Die Bedeutungder Finanzierungsalternative Mezzanine- Capital im Kontext von Basel II für den Mittelstand

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1 Michael Nelles / Markus Klusemann Die Bedeutungder Finanzierungsalternative Mezzanine- Capital im Kontext von Basel II für den Mittelstand I. Einleitung Ziel des vorliegenden Artikels ist es auf Basis der Anforderungen der neuen Eigenkapitalverordnung Basel II das Instrumentarium der Finanzierungsform Mezzanine-Capital als Alternative für kleine und mittelständische Unternehmen zu untersuchen und insbesondere die Gestaltungsmöglichkeiten und das Nutzenpotenzial dieser innovativen Finanzierungsform zu beleuchten. Der Beitrag schildert nach einer Einführung in das Thema in Abschn. II. in Abschn. III. zunächst die konkreten Anforderungen der neuen Eigenkapitalverordnung und untersucht die Frage, ob eine stärkere Nutzung der alternativen Finanzierungsquelle Mezzanine-Capital im Zuge der Neuerungen und vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation als sinnvoll und empfehlenswert erscheint. Nach Darlegung dieser Voraussetzungen konzentriert sich Abschn. IV. auf die Gestaltungsmöglichkeiten und Ausprägung der Mezzanine-Finanzierung als hybride Finanzierungsart zwischen Eigenund Fremdkapital. Abschn. V. legt die konkreten Auswirkungen der Anforderungen auf die Finanzierungsform Mezzanine Capital hinsichtlich Bedeutung und Anwendung dar. Abschlieûend werden in Abschn. VI. die Kernaussagen zusammengefasst. II. Grundlagen Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die neue Baseler Eigenkapitalverordnung (Basel II) stellt sich die Frage nach den spezifischen Auswirkungen einer Ausrichtung der Eigenkapitalunterlegung der Kreditvergabe am individuellen Risikoprofil auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die Kernzielsetzung des zweiten Konsultationspapiers des Baseler Ausschusses ist es, die Kapitalanforderungen an Banken stärker als bisher vom ökonomischen Risiko abhängig zu machen und neue Entwicklungen an den Finanzmärkten sowie im Risikomanagement der Kreditinstitute zu berücksichtigen, um so die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu erhöhen. Die KMU's befürchteten nach Veröffentlichung des zweiten Konsultationspapiers im Januar 2001 insbesondere zwei Konsequenzen: l Ablehnung oder Kündigung von Krediten, die bestimmten erhöhten Bonitätsanforderungen nicht oder nicht mehr genügen. l Kreditvergabe an Unternehmen mit schwächerer Bonität zu deutlich höheren Konditionen und in der Folge eine grundsätzliche Stärkung der Finanzkraft der groûen Unternehmen bzw. Konzerne zu Lasten der KMU's. Der Baseler Ausschuss hat diesen befürchteten Konsequenzen Rechnung getragen und so ist es der deutschen Delegation im Juli 2002 in den Konsultationen zur Ausgestaltung der neuen Eigenkapitalverordnung gelungen, wesentliche Verbesserungen für kleine und mittelständische Unternehmen durchzusetzen. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen für KMU's durch diese Erfolge verbessert haben, ist eine ternationales Prüfung und eventuelle Neuausrichtung der Finanzierungsstruktur und Unternehmenskultur von kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgrund der Bestimmungen von Basel li insbesondere mittelfristig zwingend erforderlich. Die wesentlichen Gründe hierfür sind: l Die Eigenkapitalquoten deutscher KMU's sind im internationalen Vergleich gering, was im Zuge der zunehmenden Globalisierung der Märkte und insbesondere der Bedeutung des Ratings in den Kreditverhandlungen mit der Hausbank zu tendenziell schlechteren Konditionen bzw. Ablehnung von Engagements führen kann. Eine Umfrage der Ratingagentur CreditReform vom Herbst 2000 ergab, dass der Anteil von deutschen KMU's mit einem Eigenkapital von unter 10% gemessen an der Bilanzsumme in Deutschland auf 38,8% gestiegen ist (1999: 34,6%). l Auf Basis der 3. Säule der Eigenkapitalverordnung Basel II werden Banken und somit auch deren kleine und mittelständische Firmenkunden zur erweiterten Offenlegung von Unternehmensdaten mit der Zielsetzung einer Stärkung der Marktdisziplin verpflichtet. Dies wird die Beziehung zur Hausbank sehr stark beeinflussen und intensivieren. Es wird regelmäûige Gespräche zur Bonitätslage der Unternehmen geben und es werden Planbilanzen und -konzepte von den Banken eingefordert, sodass es das Ziel von KMU's sein muss, Bonität zu signalisieren und Information nicht mehr als ¹Holschuldª sondern vielmehr als ¹Bringschuldª zu interpretieren. Darüber hinaus besteht die groûe Chance für klein- und mittelständische Unternehmen aufgrund der zunehmenden Bedeutung des internen und externen Ratings ihre Marktpositionierung zu verbessern, in dem sowohl interne Unternehmensprozesse als auch die Finanzierungsstruktur und Informationspolitik den neuen Anforderungen angepasst werden. III. Umfang und Auswirkungen der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung auf den deutschen Mittelstand 1. Die Reichweite der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung Die Reformvorschläge des Baseler Ausschusses haben weit reichende Auswirkungen für die Mindestkapitalanforderungen, das Risikomana- Prof. Dr. Michael Nelles ist Inhaber der ordentlichen Universitätsprofessur für Unternehmensfinanzierung und Banken an der Universität Wuppertal sowie Partner der ConPAIR AG. Forschungsschwerpunkte bilden insbesondere nationales und in- Portfoliomanagement sowie Risikomanagement. Markus Klusemann ist in der Unternehmensberatung Accenture GmbH als Consultant tätig. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Beratung von Finanzdienstleistungsunternehmen im Bereich Banken und Versicherungen. Finanzmanagement FINANZ BETRIEB 1/2003 1

2 Finanzmanagement Abb. 1: Milestones in der Entwicklung der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung (Eigene Darstellung) Abb. 2: Die 3 Säulen der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung (nach KPMG, Die neue Baseler Eigenkapitalverordnung, 2. Aufl S. 5) gement und die Offenlegungsvorschriften von Kreditinstituten. In Abb. 1 sind die Milestones in der Entwicklung der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung in grober Granulation skizziert: Nach Verzögerungen in der Fertigstellung des dritten Konsultationspapiers sowie einigen Nachverhandlungen ist derzeit von einem Inkrafttreten der neuen Eigenkapitalverordnung frühestens Ende des Jahres ) auszugehen. Die neue Baseler Eigenkapitalverordnung basiert auf den in Abb. 2 dargestellten 3 Säulen, die gemeinsam drei Kernziele verfolgen: l Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalausstattung im internationalen Bankwesen. l Schaffung international einheitlicher Wettbewerbsbedingungen. l Verbesserung der bankinternen Risikosteuerungssysteme. Wichtigstes Element des zweiten Konsultationspapiers ist die erste Säule, welche die Mindestkapitalanforderungen zur Eigenkapitalunterlegung von Risikoaktiva definiert. Im Rahmen dieses Artikels wird nur sehr knapp auf die einzelnen Berechnungsmethoden von Kredit-, Marktund operationellem Risiko eingegangen, da hier vielmehr die Auswirkungen der ¾nderungen im Fokus der Analyse stehen. Den Kreditinstituten werden in der Anwendung der unterschiedlichen Methoden in erhöhtem Maûe Handlungsspielräume eingeräumt. Um die Risiken aus dieser Freiheit zu begrenzen, ist die in Säule II festgelegte Forderung nach einer Bankaufsicht durch nationale Instanzen 2) gerechtfertigt. Die Instanzen überprüfen nicht nur die Höhe der Eigenmittel, sondern auch die Transparenz und die richtige Anwendung der Ratingverfahren. Die erste Säule des zweiten Konsultationspapiers zur neuen Eigenkapitalverordnung beschreibt die Mindest-Eigenkapitalanforderung, welche ana- 1) Stand im August ) In Deutschland: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin). 2 FINANZ BETRIEB 1/2003

3 log zur bisherigen Vorgehensweise basierend auf dem ersten Akkord des Baseler Ausschusses mittels eines Kapitalkoeffizienten gemessen wird und mindestens 8% betragen muss. Der Mindestkapitalkoeffizient von 8% bleibt unverändert, allerdings werden die bisherigen Risikoarten Kreditrisiko und Marktrisiko um die Komponente operationelles Risiko erweitert, welches zukünftig explizit mit Kapital unterlegt werden muss 3). Gemäû des ersten Baseler Akkordes von 1988 sind Kredite an Unternehmen (Nichtbanken) einheitlich mit einer Gewichtung der Risikoaktiva i.h.v. 100% angesetzt worden 4) und somit erfolgte keine Differenzierung der Unterlegungspflicht entsprechend dem individuellen Kreditausfallrisiko. Das bedeutet in der Folge, dass die Risikoprämie für jeden Kredit im Portfolio eines Kreditinstituts identisch ist und somit eine Art ¹Quersubventionª der Kreditnehmer mit überdurchschnittlich guter in Richtung der Kreditnehmer mit unterdurchschnittlich schlechter Bonität stattgefunden hat. Nach der neuen Eigenkapitalvereinbarung werden grundsätzlich zwei Ansätze unterschieden, um das Kreditrisiko und somit die Kapitalanforderungen an Kreditinstitute risikoadjustiert zu ermitteln: l ein Standardansatz, der auf externen Ratings (bspw. von Moody's oder Standard & Poor's) basiert. l ein interner Ratingansatz (Internal Ratingsbased Approach, IRB-Ansatz). 2. Ermittlung der Kapitalanforderungen an Kreditinstitute gemäû Basel II a) Ermittlung des Kreditrisikos Der Standardansatz entspricht im Wesentlichen dem Konzept des Baseler Akkords von 1988, allerdings ist neben den bisher verwendeten Gewichtungsklassen des Kreditrisikos von 0%, 20%, 50% und 100% ein zusätzlicher Gewichtungssatz i.h.v. 150% eingeführt worden, um Kreditnehmer mit besonders schlechter Bonität risikoadäquater darzustellen. Das Rating der Staaten, Banken und Nichtbanken in Risikoklassen erfolgt im Standardansatz durch externe Ratingagenturen, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die Agenturen individuelle Bewertungsmaûstäbe und Zuordnungen verwenden, welche die Vergleichbarkeit untereinander erschweren. Der Baseler Ausschuss wird in den weiteren Konsultationen Standards festlegen, um die Zuordnung zu den Gewichtungsklassen zu definieren. Um für die Verwendung in den Kreditinstituten zugelassen zu werden, sind vorerst lediglich Qualitätsstandards festgelegt worden, welche von den Ratingagenturen erfüllt werden müssen. Die Beurteilung hat objektiv auf Basis von historischen Daten, unabhängig von politischen und ökonomischen Einflüssen und nach öffentlich zugänglichen Verfahren zu erfolgen. Derzeit sind in Deutschland lediglich 180 Unternehmen extern geratet, während sich in den USA mehr als 8000 Unternehmen einem externen Rating unterzogen haben. Die verminderte Nutzung in Deutschland ist neben der bisher nicht zwingenden Vorteilhaftigkeit im Wesentlichen Folge der hohen Kosten, die mit einem externen Rating verbunden sind und für ein mittelständisches Unternehmen eine teilweise beträchtliche Kostenposition ausmachen. (Beispiele für Kostensätze je Rating renommierter Ratingagenturen: Standard & Poor's, Moody's ca E 5) ). Für Kreditinstitute, die den Standardansatz anwenden, fallen die Veränderungen durch die neue Eigenkapitalverordnung relativ gering aus, da die nicht gerateten Unternehmen wie bisher zu 100% mit Eigenkapital unterlegt werden. Dies ist für mittelständische Unternehmen mit einem schlechteren Rating in den fortgeschrittenen Ansätzen vorteilhaft, da die Kreditkosten folglich konstant bleiben. Mittelständler mit besonders guter Bonität würden ein Kreditinstitut wählen, welches die IRB-Ansätze verwendet, um über bessere Konditionen ihre Kreditkosten senken zu können. Aus diesem Umstand ist die Tendenz erkennbar, dass sich Kreditnehmer mit eher schlechter Bonität im Kreditportfolio von Banken sammeln, die den Standardansatz verwenden. Dies führt zu einer zunehmenden Verschlechterung der Risikoposition dieser Kreditinstitute. Als Folge ist eine Lenkungsfunktion hin zu einer mittelfristigen Verwendung der fortgeschrittenen internen Ratingansätze zur Bewertung des Kreditrisikos abzuleiten. Die Verfahren zur Ermittlung des Kreditrisikos auf Basis der internen Ratingansätze gliedern sich in die beiden IRB-Ansätze Foundation Approach und Advanced Approach. Diese Ansätze geben den Banken gleichberechtigt zu den externen Ratings die Möglichkeit, die Bonität der Schuldner selbstständig einzuschätzen. Vor allem von international aufgestellten Kreditinstituten wird vom Baseler Ausschuss erwartet, dass sie die fortgeschrittenen IRB-Ansätze sukzessive verwenden. Die Zulassung zu bankinternen Ratings ist an strenge Restriktionen geknüpft, welche jedoch weitgehend mit den in der deutschen Bankpraxis üblichen Verfahren abgebildet werden 6). Für die Ermittlung des Kreditrisikos nach den IRB-Ansätzen werden die Aktiva des Anlagebuchs in sechs bankintern zugewiesene Ratingklassen untergliedert 7). Man unterscheidet Staaten, Banken, Nichtbanken, Privatkundengeschäft, Projektfinanzierung sowie Beteiligungsbesitz. Das Privatkundengeschäft wird zu einem Retail-Portfolio zusammengefasst und aufgrund der Diversifizierungseffekte mit einer günstigeren Eigenkapitalunterlegung berücksichtigt. Dies hat wie bereits oben erwähnt auch massive Auswirkungen auf klein- und mittelständische Unternehmen, da diese nach den 3) Stand Juli ) Anm.: Gemäû des Baseler Akkords von 1988 werden die Risikogewichtungen 0%, 20%, 50% und 100% unterschieden, für Unternehmen (Nichtbanken) wird einheitlich eine Gewichtung von 100% angesetzt. 5) Nach Deutscher Sparkassen und Giroverband, Basel II ± Rating für den Mittelstand S ) Nach Barth/Allendinger, Controlling 2001 S ) Nach Boos/Schulte-Mattler, Die Bank 2001 S. 350 ff. Finanzmanagement FINANZ BETRIEB 1/2003 3

4 Finanzmanagement Abb. 3: Die drei Ansätze zur Ermittlung der Eigenkapitalforderung nach Basel II (nach KPMG, Die neue Eigenkapitalverordnung, 2. Aufl. 2001, S. 5) jüngsten Resultaten der Konsultationen unter bestimmten Umständen in diese Klasse integriert werden (s. Abschn. III. 3.). Zur Bestimmung des modifizierten Bonitätsgewichtungsfaktors werden vier Faktoren benötigt: l Forderungsbeträge bei Ausfall (EAD/Exposure at Default), entspricht dem Buchwert der ausstehenden Forderung l einjährige Ausfallwahrscheinlichkeit der Ratingkategorie des Kreditnehmers (PD / Propability of Default) l Verlust bei Ausfall (LGD/Loss Given Default) l Restlaufzeit (M/Maturity) Kreditinstitute, welche den IRB-Foundation Approach verwenden, dürfen ausschlieûlich die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) bankintern schätzen. Alle anderen Faktoren werden von der Bankenaufsicht vorgeschrieben 8). Bei der Anwendung des IRB-Advanced Approaches können alle Eingangs-Parameter auf konservative Weise von dem Kreditinstitut geschätzt werden. Voraussetzung dafür sind jedoch strenge Mindestanforderungen und eine ausreichend lange Datenhistorie. Ein groûer Vorteil von internen gegenüber externen Ratings liegt in der meist jahrelangen Zusammenarbeit der Hausbank mit dem Unternehmen, wodurch bereits zahlreiche vergangenheitsbezogene Daten vorhanden sind, die sich externe Agenturen erst mühsam beschaffen müssen. Abschlieûend zu den Betrachtungen der drei Ermittlungsverfahren des gewichteten Kreditrisikos sind in Abb. 3 die Auswirkungen einer Implementierung je Ermittlungsverfahren auf die Bereiche Eigenkapitalunterlegung, Implementierungsaufwand, Volatilität der Messgröûe und Steuerungsmöglichkeit aus der Perspektive der Kreditinstitute ersichtlich. Aus dieser Abbildung ist die Lenkungsfunktion der neuen Eigenkapitalverordnung und das Anreizsystem hin zur Verwendung fortgeschrittener interner Ratingansätze sehr gut erkennbar. Durch die Verwendung der fortgeschrittenen IRB-Ansätze steigen die Steuerungsmöglichkeiten für das Kreditinstitut, während sich aufgrund der adjustierten Ermittlung des Kreditrisikos einzelner Positionen im Portfolio die Risikostruktur der Bank verbessert und somit eine verminderte Eigenkapitalunterlegung die positive Konsequenz ist. b) Ermittlung des Markt- und operationellen Risikos Die Ermittlung der Anrechnungsbeträge für das Markt- und das neu bewertete operationelle Risiko haben einen untergeordneten Einfluss auf die Eigenkapitalunterlegung von Kreditauslagen an kleine und mittelständische Unternehmen, sodass hier auf eine detaillierte Darstellung der Ermittlung in diesem Rahmen verzichtet wird. Während die Verfahren zur Berechnung der erforderlichen Eigenmittel des Marktrisikos im Vergleich zum bestehenden Akkord gleich geblieben sind (Standardverfahren und interne Modelle) wird es im neuen Akkord erstmals ein Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko geben. Ausschlaggebend für die explizite Berücksichtigung waren neben der wachsenden IT- Systemabhängigkeit von Bankgeschäften und der Verbreitung des Electronic Banking vor allem auch die an sich zunehmende Komplexität 8) Nach Boos/Schulte-Mattler, a.a.o. (Fn. 7). 4 FINANZ BETRIEB 1/2003

5 der Geschäftsprozesse im Bankgewerbe. Unter dem operationellen Risiko wird die ¹Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten 9) ª, verstanden. Es gibt drei unterschiedliche Ermittlungsmethoden für den Anrechnungsbetrag des operationellen Risikos, die allerdings im Rahmen dieser Untersuchung nicht vertieft werden. 3. Auswirkungen der neuen Eigenkapitalverordnung auf den Mittelstand Die Eckpunkte der neuen Baseler Eigenkapitalverordnung sind in der Vergangenheit in einem sehr dynamischen Prozess entwickelt worden und die Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen sind nach den jüngsten Verhandlungserfolgen der deutschen Delegation deutlich verbessert. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat am Elemente von Basel II beschlossen, die für den Mittelstand eine bedeutsame Entlastung darstellen. Mit dieser vorläufigen Übereinkunft, die noch einer weiteren Präzisierung bedarf, kommt der Ausschuss wesentlichen Forderungen des Mittelstands entgegen: l Kredite an kleine und mittlere Firmenkunden, die ein Gesamt-Kreditvolumen von weniger als 1 Mio. E bei dem jeweiligen Kreditinstitut aufweisen, koè nnen ± analog zum PrivatkundengeschaÈ ft ± von dem Kreditinstitut in einem Portfolio zusammengefasst und mit einer geringeren Eigenkapitalsumme als bisher unterlegt werden (Retail-Portfolios). l Bei Krediten an Unternehmen mit bis zu 50 Mio. E Jahresumsatz und einem Gesamt-Kreditvolumen uè ber 1 Mio. E bei dem jeweiligen Kreditinstitut wird bei der Verwendung des internen Rating-Approaches die Gewichtung des Kreditausfallrisikos von der UnternehmensgroÈ ûe abhaè ngig gemacht. Je kleiner das Unternehmen, desto groè ûer ist der Abschlag vom Kreditausfallrisiko. Mit verminderter Risikogewichtung nimmt auch die HoÈ he des vom Kreditinstitut zu unterlegenden Eigenkapitals ab. l Auf die sich nach dem bankinternen Rating ergebende Eigenkapitalunterlegung werden zukünftig bei längerer Kreditlaufzeit Zuschläge erhoben, sofern das betreffende Unternehmen nicht in das ¹Retail-Portfolioª fällt. Einzige Ausnahme dieser Regelung ist in den Fällen, in denen die nationale Finanzaufsichtsbehörde ein ihr durch die Neuregelung eingeräumtes Wahlrecht wahrnimmt und Kredite an Unternehmen mit einem Jahresumsatz und einer Bilanzsumme von unter 500 Mio. E von den ZuschlaÈ gen frei stellt. Die deutsche AufsichtsbehoÈ rde (Bundesamt fuè r Finanzdienstleistungsaufsicht, BAFin) hat angekuè ndigt, von diesem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Mit der Einführung eines nationalen Wahlrechts bei langfristigen Krediten sowie einer Neuregelung der Bewertung bei Bankkrediten an kleine und mittlere Unternehmen soll die Eigenkapitalunterlegung der Banken von teilweise 8% auf 5,7% sinken. Allerdings gibt es wesentliche Indikatoren, die trotz diesen vereinbarten Erleichterungen für den Mittelstand eine signifikante Veränderung der bisherigen Finanzstruktur, Unternehmenskultur und Informationspolitik in kleinen und mittelständischen Unternehmen erforderlich machen. Sicherlich liegen deutliche Vorteile in diesen Erleichterungen, entscheidend für das Problem der Finanzierung dürften aber der Vertrauensverlust und die finanzielle Struktur von Kreditgeber und Kreditnehmer sein. Einerseits sind die Kreditinstitute aufgrund des globalen Wettbewerbs, der momentanen nachhaltigen Bankenkrise und der im internationalen Vergleich dürftigen Eigenkapitalrenditen zu umfangreichen Restrukturierungsmaûnahmen gezwungen, wobei eine hohe Eigenkapitalrendite dabei nicht über das Kreditgeschäft erreicht wird, sondern im Gegenteil andere Bereiche des Bankings durchaus lukrativer sind. Auf der anderen Seite haben die mittelständischen Unternehmen eine sehr schwache Eigenkapitalquote, welche im Zuge des konjunkturellen Abschwungs weiter gesunken ist. Hier macht sich auch das lang bewährte Hausbankprinzip bemerkbar, in dem der Eigenkapitalquote eines Unternehmens nur eine untergeordnete Rolle zukam. In der Konsequenz werden die Banken in den nächsten Jahren die bevorstehenden ¾nderungen durch Basel II schon jetzt nutzen, um sich von Unternehmen mit einer schwachen Bonität und einem hohen Ausfallsrisiko zu trennen ± die Kreditkonditionen werden von der Bonität des Schuldners abhängig gemacht. So ist auch weiterhin mit massiv steigenden Insolvenzzahlen als Resultat dieser Entwicklung zu rechnen. Auch der Vizepräsident des Bundesverbands der mittelständischen Dienstleistungswirtschaft, Konrad Löcherbach, stellt zu den Auswirkungen der ¾nderungen fest, dass die Pläne der Allfinanzaufsicht für die künftige Kreditvergabe eindeutig die Bedeutung des persönlichen Verhältnisses von Bank und mittelständischem Kunden schwäche. Durch die Dominanz der kundenunabhängigen Bewertung des Kreditantrags in den neuen Mindestanforderungen werde genau jene anonyme Kreditvergabepraxis begünstigt, die der Mittelstand zurecht fürchtet. Löcherbach betont, dass eine adäquate Kreditentscheidung durch die Bank erst durch die konkrete Kenntnis der betrieblichen Gegebenheiten erfolgen kann. Dies sei bisher eine besondere Stärke des deutschen Kreditvergabesystems. Durch deren Wegfall werden auch die Retail-Portfolios nur bedingt hilfreich sein. Im Übrigen sei längst nicht klar, ob die Banken überhaupt diese Möglichkeit gegenüber dem Mittelstand nutzen werden. Wahrscheinlicher sei das Rating aller Unternehmen anhand der nach Basel II üblicherweise vorgesehenen Kriterien 10). 9) Nach Deutsche Bundesbank, a.a.o. (Fn. 2), S ) Nach Financial Times Deutschland, Basel II ± Retail-Bereich hilft Mittelstand nur bedingt, Finanzmanagement FINANZ BETRIEB 1/2003 5

6 Finanzmanagement Abb. 4: Unternehmensfinanzierungsstrukturen im internationalen Vergleich (nach Sulrieh, Präsentation ¹BASEL IIª ± Stabilität und Solidität im Finanzsystem?! ± Ein Ausblick aufdie dritte Konsultationsphase, 02/2002, S. 4) Auf Basis dieser Argumentation wird verstärkt eine weitere staatliche Initiative für die Stärkung der Eigenkapitalbasis des Mittelstands gefordert, welche beispielsweise niedrigere Steuersätze zur besseren Bildung von Eigenkapital und die Schaffung einer Reinvestitionsrücklage für Personenunternehmen umfasst. Entscheidende Handlungsempfehlungen als Reaktion auf die neue Eigenkapitalverordnung für kleine und mittelständische Unternehmen sind die nachhaltige Stärkung der Eigenkapitalbasis, die Intensivierung der Beziehung zu der Hausbank (¹Relationship-Bankingª) und die Tendenz hin zu einer Veränderung in der gesamten Struktur der Unternehmensfinanzierung des mittelständischen Unternehmens. In Deutschland ist die Bedeutung einer Kapitalmarktfinanzierung im Vergleich zu dem klassischen Bankkredit sehr gering, was die Fähigkeit zur Eigenfinanzierung belastet und eine starke Abhängigkeit von den entsprechenden kreditgebenden Banken zur Folge hat. In Abb. 4 ist die Struktur der deutschen Unternehmensfinanzierung im Vergleich zu den USA und Groûbritannien ersichtlich. Als Alternative zur Erreichung einer stärkeren Eigenkapitalbasis und damit einer besseren Ausgangspositionierung des Unternehmens in der Beziehung zur Hausbank bietet sich neben der Unternehmensfinanzierung durch Private Equity die Aufnahme von Mezzanine Capital an. Über die Aufnahme von Mezzanine Capital erschlieût sich neben einer Verbesserung der Eigenkapitalquote des Unternehmens aufgrund der regelmäûigen Anerkennung des nachrangigen Charakters der Finanzierung als wirtschaftliches Eigenkapital eine flexible zusätzliche Kapitalquelle, welche die Struktur der Unternehmensfinanzierung hin zu einer stärker kapitalmarktorientierten Gewichtung positiv beeinflusst. Auf die spezifischen Probleme der Integration eines Investors in die Unternehmensstruktur eines kleinen und mittelständischen Unternehmens vor dem Hintergrund der noch häufig vertretenen familiären und in der Tendenz eher machtkonzentrierenden Ausrichtung der Unternehmensführung wird in der Schlussbetrachtung eingegangen. IV. Ausgestaltung und Nutzung von Mezzanine Capital zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur Die Definition des Begriffs ¹Mezzanineª stammt aus der Architektur und beschreibt das Zwischengeschoss zwischen zwei Hauptstockwerken (¹Mezzaninoª). Dieses Sinnbild übertragen auf die Unternehmensfinanzierung kennzeichnet eine Mezzanine-Finanzierung als eine hybride Finanzierungsart, die eine Stellung zwischen Eigen- und Fremdkapital einnimmt und Wesensmerkmale beider Kapitalformen aufweist 11). In Abgrenzung zum Begriff ¹Private Equityª beteiligt sich der Kapitalgeber von Mezzanine Capital nicht direkt am Eigenkapital des Unternehmens, sondern stellt vielmehr Kapital mit eigenkapitalähnlichem Charakter zu einer erhöhten Verzinsung (und/oder eventueller Erfolgsbeteiligung) zur Verfügung. Private Equity-Investitionen sind hingegen zeitlich befristete direkte Beteilungen eines Investors am Eigenkapital einer nicht notierten Gesellschaft und stellen eine Kapitalanlage dar, in welcher der Investor eine Wertvermehrung seiner Eigenkapitalbeteiligung durch eine günstige (u. U. aktiv beeinflusste) Unternehmensentwicklung beabsichtigt. Die Gestaltungsformen von Mezzanine Capital sind sehr vielfältig und individuell, allerdings weisen alle Formen folgende Kernelemente auf: l Nachrangigkeit in Bezug auf die sonstigen Gläubiger. 11) Nach Froriep Renggli, Mezzanine-Finanzierung von Unternehmensübernahmen und Jungunternehmen, 2001, S FINANZ BETRIEB 1/2003

7 l Vorrangigkeit gegenüber dem haftenden Eigenkapital. l Höheres Entgelt für die Kapitalbereitstellung im Vergleich zum klassischen Fremdkapital aufgrund der Nachrangigkeit. l Zeitliche Befristung der Kapitalüberlassung auf ca. sechs bis zehn Jahre. l Entgelt für die Kapitalbereitstellung ist handels- und steuerrechtlich auf Seiten des Investors regelmäûig als Betriebsaufwand qualifiziert (Ausnahme ist die atypisch stille Beteiligung). Mezzanine Capital wird grundsätzlich entweder durch ein nachrangiges Darlehen oder den Erwerb einer Beteiligung bereitgestellt. 1. Mezzanine Capital in Form eines Darlehens (Debt Mezzanine Capital) Üblicherweise wird Mezzanine Capital in Form eines Nachrangdarlehens (¹junior debtª oder ¹subordinated debtª) für eine Laufzeit von sechs bis zehn Jahren bereitgestellt. Das Nachrangdarlehen ist die mezzanine Finanzierungsform, welche der klassischen Fremdkapitalfinanzierung am ähnlichsten ist. Der Rückzahlungsanspruch ist für den Fall der Insolvenz des Kreditnehmers mit einem Nachrang des Kapitalgebers gegenüber den sonstigen Gläubigern ausgestattet. Die Verzinsung besteht üblicherweise (allerdings nicht obligatorisch) aus einer fixen Nominalverzinsung und einer gewinnabhängigen Erfolgskomponente. Die Ausweisung des Nachrangdarlehens in der Bilanz erfolgt unter den Verbindlichkeiten mit einem entsprechenden Nachrangvermerk sowie einer Erläuterung des Nachrangcharakters im Anhang. Entscheidender Vorteil und Nutzen dieser Finanzierungsalternative für das KMUist allerdings der durch die Nachrangigkeit bedingte eigenkapitalähnliche Charakter, der regelmäûig in der Bilanzanalyse und im Ratingprozess von Banken und Ratingagenturen als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet wird und somit die Eigenkapitalquote verbessert und in der Folge zu einer Verbesserung der Finanzierungsstruktur und der Kreditkonditionen führt. Der eigenkapitalähnliche Charakter des Mezzanine Capitals ist allerdings in den nachfolgend dargestellten Formen einer Beteiligung noch stärker ausgeprägt. 2. Mezzanine Capital in Form einer Beteiligung (Equity Mezzanine Capital) Im Gegensatz zum nachrangigen Darlehen hat die Beteiligung in Form einer stillen Gesellschaft eine stark gesellschaftsrechtliche Komponente und die Rahmenbedingungen sind in den 230 ff. im HGB eindeutig definiert. Die typisch stille Beteiligung ist grundsätzlich sowohl am Gewinn als auch am Verlust der Gesellschaft beteiligt, wobei sich die Verlustbeteiligung im Gesellschaftsvertrag ausschlieûen lässt. Eine stille Beteiligung ist dann vorhanden, wenn neben der klassischen fixen Nominalverzinsung eine beträchtliche gewinnabhängige Vergütungskomponente (mindestens 1 3 der Gesamtvergütung) vertraglich vereinbart wird. Ist dies nicht der Fall ist die Beteiligung keine stille Gesellschaft, sondern vielmehr ein partiarisches Darlehen. Bei der bilanziellen Ausweisung der typisch stillen Beteiligung gibt es unterschiedliche Ansätze und Meinungen. Die restriktive Auslegung verlangt zur Ausweisung als Eigenkapital eine Verlustbeteiligung. Ist diese vertraglich ausgeschlossen worden, ist die stille Beteiligung als sonstige Verbindlichkeit auszuweisen und hat somit keinerlei positive Auswirkung auf die Finanzstruktur des mittelständischen Unternehmens. Ist die stille Beteiligung hingegen mit einem Rangrücktritt versehen, ist diese unabhängig von der bilanziellen Ausweisung im Rahmen der strukturellen Bilanzanalyse als wirtschaftliches Eigenkapital anzusehen und die Vorteile im Rating sind gewährleistet. Entscheidender Vorteil und Nutzen von Mezzanine Capital in Form eines Nachrangdarlehens für das KMU ist der durch die Nachrangigkeit bedingte eigenkapitalähnliche Charakter, der regelmäûig in der Bilanzanalyse und im Ratingprozess von Banken und Ratingagenturen als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet wird und somit die Eigenkapitalquote verbessert. Darüber hinaus gibt es neben der restriktiven Auslegungsmeinung die progressive Variante, welche die stille Gesellschaft bereits bei Vorliegen einer Verlustbeteiligung und einer gewinnabhängigen Verzinsung als ¹Kapital des stillen Gesellschaftersª direkt nach dem Eigenkapital bilanziell ausweist. Im Fall einer zusätzlichen Verlustbeteiligung übernimmt die stille Beteiligung Verlustdeckungsfunktion und ist in jedem Fall analog als ¹Kapital des stillen Gesellschaftersª nach dem gezeichneten Kapital und direkt vor den Rückstellungen bilanziell auszuweisen. Wesentliches Kriterium im bankinternen Ratingprozess ist allerdings die Laufzeit der stillen Beteiligung, welche den Ein-Jahreszeitraum nicht unterschreiten sollte, da anderenfalls eine Zuordnung zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten erfolgt und die eigenkapitalstärkende Funktion unterbleibt. Bei der typischen und auch bei der nachfolgend beschriebenen ¹atypischª stillen Beteiligung wird die laufzeitbezogene Verzinsung häufig durch sog. ¹Kickerª ersetzt. In dieser Variante erhält der Investor am Ende der Beteiligungslaufzeit entweder l einen ¹Non-Equity-Kickerª l einen ¹virtuellen Equity-Kickerª l einen ¹Equity-Kickerª. Der ¹Non-Equity-Kickerª ist eine einmalige von der Unternehmensentwicklung unabhängige Sonderverzinsung bezogen auf die Nominaleinlage, während bei einem ¹virtuellen Equity-Kickerª die einmalige Sonderzahlung von der Entwicklung des Unternehmenswerts abgeleitet wird. Ein ¹Equity-Kickerª im ursprünglichen Sinn ist die Einräumung von Bezugsrechten für den Investor, welche an den Eintritt bestimmter Ereignisse (Unternehmensverkauf, IPO etc.) geknüpft ist und dem Investor die Möglichkeit gibt, eine bestimmte Anzahl von Firmenanteilen zu bereits bei Beteiligungseintritt vereinbarten günstigen Konditionen zu erwerben. Neben der typisch stillen Beteiligung existiert darüber hinaus die sog. ¹atypischª stille Betei- Finanzmanagement FINANZ BETRIEB 1/2003 7

8 Finanzmanagement Abb. 5: Merkmale von Mezzanine Capital im Vergleich zu Eigen- und Fremdkapital (eigene Darstellung) ligung, welche dem eintretenden Investor eine Mitunternehmerstellung zuweist. Hier ist der Gesellschafter sowohl am laufenden Gewinn und Verlust als auch an den stillen Reserven des Unternehmens unmittelbar beteiligt. Der Investor einer atypisch stillen Beteiligung ist auch grundsätzlich mit typischen Geschäftsführungsbefugnissen und Kontrollrechten ausgestattet. Die bilanzielle Ausweisung dieser mezzaninen Beteiligungsform erfolgt als ¹eigenkapitalähnlicher Sonderpostenª direkt nach dem Eigenkapital. 3. Hybride Formen von Mezzanine Capital Neben der reinen Erscheinungsform von Mezzanine Capital als Nachrangdarlehen oder als Beteiligung existieren zudem noch Mischformen wie die Wandelschuldverschreibung oder auch der Genussschein, welche aber aufgrund der noch eingeschränkten Verwendung in der Mittelstandsfinanzierung hier nur kurz erläutert werden. Eine Wandelschuldverschreibung gewährt dem Investor neben einer reduzierten Nominalverzinsung die Option, während einer definierten Frist die Anleihe in Geschäftsanteile des Unternehmens zu wandeln. Dieses Recht ist üblicherweise aufgrund des enthaltenen Optionsrechts im Gegensatz zum klassischen Nachrangdarlehen mit einer geringeren Verzinsung ausgestattet. Ein Vorteil in Form einer Stärkung der Eigenkapitalbasis erfolgt allerdings erst nach erfolgter Wandlung der Anleihe, d.h. nach der Wahrnehmung des Optionsrechtes durch den Investor. Ein Genussschein verbrieft neben der Nominalverzinsung typische Gesellschafterrechte, wie bspw. Recht auf Beteiligung am Erfolg oder Beteiligung am Liquidationserlös. Die rechtliche Ausgestaltung der sog. Genussrechte ist allerdings ausgesprochen vielfältig und somit sehr komplex. Beide Formen von Mezzanine Capital sind für kleine und mittelständische Unternehmen nur eingeschränkt zu verwenden, da einerseits das vorgeschriebene Mindest-Emissionsvolumen der Wandelanleihe und andererseits die Komplexität der Genussrechte eine Anwendung und Nutzung erschweren. In der Abb. 5 sind die wesentlichen Merkmale von mezzaninen Finanzierungsformen den Charakteristika von Eigenund Fremdkapital gegenübergestellt. V. Bedeutung von Basel II für die Finanzierungsalternative Mezzanine Capital Vor dem Hintergrund der dargestellten ¾nderungen der Eigenkapitalverordnung, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der derzeitigen Strukturkrise im Bankenwesen wird die Finanzierungsform Mezzanine Capital auch in Deutschland sukzessive zu einem nicht unwesentlichen Bestandteil in der Unternehmensfinanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen werden. Diese Entwicklung ist bereits jetzt erkennbar, da die Basel-II Implikationen im Marktverhalten der Kreditinstitute bereits weit vor der verpflichtenden Umsetzung Ende 2006 umgesetzt werden. Im Jahr 2001 erfreuten sich Mezzanine-Finanzierungen in Europa trotz turbulenter Zeiten am Kapitalmarkt reger Nachfrage. Die Mezzanine- Investitionen von 4,2 Mrd. E in 2001 stellen einen zehnprozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar. Die Anzahl der Transaktionen stieg von 106 auf nunmehr 112. In Deutschland wurden auf diese Art und Weise 11 Buyouts durchgeführt, wobei das durchschnittliche Transaktionsvolumen bei 37,5 Mio. E lag. Im ersten Quartal 2002 konnte Deutschland seinen Anteil am europäischen Mezzanine-Markt von 13,2% auf 17% ausbauen 12). Offensichtlich wächst also das Marktvolumen für Mezzanine Capital trotz oder gerade auf- 12) Nach bfinance.com, News, FINANZ BETRIEB 1/2003

9 grund der ökonomischen Gesamtentwicklung. Wesentliche Entscheidungsfaktoren für Mezzanine-Investoren waren in der Vergangenheit Ratingentwicklung, Cash-flow-Basis des Unternehmens und die Investitionslaufzeit 13). Die Ausgestaltung der Mezzanine-Finanzierung ist sehr individuell und durch die Anpassung an die Cash-flow-Entwicklung oft mit einem Tilgungsaufschub ausgestattet. Die eigentliche Tilgung des Mezzanine Capitals beginnt somit erst nach Eintritt von positiven Cash-flows. Dies kennzeichnete Mezzanine Capital in der Vergangenheit häufig als eine Art Projekt- bzw. Expansionsfinanzierung von ambitionierten Wachstumsunternehmen. Vor dem Hintergrund dieser ursprünglichen Merkmale von Mezzanine Capital wird sich zukünftig eine ¹typischeª Mittelstands-Mezzanine-Finanzierung entwickeln, welche in kleineren Tranchen zur mittelfristigen Finanzierung von renditestarken, konventionellen kleinen und mittelständischen Unternehmen herausgelegt wird. Das Renditeziel des Mezzanine- Investors wird dabei bei ca % liegen 14). Auch wenn sicherlich bei verstärktem Einsatz von Mezzanine-Finanzierungen ein Trend zur teilweisen Standardisierung hinsichtlich Ausgestaltung und Abwicklung zu erwarten ist, bleibt weiterhin die grundsätzliche Individualität in der Ausgestaltung ein wesentlicher Vorteil dieser Finanzierungsform insbesondere in der Anwendung im breiten Spektrum der kleinen und mittelständischen Unternehmen. So ist die Ausgestaltung der Mezzanine-Finanzierung als Beteiligung oder als Darlehen von der individuellen Cash-flow Basis des Unternehmens abhängig. Ein mittelständisches Unternehmen, welches sich als Target für einen Mezzanine-Investor empfehlen will, hat demnach folgende Kriterien zu erfüllen: l Klar formulierte und kommunizierte Unternehmensvision und Wachstumsstrategien. l Umfangreicher Business Plan zur Dokumentation der Geschäftsentwicklung inklusive Finanzplanung. l Formulierung und Umsetzung von Corporate Governance Leitsätzen. l Bereitschaft zum offenen Dialog mit dem Investor im Rahmen der Due Diligence. Es muss ein Wandel in der bisherigen Kommunikations- und Planungspolitik von kleinen und mittelständischen Unternehmen stattfinden, um für Mezzanine Capital-Investoren interessant zu werden. Die Entwicklung hin zu einer derartig orientierten Unternehmenspolitik ist allerdings schon jetzt in Ansätzen zu beobachten und vor dem Hintergrund der derzeitigen Vertrauenskrise in technologieorientierte Unternehmen ist darüber hinaus eine Tendenz der Mezzanine-Investoren zur Finanzierung klassischer ¹Oldª-Economy Unternehmen erkennbar. So investiert beispielsweise die Münchener Beteiligungsgesellschaft Blaumark ausschlieûlich in stille Beteiligungen mittelständischer Unternehmen und nicht in die ursprüngliche Zielgruppe Startup-Unternehmen 15). Aufgrund der erzielbaren Risikodiversifizierung gegenüber einzelnen Mezzanine-Investitionen ist eine zunehmende Marktdurchdringung von Mezzanine-Capital Fonds zu erwarten. Die Verbreitung von Mezzanine-Fonds steht in Kontinentaleuropa erst am Beginn der Entwicklung 16). Hier erschlieût sich auch für die Kreditwirtschaft ein interessanter Markt, der durch die Anforderungen von Basel II und der derzeitigen Ertragskrise in der Kreditwirtschaft zusätzliche Impulse bekommen wird. Darüber hinaus sind auch mit Mezzanine Capital-Fonds attraktive Portfolio-Diversifizierungseffekte zu erzielen, da die Investitionen in Mezzanine Capital analog zu Private Equity Investments mit herkömmlichen Assets wie Aktien und Bonds teilweise negativ korrelieren. Somit kann sich sowohl für Beteiligungsgesellschaften als auch für Fondsgesellschaften und Banken eine neue Assetklasse erschlieûen, welche neben den Vorteilen einer attraktiven Anlageform auch eine nicht zu unterschätzende volkswirtschaftliche Bedeutung in der Stärkung des Mittelstands hat. VI. Zusammenfassung und Ausblick Trotz der im Juli 2002 erreichten Verbesserungen in der Eigenkapitalunterlegung von Risikoaktiva an klein- und mittelständische Unternehmen ist auf Basis der Säulen I und III der neuen Eigenkapitalverordnung von einer unausweichlichen Entwicklung im mittelständischen Kreditgeschäft in Richtung einer konsequenten Bonitätsbeurteilung und Kreditportfolio-Prüfung von Seiten der deutschen Kreditwirtschaft auszugehen. Durch einen frühzeitigen Einstieg insbesondere der groûen, international positionierten Kreditinstitute in die Verwendung der internen Ratingansätze ist eine Tendenz zur Portfoliooptimierung mit dem Resultat einer Bereinigung und Neustrukturierung der Mittelstandsfinanzierung abzusehen. Dieser Prozess ist bereits jetzt zu beobachten und umso entscheidender ist eine frühzeitige Neuorientierung der kleinen und mittelständischen Unternehmen sowohl in der Gestaltung der Finanzierungsbasis (Eigenkapitalquote) als auch in der Kommunikation mit der Hausbank im Rahmen des ¹Relationship-Bankingª. Insbesondere in der jetzigen Phase ist ein Umdenken in den KMU's zwingend erforderlich und die ursprünglich als Gefahr interpretierte neue Eigenkapitalverordnung ist als Chance und Wachstumsperspektive zu verstehen und zu ergreifen. Die Aufnahme von Mezzanine Capital ist vor diesem Hintergrund für kleine und mittelständische Unternehmen eine sehr interessante Finanzierungsalternative und damit ein möglicher Schritt in Richtung dieser Chancennutzung, welche in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Die Vorteile einer Finanzierung des Mittelstandes über Mezzanine Capital sind im Wesentlichen: 13) Nach Wirtschaftwoche 2002, Mezzanine Kapital gibt Luft für langjährige Wachstumsprojekte. 14) Nach Financial Times Deutschland, Basel II macht Mischfinanzierung interessant, ) Nach Financial Times Deutschland, a.a.o. (Fn. 15). 16) Nach Financial Times Deutschland, Mit Mezzanine die Lücke schlieûen, Finanzmanagement FINANZ BETRIEB 1/2003 9

10 Finanzmanagement l Durch die Aufnahme von Mezzanine Capital wird in nahezu allen Gestaltungsvariationen zusätzliches wirtschaftliches Eigenkapital geschaffen, welches den Spielraum zur Ausnutzung von Wachstumsperspektiven bedeutend erweitert. l Mezzanine Capital steht i.d.r. mittel- bis langfristig zur Verfügung (Anlagehorizont sechs bis zehn Jahre) und erhöht somit die Unabhängigkeit des Unternehmens von weiteren Fremdkapitalgebern und insbesondere Banken. l Im Rahmen von Mezzanine Capital als Beteiligung wird das Unternehmen nicht mit Zinsund Tilgungsleistungen belastet. l Im Fall von Liquiditätskrisen verfügt das Unternehmen über einen gröûeren finanziellen Risikopuffer. Auch für den Investor ist die Anlage in Mezzanine Capital attraktiv, da einerseits die Investition im Regelfall steuerrechtlich als Betriebsausgabe eingestuft wird und andererseits dem Investor durch die oft vereinbarte regelmäûige Berichterstattung ein aufschlussreicher Einblick in die Geschäftsentwicklung des Unternehmens gewährt wird. Die Mezzanine Finanzierung ist deswegen auch häufig eine Vorstufe für eine direkte Eigenkapitalbeteiligung in Form einer Private Equity Investition, welche aufgrund des erhöhten Risikos oft erst nach detaillierterer Kenntnis der Geschäftssituation vom Investor getätigt wird. Die Mezzanine-Finanzierung ist auch vor dem Hintergrund der spezifischen Situation von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bezug auf die Machtverteilung in der Geschäftsführung eine vorteilhafte Alternative. In mittelständischen Unternehmen ist häufig eine familiengeprägte Unternehmensführung zu beobachten, die keine umfangreiche Verwässerung der Eigentums- und Machtverhältnisse beabsichtigt. Die vielen Gestaltungsmöglichkeiten der Mezzanine-Finanzierung ermöglichen eine kontrollierte Beteiligung der Investoren an der aktiven Geschäftsführung. Grundsätzlich sind Beteiligungsgesellschaften im Gegensatz zu strategischen Investoren vielmehr am Ertrag der Investition interessiert als an der Teilnahme am operativen Tagesgeschäft. Im Zuge der Neupositionierung des kleinen und mittelständischen Unternehmens vor dem Hintergrund der dargestellten Entwicklungen ist alternativ die Beteiligung und auch die Einbeziehung eines Mezzanine-Investors in strategische Unternehmensentscheidung sogar empfehlenswert, um so eine klassische ¹Win-Win-Situationª im Beteiligungsverhältnis zu schaffen. Durch eine kooperative Zusammenarbeit von Investor und Unternehmer sind zusätzliche Impulse, Ideen und ein konstruktiver Erfahrungssaustausch möglich, der zukünftig mitunter Wettbewerbsvorteile für das entsprechende Unternehmen bedeuten kann. Abschlieûend bleibt festzuhalten, dass die Aufnahme von Mezzanine Capital als Finanzierungsalternative für den Mittelstand eine sehr gute Handlungsoption im Kontext der neuen Eigenkapitalverordnung darstellt, dessen Nutzungsintensität und Gestaltungsmöglichkeiten mit groûem Interesse in der Zukunft zu beobachten ist. 10 FINANZ BETRIEB 1/2003

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