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- Pamela Kohl
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1 Inhaltsverzeichnis 1 Wahrscheinlichkeitsrechnung 5 1 Grundbegriffe Einleitung, Geschichte Zufällige Ereignisse Ereignisfelder Kolmogoroff sches Axiomensystem Folgerungen Die klassische Definition der Wahrscheinlichkeit Kombinatorik Klassische kombinatorische Probleme Beispiele Arithmetische Beziehungen zwischen den Binomialkoeffizienten Die Stirling Formel Bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit von Ereignissen Anwendung bedingter Wahrscheinlichkeiten Klassische Wahrscheinlichkeitsräume Binomiale Wahrscheinlichkeiten Multinomiale Wahrscheinlichkeiten POISSON Wahrscheinlichkeiten i
2 2 Zufallsvariablen 99 1 Grundbegriffe Eigenschaften der Verteilungsfunktion Diskrete zufällige Variablen Charakteristika von Verteilungsfunktionen Der Erwartungswert Moment und Varianz Schiefe und Exzeß Charakteristische Funktionen Die Exponentialverteilung Einführung Gedächtnislosigkeit Zuverlässigkeitsmodelle Die Normalverteilung Standard-Normalverteilung Berechnen von Wahrscheinlichkeiten k σ Intervalle Besonderheiten der Normalverteilung Transformation von Zufallsvariablen Mehrdimensionale Zufallsvariablen Begriffe Unabhängigkeit von Zufallsgrößen Transformationssatz für Zufallsvektoren Korrelation Grenzwertsätze Ungleichungen Das Gesetz der großen Zahlen Der Satz von GLIVENKO CANTELLI Konvergenz von Folgen zufälliger Variablen Der zentrale Grenzwertsatz ii W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
3 4 Grundlagen der Simulation Einführung Erzeugung von Zufallszahlen Exakte Methoden von Hand Elektronische Erzeugung Mathematische Erzeugung Eigenschaften von Pseudozufallszahlen Statistische Tests von Pseudozufallszahlen Test auf Gleichverteilung Test auf Unabhängigkeit Erzeugung spezieller Verteilungen Erzeugung diskreter Zufallsvariablen Erzeugung stetiger Zufallsvariablen Weitere Simulationen Markoff sche Ketten Definitionen und einfache Zusammenhänge Klassifikation der Zustände Rekurrente und transiente Zustände Grenzverteilungen Klassische Beispiele Ruin des Spielers Irrfahrten Simulated Annealing Einführung Allgemeine Formulierung Analyse des SA-Prozesses Wahl der Parameter Empirische Analyse des SA-Algorithmus. 491 iii W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
4 Literatur Mathar, R. und Pfeiffer, D. (1990) Stochastik für Informatiker, Stuttgart Pflug, G. (1986). Stochastische Modelle in der Informatik, Stuttgart Greiner, M. und Tinhofer, G. (1996) Stochastik für Studienanfänger der Informatik, München Rosanov, J.A. (1970). Wahrscheinlichkeitstheorie, Berlin Flachsmeyer, J. (1970). Kombinatorik, Berlin 1 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
5 4 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
6 Kapitel 1 Wahrscheinlichkeitsrechnung Contents 1 Grundbegriffe Kombinatorik Bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit von Ereignissen Anwendung bedingter Wahrscheinlichkeiten Klassische Wahrscheinlichkeitsräume
7 1 Grundbegriffe 1.1 Einleitung, Geschichte 1.2 Zufällige Ereignisse 1.3 Ereignisfelder 1.4 Kolmogorov sches Axiomensystem 1.5. Folgerungen 1.6. Klassische Definition der Wahrscheinlichkeit 1.1 Einleitung, Geschichte antikes Griechenland Begriff der Wkt. Naturgesetze drücken sich durch eine Vielzahl von zufälligen Erscheinungen aus. Stäbchenspiel 1654, Chevalier de Mere, Pascal Würfelspiele, Würfe mit 2 Würfeln. Wenn in 25 Würfen einmal eine Doppelsechs so hat C.d.M. gewonnen, sonst sein Gegner. 6 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
8 Pascal, Fermat (Briefwechsel) 2 Personen-Spiele. Gespielt wird eine Serie von Partien, z.b. Schach (nur 0,1). Gewinnen soll der Spieler, der zuerst S Partien gewonnen hat, d.h. dieser Spieler erhält den vollen Einsatz. Abbruch des Spiels (z.b. wegen Zeitmangel) A hat a Gewinnpartien, a < S B hat b Gewinnpartien, b < S Wie ist der Einsatz nach dem Abbruch gerecht zu verteilen? Variante: a b, aber S wird nicht berücksichtigt! Es wäre also der weitere mögliche Verlauf nach dem Abbruch zu analysieren. 1662, Graunt; 1693 Halley Sterlichkeitstafeln (Überlebenswkt. in Abhängigkeit vom Lebensalter) Rentenberechnung Schiffsversicherung 7 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
9 1713, Jacob Bernoulli Ars conjectandi : 1. Lehrbuch der Wkt.rechnung Bernoulli-Gesetz der Großen Zahlen, p = P(A) h n (A) = 1 n # Auftreten v. A, h n(a) p n , Moivre Grenzwertsatz von Moivre-Laplace n X µ σ N(0, 1) 1812, Laplace klassische Definition der Wkt. #für A günstige Ereignisse P(A) = #mögliche Ereignisse 1800, Laplace, Gauss Untersuchung von Beobachtungsfehlern Kleinste Quadrat-Schätzung Ende 19. Jh., Tschebyscheff, Markov, Ljapunov 1900, David Hilbert (2. Intern.Mathematikerkongress Paris) 23 Probleme der Mathematik, u.a. Axiomatik der Wkt.rechnung. 8 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
10 1919 R.v. Mises statistische Definition der Wkt, Erfahrung: P(A) := lim n h n (A) Existiert der Grenzwert? 1933, A.N. Kolmogorov Axiomsystem der Wkt.rechnung Statistik: Gesamtheit aller Methoden zur Analyse zufallsbehafteter Datenmengen Aussagen über die zugrundeliegende Grundgesamtheit treffen. + Wahrscheinlichkeitsrechnung: gegebene Grundgesamtheit (Verteilung) Aussagen über Realisierungen einer Zufallsvariablen treffen. = Stochastik (grch.: im Rechnen geschickt). 9 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
11 1.2 Zufällige Ereignisse Def. 1.1 Ein zufälliger Versuch (Experiment) ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Beispiel: Glücksspiele. Wichtig bei solchen Experimenten ist: die Beschreibung des Experiments (Kartenspiele, Münzwurf), die Erfassung der Menge aller möglichen Ausgänge des Experiments. 10 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
12 Def. 1.2 (Grundbegriffe) Elementarereignis: möglicher Versuchsausgang, Bez.: ω. Ereignis: Menge von El.ereignissen, A Ω sicheres Ereignis: Menge aller El.ereignisse, Bez: Ω. unmögiches Ereignis:. Komplementärereignis: A = Ω \ A Ein Experiment kann diskret sein, d.h. endlich oder abzählbar viele Ausgänge besitzen, oder es kann überabzählbar viele Ausgänge haben. 11 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
13 Bsp. 1.1 : Experimente mit einer endlichen Anzahl von Elementarereignissen a) Münzwurf Folgende Ereignisse können auftreten: zwei Elementarereignisse: {Zahl (z)}, {Wappen (w)}; das unmögliche Ereignis = {z} {w}; das sichere Ereignis Ω := {z,w}. Das bedeutet, daß Zahl oder Wappen eintreten. Die Menge der auftretenden Ereignisse ist P(Ω) := {, {z}, {w}, Ω}, die Potenzmenge von Ω. b) Würfeln (1 mal) Die Elementarereignisse sind {1}, {2}, {3}, {4}, {5} und {6}, d.h. Ω = {1, 2, 3, 4, 5, 6}. Damit erhalten wir für paarweise verschiedene i,j, k,l,m {1, 2, 3, 4, 5, 6} die möglichen Ereig- 12 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
14 nisse : Ereignistyp Anzahl 1 {i} 6 {i, j} 15 {i, j,k} 20 {i,j, k,l} 15 {i,j, k,l,m} 6 Ω 1 insgesamt 2 6 = 64 Menge der auftretenden Ereignisse ist die Potenzmenge von Ω. 13 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
15 Bsp. 1.2 : Experimente mit abzählbar vielen Elementarereignissen) 1. Werfen einer Münze, bis zum ersten Mal die Zahl fällt Ω = {z,wz,wwz,wwz,wwwz,...}. 2. Anzahl der ankommenden Fahrzeuge an einer Kreuzung in einem bestimmten Zeitbereich Ω = {0, 1, 2,...}. 14 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
16 Bsp. 1.3 : Experimente mit überabzählbar vielen Elementarereignissen 1. Lebensdauer einer Glühbirne Ω = [0, [ = R +. Ereignisse sind bei diesem Experiment z.b. Intervalle und Punkte. Es gilt beispielsweise: = [0, 1] [3, 5]. Das Ereignis A = {[0.4, 3.1], {7}} bedeutet, daß die Glühbirne eine Lebensdauer von 7s oder eine Lebensdauer zwischen 0.4s und 3.1s hat. 2. Messung einer physikalischen Konstante y }{{} Meßwert = m }{{} Konstante + }{{} ε. Meßfehler Die Meßfehler sind die Elementarereignisse. Ereignisse sind beispielsweise Intervalle. 15 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
17 Begriff des Ereignisfeldes (grob): Ein Ereignisfeld E ist ein System von Teilmengen der Menge Ω. Es gilt: E P(Ω). Bem.: Es seien A 1 E und A 2 E Ereignisse. Dann ist: A 3 := A 1 A 2 = {ω Ω: ω A 1 und ω A 2 } das Ereignis, bei dem A 1 und A 2 eintreten; A 3 := A 1 A 2 = {ω Ω: ω A 1 oder ω A 2 } das Ereignis, bei dem A 1 oder A 2 eintreten; A 1 = Ω \ A 1 = {ω Ω: ω / A 1 } das zu A 1 komplementäre Ereignis. Es gilt offenbar: A A = Ω (sicheres Ereignis), A A = (unmögliches Ereignis). 16 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
18 Satz 1.1 (Rechenregeln für Ereignisse) (i) (ii) (iii) (iv) (v) A B = B A (Kommutativgesetz) (A B) C = A (B C) (Assoziativgesetz) A (B C) = (A B) (A C) (Distributiv-) A (B C) = (A B) (A C) (gesetze) (De Morgansche Regeln) (A B) = A B (A B) = A B Def. 1.3 Seien A 1,...,A n,... Ereignisse. Die Vereinigung i=1 A i ist das Ereignis, das eintritt, wenn mindestens eines Ereignisse A 1,...,A n,... eintritt. Der Durchschnitt i=1 A i ist das Ereignis, das eintritt, wenn alle Ereignisse A 1,...,A n,... eintreten. 17 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
19 Satz 1.2 (Verallgemeinerungen) Seien A, A 1,... Ereignisse. (iii) (iv) (v) A ( i=1 A i) = i=1 (A A i) A ( i=1 A i) = i=1 (A A i) A i = i=1 A i = i=1 i=1 i=1 A i A i 18 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
20 1.3 Ereignisfelder Def. 1.4 Sei Ω die Menge aller Elementarereignisse eines zufälligen Experiments, so heißt E P(Ω) Ereignisfeld (σ Algebra) über Ω, falls folgendes gilt: 1. Ω E; 2. Gilt A i E für i N, dann folgt A i E; 3. A E = A E. Bem.: 3 grundlegende Eigenschaften: Elementarereignisse schließen sich gegenseitig aus. Es tritt immer nur genau ein Elementarereignis ein. Ein Ereignis tritt genau dann ein, wenn eines seiner Elementarereignisse eintritt. i=1 19 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
21 Folg. 1 a) Ist A i E i N, so folgt daraus: A i E. b) Für das unmögliche Ereignis gilt: E. Beweis: a) A i E, i N = A i E, i N (Def ) = A i E (Def ) = = i=1 i=1 A i E (de Morgan sche Regeln) i=1 A i E (Def ) i=1 b) Nach Def gilt: Ω E. Wegen = Ω und Definition 1.4 3) folgt dann: E. 20 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
22 Def. 1.5 Zwei Ereignisse A 1, A 2 E heißen unvereinbar (disjunkt), falls A 1 A 2 = gilt. Wir sagen dann auch, diese beiden Ereignisse schließen einander aus. 21 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
23 1.4 Kolmogoroff sches Axiomensystem Def. 1.6 Sei E ein Ereignisfeld. Eine Abbildung P : E R heißt Wahrscheinlichkeit, falls sie die folgenden Eigenschaften hat: 1. Für alle A E gilt: 0 P(A) 1; 2. P(Ω) = 1; 3. Sind die Ereignisse A 1,A 2,... paarweise unvereinbar (d.h. A i A j = für i j, i,j N), so gilt die sogenannte σ Additivitätseigenschaft: ( ) P A i = P(A i ). i=1 i=1 Def. 1.7 Sei Ω die Menge der Elementarereignisse, E ein Ereignisfeld über Ω (E P(Ω)) und P genüge den KOLMOGOROFF Axiomen, dann heißt das Tripel (Ω, E, P) Wahrscheinlichkeitsraum. 22 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
24 Mittels dieses Begriffes ist eine vollständige Beschreibung eines zufälligen Experimentes möglich. Wir betrachten nun A P(Ω), ein System von Teilmengen der Menge Ω. Dann können wir die folgende Menge bilden: E(A) = {E : A E, E ist Ereignisfeld}. Dann ist die Menge E A = E E(A) die von A erzeugte σ Algebra (Ereignisfeld) bzw. die kleinste σ Algebra über Ω, die A enthält. Bsp. 1.4 Beispiele für Wahrscheinlichkeitsräume (Ω, E, P). 1. Klassische Wahrscheinlichkeitsräume Ω = {ω 1,...,ω N }, E E = P(Ω). P(ω ) i = P({ω i }) = 1 N i = 1,...,N. D.h. alle Elementarereignisse sind gleichwahrscheinlich. Def. 1.8 (klassische Def. der Wkt.) Sei A E. #{ω,ω A} #füra günstigen El. ereign. P(A) = = N #möglichen El.ereignisse 23 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
25 2. Es sei Ω = R und A = {[a,b[: < a < b < } P(Ω). die Menge der halboffenen Intervalle. Dann ist B 1 := E A die σ-algebra der BOREL Mengen. (R, B 1, P) ist dann ein Wahrscheinlichkeitsraum mit irgendeiner Wahrscheinlichkeit P. 3. Es sei Ω = [0, 1]. Weiterhin betrachten wir: E = {A: A = B [0, 1],B B 1 }. Für alle Mengen A E definieren wir die Wahrscheinlichkeit: (a) P : A R mit P(A) := A Dann ist: P(Ω) = P ([ 1 2, ]) 3 4 = 1 4 P ({ }) = dx. dx = 1 dx = 0 24 W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
26 (b) Q: A R mit Q(A) := 1, 5(1 x 2 )dx. A Dann ist: 1 Q(Ω) = 1, 5(1 x 2 )dx 0 ( ) 1 = 1, 5 x x3 3 = 1 (Ω, E, P) und (Ω, E, Q) sind Wahrscheinlichkeitsräume W.Kössler, Humboldt-Universität zu Berlin
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