Begriff der Grundrechte

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1 Prof. Dr. Christoph Gröpl Staatsrecht II Grundrechte Universität des Saarlandes Begriff der Grundrechte Naturrechtliche Vorstellung: dem Staat vorausliegende Rechte des Individuums; Freiheit und Gleichheit als legitimierende Bedingungen für die Entstehung des Staates frühere Sicht in Deutschland: Rechte, die dem Individuum nicht schon als Menschen, sondern erst als Glied des Staates zukommen, die erst vom Staat gewährt werden. Bis 1949 waren in Deutschland nur die Exekutive, nicht aber die Legislative oder Judikative den Grundrechten unterworfen (seither aber Art. 1 II, III GG). Synthese: Rechte des Individuums und zugleich Verpflichtungen des Staates Beschränkungen durch den Staat (durch alle Staatsgewalten) bedürfen der Rechtfertigung GR02/1

2 Arten der Grundrechte 2 1. Bundes- und Landesgrundrechte (vgl. Art. 1 ff. Saarl. Verf.) 2. Grundrechtsgleiche Rechte (Art. 93 I Nr. 4a GG) Art. 142 modifiziert Art. 31 GG; Landesgrundrechte stehen im Rang unter dem Bundesrecht und binden nur die öffentliche Gewalt des jeweiligen Landes Art. 20 IV, Art. 33 I III, V, Art. 38 I 1, II, Art. 101 und 103 GG (Art. 104 GG gilt i.v.m. Art. 2 II 1 GG) 3. Menschen- und Bürgerrechte Menschenrechte = sog. Jedermann-Grundrechte Bürgerrechte = sog. Deutschen-Grundrechte: Art. 8, 9, 11, 12 I, Art. 16 GG; aber: Art. 2 I G = Auffanggrundrecht für Ausländer 4. Freiheits- und Gleichheitsrechte 5. Materielle und prozessuale Grundrechte Hauptfreiheitsrecht: allg. Handlungsfreiheit (Art. 2 I GG) und bes. Freiheitsrechte (Art. 2 II, Art. 4 ff. GG) Hauptgleichheitsrecht: allg. Gleichheitssatz (Art. 3 I GG) und bes. Diskriminierungsverbote (Art. 3 II, III, Art. 6 I, V, Art. 33 I III, Art. 38 I 1 GG) materielle Grundrechte gewährleisten einen bestimmten Freiheits- oder Gleichheitsstandard prozessuale Grundrechte sichern die materiellen Grundrechte ab, verhelfen diesen zur Durchsetzung: prozessuales Hauptgrundrecht: Art. 19 IV GG; sog. Justizgrundrechte: Art. 101, 103, 104 GG GR02/2

3 Dimensionen der Grundrechte 3 Subjektiv-rechtliche Dimension Grundrechte als subjektiv-öffentliche Rechte par excellence begründen für das Individuum einen unmittelbaren Rechtsanspruch gegen den Staat Berechtigung (Grundrechtsträger, -inhaber): grdsl. jeder Einzelne; Grundrechte als Rechte des Einzelnen, vom Staat ein Tun oder Unterlassen zu verlangen Objektiv-rechtliche Dimension objektive Wertordnung (BVerfGE 7, 198 [205] Lüth; zurückhaltender: BVerfGE 50, 290 [337] Mitbestimmung), insbesondere: Ausstrahlungs- und mittelbare Drittwirkung im Privatrecht Verpflichtung (Grundrechtsadressaten): alle staatliche Gewalt; Grundrechte als Pflichten des Staates, etwas zu tun oder zu unterlassen (unabhängig davon, ob der Einzelne ein Grundrecht geltend macht oder wahrnehmen kann) GR02/3

4 4 Funktionen der Grundrechte 1. Abwehrrechte (status negativus) = Hauptfunktion 2. Leistungsrechte, soziale Grundrechte, Anspruch auf staatlichen Schutz (status positivus) Anspruch auf Abwehr von staatlichen Eingriffen in Freiheit und Eigentum sowie von Ungleichbehandlungen = entsprechende Unterlassungspflichten des Staates Anspruch auf (positives) staatliches Tun = entsprechende Handlungspflichten des Staates: a) kraft Wortlauts: selten, nur Art. 1 I 2, Art. 6 I, IV, Art. 19 IV GG; b) i.ü. Ermittlung durch Auslegung unter Bezugnahme auf die durch die Grundrechte errichtete objektive Wertordnung, ggf. i.v.m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 I, Art. 28 I 1 GG) originäre Leistungsrechte: grdsl. ( ), kein Anspruch auf Schaffung von noch nicht Vorhandenem; Ausn. in außergewöhnlichen Fällen, in Notlagen (Schutz vor ernsten Bedrohungen; Recht auf grundrechtlich gebotenen Mindeststandard/Existenzminimum) aber: weiter Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers (BVerfGE 77, 170 [214]) Anspruch nur bei grundlegender und evidenter Verfehlung, insb. bei Art. 2 II 1 GG (Untermaßverbot, BVerfGE 88, 203 [254]) derivative Leistungsrechte (= Teilhaberechte) aus Art. 3 I GG Teilhabe an bereits bestehenden Leistungen: strikte Verteilungsgerechtigkeit (kein Gestaltungsspielraum des Staates); aber: kein Anspruch auf Schaffung von Gleichheit in der Gesellschaft GR02/4

5 zu: Funktionen der Grundrechte 3. Gestaltungsrechte (status activus) 4. Einrichtungsgarantien politische Teilhaberechte: Wahlrecht, Art. 38 I 1 GG; staatsbürgerliche Rechte: Art. 33 I III GG objektive Ordnungsstrukturen für bestimmte Lebensbereiche; Garantie der historischen Kontinuität bestimmter Grundlagen der gesellschaftlichen Ordnung Unterschied zu Nr. 1 bis 3: Einrichtungsgarantien begründen keine subjektiven Rechte für den einzelnen, (fallen indes häufig mit dem Gewährleistungsbereich des jeweiligen Grundrechts zusammen) wichtige Beispiele: Art. 6 I GG: Garantie von Ehe und Familie Art. 7 IV GG: Garantie von Privatschulen Art. 14 I 1 GG: Garantie des Eigentums Art. 33 V GG: Garantie des Berufsbeamtentums vgl. Art. 28 II GG: Garantie der kommunalen Selbstverwaltung (kein Grundrecht, aber: Art. 93 I Nr. 4b GG sog. Kommunalverfassungsbeschwerde) jeweils als Institution 5 GR02/5

6 Adressaten und Wirkungen der Grundrechte 6 Adressat: alle staatlichen Gewalten (Art. 1 III GG); keine Wirkung zwischen Privaten = keine Drittwirkung = keine Horizontalwirkung Abwehrrechte Leistungsrechte (außer Art. 1 I 2, Art. 6 I, IV, Art. 19 IV GG) Erstadressat : Gesetzgeber (BVerfGE 101, 158 [218, 236]) arg.: unmittelbare demokratische Legitimation (Art. 38 I 1 GG) Folgeadressaten : Verwaltung und Rechtsprechung unmittelbare Wirkung gegenüber Gesetzgebung, vollziehender Gewalt und Rechtsprechung unbestritten (sog. normexterne Wirkung der Grundrechte, d.h. Wirkung ohne Vermittlung des einfachen Gesetzes) grdsl. keine unmittelbare Wirkung, keine unmittelbare Anspruchsgrundlage Verwirklichung (Ausgestaltung Beschränkung) in bereichsspezifischen Gesetzen (sog. norminterne Wirkung der Grundrechte); insb. Sozialleistungsgesetze (SGB, BAföG u.a.m.), Eigentumsgarantie (BGB u.a., Art. 14 I 2 GG) daneben Rundfunkrecht (RStV, Art. 5 I 2 GG) u.dgl. weiter Gestaltungsspielraum (Einschätzungsprärogative) Beachtung der Grundrechte vor allem bei der (verfassungskonformen) Auslegung und Anwendung des einfachen Gesetzesrechts (sog. norminterne Wirkung der Grundrechte) Näher dazu: Schmidt-Aßmann, in: Maunz/Dürig, GG-Komm., Art. 19 IV Rn. 123 ff. GR02/6

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