Sprachbildung im Offenen Ganztag. Spielend Sprechen lernen, und die Lust der Kinder am Kommunizieren nutzen und stärken

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1 Sprachbildung im Offenen Ganztag Spielend Sprechen lernen, und die Lust der Kinder am Kommunizieren nutzen und stärken D I P L. - H E I L P Ä D. M A R E N B E R H E I D E

2 Ablauf 1. Meilensteine der Sprachentwicklung 2.Sprachliche Besonderheiten 3. Bedeutung des Spielens für die Sprachentwicklung 4. Möglichkeiten der Sprachbildung im Offenen Ganztag

3 Entwicklungsprinzipien Artikulation Vokale vor Konsonanten Vokalverbindungen (Lampe,Malen) vor Konsonantenverbindungen (Kran, Blume) Von den vorderen Lauten (m,b,f), über die mittleren Lauten (t,l,n) zu den hinteren Lauten (ch2,k)

4 Entwicklungsprinzipien Grammatik Entdeckung der sprachlichen Regelhaftigkeit Von Einwortsätzen über Zweiwortsätze zu Mehrwortsätzen Regeln über die Wortstellung (Verbstellung) Regeln über Formveränderung am Wort (z.b. Endungen der Verben)

5 Fähigkeiten Ende des fünften Lebensjahres Alle Laute und Lautverbindungen richtig bilden Grammatisch richtig sprechen Farben richtig benennen Sätze mit Ausnahme geringer Regelverstöße richtig bilden Wendlandt (2006)

6 Störungen der Aussprache Phonetische Störungen (artikulatorische Bildung der Laute beeinträchtigt) Phonologische Störung (lautsprachliche Regeln werden nicht erlernt)

7 Symptome der Aussprachestörungen Dyslalie bezeichnet die fehlerhafte Artikulation bei denen Laute ausgelassen oder falsch gebildet werden. Partielle Dyslalie (Sigmatismus, Kappazismus) Multiple Dyslalie Universelle Dyslalie (Vokalsprache)

8 Dysrammatismus Morphologie: Wortschatz und Regeln der Wortbildung Syntax: Satzbau Die Entwicklung des grammatikalischen Systems kann vielfältig beeinträchtigt sein. Es gibt selten ein einheitliches Bild.

9 Typische Merkmale des Dysgrammatismus Beibehaltung der Verbendstellung Fehler bei der Beugung der Verben Probleme bei der Bildung komplexer Sätze Probleme beim Einsatz von Artikeln, Pluralformen

10 Stottern Flüssiges Sprechen erfordert optimale Koordination von Atmung, Stimme und Artikulationsbewegungen Unflüssigkeiten können als normale Phase in der Sprachentwicklung auftreten Symptome unterscheiden sich in tonisches und klonisches Stottern

11 Abgrenzungskriterien der normalen Redeunflüssigkeiten zum beginnenden Stottern Unflüssigkeiten länger als 6 Monate Quantitative Veränderungen Tonussteigerung bei den Wiederholungen Dehnungen am Wortanfang Anzeichen sekundärer Stottersymptomatik

12 Mutismus Partielles oder vollständiges Nichtsprechen, obwohl Sprachentwicklung weitestgehend abgeschlossen ist Schweigen als subjektiver Selbstschutz, der über eine normale Schüchternheit hinaus geht Zeigt sich beim Übergang von einer vertrauten in eine für die Kinder fremde Situation

13 Sprachverständnisstörung Trotz intaktem Gehör wird die Bedeutung von Wörtern und Sätzen nicht ausreichend verstanden Kinder erschließen sich den Sinn aus dem situativen Kontext Bei abstrakten Aufforderungen ohne situative Hinweise wird die Störung deutlich Typisch sind Wiederholungen (Echolalie)

14 Diagnostische Kriterien von Sprachentwicklungsstörungen Sprachverständnis Artikulation Grammatik Wortschatz, Wortfindung Redefluss Mundmotorik Auditive Wahrnehmung Stimme Spiel- und Kontaktverhalten

15 Voraussetzungen für Sprachentwicklung 1. Sich etwas nicht Vorhandenes vorstellen (Symbolentwicklung) 2. Lust einer anderen Person etwas zu erzählen, mit dem Wissen, dass diese Person anders denkt (Individuationsentwicklung) (Zollinger 2009) Dipl.-Heilpäd. M. Berheide

16 Hypothese Sprachauffällige Kinder zeigen im Spiel ähnliche Schwierigkeiten wie in der Sprache Die Sprachentwicklung lässt sich durch das soziale Spiel auf unterschiedlichen Ebenen fördern Dipl.-Heilpäd. M. Berheide

17 Unter Sprache ist die Verwendung von Symbolen zu verstehen. S Y M B O L E S I N D D I E I N N E R E V O R S T E L L U N G E N, D I E N I C H T M E H R A N E I N U N M I T T E L B A R E S E R L E B E N G E B U N D E N SIND ( R E M O H. L A R G O )

18 Spielverhalten mit Symbolcharakter 1. Direkte Nachahmung/ verzögerte Nachahmung 2. Funktionelles Spiel 3. Repräsentatives Spiel 4. Sequentielles Spiel 5. Symbolisches Spiel 6. Rollenspiel Dipl.-Heilpäd. M. Berheide

19 Förderbereiche Förderung der Mundmotorik Förderung der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung Förderung des Sprachverständnisses Aufbau des passiven und aktiven Wortschatzes Erwerb der grammatikalischen Strukturen Förderung der Spielentwicklung

20 Inhalte der Förderung Sprech- und Kommunikationsfreude wecken Förderung des Symbolspiels Förderung der Kategorisierungsfähigkeit Hör- und Verständnisspiele Rhythmische Angebote Spiele zur Wortschatzerweiterung Spiele mit wiederkehrenden Satzstrukturen Rollenspiele Erzählungen und Meinungsäußerungen

21 Sprachförderliche Grundhaltung Abwarten, was das Kind zu sagen hat Aufmerksam und interessiert zuhören Äußerungen des Kindes aufgreifen und wiederholen Interessiert nachfragen Spaß am Sprechen vermitteln Dem Sprachniveau des Kindes ein wenig voraus sein

22 Sprachförderung im Alltag Folgen der Aufmerksamkeit des Kindes Benennen was das Kind interessiert Beschreiben der Handlungen des Kindes Beschreiben was man gerade tut und sieht Richtiges Wiederholen des Gesagten Weiterführen der kindlichen Äußerung

0 12 Monate. Alter. 1. Lallphase, Gurgel- und Sprudellaute (von taktilen Reizen im Mund gesteuert) Schmatz- und Zischlaute; Vokallaute

0 12 Monate. Alter. 1. Lallphase, Gurgel- und Sprudellaute (von taktilen Reizen im Mund gesteuert) Schmatz- und Zischlaute; Vokallaute 0 12 Monate Alter Artikulation Satzbau - 2 Monate 1. Lallphase, Gurgel- und Sprudellaute (von taktilen Reizen im Mund gesteuert) - 4 Monate Schmatz- und Zischlaute; Vokallaute 5 11 Monate Beginn der 2.

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