Rahmenstoffplan. Geprüfte Personalfachkauffrau. Geprüfter Personalfachkaufmann. Berufsbegleitender Lehrgang mit 544 Unterrichtsstunden

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1 Rahmenstoffplan Geprüfte Personalfachkauffrau Geprüfter Personalfachkaufmann Berufsbegleitender Lehrgang mit 544 Unterrichtsstunden Ihre Ansprechpartnerin der IHK Darmstadt: Monika Seiler-Mattern Kfm. Weiterbildung Telefon: Telefax: Internet:

2 Berufs- und arbeitspädagogischer Teil 76 Unterrichtsstunden 1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und 3. Ausbildung durchführen Ausbildung planen 4. Ausbildung abschließen Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken Lehrgang Personalfachkaufleute 468 Unterrichtsstunden Personalarbeit organisieren und durchführen 128 U Std. Personal- und Organisationsentwicklung steuern 82 U Std. 1. Personalbereich in die Gesamtorganisation des 1. Mitarbeiter/innen beurteilen, deren Potential erkennen Unternehmens einbinden und fördern Personalwirtschaftliches Dienstleistungsangebot Konzepte für Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter Gestalten sowie Qualifikationsanalysen und Qualifizierungs- 3. Prozesse im Personalwesen gestalten programme entwerfen und umsetzen 4. Projekte planen und durchführen 3. Zielgruppenspezifische Förderprogramme erarbeiten Informationstechnologie im Personalbereich nutzen und umsetzen 6. Beraten und Fachgespräche führen 4. Qualitätsmanagement in der Personal- und Organi- 7. Präsentations- und Moderationstechniken einsetzen sationsentwicklung einsetzen 8. Arbeitstechniken und Zeitmanagement Führungsmodelle und Führungsinstrumente anwenden, Führungskräfte beraten Personalarbeit auf Grundlage rechtlicher Bestimmungen durchführen 190 U Std. 6. Betriebliche Arbeitsformen mitgestalten, Grundsätze moderner Arbeits- und Lernorganisation umsetzen 1. Individuelles und kollektives Arbeitsrecht anwenden Rechtswege kennen und das Prozessrisiko ein- Situationsbezogenes Fachgespräch 10 U Std. Schätzen 3. Einkommens- und Vergütungssysteme umsetzen 4. Sozialversicherungsrecht anwenden Sozialleistungen des Betriebes gestalten 6. Personalbeschaffung durchführen 7. Administrative Aufgaben einschließlich der Entgeltabrechnung bearbeiten Personalplanung, -marketing und controlling gestalten und umsetzen 48 U Std. 1. Konjunktur- und Beschäftigungspolitik bei der Personalplanung und beim Personalmarketing berücksichtigen Personalwirtschaftliche Ziele aus der strategischen Unternehmensplanung ableiten 3. Beschäftigungsstrukturen und Personalbedarfe für Produktions- und Dienstleistungsprozesse analysieren und ermitteln 4. Personalbedarfs- und Entwicklungsplanung durchführen Personalcontrolling gestalten und umsetzen 2

3 Berufs- und arbeitspädagogischer Teil 1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung Mitwirken bei der Planung und Entscheidung hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen Eignung des Betriebes für die Ausbildung des anstrebten Ausbildungsberufes evtl. in Verbindung mit außerbetriebl. Maßnahmen Vorbereitende Maßnahmemöglichkeiten einschätzen in Bezug auf die Berufsausbildung Im Betrieb die Aufgaben der an der Ausbildung mitwirkenden abstimmen Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken Auf der Grundlage einer Ausbildungsverordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung berücksichtigen Kooperationsbedarf ermitteln und abstimmen Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden anwenden Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und Eintragung veranlassen Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Ausbildung im Ausland durchgeführt werden können Ausbildung durchführen Lernförderliche Bedingungen schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen Probezeit organisieren, gestalten und bewerten Aus dem betriebl. Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebl. Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten Ausbildungsmethoden und medien zielgruppengerecht auswählen und einsetzen Auszubildende bei Lernschwierigkeiten unterstützen Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsan-gebote machen und die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung prüfen Soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden fördern, Probleme erkennen und auf Lösungen hinwirken Leistungen feststellen und bewerten, Beurteilungsgespräche führen und Rückschlüsse ziehen Interkulturelle Kompetenzen fördern Ausbildung abschließen Auszubildende auf die Abschlussprüfung vorbereiten und zu einem erfolgreichen Abschluss führen Für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen sorgen und diese auf Besonderheiten hinweisen An der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten Lehrgang Personalfachkaufleute Personalarbeit organisieren und durchführen 1. Personalbereich in die Gesamtorganisation des Unternehmens einbinden Begriff und Wesen der Unternehmensorganisa-tion Aufbauorganisation Ablauforganisation Entwicklung von der Tayloristischen Organisation zur Lean Organisation Die Personalabteilung in der Gesamtorganisation des Unternehmens Aufgaben/ Organisation der Personalabteilung Personalwirtschaftliches Dienstleistungsangebot gestalten Entwicklung von der Funktions- zur Kundenorientierung Strategieentwicklung für Dienstleister Ist-Situation Prognose und Potenzialanalyse Innovationsmanagement in der Dienstleistung Personalwirtschaftlicher Dienstleistungsprozess 3

4 3. Prozesse im Personalwesen gestalten Ganzheitlicher Prozessgestaltungsansatz Grundlagen der Prozessgestaltung Systematische Prozessverbesserung und -veränderung 6. Beraten und Fachgespräche führen Grundlagen der Beratungsmethodik Konfliktmanagement Gesprächsführungstechnik Regeln der Feedbacktechnik Einsatz der Reflexionstechnik 4. Projekte planen und durchführen Begriffliche Grundlagen Projektorganisation Projektleitung Projektteam Projektplanung Projektinformationssysteme Projektsteuerung, z. B. Netzpläne Projektkontrolle Ressourcenmanagement Informationstechnologie im Personalbe- Reich nutzen IT-Einsatz Personalinformations- und managementsysteme Datenschutz und Datensicherheit Auswahlkriterien für Standardsoftware und deren Einführung Präsentations- und Moderationstechniken einsetzen Moderierte Teamarbeit Denken im Dialog Gruppenarbeitstechniken Umgang mit Präsentationsmedien Arbeitstechniken und Zeitmanagement Hilfen für das Lernen zu lernen Allgemeines Zeitmanagement (Sammeln, verarbeiten und vermitteln von Informationen Gruppenarbeit Persönliche Zeitmanagement Personalarbeit auf Grundlage rechtlicher Bestimmungen durchführen 1. Individuelles und kollektives Arbeitsrecht anwenden Die Anbahnung von Arbeitsverhältnissen Die Begründung des Arbeitsverhältnisses Entgeltfortzahlung, z. B. im Krankheitsfall bei Urlaub/ Bildungsurlaub bei sonst. Freistellungen bei Annahmeverzug Störungen im Arbeitsverhältnis Beendigung von Arbeitsverhältnissen Die Personalaktenführung z. B. Gesetzliche Vorschriften Beteiligungsrechte des Betriebsrates Weitere für das Personalgeschäft wesentliche gesetzliche Grundlagen des Arbeitsrechts Unternehmensverfassung Mitbestimmungsgesetz Mitbestimmung nach dem BetrVG von 1952 Montanmitbestimmung Betriebsverfassungsgesetz BetrVG Tarifvertragsrecht Koalitionsfreiheit und Tarifautonomie Tarifvertragsparteien und Tariffähigkeit Geltungsbereich und Gegenstand von Tarifverträgen Nachwirkung von Tarifnormen Arbeitskampfrecht Normative Grundlagen des Arbeitskampfrechts Formen und Rechtsfolgen des Streiks und der Aussperrung Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates während Arbeitskampfmaßnahmen Weitere Rechtsquellen des Arbeitsrechts 3. Rechtswege kennen und das Prozessrisiko einschätzen Arbeitsrechtsbarkeit Sozialgerichtsbarkeit Einkommens- und Vergütungssysteme umsetzen Wirtschaftliche Grundlagen der Einkommens- und Vergütungssysteme Wertschöpfung im Unternehmen Wertschöpfungsrechnung im Unternehmen Rechtliche Grundlagen der Einkommens- und Vergütungssysteme z. B. Grundgesetz und Länderverfassungsgesetze Tarifverträge Betriebsvereinbarungen Einzelarbeitsverträge Einseitige unternehmerische Festlegung Prinzipien der Entgeltfestsetzung Festlegung der Entgelthöhe Formen der Beteiligung am Unternehmenserfolg Leistungsabhängige Entgeltformen Kriterien für die Wahl der Entgeltform Arbeitsrechtliche Bedingungen Personalwirtschaftliche Zielsetzungen Objektive und subjektive Arbeitsbedingungen Kosten der Entgeltfestlegung und abrechnung Personalzusatzkosten Gesetzliche Tarifliche Freiwillige 4

5 4. Sozialversicherungsrecht anwenden Grundlagen der Sozialversicherung Ziele und Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung Ziele und Aufgaben der Pflegeversicherung Ziele und Aufgaben der Rentenversicherung Ziele und Aufgaben der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitsförderung Ziele und Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung Grundzüge der Sozialgerichtsbarkeit Sozialleistungen des Betriebes gestalten Grundlagen und Ziele der betrieblichen Sozialpolitik Betriebliche Sozialleistungen Cafeteria Angebote Inhalte Möglichkeiten Informationsmöglichkeiten über betriebliche Sozialleistungen Personalbeschaffung durchführen Hilfsmittel der Personalbeschaffung Interne Beschaffung Externe Beschaffung Administrative Aufgaben einschließlich der Entgeltabrechnung bearbeiten Aufgaben der Personalverwaltung Instrumente der Personalverwaltung Datensicherheit und betrieblicher Datenschutz, z. B. Ziele Voraussetzungen Maßnahmebereiche Der Datenschutzbeauftragte und seine Aufgaben Personalplanung, -marketing und controlling gestalten und umsetzen 1. Konjunktur- und Beschäftigungspolitik bei der Personalplanung und beim Personalmarketing berücksichtigen Konjunktur und Beschäftigung Einfluss von Konjunktur und Beschäftigung auf die Personalplanung und das Personalmarketing Personalplanung Personalmarketing Personalwirtschaftliche Ziele aus der strategischen Unternehmensplanung ableiten Strategische Unternehmensplanung Einfluss der strategischen Unternehmensplanung auf personalwirtschaftliche Ziele Personalwirtschaftliche Ziele, z. B. Optimierung der Beschäftigung Kostenminimierung der Beschäftigung Steigerung der Arbeitsleistung Nutzung der Kreativität und Erfahrung Soziale humanitäre Ziele Beschäftigungsstrukturen und Personalbedarfe für Produktions- und Dienstleistungsprozesse analysieren und ermitteln Die menschliche Arbeitsleistung im Unterneh-men Instrumente der Personalbedarfsbestimmung Personalbedarfs- und Entwicklungsplanung durchführen Methoden der Personalbedarfsberechnung Methoden zur Ermittlung des Personalbestandes Profile durch Arbeits(platz)bewertung Maßnahmen zur Anpassung des Personalbedarfs Ziele, Inhalte und Notwendigkeit der Personalentwicklungsplanung Personalcontrolling gestalten und umsetzen Ziele des Personalcontrolling Aufgaben des Personalcontrolling Das Personalinformationssystem als Hilfsmittel Elemente des Personalcontrolling Personal- und Organisationsentwicklung steuern 1. Mitarbeiter beurteilen, deren Potentiale erkennen und fördern Mitarbeiterbeurteilung Auswertung der Potenzialanalyse Konzepte für Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter sowie Qualifikationsanalysen und Qualifizierungsprogramme entwerfen und umsetzen Stellenwert der Kompetenzentwicklung Lernen/ Betriebliche Weiterbildung 3. Zielgruppenspezifische Förderprogramme erarbeiten und umsetzen Zielgruppen für Förderprogramme Individuelle und gruppenbezogene Förderprogramme 5

6 4. Qualitätsmanagement in der Personalund Organisationsentwicklung einsetzen Qualitätsstrategien Qualitätsnormen/ Zertifizierung Kosten-Nutzen-Analyse Qualitätssichernde Maßnahmen in der Personalentwicklung Führungsmodelle und Führungsinstrumente anwenden, Führungskräfte beraten Führungsmodelle z. B. Management-by-Techniken Führungsinstrumente Beraten der Führungskräfte 6. Betriebliche Arbeitsformen mitgestalten, Grundsätze moderner Arbeits- und Lernorganisation umsetzen Moderne Arbeitsorganisation Lernförderliche Arbeitsgestaltung Moderne Lernorganisation Grundbegriffe des Steuerrechts Wesen des Steuerrechts Besteuerungsgrundsätze Prüfung Situationsbezogenes Fachgespräch Im Situationsbezogenen Fachgespräch sollen die Prüfungsteilnehmer/innen nachweisen, dass sie in der Lage sind, ihr Berufswissen in betriebstypischen Situationen anzuwenden und sachgerechte Lösungen vorzuschlagen. Insbesondere soll nachgewiesen werden, dass angemessen mit Gesprächspartner/innen innerhalb und außerhalb des Unternehmens oder der Organisation sprachlich kommuniziert werden kann und sie dabei argumentations- und präsentationstechnische Instrumente sach- und personenorientiert einzusetzen verstehen. 6

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