Die Normen ISO 9000 QS 9000 VDA 6.1. Malcolm- Baldrige-Award. European Quality Award EQA. Ludwig Erhard Preis

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1 ISO 9000 Erstes einheitliches Regelwerk Zweck: Darlegung des QM-Systems einer Firma Besonderheit: Branchenneutral Nachteil: Spezifische Branchen nicht berücksichtigt (z.b. Autoindustrie) QS 9000 Von den "Big-Three" (GM, Ford, Chrysler) 1992 entwickelt Kennzeichen: Deutlich höhere Forderungen Kundenzufriedenheit an 1.Stelle Kontinuierliche Verbesserung Stärkere Ergebnisorientierung Interdisziplinäre Teamarbeit Enge Kunden-Lieferantenbeziehung QS9000 enthält wörtlich die DIN9001. VDA 6.1 Auch der VDA liegen alle Elemente der DIN 9001 (8/94) zugrunde. Ergänzungen sind aus DIN 9004 übernommen, oder stammen aus Praxiserfahrungen der Automobilindustrie. USA Malcolm- Baldrige-Award Europa European Quality Award EQA Verschiedene Preisverleihungen zur Steigerung und Bewertung der Qualitätsanstrengungen einer Firma im Sinne von TQM. Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem (max 1000 Punkte) Deutschland Ludwig Erhard Preis QSNormen.dtp Seite 1

2 Von der DIN ISO EN 9000 zu QS9000 und VDA 6.1 DIN EN ISO entwickelt akt.stand 8/94 Die DIN ISO EN 9000 war das erste einheitliche Regelwerk: Einführung: 1987 Zweck: Darlegung des QM-Systems einer Firma Besonderheit: Branchenneutral Nachteil: Spezifische Branchen waren nicht berücksichtigt. Z.B.Autoindustrie Ford Quality System Standard Q-101 GM Targets for Excellence Chrysler Supplier Quality Assurance Manual Bis 1992 hatten die "BIG THREE" jeweils eigene Forderungskataloge Die SQRTF, eine Arbeitsgruppe der "BIG THREE" faßt 1992 die Anforderungskataloge zusammen entsteht daraus die erste Ausgabe der QS (SQRTF=Supplier Quality Requirements Task Force) Basis ist die DIN ISO EN QS 9000 Quality System Requirements Wie unterscheidet sich die QS9000 von DIN9000? 1. Zusätzliche, deutlich höhere Forderungen 2. Kundenzufriedenheit an 1. Stelle 3. Kontinuierliche Verbesserung 4. Stärkere Ergebnisorientierung 5. Interdisziplinäre Teamarbeit 6. Enge Kunden-Lieferantenbeziehung VDA 6.1 Verband der Automobilindustrie Grundlage: DIN ISO EN 9001 (8/1994) QS9000 (1995) EAQF (1994) Besonderheiten der VDA Sie formuliert die Forderungen als Fragen. 2. Sie besteht aus 23 Elementen (3mehr als QS9000 und DIN9001) 3. Die Reihenfolge der Elemente stimmt nicht mehr mit QS und DIN überein. 4. Manche Fragen gehen über DIN/QS hinaus. z.b. Element 6, Frage 6.1 QSNormen.dtp Seite 2

3 Abschnitt 1: 20 Elemente der DIN 9000 Zusätze zu den 20 Elementen Aufbau der QS 9000 Abschnitt 2: Kundenspezifische Richtlinien APQP Anhänge A Beschreibung des Zertifizierungsprozesses B Vorgehen der Zertifizierer C Merkmale und Symbole E Abkürzungen F Änderungen geg. 2. Auflage G Akkreditierungsorgane der BIG Three H Zeitbedarf für Zertifizierung FMEA SPC QS9000 MSA PPAP QSA siehe auch QMS 8-20 Referenzhandbücher 1 ) Production Part Approval Process (PPAP)Produktionsteil-Abnahmeverfahren 2) Advanced Product Quality Planning (APQP)Produktqualitätsvorausplanung 3) Failure Mode and Effect Analysis (FMEA)-Fehlermöglichkeits- und Einflußanalyse 4) Measurement System Analysis (MSA) -! Meßmittelfähigkeits-Analyse 5) Statistical Process Control (SPC) - Statistische Prozeßregelung Der Lieferant ist verpflichtet, mindestens die beiden erstgenannten Referenzhandbücher anzuwenden. 1. QM - Systemaudit Aufbau der VDA Begriffsbestimung 3. Fragenkatalog Teil U: Unternehmensführung 7 Elemente 31 Fragen Teil P: Produkt und Prozeß 16 Elemente 89 Fragen QSNormen.dtp Seite 3

4 reihe DIN EN ISO Auswahl und Anwendung der gesamten 9000-Familie Auswahl und Anwendung von 9001 bis 9003 Norm für Software Norm für Zuverlässigkeit 9001 Darlegung von: Design, Entwicklung, Produktion, Montage, Kundendienst 9002 Darlegung von: Produktion, Montage, Kundendienst 9003 Darlegung von: Endprüfungen Leitfaden Elemente Dienstleistungen Qualitätsverbesserungen QM-Pläne Projektmanagement Konfigurationsmanagement DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN 8402 Auditdurchführung Qualifikationskriterien für Auditoren Management von Auditprogrammen Meßmittel Handbücher Statistik, Begriffe Begriffe QSNormen.dtp Seite 4

5 Relevante DIN-Normen DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN Begriffe zu Qualitätsmanagement und Statistik - Grundbegriffe des Qualitätsmanagements Begriffe der und Statistik - Merkmalsbezogene Begriffe Begriffe der und Statistik - Begriffe zur Genauigkeit von Ermittlungsverfahren und Ermittlungsergebnissen Begriffe der und Statistik - Begriffe der Probenahme Begriffe der und Statistik - Begriffe zu Mustern Begriffe der und Statistik - Begriffe der Qualitätsprüfarten Begriffe der und Statistik - Begriffe der Statistik - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen Begriffe der und Statistik - Begriffe der Statistik - Spezielle Wahrscheinlichkeitsverteilungen Begriffe der Oualitätssicherung und Statistik - Begriffe der Statistik - Beschreibende Statistik Begriffe der und Statistik - Begriffe der Statistik - Schließende Statistik Begriffe der und Statistik - Begriffe der Annahmestichprobenprüfung Begriffe der und Statistik - Begriffe der statistischen Prozeßlenkung SPC) Begriffe der und Statistik - Erkennungsgrenze, Erfassungsgrenze und Erfassungsvermögen DIN EN ISO Normen zum Qualitätsmanagement und zur /QM-Darlegung - Teil 1: Leitfaden zur Auswahl und Anwendung, (ISO :1994), Dreisprachige Fassung EN ISO :1994 DIN EN ISO 9001 DIN EN ISO 9002 DIN EN ISO 9003 Qualitätsmanagementsysteme - Modell zur /QM-Darlegung in Design, entwicklung, Produktion, Montage und Wartung, (ISO 9001), Dreisprachige Fassung EN ISO 9001 :1994 Qualitätsmanagementsysteme - Modell zur /QM-Darlegung in Produktion, Montage und Wartung, (ISO 9002), Dreisprachige Fassung EN ISO 9002 :1994 Qualitätsmanagementsysteme - Modell zur /QM-Darlegung bei der Endprüfung,(ISO 9003 :1994), Dreisprachige Fassung EN ISO 9003 :1994 DIN EN ISO Qualitätsmanagement und Elemente eines Qualitätsmanagementsystems - Teil 1: Leitfaden, (ISO :1994), Dreisprachige Fassung EN ISO :1994 E DIN ISO 8402 Qualitätsmanagement und - Begriffe - Identisch mit ISO/DIS 8402 :1991 DIN ISO 8402 Beibl.1Qualitätsmanagement und - Anmerkungen zu Grundbegriffen E DIN ISO DIN ISO DIN ISO DIN ISO E DIN ISO E DIN ISO E DIN ISO DIN ISO DIN ISO DIN ISO DIN ISO Qualitätsmanagement- und snormen - Allgemeiner Leitfaden zur Anwendung von ISO 9001, ISO 9002, und ISO 9003 Qualitätsmanagement- und snormen - Leitfaden für die Anwendung von DIN ISO 9001 auf die Entwicklung, Lieferung und Wartung von Software, (Identisch mit ISO :1991 ) Normen zum Qualitätsmanagement und zur Darlegung von Qualitätsmanagementsystemen - Leitfaden zum Management von Zuverlässigkeitsprogrammen, (Identisch mit ISO :1993 zw. IEC 300-1:1993), Deutsche Fassung EN :1993 Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementelemente - Leitfaden für Dienstleistungen, (Identisch mit ISO :1991 ) Qualitätsmanagement und Elemente eines ssystems - Leitfaden für verfahrens- technische Produkte, (identisch mit ISO/DIS :1992) Qualitätsmanagement und Elemente eines ssystems - Leitfaden für Qualitätsverbesserung, (Identisch mit ISO/DIS :1992) Qualitätsmanagement und Elemente eines ssystems - Leitfaden für Konfigurationsmanagement, (Identisch mit ISO/DIS :1993) Leitfaden für das Audit von Qualitätsmanagementsystemen - Auditdurchführung, (Identisch mit ISO :1990) Leitfaden für das Audit von Qualitätsmanagementsystemen - Qualifikationskriterien für Oualitätsauditoren, (Identisch mit ISO :1991) Leitfaden für das Audit von Qualitätsmanagementsystemen - Management von Auditprogrammen, (Identisch mit I :1991) Forderungen an die für Meßmittel - Bestätigungssystem für Meßmittel QSNormen.dtp Seite 5

6 Die 20 Qualitätselemente der DIN ISO 9001 mit Unterpunkten DIN-Nr Verantwortung der obersten Leitung des Unternehmens Qualitätspolitik Organisation QM-Bewertung Qualitätsmanagementsystem Allgemeines QM-Verfahrensanweisungen Qualitätsplanung zum QM-System Vertragsprüfung Allgemeines Prüfung Vertragsänderung Aufzeichnungen Designlenkung Allgemeines Design und Entwicklungsplanung Organisatorische und Technische Schnittstellen Designvorgaben Designergebnis Designprüfung Designverifizierung Designvalidierung Designänderungen Lenkung der Dokumente und Daten Allgemeines Genehmigung und Herausgabe von Dokumenten Änderung von Dokumenten und Daten Beschaffung Allgemeines Beurteilung von Unterauftragnehmern Beschaffungsangaben Prüfung von beschafften Produkten Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten Prozeßlenkung Prüfungen Allgemeines Eingangsprüfung Zwischenprüfung Endprüfung Prüfaufzeichnungen DIN ISO 9001 QSNormen.dtp Seite 6

7 Prüfmittelüberwachung Allgemeines Überwachungsverfahren Prüfstatus DIN ISO Lenkung fehlerhafter Produkte Allgemeines Bewertung und Behandlung fehlerhafter Produkte Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen Allgemeines Korrekturmaßnahmen Vorbeugemaßnahmen Handhabung, Lagerung, Verpackung, Konservierung und Versand Allgemeines Handhabung Lagerung Verpackung Konservierung Versand Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen Interne Qualitätsaudits Schulung Wartung Statistische Methoden Feststellen des Bedarfs Verfahren QSNormen.dtp Seite 7

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