Einführung in den Hürdenlauf in einer 9. Klasse

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1 Sport Stefan Scherer Einführung in den Hürdenlauf in einer 9. Klasse Lehrprobe im Fach Sport - Gymnasium Unterrichtsentwurf

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3 Stefan Scherer Bad Kreuznach, der Studienreferendar am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Entwurf zur ersten benoteten Lehrprobe im Fach Sport Schule: Gymnasium Klasse: 9b/d Raum: Sporthalle Datum: Dienstag, den Stunde: 5. Stunde Fachlehrer: Herr W. Fachleiter: Herr B. Seminarvertretung: Herr F. Ausbildungsleiterin: Frau H. Thema der Unterrichtsreihe: Leichtathletik: Disziplin Hürdenlauf Thema der Stunde: Vom Überlaufen niedriger Hindernisse zur Grobform des Hürdenlaufs unter besonderer Berücksichtigung des Überlaufens der ersten Hürde. Datum, Unterschrift

4 Inhaltsverzeichnis 1. Bedingungsfelder Struktur der Lerngruppe Äußere Unterrichtsbedingungen Didaktische Voraussetzungen und Bedingungen Unterrichtsrelevanz Sachanalyse (Struktur des Lerninhalts) Didaktische Reduktion Lernziele Methodische Entscheidungen Verlaufsplan Organisationsskizze Literatur

5 1. Bedingungsfelder 1.1. Struktur der Lerngruppe Die Klasse 9b/d wird getrenntgeschlechtlich unterrichtet und setzt sich aus 32 Jungen der beiden genannten Klassen zusammen. Ich selber begleite die Klasse seit Beginn des neuen Schuljahres im betreuten Unterricht gemeinsam mit Herrn W. Seit Ende August unterrichte ich in dieser Klasse die Leichtathletikreihe. In den ersten beiden Doppelstunden meines Unterrichts konnte ich mir in der Kürze der Zeit folgendes Bild der Lerngruppe verschaffen: das Interesse und die Motivation für den Sportunterricht im Allgemeinen, aber auch für Leichtathletik und hier die Disziplinen Ausdauer und Weitsprung im Speziellen, kann als durchschnittlich angesehen werden. Trotz des nicht immer bei allen Schülern in der 9. Klasse beliebten Disziplinblocks Ausdauer, war die Mitarbeit aller Schüler stets in Ordnung. Dies konnte vor allem durch die verschiedenen variantenreichen Formen des Ausdauertrainings und die Hinzunahme der zweiten Disziplin Weitsprung erreicht werden. Somit war ein stets abwechslungsreicher und für die Schüler nachvollziehbarer Unterricht und auch ein gutes Arbeitsklima gewährleistet. Es kann festgehalten werden, dass die intrinsische Motivation der Lerngruppe höher sein könnte, andererseits konnten bisher immer alle Schüler zur Mitarbeit motiviert werden. Das Leistungsbild der Gruppe repräsentiert nach meinen bisherigen Erfahrungen den Durchschnitt für diese Jahrgangsstufe. Dabei ist auch zu beachten, dass ebenso ein gewisses Maß an Heterogenität vorliegt. Neben echten Leichtathleten wie Christian Beucher (Rheinland- und Rheinlandpfalzmeister im leichtathletischen 5- Kampf, mehrfacher Rheinlandrekordhalter), der natürlich aus der Gruppe herausragt, gibt es auch wenige schwache Schüler, die aber in jeder Lerngruppe anzutreffen sind. Auf den Unterricht haben diese Leistungsunterschiede noch keine großen Auswirkungen. Diese können durch angemessene Differenzierung gut aufgefangen werden und in Wettkampf- und Spielformen kann die dort entstehende Dynamik durch entsprechende Gruppeneinteilung für ein ausgeglichenes Lernklima sorgen und für alle Schüler den Spaß an der Leichtathletik verstärken (z.b. Gruppeneinteilungen beim Fahrtspieltraining, oder Weltrekordstaffellauf ). Alles in Allem kann trotz der zahlenmäßig sehr großen Klasse von einer lernwilligen und meist disziplinierten Lerngruppe gesprochen werden, wobei letzteres vor allem durch die Größe der Gruppe manchmal etwas in den Hintergrund tritt und einige kleinere Unruhephasen in Kauf zu nehmen sind. 3

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