Human Capital Management
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- Gerd Beckenbauer
- vor 10 Jahren
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1 Block II Human Capital Management Seite 1
2 Datum Mittwoch, Zeit und Ort HS HS HS 11 Vorlesungsinhalt Block I: Grundlagen des Personalmanagements Donnerstag, Freitag, HS HS HS HS HS HS 11 Block II: Human Capital Management Präsentationen der Hausarbeiten Lessons learned Block III: Darwiportunismus Vortrag Frau Dr. Martina Chalupa Diskussion Seite 2
3 Literatur: Block II Marktwertorientierte Ansätze: Seiten 54-57; Ertragswertorientierte Ansätze: Seiten Value Added Ansätze: Seiten Accounting-orientierte Ansätze: Seiten Indikatorenbasierte Ansätze: Seiten Zusatzartikel im StudIP Seite 3
4 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel Seite 4
5 ... ist die Antwort! Aber: Was ist die Frage? Seite 5
6 Frage: Was ist ein Blaukehlchen wert? Antwort 1: Etwa 1,5 Cent, durch den Wert von Mineralien wie Phosphor, Kalzium, Fluor, Fleisch, Blut und Federkleid. Antwort 2: Durch die Leistungen des Blaukehlchens als Schädlingsbekämpfer, als Verbreiter von Samen, Freude fürs menschliche Gemüt, als Bio-Indikator für Umweltbelastungen und Symbiosepartner hinzurechnet, ergibt sich eine deutlich höhere Summe von 154,09 Euro. HCM Seite 6
7 Frage: Was ist ein Mitarbeiter wert? Antwort 1: Beschaffung Einarbeitung Fortbildung HC-Wert von Mitarbeiter Antwort 2: Mio. $ Mio. $ 29% 10% Mio. $ Mio. $ 110 Mio. $ Gewinn vor Steuer Mio. $ 29% 10% Mio. $ Mio $ 110 Mio. $ HCM Seite 7
8 Begriff: 3 Varianten und ein Fokus H Bekenntnis (Philosophie) C Zahlenwert (Bewertung) M Managementaufgabe (Optimierung) Human Nachweisbare Verankerung der Mitarbeiterorientierung in der Unternehmenskultur Capital Unter anderem Berücksichtigung von Arbeitsmarkt und innerbetrieblicher Situation Management Strategisch stimmige Realisierung aller Personalmanagementfelder Human Capital Management Seite 8
9 Warum eigentlich HCM = 10 Interessengruppen 1. Wirtschaftsprüfer (US-GAAP, IAS/IFRS) 2. Kapitalgeber jeglicher Art / Rating Agenturen (Basel II, KonTraG) 3. Kunden und Lieferanten (personalwirtschaftliche Prozesssicherheit) 4. Unternehmensanalysten (personalwirtschaftiche Due Diligence) 5. Bewerber ( guter Arbeitgeber ) 6. Mitarbeiter (Karrierechance) 7. Medien (Modewort mit Konsequenz) 8. Unternehmensleitung (interne Bewertung der Personalarbeit) 9. Personalabteilung (Positionierung) 10.Unternehmensberater (Verkaufsschlager) Seite 9
10 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze» Marktwertorientierte Ansätze» Ertragsorientierte Ansätze» Value Added-Ansätze» Accounting-orientierte Ansätze» Indikatorenbasierte Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel Seite 10
11 Zusammenhang zwischen Unternehmenswert und HC Unternehmenswert (materielles) Bilanzvermögen immaterielles Vermögen Human Kapital Sonstiges Value Added Accountingorientiert Ertragsorientiert Indikatorenbasiert Marktwertorientiert Seite 11
12 1. Marktwertorientierte Ansätze HC = f (Marktwert, Buchwert, ggf. Mitarbeiterzahl) Markt-/Buchwert-Relation Markt-/Buchwert-Differenz Human Capital Market Value (HCMV) Tobins s q Marktwert/Mitarbeiter-Quotient Value Creation Index (VCI) Seite 12
13 1. Marktwertorientierte Ansätze Seite 13
14 1. Marktwertorientierte Ansätze Seite 14
15 1. Marktwertorientierte Ansätze Seite 15
16 1. Marktwertorientierte Ansätze Seite 16
17 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze» Marktwertorientierte Ansätze» Ertragsorientierte Ansätze» Value Added-Ansätze» Accounting-orientierte Ansätze» Indikatorenbasierte Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel im Detail Seite 17
18 2. Ertragsorientierte Ansätze HC = f (Ertragsgröße, Kapitalkostensatz) Calculated Intangible Value (CIV) Intellectual Capital Management (ICM) Human Capital Pricing Model (HCPM) ROI of Human Capital (HCROI) Knowledge Capital Scoreboard Seite 18
19 2. Ertragsorientierte Ansätze Legende: E (R i ) = Erwartungswert der Rendite des Humankapitalträgers i i = Mitarbeiter µ i = Erwartungswert der Rendite des Humankapitalträgers i r f = Risikoloser Zinssatz der als Rendite interpretiert wird, die durch das unqualifizierte Humankapital erwirtschaftet wird µ m = Erwartungswert der Rendite der Gesamtheit an qualifizierten und unqualifizierten Mitarbeitern ß i = Risikoaufschlag für einen qualifizierten, risikobehafteten Humankapitalträger Seite 19
20 3. Value Added-Ansätze HC = f (Outputgrößen, Inputgrößen) Originärer Value Added Intellectual Coefficient (VAIC) Weiterentwickelter Value Added Intellectual Coefficient Market Value Added (MVA) Economic Value Added (EVA) Human Economic Value Added (HEVA) Workonomics Knowledge Capital Total Value Creation (TVC) Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) Seite 20
21 3. Value Added-Ansätze: Workonomics Legende: CVA = Cash value added (Übergewinn in ) CVA/P = Übergewinn pro Mitarbeiter in U = Umsatzerlöse in MC = Material Cost (in ) ÖA = Ökonomische Abschreibungen in KK = Kapitalkostern in % IK = investiertes Kapital in PC = Personnel Costs (Personalaufwand in ) Seite 21
22 3. Value Added-Ansätze: Workonomics Legende: CVA = Cash value added (Übergewinn in ) CVA/P = Übergewinn pro Mitarbeiter in U = Umsatzerlöse in MC = Material Cost (in ) ÖA = Ökonomische Abschreibungen in KK = Kapitalkostern in % IK = investiertes Kapital in PC = Personnel Costs (Personalaufwand in ) Seite 22
23 Seite 23
24 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze» Marktwertorientierte Ansätze» Ertragsorientierte Ansätze» Value Added-Ansätze» Accounting-orientierte Ansätze» Indikatorenbasierte Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel im Detail Seite 24
25 4. Accounting-orientierte Ansätze HC = f (Personalaufwand, Abschreibungen) Accounting for the Future (AFTF) Human Resource Accounting (HRA) Entgeltbarwert-Ansatz Lernzeitorientierte Wissensbilanz Seite 25
26 4. Accounting-orientierte Ansätze Seite 26
27 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze» Marktwertorientierte Ansätze» Ertragsorientierte Ansätze» Value Added-Ansätze» Accounting-orientierte Ansätze» Indikatorenbasierte Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel im Detail Seite 27
28 5. Indikatorenbasierte Ansätze HC = f (Indikator-Ausprägungen) Value Explorer Intangible Assets Monitor (IAM) Intellectual Capital Navigator Skandia Navigator Intellectual Capital-Audit (IC-Audit) IC-Rating Balanced Scorecard (BSC) HR Scorecard Kennzahlenbasierte Wissensbilanz Employee-Value-Index (EVI) Summenmodell Humatics Human Asset Worth (HAW) Human Capital Indikator Competence x Commitment Aries CIPD-Framework Seite 28
29 5. Indikatorenbasiert: Kennzahlenbasierte Wissensbilanz Seite 29
30 Seite 30
31 Seite 31
32 1. Was ist HCM? 2. HCM-Ansätze 3. Die Saarbrücker Formel im Detail Seite 32
33 Human Capital Management (HCM) Das mentale Modell Motivation Wissensmanagement Geld (Marktwert) Menschen Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz Personalentwicklung Personalmanagement, Uni Wien Seite
34 Die Formellogik Seite 34
35 Input: Grunddaten 100,00 FTE Fulltime Equivalent (plus BKZ) Output: Wertbestandteile Euro L Marktgehalt Euro 10 J. W Wissensrelevanzzeit 15 J. B Betriebszugehörigkeit Euro Euro PE Personalentwicklung Euro 1,51 M1 Commitment Euro 1,10 M2 Context Euro 0,70 M3 Retention Euro Euro Seite 35
36 Seite 36
37 Seite 37
38 Seite 38
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