Walter Riester Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

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1 Walter Riester Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Um allen Einkommensschichten auch im Alter den gewohnten Lebensstandard zu sichern, ist ein abgestimmtes Konzept aus staatlicher und privater Vorsorge gefragt. Eine besondere Verantwortung kommt dabei den Tarifparteien zu. Das bewährte System der betrieblichen Altersversorgung wurde zum 1. Januar 1999 den Forderungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nach mehr Gestaltungsspielraum 1 + 2

2 Vorwort angepaßt. So werden unter anderem durch die ausdrückliche Aufnahme von Entgeltumwandlungsvereinbarungen in das Betriebsrentengesetz und die Änderung der Verpflichtung zur Dynamisierung von Betriebsrenten den Unternehmen mehr Chancen geboten, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern individuelle Altersversorgungsvereinbarungen zu entwickeln. Es liegt nun an Unternehmen und Arbeitnehmern, diese Chancen zu nutzen. Auf weitere Informationsquellen und Ansprechpartner wird in dieser Broschüre hingewiesen. Walter Riester Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

3 Inhalt Das Bausteine-Konzept Bausteine für eine sichere Zukunft 6 7 Die betriebliche Altersversorgung Ein System der Gemeinsamkeiten 8 9 Die Grundformen der betrieblichen Altersversorgung Vier Wege führen zum Ziel Zur schnellen Orientierung Kleines Lexikon der Altersversorgung Rechtskunde muß sein Wesentliche Auszüge aus dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) Ihr persönlicher Vorsorge-Check Chancen erkennen und Perspektiven gewinnen Adressen und Tips Wenn Sie noch mehr wissen möchten

4 Bausteine für eine sichere Zukunft Gesetzliche Rentenversicherung Der staatlich garantierte Generationenvertrag bildet auch künftig die Basis der Alterssicherung. Aber die Rentenversicherung erhebt nicht den Anspruch, allein den Lebensstandard im Alter zu garantieren. Dazu bedarf es in zunehmendem Maße der betrieblichen Altersversorgung, der individuellen Altersvorsorge und der Beteiligung am Produktivkapital. Betriebliche Altersversorgung Als betriebliche Altersversorgung bezeichnet man die Altersversorgung, die Arbeitgeber auf freiwilliger Basis ihren Arbeitnehmern gewähren. Die Verbreitung von betrieblicher Altersversorgung ist je nach Wirtschaftsbranche und Größe des Unternehmens sehr unterschiedlich. Mit den Neuregelungen im Betriebsrentengesetz vom will der Gesetzgeber erreichen, daß mehr Arbeitnehmer als bisher von dieser Altersversorgung profitieren

5 Das Bausteine-Konzept Die Alterssicherung beruht auf Bausteinen aus staatlicher und privater Vorsorge. Die private Initiative der Betriebe und jedes Einzelnen ergänzen wesentlich die gesetzliche soziale Sicherung. Hierbei soll die Beteiligung am Produktivkapital künftig eine besondere Rolle spielen. Beteiligung am Produktivkapital Private Eigenvorsorge Individuelle Vermögensbildung ist Altersvorsorge und wird auch künftig staatlich unterstützt. Denn Staat und Betriebe können und sollen nicht alles im Leben absichern. Ein gutes Stück Altersvorsorge bleibt in der Eigenverantwortung des Einzelnen. Grundsätzlich kann jede Form privaten Vermögens der Lebensstandardsicherung dienen: Wohneigentum, andere Immobilien, Lebensversicherungen, Investmentfonds, Aktien, Anleihen, Sparbriefe, Bankguthaben. Mit dieser Vermögensform gewinnt die Altersversorgung an Standfestigkeit und Dynamik: Der Staat fördert Arbeitnehmer bei der Beteiligung am Unternehmen, in dem sie arbeiten, und bei der Beteiligung an anderen Unternehmen durch Aktien und Aktienfonds. Dies wurde gesetzlich neu geregelt.

6 Ein System der Gemeinsamkeiten Die solidarische Vorsorge für ein sicheres Alter ist eine der Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft und bietet darüber hinaus Arbeitgebern wie Arbeitnehmern langfristig zahlreiche Vorteile. Arbeitnehmer und Arbeitgeber Das Betriebsrentengesetz bietet viele Möglichkeiten, die Chancen betrieblicher Altersversorgung zu nutzen in Kraft tretende Änderungen des Betriebsrentengesetzes sollen insbesondere die Bereitschaft der Arbeitgeber erhöhen, künftig wieder vermehrt Zusagen auf betriebliche Altersversorgung zu geben. Die ausdrückliche gesetzliche Anerkennung von Entgeltumwandlungen im Betriebsrentengesetz schafft hier eine eindeutige Grundlage und damit auch einen Anreiz für Arbeitnehmer, zugunsten des Aufbaus einer betrieblichen Altersversorgung auf Teile ihres Barlohnes zu verzichten

7 Die betriebliche Altersversorgung Wie funktioniert es? Die Basis jeder betrieblichen Altersversorgung bilden freiwillig gegebene Zusagen. Der Arbeitgeber ist also gesetzlich nicht verpflichtet, dem Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung zu gewähren. Eine Verpflichtung kann sich aber aus Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen und dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer ergeben. Innerhalb dieser Grenzen kann der Arbeitgeber die Höhe und Voraussetzungen seiner Leistungen selbst bestimmen. Deshalb fallen auch die Versorgungsregelungen insbesondere die leistungsrechtlichen Voraussetzungen von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich aus. Das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz) schreibt in diesem Bereich nur gewisse unabdingbare Mindestbedingungen vor, insbesondere ab wann der künftige Anspruch unverfallbar ist, wie die Betriebsrente anzupassen ist und in welchen Fällen Insolvenzschutz besteht. Dieses Gesetz ändert aber nichts an der grundsätzlichen Freiwilligkeit der betrieblichen Altersversorgung. Steuerliche Behandlungen Für die Aufbringung der Mittel zur betrieblichen Alterversorgung ebenso wie für die späteren Rentenleistungen eröffnen sich je nach Wahl der Durchführungsform unterschiedliche steuerliche Behandlungen, die auf den Seiten 10 bis 13 näher dargestellt sind.

8 Vier Wege führen zum Ziel Direktzusage Diese traditionsreichste Form der betrieblichen Altersversorgung ist auch heute noch die verbreitetste und folgt einem einfachen Prinzip: Das Unternehmen verpflichtet sich, dem Arbeitnehmer bei Eintritt des Versorgungsfalles bestimmte Leistungen unmittelbar zu zahlen. Die Finanzierung obliegt dem Arbeitgeber, die regelmäßig mit Hilfe von gewinnmindernden Pensionsrückstellungen erfolgt. Vom Arbeitgeber werden also keine Beiträge an einen externen Versorgungsträger gezahlt. Dieser Durchführungsweg eignet sich nur für größere Unternehmen. Für den Arbeitnehmer als Pensionsempfänger haben die Pensionsrückstellungen erst in der Auszahlungsphase steuerliche Konsequenzen. Er zahlt auf seine betrieblichen Versorgungsbezüge Steuern wie auf den Arbeitslohn (in der Regel allerdings gemindert um den sogenannten Versorgungsfreibetrag)

9 Die Grundformen der betrieblichen Altersversorgung Die erweiterte Vielfalt zur Nutzung aller staatlichen und steuerlichen Möglichkeiten bietet Unternehmen jeder Größe die Chance, gute Mitarbeiter durch das Angebot betrieblicher Altersversorgung zu gewinnen und zu motivieren. Pensionskasse Bei diesem Durchführungsweg bedient sich der Arbeitgeber einer rechtlich selbständigen Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen wird. Die Zahlungen des Arbeitgebers an diesen Versorgungsträger, der der Versicherungsaufsicht unterliegt, sind beim Unternehmer Betriebsausgaben und beim Arbeitnehmer lohnsteuerpflichtig. Sie müssen aber bis zu einem Betrag von 3.408,- DM jährlich nur mit einem Pauschalsteuersatz von 20 % versteuert werden. Die späteren Bezüge werden wie die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur mit ihrem Ertragsanteil besteuert. Eigenbeiträge des Arbeitnehmers sind möglich.

10 Vier Wege führen zum Ziel Direktversicherung Diese Möglichkeit ähnelt der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über Pensionskassen. Allerdings errichtet der Arbeitgeber nicht selbst oder mit anderen Arbeitgebern einen Versorgungsträger, sondern er schließt mit bestehenden Versicherungsunternehmen einen Einzel- oder Gruppenvertrag zugunsten seiner Arbeitnehmer auf Zahlung betrieblicher Altersversorgungsleistungen. Der Arbeitnehmer ist Versicherter und Bezugsberechtigter. Beitragszahler muß das Unternehmen sein. Das schließt aber nicht aus, daß der Arbeitnehmer einen Teil oder sogar den gesamten Betrag für die Versicherung selbst trägt. Das ist bei der sogenannten Entgeltumwandlung der Fall. Die Beiträge zur Direktversicherung werden ebenso wie bei Pensionskassen bis zu einem Höchstbetrag von 3.408, DM jährlich als Arbeitslohn nur mit einem Pauschalsteuersatz von 20 % besteuert. Entsprechend werden auch die späteren Renten nur mit dem Ertragsanteil versteuert. Dieser Durchführungsweg eignet sich insbesondere für kleinere Unternehmen

11 Die Grundformen der betrieblichen Altersversorgung Unterstützungskasse Wie Pensionskassen sind auch Unterstützungskassen rechtlich selbständige Einrichtungen eines oder mehrerer Unternehmen. Aber im Gegensatz zu Pensionskassen können den Unterstützungskassen die für die spätere Leistungserbringung notwendigen Mittel nur eingeschränkt zugewendet werden. Die Unterstützungskasse unterliegt nicht der Versicherungsaufsicht; sie kann über ihre Mittel frei verfügen, insbesondere diese an den Arbeitgeber als Darlehen zurückgeben. Bei Unterstützungskassen sind die Zuwendungen des Arbeitgebers bei diesen zwar ebenfalls Betriebsausgaben, sie sind aber beim Arbeitnehmer nicht lohnsteuerpflichtig. Dafür unterliegt die spätere Rente (in der Regel nach Abzug des Versorgungsfreibetrages) wie bei der Direktzusage in vollem Umfang der Einkommensteuer.

12 Kleines Lexikon der Altersversorgung Abfindung Vom Arbeitnehmer bereits erworbene Anwartschaften konnten bis Ende 1998 aus Anlaß der Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Eintritt des Versorgungsfalles nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen abgefunden werden. Diese Möglichkeiten sind mit den Neuregelungen allerdings wesentlich erweitert worden. Die Einzelheiten der neuen Abfindungsregelung sind dem auszugsweise abgedruckten Gesetzeswortlaut des Betriebsrentengesetzes auf den Seiten zu entnehmen. Anrechnungsverbot Auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung dürfen andere Versorgungsbezüge insoweit nicht angerechnet werden, als sie auf eigenen früheren Beiträgen des Betriebsrentners beruhen. Angerechnet werden dürfen Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, soweit sie auf Pflichtbeiträgen beruhen sowie sonstige Versorgungsbezüge, die mindestens zur Hälfte vom Arbeitgeber finanziert wurden

13 Zur schnellen Orientierung Anpassung Rentenleistungen der betrieblichen Altersversorgung müssen kraft Gesetzes alle drei Jahre entsprechend dem zwischenzeitlich eingetretenen Kaufkraftverlust angepaßt werden unabhängig davon, ob der Arbeitgeber eine Anpassung zugesagt hat oder nicht. Dies gilt nicht, wenn und soweit eine solche Anpassung dem Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen nicht zuzumuten ist. Bei der Direktversicherung oder Pensionskasse genügt der Arbeitgeber auch seiner Anpassungspflicht, wenn sämtliche von dem Versicherungsunternehmen oder der Pensionskasse erwirtschafteten Überschußanteile zur Erhöhung der Renten verwendet werden. Schließlich entfällt eine besondere gesetzliche Anpassungsverpflichtung, wenn sich der Arbeitgeber vertraglich verpflichtet, die Betriebsrenten jährlich mindestens um 1 % anzupassen; dann hat er nur diese vertragliche Verpflichtung zu erfüllen. Wichtig! Diese Anpassungsalternative gilt nur für Renten, die auf Zusagen beruhen, die ab 1999 erteilt werden. Auszehrungsverbot Der beim Eintritt in den Ruhestand erstmalig festgesetzte Betrag einer betrieblichen Altersversorgungsleistung darf in der Folgezeit nicht mehr dadurch gemindert werden, daß andere Altersversorgungsbezüge wie z. B. eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung sich durch eine Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung erhöhen. Diese Regelung gilt allerdings nicht für die auf Tarifvertrag beruhende Zusatzversorgung für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (dazu Stichwort VBL).

14 Kleines Lexikon der Altersversorgung Besteuerung Renten der betrieblichen Altersversorgung werden je nach Durchführungsweg beim Arbeitnehmer unterschiedlich besteuert. Renten, die von Direktversicherungen und Pensionskassen gezahlt werden, werden wie Renten der gesetzlichen Rentenversicherung nur mit dem Ertragsanteil besteuert. Bei einer Altersrente, die z. B. mit 65 Jahren beginnt, sind dies 27 %, d. h. nur 27 % der Rente werden steuerlich erfaßt, der übrige Teil bleibt steuerfrei. Renten aus Direktzusagen und Unterstützungskassen werden als nachträglicher Arbeitslohn (in der Regel nach Abzug des sogenannten Versorgungsfreibetrages) voll besteuert

15 Zur schnellen Orientierung Entgeltumwandlung Von Entgeltumwandlung spricht man, wenn der Arbeitnehmer auf Vergütungsbestandteile zugunsten des Aufbaues einer Anwartschaft auf betriebliche Versorgungsleistungen verzichtet. Dies bedeutet z. B., daß der Arbeitgeber einen Teil der ansonsten geschuldeten Vergütung nicht an den Arbeitnehmer, sondern z. B. als Beitrag an eine Direktversicherung oder Pensionskasse zahlt. Pensions-Sicherungs-Verein Der Pensions-Sicherungs-Verein e.v. mit Sitz in Köln sichert die Ansprüche und Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgungsleistungen für den Fall, daß der Arbeitgeber wegen Insolvenz nicht mehr in der Lage ist, die von ihm zugesagten und geschuldeten Altersversorgungsleistungen zu zahlen. Der Pensions-Sicherungs-Verein übernimmt bei denjenigen, die bei Eintritt der Insolvenz bereits eine betriebliche Rente erhalten, die weitere Auszahlung. Und bei denjenigen, die bei Eintritt der Insolvenz eine unverfallbare Anwartschaft erworben haben, tritt der Pensions-Sicherungs-Verein später für die Leistung ein. Der Pensions-Sicherungs-Verein wird durch Beiträge finanziert, die von den Arbeitgebern an ihn zu entrichten sind.

16 Kleines Lexikon der Altersversorgung Teilleistung Soweit ein Arbeitnehmer vor Eintritt des Versorgungsfalles mit einer unverfallbaren Anwartschaft (s. Unverfallbarkeit) ausscheidet, erhält er nicht die vom Arbeitgeber zugesagte volle Leistung. Er erhält lediglich eine Teilleistung, die dem Verhältnis der tatsächlich zurückgelegten Betriebszugehörigkeit zur möglichen Betriebszugehörigkeit bis zum Erreichen der in der Versorgungsregelung vorgesehenen Altersgrenze (in der Regel das 65. Lebensjahr) entspricht. Unverfallbarkeit Soweit ein Arbeitnehmer vor Eintritt des Versorgungsfalles aus dem Unternehmen ausscheidet, behält er einen anteiligen Anspruch auf die zugesagte Leistung nur, wenn die Anwartschaft bereits unverfallbar geworden ist. Das ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer bei Ausscheiden bereits das 35. Lebensjahr vollendet hat und er zu diesem Zeitpunkt bereits seit zehn Jahren eine Zusage auf betriebliche Altersversorgungsleistung hat oder aber seit drei Jahren, wenn er bereits seit 12 Jahren dem Betrieb angehört

17 Zur schnellen Orientierung VBL VBL ist die Abkürzung für Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder. Diese Einrichtung gewährt eine Zusatzrente für Arbeitnehmer von Bund und Ländern. Die kommunalen Gebietskörperschaften gewähren ihren Arbeitnehmern entsprechende Zusatzrenten. Diese Zusatzrente für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst bietet auf tarifvertraglicher Basis eine Zusatzversorgung zur Rente der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem Ziel einer beamtenähnlichen Gesamtversorgung. Die Gesamtversorgung ist abhängig von der anrechenbaren Dienstzeit und dem Durchschnitt des in den letzten drei Jahren vor Eintritt des Versorgungsfalls erzielten Entgelts. Die gezahlte Zusatzrente entspricht grundsätzlich dem Unterschiedsbetrag zwischen der Rente der gesetzlichen Rentenversicherung und der Gesamtversorgung.

18 Wesentliche Auszüge aus dem Gesetz zur Verbesserung der (vom BetrAVG) (BGBl I S. 3610) BGBl III ), in der Fassung des Artikels 8 des Gesetzes zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung (Rentenreformgesetz 1999 RRG 1999) vom 16. Dezember 1997 (BGBl I S. 2998) 1 BetrAVG, Absatz 1 Unverfallbarkeitsvoraussetzungen Ein Arbeitnehmer, dem Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlaß seines Arbeitsverhältnisses (betriebliche Altersversorgung) zugesagt worden sind, behält seine Anwartschaft, wenn sein Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalles endet, sofern in diesem Zeitpunkt der Arbeitnehmer mindestens das 35. Lebensjahr vollendet hat und entweder die Versorgungszusage für ihn mindestens 10 Jahre bestanden hat oder der Beginn der Betriebszugehörigkeit mindestens 12 Jahre zurückliegt und die Versorgungszusage für ihn mindestens 3 Jahre bestanden hat. 1 BetrAVG, Absatz 5 Entgeltumwandlung Betriebliche Altersversorgung liegt auch vor, wenn künftige Entgeltansprüche in eine wertgleiche Anwartschaft auf Versorgungsleistungen umgewandelt werden (Entgeltumwandlung)

19 Rechtskunde muß sein betrieblichen Altersversorgung 3 BetrAVG, Absatz 1 Abfindung Eine nach 1 Abs. 1 bis 3 unverfallbare Anwartschaft kann im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nur nach den Sätzen 2 bis 6 abgefunden werden. Die Anwartschaft ist auf Verlangen des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers abzufinden, wenn der bei Erreichen der vorgesehenen Altersgrenze maßgebliche Monatsbetrag der laufenden Versorgungsleistung eins vom Hundert der monatlichen Bezugsgröße ( 18 Viertes Buch Sozialgesetzbuch), bei Kapitalleistungen zwölf Zehntel der monatlichen Bezugsgröße nicht übersteigt. Die Anwartschaft kann nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers abgefunden werden, wenn 1. ihr monatlicher Wert zwei vom Hundert der monatlichen Bezugsgröße, bei Kapitalleistungen vierundzwanzig Zehntel der monatlichen Bezugsgröße nicht übersteigt, 2. ihr monatlicher Wert vier vom Hundert der monatlichen Bezugsgröße, bei Kapitalleistungen achtundvierzig Zehntel der monatlichen Bezugsgröße nicht übersteigt und der Abfindungsbetrag vom Arbeitgeber unmittelbar zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zum Aufbau einer Versorgungsleistung bei einer Direktversicherung oder Pensionskasse verwendet wird, oder 3. die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erstattet worden sind.

20 Wesentliche Auszüge aus dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (vom BetrAVG) 16 BetrAVG, Absatz 1 bis 4 Anpassungsprüfungspflicht (1) Der Arbeitgeber hat alle drei Jahre eine Anpassung der laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zu prüfen und hierüber nach billigem Ermessen zu entscheiden; dabei sind insbesondere die Belange des Versorgungsempfängers und die wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers zu berücksichtigen. (2) Die Verpflichtung nach Absatz 1 gilt als erfüllt, wenn die Anpassung nicht geringer ist als der Anstieg 1. des Preisindexes für die Lebenshaltung von 4-Personen-Haushalten von Arbeitern und Angestellten mit mittlerem Einkommen oder 2. der Nettolöhne vergleichbarer Arbeitnehmergruppen des Unternehmens im Prüfungszeitraum. (3) Die Verpflichtung nach Absatz 1 entfällt, wenn 1. der Arbeitgeber sich verpflichtet, die laufenden Leistungen jährlich um wenigstens eins vom Hundert anzupassen (gilt nur für Rentenleistungen, die auf ab 1. Januar 1999 gegebenen Zusagen beruhen) oder

21 Rechtskunde muß sein 2. die betriebliche Altersversorgung über eine Direktversicherung im Sinne von 1 Abs. 2 oder über eine Pensionskasse im Sinne von 1 Abs. 3 durchgeführt wird, ab Rentenbeginn sämtliche auf den Rentenbestand entfallende Überschußanteile zur Erhöhung der laufenden Leistungen verwendet werden und zur Berechnung der garantierten Leistung der nach 65 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a des Versicherungsaufsichtsgesetzes festgesetzte Höchstzinssatz zur Berechnung der Deckungsrückstellung nicht überschritten wird. (4) Sind laufende Leistungen nach Absatz 1 nicht oder nicht in vollem Umfang anzupassen (zu Recht unterbliebene Anpassung), ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, die Anpassung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Eine Anpassung gilt als zu Recht unterblieben, wenn der Arbeitgeber dem Versorgungsempfänger die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schriftlich darlegt, der Versorgungsempfänger nicht binnen drei Kalendermonaten nach Zugang der Mitteilung schriftlich widersprochen hat und er auf die Rechtsfolgen eines nicht fristgerechten Widerspruchs hingewiesen wurde. Rechtsstand: 1. Januar 1999 Der Gesetzestext ist in verschiedenen Ausgaben im Buchhandel erhältlich.

22 Chancen erkennen und Perspektiven gewinnen Prüfen Sie selbst, welche Vorteile die neuen Spielräume für betriebliche Altersversorgung bieten! Unter dem Stichwort Chancen erkennen haben wir insbesondere für mittelständische und kleinere Unternehmen einige Denkanstöße zusammengefaßt, mit denen sie durch Angebote für betriebliche Altersversorgungen Mitarbeiter gewinnen und motivieren können. Betriebliche Altersversorgung bietet Unternehmern eine Chance, wenn qualifizierte Mitarbeiter schwer zu finden sind aktives Verantwortungsbewußtsein auf allen Ebenen wichtig ist gute Mitarbeiter mehr Bestätigung wollen als nur Gehaltserhöhungen Mitarbeiter über Entgeltumwandlungen eine zusätzliche Altersversorgung aufbauen und zugleich eine steuerliche Förderung in Anspruch nehmen wollen. Arbeitnehmer gewinnen neue Perspektiven, wenn sie sich mit der Checkliste auf ein Gespräch zum Thema betriebliche Altersversorgung mit ihrem Arbeitgeber vorbereiten denn gut gefragt ist halb gewonnen!

23 Ihr persönlicher Vorsorge-Check Checklist Checkliste für das persönliche Gespräch Alter Familienstand Ausbildung/Berufsbezeichnung Dauer der Betriebszugehörigkeit Derzeitige Position Jahres-Bruttogehalt Steuerklasse Vorauss. Rentenbeginn im Jahr Vorauss. Höhe der gesetzl. Rente Sorgen Sie bereits für das Alter vor? Eigenes Haus, Eigentumswohnung, andere Immobilien Lebensversicherungen Investmentfonds Aktien, Anleihen, Sparbriefe Guthaben bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen Später größere Erbschaft erwartet (Diese Frage brauchen Sie nur für sich selbst, nicht für Ihren Arbeitgeber zu beantworten) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein Nein Wären Sie bereit, einen Teil des Gehaltes in betriebliche Altersversorgung zu investieren (z. B. Direktversicherung)? Wenn ja, ca. DM/Monat Ja Nein

24 Wenn Sie noch mehr wissen möchten Jetzt sind Sie am Zug: Informieren Sie sich gezielt über Ihre individuellen Möglichkeiten für die betriebliche Altersversorgung. 1. Infos zur aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung erhalten Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung oder bei einer der Arbeitnehmer- bzw. Arbeitgeber-Organisationen. 2. Ihre persönlichen Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung können Sie über die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte bzw. Landesversicherungsanstalt) erfragen. Allgemeine Informationen über Ihre Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes erhalten Sie beim Bundesministerium des Innern. Informationen zur Höhe Ihrer bereits bestehenden betrieblichen Altersversorgung erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber. 3. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt oder an eine der Arbeitnehmerbzw. Arbeitgeber-Organisationen

25 Adressen und Tips Adressen und Anlaufstellen Hier sind nur die übergreifenden Behörden und Organisationen aufgeführt bei den meisten Einrichtungen können Ansprechpartner in Ihrer Nähe genannt werden. Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.v. Rohrbacherstraße Heidelberg Tel.: ( ) Tel.: ( ) Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Referat Öffentlichkeitsarbeit Postfach Bonn Tel.: (01 80) Fax: (01 80) Bundesministerium des Inneren Graurheindorfer Straße Bonn Tel.: (02 28) Fax: (02 28) Pensions-Sicherungs-Verein Berlin-Kölnische Allee Köln Tel.: (02 21) Fax: (02 21) Bundesversicherungsanstalt für Angestellte Ruhrstraße Berlin Tel.: (0 30) Fax: (0 30) Deutscher Gewerkschaftsbund Hans-Böckler-Straße Düsseldorf Tel.: (02 11) Fax: (02 11) Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Gustav-Heinemann-Ufer Köln Tel.: (02 21) Fax: (02 21) Verband Deutscher Rentenversicherungsträger Eysseneckstraße Frankfurt/Main Tel.: (0 69) Fax: (0 69) Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen Ludwigkirchplatz Berlin Tel.: (0 30) Fax: (0 30)

26 Herausgeber: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Referat Information, Publikation, Redaktion Postfach Bonn Januar 2000 Wenn Sie Bestellungen aufgeben möchten: Bestell-Nummer A 205 Telefon: 01 80/ (0,24 DM/Min.) Telefax: 01 80/ (0,24 DM/Min.) Schriftlich: an Herausgeber Internet: Gestaltung: MIC GmbH, Köln Fotos: Mauritius Druck: Harz Druckerei, Wernigerode Gedruckt auf 100% Recyclingpapier

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