Inventory Management- Lagerbestandsmanagement

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1 Inventory Management- Lagerbestandsmanagement Einführung, Analyse Dr. Anton Ferner

2 Bachelor - Logistics Case Studies (5.) Supply Chain Management (5.) Inventory Mgmt (3.) Production and Service Mgmt (4.) Distribution Mgmt (4.) Basics Specialication (x.) Semester Operations Management (2.) 2

3 Lehrinhalte 1) Einführung, ABC/XYZ-Analyse 2) Case-Studie 3) Bedarfsentstehung MRP 4)Bestandscontrolling/Bestandsanalyse/Lieferantenbewertung 5) Beschaffungslogistik, Beschaffungskonzepte 6) Supply Chain Management 7) Test

4 Zielsetzung der Lehrveranstaltung Übermittlung von Kenntnissen für das Bestandsmanagement (Lagerwirtschaft) sowohl für innerbetriebliche Zwecke als auch entlang der Lieferkette (SCM - Supply Chain Management) 4

5 Agenda Einführung Inventory Management ABC Analyse XYZ Analyse

6 Unternehmenslogistik Die Unternehmenslogistik definiert sich als der unternehmensinterne Teil einer Logistikkette, welche sich vom Rohstoffproduzenten bis hin zum Endverbraucher erstreckt. Sie regelt den vorwärtsorientierten Materialfluss und den rückwärtsorientierten Informationsfluss. Aufgaben: Die Charakteristik der Aufgaben in der Logistik lässt sich am Besten anhand der sieben R verdeutlichen: Der richtige Artikel soll in der richtigen Anzahl, in der richtigen Qualität, am richtigen Platz, zur richtigen Zeit sein um den richtigen Kunden zur Verfügung zu stehen und das zum richtigen Preis. 6

7 Beschaffungslogistik Der Bereich der Beschaffungslogistik erstreckt sich vom Lieferanten, inklusive des Transportes zum Unternehmen, der Lagerhaltung unter Einbeziehung des Transportes im Unternehmen bis hin zur Teilebereitstellung für die Produktion. Die Beschaffungslogistik ist verantwortlich für die Planung und Durchführung aller erforderlichen Tätigkeiten, um auf den Beschaffungsmärkten die geforderten Produkte und Informationen zu beschaffen und bereit zu stellen. Im Besonderen bedeutet dies die Erstellung einer Beschaffungsstruktur, die Festlegung und Überwachung von Lieferterminen und mengen, die Bestimmung der Rahmenbedingungen für den Transport und die Wareneingangsprüfung mit Einlagerung 7

8 Definition: Lagerbestandsmanagement Begriff: alle Entscheidungen und Handlungen, die einen Einfluss auf Lagerbestände haben. Lagerbestände entstehen zum Ausgleich quantitativer und zeitlicher Diskontinuitäten während der Transformationsprozesse im Logistikkanal Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Ausgabe,

9 Definition: Lagerbestandsmanagement Aufgaben von Beständen: (1) Nutzung von Größendegressionseffekten, z. B. bei der Beschaffung und dem Absatz von Gütern (Rationalisierungsfunktion) (2) Produktion bzw. Stoffänderung, z. B. bei Gärprozessen (Produktionsfunktion) (3) Ausgleich von Nachfrage- oder Angebotsüberhängen (Ausgleichs- oder Überbrückungsfunktion) (4) spekulative Zwecke (Spekulationsfunktion) (5) Absicherung von Prozessen gegenüber Störungen (Sicherungsfunktion) (6) Bereitstellung von Sortimenten (Sortimentsfunktion) (7) Umschlag und der Kommissionierung (Sortierfunktion). Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Ausgabe,

10 Zweck der Lagerhaltung? Suppliers Processing Customers Funktionale Aspekte: Produktionsprozesse entkoppeln Saisonelle Effekte ausgleichen Ausnutzung von Kapazitäten (Maschinen/Personal, ) Produktionsglättung Sicherheitsgedanken Unregelmäßigkeiten bei Kunden/Lieferanten ausgleichen (Lieferzeitschwankungen, Bedarfsschwankungen) Gewährleistung der Lieferfähigkeit (Schutz gegen stockouts ) Verfügbarkeit von Fertigprodukten garantieren Wirtschaftliche Aspekte Rüstkostenoptimierung Handelsaktionen/Ausverkäufe abdecken Kosteneinsparung 10

11 Lagerbestand aus Sicht des Toyota Production System (TPS) In der Abschaffung bzw. Reduzierung von Lagerbestand, wird der Just-in-Time Gedanke besonders deutlich. Die Philosophie geht davon aus, dass durch Lagerstände lediglich Probleme und Unzulänglichkeiten verdeckt werden (Pufferfunktion des Lagers). Wasserstand und Lagerbestände Probleme nicht sichtbar Probleme sichtbar Die sich unter Wasser befindlichen Gesteinsformationen (Probleme) stellen bei einem hohen Wasserstand (Lagerstand) keine Gefahr für das Schiff (Unternehmen) dar. Wird der Wasserpegel allerdings reduziert, so werden die Probleme sichtbar und es kann begonnen werden Lösungen zu finden. Diese einfache Analogie trifft den JIT-Gedanken auf den Punkt. Statt den Lagerstand so hoch zu halten, so dass mühelos über Probleme hinweggesehen werden kann, soll der Lagerstand langsam reduziert und die zu Tage tretenden Probleme gelöst werden. Mit Hilfe dieser Methode soll der notwendige Lagerstand möglichst auf Null reduziert und damit eine Quelle der Ressourcen-Verschwendung beseitigt werden (Thonemann 2005, S. 334f)

12 Bevorratungsobjekte Beschaffungsobjekte Dienstleistungen Sachgüter Indirekte Materialien Zielgebiet von eprocurment Potentiale in Beschaffung Betriebsmittel Betriebsstoffe Hilfsstoffe Werkstoffe Halbfertigerzeugnisse Direkte Materialien Rohstoffe Wichtige Unterscheidungsmerkmale für den Beschaffungsprozess sind: Handelt es sich um Sachgüter oder Dienstleistungen? Direkte Materialien: Werden die Materialien im Produktionsprozess eingesetzt (Rohstoffe, Verpackung, Halbfertigerzeugnisse,...)? Indirekte Materialien (Hilfsstoffe, Betriebsstoffe, Betriebsmittel,...)? Quelle: Kopsidis, R. M. (1989), Materialwirtschaft, München 1989.S

13 Bevorratungsobjekte Betriebsmittel: Diese umfassen die Apparatur des Betriebes. Bsp: Anlagen, Maschinen, Werkzeugen, Fuhrpark und Büroeinrichtung auch Grundstücke und Gebäude. Werkstoffe: Sachgüter, die im Produktionsprozess eingesetzt werden und direkt in das zu erzeugende Produkt eingehen oder seiner Herstellung indirekt dienen. Rohstoffe sind strenggenommen aus der Natur gewonnene Sachgüter, die in der Produktion eine neue Form und neue Eigenschaften erhalten Halbfertigerzeugnisse sind Zuliefer- und Bauteile und gehen ebenfalls direkt in das neu zu erzeugende Produkt ein Hilfsstoffe gehen ebenfalls unmittelbar in das neu erzeugte Gut ein und üben eine Hilfsfunktion aus. Beispiele für Hilfsstoffe sind Leim, Nieten und Schrauben Betriebsstoffe werden benötigt, um Betriebsmittel in Bewegung zu setzen bzw. sie zu reparieren, zu pflegen und zu warten. Betriebsstoffe umfassen daher alle Energieformen, Kraft- und Schmierstoffe, Verschleisswerkzeuge und Ersatzteile sowie Kühlmittel, Büromaterial, Formulare usw. Quelle: Kopsidis, R. M. (1989), Materialwirtschaft, München 1989.S

14 Lagerarten Lieferanten (Suppliers) Produktion (Processing) Kunden (Customers) = Inventory Rohstofflager: Raw materials inventory (inputs inventory) Items that are received from outside the organization to be directly used in the production of the final product. Produktionslager: Work-in-process (WIP) inventory (semi-finished goods) Items that are worked on or waiting to be processed within system. Fertigwarelager: Finished goods inventory (outputs inventory) Completed items in stock, ready for shipment to warehouses, wholesalers, retails or final customers. 4 Hilfs- u. Betriebsstofflager: Maintenance, Repair and Operating (MRO) supplies z.bsp. Ersatzteillager: Items that are not directly part of finished goods (e.g. machine parts) 14

15 Example: Canned Food Manufacturer Suppliers Processing Customers = Inventory 1 Raw materials inventory: vegetables to be canned, empty cans and lids, 2 labels, 3 Work-in-process (WIP) inventory: peeled, cooked vegetables Finished goods inventory: canned vegetables 15

16 Lagerhaltungskosten Begriff: Lagerhaltungskosten sind die für die Zeitüberbrückung von Lagergütern (Einsatzstoffe, Halb- und Fertigprodukte, Reserveanlagen etc.) anfallenden Kosten der Bereitstellung und Bereithaltung von Lagerkapazität und -betriebsbereitschaft sowie der Vor- und Nachbereitung und Durchführung des Lagerprozesses Bedeutung: Lagerhaltungskosten sind zentrale Erfolgsvariable in vielen logistischen Entscheidungsproblemen (Losgrößenplanung, Realisierung von Logistikkonzeptionen, z. B. Just-in-time-Produktion) mit entsprechend großer Bedeutung. In der Senkung der Lagerhaltungskosten wird ein wesentliches Rationalisierungspotenzial gesehen! Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Ausgabe, 2001

17 Lagerhaltungskosten Kosten der Lagerkapazität: U. a. Kosten der Lagergebäude, Lagereinrichtungen (z. B. Regalsysteme), Lagertransportmittel (z. B. Gabelstapler, Regalförderzeuge) und des Lagerpersonals. Kosten der Lagerbereitschaft: U. a. Beleuchtungs- und Heizungsbzw. Kühlungskosten sowie Instandhaltungskosten. Kosten der Lagervor- und -nachbereitung: U. a. Ein-, Um- und Auslagerungskosten (z. B. Treibstoffkosten der Fördermittel), Ver- und Entpackungskosten, Kommissionierungskosten etc. Kosten der Lagerung selbst: Neben Kosten der quantitativen und qualitativen Erhaltung der Lagergüter (z. B. Konservierungskosten) Zinskosten: für das in den Lagergütern gebundene Kapital an kalkulatorische Zinsen. Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Ausgabe, 2001

18 Verrechnung der Lagerkosten Lagerhaltungskosten werden überwiegend pauschal auf die Lagergüter verrechnet: Kosten der Eingangslagerung werden zumeist auf speziellen Materialstellen gesammelt und als Materialgemeinkosten den Material inanspruchnehmenden Kostenträgern belastet. Die Verrechnung erfolgt materialwertproportional [Anm: Aufteilung nach dem Schlüssel dem Materialwert, eine derartige Abhängigkeit ist jedoch allenfalls für die Zinskosten gegeben] Kosten von Zwischenlagerungen im Fertigungsbereich werden i. Allg. nicht gesondert erfasst und verrechnet; sie gehen (nicht als solche kenntlich gemacht) undifferenziert in die Fertigungsgemeinkosten ein. Bezüglich Kosten für Ausgangslagerung im Vertriebsbereich gilt zumeist Entsprechendes, d. h. Verrechnung als Teil der Vertriebsgemeinkosten. Genau lassen sich L. dann erfassen und verrechnen, wenn man die Lagerleistungen erbringenden Stellen als Kostenstelle oder Kostenplatz separiert, ihre Leistungen exakt aufzeichnet und eine leistungsentsprechende Kostenverrechnung vornimmt.

19 Analyse Portfolio Technik für Materialien ABC-Analyse XYZ-Analyse

20 Portfolio-Technik Ziel Wesentliches von Unwesentlichem trennen optimaler Einsatz der Ressourcen in der Materialwirtschaft Beschaffungsstrategien für die verschiedenen Materialien entwickeln Chancen erkennen, die der Markt bietet Schlüsselfaktoren Einkaufsvolumen Versorgungsrisiko Lieferantenanteil Stärke des Lieferanten/Abnehmers Arten Ergebnis-Risiko-Portfolio Materialwert / Bedarfsverlauf- Portfolio (ABC/XYZ-Portfolio) Lieferanten-Portfolio

21 Ergebnis-Risiko-Portfolio Dimensionen Versorgungsrisiko Einkaufsvolumen oder Einfluss auf das Betriebsergebnis (abhängig von Menge, Qualität und Kostenanteil) Zielsetzung Klassifizierung der Güter nach der strategischen Bedeutung und Ableitung von Einzelmaßnahmen für die einzelnen Gruppen der Artikel 21

22 Ergebnis-Risiko-Portfolio Ausgangspunkt für eprocurement Einfluss auf das Betriebsergebnis hoch niedrig unkritische Materialien strategisch bedeutsame Materialien Hebelmaterialien Engpassmaterialien ecollaboration niedrig hoch Versorgungsrisiko 22

23 Strategisch bedeutsame Materialien Strategien Aufbau langfristiger Zusammenarbeit mit Lieferanten (Collaboration) Single-Sourcing Politik Förderung einer aktiven Beschaffungsmarktforschung intensive Analysen zur Fragestellung: Eigenfertigung oder Fremdbezug Einfluss auf das Betriebsergebnis niedrig hoch unkritische Materialien niedrig Versorgungsrisiko strategisch bedeutsame Materialien Hebelmaterialien Engpassmaterialien hoch Erforderliche Informationen sehr detaillierte Marktdaten Informationen über langfristige Angebots- und Bedarfsentwicklungen gute Kenntnis des Wettbewerbs Entscheidungsebene oberste Ebene 23

24 Engpassmaterialien Strategien Sicherstellung der Versorgung über langfristige Lieferverträge keine kurzfristigen Lieferantenwechsel und Konzentration auf relativ sichere Lieferanten Bestände zur Risikovermeidung halten Förderung neuer Lieferanten Einfluss auf das Betriebsergebnis hoch niedrig unkritische Materialien niedrig Versorgungsrisiko strategisch bedeutsame Materialien Hebelmaterialien Engpassmaterialien hoch Erforderliche Informationen Prognose über die mittelfristige Entwicklung von Angebot und Nachfrage sehr gute Marktdaten Bestandskosten Entscheidungsebene mittlere Ebene 24

25 Hebelmaterialien Strategien aggressives Auftreten auf den Beschaffungsmärkten möglich Aufbau und Nutzung von Nachfragemacht intensive Suche nach neuen Lieferanten internationaler Preisvergleich, Nutzung des Anbieterwettbewerbs Qualitätssicherung und Lagerkonzeption beim Lieferanten Überprüfung der Preisbestandteile Einfluss auf das Betriebsergebnis niedrig hoch unkritische Materialien niedrig Versorgungsrisiko strategisch bedeutsame Materialien Hebelmaterialien Engpassmaterialien hoch Erforderliche Informationen gute Marktdaten kurz- bis mittelfristige Bedarfsplanung exakte Lieferantendaten Prognose von Preisentwicklungen und Frachtraten Entscheidungsebene mittlere Ebene 25

26 Unkritische Materialien Strategien Aufbau neuer Informations- und Kommunikationstechniken im Beschaffungsbereich Anwendung neuer Versorgungskonzepte (Procurement, ) Übergang von der Eigenfertigung zur Fremdfertigung Einfluss auf das Betriebsergebnis hoch niedrig unkritische Materialien niedrig strategisch bedeutsame Materialien Hebelmaterialien Engpassmaterialien hoch Versorgungsrisiko Erforderliche Informationen gute Marktübersicht kurzfristige Bedarfsprognosen optimale Bestandhöhe für wirtschaftliche Auftragsgrößen Entscheidungsebene untere Ebene 26

27 Pareto Principle In 1906 Villefredo Pareto ( ) made the famous observation that twenty percent of the population owned eighty percent of the property in Italy. Pareto Principle: Classifying items, activities, or tasks according to some measure of importance and allocating efforts and resources accordingly. A vital few things are important for reaching an objective or solving a problem. 80/20 Rule: 80% of the problems are caused by 20% of the activities e.g., "80% of your sales comes from 20% of your clients."

28 ABC-Analyse Prozentzahl der Kostnwirksamkeit [%] (zb. Materialwerten) A B C Prozentzahl der Artikel [%] Summe der A-Artikel besitzen 80% des gesamten Beschaffungswerts Summe der B-Artikel besitzen 15% des gesamten Beschaffungswerts Summe der C-Artikel besitzen 5% des gesamten Beschaffungswerts

29 ABC-Analyse XYZ-Analyse; Verfahren zur Schwerpunktbildung durch Dreiteilung: A: wichtig, dringend; B: weniger wichtig; C: unwichtig, nebensächlich. Wichtige Anwendungsgebiete: Materialwirtschaft (zur Differenzierung der Beschaffungs- und Bereitstellungsmaßnahmen), Organisationsanalyse, individuelles Zeitmanagement, Make-or-Buy Entscheidungen. Beispiel (aus der Materialwirtschaft): Wichtiges Einteilungskriterium ist das Mengen-Wert-Verhältnis der Materialien: A-Teile: geringer mengenmäßiger Anteil, hoher Wertanteil - (80%) B-Teile: mittlerer mengenmäßiger Anteil, mittlerer Wertanteil - (15%) C-Teile: hoher mengenmäßiger Anteil, geringer Wertanteil - (5%) Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Ausgabe, 2001

30 Steps: ABC Analysis The following steps are involved in implementing the ABC analysis: 1. Classify the items of inventories, determining the expected use in units and the price per unit for each item. 2. Determine the total value of each item by multiplying the expected units by its units price 3. Rank the items in accordance with the total value, giving first rank to the item with highest total value and so on. 4. Compute the ratios (percentage) of number of units of each item to total units of all items and the ratio of total value of each item to total value of all items. 5. Combine items on the basis of their relative value to form three categories: -A, B and C.

31 BSP: ABC-Analyse Aufgabe Artikel Anz. Bestellpositionen Artikelpreis [ ] Beschaffungswert [ ] Artikel Artikel Artikel Artikel 4 5 0,5 2,5 Artikel Artikel Artikel Artikel Artikel 9 1 0,5 0,5 Artikel ,5 1,5 Summe der A-Artikel besitzen 80% des gesamten Beschaffungswerts Summe der B-Artikel besitzen 15% des gesamten Beschaffungswerts Summe der C-Artikel besitzen 5% des gesamten Beschaffungswerts

32 ABC-Analyse Ergebnis Artikel Beschaffungswert [ ] kumulierter Wert Prozentuell kumulierter Wert ABC- Kennzeichen Artikel ,0 26,2% A Artikel ,0 48,6% A Artikel ,0 61,7% A Artikel ,0 72,9% A Artikel ,0 82,2% B Artikel ,0 87,9% B Artikel 4 2,5 49,5 92,5% B Artikel ,5 96,3% C Artikel 10 1,5 53,0 99,1% C Artikel 9 0,5 53,5 100,0% C

33 XYZ-Analyse Die Differenzierung des Artikelspektrums in Hinblick auf die Vorhersagegenauigkeit und die Regelmäßigkeit des Verbrauchs erreicht man durch eine, der ABC-Analyse sehr ähnliche, XYZ- Klassifizierung. Bei dieser Analyse wird das Artikelspektrum eingeteilt in: X-Artikel: konstanter Verbrauch, gelegentliche Schwankungen, hohe Vorhersagegenauigkeit Y-Artikel: trendmäßiger Verbrauch, saisonale Schwankungen, mittlere Vorhersagegenauigkeit Z-Artikel: unregelmäßiger Verbrauch, niedrige Vorhersagegenauigkeit

34 XYZ Analyse Bei der XYZ Analyse werden Objekte nach dem Grad der Vorhersagegenauigkeit des Bedarfs analysiert. Dabei haben X-Teile einen gleich bleibenden Bedarfsverlauf und sind damit gut planbar, Y-Teile sind Teile mit mittlerer Prognosegüte und Z-Teile haben einen unregelmäßigen Bedarfsverlauf mit schlechter Vorhersagegenauigkeit. Als Maß für die Vorhersagegenauigkeit kann dabei der Variationskoeffizient der Bedarfswerte herangezogen werden. Variationskoeffizent Der Variationskoeffizient v gibt an, wie groß die Standardabweichung einer Verteilung im Verhältnis zum arithmetischen Mittelwert dieser Verteilung ist. (Die Angabe erfolgt in %.) Man berechnet den Variationskoeffizent, indem man die Standardabweichung einer Verteilung durch ihr arithmetische Mittel dividiert und mit 100 multipliziert.

35 XYZ- Analysis XYZ analysis highlights the ratio of stock versus consumption to effect better stocking and reordering policy. XYZ analysis is calculated by dividing an item's current stock value by the total stock value of the stores. The items are first sorted on descending order of their current stock value. The values are then accumulated till values reach say 60% of the total stock value. These items are grouped as 'X'. Similarly, other items are grouped as 'Y' and 'Z' items based on their accumulated value reaching another 30% & 10% respectively. The XYZ analysis gives, you an immediate view of which items are expensive to hold. Through this analysis, you can reduce your money locked up by keeping as little as possible of these expensive items.

36 Kombinierte ABC, XYZ-Analyse Verteilung der Lieferanten 400 Kombiniert man nun beide Analysen, so erhält man einen sehr guten Überblick bezüglich des zu disponierenden Lagers. Allgemein kann man sagen, dass beide Analysen erst in Kombination miteinander wirklich sinnvoll und aussagekräftig sind Anzahl Lieferanten R S Häufigkeitsklasse U A B C Wertklasse Die XYZ-Analyse wird auch häufig vereinfacht angewendet, indem eine ABC-Analyse nach der Häufigkeit (Lagereingang/ Lagerausgang ) zur Anwendung kommt (RSU-Analyse) Verteilung der Artikel Anzahl Artikel Legende: A 80%, B 15%, C 5% des Werts R 80%, S 15%, U 5% der Fakturenpositionen, R S Häufigkeitsklasse U A B C Wertklasse

37 ABC-/RSU-Analyse Materialwert Bedarfsverlauf C B A R (X) niederer Materialwert regelmässiger Bedarf mittlerer Materialwert regelmässiger Bedarf hoher Materialwert regelmässiger Bedarf S (Y) niederer Materialwert schwankender Bedarf mittlerer Materialwert schwankender Bedarf hoher Materialwert schwankender Bedarf U (Z) niedriger Verbrauchswert unregelmässiger Bedarf mittlerer Materialwert niedriger Vorhersagewert hoher Materialwert unregelmässiger Bedarf Es kann auf Daten der Buchhaltung und der Materialwirtschaft zurückgegriffen werden

38 Festlegung des Beschaffungskonzepts in Abhängigkeit von der Klassifikation Lieferantenbewirtschaftete Lager (VMI), mit Planungskompetenz des Lieferanten Investitionen! Bedarfsverlauf Fokus des strategischen Einkaufs Materialwert Ausgangspunkt für KANBAN-Lösungen (Hilfs- und Betriebsstoffe) A B C R S U Ausgangspunkt für eprocurement- Katalog-Lösungen A,B,C-Klassifizierung gemäß der ABC-Analyse R,S,U-Klassifizierung gemäß der RSU-Analyse R... Regelmäßiger Bedarf, S...Schwankender Bedarf, U...Unregelmäßiger Bedarf 1... Einzelbeschaffung im Bedarfsfall 2... Lagerhaltung, z.bsp. KANBAN-Lösungen 3... Einsatzsynchrone Beschaffung, Lagerhaltung als Puffer (Just in Time)

39 Example: Computer AG Initial situation The Computer AG would like to optimize inventory costs for the spare parts business. To decide how materials are to be scheduled a material analysis is needed. Data provided The sales department provides the following data of the last 12 months: Sales per month in units Average price a piece in Task Make an ABC- and a XYZ Analysis using the calculation sheets provided. Complete the 9- fields-matrix with the denotation of materials that were assigned to the corresponding item class.

40 Example: Computer AG Initial Data

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