller Versorgungsmängel und Ausrichtung der Berliner Altenhilfestruktur auf die absehbaren Herausforderungen der Zukunft, sondern auch für eine Initiative auf allen Ebenen zur Entwicklung demenzfreundlicher Stadtteile, Bezirke und einer demenzfreundlichen Metropole insgesamt, in der Menschen mit Demenz nicht ausgegrenzt werden, sondern Platz in unserer Mitte finden. lungsergebnis des Erweiterten Bewertungsausschusses von Ärzten und Krankenkassen kommentiert. Bild: KBV Köhler: Ist der Bedarf gedeckt? Die Vergütung für Leistungen innerhalb der sogenannten Regelleistungsvolumen der Ärzte steigt 2010 morbiditätsbedingt um 2 Prozent im Vergleich zu Rechnet man die extrabudgetären Leistungen hinzu, ergibt sich insgesamt ein Plus von 3,7 Prozent beziehungsweise rund 1,2 Milliarden Euro. Wie sich dieser Zuwachs auf die einzelne Arztpraxis auswirkt, kann man jetzt noch nicht sagen, stellte der KBV-Chef fest. Quelle: KBV Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen in Berlin Ende 2008 litten etwa Berliner an einer Demenz, zum Beispiel Alzheimer, der häufigsten Form von Demenzerkrankungen. Entsprechend der demographischen Entwicklung wird Honorarzuwachs Ob der medizinische Bedarf der Patienten für 2010 wirklich gedeckt ist, wie die Krankenkassen behaupten, muss sich erst noch zeigen. So hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, das Verhand- Mehr Krankenhäuser in privater Trägerschaft Der Anteil der Kliniken in privater Trägerschaft ist deutlich gestiegen: von 16,2 Prozent im Jahr 1993 auf 29,7 Prozent im Jahr gab es demnach 620 Kliniken in privater, 6 10/2009/122/258 (Rotes Blatt) Berliner Ärzteblatt

7 790 Einrichtungen in freigemeinnütziger und 677 Kliniken in öffentlicher Trägerschaft. Quelle: AOK-Medienservice Was ist die kranke Frau in Deutschland wert? So lautet das Motto der bundesweiten Kampagne des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF), die seit Mai 2009 auf Schieflagen der Honorarreform aufmerksam macht. Die Gynäkologen erhalten für die kranke Frau einfach ein zu geringes Honorar, erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des BVF. Ein Frauenarzt bekommt für die Behandlung einer Patientin pro Quartal je nach Region zwischen 13,81 Euro und 20,79 Euro. Was ist die kranke Frau in Deutschland wert?, hat der BVF in 8000 gynäkologischen Praxen seinen Patientinnen die Frage gestellt. Rund Patientinnen beteiligten sich an der Umfrage: 91,6 Prozent der Frauen halten die Vergütung, die ein Frauenarzt erhält, für viel zu wenig. Knapp ein Drittel (29,4 Prozent) ist der Meinung, dass die Vergütung 50 bis 75 Euro pro kranker Frau und Quartal betragen sollte. Ein Viertel der Befragten spricht sich sogar für 100 bis 200 Euro aus. Ein Höhepunkt der Kampagne sollte die Übergabe der Antwortkarten vor dem Bundesgesundheitsministerium an die Ministerin Ulla Schmidt sein. Diese hatte jedoch entweder keine Zeit oder zu wenig Interesse, wie der Verband beklagt. Eine Vertreterin aus dem Hause Prävention wurde geschickt. Bild: Stock photo Schieflagen der Honorarreform Worüber sich die Veranstalter als enttäuscht zeigten. Denn Prävention habe nichts mit der kranken Frau zu tun. Kassen und Ärzte ziehen an einem Strang Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die AOK Arbeitsgemeinschaft haben die Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg IGiB gegründet. Dazu sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Köhler, in Berlin: Dieses Projekt hat bundesweit Pilotcharakter und sollte ein Vorbild für andere sein. Erstmals arbeiten eine Kasse und eine KV auf diese Weise zusammen.... Die Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung in der Zukunft sind es wert und erfordern geradezu, dass Krankenkassen und Ärzte gemeinsam an einem Strang ziehen, um Lösungen für die Versicherten und Patienten zu erarbeiten. Mit der IGiB wollen die KVBB und die AOK Brandenburg sich nach eigenem Bekunden für den Abbau der Grenzen zwischen dem ambulanten und stationären Sektor, für neue integrierte Versorgungskonzepte, eine effizientere Arznei- und Heilmittelversorgung sowie Konzepte für die Versorgung chronisch Kranker einsetzen. Quelle: KBV Palliativmedizin Palliativmedizin ist jetzt im Medizinstudium ein Pflichtlehrund Prüfungsfach. Eine entsprechende Änderung der ärztlichen Approbationsordnung ist im August 2009 als Teil des Gesetzes zur Regelung der Assistenzpflege im Krankenhaus (Artikel 7) in Kraft getreten. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wird damit eine weitere Grundlage für eine umfassende und kompetente medizinische Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen geschaffen. Die Studien- und Prüfungsordnungen müssen jetzt entsprechend angepasst werden. Quelle: AOK-Medienservice Namen & Nachrichten Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) 10/2009/122/259 7

8 Politik Arzneiverordnungs-Report 2009 Arzneimittelausgaben steigen weiter Die Ausgaben für Arzneimittel steigen ungebrochen weiter, auch Dies ist das Ergebnis des aktuellen Arzneiverordnungs-Reports. Die Herausgeber des Reports merken an, dass im internationalen Vergleich in Deutschland mindestens 6 Milliarden Euro eingespart werden könnten. Auch im Jahr 2008 verzeichnete die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen deutlichen Anstieg der Arzneimittelausgaben. Der Anstieg beträgt 5,3 Prozent, so dass sich die Ausgaben 2008 auf 29,2 Milliarden Euro belaufen. Die Steigerungsrate der Arzneimittel liegt damit über dem Anstieg von 4,7 Prozent für die gesamten Leistungsausgaben der GKV, die 160,8 Milliarden Euro erreicht haben, berichtete Prof. em. Dr. Ulrich Schwabe, Mitherausgeber des Arzneiverordnungs-Reportes 2009, auf einer Veranstaltung in Berlin. Trotz eines ähnlichen Umfangs habe der Umsatzanstieg 2008 andere Ursachen als Damals habe allein die Anhebung der Mehrwertsteuer zu Mehrausgaben von ca. 800 Millionen Euro geführt. Heute seien wenige kostenintensive Arzneimittelgruppen für den Ausgabenanstieg verantwortlich. Und zwar zählen dazu die Angiotensinhemmstoffe (+113 Mio. Euro), die Antidiabetika (+125 Mio. Euro), die Immuntherapeutika (+429 Mio. Euro) und Tumortherapeutika (+235 Mio. Euro), auf die 65 Prozent des Kostenanstieges von 1,4 Milliarden Euro im Fertigarzneimittelmarkt entfallen. Zusätzlich haben die Impfstoffverordnungen um 230 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro zugelegt. All diese Arzneimittelgruppen sind therapeutisch bedeutsam und haben einen hohen Anteil patentgeschützter Wirkstoffe, so Schwabe. Arzneiverordnungsreport kritisiert den Ausgabenanstieg um ca. 800 Millionen Euro Die Preise patentgeschützter Arzneimittel seien in Deutschland im internationalen Vergleich jedoch sehr hoch. Am Beispiel von den HPV-Impfstoffen gegen Gebärmutterhalskrebs versucht der Report, die Unterschiede zu verdeutlichen: Die Kosten für eine Grundimmunisierung in Deutschland belaufen sich auf 477 Euro, hingegen in den USA lediglich auf 247 Euro. Der Herausgeber kritisierte in einem Vortrag: Selbst in der Schweiz wurde der ursprüngliche Marktpreis von 546 Euro nach zentralen Verhandlungen der Kantone mit dem Hersteller um 43 Prozent auf 314 Euro gesenkt. In Deutschland sind solche zentralen Preisverhandlungen mit der Pharmaindustrie nicht möglich, 8 10/2009/122/260 (Rotes Blatt) Berliner Ärzteblatt

9 da innovative Arzneimittel ohne therapeutische Alternativen von der Festsetzung solcher Höchstbeträge ausgenommen sind. Mit amerikanischen Preisen hätten wir bei den beiden HPV-Impfstoffen (GKV-Umsatz: 245 Mio. Bild: Stock photo Euro) 118 Millionen Euro einsparen können. Auch bei den teuren TNF-Antagonisten zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis hat ein internationaler Preisvergleich gezeigt, dass Deutschland die höchsten Herstellerabgabepreise hatte. Im Vergleich zu den USA lagen die deutschen Preise fast 70 Prozent höher. Da die drei Präparate bei uns einen Umsatz von 764 Millionen Euro erreicht haben, könnten mit amerikanischen Preisen 306 Millionen Euro eingespart werden. Ein weiterer Kostentreiber sind die teuren Analogpräparate ohne therapeutischen Zusatznutzen. Seit 1999 sind die Umsätze von 2,3 Milliarden Euro auf 5,1 Milliarden Euro gestiegen. Die von uns berechneten Einsparpotentiale betragen für ,7 Milliarden Euro. Allein die führenden vier Analogpräparate (Pantozol, Seroquel, Lyrica, Inegy ) kamen auf einen Umsatz von 768 Millionen Euro und ein Einsparpotential von 386 Millionen Euro. Besonders eklatant sind die Preisunterschiede bei dem Cholesterinsenker Inegy, der nach aktuellen Preisen 13-fach teurer ist als die Monotherapie mit Simvastatingenerika. Darüber hinaus haben Studien mit Inegy keinen Zusatznutzen im Vergleich zu Simvastatin gezeigt. In den USA gilt für Inegy (dortiger Handelsname Vytorin ) eine eindeutige Anwendungsbeschränkung. Bei uns prüft inzwischen der Gemeinsame Bundesausschuss die Verordnungsfähigkeit von Inegy. Lediglich bei den Generika sind die gesetzlichen Maßnahmen zur Kostensenkung einigermaßen erfolgreich gewesen. Die Generikpreise sind 2008 erneut um 4 Prozent zurückgegangen, während die Preise patentgeschützter Arzneimittel im Nichtfestbetragsmarkt um 2,4 Prozent zugelegt haben. Gleichzeitig wurden erheblich mehr definierte Tagesdosen (DDD) von Generika verordnet (+11 Prozent), während Nichtgenerika (vor allem patentgeschützte Arzneimittel) rückläufig waren (-4,5 Prozent). Generika könnten aber noch viel erfolgreicher sein, wenn sie nicht mit hohen Distributionskosten belastet würden. So erhalten die Generikahersteller für den bereits genannten Cholesterinsenker Simvastatin (100 Tbl. 20 mg) nur 4,24 Euro, Apotheker aber fast doppelt so viel (8,24 Euro). Bei den Generika gibt es weitere Einsparpotentiale von 1,1 Milliarden Euro, wenn wir deutsche Generikapreise zugrunde legen. Durch die Arzneimittelrabatte der Hersteller an die Krankenkassen (ca. 300 Mio. Euro) wird dieses Potential bei weitem nicht ausgeschöpft. Erheblich höher sind die Einsparpotentiale, wenn wir Generikapreise unserer europäischen Nachbarn verwenden. Ein Preisvergleich mit Großbritannien hatte im vergangenen Jahr gezeigt, dass bei uns die Generikakosten mit englischen Preisen um 3,4 Milliarden Euro gesenkt werden können. Der aktuelle Arzneiverordnungs- Report liegt in diesem Jahr zum 25. Mal vor. Seine Daten basieren auf Auswertungen von 723 Millionen Verordnungen, die von über Vertragsärzten im Jahr 2008 ausgestellt worden sind. Der Wert je Verordnung wird von zwei Komponenten bestimmt: den Preisen und der Struktur der Verordnung. Dabei zeigen sich strukturelle Veränderungen sowohl im Bereich der verordneten Wirkstärken, Darreichungsformen und Packungsgrößen als auch Verschiebungen zu anderen, teureren Produkten: Insgesamt umfasst der Struktureffekt ein Umsatzplus von fast 1,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg auch die Anzahl der Verordnungen, also die Mengenkomponente, in allen Quartalen. Daraus ergab sich im Gesamtjahr 2008 ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. A. W. Politik Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) 10/2009/122/261 9

10 Politik Studie zum Vertragswettbewerb Fachärzte zeigen kaum Initiative bei Selektivverträgen Fachärzte stehen Selektivverträgen mit Abstand gegenüber. Ihren Wissenstand beurteilen die meisten Vertragsärzte jedoch auch mit mangelhaft. Im Bereich der Selektivverträge sind derzeit kaum Aktivitäten durch niedergelassene Fachärzte zu beobachten. Mit dieser Aussage charakterisiert Prof. Harald Mau, Vorsitzender des Vorstandes der Brendan- Schmittmann-Stiftung, die Ergebnisse der Befragung Die Möglichkeiten des Vertragswettbewerbes im Urteil von Fachärzten. Nur knapp 10 Prozent sehen in den fachspezifischen Verträgen mit den Krankenkassen eine richtige Entwicklung. 35 Prozent beurteilen sie dagegen als eine Unterwanderung der Therapiefreiheit. Die Befragung wurde Anfang Juni 2009 mit 3000 Fachärzten aus verschiedenen Fachrichtungen in zehn Bundesländern durchgeführt. Obwohl sich etwa zwei Drittel der befragten Vertragsärzate von ihrer KV nicht gut vertreten fühlen, bewertet eine deutliche Mehrheit (70,04 Prozent) den Umstand, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) ihre Monopolstellung mit den Kassen zunehmend verlieren könnten, als negativ. Etwa 85 Prozent der Fachärzte sehen sich nicht in der Lage, direkte Gespräche/Verhandlungen mit Krankenkassen zu führen. 40,53 Prozent würden sich vertreten lassen; 44,49 Prozent bewerten ihre Fähigkeit für Verhandlungen mit mangelhaft. Nicht einmal ein Sechstel (13,66 Prozent) der Befragten kennt Ansprechpartner in den Kranken- Bild: Stock photo Fachärzte beurteilen Selektivverträge als Unterwanderung der Therapiefreiheit 10 10/2009/122/262 (Rotes Blatt) Berliner Ärzteblatt

11 kassen und deren Fachabteilungen. Der Kenntnisstand zum Vertragsgeschehen zwischen anderen Akteuren im ambulanten Gesundheitssystem ist bei drei Viertel (74,01 Prozent) mangelhaft. Fast zwei Drittel (62,56 Prozent) der Befragten beurteilen ihren Kenntnisstand zur Thematik Vertragswettbewerb sowie Verhandlungen und Verträgen mit Krankenkassen als mangelhaft. Um das gesundheitspolitische und vertragsrelevante Wissen zu verbessern, nutzen 22,69 Prozent der Vertragsärzte die Angebote der KV. Weitere Informationsquellen sind die ärztlichen Berufsverbände (27,45 Prozent), die Massenmedien, Internet, Fachpresse (18,07 Prozent) und die ärztlichen Standesorganisationen (15,17 Prozent). Die Informationsangebote der Pharmaindustrie (8,96 Prozent) wie der Genossenschaften und MEDI (5,49 Prozent) als auch der Kassen (2,10 Prozent) werden als Informationsquelle derzeit nur wenig genutzt. Trotz des sehr lückenhaften Kenntnisstandes zu wichtigen Bild: NAV Virchow-Bund Prof. Dr. Harald Mau Faktoren des Vertragsgeschehens hat mehr als die Hälfte (55,95 Prozent) der Befragten bereits über die Teilnahme an einem Vertrag nachgedacht, der nicht von den KVen ausgehandelt wurde. Allerdings hat nur etwa ein Fünftel (19,82 Prozent) der Befragten eine solche Teilnahme zugesagt. Nur jeder Zehnte der befragten Vertragsärzte beurteilt die Erfolgsaussichten der ärztlichen Genossenschaften und MEDI, zukünftig die vertraglichen Beziehungen mit den Kassen erfolgreich im Sinne der Vertragsärzteschaft zu gestalten, als sehr gut. Die Mehrheit der befragten Vertragsärzte kann sich grundsätzlich Kooperationen mit Klinikambulanzen im Rahmen von 116 b SGB V vorstellen. Die Aktivitäten der Klinikambulanzen werden ambivalent von den Probanden bewertet. Für die Mehrheit (60,79 Prozent) sind sie sowohl Konkurrenz als auch Kooperationspartner und reichlich ein Viertel (28,19 Prozent) klassifiziert sie eindeutig als unerwünschte Konkurrenz. Für mehr als die Hälfte der befragten Fachärzte (55,07 Prozent) sind klinikeigenen MVZ eine unerwünschte Konkurrenz und für reichlich ein Drittel (38,77 Prozent) sind sie sowohl Konkurrenz als auch Kooperationspartner. Inwieweit Konkurrenz bzw. Kooperation besteht, hängt dabei sicherlich von den regionalen Gegebenheiten ab. A. W. Politik Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht Ersteinschätzung problematischer Geldanlagen für 50, Euro. Top Anlegerkanzlei Friedrichstraße Berlin Ausgabe vom Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) 10/2009/122/263 11

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