Förderung sozialer Kompetenzen bei Menschen mit Autismus- Spektrum-Störungen

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1 Förderung sozialer Kompetenzen bei Menschen mit Autismus- Spektrum-Störungen 1

2 Gliederung 1. Soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit ASS 2. Ursachen für soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit ASS Soziale Anleitungen: Social Strip Conversations (Gray) 3.2 Comic Strip Conversations (nach Gray) 3.3 Gefühlsmanagment 3.4 Theory of Mind (ToM Training) 3.5 Soziales Gruppentraining 2

3 1. Soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit ASS 1.1 Kommunikation - Gegenseitigkeit in Gesprächen - Small-Talk - mangelnde Mimik und Gestik, eingeschränkte Körpersprache - Asperger Autisten verfügen über komplexen Wortschatz - kleine Professoren, Wortneuschöpfungen 3

4 1. Soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit ASS 1.2 Soziale Interaktion - aus Problemen in der Kommunikation, ergeben sich Probleme in der sozialen Interaktion - mangelnder Blickkontakt - fehlende sozial-emotionale Gegenseitigkeit 4

5 1. Soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit ASS 1.3 Verhalten - das Verhalten wird stark von Kommunikations- und Interaktionsschwierigkeiten beeinflusst - Rückzugsverhalten - Stereotype Verhaltensmuster 5

6 2. Ursachen für soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit Autismus - Wahrnehmungsbesonderheiten - Zentrale Kohärenz bzw. Monotropismus-Theorie - Theory of Mind 6

7 2. Ursachen für soziale Schwierigkeiten bei Menschen mit Autismus Theory of Mind Bild: Sally-und-Anne-Experiment nach Wimper und Perner (1983) 7

8 Wie sinnvoll ist Soziales Kompetenztraining bei Menschen mit Autismus? 8

9 Möglichkeiten des Trainings: 3.1 Gefühlsmanagment 3.2 Theory of Mind (ToM Training) 3.3 Comic Strip Conversations (nach Gray) 3.4 Soziale Anleitungen: Social Strip Conversations (Gray) 3.5 Soziales Gruppentraining 9

10 3.1 Gefühlsmanagement - Gefühle erkennen und benennen lernen - Basisemotionen: Freude, Angst, Trauer, Wut - Komplexer Vorgang, daher: 1. Mimik 2. Gestik 3. Körperhaltung 4. Tonfall - Training im Alltag 10

11 3.2 ToM Training entwickelt von Baron-Cohan & Howlin (1999) Fähigkeit, anderen und sich selbst psychische Zustände zuzuschreiben. 1. Zuordnen von Gefühlen zu Situationen 2. Zuordnung von Gefühlen zu Wünschen 3. Zuordnung von Glaubenssätzen / Überzeugungen zu Gefühlen 4. Perspektivübernahme 11

12 3.3 Comic Strip Conversations - Unterhaltungen zwischen zwei oder mehreren Leuten, die mit Hilfe von Zeichnungen veranschaulicht werden - es stehen verschiedene Symbole zur Verfügung: Sprechblasen Gedankenblasen überkreuzende Sprechblasen (Unterbrechen) große Wörter für laute Wörter, klein geschriebene Wörter für leise gesprochene Wörter Pfeile zum Ohr der anderen Person kennzeichnen das Zuhören individuelle Symbole, die für Personen, Orte und Ereignisse festgelegt werden können 12

13 13

14 3.4 Social Stories - präzise, konkret und klar formulierte Erklärungen - Inhalte: soziale Regeln, Emotionen, soziale Konventionen, Begriffe, Redewendungen - vor allem Details beschreiben, die nicht autistische Menschen für selbstverständlich halten 14

15 3.4 Social Stories Zusammenfassung: - klare eindeutige Sprache - Abstraktes wird anschaulich formuliert - das Gesagte durch konkrete Beispiele unterstreichen - Gefühle anderer Personen möglichst genau beschreiben - Gefühle der autistischen Person, sofern relevant, genau beschreiben - Du-Form (allgemein gültig), Ich-Form (individuell) - Verhaltensw. vorsichtig bewerten (z.b. Jemanden belügen, ist meistens gemein) - keine Redewendungen, Metaphern, Ironie oder Formulierungen die wörtlich verstanden werden können - doppelte Verneinung ist zu vermeiden, eher als pos. Aufforderung formulieren - Verwenden von Fotos, Zeichnungen oder sonstigen Abbildungen wünschenswert - können auch gemeinsam mit autistischen Person geschrieben werden 15

16 3.4 Social Stories Beispiel von Carol Gray: Viele Kinder spielen mit Spielzeug. Wenn Sie mit Spielzeug spielen, haben Sie Spaß. Es könnte Spass machen, mit anderen Kindern Spielzeug zu teilen. Ich kann lernen Spielzeug zu teilen. Teilen könnte Spaß machen. Wenn ich spiele, werde ich versuchen, Spielzeug zu teilen. 16

17 3.5 Soziale Kompetenzgruppen SOKO Autismus (Häußler et. Al, 2003) - Social Skills Groups sind Bestandteil des TEACCH Programms in North Carolina Methoden: - Nutzung und Gestaltung von natürlichen Situationen durch Zusammentreffen mit anderen Menschen - Strukturierung v. Situationen, damit sich Lernanlässe ergeben - Routinen - Strukturierende Hilfen - Visuelle Hinweise und Erinnerungshilfen 17

18 3.5 Soziale Kompetenzgruppen SOKO Autismus (Häußler et. Al, 2003) - Visuelle Kommunikationsmittel - Social Stories - Comic Strip Conversations - Rollenspiele - Beobachten und Einschätzen Sozialer Situationen(BESS) - Videofeedback - Skalen (um Abstufungen zu verdeutlichen) - Verträge und Verstärkerpläne 18

19 3.5 Soziale Kompetenzgruppen SOKO Autismus (Häußler et. Al, 2003) - Kindergruppe (4 Kinder zw. 9 und 17 Jahren) - Erwachsenengruppe (12 Erwachsene) - alle Kinder / Erwachsenen können sich sprachlich äußern - alle 2 Wochen für jeweils 120 min (Erwachsene: 180 min) - Ablauf (Kinder): 1. Begrüßungsrunde - 2. Strukturiertes Spiel 3. Pausenvorbereitung 4. Pause 5. Aufräumen 6. Unstrukturiertes Spiel 7. Entspannung 19

20 3.5 Soziale Kompetenzgruppen Kontakt (Herbrecht, Bölte und Poustka, 2008) - Frankfurter Kommunikations- und soziales Interaktions- Gruppentraining bei ASS - Zielgruppe: zw. 8 und 19 Jahren - 4 bis 7 Teilnehmer - Kindergruppe (60min), Jugendlichengruppe (90min) - IQ > 70 - Wöchentlich bis zweiwöchentlich - Wirksamkeit in Evaluationsstudie belegt 20

21 3.5 Soziale Kompetenzgruppen Kontakt (Herbrecht, Bölte und Poustka, 2008) 3-Stufen-Modell in KONTAKT 1. Stufe: - Kontakt herstellen - Regeln und Abläufe in soz. Gruppe verstehen - Grundlegende Emotionen erkennen - Gruppenidentität schaffen 21

22 3.5 Soziale Kompetenzgruppen Kontakt (Herbrecht, Bölte und Poustka, 2008) 3-Stufen-Modell in KONTAKT 2. Stufe: - Emotionen mimisch darstellen - Emotionen mit auslösenden sozialen Situationen verknüpfen - Sich in andere Menschen hineinversetzen - Verbalisieren von Emotionen und Problemen - Theorie sozialer Fertigkeiten 22

23 3.5 Soziale Kompetenzgruppen Kontakt (Herbrecht, Bölte und Poustka, 2008) 3-Stufen-Modell in KONTAKT 3. Stufe: - Einüben sozialer Fertigkeiten - Verbesserung der Eigen- und Fremdwahrnehmung - Transfer, Generalisierung 23

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