Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 5

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 5"

Transkript

1 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 5 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert,

2 1. Verbot von Insidergeschäften Die 12 bis 14 WpHG regeln ein umfassendes Verbot von Insidergeschäften. Verstöße gegen die Insiderbestimmungen können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden ( 38 Abs. 1 WpHG). Die Kontrolle des Insiderhandels erfolgt z.b. durch die Führung von Insiderverzeichnissen ( 15b). Grundlegende Norm des Insiderrechts ist 14 WpHG. 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG verbietet etwa, unter Verwendung einer Insiderinformation Insiderpapiere für eigene oder fremde Rechnung oder für einen anderen zu erwerben oder zu veräußern. Die Vorschrift des 14 WpHG knüpft dabei an die Rechtsbegriffe der Insiderpapiere ( 12 WpHG) sowie der Insiderinformation ( 13 WpHG) an. 2

3 a. Insiderpapiere Kapitalmarktrecht Kapitalmarktrechtliche Die Insiderpapiere sind in 12 WpHG abschließend aufgezählt (sog. numerus clausus). Insiderpapiere sind etwa nach 12 S. 1 Nr. 1 WpHG Finanzinstrumente ( 2 Abs. 2b WpHG), die an einer inländischen Börse zum Handel zugelassen oder in den regulierten Markt oder in den Freiverkehr einbezogen sind. Für die Qualifikation als Insiderpapier ist es bereits ausreichend, wenn ein Antrag auf Börsenzulassung gestellt oder öffentlich angekündigt worden ist ( 12 S. 2 WpHG). b. Insiderinformation Die Insiderhandelsverbote setzen voraus, dass eine Insiderinformation vorliegt. Wann eine Insiderinformation vorliegt, bestimmt 13 WpHG. 3

4 Eine Insiderinformation ist eine konkrete Information über nicht öffentlich bekannte Umstände, die sich auf einen oder mehrere Emittenten von Insiderpapieren oder auf die Insiderpapiere selbst beziehen und die geeignet sind, im Fall ihres öffentlichen Bekanntwerdens den Börsen- und Marktpreis erheblich zu beeinflussen ( 13 Abs. 1 S. 1 WpHG). Tatbestandsmerkmale der Insiderinformation sind: aa. Konkrete Information über nicht öffentlich bekannte Umstände Der Begriff des Umstandes erfasst Tatsachen, aber auch überprüfbare Werturteile, Einschätzungen, Absichten, Prognosen und sogar Gerüchte. Ein Umstand (z.b. eine Planung) wird zu einer Insiderinformation, wenn deren Umsetzung unmittelbar bevorsteht oder die Planung nur einen kurzen Zeitraum erfasst ( 13 Abs. 1 S. 3 WpHG). 4

5 Eine Information ist erst dann öffentlich bekannt gemacht i.s.v. 13 Abs. 1 S. 1 WpHG, wenn sie einem breiten Anlegerpublikum und damit einer unbestimmten Zahl von Personen zugänglich gemacht wurde (mindestens: Bereichsöffentlichkeit). Nicht ausreichend ist die Bekanntgabe einer Information anlässlich einer Hauptversammlung. bb. Emittenten- oder Wertpapierbezug Für den nach 13 Abs. 1 S. 1 WpHG erforderlichen Emittenten- oder Wertpapierbezug ist es gleichgültig, ob die konkrete Information aus dem Tätigkeitsbereich des Emittenten stammt oder nicht. Dieses Tatbestandsmerkmal ist auch bei den Emittenten nur mittelbar treffenden Umständen (z.b. Devisenkurse, Rohstoffpreise) gegeben. 5

6 Auch das Angebot zum Erwerb eines großen Aktienpakets oder Wertpapieraufträge bei einer Bank, deren Volumen erhebliche Kursveränderungen bewirken können, kann eine Insiderinformation sein. Werden im Vorgriff auf solche Großaufträge von Insidern Geschäfte getätigt, spricht man von Frontrunning (vgl. 13 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 WpHG). cc. Kursrelevanz der Information Für die nach 13 Abs. 1 S. 1 WpHG weiter erforderliche Kursrelevanz kommt es darauf an, ob ein verständiger Anleger die Information bei seiner Anlageentscheidung berücksichtigen würde. Dieser subjektive Ansatz verbietet die Bestimmung der Kursrelevanz anhand fester Schwellenwerte oder anhand der üblichen Volatilität des Insiderpapiers. 6

7 2. Ad-hoc-Publizität Kapitalmarktrecht Kapitalmarktrechtliche Inlandsemittenten (vgl. 2 Abs. 7 WpHG) sind nach 15 WpHG verpflichtet, Insiderinformationen, die sie unmittelbar betreffen, unverzüglich zu veröffentlichen ( 15 WpHG). Die Ad-hoc-Publizität stellt zunächst eine kapitalmarktrechtliche Informationspflicht dar. Darüber hinaus soll durch eine möglichst frühzeitige Information der Öffentlichkeit einem Insiderhandel vorgebeugt werden. a. Voraussetzungen der Ad-hoc-Publizität Die Voraussetzungen der Ad-hoc-Publiztätsverpflichtung gem. 15 WpHG sind nachfolgend: 7

8 aa. Kapitalmarktrecht Kapitalmarktrechtliche Publizitätspflichtige Wertpapiere Die Ad-hoc-Publizitätspflicht gilt nur für Finanzinstrumente (vgl. 2 Abs. 2a WpHG). Finanzinstrumente sind Wertpapiere (vgl. 2 Abs. 1 WpHG), Geldmarktinstrumente (vgl. 2 Abs. 1a WpHG) sowie Derivate (vgl. 2 Abs. 2 WpHG). bb. Verpflichteter Personenkreis Zur Ad-hoc-Publizität ist nur der Inlandsemittent (vgl. 2 Abs. 7 WpHG) verpflichtet, d.h. z.b. die an einer deutschen Börse notierten Unternehmen (vgl. 2 Abs. 7 Nr. 1 i.v.m. 2 Abs. 6 Nr. 1 a) WpHG). Als Inlandsemittent gilt auch, für dessen Finanzinstrumente erst ein Zulassungsantrag gestellt wurde ( 15 Abs. 1 S. 2 WpHG). Die emissionsbegleitenden Banken oder eine Muttergesellschaft des Inlandsemittenten sind nicht publizitätspflichtig. 8

9 cc. Publizitätspflichtige Insiderinformation Unverzüglich ist zu veröffentlichen eine Insiderinformation, die den Inlandsemittenten unmittelbar betrifft: Insiderinformation: Die Ad-hoc-Publizität setzt zunächst voraus, dass eine Insiderinformation i.s.v. 13 WpHG vorliegt. Unmittelbarkeitserfordernis: Die Insiderinformation muss den Emittenten unmittelbar betreffen, was vermutet wird, wenn sie sich auf im Tätigkeitsbereich des Emittenten eingetretenen Umstände beziehen (vgl. 15 Abs. 1 S. 3 WpHG). Der Emittent soll hiernach nicht verpflichtet sein, allgemeine Informationen, wie z.b. allgemeine Marktstatistiken, im Rahmen der Ad-hoc-Publizität zu veröffentlichen. 9

10 dd. Zeitweise Befreiung von Veröffentlichungspflicht Nach 15 Abs. 3 WpHG kann der Emittent die Veröffentlichung der Insiderinformation aufschieben und ist für die Dauer des Aufschubs von der Veröffentlichungspflicht nach 15 Abs. 1 WpHG befreit. Beispiele für eine verzögerte Veröffentlichung können sein: laufende Verhandlungen des Emittenten bei einer Unternehmensübernahme, wenn die Veröffentlichung negative Auswirkungen auf die Verhandlungen nach sich zöge, Entscheidung des Vorstands, die zu ihrer Wirksamkeit noch der Zustimmung des Aufsichtsrats bedarf, sofern die Veröffentlichung vor der Zustimmung des Aufsichtsrats das Publikum verleiten würde, sich verfrüht auf derlei Informationen zu verlassen. 10

11 Nach Wegfall der Gründe für den Aufschub lebt die Veröffentlichungspflicht wieder auf und der Emittent hat nach 15 Abs. 3 WpHG der BaFin zu berichten. b. Rechtsfolgen der Ad-hoc-Publizität Der Emittent hat die zu veröffentlichende Ad-hoc-Information vor der Veröffentlichung der betreffenden Börse und der BaFin mitzuteilen ( 15 Abs. 4 S. 1 WpHG). Sodann hat die Veröffentlichung in einem elektronisch betriebenen Informationsverbreitungssystem (z.b. DGAP) sowie im Internet unter der Adresse des Emittenten zu erfolgen. Schließlich hat der Emittent die Information dem Unternehmensregister zur Speicherung zu übermitteln ( 15 Abs. 1 S HS WpHG). Die Veröffentlichung hat dabei unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern ( 121 BGB) zu erfolgen. 11

12 c. Sanktionen bei Verstößen gegen 15 WpHG Der Verstoß gegen 15 WpHG stellt zunächst eine Ordnungswidrigkeit dar (vgl. 39 Abs. 2 Nr. 5 WpHG). Darüber hinaus bestimmt 15 Abs. 6 S. 1 WpHG, dass der Emittent, der gegen die Verpflichtungen aus 15 Abs. 1 bis 4 WpHG verstößt, unter den Voraussetzungen der 37b und 37c WpHG einem anderen zum Schadensersatz verpflichtet sein kann. Schadensersatzansprüche, die auf anderen Rechtsgrundlagen beruhen, bleiben unberührt ( 15 Abs. 6 S. 2 WpHG). 12

13 3. Director s Dealing Die Bestimmung des 15a WpHG zu den Veröffentlichungs-, Mitteilungs- und Dokumentationspflichten von Geschäften (sog. Director s Dealing) dient dazu, die Markttransparenz zu erhöhen. Zudem dient 15a WpHG auch der Überwachung der Insiderhandelsverbote nach den 12 ff. WpHG. a. Voraussetzungen des Director s Dealing Nach 15a Abs. 1 S. 1 WpHG haben Personen, die bei einem Emittenten Führungsaufgaben wahrnehmen, eigene Geschäfte mit Aktien des Emittenten oder sich darauf beziehende Finanzinstrumente (z.b. Derviate) dem Emittenten und der BaFin innerhalb von fünf Werktagen mitzuteilen. Voraussetzungen der Director s Dealing-Verpflichtung sind: 13

14 aa. Kapitalmarktrecht Kapitalmarktrechtliche Erfasste Finanzinstrumente Nach 15a Abs. 1 S. 3 WpHG werden nur solche Aktien des Emittenten oder sich darauf beziehende Finanzinstrumenten, insbesondere Derivate, erfasst, die an einer inländischen Börse zum Handel zugelassen (Nr. 1) oder die zum Handel an einem ausländischen organisierten Markt zuglassen sind, sofern der Emittent seinen Sitz im Inland hat oder es sich um Aktien eines Emittenten mit Sitz außerhalb der EU/EWR handelt, für welche Deutschland Herkunftsstaat i.s.d. WpPG ist (Nr. 2). bb. Verpflichteter Personenkreis Der nach 15a WpHG verpflichtete Personenkreis wird in den Absätzen 2 und 3 legaldefiniert. 14

15 Personen mit Führungsaufgaben sind persönlich haftende Gesellschafter oder Mitglieder eines Leitungs-, Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans des Emittenten (z.b. Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied) sowie sonstige Personen, die regelmäßig Zugang zu Insiderinformationen haben und zu wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen ermächtigt sind ( 15a Abs. 2 WpHG). 15 Abs. 3 WpHG dehnt den Kreis der Verpflichteten auch auf nahe stehende Personen und nahe stehende Unternehmen aus. cc. Erfasste Handlungen Nach 15a Abs. 1 S. 1 WpHG werden eigene Geschäfte erfasst. Der Begriff der eigenen Geschäfte ist weit zu fassen, so dass z.b. alle schuldrechtlichen An- und Verkäufe von Aktien unter diesen Begriff fallen. 15

16 Nach 15a Abs. 1 S. 5 WpHG (sog. Bagatellgrenze) besteht die Mitteilungspflicht nicht, solange der Gesamtumsatz der Geschäfte einer der verpflichteten Personen insgesamt einen Betrag von 5.000,00 bis zum Ende des Kalenderjahres nicht erreicht. b. Rechtsfolgen des Director s Dealing Die nach 15a Abs. 1 S. 1 WpHG verpflichteten Personen haben das Geschäft innerhalb von fünf Werktagen dem Emittenten und der BaFin anzuzeigen. Der Inlandsemittent hat die erhaltene Mitteilung unverzüglich (d.h. ohne schuldhaftes Zögern, 121 BGB) zu veröffentlichen und der BaFin die Veröffentlichung mitzuteilen. Schließlich muss er die Mitteilung zur Speicherung dem Unternehmensregister übermitteln ( 15a Abs. 4 WpHG). 16

17 4. Verbot der Kurs- und Marktpreismanipulation Das Verbot der Marktmanipulation ist in 20a WpHG geregelt und dient dem Schutz der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts sowie der einzelnen Anleger. a. Voraussetzungen der Marktmanipulation Das Verbot der Kurs- und Marktpreismanipulation verbietet es, unrichtige oder irreführende bewertungserhebliche Angaben über Finanzinstrumente zu machen oder zu verschweigen ( 20a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG). Nr. 2 der Bestimmung untersagt es, Geschäfte vorzunehmen oder Kauf- oder Verkaufsaufträge zu erteilen, die geeignet sind, falsche kapitalmarktrechtliche Signale hervorzurufen. Nr. 3 verbietet sonstige Täuschungshandlungen. 17

18 20a Abs. 2 WpHG ordnet an, dass für bestimmte Marktpraxishandlungen das Verbot des 20 Abs. 1 Nr. 2 WpHG nicht gilt. Nach 20a Abs. 3 WpHG wird der safe harbor für Kursstabilisierungsmaßnahmen und Aktienrückkäufe durch eine entsprechende europäische Verordnung bestimmt. b. Rechtsfolgen der Marktmanipulation Ein Verstoß gegen 20a WpHG kann entweder als Ordnungswidrigkeit ( 39 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 WpHG) oder bei Vorsatz auch als Straftat ( 38 Abs. 2 WpHG) verfolgt werden. 18

19 5. Veränderung von Stimmrechtsanteilen Die 21 ff. WpHG betreffen die nach dem WpHG einzuhaltenden Melde-, Veröffentlichungs- und Dokumentationspflichten bei Veränderung von Stimmrechtsanteilen bei börsennotierten Gesellschaften. a. Voraussetzungen der Melde- und Veröffentlichungspflichten 21 WpHG setzt als Grundnorm bestimmte Schwellenwerte (3, 5, 10, 15 20, 25, 30, 50 und 75 Prozent ), bei deren Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten der Stimmrechtsinhaber der Gesellschaft sowie der BaFin die Stimmrechtsveränderung mitzuteilen hat. Die Zurechnung von Stimmrechtsanteilen beurteilt sich nach den 22 f. WpHG. 19

20 25 WpHG normiert eine Mitteilungspflicht beim Halten von bestimmten Finanzinstrumenten mit Besonderheiten bei der Stimmrechtszurechnung. Nach 27a WpHG muss ein Meldepflichtiger i.s.v. 21, 22 WpHG, der mindestens einen Stimmrechtsanteil von 10 % erreicht, einem Emittenten i.s.v. 2 Abs. 6 WpHG die mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele sowie die Herkunft der für den Erwerb der verwendeten Mittel innerhalb von 20 Handelstagen nach Erreichen oder Überschreiten der 10%-Schwelle mitteilen. Im Anwendungsbereich des 21 Abs. 2 WpHG gehen die Regelungen des WpHG den aktienrechtlichen Mitteilungspflichten vor ( 20 Abs. 8, 21 Abs. 5 WpHG). 20

21 b. Rechtsfolgen der Melde- und Veröffentlichungspflichten Der Stimmrechtsinhaber muss bei relevanten Veränderungen des Stimmrechtsanteils dem Emittenten und der BaFin unverzüglich, spätestens innerhalb von 4 Handelstagen eine entsprechende Mitteilung machen ( 21 Abs. 1 WpHG) bzw. dem Emittenten bei Erreichen einer wesentlichen Beteiligung innerhalb von 20 Handelstagen über die Ziele des Stimmrechtserwerbs und die Herkunft der Mittel für den Stimmrechtserwerb unterrichten ( 27a Abs. 1 WpHG). Der Emittent hat korrespondierend zu 21 WpHG die erhaltene Mitteilung des Stimmrechtsinhabers unverzüglich, spätestens innerhalb von 3 Handelstagen zu veröffentlichen, dem Unternehmensregister zur Speicherung zu übermitteln sowie die Veröffentlichung der BaFin mitzuteilen ( 26 Abs. 1 und Abs. 2 WpHG). 21

22 c. Sanktionen bei Verstößen gegen die 21 ff. WpHG Erfüllt der Meldepflichtige seine Meldepflichten nicht, so verliert er für die Zeit, für welche er die ihm obliegenden Mitteilungspflichten nicht erfüllt hat, die Rechte aus den Aktien, die ihm gehören und die im zugerechnet werden ( 28 WpHG). Darüber hinaus stellt der Verstoß gegen die Melde- und Publizitätspflichten auch eine Ordnungswidrigkeit dar ( 39 Abs. 2 WpHG). 22

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation Kapitalmarktrecht 5 und Marktmanipulation Was ist das? Geschäfte, die unter Verwendung von Insiderinformationen geschlossen werden Insiderinformationen = Informationen über nicht öffentlich bekannte Umstände,

Mehr

Überarbeitung des Leitfadens in den Bereichen

Überarbeitung des Leitfadens in den Bereichen Überarbeitung des Leitfadens in den Bereichen Ad-hoc-Publizität und Directors Dealings Meldungen Informationsveranstaltung der BaFin 04.06.2009 Barbara Kunz, Dr. Jan Budäus Inhalt 1. Ad-hoc-Publizität

Mehr

F L O R I A N D O B R O S C H K E

F L O R I A N D O B R O S C H K E F L O R I A N D O B R O S C H K E R E C H T S A N W A L T W I R T S C H A F T S P R Ü F E R S T E U E R B E R A T E R M E M O R A N D U M Datum: 21. März 2007 Betreff: Neue Meldepflichten von Aktionären

Mehr

Informationspflichten für Emittenten nach 30a-g WpHG

Informationspflichten für Emittenten nach 30a-g WpHG Informationspflichten für Emittenten nach 30a-g WpHG I. Allgemein T-RL weist über Art. 24 i.v.m. Art. 21 Prospekt-RL Überwachung von bestimmten Börsenzulassungsfolgepflichten zentral der BaFin zu, die

Mehr

Wertpapierhandelsgesetz: WpHG

Wertpapierhandelsgesetz: WpHG Wertpapierhandelsgesetz: WpHG Kommentar von Dr. Martin Bouchon, Dr. Klaus-Dieter Dehlinger, Prof. Dr. Holger Fleischer, Andreas Fuchs, Niko Jakovou, Prof. Dr. Peter Jung, Dr. Petra Mennicke, Markus Pfüller,

Mehr

Schwerpunktbereich 1a Examinatorium

Schwerpunktbereich 1a Examinatorium Schwerpunktbereich 1a Examinatorium 18.6.2015 Prof. Dr. Jens-Hinrich Binder, LL.M. Sommersemester 2015 Aufgabe 1: Erfolgsaussichten der Klage der I-AG gegen X, Y und Z Die Klage hat Aussicht auf Erfolg,

Mehr

Alles neu macht die EU

Alles neu macht die EU Rechtsgrundlagen für neue Pflichten bei Ad hoc- Mitteilungen, Insiderlisten und Director s Dealings DIRK Mitgliederversammlung am 12.9.2014, Essen Dr. Corinna Ritz, BaFin Referat WA 21 Übersicht 1. Rechtsrahmen

Mehr

MAR-Leitlinien Aufschub der Offenlegung von Insiderinformationen

MAR-Leitlinien Aufschub der Offenlegung von Insiderinformationen MAR-Leitlinien Aufschub der Offenlegung von Insiderinformationen 20/10/2016 ESMA/2016/1478 DE Inhaltsverzeichnis 1 Anwendungsbereich... 3 2 Rechtsrahmen, Abkürzungen und Begriffsbestimmungen... 3 3 Zweck...

Mehr

Zivilrechtliche Folgen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilungen

Zivilrechtliche Folgen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilungen Zivilrechtliche Folgen fehlerhafter Ad-hoc- SOFTWARE-ENTWURF UND -QUALITÄT INSTITUT INSTITUT FÜR FÜR PROGRAMMSTRUKTUREN ANGEWANDTE RECHTSWISSENSCHAFTEN UND DATENORGANISATION, FAKULTÄT (ZAR) FÜR INFORMATIK

Mehr

Wertpapier-Compliance-Richtlinie der Generali Deutschland Gruppe

Wertpapier-Compliance-Richtlinie der Generali Deutschland Gruppe Wertpapier-Compliance-Richtlinie der Generali Deutschland Gruppe Stand: Januar 2009 Inhaltsverzeichnis Seite 1. TEIL: ÜBERSICHT 3 A. Begriff 3 B. Ziele 3 C. Anwendungsbereich 3 2. TEIL: COMPLIANCE 3 A.

Mehr

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir Sie in diese Insiderliste aufgenommen haben.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir Sie in diese Insiderliste aufgenommen haben. Erfassung Ihrer Person in der Insiderliste - Aufklärung nach Artikel 18 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung,

Mehr

Öffentliche Übernahme durch Anschleichen unter besonderer Berücksichtigung der Meldepflichten nach dem WpHG

Öffentliche Übernahme durch Anschleichen unter besonderer Berücksichtigung der Meldepflichten nach dem WpHG Marc Holfter Öffentliche Übernahme durch Anschleichen unter besonderer Berücksichtigung der Meldepflichten nach dem WpHG Eine juristische Analyse Springer Inhalt Kapitel 1: Einleitung 1 I. Einführung in

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 8

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 8 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 8 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Funktion und Anwendungsbereich des WpÜG a. Regelungszweck des WpÜG

Mehr

Steuersparmodell Marktmanipulation? Invest Stuttgart, 15./16. April 2016

Steuersparmodell Marktmanipulation? Invest Stuttgart, 15./16. April 2016 Steuersparmodell Marktmanipulation? Invest Stuttgart, 15./16. April 2016 Agenda Was ist Marktmanipulation? Was macht die BaFin? Worauf sollte ich als Anleger achten? Wie kann ich mich vor Marktmanipulation

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht II

Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalmarktrecht Literatur Textsammlung Kümpel / Hammen / Ekkenga, Kapitalmarktrecht (Loseblatt) Kommentare Schwark (Hrsg.), Kapitalmarktrechts-Kom. 3. A. 2005 Groß, Kapitalmarktrecht,

Mehr

Update Kapitalmarktrecht

Update Kapitalmarktrecht Update Kapitalmarktrecht 4. November 2015 Mit der Einführung einer gesetzlichen Regelung zum Delisting stoppt der Gesetzgeber die seit der Frosta - Entscheidung des BGH vom 8. Oktober 2013 zu beobachtende

Mehr

Abschnitt 1 Anwendungsbereich. Abschnitt 2 Anzeige von Verdachtsfällen. WpAIV. Ausfertigungsdatum: Vollzitat:

Abschnitt 1 Anwendungsbereich. Abschnitt 2 Anzeige von Verdachtsfällen. WpAIV. Ausfertigungsdatum: Vollzitat: Verordnung zur Konkretisierung von Anzeige-, Mitteilungsund Veröffentlichungspflichten sowie der Pflicht zur Führung von Insiderverzeichnissen nach dem Wertpapierhandelsgesetz (Wertpapierhandelsanzeige-

Mehr

C.I.R.A. Jahreskonferenz RA Dr. Clemens Hasenauer, LL.M., CHSH Managing Partner

C.I.R.A. Jahreskonferenz RA Dr. Clemens Hasenauer, LL.M., CHSH Managing Partner C.I.R.A. Jahreskonferenz 2016 RA Dr. Clemens Hasenauer, LL.M., CHSH Managing Partner CHSH 2016 Themenübersicht Eigengeschäfte von Führungskräften (Directors Dealings) Emittenten-Compliance-Verordnung (ECV)

Mehr

Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel

Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel Ablauf der Referendumsfrist: 17. Januar 2013 Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (Börsengesetz, BEHG) Änderung vom 28. September 2012 Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

Mehr

Eigengeschäfte von Führungskräften (Directors` Dealings) Artikel 19 MAR in Verbindung mit 15 Abs. 2 WpHG

Eigengeschäfte von Führungskräften (Directors` Dealings) Artikel 19 MAR in Verbindung mit 15 Abs. 2 WpHG Eigengeschäfte von Führungskräften (Directors` Dealings) Artikel 19 MAR in Verbindung mit 15 Abs. 2 WpHG Agenda 1.Mitteilungspflichtige Personen 2.Erfasste Finanzinstrumente 3. Erfasste Geschäfte 4. Handelsverbot

Mehr

Beilage Arbeitshilfe Nr. 8

Beilage Arbeitshilfe Nr. 8 Beilage Arbeitshilfe Nr. 8 Aufgrund neuerer Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) sowie der Veröffentlichung eines neuen Emittentenleitfadens durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Mehr

Zulassung Geregelte Märkte

Zulassung Geregelte Märkte Zulassung Geregelte Märkte Die Zulassung von Aktien zum Amtlichen Handel ist im österreichischen Börsegesetz geregelt. Nachstehend sind die wichtigsten Anforderungen zusammengefasst: 1. Zulassungsvoraussetzungen

Mehr

Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 18. April 2008 I/08. Ausnahmen für Banken und Effektenhändler

Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 18. April 2008 I/08. Ausnahmen für Banken und Effektenhändler Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 18. April 2008 I/08 Ausnahmen für Banken und Effektenhändler Zusammenfassung: Beteiligungspapiere gemäss Art. 16a BEHV-EBK umfassen nicht nur Aktien, sondern auch

Mehr

2. Öffentliches Bankrecht

2. Öffentliches Bankrecht 2. Öffentliches Bankrecht Kreditwesengesetz (KWG) ist wichtigste Rechtsgrundlage für die deutsche Kreditwirtschaft Ziele: Aufrechterhaltung der Ordnung im Bankwesen, Sicherung der Funktionsfähigkeit der

Mehr

Update Kapitalmarktrecht

Update Kapitalmarktrecht Update Kapitalmarktrecht November 2013 EU-Verordnung über Insidergeschäfte und Marktmanipulation (Marktmissbrauchsverordnung) Dr. Mirko Sickinger, LL.M. Sven Radke, LL.M. Die zuständigen politischen Gremien

Mehr

Die neue Marktmissbrauchsverordnung

Die neue Marktmissbrauchsverordnung Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Die neue Marktmissbrauchsverordnung (MAR) Änderungen bei der Ad-hoc Publizität Gliederung I. Ad-hoc-Publizität nach MAR II. MAR Level 2 - ESMA Technical

Mehr

M AYRHOFER & P ARTNER RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER

M AYRHOFER & P ARTNER RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER Mayrhofer & Partner Heimeranstraße 35 80339 München Heimeranstraße 35 (Theresienhöhe) 80339 München Tel.: 089/23 23 93-0 Fax: 089/23 23 93-33 kontakt@mayrhofer-partner.de www.mayrhofer-partner.de

Mehr

1. Kapitel Die Entstehungsgeschichte der Regulierung von Leerverkäufen...21

1. Kapitel Die Entstehungsgeschichte der Regulierung von Leerverkäufen...21 Inhaltsverzeichnis Einleitung...17 1. Kapitel Die Entstehungsgeschichte der Regulierung von Leerverkäufen...21 A. Die Entstehung der Finanzkrise...22 B. Der Leerverkauf : Begriffsbestimmung...28 I. Der

Mehr

Corporate Governance-Bericht

Corporate Governance-Bericht Corporate Governance-Bericht adesso legt großen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Hohe Anforderungen an Transparenz, Kontrolle und wirtschaftsethische Grundsätze stärken das Vertrauen

Mehr

Rechtsverlust der Tochter bei Mitteilungspflichtverletzung durch die Mutter? Kapitalmarktkonferenz, 23. Februar 2017

Rechtsverlust der Tochter bei Mitteilungspflichtverletzung durch die Mutter? Kapitalmarktkonferenz, 23. Februar 2017 Rechtsverlust der Tochter bei Mitteilungspflichtverletzung durch die Mutter? Kapitalmarktkonferenz, 23. Februar 2017 Prof. Dr. Andreas Cahn, LL.M. I. Problemstellung (1) 20 Abs. 7, 21 Abs. 4 AktG, 28 WpHG:

Mehr

Inhaltsübersicht. A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24

Inhaltsübersicht. A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24 Inhaltsübersicht A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24 B. Aufgaben der Designated Sponsors 33 I. Der Designated Sponsor nach

Mehr

Meldepflichtige Aktiengeschäfte

Meldepflichtige Aktiengeschäfte Meldepflichtige Aktiengeschäfte Mitteilungen über Geschäfte von Führungspersonen nach 15 a WPHG Aufgrund 15 a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) in der Fassung vom 19. Dezember 2008 haben die Mitglieder

Mehr

Vorwort zur 3. Auflage 5 Bearbeiterverzeichnis 7 Abkürzungs- und Literaturverzeichnis 15

Vorwort zur 3. Auflage 5 Bearbeiterverzeichnis 7 Abkürzungs- und Literaturverzeichnis 15 Vorwort zur 3. Auflage 5 Bearbeiterverzeichnis 7 Abkürzungs- und Literaturverzeichnis 15 Teil 1: Einleitung 27 A. Begriff des Kapitalmarktstrafrechts 27 B. Begriff und Funktionen des Kapitalmarkts 28 C.

Mehr

Systematischer Überblick über Publizitäts- und Verhaltenspflichten

Systematischer Überblick über Publizitäts- und Verhaltenspflichten VIII. Sonstiges Publizitäts- und Verhaltenspflichten Überblick Systematischer Überblick über Publizitäts- und Verhaltenspflichten Anlegerschutz Publizitätspflichten Verhaltenspflichten Publizitätspflichten

Mehr

» MAR-Praxis-Talk: Wie macht ihr das? «IR 2017, Frankfurt, 24. Januar 2017

» MAR-Praxis-Talk: Wie macht ihr das? «IR 2017, Frankfurt, 24. Januar 2017 » MAR-Praxis-Talk: Wie macht ihr das? «IR 2017, Frankfurt, 24. Januar 2017 1 » EQS Group «Gründung: 2000 in München Branche: Digitale Investor Relations Kunden: Über 8.000 Unternehmen (2.300 börsennotiert)

Mehr

Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2007

Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2007 Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2007 Nach 10 des am 01. Juli 2005 in Kraft getretenen Wertpapierprospektgesetzes (WpPG) müssen börsennotierte Unternehmen einmal jährlich dem Publikum

Mehr

MITTEILUNG UND VERÖFFENTLICHUNG DER GESCHÄFTE

MITTEILUNG UND VERÖFFENTLICHUNG DER GESCHÄFTE MITTEILUNG UND VERÖFFENTLICHUNG DER GESCHÄFTE VON FÜHRUNGSKRÄFTEN MIT AKTIEN DES "EIGENEN" UNTERNEHMENS GEMÄß 15A WPHG EINE JURISTISCHE ANALYSE DER DIRECTORS DEALINGS IN DEUTSCHLAND IM RECHTSVERGLEICH

Mehr

Art. 17 MAR Veröffentlichung von Insiderinformationen (FAQs)

Art. 17 MAR Veröffentlichung von Insiderinformationen (FAQs) Art. 17 MAR Veröffentlichung von Insiderinformationen (FAQs) Stand: 19.07.2016 I. Themenkomplex Rechtsgrundlage: 1. Welche Rechtsgrundlage hat die Vorschrift zur Veröffentlichung von Insiderinformationen?

Mehr

Ad-hoc-Publizität bei Unternehmenskäufen und -übernahmen

Ad-hoc-Publizität bei Unternehmenskäufen und -übernahmen Christian Gunßer Ad-hoc-Publizität bei Unternehmenskäufen und -übernahmen Nomos Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 19 Einleitung 23 Teil 1: Das Themengebiet der Arbeit 25 1. Kapitel: Einführung 25

Mehr

Vorschriften aus dem WpHG und der MMVO (Verordnung [EU] Nr. 596/2014) für die. Vorlesung Nr. 12 vom

Vorschriften aus dem WpHG und der MMVO (Verordnung [EU] Nr. 596/2014) für die. Vorlesung Nr. 12 vom Vorschriften aus dem WpHG und der MMVO (Verordnung [EU] Nr. 596/2014) für die 38 WpHG Strafvorschriften Vorlesung Nr. 12 vom 12.7.2016 (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird

Mehr

Compliance Handbuch. Compliance Handbuch, 2016 Version 1.0

Compliance Handbuch. Compliance Handbuch, 2016 Version 1.0 Compliance Handbuch Compliance Handbuch, 2016 Version 1.0 Inhalt A. Vorbemerkung... 3 B. Richtlinien über den Umgang mit Insiderinformationen... 5 Was ist ein Insiderverstoß?... 6 Wer ist Insider?... 6

Mehr

FAQ zu Eigengeschäften von Führungskräften nach Art. 19 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014. (Stand: 21.06.2016)

FAQ zu Eigengeschäften von Führungskräften nach Art. 19 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014. (Stand: 21.06.2016) FAQ zu Eigengeschäften von Führungskräften nach Art. 19 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 (Stand: 21.06.2016) Nr. Thema I. Gesetzliche Grundlagen 1. Frage: Gibt es neben Art. 19 der Marktmissbrauchsverordnung

Mehr

Compliance-Handbuch Kapitalmarktrecht

Compliance-Handbuch Kapitalmarktrecht Compliance-Handbuch Kapitalmarktrecht Publizitäts- und Verhaltenspflichten für Aktiengesellschaften Herausgegeben von Dr. Thorsten Kuthe, Köln Dr. Susanne Rückert, Düsseldorf Dr. Mirko Sickinger, LL.M.,

Mehr

Fallbesprechung Strafrecht AT

Fallbesprechung Strafrecht AT Fallbesprechung Strafrecht AT EINHEIT 1 JOHANNES SOMMER, KATHARINA LIENERT LL.B. Gliederung I. Vorstellung II. Arbeitsmaterialien III. Das deutsche Strafrecht (Einführung) IV. Fallbearbeitung/Gutachtenstil

Mehr

Zulassung Geregelte Märkte

Zulassung Geregelte Märkte Zulassung Geregelte Märkte Die Zulassung von Aktien zum Amtlichen Handel und zum Geregelten Freiverkehr ist im österreichischen Börsegesetz geregelt. Der Amtliche Handel und der Geregelte Freiverkehr unterscheiden

Mehr

E. Information und Geheimhaltung im Wertpapierhandelsgesetz

E. Information und Geheimhaltung im Wertpapierhandelsgesetz E. Information und Geheimhaltung im Wertpapierhandelsgesetz Nachdem festgestellt wurde, dass die Gestattung und Durchführung einer Due Diligence unter aktienrechtlichen Gesichtspunkten zulässig sein kann

Mehr

Das Verbot des Handels in eigenen Aktien und seine Ausnahmen

Das Verbot des Handels in eigenen Aktien und seine Ausnahmen Magdalena Boguslawska Das Verbot des Handels in eigenen Aktien und seine Ausnahmen PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung 17 1. Kapitel: Wirtschaftlicher

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht II

Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalgesellschaftsrecht II Übernahmerecht Literaturhinweise Kommentare: Assmann / Pötzsch / Schneider, WpÜG, 2005 Ehricke / Ekkenga / Oechsler, WpÜG, 2003 Baums/Thoma, WpÜG (Loseblatt) Frankfurter Kommentar

Mehr

Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse aus rechtlicher Sicht so vermeiden Sie Fehler

Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse aus rechtlicher Sicht so vermeiden Sie Fehler Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse aus rechtlicher Sicht so vermeiden Sie Fehler Dr. Tobias Gressinger, CMS Hasche Sigle Düsseldorf Agenda I. Aktuelle Entwicklung II.

Mehr

Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht

Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht Michael Radtke Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsübersicht

Mehr

Richtlinie betr. Ad hoc-publizität. (Richtlinie Ad hoc-publizität, RLAhP) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN POTENTIELL KURSRELEVANTE TATSACHEN. Art.

Richtlinie betr. Ad hoc-publizität. (Richtlinie Ad hoc-publizität, RLAhP) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN POTENTIELL KURSRELEVANTE TATSACHEN. Art. Richtlinie Richtlinie betr. (Richtlinie, RLAhP) Vom Regl. Grundlage 9. Oktober 008 Art. 53 KR I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. Zweck Art. Anwendungsbereich In dieser Richtlinie wird die Bekanntgabepflicht

Mehr

TranspRLDV. Ausfertigungsdatum: Vollzitat:

TranspRLDV. Ausfertigungsdatum: Vollzitat: Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2007/14/EG der Kommission vom 8. März 2007 mit Durchführungsbestimmungen zu bestimmten Vorschriften der Richtlinie 2004/109/EG zur Harmonisierung der Transparenzanforderungen

Mehr

Gesellschaftsrecht/M&A

Gesellschaftsrecht/M&A Luther News, 29. Mai 2009 Ausgabe VI Gesellschaftsrecht/M&A Kapitalmarktrecht Neuer Emittentenleitfaden der BaFin Mit dem Emittentenleitfaden vom 15. Juli 2005 hat die BaFin börsennotierten Unternehmen

Mehr

OVB Holding AG. Köln

OVB Holding AG. Köln OVB Holding AG Köln Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Unserem Unternehmen ist am 25. Mai 2009 folgende Mitteilungen nach 21 ff. WpHG zugegangen: 1. Bâloise

Mehr

Publizität. Publizitätspflichten. Inhalt. 1. Einleitung. Definition von. Arten von Publizitätspflichten

Publizität. Publizitätspflichten. Inhalt. 1. Einleitung. Definition von. Arten von Publizitätspflichten Thema 7 Inhalt Publizität 1. Einleitung 2. Publizitätspflichten 3. Rechnungslegungspublizität 4. Ad hoc - und Beteiligungspublizität 5. Fazit Maud Hoffmann 2 1. Einleitung 1884 Aktienreformgesetz: Einreichungspflicht

Mehr

5. Teil: Schutz von kollektiven Rechtsgütern

5. Teil: Schutz von kollektiven Rechtsgütern 5. Teil: Schutz von kollektiven Rechtsgütern 9: Vertrauensrechtsgüter II III. Vertrauen in das Funktionieren des Wertpapierhandels 38 WpHG 1. Allgemeines a) WpHG besteht seit 1994. Insidergeschäfte wurden

Mehr

Implementierung der EU-Marktmissbrauchsverordnung

Implementierung der EU-Marktmissbrauchsverordnung Implementierung der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR) DIRK Regionalkreistreffen Update Kapitalmarktrecht Frankfurt am Main, 14. April 2016 Ausgewählte Themen Regelung der EU-Marktmissbrauchsverordnung

Mehr

Drei Monate nach Inkrafttreten: Einschätzungen & Erfahrungen

Drei Monate nach Inkrafttreten: Einschätzungen & Erfahrungen Drei Monate nach Inkrafttreten: Einschätzungen & Erfahrungen 1 1. Die MAR Ein Überblick 2. Auswertung unserer Online-Umfrage a) Allgemeine Einschätzungen zur MAR b) Meinungen zu den Meldepflichten c) Erfahrungen

Mehr

Kapitalmarktrechtliche Ad hoc-publizität zur Vermeidung von Insiderkriminalität

Kapitalmarktrechtliche Ad hoc-publizität zur Vermeidung von Insiderkriminalität Jens Fürhoff Kapitalmarktrechtliche Ad hoc-publizität zur Vermeidung von Insiderkriminalität Die Notwendigkeit einer kapitalmarktrechtlich orientierten Ad hoc-publizitätsnorm zur Legitimation eines strafrechtlichen

Mehr

UPDATE BÖRSEGESETZ 2016 Praxisrelevante Änderungen

UPDATE BÖRSEGESETZ 2016 Praxisrelevante Änderungen UPDATE BÖRSEGESETZ 2016 Praxisrelevante Änderungen Florian Khol / Thomas Berghammer 23. Juni 2016 INHALT 2 1. Überblick / Novelle Börsegesetz 2. Insiderinformation / Ad-Hoc Meldungen 3. Insiderlisten 4.

Mehr

(Stand: ) Zur Erstellung der Insiderliste verpflichteter Personenkreis

(Stand: ) Zur Erstellung der Insiderliste verpflichteter Personenkreis FAQ zu Insiderlisten nach Art. 18 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 Nr. Thema (Stand: 27.06.2016) I. Gesetzliche Grundlagen 1) Frage: Gibt es neben Art. 18 der Marktmissbrauchsverordnung

Mehr

Neue Meldepflichten nach 25 und 25a WpHG

Neue Meldepflichten nach 25 und 25a WpHG Neue Meldepflichten nach 25 und 25a WpHG Gliederung I. Erweiterung der Meldepflichten durch das AnSFuG 25 und 25a WpHG II. Einzelfragen & Fallbeispiele III. Aktuelle Entwicklung auf EU-Ebene RD Christian

Mehr

Informationsblatt über die Meldepflichten nach 9 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) für Finanzdienstleistungsinstitute (Stand: 1.

Informationsblatt über die Meldepflichten nach 9 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) für Finanzdienstleistungsinstitute (Stand: 1. B A We Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel Informationsblatt über die Meldepflichten nach 9 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) für Finanzdienstleistungsinstitute (Stand: 1. Februar 1998) Vorbemerkung

Mehr

Mathias Döpfner, Potsdam

Mathias Döpfner, Potsdam Mathias Döpfner, Potsdam Veröffentlichung von Herrn Dr. Mathias Döpfner über die Befreiung von der Verpflichtung zur Veröffentlichung der Kontrollerlangung und zur Abgabe eines Pflichtangebots für Aktien

Mehr

Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel

Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel (Börsenverordnung, BEHV) Änderung vom 10. April 2013 Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Börsenverordnung vom 2. Dezember 1996 1 wird wie folgt

Mehr

Recht elektronischer Kapitalmärkte

Recht elektronischer Kapitalmärkte Recht elektronischer Kapitalmärkte Bedeutung, Einordnung und spezifische Fragen des Anlegerschutzes Von Stefan Roth Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis A. Einführung - Konkretisierung der Fragestellung

Mehr

Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG

Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG Wir haben folgende Mitteilungen nach 25a Abs. 1 WpHG am 29.11.2013 erhalten: davon mittelbar gehalten: 0, davon mittelbar gehalten: davon mittelbar gehalten: davon

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Fragen und Antworten (Frequently Asked Questions - "FAQs") zu 37v ff. WpHG nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrictlinie-Änderungsrichtlinie

Mehr

Oktober Streichungen sind in rot markiert, Einfügungen blau und unterstrichen. Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit

Oktober Streichungen sind in rot markiert, Einfügungen blau und unterstrichen. Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit Oktober 2016 Wertpapierhandelsanzeige- und Insiderverzeichnisverordnung - WpAIV in der Fassung des Referentenentwurfs des Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetzes vom 29. September 2016 (Lesefassung) 1

Mehr

Die Marktmissbrauchsverordnung: Grundgesetz des Kapitalmarkts

Die Marktmissbrauchsverordnung: Grundgesetz des Kapitalmarkts Die Marktmissbrauchsverordnung: Grundgesetz des Kapitalmarkts Master Forschungsforum 20. Mai 2017 Einführung und Überblick EU-Marktmissbrauchsreform Umfassende Neuregelung des Marktmissbrauchsrechts auf

Mehr

Being Public Übersicht über die Zulassungsfolgepflichten

Being Public Übersicht über die Zulassungsfolgepflichten Deutsches Eigenkapitalforum Herbst 2007 12. 14. November Frankfurt / Main Being Public Übersicht über die Zulassungsfolgepflichten Hassan Sohbi Marc-Oliver Kurth, LL.M Gesetzlich vorgegebene Marktsegmente

Mehr

OVB Holding AG, Köln ISIN DE

OVB Holding AG, Köln ISIN DE OVB Holding AG, Köln ISIN DE0006286560 Veröffentlichung gemäß 27a Abs. 2 WpHG Unserem Unternehmen sind am 19. Juli 2010 folgende Mitteilungen nach 27a Abs. 1 Satz 1 WpHG zugegangen: I. Balance Vermittlungs-

Mehr

Issuer Information Center

Issuer Information Center Issuer Information Center Vorgeschriebene Informationen Gemäß 81a Abs 1 Z 9 des Gesetzesantrages vom 14.12.2006 zur Änderung des Börsegesetzes in Umsetzung der TransparenzRL (2004/109/EG) Soweit die vorliegende

Mehr

Der Begriff der Insiderinformation in der MAR. Implikationen für die Praxis

Der Begriff der Insiderinformation in der MAR. Implikationen für die Praxis Der Begriff der Insiderinformation in der MAR Implikationen für die Praxis Kapitalmarktkonferenz 2017 Institute for Law and Finance Hogan Lovells 23.2.2017 Frankfurt am Main Prof. Dr. Lars Klöhn, Humboldt-

Mehr

Ergänzung der Tagesordnung. Oil & Gas Invest AG mit Sitz in Frankfurt am Main

Ergänzung der Tagesordnung. Oil & Gas Invest AG mit Sitz in Frankfurt am Main Frankfurt am Main Ergänzung der Tagesordnung für die am Montag, den 4. Juli 2016, um 11.00 Uhr in den Räumlichkeiten des InterContinental Hotels, Budapester Straße 2, 10787 Berlin stattfindende außerordentliche

Mehr

Die kapitalmarktrechtlichen Pflichten der börsennotierten Aktiengesellschaft in der Insolvenz. Jesko Wilhelm Kamischke

Die kapitalmarktrechtlichen Pflichten der börsennotierten Aktiengesellschaft in der Insolvenz. Jesko Wilhelm Kamischke Die kapitalmarktrechtlichen Pflichten der börsennotierten Aktiengesellschaft in der Insolvenz Jesko Wilhelm Kamischke ).Carl Heymanns Verlag 2010 Vorwort Inhalt V VII A. Einführung in das Thema ] /. Organisationsrecht

Mehr

Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung WKN: 590900 ISIN: DE0005909006 Land: Deutschland Nachricht vom 18.06.2015 15:56 Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Bilfinger SE 18.06.2015 15:56

Mehr

Update Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Update Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht Update Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht Januar 2007 Editorial Das TUG (Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2004/109/EG des Europäischen Parlaments und des Rates

Mehr

Daimler AG: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Daimler AG: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Daimler AG WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Land: Deutschland Nachricht vom 11.04.2012 13:46 Daimler AG: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Daimler AG 11.04.2012

Mehr

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: WS 2008/2009 Banken und Börsen, Kurs 41520 Rahmenbedingungen des börsenmäßigen

Mehr

A. Einführung. I. Einleitung

A. Einführung. I. Einleitung A. Einführung I. Einleitung Auf Ebene der Europäischen Union wird bereits seit den 1970er Jahren versucht, die Transparenz von börsennotierten Unternehmen zugunsten der Aktionäre und Investoren schrittweise

Mehr

Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien

Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien 1 Angesichts dessen, dass: Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien (A) die außerordentliche Hauptversammlung von Hygienika S.A. (weiter genannt Gesellschaft) den Beschluss Nr. 8/2014 in Sachen

Mehr

1. Gezeichnetes Kapital, mit Aktien verbundene Rechte und Pflichten

1. Gezeichnetes Kapital, mit Aktien verbundene Rechte und Pflichten der Fresenius SE & Co. KGaA (der Fresenius Management SE) zu den Angaben nach 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 Handelsgesetzbuch (HGB) 1. Gezeichnetes Kapital, mit Aktien verbundene Rechte und Pflichten Das Grundkapital

Mehr

Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011

Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011 Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011 Mit dem am 1. Juli 2005 in Kraft getretenen Wertpapierprospektgesetz (WpPG) hat der Gesetzgeber u.a. auch neue Veröffentlichungspflichten für börsennotierte

Mehr

I. Anspruch der K gegen V auf Übergabe und Übereignung des Kleides aus 433 I 1 BGB. Anspruch des K gegen V auf Schadensersatz aus 280 I, III, 283 BGB

I. Anspruch der K gegen V auf Übergabe und Übereignung des Kleides aus 433 I 1 BGB. Anspruch des K gegen V auf Schadensersatz aus 280 I, III, 283 BGB I. Anspruch der K gegen V auf Übergabe und Übereignung des Kleides aus 433 I 1 BGB 1. Anspruch entstanden a) Angebot des V b) Annahme der K 2. Anspruch untergegangen 3. Ergebnis II. Anspruch des K gegen

Mehr

Kapitalmarkt - Governance & Compliance

Kapitalmarkt - Governance & Compliance 2. Frankfurter Global Business Week - Kapitalmarkt und Mittelstand - 18. Mai 2011 Kapitalmarkt - Governance & Compliance Dr. Susanne Rückert Dr. Holger Jakob FPS Rechtsanwälte & Notare Düsseldorf / Frankfurt

Mehr

KOMPENDIEN. Erster Abschnitt Anwendungsbereich

KOMPENDIEN. Erster Abschnitt Anwendungsbereich Verordnung über den Inhalt der Angebotsunterlage, die Gegenleistung bei Übernahmeangeboten und Pflichtangeboten und die Befreiung von der Verpflichtung zur Veröffentlichung und zur Abgabe eines Angebots

Mehr

Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Nachricht vom 21.05.2015 15:42 Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Bilfinger SE 21.05.2015 15:42 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung,

Mehr

10. November Münchner M&A Forum. Taking Private die Neuregelung des Delisting. Dr. Michael Brellochs, LL.M. (Harvard)

10. November Münchner M&A Forum. Taking Private die Neuregelung des Delisting. Dr. Michael Brellochs, LL.M. (Harvard) 10. November 2015 Münchner M&A Forum Taking Private die Neuregelung des Delisting Dr. Michael Brellochs, LL.M. (Harvard) Hintergrund 2002: Macrotron-Entscheidung des BGH Hauptversammlungsbeschluss und

Mehr

Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte

Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte 945 Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte Vom 21. Juli 2010 Der Deutsche Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes

Mehr

Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte

Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte Verbot der Marktmanipulation, Aktienrückkäufe und Stabilisierungsmaßnahmen, Zulässige Marktpraktiken Agenda Verbot der Marktmanipulation

Mehr

Der nachfolgende Beitrag vermittelt einen knappen Überblick über das neue Transparenzregime.

Der nachfolgende Beitrag vermittelt einen knappen Überblick über das neue Transparenzregime. Das Transparenzregister kommt September 2017 Transparenzregister was ist das? Mit der aktuellen Neufassung des Geldwäschegesetzes (GWG) am 26.06.2017 wurde ein völlig neuartiges Register geschaffen, das

Mehr

Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE

Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 04/6 Inhaltsverzeichnis Reglement

Mehr

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 ESMA-Konsultation zu MiFID II Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 Rechtsquellen Level 1: Art. 26 MiFIR Level 2: Binding Technical Standards mit Verordnungscharakter D. Zeitz WA

Mehr

50d Abs. 3 EStG Anwendungsfragen unter besonderer Berücksichtigung des BMF-Schreibens v Prof. Dr. Carsten Pohl LL.M.

50d Abs. 3 EStG Anwendungsfragen unter besonderer Berücksichtigung des BMF-Schreibens v Prof. Dr. Carsten Pohl LL.M. 50d Abs. 3 EStG Anwendungsfragen unter besonderer Berücksichtigung des BMF-Schreibens v. 24.1.2012 Prof. Dr. Carsten Pohl LL.M. Übersicht Sinn und Zweck des 50d Abs. 3 EStG Tatbestand des 50d Abs. 3 EStG

Mehr

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Wien, 26. Februar 2008 Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Martin Wenzl, Market- & Productdevelopment, Listing Märkte der Wiener Börse AG Zulassungssegmente gem. BörseG Amtlicher Handel Geregelter

Mehr

Anleihen für den Mittelstand

Anleihen für den Mittelstand 3. Nürnberger Unternehmerkongress am 21. Januar 2013 Anleihen für den Mittelstand Gesprächskreis zu aktuellen Familienunternehmer-Themen 1 Quelle: FAZ NET 2 Quelle: FAZ NET 3 Agenda I. Grundsätzliches

Mehr

NEWSLETTER GESELLSCHAFTS- UND KAPITALMARKTRECHT. Februar 2007

NEWSLETTER GESELLSCHAFTS- UND KAPITALMARKTRECHT. Februar 2007 NEWSLETTER GESELLSCHAFTS- UND KAPITALMARKTRECHT Februar 2007 Lasst jedermann das tun, was er am besten versteht MARCUS TULLIUS CICERO Gesetzgebung Einführung des Unternehmensregisters Mit Wirkung zum 1.1.2007

Mehr

CR Capital Real Estate AG

CR Capital Real Estate AG Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung 2016 CR Capital Real Estate AG Berlin HRB 115669 B WKN: A0WMQ5 ISIN DE000A0WMQ53 Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, den 18. August 2016

Mehr

Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE

Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE Reglement internationale Anleihen REGLEMENT FÜR DIE HANDELSZULASSUNG VON INTERNATIONALEN ANLEIHEN AN SIX SWISS EXCHANGE Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 07/09 Inhaltsverzeichnis Reglement

Mehr