Chaos und. Alexander Mielke
|
|
|
- Benedict Bayer
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Chaos und Šarkovskiǐs Anordnung der natürlichen Zahlen Alexander Mielke Die Theorie der Dynamischen Systeme geht zurück auf die bahnbrechenden Arbeiten von H. Poincaré im ausgehenden 9. Jahrhundert. Er hat damals die vom schwedischen König Oscar II gestellte Preisfrage Ist das Sonnensystem stabil? untersucht. Auch wenn er die Antwort nicht entgültig gegeben hat, so hat er doch damals schon chaotisches Verhalten erahnt. Allerdings schlummerte dieses Gebiet noch weitere 6 Jahre bis es durch S. Smale wieder neuen Schwung bekam. Daraus entwickelte sich ein bis heute aktuelles mathematisches Forschungsgebiet, das viele Anwendungen hat. Eine der wesentlichen Fragen, die hierbei auftritt, ist diejenige, in welchem Sinne ein rein deterministisches System zufälliges, chaotisches Verhalten aufweisen kann. Wir wollen hier eine der vielen möglichen Antworten studieren, wobei wir uns dabei von der Einfachheit und der Anschaulichkeit leiten lassen und nur die einfachsten nichtrivialen Fälle betrachten. Der Zustand unseres dynamischen Systems sei durch eine reelle Variable x im Intervall [, ] charakterisiert. Mittels einer Abbildung f des Intervalls in sich lässt sich aus x der Zustand im nächsten Zeitschritt als f(x) berechnen. Durch die Iteration x n+ = f(x n ) lässt sich also die gesamte Zukunft vorausberechnen. Es liegt also ein deterministisches System vor. Dennoch kann die Dynamik (d.h. die Folge x, x,..., x n,...) sehr kompliziertes Verhalten aufweisen. Triviales Verhalten ergibt sich, wenn sich die Zustände einem festen Grenzwert annähern. Interessanter ist allerdings, wenn sich ein periodisches oder gar chaotisches Verhalten einstellt. Wir wollen hier diese Begriffe an ganz einfachen Modellen untersuchen, und zwar einerseits an stetigen Abbildungen eines Intervalles in sich selbst und andrerseits an einem vereinfachten Modell des so genannten Lorenz Attraktors, der als Modell zur Wetterbeschreibung vorgeschlagen wurde. Dabei wird es von Bedeutung sein, dass das Auftreten von bestimmten periodischen Zuständen in direktem Zusammenhang steht mit dem Auftreten von Chaos. Dies wird durch den Titel Period three implies chaos der Veröffentlichung [LY75] plakativ gemacht. Schon vorher hat A. Šarkovskiǐ [Sa64] ein wesentlich detaillierteres Ergebnis bewiesen, das unter anderem besagt, dass aus der Existenz einer periodischen Lösung mit ungerader Periode bereits die Existenz periodischer Lösungen zu allen geraden Perioden und auch die Existenz chaotischer Lösungen folgt. Wir zeigen hier, dass diese Zusammenhänge mittels einfacher mathematischer Hilfsmittel geführt werden können, die bereits in der Oberstufe des Gymnasiums zur Verfügung stehen. Dazu gehören der Zwischenwertsatz für stetige Funktionen, etwas Kombinatorik in endlichen, gerichteten Graphen und, falls vorhanden, ein wenig Matrizentheorie. Dieser Vortrag wurde auf dem 5. Forum zur Begabtenförderung in Mathematik, April 23 in Stuttgart gehalten und basiert teilweise auf [Mi9]. Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung, Universität Stuttgart; 28. Januar 23
2 . Periodische Orbits für Intervallabbildungen Ein dynamisches System ist durch eine Zustandsmenge X und eine Abbildung f gegeben. Die diskrete Zeit wird durch die natürlichen Zahlen N = {,, 2,...} repräsentiert. Die rein deterministische Dynamik entsteht dadurch, dass sich der Zustand x n+ X des Systems zur Zeit n+ durch f aus dem Zustand x n zur Zeit n eindeutig ergibt: x n+ = f(x n ) = f(f(x n )) =... = (f f) (x }{{} ) = f n+ (x ). (n+) fach Der Zustand ist also für alle Zeiten durch den Anfangszustand x X festgelegt. Hier betrachten wir nur den Fall, dass X ein abgeschlossenes Intervall I = [a, b] ist. Durch eine affine Transformation können wir ohne Beschränkung der Allgemeinheit annehmen, dass das Intervall das Einheitsintervall [, ] ist. Der Zwischenwertsatz für stetige Funktionen liefert unser erstes Ergebnis. Theorem Jedes stetige f : [, ] [, ] besitzt einen Fixpunkt x, d.h. x = f(x). Beweis: Die stetige Funktion g : [, ] R; x f(x) x erfüllt g() = f() und g() = f(). Der Zwischenwertsatz besagt, dass g wenigstens eine Nullstelle x [, ] besitzt. Jede solche Nullstelle ist ein Fixpunkt von f. Da wir aber das Verhalten der Folge x n = f n (x ) betrachten wollen, interessieren wir uns auch für die Iterierten f n = f f, die wiederum stetige Funktionen von [, ] in sich sind. Oft zeigt sich, dass f n wesentlich mehr Fixpunkte hat als f. Definition 2 Ein Punkt x [, ] heißt periodischer Punkt für f mit Periode m, falls f m (x) = x. Wir sagen, dass x die minimale Periode k hat, falls f k (x) = x und f n (x) x für n =,..., k gilt. Wir nennen dann die Menge O k = {x, f(x), f 2 (x),..., f k (x)} [, ] einen Orbit mit Periode k. Da ein periodischer Orbit mit Periode k aus genau k verschiedenen Punkten besteht, kann aus der Anzahl der Fixpunkte von f k und der Anzahl der Fixpunkte von f n für alle Teiler n von k die Anzahl der periodischen Orbits errechnet werden. Wir betrachten dazu das Beispiel f µ : x µx( x) mit µ = 3.9, siehe Abb.. Dabei sind Fixpunkte natürlich einfach als Schnittpunkte des Graphens mit der Winkelhalbierenden gegeben k # Fixp. f k # O k x x Abbildung : Die Intervallabbildung f : x 3.9 x( x). Links: f, f 2, f 3 ; Mitte: f 6. 2
3 2. Überdeckungsgraphen periodischer Orbits Wir können nun einen periodischen Orbit in der Form O k = {x, f(x ),..., f k (x )} = {y, y,..., y k } mit <y <y < <y k < schreiben, wobei y j = x π(j) gilt und π : {,,..., k } {,..., k } eine Permutation ist. Um aus der Existenz eines periodischen Orbits die Existenz weiterer periodischer Orbits schließen zu können, gehen wir wie folgt vor: Wir zerlegen das Intervall [y, y k ] in die k Teilintervalle I = [y, y ], I 2 = [y, y 2 ],..., I k = [y k 2, y k ]. Da die beiden Randpunkte des Teilintervalls I j wieder auf zwei verschiedene Punkte des Orbits O k abgebildet werden, überdeckt das Bild f(i j ) wieder vollständig ein oder mehrere benachbarte Teilintervalle. Wir können daher einen Überdeckungsgraphen konstruieren, dessen Ecken genau die Teilintervalle I,..., I k bilden und der genau m gerichtete Kanten von I j nach I n hat, wenn f(i j ) das Intervall I n genau m mal überdeckt. Der Überdeckungsgraph kann auch durch eine Matrix A[f] mit k Spalten und Zeilen dargestellt werden, wobei A[f] n,j = m N gilt. Zwei Beispiele sind in Abb. 2 angegeben. I I 2 ( ) (a) x <x <x 2 I I 2 I I 2 I 3 I3 (b) x <x 3 <x <x 2 I I 2 Abbildung 2: (a) Periode 3 Orbit, (b) Periode 4 Orbit Wir wollen natürlich f m studieren und die zugehörige Überdeckungsmatrix A[f m ]. Dazu gibt es nun folgende einfache Regel, die wiederum aus dem Zwischenwertsatz folgt: Für jeden Pfad der Länge im gerichteten Graphen des Überdeckungsgraphen, der den Pfeilrichtungen folgt und das Anfangsintervall I j mit dem Endintervall I n verbindet, gibt es ein Teilintervall des Startintervalls I j, so dass f m das Endintervall I n überdeckt. Als Konsequenz ergibt sich folgende Abschätzung. Lemma 3 Ist A[f] die Überdeckungsmatrix zu f, dann gilt für die Überdeckungsmatrix A[f m ] von f m bezüglich der gleichen Intervalle die elementweise Abschätzung A[f m ] A[f] m (Matrizenpotenz), d.h. A[f m ] i,k (A[f] m ) i,k. In den nächsten zwei Abschnitten ziehen wir aus dieser Theorie zwei weit reichende Folgerungen. Wir geben Abschätzungen für die Minimalanzahl periodischer Orbits an und wir konstruieren chaotische Lösungen. 3. Existenz vieler periodischer Orbits Wir können eine Abschätzung für die Anzahl periodischer Punkte angeben, indem wir die Anzahl der Selbstüberdeckungen der Teilintervalle betrachten. Im Überdeckungsgraphen entspricht das genau den geschlossenen Wegen. 3
4 Theorem 4 Die Anzahl der Punkte in [, ], die bezüglich f die Periode m haben, lässt sich nach unten durch abschätzen. Spur(A[f] m ) = (A[f] m ), + (A[f] m ) 2, (A[f] m ) k,k Šharkovskiǐs Ergebnis beruht auf der oben entwickelten Theorie. Durch kombinatorische Überlegungen wird untersucht, wieviele Pfeile bei einem Überdeckungsgraphen zu einem Orbit mit Periode k mindestens existieren müssen. Aus diesem minimalen Graphen lassen sich geschlossene Pfade mit anderen Längen finden, was bedeutet, dass zwangsläufig auch andere Periodenlängen auftreten. Der folgende Satz gilt universell für ALLE stetigen Intervallabbildungen. Mittels des Symbols führen wir folgende Totalordnung auf den natürlichen Zahlen N = {, 2,...} ein: p 2 p q+ 7 2 q+ 5 2 q q 7 2 q 5 2 q , d.h., n=2 p (2k+) m=2 q (2l+), falls gilt: (k= und [l> oder p<q]) oder (k> und [k>l> oder p>q]). Theorem 5 (Šarkovskiǐ [Sa64]) Hat eine beliebige stetige Intervallabbildung f einen Orbit der Periode m, dann hat f für jedes n mit n m auch einen Orbit der Periode n. Insbesondere impliziert jede Periode mit einem ungeraden Teiler, dass unendlich viele weitere periodische Orbits existieren. Für einen vollständiges Beweis verweisen wir auf [BG*8]. 4. Chaotische Dynamik Wir können mit obiger Technik auch unendliche lange Wege im Graphen realisieren. Ist die Folge (I jn ) n N mit j n {,..., k } ein unendlich langer erlaubter Weg im Überdeckungsraphen von f, dann gibt es einen Punkt x I j, so dass x n = f n (x ) I jn für alle n N gilt. Dies folgt einfach durch eine Grenzwertbetrachtung für immer länger werdende Pfade. Ist nun aber der Übderdeckungspfad nicht zu trivial, so gibt es auf manchen Ecken I j eine Wahlmöglichkeit, d.h. es gehen mindestens zwei Pfeile von I j aus. Wir können also zufällig entscheiden, wohin wir gehen. Falls wir immer wieder auf solche Intervalle gelangen, haben wir unendlich oft die Möglichkeit zufällig zu wählen. Dies scheint im Widerspruch dazu zu stehen, dass die Dynamik von f deterministisch ist. Allerdings wählen wir ja mit jeder Zufallsentscheidung eine andere Anfangsbedingung. Damit lässt sich nun sehr einfach beweisen, Periode drei Chaos impliziert, siehe [LY75, GH83]. Zunächst ist klar, dass ein Orbit mit Periode 3 entweder die Form x <x <x 2 oder x <x 2 <x hat. In beiden Fällen ergibt sich der Überdeckungsgraph des Beispiels aus Abb. 2(a). Wir sehen, dass wir spätestens in jedem zweiten Schritt in I 2 sind und eine Münze werfen können. Wir erhalten folgendes Ergebnis. Theorem 6 (Chaotische Lösungen) Ist f : [, ] [, ] stetig und besitzt einen Orbit der Periode 3, dann gibt es zu jeder zufälligen Münzwurf folge w : N {W, Z} (Wappen, Zahl) eine Anfangsbedingung x [, ], so dass die Folge x n = f n (x ) entsprechend durch I und I 2 läuft, d.h., x n ŵ(n) {I, I 2 } und die Folge ŵ ergibt sich aus w indem W durch I 2 und Z durch I I 2 ersetzt wird. 4
5 5. Chaos im Lorenz Attraktor 4 3 z(t) x(t) y(t) 2 Obige Techniken lassen sich, allerdings mit erheblichem mathematischen Aufwand, auf komplexere und praktisch relevantere Probleme anwenden. Der bekannteste Vertreter chaotischen Verhaltens ist wohl der Lorenz Attraktor, der vom Atmosphärenforscher E.N. Lorenz [Lo63] in einem stark vereinfachten Wettermodell entdeckt wurde. Die Lösungen kreisen ein paarmal rechts (Tiefdruckwetter: T) und ein paarmal links (Hochdruckwetter: H), wobei sich die Anzahl der Umkreisungen sehr zufällig verhält. Dieses Modell wurde somit zum Paradigma der Schwierigkeiten bei der Wettervorhersage. Mittels eines vereinfachten Schmetterlingmodells, siehe Abb. 3 (links), können wir uns diese Effekte klarmachen. Auf der Verbindungslinie der beiden Löcher entsteht wieder eine Intervallabbildung, die diesmal aber unstetig ist, siehe Abb. 3 (rechts). Dennoch lassen sich nichttriviale Überdeckungsgraphen angeben, die die Existenz vieler periodischer Orbits und chaotischen Verhaltens implizieren [GH83]. Für die volle Lorenz Gleichung wurde Chaos erst mittels Computereinsatz in [Tu2] nachgewiesen. T.. H T H Abbildung 3: Schmetterlingmodell des Lorenz Attraktors (links) und zugehörige Intervallabbildung (rechts) [BG*8] L. Bloch, J. Guckenheimer, M. Misiurewicz, L.S. Young. Periodic points and topologigical entropy in one dimensional maps. In Global Theory of Dynamical Systems, Lecture Notes in Mathematics Vol. 89, Springer Verlag 98, pp [GH83] J. Guckenheimer, P. Holmes. Nonlinear Oscillations, Dynamical Systems, and Bifurcations of Vector Fields. Springer Verlag, 983. Appl. Math. Sciences Vol. 42. [Lo63] E.N. Lorenz. Deterministic non periodic flow. J. Atmospheric Science 2 (963) 3 4. [LY75] T. Y. Li, J.A. Yorke. Period three implies chaos. Amer. Math. Monthly 82 (975) [Mi9] A. Mielke. Topological methods for discrete dynamical systems. GAMM Mitt. 2 (99) [Sa64] A. Šarkovskiǐ. Coexistence of cycles of a continuous map of the line into itself. Ukrain. Math. Zeit. 6 (964) 6 7. [Tu2] W. Tucker. A rigorous ODE solver and Smale s 4th problem. J. Found. Comput. Math. 2 (22)
Satz von Sarkovskii und Periode 3 impliziert Chaos
Satz von Sarkovskii und Periode 3 impliziert Chaos Florian Lindemann 10 Februar 2003 Vortrag für das Seminar Differentialgleichungen, WS 02/03 Dozent: Prof Lauterbach Wir wollen uns das Feigenbaum-Diagramm
Der Duffing-Oszillator
11.04.2006 Inhalt Inhalt Erwartung im stationären Fall: eine instabile Ruhelage, zwei asymptotisch stabile Ruhelagen. Inhalt Erwartung im stationären Fall: eine instabile Ruhelage, zwei asymptotisch stabile
6.1 Beispiele dissipativer Systeme. Der Duffing Ozillator. Bewegungsgleichung: Nichtlinearität
6.1 Beispiele dissipativer Systeme Der Duffing Ozillator z.b. für (Ueda Oszillator) Potential Bewegungsgleichung: Nichtlinearität nur zwei Parameter Kartierung des Verhaltens in der (f,r)- Ebene äußerst
( ) Diskretes dynamisches Chaos. 1. Einleitung: Diskrete dynamische Systeme
Diskretes dynamisches Chaos. Einleitung: Diskrete dynamische Systeme Verschiedene Problemstellungen können zu zeitlich diskreten Systemen (Differenzengleichungen) führen: Zinseszinsrechnung: x(n+) = x(n)
Flüsse, Fixpunkte, Stabilität
1 Flüsse, Fixpunkte, Stabilität Proseminar: Theoretische Physik Yannic Borchard 7. Mai 2014 2 Motivation Die hier entwickelten Formalismen erlauben es, Aussagen über das Verhalten von Lösungen gewöhnlicher
Vorlesung 14. Lorenz-Attraktor: erstes Beispiel vom dynamischen Chaos. Wintersemester 2018/ M. Zaks
Vorlesung 14. Lorenz-Attraktor: erstes Beispiel vom dynamischen Chaos Wintersemester 2018/19 22.01.2019 M. Zaks hintergrund Kontext: Wettervorhersage. Entstehung von Luftbewegungen infolge der thermischen
Jan Henrik Sylvester. 10. Februar 2003
Seminar über gewöhnliche Differentialgleichungen Chaos in eindimensionalen diskreten dynamischen Systemen: Das Feigenbaum-Szenario Die logistische Abbildung Jan Henrik Sylvester 10. Februar 2003 1 Die
Seminar Gewöhnliche Differentialgleichungen
Seminar Gewöhnliche Differentialgleichungen Dynamische Systeme I 1 Einleitung 1.1 Nichtlineare Systeme In den vorigen Vorträgen haben wir uns mit linearen Differentialgleichungen beschäftigt. Nun werden
Systemanalyse und Modellbildung
Systemanalyse und Modellbildung Universität Koblenz-Landau Fachbereich 7: Natur- und Umweltwissenschaften Institut für Umweltwissenschaften Dr. Horst Niemes(Lehrbeauftragter) 7. Zeitdiskrete Modelle 7.1
Mathematik für Anwender I
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2011/2012 Mathematik für Anwender I Vorlesung 16 Der Zwischenwertsatz Wir interessieren uns dafür, was unter einer stetigen Abbildung f :R R mit einem Intervall passiert.
4 Funktionenfolgen und normierte Räume
$Id: norm.tex,v 1.57 2018/06/08 16:27:08 hk Exp $ $Id: jordan.tex,v 1.34 2018/07/12 20:08:29 hk Exp $ 4 Funktionenfolgen und normierte Räume 4.7 Kompakte Mengen Am Ende der letzten Sitzung hatten wir zwei
Analysis I. Vorlesung 13. Der Zwischenwertsatz
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2013/2014 Analysis I Vorlesung 13 Der Zwischenwertsatz Wir interessieren uns dafür, was unter einer stetigen Abbildung f: R R mit einem Intervall passiert. Der Zwischenwertsatz
Lösungsvorschlag zur Nachklausur zur Analysis
Prof Dr H Garcke, D Depner SS 09 NWF I - Mathematik 080009 Universität Regensburg Lösungsvorschlag zur Nachklausur zur Analysis Aufgabe Untersuchen Sie folgende Reihen auf Konvergenz und berechnen Sie
Dynamik hüpfender Bälle
1 Dynamik hüpfender Bälle Proseminar: Theoretische Physik Florian Döhle 2. Juli 2014 2 Video Chaotische Bewegung Video Periodische Bewegung 3 Gliederung 1 Motivation 2 Aufstellen und Fixpunktanalyse der
SYSTEMANALYSE 2 Kapitel 7: Zeitdiskrete Modelle
Universität Koblenz-Landau Fachbereich 7: Natur-und Umweltwissenschaften Institut für Umweltwissenschaften Dr. Horst Niemes(Lehrbeauftragter) SYSTEMANALYSE 2 Kapitel 7: Zeitdiskrete Modelle 1. Zeitdiskrete
Analysis I. Guofang Wang Universität Freiburg
Universität Freiburg 16.11.2016 Kapital 3. Mächtigkeit der Mengen und komplexe Zahlen Jetzt wollen wir uns einer neuen Frage zuwenden: Wie kann man die unendlichen Mengen N Z Q R der Größe nach vergleichen?
D-MAVT Lineare Algebra I HS 2017 Prof. Dr. N. Hungerbühler. Lösungen Serie 10
D-MAVT Lineare Algebra I HS 2017 Prof. Dr. N. Hungerbühler Lösungen Serie 10 1. Für a 1 : 1 1 0, a 2 : 1 1, a 3 : 1 1 1, b : 2 2 2 1 und A : (a 1, a 2, a 3 ) gelten welche der folgenden Aussagen? (a) det(a)
1 Nicht-lineare dynamische Systeme
1 Nicht-lineare dynamische Systeme 1.1 Charakteristika linerarer Systeme Superpositionsprinzip: Sind x 1 und x Lösungen eines linearen Systems, dann ist auch α 1 x 1 + α x eine Lösung. Berühmte Beispiele:
Ein Zustand i mit f i = 1 heißt rekurrent. DWT 2.5 Stationäre Verteilung 420/476 c Ernst W. Mayr
Definition 140 Wir bezeichnen einen Zustand i als absorbierend, wenn aus ihm keine Übergänge herausführen, d.h. p ij = 0 für alle j i und folglich p ii = 1. Ein Zustand i heißt transient, wenn f i < 1,
Existenz unendlich vieler Primzahlen Es werden mehrere Beweise für die Existenz unendlich vieler Primzahlen vorgetragen.
Seminarausarbeitung Existenz unendlich vieler Primzahlen Es werden mehrere Beweise für die Existenz unendlich vieler Primzahlen vorgetragen. Andre Eberhard Mat. Nr. 25200607 5. November 207 Inhaltsverzeichnis
Lösung zur Serie 8. x + 2x 2 sin(1/x), falls x 0, f(x) := 0, falls x = 0. = lim
Lösung zur Serie 8 Aufgabe 40 Wir zeigen in dieser Aufgabe, dass die Voraussetzung dass die Funktion in einer kleinen Umgebung injektiv sein muss, beim Satz über die Umkehrfunktion notwendig ist. Hierzu
( ) ( ) < b k, 1 k n} (2) < x k
Technische Universität Dortmund Fakultät für Mathematik Proseminar Analysis Prof. Dr. Röger Benjamin Czyszczon Satz von Heine Borel Gliederung 1. Zellen und offene Überdeckungen 2. Satz von Heine Borel
2 Polynome und rationale Funktionen
Gleichungen spielen auch in der Ingenieurmathematik eine große Rolle. Sie beschreiben zum Beispiel Bedingungen, unter denen Vorgänge ablaufen, Gleichgewichtszustände, Punktmengen. Gleichungen für eine
Erste Anwendungen von π 1 (S 1 ) und mehr Elementares über π 1
Abschnitt 4 Erste Anwendungen von π 1 (S 1 ) und mehr Elementares über π 1 Der Brouwersche Fixpunktsatz Bisher haben wir nur die Fundamentalgruppen kontrahierbarer Räume und der Kreislinie berechnet. Das
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler. Lösung 4
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 017 Prof. Manfred Einsiedler Lösung 4 Hinweise 1. Zeigen Sie, dass inf X die kleinste obere Schranke von X ist.. Dass z 1, z Lösungen sind, kann man durch Einsetzen
Cauchy-Folgen und Kompaktheit. 1 Cauchy-Folgen und Beschränktheit
Vortrag zum Seminar zur Analysis, 10.05.2010 Michael Engeländer, Jonathan Fell Dieser Vortrag stellt als erstes einige Sätze zu Cauchy-Folgen auf allgemeinen metrischen Räumen vor. Speziell wird auch das
Der Ergodensatz. Hendrik Hülsbusch
Der Ergodensatz Hendrik Hülsbusch 1..212 Inhaltsverzeichnis Einleitung 3 5 Stationäre Verteilungen 5 6 Reversible Markovketten 11 2 Einleitung In meinem Vortrag beschäftigen wir uns mit dem asymptotischen
Kompaktheit und Überdeckungen. 1 Überdeckungskompaktheit
Vortrag zum Proseminar zur Analysis, 17.05.2010 Min Ge, Niklas Fischer In diesem Vortrag werden die Eigenschaften von kompakten, metrischen Räumen vertieft. Unser Ziel ist es Techniken zu erlernen, um
Grenzwerte und Stetigkeit
KAPITEL 3 Grenzwerte und Stetigkeit 3.1 Grenzwerte..................................... 49 3.2 Stetigkeit....................................... 57 Lernziele 3 Grenzwerte ε-δ-definition des Grenzwerts,
Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung. Lösungen zur Probeklausur 2.
Adµ Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung Blatt Probeklausur 2 Lösungen zur Probeklausur 2 Aufgabe 1 1. Formulieren Sie den Satz von Taylor
Die Determinante eines Friesmuster
Die Determinante eines Friesmuster Die Determinante eines Friesmuster von Hannah Vogel,??? Einleitung Friesmuster (engl. Frieze Pattern ) gab es schon lange bevor sie in der Mathematik diskutiert wurden.
Zur Zykelschreibweise von Permutationen
Zur Zykelschreibweise von Permutationen Olivier Sète 16. Juni 2010 1 Grundlagen Definition 1.1. Eine Permutation von {1, 2,..., n} ist eine bijektive Abbildung σ : {1, 2,..., n} {1, 2,..., n}, i σ(i).
f(x 0 ) = lim f(b k ) 0 0 ) = 0
5.10 Zwischenwertsatz. Es sei [a, b] ein Intervall, a < b und f : [a, b] R stetig. Ist f(a) < 0 und f(b) > 0, so existiert ein x 0 ]a, b[ mit f(x 0 ) = 0. Wichtig: Intervall, reellwertig, stetig Beweis.
Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016
und Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 25. April 2016 Die Dimensionsformel Definition 3.9 Sei f : V W eine lineare Abbildung zwischen zwei K-Vektorräumen. Der Kern
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler. Lösung 3
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler Lösung 3 Hinweise 1. Verwenden Sie in a) für die ersten beiden Gleichungen die Eindeutigkeit des additiven Inversen (Folgerung (b)) und
Höhere Mathematik III
Universität Stuttgart Fachbereich Mathematik Prof. Dr. J. Pöschel Dr. D. Zimmermann Dipl.-Math. K. Sanei Kashani Blatt 5 Höhere Mathematik III el, kb, mecha, phs Vortragsübungen (Musterlösungen) 7..4 Aufgabe
Hybride Systeme. Wolfgang Kleier. 27. Juni Universität Bayreuth
Hybride Systeme Wolfgang Kleier Universität Bayreuth 27. Juni 2008 Inhalt 1 Einleitung Was ist ein hybrides System? Hybrider Automat 2 Beispiele Wasserstandskontrollsystem Hüpfender Ball Gehemmtes Pendel
Seltsame Attraktoren
1 Seltsame Attraktoren Proseminar: Theoretische Physik Jonas Haferkamp 9. Juli 2014 Abbildung: Poincaré-Schnitt der Duffing-Gleichungen 2 3 Gliederung 1 Motivation 2 Was ist ein (seltsamer) Attraktor?
Feigenbaum, Chaos und die RG
Feigenbaum, Chaos und die RG 9. Juli 27 Lara Becker Bildquelle: [7] Nichtlineare Systeme und Chaos nichtlineare Systeme in letzter Zeit wieder reges Forschungsgebiet Ermöglichung der Untersuchung nicht-integrabler
8.1. DER RAUM R N ALS BANACHRAUM 17
8.1. DER RAUM R N ALS BANACHRAUM 17 Beweis. Natürlich ist d 0 und d(x, y) = 0 genau dann, wenn x = y. Wegen (N2) ist x = x und damit d(x, y) = d(y, x). Die letzte Eigenschaft einer Metrik schließt man
Punktweise Konvergenz stückweise glatter Funktionen. 1 Vorbereitungen
Vortrag zum Seminar zur Fourieranalysis, 3.10.007 Margarete Tenhaak Im letzten Vortrag wurde die Fourier-Reihe einer -periodischen Funktion definiert. Fourier behauptete, dass die Fourier-Reihe einer periodischen
Kapitel 6 Grenzwerte von Funktionen und Stetigkeit
Kapitel 6 Grenzwerte von Funktionen und Stetigkeit 225 Relle Funktionen Im Folgenden betrachten wir reelle Funktionen f : D R, mit D R. Wir suchen eine formale Definition für den folgenden Sachverhalt.
e. Für zwei reelle Zahlen x,y R gelten die Additionstheoreme sin(x+y) = cos(x) sin(y)+sin(x) cos(y). und f. Für eine reelle Zahl x R gilt e ix = 1.
8. GRENZWERTE UND STETIGKEIT VON FUNKTIONEN 51 e. Für zwei reelle Zahlen x,y R gelten die Additionstheoreme cos(x+y) = cos(x) cos(y) sin(x) sin(y) und sin(x+y) = cos(x) sin(y)+sin(x) cos(y). f. Für eine
Analysis II. Vorlesung 47
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2014 Analysis II Zu einer reellwertigen Funktion Vorlesung 47 interessieren wir uns wie schon bei einem eindimensionalen Definitionsbereich für die Extrema, also Maxima
Zahlen 25 = = 0.08
2. Zahlen Uns bisher bekannte Zahlenbereiche: N Z Q R ( C). }{{} später Schreibweisen von rationalen/reellen Zahlen als unendliche Dezimalbrüche = Dezimalentwicklungen. Beispiel (Rationale Zahlen) 1 10
4.1 Grundlegende Konstruktionen Stetigkeit von Funktionen Eigenschaften stetiger Funktionen... 92
Kapitel 4 Funktionen und Stetigkeit In diesem Kapitel beginnen wir Funktionen f : Ê Ê systematisch zu untersuchen. Dazu bauen wir auf den Begriff des metrischen Raumes auf und erhalten offene und abgeschlossene
Kantengraphen und Planare Graphen. Seminararbeit
Kantengraphen und Planare Graphen Seminararbeit in Mathematisches Seminar für LAK 621.378 SS 2018 vorgelegt von Anna Maria Gärtner bei: Baur, Karin, Univ.-Prof. Dr.phil. Graz, 2018 Inhaltsverzeichnis 1
Angewandte Mathematik und Programmierung
Angewandte Mathematik und Programmierung Einführung in das Konzept der objektorientierten Anwendungen zu mathematischen Rechnens SS2013 Inhalt Fourier Reihen Sehen wir in 2 Wochen Lösung der lin. Dgln.
5.5. UMKEHRFUNKTIONEN TRIGONOMETRISCHER FUNKTIONEN 115
5.5. UMKEHRFUNKTIONEN TRIGONOMETRISCHER FUNKTIONEN 5 Satz 5.5.2 (Ableitung der Umkehrfunktion einer Winkelfunktionen) Die Umkehrfunktionen der trigonometrischen Funktionen sind nach Satz 5.2.3 auf den
Einführung in Markoff-Ketten
Einführung in Markoff-Ketten von Peter Pfaffelhuber Version: 6. Juli 200 Inhaltsverzeichnis 0 Vorbemerkung Grundlegendes 2 Stationäre Verteilungen 6 3 Markoff-Ketten-Konvergenzsatz 8 0 Vorbemerkung Die
Gewöhnliche Differentialgleichungen Woche 6. Existenz nach Picard-Lindelöf
d Gewöhnliche Differentialgleichungen Woche 6 Existenz nach Picard-Lindelöf 6.1 Vorbereitung für den Existenzsatz 6.1.1 Stetigkeit und Lipschitz-Stetigkeit Definition 6.1 Seien (V 1, 1 und (V 2, 2 zwei
Hamilton-Pfad auf Gittergraphen ist NP vollständig
Hamilton-Pfad auf Gittergraphen ist NP vollständig von Stephanie Wilke 1. Einleitung Ein Hamilton-Pfad in einem ungerichteten Graphen ist ein Pfad, der jeden Knoten genau einmal enthält. Es soll nun gezeigt
6.5 Konstruktion und Zufallserzeugung von Repräsentanten
274 6.5 Konstruktion und Zufallserzeugung von Repräsentanten Hat man mit Hilfe einer Bahnenabzählung eine Übersicht über die Anzahl unnumerierter Strukturen, wie z.b. unnumerierter Graphen mit n Punkten,
Die. Ramsey-Zahlen
Westfälische Willhelms-Universität Münster Fachbereich 10 Mathematik und Informatik Seminar Graphentheorie Sommersemester 2015 Dozent: Dr. Thomas Timmermann Die Ramsey-Zahlen 01.06.15 Kirsten Voß [email protected]
Bestimmen Sie die Lösung des Anfangswertproblems. y (x) 4y (x) 5y(x) = 6e x. y(0) = y (0) = 0.
Aufgabe Bestimmen Sie die Lösung des Anfangswertproblems y (x) 4y (x) 5y(x) = 6e x y(0) = y (0) = 0. Zunächst bestimmen wir die Lösung der homogenen DGL. Das charakteristische Polynom der DGL ist λ 2 4λ
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS Analysis II. Vorlesung 50. Hinreichende Kriterien für lokale Extrema
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 205 Analysis II Vorlesung 50 Hinreichende Kriterien für lokale Extrema Wir kommen jetzt zu hinreichenden Kriterien für die Existenz von lokalen Extrema einer Funktion
Umkehrfunktionen 1-E. Ma 1 Lubov Vassilevskaya
Umkehrfunktionen 1-E Wiederholung: Funktion als eine Abbildung Abb. 1-1: Darstellung einer Abbildung Eine Funktion f (x) beschreibt eine Abbildung von X nach Y f X Y, x f x Der erste Ausdruck charakterisiert
Algorithmische Graphentheorie
Algorithmische Graphentheorie Vorlesung 7 und 8: Euler- und Hamilton-Graphen Babeş-Bolyai Universität, Department für Informatik, Cluj-Napoca [email protected] 17. April 2018 1/96 WIEDERHOLUNG Eulersche
Mathematik für Sicherheitsingenieure I A
Prof. Dr. J. Ruppenthal Wuppertal, 3.8.8 Dr. T. Pawlaschyk Mathematik für Sicherheitsingenieure I A Aufgabe. (5+5+5+5 Punkte) a) Geben Sie für jede der folgenden Aussagen an, ob sie WAHR oder FALSCH ist.
Eigenwerte und Netzwerkanalyse. Page Rank
A Google versucht die Bedeutung von Webseiten mithilfe des sogenannten zu ermitteln. Der einer Seite basiert ausschließlich auf der Verweisstruktur des Webs. Der Inhalt einer Seite hat dagegen keinen direkten
TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Fakultät für Mathematik. Semestrale Lineare Algebra 1 Prof. Dr. F. Roesler
................ Note I II Name Vorname 1 Matrikelnummer Studiengang (Hauptfach) Fachrichtung (Nebenfach) 2 Unterschrift der Kandidatin/des Kandidaten 3 TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Fakultät für Mathematik
Kombinatorik. Dr. Lucia Draque Penso. Universität Ulm. Dr. Lucia Draque Penso (Universität Ulm) Kombinatorik 1 / 26
Kombinatorik Dr. Lucia Draque Penso Universität Ulm Dr. Lucia Draque Penso (Universität Ulm) Kombinatorik 1 / 26 Erste Vorlesung Dr. Lucia Draque Penso (Universität Ulm) Kombinatorik 2 / 26 Formales Vorlesung:
Nichtlineare Gleichungssysteme
Kapitel 2 Nichtlineare Gleichungssysteme Problem: Für vorgegebene Abbildung f : D R n R n finde R n mit oder ausführlicher f() = 0 (21) f 1 ( 1,, n ) = 0, f n ( 1,, n ) = 0 Einerseits führt die mathematische
Lösungen zum Übungsblatt 7
Lösungen zum Übungsblatt 7 Mirko Getzin Universität Bielefeld Fakultät für Mathematik 5. Dezember 203 Ich gebe keine Gewähr auf eine vollständige Richtigkeit der Lösungen zu den Übungsaufgaben. Das Dokument
Newton-Verfahren und komplexe Dynamik. Jonathan Clausing
Newton-Verfahren und komplexe Dynamik Jonathan Clausing Newton-Verfahren und komplexe Dynamik Von nutzloser und nützlicher Mathematik Iteration komplexer Polynome Die gefüllte Julia-Menge Die Mandelbrotmenge
Analysis 2, Woche 9. Mehrdimensionale Differentialrechnung I. 9.1 Differenzierbarkeit
A Analysis, Woche 9 Mehrdimensionale Differentialrechnung I A 9. Differenzierbarkeit A3 =. (9.) Definition 9. Sei U R m offen, f : U R n eine Funktion und a R m. Die Funktion f heißt differenzierbar in
Thema 3 Folgen, Grenzwerte
Thema 3 Folgen, Grenzwerte Definition Eine Folge von reellen Zahlen ist eine Abbildung von N in R d.h. jedem n N ist eine Zahl a n zugeordnet. Wir schreiben für eine solche Folge. Beispiele. (a n ) n N
Vorlesung Mathematik für Ingenieure I (Wintersemester 2007/08)
1 Vorlesung Mathematik für Ingenieure I (Wintersemester 2007/08) Kapitel 4: Konvergenz und Stetigkeit Volker Kaibel Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Version vom 22. November 2007) Folgen Eine Folge
Poincaré-Schnitte. Ein Vortrag im Rahmen des Proseminars Theoretische Physik von Kai Hühn und Robin Mevert
Poincaré-Schnitte Ein Vortrag im Rahmen des Proseminars Theoretische Physik von Kai Hühn und Robin Mevert Themen 1. Was sind Poincaré-Schnitte?. Anwendung: Poincaré-Schnitte Mathematica-Beispiel: Attraktor
3.1.3 Newtonsche Interpolationsformel / Dividierte Differenzen
KAPITEL 3 INTERPOLATION UND APPROXIMATION 4 33 Newtonsche Interpolationsformel / Dividierte Differenzen Das Verfahren von Neville ist unpraktisch, wenn man das Polynom selbst sucht oder das Polynom an
1 Grundlagen zur Darstellungstheorie
Seminar Gruppen in der Physik SS 06 Vortrag 1 Gruppen und ihr Darstellung Matthias Nagl 1 Grundlagen zur Darstellungstheorie In diesem Vortrag wird es nur um lineare Darstellungen endlicher Gruppen in
KAPITEL 5. Damit wird F n (B) selbst zu einer Booleschen Algebra und es gilt f(x) := f(x) 0(x) := 0 B 1(x) := 1 B
KAPITEL 5 Boolesche Polynome Polynome über R, d.h. reelle Funktionen der Form p(x) = a 0 + a 1 x + + a n x n, x R, sind schon aus der Schulmathematik bekannt. Wir beschäftigen uns nun mit Booleschen Polynomen,
1 Die logistische Gleichung X t+1 = λx t (1 X t )
1 Die logistische Gleichung X t+1 = X t (1 X t ) Bisher haben wir Rekursionen mit mehr oder weniger einfachem Verhalten betrachtet; wir konnten entweder eine explizite Lösungsformel aufstellen oder ohne
Ljapunov Exponenten. Reiner Lauterbach
Ljapunov Exponenten Reiner Lauterbach 28. Februar 2003 2 Zusammenfassung n diesem Teil betrachten wir ein wichtiges Thema: sensitive Abhängigkeit. Zunächst hat man ja stetige Abhängigkeit, wie man sie
Chaotische Systeme. ViLab. Marian Panten
Chaotische Systeme ViLab Marian Panten Einleitung Geschichte Übersicht Merkmale und Eigenschaften Beispiele und Anwendungen Schluss 26. November 2003 - = Marian Panten - Chaotische Systeme = - 2 Einleitung
11. Folgen und Reihen.
- Funktionen Folgen und Reihen Folgen Eine Folge reeller Zahlen ist eine Abbildung a: N R Statt a(n) für n N schreibt man meist a n ; es handelt sich also bei einer Folge um die Angabe der Zahlen a, a
Mathematik für Anwender I
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2011/2012 Mathematik für Anwender I Vorlesung 4 Injektive und surjektive Abbildungen Definition 4.1. Es seien L und M Mengen und es sei eine Abbildung. Dann heißt F F
5 Interpolation und Approximation
5 Interpolation und Approximation Problemstellung: Es soll eine Funktion f(x) approximiert werden, von der die Funktionswerte nur an diskreten Stellen bekannt sind. 5. Das Interpolationspolynom y y = P(x)
KAPITEL 10 DIE INNERE-PUNKTE-METHODE
KAPITEL DIE INNERE-PUNKTE-METHODE F. VALLENTIN, A. GUNDERT Vorteile: + Löst effizient lineare Programme (in Theorie und Praxis) + erweiterbar (zu einer größeren Klasse von Optimierungsproblemen) + einfach
Permutationsgruppen. 1 Zykelzerlegung und Signum. Jesko Hüttenhain. Winter 2013
Permutationsgruppen Jesko Hüttenhain Winter 2013 Sei N eine endliche Menge. Dann bezeichnen wir mit S N := {σ : N N σ bijektiv} die symmetrische Gruppe auf N. Für n N sei [n] := {1,..., n}. Wir schreiben
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) WS 2012/13 Institut für Analysis Prof. Dr. Tobias Lamm Dr. Patrick Breuning
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) WS 202/3 Institut für Analysis 26..202 Prof. Dr. Tobias Lamm Dr. Patrick Breuning Höhere Mathematik I für die Fachrichtung Physik 7. Übungsblatt Aufgabe Untersuchen
Elemente in Φ werden Wurzeln genannt. Bemerkung 3.2. (a) Zu einem Wurzelsystem können wir immer eine Spiegelungsgruppe definieren
3. Wurzelsysteme Als erstes führen wir den Begriff eines Wurzelsystems ein. Definition 3.1 (Wurzelsystem). Eine endliche Teilmenge Φ V {0} heißt Wurzelsystem falls gilt: (R1) Φ Rα = {±α} für α Φ, (R2)
Dynamische Geometrie & Komplexitätstheorie. Céline Schöne und Gunther Kraut
Dynamische Geometrie & Komplexitätstheorie Céline Schöne und Gunther Kraut Wir haben gelernt... Es gibt freie und abhängige Punkte. Mit Snapshot ist eine bestimmte Position der freien Elemente bezeichnet.
