Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

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1 Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten PD Dr.med. Andreas Himmelmann

2 PD Dr.med. Andreas Himmelmann FMH Innere Medizin und Hämatologie OHZ Onko-Hämatologisches Zentrum Zug AndreasKlinik Cham Zug Rigistrasse 1 CH-6330 Cham T +41 (0) F +41 (0) >

3 Übersicht Wie alt ist ein älterer Patient? Was ist eine Leukämie? Leukämie und Alter? Was sind die wichtigsten Leukämieformen? Was sind die wichtigsten Fortschritte in der Therapie?

4 Was ist höheres Lebensalter? To me, old age is always fifteen years older than I am. (Bernard M. Baruch)

5 Älterer Patient: Historisch 20. Jahrhundert: Pensionierung mit Jahrhundert: Staatsdienst bis Alter Jahrhundert: Befreiung vom Wachdienst mit 70 Jahren 13. Jahrhundert Kreuzritter: Befreiung von Militärischen Pflichten mit 60 Jahren

6 Altern ist ein individueller Prozess Premierminister mit Bundeskanzler mit 73

7 Älterer Patient: Medizinisch Chronologisches Alter um Abhängig von zusätzlichen Erkrankungen Abhängig von Funktionellem Status, z.b. Abhängigkeit bei täglichen Aktivitäten Umgebung

8 Der gebrechliche ältere Patient 3 oder mehr zusätzliche Erkrankungen (Blutdruck, Zuckerkrankheit, Durchblutungsstörungen, Lungenerkrankungen) Abhängigkeit bei täglichen Aktivitäten Neurologische Störungen (Schwere Depression, Demenz, Gangstörungen) Zurückhaltung mit Therapien, da Nebenwirkungen gehäuft

9 Leukämie= Virchov 1845

10

11 Blutbildung Knochenmark Blut

12

13 Leukämie: Symptome Blutarmut: Atemnot, Müdigkeit Blutungsneigung: Hämatome, Innere Blutungen Infektanfälligkeit: Lungenentzündungen Allgemeinsymptome: Schwitzen, Fieber, Gewichtsverlust

14 Leukämie: Chronisch oder Akut Unbehandelt innert Jahren tödlicher Verlauf Akute Leukämien innert Wochen bis Monaten Biologisch reife Zellen, mit langsamer Teilungsrate Akute Leukämie unreife Zellen mit rascher Vermehrung

15 Leukämie und Alter: Zunahme der CLL und CML

16 Leukämie und Alter: Zunahme der Akuten Leukämie

17 Zusammensetzung der ständigen Wohnbevölkerung Bestand und Struktur Altersgruppen, in % 0 19 Jahre Jahre und mehr Jahre Quelle: Bundesamt für Statistik

18 Geschlechterverteilung CLL CML

19 Ursachen CML Meist keine Ursache Nach Exposition mit ionisierender Strahlung (Hiroshima) Langzeitexposition mit Benzen und anderen Lösungsmitteln CLL Keine Auslöser Familiäre Häufung (2-4x erhöhtes Risiko)

20 Leukämietherapie bei Älteren Patienten: Allgemeine Überlegungen Aggressivere Therapien schlechter vertragen Verminderte Organfunktionen Häufig zusätzliche Erkrankungen Therapieziel Verbesserung Lebensqualität Leben mit der Krankheit Ambulante Therapie

21 Leukämie: Diagnose Blutbild Knochen mark

22 Chronisch Lymphatische Leukämie 80% bei Diagnose asymptomatisch: Vermehrung weisser Blutkörper u/o vergrösserte Lymphknoten Leitsymptome Müdigkeit, Schwitzen, Fieber LK (50%), Milzvergrösserung (25%)

23 CLL: Blutbild und Lymphknotenschwellung

24 CLL: Unterschiedliche Verlaufsformen Günstige Form Ungünstige Form

25 CLL: Grosse Fortschritte bei Prognose

26 CLL: Therapie-Optionen Nicht heilbare Krankheit Muss nicht immer behandelt werden Leukeran (Tabletten) Fludarabin (Infusionen) Antikörper Transplantation

27 CLL: Antikörpertherapie Kombination mit Chemotherapie scheint sehr viel versprechend

28 Chronisch Myeloische Leukämie Häufig Zufallsbefund im Blutbild Allgemeinsymptome, Müdigkeit, Schwäche, Fieber Grosse Milz Leukostase (Dyspnoe, Kopfschmerz, Visus)

29 CML: Uniformer Verlauf 4-5 y Therapie immer notwendig

30 CML: Genetische Veränderung Philadelphia Chromosom

31 CML: Philadelphia Chromosom

32 CML: Geschichte der Therapie

33 CML: Therapie nach Jahr 2000

34 CML: Glivec Beispiel einer gezielten Therapie Glivec Glivec ist die wirksamste Substanz bei CML Einfache und ambulante Therapie

35 Glivec-Nebenwirkungen: Ödeme Fast die Hälfte der Patienten Häufiger bei älteren und bei fortgeschrittener Erkrankung Vor allem um die Augen Dosisabhängig Gut behandelbar

36 Myelodysplastisches Syndrom: Unterfunktion der Blutbildung Folgen sind Blutarmut Atemnot, Müdigkeit Blutungsneigung Hämatome, Innere Blutungen Infektanfälligkeit Infektionen: Lungenentzündung

37 MDS: Altersabhängige Häufigkeit

38 Myelodysplastisches Syndrom Häufige Störung der Blutbildung neue Fälle/Jahr in USA Mehr als die Hälfte über 70 Jahre Prognose sehr variabel, erfordert genaue Abklärungen

39 MDS: Therapie Beobachtung Ersatz mit Blutprodukten Wachstumsfaktoren für KM Transplantation (einzige Heilungsmöglichkeit) Neue Medikamente

40 1 Tablette am Morgen über 3 Wochen Gut verträglich, regelmässige Blutkontrollen Revlimid bei 148 patienten: 70% keine Bluttransfusionen mehr Zulassung in USA, in Europa demnächst Problem Kosten Euro/Monat

41 Vidaza Spritze in die Haut über 7 Tage/ alle 4 Wochen 20% Ansprechen mit Verbesserung der Blutwerte und weniger Transfusionen Häufig vorübergehende Verschlechterung der Werte In der Schweiz zugelassen

42

43 Chronische Lymphatische Leukämie Chronische Lymphatische Leukämie Myelodysplastisches Syndrom Ziel: Individuelle Therapie

44 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! PD Dr.med. Andreas Himmelmann FMH Innere Medizin und Hämatologie OHZ Onko-Hämatologisches Zentrum Zug AndreasKlinik Cham Zug Rigistrasse 1 CH-6330 Cham T +41 (0) F +41 (0) >

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