Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz"

Transkript

1 Case Management in Versicherungen die Evidenzlage Regina Kunz Stefan Schandelmaier S.C.Anna Burkhardt Wout DeBoer Übersicht Systematischer Review zum Thema Inhalt + Ergebnisse Survey Case Management in der Schweiz Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz Schlussfolgerungen und Empfehlungen 2

2 Forschungsfrage Review Wie wirksam ist das individuelle CaseManagement,um krankgeschriebenen Menschen (mind. 4 Wo) die Rückkehr ins Arbeitsleben zu erleichtern? - Angesiedelt in der Versicherung - Angesiedelt in einer Versicherungs-ähnlichen Situation Ausgeschlossen: Betriebliches Case Management 3 Beschreibung der Studien (vorläufige Ergebnisse) Randomisierte Studien Patienten i.a. mit chronischer Behinderung (Bewegungsapparat/Unfall/Chirurgie/Psychiatrie) Arbeitsunfähig > 4 Wochen Intervention Diverse Arten CM vgl. mit normalem Ablauf Ziel Rückkehr zur Arbeit Länder Niederlande, England, Dänemark, Belgien, Schweden, Kanada Methodische Qualität der Studien: (niedrig bis) moderat 4

3 Wirksamkeit Case Management für Return to Work Meta-Analyse: vorläufige Ergebnisse Study log(hr) SE HR 95% CI Weight Loisel [1.18; 3.10] 17.5% Donceel [1.30; 2.86] 26.6% Rossignol 2000 Lambeek 2010 van der Feltz [0.76; 1.79] 1.90 [1.24; 2.91] 1.70 [0.93; 3.11] 22.0% 22.6% 11.2% Random effects [1.38; 2.07] 100.0% I2= -4.6, p = HR 5 Survey Schweiz Dichter Research AG, Auftrag SUVA Keine repräsentative Stichprobe, sondern Meinungsbild Vertreten: SUVA, Privatversicherer (UVG/Taggeld); Krankenkassen; professionelle Anbieter Systematisch erhoben Ziel: Strukturmerkmale, u.a. - die CM-Methode (praktischer Ablauf + Vernetzung) - die Person Case Manager - die institutionellen Rahmenbedingungen 6

4 Lassen sich die Ergebnisse aus der Meta-Analyse auf die Schweiz übertragen? 12 Achsen Methodisches Vergleich Case Management anhand der Prinzipien von Thornicroft Thornicroft Direkte Betreuung Vermittlung 2. Intensität Massnahmen 3. Gesundheit Soziales inkl. Arbeit 4. Einbeziehung Patient 5. Spezialisierung Case Manager 6. Status Case Manager 7. Verhältnis Patient:Personal 8. Individuell Team CM 9. Einbeziehung Arbeitgeber 10. Zielgruppe 11. Kontakt 12. Budget Kontrolle 7 Vergleich Survey / Meta-Analyse (1): Ähnlichkeiten 12 Achsen Direkte Betreuung Vermittlung Intensität Massnahmen Gesundheit Soziales inkl. Arbeit Einbeziehung Patient Spezialisierung Case Manager Status Case Manager Verhältnis Patient:Personal CH Survey moderat bis * * Gemischt; Tendenz Median: 35 / CM (Ø23-50) Meta-Analyse i.a. für Studien-spezifische Aufgaben Hoch Vergleich schwierig : 4 (+ sonst. Aufgaben)bis 25 / CM *: wenig explizit 8

5 Vergleich Survey / Meta-Analyse (2): Unterschiede Einbeziehung Arbeitgeber 1 Zielgruppe Kontakt 12 Achsen Individuell Team CM Budget Kontrolle CH Survey individuell wichtig, aber nur Info Rolle/Verbindlichkeit nicht definiert UVG/Taggeld heterogen: privat, Telefon, Büro, +/- Arbeitsplatz 0 bis Meta-Analyse Team Rolle / Verbindlichkeit oft explizit Chron. Behinderung Beweg-App./Unfall/Chir/Psych Arbeitsplatz, Studien-Zentrale, Telefon k.a. (vermutlich keine) 1 : Williams et al. Perspectives on workplace disability management: A review of the literature. Work Zusammenfassung Meta-Analyse Deutlicher Nutzen quer durch Interventionen und Patientengruppen Vorsicht: mässige Studien-Qualität, vorläufige Ergebnisse Vergleich Survey Schweiz / MA Oft vergleichbare Rahmenbedingungen: Vielversprechend bzgl. Nutzen Details z.t. nicht bewertbar Unterschied -pot. relevant für Wiedereingliederung: Rolle / Verbindlichkeit des Arbeitgebers 10

6 Empfehlungen Case Management in der Schweiz ist auf gutem Weg Möglichkeiten zur Steigerung der Effektivität: - Operationalisierung der einzelnen Komponenten - Assessment am Arbeitsplatz und Rolle / Verbindlichkeit des Arbeitgebers - Dringend gute Evaluation, um Kosten zu rechtfertigen 11 Diskussion 12

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Case Management. Zum Thema Beratung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Arbeitsunfähigkeit. 06.04.2013 Marlis Recher, Möhlin 1

Case Management. Zum Thema Beratung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Arbeitsunfähigkeit. 06.04.2013 Marlis Recher, Möhlin 1 Case Management Zum Thema Beratung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Arbeitsunfähigkeit 06.04.2013 Marlis Recher, Möhlin 1 Inhalt Einführung Aktuelle Ausgangslage (Statistik) Was ist Case Management?

Mehr

Reformvorschläge zur Erwerbsminderungsrente: Können wir von den Niederlanden lernen?

Reformvorschläge zur Erwerbsminderungsrente: Können wir von den Niederlanden lernen? Reformvorschläge zur Erwerbsminderungsrente: Können wir von den Niederlanden lernen? Prof. Dr. Oskar Mittag, Dipl.-Psych. Christina Reese Universitätsklinikum Freiburg Abteilung Qualitätsmanagement und

Mehr

Schwangerschaft nach Mammakarzinom Update 2015. Dr. Teelke Beck Brust-Zentrum t.beck@brust-zentrum.ch www.brust-zentrum.ch

Schwangerschaft nach Mammakarzinom Update 2015. Dr. Teelke Beck Brust-Zentrum t.beck@brust-zentrum.ch www.brust-zentrum.ch Schwangerschaft nach Mammakarzinom Update 2015 Dr. Teelke Beck Brust-Zentrum t.beck@brust-zentrum.ch www.brust-zentrum.ch Situation heute Verlegung der Schwangerschaft ins höhere Alter ca. 7-10% der Pat.mit

Mehr

Die Entwicklung eines Patienten- Informations- und BeratungsZentrums (PIZ) am Rudolfinerhaus Wien

Die Entwicklung eines Patienten- Informations- und BeratungsZentrums (PIZ) am Rudolfinerhaus Wien Die Entwicklung eines Patienten- Informations- und BeratungsZentrums (PIZ) am Rudolfinerhaus Wien Forum Pflege im Krankenhaus 18.11.2015, Düsseldorf Mag. Johanna Breuer 1 2 Das Rudolfinerhaus Wien 1882

Mehr

Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge

Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge Aktuelle Problemfelder der medizinischen Rehabilitation Bedarf - Zugang Prozess - Nachsorge Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin Nordrhein-Westfälischer Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften

Mehr

Dienstleistungen. Synapsen sind es, die Veränderungen ermöglichen und Verbesserungen schaffen

Dienstleistungen. Synapsen sind es, die Veränderungen ermöglichen und Verbesserungen schaffen Dienstleistungen Synapsen sind es, die Veränderungen ermöglichen und Verbesserungen schaffen Durch professionelles Absenzen-Management die Effizienz steigern und Kosten senken Synaps Care in Kürze Synaps

Mehr

Der flexible Wiedereinstieg nach Krankheit: Modelle aus der internationalen Praxis

Der flexible Wiedereinstieg nach Krankheit: Modelle aus der internationalen Praxis Der flexible Wiedereinstieg nach Krankheit: Modelle aus der internationalen Praxis Thomas Leoni Wien 3. September 2014 Fragestellung Welche Modelle und Maßnahmen sind im internationalen Umfeld vorzufinden,

Mehr

Potentiale und Rollen von Patientengruppen und organisationen in der Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen

Potentiale und Rollen von Patientengruppen und organisationen in der Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen Potentiale und Rollen von Patientengruppen und organisationen in der Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen Schlussfolgerungen aus einer ersten bundesweiten Studie Peter Nowak, Rudolf Forster

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Rehabilitationspflege findet überall statt

Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege mehr als Wiederherstellung 25. März 2015, KKL Luzern Susanne Suter-Riederer MScN, RN, Cilly Valär, RN, Prof. Dr. Lorenz Imhof, RN, PhD 2

Mehr

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Historisches Beispiel James Lind (1716-1794) entwickelte 1747 als britischer

Mehr

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Sturzprävention im häuslichen Umfeld Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Gesund und aktiv Älterwerden in Deutschland Berlin, 27. November 2012 Der HTA-Bericht Auftrag: Welchen Effekt haben Maßnahmen

Mehr

Neomentum Coaching. Informationsbroschüre für Studienteilnehmer

Neomentum Coaching. Informationsbroschüre für Studienteilnehmer mittels Imaginationsgeleiteter Intervention Informationsbroschüre für Studienteilnehmer Das Case Management arbeitet mit dem Unternehmen zusammen. Das von ist auf eine messbare Integration und Stabilisation

Mehr

BGF und Vereine. Praxis der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sportkongress Stuttgart 2011 Referentin: Beate Missalek

BGF und Vereine. Praxis der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sportkongress Stuttgart 2011 Referentin: Beate Missalek BGF und Vereine Praxis der betrieblichen Gesundheitsförderung Sportkongress Stuttgart 2011 Referentin: Beate Missalek Praxis der Betreiblichen Gesundheitsförderung Unsere Themen heute: Voraussetzungen,

Mehr

Universitäre Psychiatrische Dienste Bern

Universitäre Psychiatrische Dienste Bern Universitäre Psychiatrische Dienste Bern Was bringt psychisch Kranke in Arbeit Fortschritte in der beruflichen Rehabilitation 40 Jahre gemeindepsychiatrische Praxis Reflexionen und Perspektiven, Stuttgart

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

MOTIVATION BGM. F: Motivation und Nutzen für Betriebe, in Gesundheitsmanagement zu investieren.

MOTIVATION BGM. F: Motivation und Nutzen für Betriebe, in Gesundheitsmanagement zu investieren. F: Motivation und Nutzen für Betriebe, in Gesundheitsmanagement zu investieren. Forum BGM AG, 28. Nov. 2013 1 MOTIVATION BGM Was motiviert ein Betrieb BGM einzuführen? Können Sie diese Aussage bestätigen

Mehr

Disease-Management-Programme (DMP)

Disease-Management-Programme (DMP) Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Disease-Management-Programme (DMP) Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität

Mehr

Bedarf an medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation

Bedarf an medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation Bedarf an medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation Matthias Bethge Bestimmung von Bedarf Krankheit, Teilhabestörung Ziele Medizinische Leistung Raspe H. Rehabilitation 2007;46:3-8 2 Bedarf an

Mehr

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Inhalte 1. Rehabilitation und Rückkehr an den Arbeitsplatz 2. Stufenweise Wiedereingliederung

Mehr

Finanzierung und Qualität im Gesundheitswesen zwei Seiten der gleichen Medaille?

Finanzierung und Qualität im Gesundheitswesen zwei Seiten der gleichen Medaille? Finanzierung und Qualität im Gesundheitswesen zwei Seiten der gleichen Medaille? Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH Fachgebiet Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating

Mehr

Persönlich gut betreut

Persönlich gut betreut business Persönlich gut betreut Unser Case Management bei Unfall und Krankheit Massgeschneiderte Versicherungslösungen nach Ihren Ansprüchen. www.visana-business.ch 3 Wir unterstützen Sie und Ihre Mitarbeitenden

Mehr

BKK Umfrage 2014 Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai 2014

BKK Umfrage 2014 Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai 2014 BKK Umfrage Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai Umfrage Durchführung und Methodik Am 03.0., 0.0. und 08.0. wurde von Kantar Health im Auftrag des BKK Dachverbandes eine repräsentative

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

3. Schweizerische Fachtagung über die Sterilisation am 05. / 06. Juni 2007 in Regensdorf - Zürich. Mitarbeiter in der ZSVA:

3. Schweizerische Fachtagung über die Sterilisation am 05. / 06. Juni 2007 in Regensdorf - Zürich. Mitarbeiter in der ZSVA: 3. Schweizerische Fachtagung über die Sterilisation am 05. / 06. Juni 2007 in Regensdorf - Zürich Mitarbeiter in der ZSVA: Motivation, Ausbildung, Gesundheits- und Absenzenmanagement Erfahrungsbericht

Mehr

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Copyright TTC TrainingTradingConsulting GmbH Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Florian Georg Pichler, Physiotherapeut Mag. Heinrich Schreier (GF TTC ) Rüdiger Puff ( GF SOS

Mehr

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung. Case Management Berufsbildung CMBB

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung. Case Management Berufsbildung CMBB Case Management Berufsbildung CMBB 1 Case Management allgemein heisst 2 Case Management Definitionen (I) Case Management (CM) ist ein auf Unterstützung, Koordination und Kooperation angelegter dynamischer

Mehr

Ergebnisse eines systematischen Reviews zur Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Case Management bei Demenzkranken

Ergebnisse eines systematischen Reviews zur Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Case Management bei Demenzkranken Ergebnisse eines systematischen Reviews zur Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Case Management bei Demenzkranken Sarah Mostardt Janine Biermann Prof. Dr. Jürgen Wasem Dr. Dr. Anja Neumann Alfried Krupp

Mehr

Case Management und Forschung. Dr. Martin Schmid

Case Management und Forschung. Dr. Martin Schmid Case Management und Forschung Dr. Martin Schmid schmid@kfh-mainz.de www.kfh-mainz.de 1 Typische Forschungsfragen Was wirkt? Was wirkt für wen? Was wirkt für wen am besten? Was ist evidenzbasiert? Was wirkt

Mehr

Präventive Hausbesuche

Präventive Hausbesuche Präventive Hausbesuche zur Förderung und Erhaltung von Gesundheit und selbständiger Lebensführung im Alter Erkenntnisse aus dem Projekt mobil Anne Gebert (Dipl.-Pflegewirtin FH) wiss. MA am Deutschen Institut

Mehr

Wiedereingliederung bei Sucht und Psych. Störungen

Wiedereingliederung bei Sucht und Psych. Störungen Bredstedter Workshop Störfall Arbeitsplatz 2014 AG 4 Wiedereingliederung bei Sucht und Psych. Störungen mit Beispielen aus der Praxis Klaus Leuchter, Geschäftsführer Verein zur Förderung der Betrieblichen

Mehr

Gruppenarbeit Perspektiven aus England und Wales

Gruppenarbeit Perspektiven aus England und Wales Gruppenarbeit Perspektiven aus England und Wales Sibylle Batten International and Business Development Unit - NOMS Präsentation Űberblick: England and Wales Strafgesetz NOMS Struktur Kontext Effektivität

Mehr

Zusammenfassung der projektbezogenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung der projektbezogenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen Arbeitsgruppe Kooperationsstrukturen für ältere Arbeitslose Zusammenfassung der projektbezogenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen Die Zielgruppe im Projektgebiet >> Das Projekt konzentriert sich in

Mehr

Psychische Gesundheit im Betrieb erfolgreiche kooperative Ansätze. Dr. Bernhard Koch, Salzgitter AG

Psychische Gesundheit im Betrieb erfolgreiche kooperative Ansätze. Dr. Bernhard Koch, Salzgitter AG Psychische Gesundheit im Betrieb erfolgreiche kooperative Ansätze Dr. Bernhard Koch, Salzgitter AG Module des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Maßnahmen der Verhältnisprävention Mitarbeitergespräche

Mehr

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Geleitwort der Herausgeber............................ 5 Vorwort............................................. 7 1 Merkmale einer Organisation.................... 15

Mehr

Stimme im Beruf. In die Stimme investieren- Kosten sparen? PASECCO. Tag der Stimme 11.2.06 Düsseldorf. Prävention von Atem- und Stimmerkrankungen

Stimme im Beruf. In die Stimme investieren- Kosten sparen? PASECCO. Tag der Stimme 11.2.06 Düsseldorf. Prävention von Atem- und Stimmerkrankungen Tag der Stimme 11.2.06 Düsseldorf Stimme im Beruf In die Stimme investieren- Kosten sparen? Bedeutung der Stimme Stimmprävention in Sprechberufen Forschungsergebnisse Call Center Kostenschätzungen Sprechberufe/Call

Mehr

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen IFOM INSTITUT FÜR FORSCHUNG IN DER OPERATIVEN MEDIZIN Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen Michaela Eikermann, Tim Mathes,

Mehr

Gesundheitspolitik im internationalen Vergleich Reformmodelle und Reformerfahrungen in den Niederlanden

Gesundheitspolitik im internationalen Vergleich Reformmodelle und Reformerfahrungen in den Niederlanden Gesundheitspolitische Gesundheitspolitische Tagung Tagung der der Konrad-Adenauer-Stiftung Konrad-Adenauer-Stiftung Wie Wie viel viel Staat Staat braucht braucht meine meine Gesundheit? Gesundheit? Zukunftsoptionen

Mehr

Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute?

Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute? Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute? kbo-fachsymposium Erfolgsgesellschaft außer Dienst? 13.11.2012 Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych.

Mehr

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Dr. Adina Dreier, M.Sc. Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie

Mehr

Der Bedarf für psychologische Interventionen in der (somatischen) Rehabilitation Können und sollen wir priorisieren? Oskar Mittag

Der Bedarf für psychologische Interventionen in der (somatischen) Rehabilitation Können und sollen wir priorisieren? Oskar Mittag Der Bedarf für psychologische Interventionen in der (somatischen) Rehabilitation Können und sollen wir priorisieren? Oskar Mittag Reha-Update Psychologie in der medizinischen Rehabilitation 29. April 2016

Mehr

Das Souveränitätsbedürfnis des Case Managers

Das Souveränitätsbedürfnis des Case Managers Das Souveränitätsbedürfnis des Case Managers Block 3: Die Rolle des Anwalts und die Vergütung seiner Arbeit im CM-Prozess Beat Leuthold Fragestellung Welche Souveränitätsbedürfnisse hat ein Case Manager?

Mehr

Organisationsentwicklung und Supportmodelle für e-learning Regina Obexer, Service Manager VLE Queensland University of Technology

Organisationsentwicklung und Supportmodelle für e-learning Regina Obexer, Service Manager VLE Queensland University of Technology Organisationsentwicklung und Supportmodelle für e-learning Regina Obexer, Service Manager VLE Division of Technology Information and Learning Support Annika, 7 Monate alt Überblick : kurzes Portrait Lehr-

Mehr

1) Rehabilitationsfachklinik Bad Bentheim 2) Universität Würzburg, AB Reha-Wissenschaften

1) Rehabilitationsfachklinik Bad Bentheim 2) Universität Würzburg, AB Reha-Wissenschaften Praxiserfahrungen zur Durchführung von Kernmaßnahmen der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation bei Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen an der Fachklinik Bad Bentheim Dienemann,

Mehr

Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management)

Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management) Versorgungsmanagement/Fortbildung (Case und Care Management) Detlef Groß 9. Juni 2011 Kundentag Gesetzlicher Auftrag Nach 11 Abs. 4 SGB V haben Versicherte Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere

Mehr

Die (Wieder)Eingliederung von

Die (Wieder)Eingliederung von Die (Wieder)Eingliederung von gesundheitlich Beeinträchtigten was kann und soll Arbeitsmarktpolitik leisten? Thomas Leoni (Österreichisches h Institut für Wirtschaftsforschung) f h 30 th Annual CEFEC Conference

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement Erfahrungen in der Praxis. Barbara Siegenthaler Gesundheitsmanagerin BKW barbara.siegenthaler@bkw.

Betriebliches Gesundheitsmanagement Erfahrungen in der Praxis. Barbara Siegenthaler Gesundheitsmanagerin BKW barbara.siegenthaler@bkw. Betriebliches Gesundheitsmanagement Erfahrungen in der Praxis Barbara Siegenthaler Gesundheitsmanagerin BKW barbara.siegenthaler@bkw.ch Agenda Die BKW stellt sich vor Betriebliches Gesundheitsmanagement

Mehr

Familie Migration Demenz

Familie Migration Demenz Familie Migration Demenz Prof. Dr. Ursula Henke Ev. Fachhochhochschule RWL henke@efh-bochum.de Demografie 25.000 Migrantinnen und Migranten aus 126 Ländern (http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/de_searchresult?opendocument=&q6=migranten)

Mehr

Vereinsentwicklung durch ärztlich verordneten Rehabilitationssport. Andrea Holz

Vereinsentwicklung durch ärztlich verordneten Rehabilitationssport. Andrea Holz Vereinsentwicklung durch ärztlich verordneten Rehabilitationssport Andrea Holz Geschäftsführerin Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. 1 Gliederung 1. Kurzvorstellung des

Mehr

Business Case Diversity Management

Business Case Diversity Management Business Case Diversity Management Die Zukun;sfähigkeit von Unternehmen stärken Michael Ahr changestrategen.com Business Case Diversity Management Folie 1 Wer wir sind 1 changestrategen.com Business Case

Mehr

gefördert durch das BMBF Lehrstuhl für Medizinmanagement Universität Duisburg-Essen

gefördert durch das BMBF Lehrstuhl für Medizinmanagement Universität Duisburg-Essen Entwicklung einer kostensensiblen Leitlinie als Instrument der expliziten Leistungsbegrenzung in der Primärprävention kardialer Rhythmusstörungen bei chronischer Herzinsuffizienz durch Implantation eines

Mehr

Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern. Massnahmen. Kantonale Integrationsbeauftragte, Julia Morais

Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern. Massnahmen. Kantonale Integrationsbeauftragte, Julia Morais Kanton Zürich Direktion der Justiz Massnahmen Kantonale Integrationsbeauftragte, Julia Morais 3'000 Asylgewährungen und vorläufige Aufnahmen im Kanton Zürich, 2002-2014 2'500 2'000 1'500 1'000 500 0 2002

Mehr

Referent: Volker Althoff

Referent: Volker Althoff Vortrag zur Qualifizierung im Betrieblichen Eingliederungsmanagement 84 Abs. 2 SGB (Sozialgesetzbuch) IX Jahrestagungen 2009 der Arbeitsgemeinschaft SBV NRW e.v. Referent: Volker Althoff Return2work ist

Mehr

Zur Reform der Arbeitsverwaltungen in USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Singapur, Japan, Dänemark, Spanien und Portugal

Zur Reform der Arbeitsverwaltungen in USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Singapur, Japan, Dänemark, Spanien und Portugal Zur Reform der Arbeitsverwaltungen in USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Singapur, Japan, Dänemark, Spanien und Portugal Frank Frick für die Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt Berlin,

Mehr

Pflege bewegt: Schweizer Pflegestudien im Rahmen der SRAN von 2007-2013

Pflege bewegt: Schweizer Pflegestudien im Rahmen der SRAN von 2007-2013 Pflege bewegt: Schweizer Pflegestudien im Rahmen der SRAN von 2007-2013 Anna-Barbara Schlüer, PhD, MScN, Co-Präsidentin AFG Pädiatrische Pflege VFP Nicole Zigan, MScN, Präsidentin AFG Kardiovaskuläre Pflege,

Mehr

Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen

Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl Chefarzt Zentrum für Soziale Psychiatrie Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Psychiatrische

Mehr

Menschen bewegen, Werte schaffen

Menschen bewegen, Werte schaffen Menschen bewegen, Werte schaffen Partner für ganzheitliches Personalmanagement! Unsere Beratungsprodukt - Systemisches Outplacement - Bad Vilbel, den 24.11.2008 Inhalt 1. Unser Outplacement-Verständnis

Mehr

Die Wirksamkeit von Vitamin-D zur Sturzprophylaxe bei nicht hospitalisierten Senioren

Die Wirksamkeit von Vitamin-D zur Sturzprophylaxe bei nicht hospitalisierten Senioren Die Wirksamkeit von Vitamin-D zur Sturzprophylae bei nicht hospitalisierten Senioren Dagmar Lühmann 1, Katrin Balzer 1, Martina Bremer 1, Heiner Raspe 2 1 Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum

Mehr

DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG

DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG QUALITÄT IM CASE MANAGEMENT DURCHFÜHRUNG UND LEISTUNGSSTEUERUNG 6. Schweiz. Case Management-Tagung 17. September 2008, Küsnacht ZH Beat Ch. Leuthold Sozialarbeiter FH, Pflegefachmann HF Regionalleiter

Mehr

Evidenztabelle: Innenraum Schimmel und Feuchtigkeit Risikofaktor

Evidenztabelle: Innenraum Schimmel und Feuchtigkeit Risikofaktor Evidenztabelle: Innenraum Schimmel und Feuchtigkeit Risikofaktor Referenz Studientyp Teilnehmer Intervention Kontrolle Zielgröße(n) Hauptergebnis Bemerkung Tischer et al. 2011 (+-) MA von KS, 2a 31.742

Mehr

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Anja Frei 7. November 2013 Hintergrund Steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen / Multimorbidität Theoretischer Hintergrund: Chronic

Mehr

Case Management (CM) bei der Stadt Zürich

Case Management (CM) bei der Stadt Zürich Case Management (CM) bei der Inhalt 1. Ausgangslage 2. Pilotprojekt Case Management am Arbeitsplatz 3. Ergebnisse des Pilotprojektes 4. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren in der Anwendung 5. Ausblick

Mehr

Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa

Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa Mario Schnalzenberger Nicole Schneeweis Rudolf Winter-Ebmer Martina Zweimüller Department of Economics Johannes Kepler University Linz

Mehr

Swiss Asset Management Monitor 2014 Ausgewählte Resultate für die befragten Studienteilnehmer

Swiss Asset Management Monitor 2014 Ausgewählte Resultate für die befragten Studienteilnehmer Bewertung von Banken und Asset Managern aus der Sicht institutioneller Anleger Swiss Asset Management Monitor 2014 Ausgewählte Resultate für die befragten Studienteilnehmer Studienverantwortung: Studienbeschrieb

Mehr

Gender Diversity. Werkstück einer Kulturanalyse in einem internationalen Unternehmen. Hamburg 2012

Gender Diversity. Werkstück einer Kulturanalyse in einem internationalen Unternehmen. Hamburg 2012 Gender Diversity Werkstück einer Kulturanalyse in einem internationalen Unternehmen Hamburg 2012 Ziel und Methodik der Studie Ziel der Studie war es, die Unternehmenskultur eines internationalen Konzerns

Mehr

Pharmakogenetik: Stand und Perspektiven

Pharmakogenetik: Stand und Perspektiven SUB Hamburg B/107681 Pharmakogenetik: Stand und Perspektiven Aktualisierte Synopse sieben europäischer Studien Gutachten im Auftrag des Deutschen Bundestages vorgelegt dem Büro für Technikfolgen-Abschätzung

Mehr

Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein

Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein Bernd Hagen, Lutz Altenhofen, Sabine Groos, Jens Kretschmann / DMP-Projektbüro

Mehr

Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule

Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule Seite 1 Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule Prof. Dr. Wilfried Bos München, DEUTSCHLAND HAT ZUKUNFT! hbw Haus der Bayerischen Wirtschaft Seite 2 Anteil weiblicher und

Mehr

electures Ein Review zur vorliegenden Forschung

electures Ein Review zur vorliegenden Forschung electures Ein Review zur vorliegenden Forschung Universität Zürich DeLFI 09 electures - Anwendungen, Erfahrungen, Forschungsperspektiven Berlin, 14.September 2009 Agenda Motivation Vorgehen Ergebnisse

Mehr

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen.

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Reduktion der Antibiotikaverordnungen bei akuten Atemwegserkrankungen 1. Basis für rationale Antibiotikaverordnungen: Leitlinien

Mehr

Von gesund bis krank und wieder zurück Früherkennung und berufliche Reintegration aus Sicht eines Taggeld- und Krankenversicherers

Von gesund bis krank und wieder zurück Früherkennung und berufliche Reintegration aus Sicht eines Taggeld- und Krankenversicherers Von gesund bis und wieder zurück Früherkennung und berufliche Reintegration aus Sicht eines Taggeld- und Krankenversicherers Werner Alfred Selo Stiftung Denise Camenisch 1.07.2015 Gesamtheitliche Sicht

Mehr

Evidenzbasierte Chirurgie. Evidenzbasierte Chirurgie - Wirksame Strategien zur Umsetzung in die Praxis

Evidenzbasierte Chirurgie. Evidenzbasierte Chirurgie - Wirksame Strategien zur Umsetzung in die Praxis Evidenzbasierte Chirurgie - Wirksame Strategien zur Umsetzung in die Praxis C. M. Seiler 5. EBM-Symposium 12.-14.02.2004 in Lübeck IKT Konsortium Evidenzbasierte Chirurgie Integration der besten externen

Mehr

2. Ergebnis- und Prozessqualität 2.1 Kernprozess: Berufl. Begleitung durch den IFD-B (Beratung / Betreuung)

2. Ergebnis- und Prozessqualität 2.1 Kernprozess: Berufl. Begleitung durch den IFD-B (Beratung / Betreuung) 2. Ergebnis- und Prozessqualität 2.1 Kernprozess: Berufl. Begleitung durch den IFD-B (Beratung / Betreuung) 2.1.3-2.10 Stufenweise Wiedereingliederung "Praktische Tipps zur stufenweise Wiedereingliederung

Mehr

Das Beste herausholen

Das Beste herausholen /'RICEWATERHOUsECWPERS: Das Beste herausholen International tätige Mitarbeiter Die Welt scheint näher zusammen zu rücken. Längst nicht mehr expandieren nur internationale Grosskonzerne in andere, neue

Mehr

Workshop Informationen verbessern. Rückblick: Erwartungen der Teilnehmer

Workshop Informationen verbessern. Rückblick: Erwartungen der Teilnehmer Workshop Informationen verbessern Rückblick: Erwartungen der Teilnehmer Ausblick: Definition und Kodierung Informationen und Daten gewinnen Informationsqualität Aus-, Fort- und Weiterbildung Vernetzung

Mehr

Erwachsene über ihren Arbeitsplatz erreichen frühzeitig, strukturiert und effektiv. Seminar 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Erwachsene über ihren Arbeitsplatz erreichen frühzeitig, strukturiert und effektiv. Seminar 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr PROSA Herzlich willkommen Erwachsene über ihren Arbeitsplatz erreichen frühzeitig, strukturiert und effektiv Seminar 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Programm PROSA 9.00-9.15 Begrüßung, Überblick, Ziel der Veranstaltung

Mehr

Ambulante Pflegeberatung

Ambulante Pflegeberatung Ambulante Pflegeberatung Grundlagen und Konzepte für die Praxis Bearbeitet von Anja Palesch 1. Auflage 2012. Taschenbuch. 244 S. Paperback ISBN 978 3 17 022045 4 Format (B x L): 17 x 24 cm Gewicht: 478

Mehr

Evaluation des Projekts Betriebliche Gesundheitsförderung im Jugendsekretariat

Evaluation des Projekts Betriebliche Gesundheitsförderung im Jugendsekretariat Zusammenfassung der Master-Thesis von Jürg Steiger Evaluation des Projekts Betriebliche Gesundheitsförderung im Jugendsekretariat Bezirk Horgen Einleitung und Zielsetzung der Arbeit Die vorliegende Arbeit

Mehr

Disease-Management-Programme (DMP)

Disease-Management-Programme (DMP) Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Disease-Management-Programme (DMP) Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität

Mehr

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Rainer Wirth Klinik für Geriatrie, St. Marien-Hospital Borken Arbeitsgruppe Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie Lehrstuhl

Mehr

Pflegeausbildung in Europa B 8530-900 B 8532-900 B 8536-900. (Krankenschwester) (Kinderkrankenschwester) (Hebamme) Entwicklungen und Tendenzen

Pflegeausbildung in Europa B 8530-900 B 8532-900 B 8536-900. (Krankenschwester) (Kinderkrankenschwester) (Hebamme) Entwicklungen und Tendenzen ibv Nr. 51 vom 19. Dezember 2001 Publikationen Pflegeausbildung in Europa Entwicklungen und Tendenzen Inge Bergmann-Tyacke, Bremen (Krankenschwester) (Kinderkrankenschwester) (Hebamme) B 8530-900 B 8532-900

Mehr

Für gesunde und schöne Zähne. Mit den Zusatzversicherungen der DBV bleibt Ihre Zahnvorsorge bezahlbar.

Für gesunde und schöne Zähne. Mit den Zusatzversicherungen der DBV bleibt Ihre Zahnvorsorge bezahlbar. Für gesunde und schöne Zähne Mit den Zusatzversicherungen der DBV bleibt Ihre Zahnvorsorge bezahlbar. Starker Schutz für gesunde und schöne Zähne. Zu einem schönen Lächeln gehören gepfl egte Zähne. Vieles

Mehr

Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt?

Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt? Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt? ICF Reflexion der praktischen Arbeit REHAB Basel, 9.11.2012 Mirjam Zwahlen Joder, Sandra Signer Rehabilitations- und Rheumazentrum der soh

Mehr

Pflegesicherung und ihre Finanzierbarkeit in Europa?

Pflegesicherung und ihre Finanzierbarkeit in Europa? Pflegesicherung und ihre Finanzierbarkeit in Europa? Univ.-Prof. Dr. Bernhard Güntert Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) UMIT, Hall in Tirol Inhaltsübersicht Einige Tatsachen

Mehr

Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) Indolente Lymphome

Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) Indolente Lymphome Höhepunkte des Amerikanischen Hämatologie-Kongresses San Diego, 2016 Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) Indolente Lymphome PD Dr. Dr. M. R. Müller Medizinische Klinik Abt. Onkologie/Hämatologie Überblick

Mehr

Pressekonferenz am 17. Juni 2015 in Berlin

Pressekonferenz am 17. Juni 2015 in Berlin Pressekonferenz am 17. Juni 2015 in Berlin Ob Jung oder Alt: Drei Viertel suchen Gesundheitsinformationen im Web Online oder Print: Wo würden Sie Informationen zu Gesundheitsthemen suchen? Befragte insgesamt

Mehr

INSIEME BERATUNG: Burnout Scheck Detailinformation

INSIEME BERATUNG: Burnout Scheck Detailinformation INSIEMEBERATUNG:BurnoutScheckDetailinformation ALARMIERENDEZAHLEN IndenletztenJahrenisteinstetigerAnstieganpsychischenErkrankungenzubeobachten.Siestehen heutean2.stellehinterdenherz undkreislauferkrankungenundsindmittlerweileeineder

Mehr

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Monika Mischke, Claus Wendt Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Literatur / Quellen: Reibling, Nadine und

Mehr

Gesundheitsmanagement bei LANXESS. Dieter-Helmut Seufert, Leitung HR Strategy & Policies

Gesundheitsmanagement bei LANXESS. Dieter-Helmut Seufert, Leitung HR Strategy & Policies Gesundheitsmanagement bei LANXESS Dieter-Helmut Seufert, Leitung HR Strategy Policies Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie Analyse der Altersstruktur der Belegschaft Chemieformel zum demografischen

Mehr

news visana business 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen.

news visana business 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen. visana business news 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen. «SIZ Care AG Visana arbeitet eng mit dem führenden Anbieter im Absenzenmanagement zusammen. «3-Säulen-Prinzip Prävention

Mehr

Schmerz erkennen aber wie?

Schmerz erkennen aber wie? Schmerz erkennen aber wie? Doris Grünewald Algesiologische Fachassistenz Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Campus Mitte 0 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Ebenen und Indikatoren

Mehr

Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz

Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz Die Gesundheitswelt der Zukunft denken Dies ist der Titel der Präsentation Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz Was kann die Selbsthilfe aus internationalen Erfahrungen lernen? Dr. Jörg Haslbeck,

Mehr

Lohnt sich Case Management?

Lohnt sich Case Management? Lohnt sich Case Management? Daniel Schaufelberger Dozent und Projektleiter Hochschule Luzern Soziale Arbeit Präsident Netzwerk Case Management Schweiz T direkt +41 41 367 49 15 daniel.schaufelberger@hslu.ch

Mehr

Projekt Fatigue. Annina Thöny. Medizinische Kinderklinik Onkologie

Projekt Fatigue. Annina Thöny. Medizinische Kinderklinik Onkologie Projekt Fatigue Annina Thöny Medizinische Kinderklinik Onkologie Ablauf Präsentation Projekt Fatigue bei Kindern und Jugendlichen Strukturen/Hintergrund Zeitplan 2005-2009 Einzelne Projektinhalte Diskussion

Mehr

Gesundheitspauschale, Bürgerversicherung & Co.: Worüber reden die Parteien beim Thema Gesundheitsreform? Reinhard Busse, Prof. Dr. med.

Gesundheitspauschale, Bürgerversicherung & Co.: Worüber reden die Parteien beim Thema Gesundheitsreform? Reinhard Busse, Prof. Dr. med. Gesundheitspauschale, Bürgerversicherung & Co.: Worüber reden die Parteien beim Thema Gesundheitsreform? Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität

Mehr

Advanced Nursing Practice am Beispiel der Family Health Nurse. Referentin: B.A., cand. M.Sc. Beate Vonde

Advanced Nursing Practice am Beispiel der Family Health Nurse. Referentin: B.A., cand. M.Sc. Beate Vonde Advanced Nursing Practice am Beispiel der Family Health Nurse Referentin: B.A., cand. M.Sc. 2. Internationaler Kongress Advanced Practice Nursing & Advanced Nursing Practice Bleibt alles anders Berlin,

Mehr

Arbeiten bis zum Umfallen und dann? Burn Out Syndrome erkennen und rechtzeitig gegensteuern. Claudia Thiel

Arbeiten bis zum Umfallen und dann? Burn Out Syndrome erkennen und rechtzeitig gegensteuern. Claudia Thiel Definition Burnout, was ist das? Ablauf Die Phasen des Burnout Ursache Die Entstehung eines Burnout Diagnose Burnout frühzeitig erkennen Prävention Burnout verhindern ROI Gesundheitsförderung und betriebswirtschaftlicher

Mehr

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, fragen Sie aber vor allem Ihre Politiker, denn es geht um IHRE medizinische Versorgung und SIE haben die "Wahl"!

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, fragen Sie aber vor allem Ihre Politiker, denn es geht um IHRE medizinische Versorgung und SIE haben die Wahl! Wer hat das Bürokratiemonster Gesundheitsfonds geschaffen, das zu einer Einheitsmedizin in ganz Deutschland führt,und wo versickern Ihre hohen Versichertenbeiträge? Sie zahlen hohe Beiträge,die Leistungen

Mehr