Textwissenschaft und Textanalyse

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Transkript:

Heinrich F. Plett Textwissenschaft und Textanalyse 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Semiotik, Linguistik, Rhetorik 2., verbesserte Auflage Quelle & Meyer Heidelberg

Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 I. Von der Literaturwissenschaft zur Textwissenschaft 0. 'Literatur* und»text* 14 1. Der Objektbereich»Literatur* 16 1.1. Vier Perspektiven des Begriffes»Literatur«19 1.1.1. Der mimetisdie Literaturbegriff 20 1.1.2. Der expressive Literaturbegriff.. 23 1.1.3. Der rezeptive Literaturbegriff 25 1.1.4. Der rhetorische Literaturbegriff 29 1.2. Literatur als»semiologisches Faktum«30 2. Der Objektbereicb»Text* 38 2.1. Semiotische Dimensionen des Zeichens»Text«40 2.1.1. Grundelemente der Zeichenkommunikation 40 2.1.2. Semiotische Strukturmodelle 46 2.1.2.1. Karl Bühlers Organonmodell (1934) 46 2.1.2.2. Die Modelle von Ch. W. Morris (1938) und G. Klaus (1969) 48 2.2. Möglichkeiten der Literatur- und Textsemiose: eine Synopsis.. 50 3. Textualität und Textwissensdtaft 52 3.1. Die syntaktische Textdimension 56 3.1.1. Textsyntaktische Extension 57 3.1.2. Textsyntaktische Delimitation 59 3.1.3. Textsyntaktische Kohärenz 60 3.1.4. Zusammenfassung: Syntaktische Textkonstitution 70 3.1.5. Textanalysen 70 3.1.5.1. Analyse des Lehrbuchtextes»Big Ben«71 3.1.5.2. Analyse einer Zeitungsnachricht.. 77 3.2. Die pragmatische Textdimension 79 3.2.1.' Textpragmatische Extension 82 3.2.2. Textpragmatische Delimitation 84 3.2.3. Textpragmatische Kohärenz 86 3.2.4. Zusammenfassung: Pragmatische Textkonstitution 91 3.2.5. Textanalysen 92 3.2.5.1. Analyse eines Textes der Wirtschaftswerbung 92 3.2.5.2. Analyse der Rede Churchills am 13. 5.1940 vor dem House of Commons (in Auszügen) 96 3.3. Die semantische Textdimension 99 3.3.1. Textsemantische Extension. 102 3.3.2. Textsemantische Delimitation 103 3.3.3. Textsemantische Kohärenz 104 3.3.4. Zusammenfassung: Semantische Textkonstitution 107 7

3.3.5. Textanalysen. 107 3.3.5.1. Analyse eines Kochrezepts 108 3.3.5.2. Analyse eines linguistischen Teiltextes 110 3.4. Möglichkeiten einer»integrativen«textwissenschaft 114 3.4.1. Textanalyse: Zwei Versionen einer verbalisierten Bildergeschichte 117 II. Von der Textwissenschaft zur Literaturwissenschaft 0.»Text* und»literatur* 120 1. Literarität und Literaturwissenschaft 121 1.1. Semiotische Dimensionen der Literarität 121 1.2. Theoretische Voraussetzungen einer linguistischen Definition von Literarität 124 1.2.1. Das nicht-ästhetische backgrounding 125 1.2.2. Das ästhetische joregrounding 127 1.2.3. Pragmatische Kritik an der Deviationsstilistik. 133 1.3. Aussichten einer ästhetischen Textsyntaktik 136 2. Entwurf eines textästhetischen Modells 139 2.1. Rhetorik und Stil 139 2.2. Stilrhetorische Textmodelle 142 2.2.1. Das Modell von G. N. Leech (1966, 1969) 142 2.2.2. Das Modell Quintilians 143 2.2.3. Das Modell der Lütticher Gruppe \x. (1970) 144 2.3. Grundlagen einer neuen Modellkonstruktion 147 3. Phonologische Figuren 150 3.1. Phonästhetische Basisstruktur: die Lautfiguren 150 3.1.1. Figuren der phonologischen Deviation 151 3.1.1.1. Addition 151 3.1.1.2. Subtraktion 152 3.1.1.3. Permutation 154 3.1.1.4. Substitution. 155 3.1.1.5. Textanalyse: E. Jandls etüde in f (Str. 1-3) 156 3.1.2. Figuren der phonologischen Äquivalenz 159 3.1.2.1. Position 159 3.1.2.2. Umfang 159 3.1.2.3. Ähnlichkeit 160 3.1.2.4. Frequenz 161 3.1.2.5. Distribution 163 3.1.2.6. Textanalyse: G. M. Hopkins' The Windhover 165 3.1.2.7. Exkurs: Semantische Aspekte der Phonästhesie 175 3.2. Phonästhetische SuperStruktur: die prosodischen Figuren.... 177 3.2.1. Phonästhetische Kompetenz: das Metrum 178 3.2.1.1. Akzentfiguren 179 3.2.1.1.1. Position 179 3.2.1.1.2. Umfang "0 8

3.2.1.1.3. Ähnlichkeit 180 3.2.1.1.4. Frequenz 181 3.2.1.1.5. Distribution 182 3.2.1.2. Pausen- und Tonhöhenfiguren 183 3.2.2. Phonästhetische Performanz: der Rhythmus 184 3.2.2.1. Abweichende Akzentuierung 187 3.2.2.2. Abweichende Pausierung 187 3.3. Die Interrelation von Lautfiguren und prosodischen Figuren.. 189 3.4. Textanalyse: Shakespeare, A Midsummer-Night's Dream V.i. 108-117 190 4. Morphologische Figuren 193 4.1. Figuren der morphologischen Deviation 193 4.1.1. Die wortinterne Deviation 193 4.1.1.1. Addition 194 4.1.1.2. Subtraktion 194 4.1.1.3. Permutation 195 4.1.1.4. Substitution 195 4.1.1.5. Textanalyse: Lewis Carrolls Jabberwocky 196 4.1.2. Die kontextgebundene Deviation 200 4.1.2.1. Diastratische Sprachabweichungen 201 4.1.2.2. Regionale Sprachabweichungen 201 4.1.2.3. Fremdsprachliche Abweichungen 203 4.1.2.4. Historische Sprachabweichungen 203 4.1.2.5. Exkurs: Deviation der Wortklasse (Konversion) 205 4.1.2.6. Textanalyse: Cummings' anyone lived in a pretty how town 206 4.2. Figuren der morphologischen Äquivalenz 210 4.2.1. Position 210 4.2.2. Umfang 213 4.2.3. Frequenz 214 4.2.4. Distribution 214 4.2.5. Ähnlichkeit 215 4.2.5.1. Polyptoton 215 4.2.5.2. Paronymie 216 4.2.5.3. Die Ambiguität des Wortspiels 217 4.2.5.3.1. Das homophone Wortspiel 218 4.2.5.3.2. Polysemes und homonymes Wortspiel 219 4.2.5.3.3. Das homöophone Wortspiel (Paronomasie) 220 4.2.5.3.4. Das homöographe Wortspiel (Augenreim) 221 4.2.6. Textanalyse: G. Herberts A Wreath 222 5. Syntaktische Figuren 225 5.1. Figuren der syntaktischen Deviation 225 5.1.1. Addition 226 5.1.2. Subtraktion 228 5.1.2.1. Ellipse 228 5.1.2.2. Zeugma 231

5.1.3. Permutation 234 5.1.4. Substitution 237 5.1.5. Textanalyse: C. Sternheim, Das Fossil I.iv. (Auszug).... 239 5.2. Figuren der syntaktischen Äquivalenz 240 5.2.1. Ähnlichkeit 241 5.2.2. Frequenz 243 5.2.3. Umfang und Position 243 5.2.4. Distribution 244 5.2.5. Phonologische, morphologische und semantische Aspekte... 245 5.2.6. Textanalyse: W.Shakespeare, Julius Caesar III. ii. 13-41 246 6. Semantische Figuren 251 6.1. Figuren der semantischen Deviation 252 6.1.1. Addition 252 6.1.2. Subtraktion 253 6.1.3. Permutation 255 6.1.4. Substitution 255 6.1.4.1. Similaritäts-Tropen (Metaphern) 260 6.1.4.2. Kontiguitäts-Tropen (Metonymien) 267 6.1.5. Textanalysen.. 272 6.1.5.1. Analyse von Goethes Kennst du das Land...? 272 6.1.5.2. Analyse von E. Dickinsons / like to see it lap the Miles... 274 6.2. Figuren der semantischen Äquivalenz 277 6.2.1. Textanalyse: E. Spenser, The Faerie Queene III. i. 46.... 281 7. Graphemische Figuren 283 7.1. Figuren der graphemischen Deviation 283 7.1.1. Addition 284 7.1.2. Subtraktion 285 7.1.3. Permutation 286 7.1.4. Substitution 287 7.1.4.1. Substitution innerhalb desselben Graphemsystems 287 7.1.4.2. Substitution außerhalb desselben Graphemsystems 290 7.1.5. Textanalysen 292 7.1.5.1. Analyse von E. Jandls onkel toms hätte 292 7.1.5.2. Analyse von G. Ruhms schweigen 294 7.2. Figuren der graphemischen Äquivalenz 295 7.2.1. Textanalysen 295 7.2.1.1. Analyse von G. Ruhms die ersten menschen sind auf dem mond 295 7.2.1.2. Analyse eines Gedichtes von E. E. Cummings.. 297 8. Möglichkeiten einer»integrativen* Literaturwissenschaft.... 301 8.1. Textanalyse: T. S. Eliot, The Family Reunion 304 Schlußbemerkung 309 Bibliographie 311 Register 339 10