KOMPONENTENTAUSCH. Elmar Zeller Dipl. Ing (FH), MBA Quality-Engineering

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1 KOMPONENTENTAUSCH

2 Komponententausch Beim Komponententausch weden nacheinande einzelne Komponenten zweie Einheiten vetauscht und ih Einfluss auf das Qualitätsmekmal untesucht. Ziele und Anwendungsbeeiche: Haupteinflussgößen in einem Zusammenbau enzen Vesuchsaufwand im Vofeld eines vollfaktoiellen Vesuchs eduzieen in Pototypenphase, Voseie Randbedingungen: Anzahl de möglichen Vaiablen sollte übe 20 liegen (ansonsten sind effizientee Vesuche sinnvoll) Einheiten müssen zelegba sein Unteschied zwischen guten und schlechten Einheiten muss signifikant und eindeutig definieba sein signifikante Einflussgößen müssen vohanden sein Voteile: einfach und wikungsvoll (nu zwei Einheiten sind notwendig) schnelle Identifikation de Haupteinflussgößen Wechselwikungen sind diekt ekennba Nachteile: nu fü zelegbae Einheiten anwendba

3 Vogehen beim Komponententausch Eingangstest (5:1 Regel) Mit dem Eingangstest wid gepüft, ob eine signifikante und wiedeholbae Diffeenz zwischen guten und schlechten Einheiten besteht. Vogehen Gute (G) und schlechte (S) Einheiten messen, zelegen, wiede zusammenbauen und nochmals messen. D und d beechnen. 10 d1 Qualitätsmekmal 5 0 S1 G1 Vesuch 1 Vesuch 2 S2 G2 d2 D d = (G1 G2+ S1 S2)/2 D=(G1 + G2 S1 - S2)/2 5 : 1 Regel: D/d > 5 muss efüllt sein!

4 Beispiel fü Komponententausch Elektogeät mit folgenden Bauguppen: A Mikopozesso B Tansisto 1 C Tansisto 2 D Netzschalte E Kondensato F Lage G Gehäuse Ag Bauteil A aus dem guten Podukt Rs estliche Bauteile aus dem schlechten Podukt Vesuch Kombion Egebnis Bemekungen Stat alles gut 1 alles schlecht 9 zelegt u. wiede alles gut 1 zusammengebaut alles schlecht 10 A B C D E Vesuchsplan Bestätigung AsRg 2 AgRs 9 BsRg 8 BgRs 2 CsRg 1 CgRs 10 DsRg 1 DgRs 10 EsRg 4 EgRs 6 BsEsRg 10 BgEgRs 1 Eingangstest

5 Gafische Auswetung de Egebnisse x alle schlecht 2x alle gut AgRs BsRg CgRs CsRg DgRs DsRg EgRs EsRg BsEsRg Ausgangspunkt Ausgangspunkt Zelegung Zelegung und und Neumontage Neumontage AsRg BgRs A B X C Eingangstest: ist efüllt D E X Bestätigung Bestätigung BgEgRs Eingangstest Rotes X: B (Tansisto) Rosa X: E (Kondensato) Bestätigungsvesuch: B und E gemeinsam getauscht egibt eine vollständige Umkeh. Die Bauguppen F und G haben keinen Einfluss, weitee Vesuche sind nicht notwendig.

6 Regeln 2 Podukte auswählen, bei denen das Qualitätsmekmal so unteschiedlich wie möglich ist. Podukte zelegen, wiede zusammenbauen und nochmals messen. Duch das Zelegen und wiede Zusammenbauen düfen sich die Egebnisse nicht signifikant veänden, ansonsten ist die Hauptusache im Montagepozess zu suchen und nicht im Teil selbst. Püfen, ob eine signifikante und wiedeholbae Diffeenz zwischen guten und schlechten Einheiten besteht (5:1 Regel). Entscheidungsgenzen fü jede Einheit festlegen. Die Einzelteile in de Reihenfolge ihe ewateten Wichtigkeit austauschen. Jede Tausch, bei dem das Egebnis außehalb de Entscheidungsgenzen liegt, bedeutet, dass die Komponente zum Unteschied zwischen den Einheiten beitägt. Wenn 2 ode mehee signifikante Komponenten emittelt woden sind, den Schlusslauf duchfühen. Dabei weden die signifikanten Teile als Guppe gegen alle nicht getesteten ode nicht signifikanten Teile als Guppe gepüft. Wenn eine vollständige Umkeh damit ezielt wid, haben die bis jetzt nicht getauschten Komponenten keinen signifikanten Einfluss. De Vesuch kann damit beendet weden. Eine Vesuchsmatix anlegen, in de alle signifikanten Komponenten als Vaiablen angelegt sind. Alle emittelten Messwete eintagen. Analyse auf Wechselwikungen.

7 Wechselwikungsanalyse Beispiel Elektogeät In jedes Feld die Egebnisse alle Vesuche eintagen, fü die B und E in den entspechenden Stufen voliegen. Fü jedes Feld den Mittelwet bestimmen. Addition de Mittelwete in den Spalten, Zeilen und Diagen Bg Bs Eg ,16 Mittelwet: 1,16 Mittelwet: Es ,66 Mittelwet: 3 Mittelwet: 9, ,16 16,66 10,82 Hauptwikung B = (4,16 16,66)/2 = - 6,25 Hauptwikung E = (8,16 12,66)/2 = - 2,25 Wechselwikung BE = (10 10,82)/2 = - 0,41

8 Gafische Auswetung Beispiel Elektogeät Gafische Auswetung de Wechselwikung zwischen Tansisto 1 (B) und Kondensato (E) Es Es Eg Zusammenfassung: De Paamete B hat den gößten Einfluss auf das Egebnis (Rotes X), de Paamete E hat einen geen Einfluss (Rosa X). Die Wechselwikung zwischen B und E ist venachlässigba. 1 Eg Bg Bs paallele Geaden... Keine Wechselwikung gekeuzte Geaden... stake Wechselwikung

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