Kapitel 1 Einführung. Kapitel 16: Produktion und Wechselkurs in kurzer Frist

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kapitel 1 Einführung. Kapitel 16: Produktion und Wechselkurs in kurzer Frist"

Transkript

1 Kapitel 1 Einführung Kapitel 16: Produktion und Wechselkurs in kurzer Frist Folie 16-1

2 16. Produktion und Wechselkurs in kurzer Frist Determinanten der volkswirtschaftlichen Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft (vgl. AVWL 2) Die Gleichung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Die Bestimmung der Produktionsmenge in kurzer Frist Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD- Kurve Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Das kurzfristige Gleichgewicht einer offenen Volkswirtschaft: die DD- und AA-Kurve Folie 16-2

3 Kapitelübersicht Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Inflationsbias und andere Probleme der Politikfindung Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Makroökonomische Politik und Leistungsbilanz Allmähliche Anpassung der Handelsströme und die Dynamik der Leistungsbilanz Zusammenfassung Folie 16-3

4 Einführung Makroökonomische Veränderungen, die Wechselkurse, Zinssätze und Preisniveaus beeinflussen, können sich auch auf die Produktion auswirken. In diesem Kapitel wird gezeigt, wie sich der Gütermarkt an Nachfrageverschiebungen anpasst, wenn die Angleichung der Güterpreise in der Volkswirtschaft nur langsam erfolgt. Anhand eines Modells für den Gütermarkt einer offenen Volkswirtschaft in der kurzen Frist wird analysiert, wie sich politische Instrumente zur Beeinflussung der Makroökonomie auf die Produktion und die Leistungsbilanz auswirken. wie diese Instrumente zur Gewährleistung der Vollbeschäftigung eingesetzt werden können. Folie 16-4

5 16.1. Determinanten der privaten Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft Gesamtwirtschaftliche Nachfrage Die Menge der Güter und Dienstleistungen eines Landes, die von Privathaushalten und Unternehmen auf der ganzen Welt nachgefragt wird. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach den Produkten einer offenen Volkswirtschaft setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Private Konsumnachfrage (C) Investitionsnachfrage (I) Nachfrage der öffentlichen Haushalte (G) Nettoexportnachfrage (NX = EX q IM) gemessen in heimischen Gütereinheiten (q = realer Wechselkurs) Folie 16-5

6 Determinanten der privaten Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft Determinanten der Leistungsbilanz Der Leistungsbilanzsaldo ergibt sich aus der Differenz zwischen der Nachfrage nach den Exporten eines Landes und seiner eigenen Importnachfrage. Er wird von zwei Faktoren bestimmt: Dem realen Wechselkurs der Inlandswährung gegenüber der Auslandswährung (q = EP*/P) Dem inländischen verfügbaren Einkommen (Y d ) Folie 16-6

7 Determinanten der privaten Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft Die Wirkung realer Wechselkursänderungen auf die Leistungsbilanz Eine Erhöhung von q erhöht Exporte und verbessert die inländische Leistungsbilanz. Für jede inländische Produktionseinheit kann man fortan weniger ausländische Produktionseinheiten eintauschen. Die ausländischen Konsumenten reagieren mit einer erhöhten Nachfrage nach inländischen Exporten. Eine Erhöhung von q kann Wert der Importe heben oder senken, seine Wirkung auf die Leistungsbilanz ist uneindeutig. q IM bezeichnet den Wert der Importe gemessen in inländischen Produktionseinheiten. Folie 16-7

8 Determinanten der privaten Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft Der reale Wechselkurs birgt zwei Effekte: den Mengeneffekt (Substitutionseffekt) Verschiebung der Konsumentenausgaben für Export- und Importgüter Werteffekt Veränderung des Werts einer gegebenen Menge ausländischer Importgüter in inländischer Produktion. Ob sich die Leistungsbilanz verbessert oder verschlechtert, hängt davon ab, welcher Effekt einer realen Wechselkursänderung überwiegt. Wir nehmen zunächst an, dass der Mengeneffekt gegenüber dem Werteffekt stets vorherrschend ist. Folie 16-8

9 Wdhlg. AVWL 2: Leistungsbilanz Betrachten wir die Reaktion der Handelsströme auf eine Abwertung (Anstieg von q) A) Exportgüter werden billiger, Auslandsnachfrage steigt, Exporte EX steigen. dex/dq >0 B) Importgüter werden teurer: Preise in Euro steigen, Importmengen IM gehen zurück. dim/dq < 0 - Gesamteffekt auf q IM ist aber unbestimmt. Es werden zwar weniger Güter importiert, aber diese Güter werden teurer. Der Wert der importierten Güter (in inländischen Gütereinheiten) kann zunehmen! Folie 16-9

10 Wdhlg. AVWL 2: Leistungsbilanz Im- und Exportmengen passen sich nur langsam an veränderte Relativpreise an. (langfristige Verträge und Handelsbeziehungen) Kurzfristig sind X und Q daher unabhängig vom Wechselkurs. Daher führt eine Abwertung zunächst zu einer Verschlechterung der Leistungsbilanz: Kurzfristig: NX(q) = EX q IM => d NX/d q = IM < 0 Erst wenn sich die Mengen anpassen, kann die Leistungsbilanz positiv auf eine Abwertung reagieren. Folie 16-10

11 Wdhlg. AVWL 2: Leistungsbilanz Bei Anpassung der Handelsströme: NX(q) = EX(q) q IM(q) + - d NX / d q = EX q IM IM Marshall-Lerner Bedingung: d NX(q) / d q > 0 EX q IM > IM Anstieg von q (Abwertung) führt zu Anstieg der Nettoexporte. Langfristig ist die Marshall-Lerner Bedingung erfüllt, der unmittelbare Effekt einer Wechselkursänderung geht jedoch in die Gegenrichtung. Folie 16-11

12 Wdhlg. AVWL 2: J-Kurven Effekt Dynamische Effekte einer Abwertung: + Abwertung Netto exporte, NX A C Zeit - B Folie 16-12

13 Determinanten der privaten Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft Leistungsbilanzeffekte von Veränderungen des verfügbaren Einkommens Ein Anstieg von Y d veranlasst die inländischen Konsumenten, ihre Ausgaben für sämtliche Güter (einschließlich der Importgüter) zu erhöhen. => Eine Erhöhung des verfügbaren Einkommens (Y d ) verschlechtert die Leistungsbilanz. Folie 16-13

14 16.2. Die Gleichung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Die Verbindung der vier Komponenten ergibt die Formel für die gesamtwirtschaftliche Nachfrage (D): D = C(Y T) + I + G + NX(EP*/P, Y T) + + Wie diese Gleichung zeigt, kann die Gesamtnachfrage nach inländischer Produktion in folgende Form gebracht werden: D = D(EP*/P, Y T, I, G) + + Folie 16-14

15 Die Gleichung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Der reale Wechselkurs und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage Ein Anstieg von q = EP*/P steigert NX und D. Er verbilligt inländische Güter und Dienstleistungen im Verhältnis zu ausländischen. Er verlagert die inländischen und ausländischen Ausgaben von den ausländischen auf die inländischen Güter. Eine reale Abwertung der Inlandswährung hebt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach inländischen Produkten. Realeinkommen und gesamtwirtschaftliche Nachfrage Ein Anstieg des inländischen Realeinkommens hebt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach inländischen Produkten. Folie 16-15

16 16.3. Die Bestimmung der Produktionsmenge in kurzer Frist Der Gütermarkt befindet sich im kurzfristigen Gleichgewicht, wenn die reale Produktion, Y, gleich der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach inländischen Produkten ist: Y = D(EP*/P, Y T, I, G) (16.1) Folie 16-16

17 Die Bestimmung der Produktionsmenge in kurzer Frist Abbildung 16.2: Die Bestimmung der Produktionsmenge in kurzer Frist Gesamitwirtschaftliche Nachfrage, D Gesamtwirt. Nachfrage = Gesamtproduktion, D = Y D Gesamtwirt. Nachfrage 45 Y 2 Y 1 Y 3 Produktion, Y Folie 16-17

18 16.4. Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Produktion, Wechselkurs und Gütermarktgleichgewicht Bei fixen Preisniveaus im In- und Ausland verteuert ein Ansteigen des nominalen Wechselkurses ausländische Güter und Dienstleistungen gegenüber einheimischen. Jeder Anstieg von EP*/P führt zu einer Aufwärtsverschiebung der Gesamtnachfragefunktion und zu einer Produktionsausdehnung. Jedes Sinken von EP*/P führt zu einem Produktionsrückgang. Folie 16-18

19 Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Abbildung 16.3: Produktionswirkung einer Währungsabwertung bei fixen Güterpreisen Gesamtwirtschaftliche Nachfrage, D Währungsabwertung 1 2 D = Y Gesamtwirt. Nachfrage (E 2 ) Gesamtwirt. Nachfrage (E 1 ) 45 Y 1 Y 2 Produktion, Y Folie 16-19

20 Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Ableitung der Gütermarktkurve DD DD-Kurve Sie zeigt im sämtliche Kombinationen von Produktion Y und Wechselkurs E, bei denen sich der Gütermarkt im kurzfristigen Gleichgewicht befindet (Gesamtnachfrage = Gesamtproduktion). Ihre positive Steigung ergibt sich daraus, dass ein Anstieg des Wechselkurses zu einer Produktionsausdehnung führt. Folie 16-20

21 Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Abbildung 16.4: Ableitung der DD-Kurve Gesamtwirt. Nachfrage, D D = Y Gesamtwirt. Nachfrage (E 2 ) Gesamtwirt. Nachfrage (E 1 ) nominaler Wechselkurs E Y 1 Y 2 Produktion, Y E 2 2 DD E 1 1 Y 1 Y 2 Produktion, Y Folie 16-21

22 Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Faktoren, die zu einer Verschiebung der DD-Kurve führen Nachfrage der öffentlichen Haushalte Steuern Investitionen bzw. Änderungen der Realzinsen Inländisches Preisniveau Ausländische Preisniveaus Konsumverhalten im Inland Verschiebungen der Nachfrage zwischen Inlands- und Auslandsprodukten Eine Störung, welche die Gesamtnachfrage nach inländischen Produkten hebt (senkt), verschiebt die DD-Kurve nach rechts (links). Folie 16-22

23 Das Gütermarktgleichgewicht in kurzer Frist: die DD-Kurve Abbildung 16.5: Die Nachfrage der öffentlichen Haushalte und die Lage der DD-Kurve Gesamtwirt. Nachfrage, D D = Y D(E 0 P*/P, Y T, I, G 2 ) D(E 0 P*/P, Y T, I, G 1 ) Wechselkurs, E E 0 1 Y 1 2 Y 2 Produktion, Y DD 1 DD 2 Expansive Fiskalpolitik, Rückgang der Inlandspreise oder Anstieg des Preisniveaus im Ausland verschieben DD nach rechts (unten). Y 1 Y 2 Produktion, Y Folie 16-23

24 16.5. Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve AA-Kurve Sie widerspiegelt sämtliche Kombinationen von Wechselkurs und Produktionsmenge, bei denen sich der inländische Geldmarkt und der Devisenmarkt im Gleichgewicht befinden. Folie 16-24

25 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Produktion, Wechselkurs und Vermögensmarktgleichgewicht Aus der Verbindung von Zinsparität und Geldmarkt leiten wir das Vermögensmarktgleichgewicht in der kurzen Frist ab. Die Zinsparität, die das Devisenmarktgleichgewicht bestimmt, lautet: R = R* + (E e E)/E wobei gilt: E e ist der erwartete zukünftige Wechselkurs R ist die Verzinsung inländischer Währungseinlagen R * ist die Verzinsung ausländischer Währungseinlagen Folie 16-25

26 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Der inländische Zinssatz R, der die Zinsparität erfüllt, muss auch das reale inländische Geldangebot auf dasselbe Niveau bringen wie die aggregierte reale Geldnachfrage: M s /P = L(R, Y) Bei sinkendem Zinssatz steigt die aggregierte reale Geldnachfrage L(R, Y), weil damit auch die Attraktivität verzinslicher nichtmonetärer Vermögenswerte sinkt. Folie 16-26

27 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Abbildung 16.6: Auswirkung einer Ausdehnung der Produktion bei konstanter Geldmenge auf den Wechselkurs Wechselkurs, E E 1 1' E 2 2' M S P 0 1 R 1 R 2 2 Verzinsung von Fremdwährungseinlagen in Inlandswährung L(R, Y 1 ) L(R, Y 2 ) Produktionssteigerung Reales Geldangebot Devisenmarkt Geldmarkt Inlandszinssatz, R Reale inländische Kassenhaltung Folie 16-27

28 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Die Aufrechterhaltung des Vermögensmarktgleichgewichts erfordert: Eine Ausdehnung der inländischen Produktion muss (bei konstanter Geldmenge) von einer Aufwertung der eigenen Währung begleitet werden. Ein Rückgang der inländischen Produktion muss (bei konstanter Geldmenge) von einer Abwertung der eigenen Währung begleitet werden. Folie 16-28

29 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Ableitung der Vermögensmarktkurve Sie zeigt, bei welchen Verhältnissen von Wechselkursen und Produktionsniveaus sich die Geldund Devisenmärkte im Gleichgewicht befinden. Sie weist eine negative Steigung auf, weil eine Produktionsausdehnung zu einem Anstieg des Inlandszinssatzes und einer Aufwertung der Inlandswährung führt. Folie 16-29

30 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Abbildung 16.7: Die AA-Kurve Wechselkurs, E E 1 1 E 2 2 AA Y 1 Y 2 Produktionsmenge, Y Folie 16-30

31 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Faktoren, die zur Verschiebung der AA-Kurve führen inländische Geldmenge inländisches Preisniveau erwarteter zukünftiger Wechselkurs Auslandszinssatz Änderungen der aggregierten realen Geldnachfrage Folie 16-31

32 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Abbildung 16.6a: Abnahme der Realkasse verschiebt AA nach unten. Wechselkurs, E E 1 1' E 2 2' M S P 0 1 R 1 R 2 2 Verzinsung von Fremdwährungseinlagen in Inlandswährung L(R, Y 1 ) Reales Geldangebot Devisenmarkt Geldmarkt Inlandszinssatz, R Reale inländische Kassenhaltung Folie 16-32

33 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Abbildung 16.6b: Anstieg des erwarteten Wechselkurses oder des ausländischen Zinses verschiebt AA nach oben. Wechselkurs, E E 1 1' 0 M S P 1 R 1 Verzinsung von Fremdwährungseinlagen in Inlandswährung L(R, Y 1 ) Reales Geldangebot Devisenmarkt Geldmarkt Inlandszinssatz, R Reale inländische Kassenhaltung Folie 16-33

34 Der Vermögensmarkt im kurzfristigen Gleichgewicht: die AA-Kurve Abbildung 16.7a: Wechselkurs, E Anstieg der inländischen Realkasse, des ausl. Zinses oder des erwarteten Wechselkurses verschieben AA nach oben. E 1 1 E 2 2 AA AA Y 1 Y 2 Produktionsmenge, Y Folie 16-34

35 16.6. Das kurzfristige Gleichgewicht einer offenen Volkswirtschaft: die Kombination von DD- und AA-Kurve Das kurzfristige Gleichgewicht der Volkswirtschaft als Ganzer muss sowohl den Güter- als auch die Vermögensmärkte ins Gleichgewicht bringen. Es muss also auf der DD- und der AA-Kurve zugleich liegen. Folie 16-35

36 Das kurzfristige Gleichgewicht einer offenen Volkswirtschaft: die Kombination von DD- und AA-Kurve Abbildung 16.8: Kurzfristiges Gleichgewicht: der Schnittpunkt von DD und AA Wechselkurs, E E 1 1 DD Gleichgewicht auf Gütermarkt (kurze Frist), Geldmarkt und Devisenmarkt (Zinsparität) AA Y 1 Produktion, Y Folie 16-36

37 Das kurzfristige Gleichgewicht einer offenen Volkswirtschaft: die Kombination von DD- und AA-Kurve Abbildung 16.9: Die Volkswirtschaft erreicht ihr kurzfristiges Gleichgewicht Wechselkurs, E E 2 E E 1 2 DD DD: kurzfristiges Gütermarktgleichgewicht (Produktion = Nachfrage) AA: Geld- und Devisenmarktgleichgewicht AA Y 1 Produktion, Y Folie 16-37

38 16.7. Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Zwei Formen staatlicher Politik: Geldpolitik Gezielte Veränderungen der Geldmenge. Fiskalpolitik Veränderungen des Ausgaben der öffentlichen Haushalte oder der Steuern Vorübergehende politische Maßnahmen werden in den Augen der Öffentlichkeit in naher Zukunft wieder zurückgenommen und haben keine Auswirkungen auf die langfristigen Wechselkurserwartungen. Wir gehen davon aus, dass sich eine Veränderung der Politik weder auf den Auslandszinssatz noch auf das Auslandspreisniveau auswirkt. Folie 16-38

39 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Geldpolitik Eine vorübergehende Erhöhung der Geldmenge (expansive Geldpolitik) führt zu einer Ausdehnung der Produktion. Die Erhöhung der Geldmenge schafft einen Angebotsüberschuss an Geld, der den Inlandszinssatz senkt. Folglich muss die Inlandswährung abwerten (Inlandsprodukte verbilligen sich im Verhältnis zu Auslandsprodukten), und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt. Folie 16-39

40 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.10: Effekte einer vorübergehenden Erhöhung der Geldmenge Wechselkurs, E 2 E 2 E 1 1 DD Überschießen des Wechselkurses, da Anpassung auf Finanzmärkten schneller ist als auf Gütermärkten. AA 2 Y 1 Y 2 AA 1 Produktion, Y Folie 16-40

41 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Fiskalpolitik Vorübergehende Steigerund der Staatsausgaben, Steuersenkungen oder eine Kombination von beidem (expansive Fiskalpolitik) bedingen eine Ausdehnung der Produktion. Die Produktionsausdehnung steigert mittels vermehrter Transaktionen die reale Geldnachfrage. Dies wiederum treibt den Inlandszinssatz nach oben. Folglich muss die Inlandswährung aufwerten. Folie 16-41

42 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.11: Effekte einer vorübergehenden expansiven Fiskalpolitik Wechselkurs, E DD 1 DD 2 E 1 1 E 2 2 AA Y 1 Y 2 Produktionsmenge, Y Folie 16-42

43 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Vollbeschäftigungspolitik Vorübergehende, eine Rezession auslösende Störungen können durch eine expansive Geld- oder Fiskalpolitik abgewendet werden. Andererseits kann man Störungen, die zu Überbeschäftigung führen, durch Kontraktionsmaßnahmen entgegentreten. Folie 16-43

44 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.12: Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einem vorübergehenden Rückgang der Weltnachfrage nach inländischen Produkten Wechselkurs, E DD 2 DD 1 Rückgang der Weltnachfrage: => DD nach links. Geldmenge konstant. E 2 2 E 1 1 AA 1 Y 2 Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-44

45 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.12a: Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einem vorübergehenden Rückgang der Weltnachfrage nach inländischen Produkten Wechselkurs, E DD 2 DD 1 Rückgang der Weltnachfrage: => DD nach links. E 3 3 höhere Geldmenge: => AA nach rechts. E 1 1 AA 2 Timing: Geldmenge sollte sofort steigen, wenn Schock auftritt. => Produktion konstant. AA 1 Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-45

46 Vorübergehende Änderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.12b: Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einem vorübergehenden Rückgang der Weltnachfrage nach inländischen Produkten Wechselkurs, E DD 2 DD 1 Rückgang der Weltnachfrage: => DD nach links. E 3 3 => Produktionsrückgang höhere Geldmenge: => AA nach rechts. E 1 1 AA 1 AA 2 Timing: Wenn Geldmenge mit Verzögerung reagiert, kommt es zum Überschießen des WK. Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-46

47 Vorübergehende Änderungen der Abbildung 16.13: Politische Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einer Steigerung der Geldnachfrage Wechselkurs, E E 1 Geld- und Fiskalpolitik E DD 1 AA 1 Anstieg der Geldnachfrage: => AA nach links. Überschießen des WK. Allmählicher Rückgang der Produktion. AA 2 Y 2 Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-47

48 Vorübergehende Änderungen der Abbildung 16.13: Politische Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einer Steigerung der Geldnachfrage Wechselkurs, E Geld- und Fiskalpolitik DD 1 Anstieg der Geldnachfrage: => AA nach links. E 1 1 AA 2 AA 1 Gegenmaßnahme 1: Expansive Geldpolitik (AA wieder nach rechts) => keine Anpassung erforderlich. Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-48

49 Vorübergehende Änderungen der Abbildung 16.13: Politische Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigung nach einer Steigerung der Geldnachfrage Wechselkurs, E Geld- und Fiskalpolitik DD 1 DD 2 Anstieg der Geldnachfrage: => AA nach links. E 1 1 Gegenmaßnahme 2: E 3 3 AA 1 Expansive Fiskalpolitik (DD nach rechts) => Anpassung des WK, Produktion konstant. AA 2 Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-49

50 16.8. Inflationsbias und andere Probleme der Politikfindung Probleme der Politikfindung: Inflationsbias Hohe Inflationsraten ohne durchschnittlichen Produktionszuwachs infolge staatlicher Maßnahmen zur Abwendung einer Rezession. Bestimmung der Ursachen konjunktureller Veränderungen Bestimmung der Dauer konjunktureller Veränderungen Folgen der Fiskalpolitik für den Staatshaushalt Verzögerte zeitliche Umsetzung politischer Maßnahmen Folie 16-50

51 16.9. Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Eine dauerhafte Veränderung der Politik beeinflusst nicht nur den aktuellen Stand der politischen Instrumente des Staates, sondern auch den langfristigen Wechselkurs. Dies wirkt sich auf die Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Wechselkurse aus. Eine dauerhafte Erhöhung der Geldmenge Eine dauerhafte Erhöhung der Geldmenge führt zu einem Anstieg des erwarteten zukünftigen Wechselkurses im selben Verhältnis. Infolgedessen fällt die Aufwärtsverschiebung der AA-Kurve größer aus als im Falle einer vorübergehenden Erhöhung gleichen Umfangs (vergleiche Punkt 2 und Punkt 3 in Abbildung 16.14). Folie 16-51

52 Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.14: Kurzfristige Effekte einer ständigen Erhöhung der Geldmenge Wechselkurs, E DD 1 2 E E 1 AA 2 Y f Y 2 AA 1 Produktionsmenge, Y Folie 16-52

53 Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Anpassung an eine ständige Erhöhung der Geldmenge Die ständige Erhöhung der Geldmenge hebt die Produktion über das Vollbeschäftigungsniveau. Ein steigendes Preisniveau verschiebt AA und DD nach links und bringt die Volkswirtschaft auf Vollbeschäftigungsniveau zurück. Abbildung veranschaulicht die Wiederherstellung des Vollbeschäftigungsniveaus. Folie 16-53

54 Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.15: Langfristige Anpassung an eine ständige Erhöhung der Geldmenge Wechselkurs, E DD 2 DD 1 E 2 2 E 3 E AA 2 Y f Y 2 AA 3 AA 1 Produktionsmenge, Y Folie 16-54

55 Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Eine ständige fiskalische Expansion Eine ständige fiskalische Expansion verändert die langfristigen Wechselkurserwartungen. Wenn sich die Volkswirtschaft in der Ausgangslage im langfristigen Gleichgewicht befindet, hat eine ständige Änderung der Fiskalpolitik keine Auswirkungen auf die Produktion. Sie verursacht eine unmittelbare und bleibende sprunghafte Wechselkursänderung, welche den direkten Effekt der Fiskalpolitik auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage genau ausgleicht. Folie 16-55

56 Dauerhafte Veränderungen der Geld- und Fiskalpolitik Abbildung 16.16: Effekte einer ständigen fiskalischen Expansion Wechselkurs, E DD 1 DD 2 E Punkt 3: bei vorübergehender Expansion E 2 2 AA 1 AA 2 Y f Produktionsmenge, Y Folie 16-56

57 Makroökonomische Politik und Leistungsbilanz XX-Kurve Sie zeigt diejenigen Kombinationen von Wechselkurs und Produktionsmenge, bei denen die Leistungsbilanz einem angestrebten Niveau (z.b. null) entspricht. Sie zeigt einen steigenden Verlauf, weil eine Ausdehnung der Produktion Ausgaben für Importe fördert und dadurch die Leistungsbilanz verschlechtert (es sei denn, sie geht mit einer Währungsabwertung einher). Sie hat einen flacheren Verlauf als die DD-Kurve. Folie 16-57

58 Makroökonomische Politik und Leistungsbilanz Abbildung 16.17: Die Wirkung makroökonomischer politischer Maßnahmen auf die Leistungsbilanz Wechselkurs, E DD LB-Überschuss 2 XX ausgeglichene LB E LB-Defizit 4 AA Y f Produktion, Y Folie 16-58

59 Makroökonomische Politik und Leistungsbilanz Eine expansive Geldpolitik führt in kurzer Frist zu einer Vergrößerung des Leistungsbilanzsaldos (Punkt 2 in Abbildung 16.17). Eine expansive Fiskalpolitik vermindert den Leistungsbilanzsaldo. Wenn sie vorübergehend ist, verschiebt sich die DD- Kurve nach rechts (Punkt 3 in Abbildung 16.17). Wenn sie dauerhaft ist, verschieben sich sowohl AA-als auch DD- und XX-Kurve (Punkt 4 in Abbildung 16.17). Folie 16-59

60 Allmähliche Anpassung der Handelsströme und die Dynamik der Leistungsbilanz Die J-Kurve Wenn sich die Importe und Exporte mit zeitlicher Verzögerung an Veränderungen des realen Wechselkurses anpassen, kann die Leistungsbilanz dem Muster der J-Kurve folgen: Sie verschlechtert sich nach einer realen Währungsabwertung zunächst, um anschließend zu steigen. Die Währungsabwertung kann zunächst zu einem Produktionsrückgang führen, und das Überschießen des Wechselkurses wird verstärkt. Sie beschreibt die zeitliche Verzögerung, mit der eine reale Währungsabwertung die Leistungsbilanz verbessert. Folie 16-60

61 Allmähliche Anpassung der Handelsströme und die Dynamik der Leistungsbilanz Leistungsbilanz in inländischen Produkteinheiten Abbildung 16.18: Die J-Kurve Langfristige Wirkung der realen Abwertung auf die Leistungsbilanz Zum Zeitpunkt der realen Abwertung setzt die J-Kurve ein Ende der J-Kurve Zeit Folie 16-61

62 Allmähliche Anpassung der Handelsströme und die Dynamik der Leistungsbilanz Wechselkurs-Preis-Zusammenhang und Inflation Bei der Bestimmung der Leistungsbilanz im DD-AA- Modell gingen wir davon aus, dass Änderungen des nominalen Wechselkurses in kurzer Frist zu proportionalen Änderungen der realen Wechselkurse führen. In der Praxis führt unvollständiger Wettbewerb zu Preisdiskriminierung. Abwertung des Dollar führt nicht zu einer sofortigen Anhebung der Dollarpreise von Importgütern. Ein Jahr nach einer Änderung des Wechselkurses haben die Inlandspreise von Importgütern erst die Hälfte der WKänderung nachvollzogen. Folie 16-62

63 Zusammenfassung Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach der Produktion einer offenen Volkswirtschaft setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Konsumnachfrage, Investitionsnachfrage, Nachfrage der öffentlichen Haushalte und Leistungsbilanz. Die Produktionsmenge wird in kurzer Frist durch die Gleichheit von Gesamtnachfrage und Gesamtangebot bestimmt. Das kurzfristige Gleichgewicht liegt bei dem Wechselkurs und Produktionsniveau, zu denen die Gesamtnachfrage gleich dem Gesamtangebot ist und sich die Vermögensmärkte ebenfalls im Gleichgewicht befinden. Folie 16-63

64 Zusammenfassung Eine vorübergehende Erhöhung der Geldmenge bewirkt eine Abwertung der Währung und eine Ausdehnung der Produktion. Ständige Veränderungen der Geldmenge führen zu ausgeprägteren Wechselkursänderungen und haben daher stärkere kurzfristige Effekte auf die Produktion als vorübergehende Geldmengenänderungen. Wenn sich die Exporte und Importe allmählich an reale Wechselkursänderungen anpassen, verläuft die Leistungsbilanz im Anschluss an eine reale Währungsabwertung bisweilen nach dem Muster der J-Kurve: Sie verschlechtert sich zunächst, um sich anschließend zu verbessern. Folie 16-64

Das makroökonomische Grundmodell

Das makroökonomische Grundmodell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. hilipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I

MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I - EXERCISES - Autor: Sebastian Isenring Frühlingssemester 2016 Zürich, 15. April 2016 I. Einstiegsaufgaben 1 1.1 VGR & Makroökonomische Variablen 1.1.1 Das BNE entspricht

Mehr

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung PROF. DR.MICHAEL FUNKE DIPL.VW. KRISTIN GÖBEL Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2010/11) Aufgabe 1: Das IS-LM-Modell in einer geschlossenen Volkswirtschaft a) Zeigen Sie unter Verwendung

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 6

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 6 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz, Birte Hoffmann LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 4) Aufgabenblatt 6 Aufgabe : Ungedeckte Zinsparität

Mehr

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage IS-LM-Modell simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt Gütermarkt: Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage Investitionen sind endogen Absatz Zinssatz I =(Y,i) mit di dy > 0, di di

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 4:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 4: Internationale Ökonomie II Vorlesung 4: Die Kaufkraftparitätentheorie: Preisniveau und Wechselkurs Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel:

Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel: 4. Geld, Zinsen und Wechselkurse 4.1. Geldangebot und -nachfrage Geldfunktionen u. Geldangebot (vgl. Mankiw; 2000, chap. 27) Geld genießt generelle Akzeptanz als Tauschmittel: Bartersystem ohne Geld: Jemand,

Mehr

Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft.

Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft. Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft http://rolandkirsteinde Juni 2005 Die übliche Warnung vorweg: Diese Formelsammlung kann keinesfalls die Aufarbeitung des Vorlesungs- und Übungsstoffes anhand Ihrer

Mehr

8. Internationale Wirtschaftsbeziehungen wird in den Klausuren 2014 nicht geprüft

8. Internationale Wirtschaftsbeziehungen wird in den Klausuren 2014 nicht geprüft 8. Internationale Wirtschaftsbeziehungen wird in den Klausuren 2014 nicht geprüft Blanchard/Illing: Kap. 18 21. Kromphardt: Teil E. Wodurch werden Wechselkurse bestimmt? Finanzmärkte: Kapitalbilanz (Nettokapitalströme)

Mehr

Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist

Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Folie 15-1 Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Kapitelübersicht Einführung Das Gesetz der Preiseinheitlichkeit Kaufkraftparität Ein langfristiges

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre. Übung 2 - Makroökonomische Grundlagen. 1 Volkswirtschaftliche Identität und Kreislaufdiagramme

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre. Übung 2 - Makroökonomische Grundlagen. 1 Volkswirtschaftliche Identität und Kreislaufdiagramme Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Math. oec. Daniel Siepe Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Grundlagen der Volkswirtschaftslehre

Mehr

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse und Devisenmarkt 3.

Mehr

Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19)

Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19) Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19) drei Dimensionen der Offenheit: 1.Offene Gütermärkte: Beschränkungen: Zölle und Quoten. 2.Offene Finanzmärkte: Beschränkungen: Kapitalkontrollen 3.Offene

Mehr

einfache IS-XM-Modell

einfache IS-XM-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

IS LM. Ein mittelmächtiges Modell

IS LM. Ein mittelmächtiges Modell IS LM Ein mittelmächtiges Modell Was ist das IS-LM-Modell? Im IS LM Modell werden Gütermarkt und Finanzmarktes in einem Modell zusammen geführt. Was ist neu im IS-LM-Modell? Bislang waren die Investitionen

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

VWL - Examen - Makroökonomik

VWL - Examen - Makroökonomik Geschichte der Makroökonomik a) Weltwirtschaftskrise (Oktober 1929 Börsencrash) Arbeitslosigkeit verblieb in vielen Ländern mehr als zehn Jahre auf hohem Niveau b) Klassischer Ansatz bis zur Weltwirtschaftskrise

Mehr

Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz

Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Kapitel 1 Einführung Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Folie 13-1 14. Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Einführung Wechselkurse und internationale

Mehr

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses?

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? Mundell-Fleming Modell 1. Wechselkurse a) Was ist ein Wechselkurs? b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? c) Wie verändert sich bei der Preisnotierung der Wechselkurs,

Mehr

Einführung: Das Mundell-Fleming-Modell

Einführung: Das Mundell-Fleming-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. Philipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

Geld, Kredit, Währung

Geld, Kredit, Währung Geld, Kredit, Währung Übungen und Wiederholung 1) Aggregierte Güternachfrage Nennen Sie die drei wesentlichen ökonomischen Begründungen für den fallenden Verlauf der Aggregierten Güternachfragekurve im

Mehr

Aufgaben der Geldpolitik Teil 2. Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014

Aufgaben der Geldpolitik Teil 2. Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014 Aufgaben der Geldpolitik Teil 2 Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014 Gliederung: Teil 1: Aufgaben 1. Preisstabilität 2. Glättung konjunktureller Schwankungen 3. Die Kosten

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9 Aufgabe 1: Kontraktive Fiskalpolitik im AS/AD

Mehr

Makroökonomik II. Veranstaltung 2

Makroökonomik II. Veranstaltung 2 Makroökonomik II Veranstaltung 2 1 Ausgangspunkt 1. Das Keynesianische Kreuz konzentriert sich auf den Gütermarkt. Problem: Zinssatz beeinflusst Nachfrage. 2. Das IS LM Modell: fügt den Geldmarkt hinzu,

Mehr

1.1 Themen der Theorie internationaler Wirtschaftsbeziehungen... 28 1.2 Weltwirtschaft: Güterverkehr und Geldverkehr... 34

1.1 Themen der Theorie internationaler Wirtschaftsbeziehungen... 28 1.2 Weltwirtschaft: Güterverkehr und Geldverkehr... 34 Inhaltsverzeichnis Vorwort 15 Die Stellung dieses Buchs im Studienplan der Wirtschaftswissenschaften..... 16 Einige Besonderheiten dieses Lehrbuchs................................ 17 Neuerungen der achten

Mehr

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $)

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wechselkurse MB Wechselkurse Nominaler Wechselkurs Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wie viel bekommt man für $1 Wie viel $

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Aufgabe 1: Geldnachfrage I Die gesamtwirtschaftliche

Mehr

5. Die Interaktion von Güter- und Finanzmärkten:

5. Die Interaktion von Güter- und Finanzmärkten: 5. Die Interaktion von Güter- und Finanzmärkten: Das IS-LM Modell Inhaltliche Übersicht Betrachtung der IS-/LM-Beziehungen aus Kapitel 3 und 4 Zusammenführung des Güter- und Finanzmarkts zu einem simultanen

Mehr

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83 Inhaltsverzeichnis Vorwort 13 Teil I Einleitung 19 Kapitel 1 Eine Reise um die Welt 21 1.1 Ein Blick auf die makroökonomischen Daten................................... 23 1.2 Die Entstehung der Finanzkrise

Mehr

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - MUSTERLÖSUNG -

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - MUSTERLÖSUNG - Beispielklausur 1 IWB Musterlösung, Seite 1 FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - Fachgebiet Volkswirtschaftslehre - MUSTERLÖSUNG - Fachbereich: Fach: Internationale Wirtschaftsbeziehungen Studiengang: Studiensemester:

Mehr

Makroökonomie I Vorlesung 5. Das IS-LM-Modell (Kapitel5)

Makroökonomie I Vorlesung 5. Das IS-LM-Modell (Kapitel5) Leopold von Thadden Makroökonomie I Vorlesung 5 Wintersemester 2013/2014 Das IS-LM-Modell (Kapitel5) Diese Präsentation verwendet Lehrmaterialien von Pearson Studium 2009 Olivier Blanchard/Gerhard Illing:

Mehr

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal D Transmissionsmechanismen i i I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal Gliederung E Geldpolitik I. Geldwertstabilität als Ziel der Geldpolitik II. Regelbindung in der Geldpolitik

Mehr

Offene Gütermärkte. Zahlungsbilanz Bestimmung des Wechselkurs (flexible WK) JKU Linz Riese, Kurs Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit WS 2008/09

Offene Gütermärkte. Zahlungsbilanz Bestimmung des Wechselkurs (flexible WK) JKU Linz Riese, Kurs Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit WS 2008/09 Offene Gütermärkte Empirische Illustrationen Wechselkurs Importe/Exporte Gleichgewicht Veränderung des Gleichgewichts: Staatsausgaben Ausländisches Volkseinkommen Abwertung Zahlungsbilanz Bestimmung des

Mehr

Makro-Tutoriums-Blatt 5. Die Geldnachfrage und die LM-Kurve

Makro-Tutoriums-Blatt 5. Die Geldnachfrage und die LM-Kurve Makro-Tutoriums-Blatt 5 Die Geldnachfrage und die LM-Kurve Aufgabe: Teilaufgabe a) Sie hatten riesiges Glück und haben eines der wenigen Praktika bei der EZB ergattert und dürfen nun deren Chef Mario D.

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I

Lösungen zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Makroökonomie: Aussenwirtschaftstheorie und -politik Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Was versteht man unter der Zahlungsbilanz

Mehr

5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in. Frist. (Blanchard-Illing Kapitel 7)

5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in. Frist. (Blanchard-Illing Kapitel 7) 5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in der kurzen und mittleren Frist (Blanchard-Illing Kapitel 7) Zusammenspiel von Arbeits-, Finanz- und Gütermärkten: Das AS-AD AD Modell 7.1 Das gesamtwirtschafliche

Mehr

Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012

Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012 Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012 Gliederung der Vorlesung 1 Einführung 2 Wechselkurse und Devisenmarkt: eine Vermögensmarkt-Perspektive 3 Geldmarkt und Zinsen in kurzer Frist 4

Mehr

UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik

UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik 1) Erläutern Sie das Modell des aggregierten Angebots und der aggregierten Nachfrage (NF) zur Konjunkturerklärung (ganz allgemein, ohne auf Konjunkturschwankungen einzugehen).

Mehr

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Geldpolitik in der langen Frist Langfristig ist Geld neutral, d.h. eine nominale Geldmengenvermehrung führt zu einer entsprechenden Inflation: P /

Mehr

5.2. Das Mundell-Fleming-Modell

5.2. Das Mundell-Fleming-Modell 5.2. Das Mundell-Fleming-Modell Erweiterung des IS-LM Modells für oene Wirtschaft Preisniveau ist x Nominalzins = Realzins, i = r. Weil sich relativer Preis P/P nicht ändert, können wir P = P setzen. Nominaler

Mehr

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation).

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation). Klausurfragen SS 2012 2. Termin 1. Geldpolitik der EZB (22 Punkte) a) Welches ist das Oberziel der EZB? Wie hat sie dieses Ziel konkretisiert? Preisniveaustabilität im Euroraum. Konkretisierung: Inflationsrate

Mehr

4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell. Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P.

4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell. Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P. 4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P = L(r, Y ) (2) Dieses Gleichungssystem deniert die endogenen Variablen r und Y als Funktion

Mehr

(nicht klausurrelevant)

(nicht klausurrelevant) Kapitel 1 Einführung Kapitel 18: Feste Wechselkurse und Devisenmarktinterventionen (nicht klausurrelevant) Folie 17-1 18. Feste Wechselkurse und Devisenmarktinterventionen Warum beschäftigen wir uns mit

Mehr

Eine Offene Volkswirtschaft

Eine Offene Volkswirtschaft Eine Offene Volkswirtschaft Einführung in die Makroökonomie SS 2012 14. Juni 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Eine Offene Volkswirtschaft 14. Juni 2012 1 / 25 Motivation Bis jetzt haben wir

Mehr

Internationale Wirtschaft

Internationale Wirtschaft Paul R. Krugman Maurice Obstfeld Internationale Wirtschaft Theorie und Politik der Außenwirtschaft 6. Auflage,*». \ 4 1 ^ l t',t * ' k PEARSON / Studium ein Imprint von Pearson Education München Boston

Mehr

Makro - Marktmodell. Preisniveau P. Y Produktion, Beschäftigung. Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten AN2 AN1

Makro - Marktmodell. Preisniveau P. Y Produktion, Beschäftigung. Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten AN2 AN1 Makro - Marktmodell AA Preisniveau P AN1 AN2 Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten WP P1 P0 Rezession, Sicht der nachfrageorientierten WP 0 Y0 Y1 Y Produktion, Beschäftigung Gesamtwirtschaftliche

Mehr

3. Außenwirtschaftliches. Gleichgewicht. 3.1 Grundlagen. 3. 3 Devisenmarkt-Gleichgewicht 3. 4 Das Mundell Fleming Modell

3. Außenwirtschaftliches. Gleichgewicht. 3.1 Grundlagen. 3. 3 Devisenmarkt-Gleichgewicht 3. 4 Das Mundell Fleming Modell 3. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht 3.1 Grundlagen 3. 2 Kaufkraftparität - Der Big Mac Index 3. 3 Devisenmarkt-Gleichgewicht 3. 4 Das Mundell Fleming Modell 3. 5 Europäische WährungsunionW Blanchard/

Mehr

Thema 6: Das AS-AD-Modell. Charakteristik auf Ebene des Gegenstandes:

Thema 6: Das AS-AD-Modell. Charakteristik auf Ebene des Gegenstandes: Thema 6: Das AS-AD-Modell Charakteristik auf Modellebene: (andere) Kombination aller bisher behandelten Modelle Charakteristik auf Ebene des Gegenstandes: Güter-, Geld-, Finanz- und Arbeitsmarkt Vorgehensweise:

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Name:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Fachrichtung:... Semesterzahl:...

Name:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Fachrichtung:... Semesterzahl:... Wirtschaftswissenschaftlicher Prüfungsausschuss der Georg-August-Universität Göttingen Diplomprüfung Klausuren für Volkswirte, Betriebswirte, Handelslehrer und Wirtschaftsinformatiker, BA, MA, Nebenfach

Mehr

außenwirtschaftlicher Aggregate (n+δ)k Pflichtlektüre: Gärtner, Manfred (2003), Macroeconomics, S. 255; 259-267. Deutschland Portugal 302

außenwirtschaftlicher Aggregate (n+δ)k Pflichtlektüre: Gärtner, Manfred (2003), Macroeconomics, S. 255; 259-267. Deutschland Portugal 302 y, s. y Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff Universität Passau WS 2007/08 y*x. Langfristige Bestimmungsgründe außenwirtschaftlicher Aggregate (n+δ)k c* Pflichtlektüre: Gärtner, Manfred (2003), Macroeconomics,

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

Grundlagen der Makroökonomie. Tutorium 3 - Geld und Außenwirtschaft

Grundlagen der Makroökonomie. Tutorium 3 - Geld und Außenwirtschaft Universität Ulm 89069 Ulm Germany Die Tutoren der Kleingruppenübungen Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Grundlagen der

Mehr

Allgemeine Hinweise zur Klausur:

Allgemeine Hinweise zur Klausur: Prof. Dr. B. Erke / Prof. Dr. Th. Siebe VWL (Bachelor Wirtschaft) September 2008 Allgemeine Hinweise zur Klausur: Die Bearbeitungszeit beträgt 90 Minuten Bitte trennen Sie die Lösungsblätter von den übrigen

Mehr

Das IS-LM Modell. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Das IS-LM Modell 1 / 30

Das IS-LM Modell. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Das IS-LM Modell 1 / 30 Das IS-LM Modell Einführung in die Makroökonomie SS 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Das IS-LM Modell 1 / 30 Was wir bereits über den Gütermarkt wissen Der Gütermarkt ist im Gleichgewicht

Mehr

UE5: Fragen zu Geldpolitik

UE5: Fragen zu Geldpolitik UE5: Fragen zu Geldpolitik 1) Was ist das vorrangige Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) und welche geldpolitischen Instrumente werden eingesetzt für die Erreichung dieses Ziels? 2) a) Woraus besteht

Mehr

Korrekturrand 1 / 3. Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre. Viel Erfolg!!! Für die Korrektur:

Korrekturrand 1 / 3. Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre. Viel Erfolg!!! Für die Korrektur: Sommersemester 2011 Fachhochschule Südwestfalen Standort Meschede Fachbereich IW Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre Datum: 22.09.2011 Uhrzeit: 14.00 16.00 Hilfsmittel: Taschenrechner

Mehr

3 Der Gütermarkt. 3.1 Wissens- und Verständnistests. Multiple Choice

3 Der Gütermarkt. 3.1 Wissens- und Verständnistests. Multiple Choice Teil II 3 Der Gütermarkt Die kurze Frist 3. Wissens- und Verständnistests Multiple Choice. Welche der folgenden Variablen aus dem Modell des Gütermarktes ist exogen? a) Verfügbares Einkommen b) Staatsausgaben

Mehr

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 1) Ricardo-Modell: komparativer Vorteil als Ursache der Spezialisierung; keine Aussagen über die Einkommensverteilung. 2) Das modifizierte Ricardo-Modell:

Mehr

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12)

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) PROF. DR.MICHAEL FUNKE DR. MICHAEL PAETZ Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) Aufgabe 1: Nominal- und Realzinsen a) Lesen Sie bitte den Artikel zu Negativzinsen auf http://www.taz.de/!77395/.

Mehr

6. Wechselkurse. Dr. Felix Heinzl. Dr. Felix Heinzl (Bay. Landesamt für Statistik) Bevölkerungs- und Wirtschaftsstatistik 1 / 19

6. Wechselkurse. Dr. Felix Heinzl. Dr. Felix Heinzl (Bay. Landesamt für Statistik) Bevölkerungs- und Wirtschaftsstatistik 1 / 19 6. Wechselkurse Dr. Felix Heinzl Dr. Felix Heinzl (Bay. Landesamt für Statistik) Bevölkerungs- und Wirtschaftsstatistik 1 / 19 6. Wechselkurse 6.1 Motivationsbeispiel Preisniveau in Region 1 Verbraucherpreisindex

Mehr

Übungsaufgaben zu Kapitel 6: Finanzmärkte und Erwartungen

Übungsaufgaben zu Kapitel 6: Finanzmärkte und Erwartungen Kapitel 6 Übungsaufgaben zu Kapitel 6: Finanzmärkte und Erwartungen Übungsaufgabe 6-1a 6-1a) Welche Typen von Zinsstrukturkurven kennen Sie? Stellen Sie die Typen graphisch dar und erläutern Sie diese.

Mehr

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$.

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$. 3. Zinsparität 3.1 Wechselkurs Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$. Der Wechselkurs ist ein

Mehr

Teil II: Die offene Volkswirtschaft

Teil II: Die offene Volkswirtschaft Teil II: Die offene Volkswirtschaft Kapitel I Offenheit 1 To Do: Teil II Offenheit Gütermarkt Mundell-Fleming Modell Wechselkursregime 2 Ausblick Offenheit Exporte und Importe Wechselkurs Kaufkraftparität

Mehr

UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik

UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik 1) Erläutern Sie das Modell des aggregierten Angebots und der aggregierten Nachfrage (NF) zur Konjunkturerklärung (ganz allgemein, ohne auf Konjunkturschwankungen einzugehen).

Mehr

4. Auflage. Kapitel V: Konjunktur

4. Auflage. Kapitel V: Konjunktur Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel V: Konjunktur Inhaltsverzeichnis Das BIP wächst seit vielen Jahrzehnten mit einer durchschnittlichen jährlichen

Mehr

Die Zahlungsbilanz. 7.1 Die Zahlungsbilanz. 7.2 Reaktionen der Leistungsbilanz. Begriff, Struktur, Darstellung

Die Zahlungsbilanz. 7.1 Die Zahlungsbilanz. 7.2 Reaktionen der Leistungsbilanz. Begriff, Struktur, Darstellung Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-WiWi Christian Peukert Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2009/2010

Mehr

Makroökonomie. Geldmengenwachstum, Inflation und Produktion. Dr. Michael Paetz. (basierend auf den Folien von Jun.-Prof. Dr.

Makroökonomie. Geldmengenwachstum, Inflation und Produktion. Dr. Michael Paetz. (basierend auf den Folien von Jun.-Prof. Dr. Makroökonomie Geldmengenwachstum, Inflation und Produktion Dr. Michael Paetz (basierend auf den Folien von Jun.-Prof. Dr. Lena Dräger) Universität Hamburg Email: Michael.Paetz@wiso.uni-hamburg.de 1 / 42

Mehr

Wechselkurse. Sorten = Banknoten und Münzen in ausländischer Währung. Devisen = nur Bankguthaben (bargeldloser Zahlungsverkehr)

Wechselkurse. Sorten = Banknoten und Münzen in ausländischer Währung. Devisen = nur Bankguthaben (bargeldloser Zahlungsverkehr) Wechselkurse - zur finanziellen Abwicklung des Außenhandels benötigt man ausländische Währungen - Zahlungsmittel = Devisen - Wechselkurse = Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen - spiegelt den Außenwert

Mehr

3. Grundzüge der Makroökonomik. 3.7 Das AS/AD-Modell. Allgemeine Volkswirtschaftslehre. WiMa und andere (AVWL I) WS 2007/08

3. Grundzüge der Makroökonomik. 3.7 Das AS/AD-Modell. Allgemeine Volkswirtschaftslehre. WiMa und andere (AVWL I) WS 2007/08 3. Grundzüge der Makroökonomik 3.7 Das AS/AD-Modell 1 Herleitung der AD-Kurve Wie wirkt sich ein variables Preisniveau auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus? aggregierte Nachfragekurve (AD-Kurve,

Mehr

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Finanzmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Was bisher geschah In der letzten Einheit haben wir das Gleichgewicht auf dem Gütermarkt

Mehr

Außenwirtschaftspolitik Modul 7 Devisenmärkte und Wechselkurse. 20. Mai 2008

Außenwirtschaftspolitik Modul 7 Devisenmärkte und Wechselkurse. 20. Mai 2008 Prof. Dr. Thomas Straubhaar Universität Hamburg Sommersemester 2008 Vorlesung 21-60.376 Außenwirtschaftspolitik Modul 7 Devisenmärkte und Wechselkurse 20. Mai 2008 1 Wechselkurse Direkte oder Preisnotierung

Mehr

Makroökonomie II: Vorlesung Nr. 2. Die offene Volkswirtschaft bei vollständiger Kapitalmobilität (Mundell- Fleming-Analyse)

Makroökonomie II: Vorlesung Nr. 2. Die offene Volkswirtschaft bei vollständiger Kapitalmobilität (Mundell- Fleming-Analyse) Makroökonomie II: Vorlesung Nr. 2 Die offene Volkswirtschaft bei vollständiger Kapitalmobilität (Mundell- Fleming-Analyse) Makro II/Vorlesung Nr. 2 1 Zusammenfassung 1. Komparativ-statische IS-LM Analyse

Mehr

Das Modell spezifischer Faktoren

Das Modell spezifischer Faktoren Kapitel Einführung Kapitel 3 Spezifische Faktoren (Forsetzung) Internationale Wirtschaft, 6. Auflage von Paul R. Krugman und Maurice Obstfeld Folie 0040- Das Modell spezifischer Faktoren Annahmen des Modells

Mehr

Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13. Bachelorprüfung Makroökonomie

Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13. Bachelorprüfung Makroökonomie Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13 Hinweise: Bachelorprüfung Makroökonomie Beantworten Sie nach freier Wahl drei der vier angebotenen Aufgaben. Geben Sie auf Ihrem Lösungsblatt

Mehr

Geld und Währung. Übungsfragen. Geld

Geld und Währung. Übungsfragen. Geld Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Geld und

Mehr

JK Makroökonomik I: Klausur vom

JK Makroökonomik I: Klausur vom Prof. Dr. Oliver Landmann Dr. Stefanie Flotho 1 Freiburg, WS 2015/16 JK Makroökonomik I: Klausur vom 24.02.2016 Klausur A Bitte auf dem Lösungsblatt angeben! Teil I: Multiple Choice (10 Fragen, 15 Punkte)

Mehr

Name:... Matrikelnummer:...

Name:... Matrikelnummer:... Universität Salzburg Fachprüfung VWL Makroökonomik Harald Oberhofer VWL Fachprüfung, TT.MM.YYYY Name:............................................. Matrikelnummer:................................. Hinweise:

Mehr

7. Fixe Wechselkurse und Interventionen zur Stabilisierung der Wechselkurse

7. Fixe Wechselkurse und Interventionen zur Stabilisierung der Wechselkurse 7. Fixe Wechselkurse und Interventionen zur Stabilisierung der Wechselkurse Wechselkurse sind nicht vollständig flexibel; in manchen Ländern sind sie fix. Wie intervenieren Zentralbanken zur Fixierung

Mehr

Vorlesung VWL II vom 18.1.2010. Konjunkturelle Schwankungen

Vorlesung VWL II vom 18.1.2010. Konjunkturelle Schwankungen Vorlesung VWL II vom 18.1.2010 Konjunkturelle Schwankungen 8. Kurzfristige Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität die Konjunktur Bislang standen längerfristige Entwicklungen zentraler makroökonomischer

Mehr

Mikroökonomie I Kapitel 4 Die individuelle Nachfrage und die Marktnachfrage WS 2004/2005

Mikroökonomie I Kapitel 4 Die individuelle Nachfrage und die Marktnachfrage WS 2004/2005 Mikroökonomie I Kapitel 4 Die individuelle Nachfrage und die Marktnachfrage WS 2004/2005 Themen in diesem Kapitel Die individuelle Nachfrage Einkommens- und Substitutionseffekte Die Marktnachfrage Die

Mehr

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Gegenstand und Problemstellungen der internationalen Volkswirtschaftslehre.........................................

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Gegenstand und Problemstellungen der internationalen Volkswirtschaftslehre......................................... Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Gegenstand und Problemstellungen der internationalen Volkswirtschaftslehre......................................... 15 1.1 Gegenstand und historische Entwicklung........................

Mehr

Kapitel 15: Geld, Zinssätze und Wechselkurse

Kapitel 15: Geld, Zinssätze und Wechselkurse Kapitel 1 Einführung Kapitel 15: Geld, Zinssätze und Wechselkurse Folie 14-1 15. Geld, Zinssätze und Wechselkurse Einführung Geldnachfrage Der Gleichgewichtszinssatz: die Interaktion von Geldangebot und

Mehr

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II).

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II). Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II). Mario Lackner JKU Linz, Abteilung für Wirtschaftspolitik. 10. November 2008 Eine vernetzte Weltwirtschaft

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 2

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 2 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 4) Aufgabenblatt 2 Aufgabe : Gütermarktmodell a) Erläutern Sie die

Mehr

Geld und Währung. Übungsfragen

Geld und Währung. Übungsfragen Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Thema Dokumentart Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit Lösung zu der Aufgabensammlung Lösung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Aufgabe 1 Gegeben ist die folgende Ausgangslage bezüglich der maximalen

Mehr

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr.

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr. Makroökonomie Sommersemester 2011 Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse Scharnhorststr. 100, Raum 114 1. EINFÜHRUNG 2 VORLESUNG: DI, 8 10 UHR DO, 8 10 UHR ÜBUNG: DO, 12 14 UHR ALLE VERANSTALTUNGEN IM

Mehr

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10.

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Arbeitsmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 10. Mai 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Mai 2012 1 / 31 Was bisher geschah Im IS-LM haben wir eine Volkswirtschaft in

Mehr

Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse

Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse und Devisenmarkt 3. Geld, Zinsen

Mehr

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 1 1 Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 2 2

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben SwissSupplyChain SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) 7 Aufgaben Mögliche Gesamtpunkte: 60 Erreichte Punkte: Kandidat/in:

Mehr

Offene Volkswirtschaften 112

Offene Volkswirtschaften 112 Offene Volkswirtschaften 112 Praktisch alle Volkswirtschaften sind offen: Offene Gütermärkte: Waren und Dienstleistungen werden über die Grenzen hinweg gehandelt. Offene Finanzmärkte: Anleger können zwischen

Mehr

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13)

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) (Prof. Dr. Jochen Michaelis) Persönliche Angaben Vorname: Nachname: Matrikel-Nr.: Studiengang: Punkteverteilung Aufgabe 1 2 3 oder 4 Bonus Punkte /20

Mehr

Wirkung eines Anstiegs der Öl- und Gaspreise auf die deutsche Wirtschaft

Wirkung eines Anstiegs der Öl- und Gaspreise auf die deutsche Wirtschaft ISSN 1867-7290 Wirkung eines Anstiegs der Öl- und Gaspreise auf die deutsche Wirtschaft von Prof. Dr. Bernd Meyer gws D Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbh Heinrichstr. 30-49080 Osnabrück

Mehr

Begriffsdefinition Deflation

Begriffsdefinition Deflation Deflation oder Inflation? einige Gedanken und Schlußfolgerungen Begriffsdefinition Deflation Wirtschaftliches Phänomen eines allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückganges des Preisniveaus für Waren

Mehr

2 Makroökonomische Analyse in der kurzen Frist

2 Makroökonomische Analyse in der kurzen Frist 2 Makroökonomische Analyse in der kurzen Frist 2.1 Der Gütermarkt in der kurzen Frist 2.2 Güternachfrage und Zinsen: Die IS Kurve 2.3 Geld- und Finanzmärkte in der kurzen Frist 2.4 Simultanes Gleichgewicht

Mehr

Die Finanz- und Wirtschaftskrise

Die Finanz- und Wirtschaftskrise Die Finanz- und Wirtschaftskrise Ein Anwendung des AS-AD Modells G. Müller-Fürstenberger, Grundzüge Makroökonomik im Sommer 2010 Das AS-AD Modell ist ein gesamtwirtschaftlicher Erklärungsansatz für die

Mehr